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Auf der Suche nach dem perfekten Blog-Design ...

Das Problem kennen sicher viele Blogger - irgendwann hat man sich am eigenen Blog-Design sattgesehen. Da stimmen die Farben nicht mehr und die Aufteilung könnte auch optimaler sein.
In meinem Fall kann ich dieses triste Braun einfach nicht mehr sehen und ich hätte soooo gerne nen vernünftigen Header, bei dem ich je nach Lust und Laune auch mal das Bild verändern kann.

Meine Traumvorlage wäre hell, schlicht (ohne störenden Schnickschnack), mit nem Header und würde sich in der Aufteilung weitestgehend an der bisherigen Vorlage orientieren - eigentlich ganz ähnlich zu der Vorlage, die ich bei Hamburg kocht! verwendet hab, vielleicht nur n büschen schicker, wenn Ihr wisst, was ich meine ;o)

Ich hab jetzt schon eine ganze Menge gesucht, aber einfach noch nichts gefunden, also versuche ich es mal auf diesem Weg - vielleicht suche ich ja einfach auf den falschen Seiten ;o)
Hat vielleicht Jemand von Euch eine Vorlage (müsste natürlich Blogger-kompatibel sein) gesehen, die in etwa den o.g. Kriterien entspricht, gesehen?
Sollte dem so sein, möge
sie/er sich bitte bei mir melden, mein ewiger Dank wird ihr/ihm sicher sein! :o)

Chicken Teriyaki



Je länger ich blogge, desto mehr entdecke ich neben meiner ausgeprägten Vorliebe für die italienische Küche, meine Affinität zur asiatischen und hier besonders zur chinesischen und japanischen Landesküche.
Mit chinesischem Essen (oder dem, was man hierzulande unter chinesischem Essen versteht) bin ich, wie sicher viele von Euch auch, aufgewachsen. Eines der ersten Restaurants, dass ich überhaupt in meiner Kindheit besucht habe, war ein Chinese und auch später sind wir immer sehr gerne chinesisch essen gegangen.
Japanisch ist natürlich erst sehr viel später dazugekommen, denn in dem kleinen Bremer Vorort, in dem ich aufgewachsen bin, war an japanisches Essen nicht zu denken - es gab einen Chinesen, sowie einige jugoslawische und griechische Restaurants und natürlich die obligatorischen Pizzerien und Döner-Buden.
Das erste mal japanisch hab ich erst viele Jahre später gegessen - Sushi!
Es war quasi Liebe auf den ersten Biss, seitdem könnte ich jede Woche Sushi essen (mach ich natürlich nicht, es soll ja etwas besonderes bleiben ;o) )
Seit ich mich nun viel in amerikanischen und asiatischen Blogs herumtreibe, entdecke ich immer mehr tolle chinesische und japanische Rezepte, so dass ich am liebsten jede Woche asiatisch kochen würde. In Zukunft werden im Kuriositätenladen also sicher vermehrt Rezepte aus diesen Ländern gebloggt werden, schließlich will ich Euch ja an meiner neuen Leidenschaft teilhaben lassen :o)
Die Teriyaki-Sauce für dieses Rezept kann man selbstverständlich fertig kaufen, die selbstgemachte Variante schmeckt aber ungleich besser.
Weil ich dieses Gericht zu einem meiner neuen absoluten Favoriten erklärt habe, hab ich mir nun schon mehrfach eine große Menge dieser Sauce gekocht und heiß in eine saubere Flasche gefüllt, sie hält sich so monatelang - übrigens auch ein schönes Mitbringsel.


Zutaten
4 entbeinte Hühnerschenkel mit Haut oder 4 Hühnerbrüste mit Haut

Marinade
120 ml Wasser
2 EL dunkle Sojasauce
2 EL brauner Zucker
2 EL Mirin

Teriyaki-Sauce
100 ml milder Honig
100 ml dunkle Sojasauce
100 ml Mirin
100 ml Sake

Zubereitung
Die Zutaten für die Marinade zusammen mit den Hühnerschenkeln/Hähnchenbrust in einen Gefrierbeutel geben, gut verschließen und im Kühlschrank mindestens 1 Stunde marinieren lassen - besser über Nacht.
Für die Teriyaki-Sauce alle Zutaten in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen und köcheln lassen bis die Sauce leicht eindickt - Vorsicht, dass die Sauce nicht überkocht!
Die Hühnerbrust mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Teriyaki-Sauce bestreichen. Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten grillen, bis die Haut schön gebräunt ist.
Besonders gut schmeckt das Chicken Teriyaki zu Sobanudeln.

Quelle: [No Recipes] - nicht wundern, wenn der Link nicht funktioniert, ich versuch schon seit Tagen, mal wieder in den Blog zu kommen... :o(



Für das WanTan-Nest habe ich einfach handelsübliche WanTan-Teigplatten (gibt es in jedem Asia-Shop in der TK-Truhe) verwendet, die ich ein wenig mit dunklem Sesamöl bepinselt und dann nestförmig in eine Muffinform gelegt habe. Bei 200°C wurden sie einige Minuten gebacken, bis sie schön knusprig wurden und dann hab ich sie in der Form auskühlen lassen, da sie sonst noch zu fragil sind.
Sobald sie kalt sind, kann man sie dann wunderbar füllen - natürlich nicht nur mit Nudeln ;o)



Die Sobanudeln (in diesem Fall gekaufte, ich werd aber demnächst ein Rezept für hausgemachte Sobanudeln bloggen) hab ich nach Packungsanweisung gekocht, kurz in etwas Teriyakisauce geschwenkt und ein paar angeröstete Sesamsamen darüber gegeben.

Espresso-Chocolate-Cookies

Blog-Event XLVIII - Kaffee (Abgabeschluss 15. August 2009)

Hmpf... Ich krieg's einfach nicht hin, Rezepte rechtzeitig zu den entsprechenden Events zu bloggen ...
Dieses Keks-Rezept sollte eigentlich noch zum Kaffee-Event gebloggt werden, aber wie so oft sind mir mal wieder diverse andere Rezepte dazwischen gekommen, so dass die Kekse jetzt erst dran sind - aber besser spät als nie! ;o)
Gefunden hab ich dieses Rezept, als ich auf der Suche nach einem wirklich guten Chocolate Chip Cookie-Rezept war (ich hab bisher übrigens immer noch keines gefunden, dass mich auf den ersten Blick überzeugt hat. Wer ein tolles Rezept für mich hat, bitte melden ;o) )

Ich selbst bin zwar ein überzeugter Teetrinker und mag Kaffee eigentlich gar nicht, in dieser Form find aber selbst ich ihn sehr lecker. Das Espressopulver verleiht den Keksen eine angenehme herbe Note, die sehr gut mit den süßen Keksen harmoniert.
Meine Kekse haben leider nicht ganz so schön die Form behalten wie im Original bei smittenkitchen, aber da ich sie sicher nicht das letzte Mal gebacken habe, werd ich noch genug Gelegenheit zum Üben haben.


Zutaten
3 Sticks Instant Espressopulver oder 3 gestrichene EL
2 EL kochendes Wasser
460 g Butter
300 g brauner Zucker (fein gemahlen)

1 TL gemahlene Vanille
oder das Mark einer Vanilleschote
500 g Mehl

250 g Chocolate Chips oder gehackte Kuvertüre


Zubereitung

Den Espresso in dem kochenden Wasser auflösen und zum Abkühlen beiseite stellen, den braunen Zucker im Mixer so fein wie möglich mahlen, er löst sich dann beim verrühren mit der Butter sehr viel besser auf.

Die Butter und den gemahlenen braunen Zucker ca. 4 Minuten richtig schaumig schlagen. Gemahlene Vanille und Espresso hinzufügen und unterrühren. Mehl nur kurz mit den restlichen Zutaten vermischen, bis es sich mit den anderen Zutaten vermischt hat, nicht zuviel rühren! Die Chocolate Chips unterheben und jeweils ein Drittel des Teiges in einen Gefrierbeutel geben.
Zwei Leisten neben den Beutel legen und den Teig im Beutel gleichmäßig ausrollen.
Die Beutel oben mit Tesafilm verschließen und mindestens 2 Stunden, gerne aber auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, den Gefrierbeutel entfernen und den nun festgewordenen Teig auf einem Brett in viereckige Stückchen schneiden.
Auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen je nach Größe der Kekse 15-20 Minuten backen.
Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in einer gut verschließbaren Keksdose aufbewahren.

Quelle: smittenkitchen


Süßer Tomatensenf

Diesen Senf hatte ich vor einiger Zeit mal in einem sog. "Wichtelpaket", einer Art Juleklapp in einem rel. großen Kochforum (Ihr wisst schon, der Name bleibt ungenannt ;o) )
Er hat uns so gut geschmeckt, dass ich ihn seither ab und zu mache - eine leckere und extrem schnell zu machende Alternative zu herkömmlichem Senf.


Zutaten
1 Glas mittelscharfer Senf
8 Soft- oder getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten
Zucker, Salz, Pfeffer und Paprika edelsüß

Zubereitung
Den Senf mit den Tomaten im Mixer oder mit dem Mixstab fein pürieren. Mit den Gewürzen abschmecken und in ein Glas füllen.
Der Senf hält sich im Kühlschrank problemlos einige Wochen.


Alles Bolo oder was? - Tagliatelle Bolognese frei nach Tim Mälzer

Wenn Tim Mälzer so weiter macht, werde ich noch eine glühende Anhängerin seiner Kochkunst ;o) - dieses Rezept orientiert sich nämlich stark an einem von ihm vor einiger Zeit in seiner Sendung vorgestellten.
Er hat es dort als Bolognese vorgestellt, ob es sich wirklich um ein Ragú Bolognese handelt, kann ich nicht beurteilen, aber es schmeckt einfach gigantisch.
Im Original Mälzer-Rezept ist neben dem Rind- und Lammfleisch noch Schweinefleisch verarbeitet, darauf hab ich aber verzichtet, weil Schweinefleisch im Allgemeinen und geschmortes im Besonderen nicht zu unseren Favoriten gehört.
Diese Bolognese schmeckt so ganz anders als die Variante aus gehacktem Fleisch und wird garantiert wieder auf unseren Tellern landen - ein richtiges Wohlfühlessen, das typisch für Schmorgerichte, aufgewärmt nochmal um Einiges besser schmeckt als frisch gekocht.
Wie fast immer ist die Pasta selbstgemacht, natürlich kann aber auch jede gute gekaufte Pasta verwendet werden - am besten Tagliatelle oder Pappardelle.


Zutaten
2 große Rinderbeinscheiben
2 Lammhaxen
Olivenöl
1 Zwiebel
4 Möhren
2 Stangen Staudensellerie
1 TL Knoblauch-Würzcreme oder 2 fein gehackte Knoblauchzehen
2 El Tomatenmark
300 ml Weißwein
600 ml Rinderbrühe
400 g passierte Tomaten
3 Lorbeerblätter
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
1 Bund Petersilie
150 ml Vollmilch
frisch geriebener Parmesan oder Grana padano

Zubereitung
Das Fleisch von allen Seiten in einem Bräter in Olivenöl kräftig anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen.
Das Gemüse in Würfel schneiden und im Bräter anschwitzen. Die Knoblauchwürzcreme dazugeben und ebenfalls mit anschwitzen. Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen, kurz einkochen lassen und mit Brühe und passierten Tomaten auffüllen. Das Fleisch zurück in den Bräter geben, Lorbeerblätter zugeben und 2–3 Std. mit Deckel garen. Das Fleisch nach Ende der Garzeit aus dem Bräter nehmen. Sauce mitPfeffer und Salz würzen. Petersilie hacken und untermischen. Milchzugeben, Sauce aufkochen und 5 Min. köcheln lassen.
Das Fleisch mit 2 Gabeln in Stücke zupfen und ggf. klein schneiden.Knochen, Fett und Sehnen dabei entfernen. Fleisch zurück in den Brätergeben.
Pasta in reichlich kochendem Salzwasser garen, abgießen und zurück inden Topf geben. Etwas Ragú dazugeben und durchschwenken. Mit frischgeriebenem Parmesan servieren.

Pancakes mit gebackenen Gemüsestreifen und Kräuter-Joghurtdip

Gebloggt wird im Kuriositätenladen meist abends. Im Hintergrund läuft dann entweder Musik oder ich such mir eine Kochsendung, die man im Internet schauen kann. Ab und zu ist dann auch mal "Lanz kocht" dabei - wenn man nur den Ton hört und das aufgesetzte Grinsen des sog. Moderators nicht sehen muss, ist die Sendung grad mal so erträglich ;o)
Wenn dann ein interessantes Rezept dabei ist, schau ich kurz rein, so auch, als Andreas C. Studer diese Pancakes zubereitet hat.
Die gebackenen Gemüse auf den Pancakes sehen nicht nur toll aus, sie schmecken auch richtig klasse - sie sind knackig und haben durch die Zubereitung im Backofen noch ihren vollen Geschmack.
Uns haben diese Pancakes ausgesprochen gut gefallen, dazu gab es mal wieder den von mir so heiß geliebten türkischen Joghurt (ohne den geht bald gar nichts mehr ;o) ) und ein Schnittlauchöl, das dem Ganzen noch einen besonderen Kick gibt - ein wirklich leckeres Essen, das es sicher nicht zum letzten Mal gegeben hat.


Zutaten

Pancakes
200 g Mehl
1 TL Backpulver
3 Eier
200 ml Milch

4 EL Olivenöl
4 Karotten
1 große Fenchelknolle
1/2 Bund grünen Spargel
1 kleine Zucchini
Salz
Zucker
Olivenöl

Joghurtdip
200g türkischer Joghurt (10%)
1/2 Bund Petersilie
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Schnittlauchöl
0,2 l Rapsöl
1 Bund Schnittlauch
1 Prise Salz

Zubereitung
Den Joghurt mit der fein gehackten Petersilie und dem Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Schnittlauch grob hacken und zu dem Öl geben. Mit einem Mixstab fein pürieren und mit etwas Salz und einem Spritzer Zitrone abschmecken.
Aus Mehl, Backpulver, Eiern und Milch einen Pfannkuchenteig anrühren und ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Das Gemüse mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Salz und Pfeffer würzen une einer Prise Zucker bestreuen. Im auf 180°C vorgheheizten Backofen ca. 10 Minuten backen.
In der Zwischenzeit in einer nur sehr leicht gefetteten Pfanne kleine Pancakes ausbacken.
Auf jeden Pancake etwas Kräuter-Joghurt geben, Gemüse darauf türmen und mit Schnittlauchöl beträufeln.