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Wie sieht's aus, habt Ihr Lust auf ein gemütliches Kochtreffen?

Nachdem wir in unserem Alles Hausgemacht!-Forum im letzten Jahr ein Forentreffen anlässlich der Frankfurter Buchmesse veranstaltet haben, an dem ich leider wegen einer doofen und mordshartnäckigen Erkältung nicht teilnehmen konnte, wollte ich unsere Forenmitglieder in diesem Jahr gerne in die zweitschönste Stadt Deutschlands, nach Hamburg locken und das diesjährige Treffen hier veranstalten. Für Samstag, den 25. Mai habe ich eine wunderschöne Eventküche in Hamburg-Winterhude, in der ich schon in der Vergangenheit zwei Bloggertreffen veranstaltet habe, gemietet. 
Leider hab ich mir da anscheinend einen wirklich doofen Termin ausgesucht, an dem die meisten interessierten Forenmitglieder gar keine Zeit haben und so haben wir das Forentreffen erstmal verschoben und werden uns dafür einen neuen Termin überlegen. 
Die Eventküche habe ich aber nach wie vor reserviert und da ich kürzlich eine Mail einer Leserin bekommen habe, die mich nach Nudelkursen fragte, bin ich auf die Idee gekommen Euch zu fragen, ob Ihr Lust auf ein kleines Kochtreffen habt. 
Mit Euch seid ausdrücklich IHR, die Leser gemeint. Ich möchte kein exklusives Bloggertreffen daraus machen, sondern ein Treffen für alle interessierten Hobbyköche - egal, ob Blogger oder nicht. Für KuLa-Leser, deren Freunde und überhaupt alle, die sich gerne beteiligen würden
Natürlich bin ich keine Profiköchin, das wisst Ihr ja, aber vielleicht können wir die Gelegenheit und die gemütliche Küche nutzen und ein bisschen was auf die Beine stellen, bzw. auf die Teller zaubern.
Wir könnten gemeinsam Nudeln herstellen, Sushi rollen, die Eismaschine heiß laufen lassen, bei gutem Wetter (und vorausgesetzt, Jemand bringt einen Grill mit) im Hinterhof grillen, usw. usf. - kurz, es uns einfach gut gehen lassen, kochen, essen und tratschen.
Das genaue Programm würde ich von Euren Interessen und der Anzahl der Teilnehmer und dem damit verfügbaren Budget abhängig machen - ich richte mich da ganz nach Euch.

Wie schon zu den Bloggertreffen kann ich im Vorwege leckere Spezialitäten von meinem Käsemann, Fischhändler, Schlachter, usw. usf. besorgen und den Rest bereiten wir dann selbst zu. 
Die Kosten für das Treffen setzen sich aus der Miete für die Eventküche und den Lebensmitteln und Getränken zusammen. Ich will und werde natürlich nichts daran verdienen, versteht sich von selbst. 
Wenn 20 Teilnehmer zusammen kämen (max. 25 haben in der Küche Platz) beliefen sich die Mietkosten pro Person auf 13 €, dazu kommen dann noch die Lebensmittel, aber der Preis hängt natürlich davon ab, was Ihr gerne machen und essen möchtet.
Bevor ich jetzt mit Anmeldefrist und dem ganzen PiPaPo anfange, würde ich gern überhaupt erstmal vorfühlen, ob Interesse an einem solchen Treffen besteht. Was meint Ihr, habt Ihr Lust oder ist das ne doofe Idee?  

Nachtrag

Weil gerade in den Kommentaren nach dem Preis gefragt wurde, haben mein Mitesser und ich uns nochmal ein paar Gedanken um das Programm und die anfallenden Kosten gemacht. 
Damit ich beizeiten mit einer genauen Kostenaufstellung beginnen kann, würde ich sagen, dass wir uns bei diesem Treffen auf das Nudeln und vielleicht die Eisherstellung beschränken sollten. Parallel dazu gäbe es eine groooooße Auswahl verschiedenster Spezialitäten, wieviel würde sich natürlich nach der endgültigen Teilnehmerzahl richten. Zur Auswahl stünden beispielsweise:

  • wirklich frische Krabben und Krabbenfrikadellen direkt aus Friedrichskoog
  • Fischspezialitäten von den Fischhändlern m.V.
  • norddeutsche Käseplatte (natürlich von meinem Käsemann - der schaut übrigens nachmittags auch vorbei, wenn er es zeitlich schafft)
  • Brot vom Holzofenbäcker in Kiel 
  • vom Grill
    • Wildschweinbratwürste
    • Fleisch (Galloway) vom Demetermetzger
    • Bio-Saiblinge
  • sortenreine Apfelsäfte vom Schaalsee

Zu den Nudeln könnten wir verschiedene Pesti zubereiten oder ich besorge welche von einer kleinen Hamburger Manufaktur.
Dazu würde ich Wasser, Prosecco und Wein besorgen - falls gewünscht natürlich auch Bier.
Insgesamt und vorausgesetzt, wir bekommen mindestens 20 Teilnehmer zusammen, würde ich eine Pro Kopf-Pauschale von 40€ ansetzen, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu überweisen wäre, damit ich die Einkäufe erledigen kann.  

Nachtrag II

Aufgrund der positiven Resonanz werde ich Dienstag um 10:00 Uhr einen neuen Beitrag mit den Anmeldedetails veröffentlichen. Ab dann könnt Ihr Euch fest anmelden! 

Linsensalat mit Schwarzessig und Räuchersaibling

Heute möchte ich dieses Rezept gerne nutzen, um Euch ein norddeutsches Produkt vorzustellen, von dem ich schon seit einiger Zeit sehr begeistert bin - Schwarzessig.
Schwarzessig ist quasi die norddeutsche Version des Aceto Balsamico und wird haupt- sächlich aus Apfelessig und Backpflaumen hergestellt. Natürlich schmeckt er nicht exakt wie Aceto Balsamico, da das, was heutzutage im Supermarkt als Balsamico verkauft wird aber in den meisten Fällen eh von ziemlich schlechter Qualität und/oder gepanscht ist, ist dieser Schwarzessig für mich mittlerweile DIE Alternative. Dazu kommt, dass er nicht durch halb Europa kutschiert wird, sondern aus der Region stammt

Dieser Salat ist eine sehr feine Beilage und schmeckt besonders gut in Kombination mit einem Stückchen Räucherfisch. Allen Hamburgern empfehle ich mal auf dem Isemarkt bei der Fischzucht Benecke vorbeizuschauen, der Saibling dort wird nicht nur nach Bioland-Kriterien aufgezogen (das Fischfutter stammt also nicht aus Fischmehl aus konventionellem Fischfang, sondern es werden ausschließlich Fischreste nachhaltiger Fischerei und Bio-Getreide verwendet), der Fisch schmeckt auch noch grandios lecker
   
Zutaten
200 g Champagner- oder Belugalinsen
500 ml Gemüsebrühe, hausgemacht
6 EL Schwarzessig (alternativ Balsamicoessig)
5 Frühlingszwiebeln
4 EL sehr gutes Rapsöl
Salz und Pfeffer
gehackter Dill zum Garnieren

Zubereitung
Die Linsen unter fließendem Wasser abbrausen und in der Gemüsebrühe mit 3 EL Essig bei mittlerer Hitze gar kochen. Die Linsen sollen noch etwas Biss haben.
Die Linsen durch ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Die Lauchzwiebeln putzen und in feine Röllchen schneiden.
Die abgekühlten Linsen mit den Lauchzwiebelröllchen in einer Schüssel vermischen und den restlichen Essig und das Olivenöl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, ca. eine halbe Stunde ziehen lassen, dann evtl. noch einmal abschmecken.
Den Linsensalat auf Teller verteilen, den Räucherfisch darauf anrichten und mit fein gehacktem Dill bestreut servieren.

Ragù alla Bolognese

Ich hoffe, Ihr habt Euch für heute noch nichts Größeres vorgenommen, denn heute wird mit Überlänge gekocht, heute gibt es im wahrsten Sinne des Wortes Slow Food. 
Rezepte für Ragù alla Bolognese gibt es ja wie Sand am Meer und von vielen wird behauptet, DAS ultimative zu sein - damit fang ich aber gar nicht erst an, dies ist schlicht und einfach meine Version. Im Laufe der Zeit aus vielen Rezepten zusammengebastelt und genauso wie es ist für gut befunden. 

Ich koche immer direkt einen groooooßen Topf Sauce mit mehreren Litern und wecke sie dann ein, sonst lohnt der ganze Aufwand ja kaum, die Rezeptmengen fallen diesmal also etwas größer aus. Mal von der klassischen Pasta-/Lasagne-sauce abgesehen, kommt sie bei uns außerdem auch noch auf Pizza - genauer gesagt auf meine Pizza "Steph Speciale". GRANDIOS, sag ich Euch, aber dazu demnächst mehr. 
Diese Sauce gehört für uns zum absoluten Standardrepertoire und ist aus unserem Vorratsregal nicht mehr wegzudenken. Ich koche zwar nicht annähernd jeden Tag, d.h., bei uns gibt es unter der Woche meistens nur die sog. Bütterken, egal ob kalt oder überbacken vom Tischgrill), wenn wir aber doch mal Appetit auf eine warme Mahlzeit haben, dann ist so ein eingewecktes Glas Bolognese einfach perfekt. Aufschrauben, erhitzen und in der Zwischenzeit die Pasta kochen. Schneller ist dieser merkwürdige Mirácoli-Bausatz auch nicht zubereitet und obwohl ich noch nie in meinem Leben Mirácoli gegessen habe, bin ich mal so frei und behaupte, dass diese mindestens 100x besser schmeckt. 

Zutaten
300 g Zwiebeln, fein gehackt
4 Karotten, fein gewürfelt 
4 Stangen Staudensellerie, fein gewürfelt
Olivenöl* zum Anbraten
1 EL Tomatenmark
100 g Coppa oder Pancetta in sehr dünne Scheiben geschnitten
100 g Hühnerleber
2 kg Rinderhack
750 ml Weißwein*
400 ml Milch 
2 Dosen Pelati* (à jeweils 800 g)
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 

Zubereitung
Das Gemüse sehr fein würfeln und in einer Pfanne in Olivenöl glasig andünsten. Das Tomatenmark dazugeben und für eine, maximal 2 Minuten mit dünsten, dann alles auf einem Teller beiseite stellen. 
Das Hackfleisch in 4 Portionen in einem großen Topf nacheinander anbraten, evtl. austretender Bratensaft muss komplett verkochen und das Hackfleisch soll krümelig und leicht gebräunt sein. Um das Hackfleisch schnell zu zerbröseln, kann man es mit einem Kartoffelstampfer etwas zerdrücken. Herausnehmen und mit der nächsten Portion weiter machen, bis das Fleisch komplett angebraten ist. Angebratenes Hackfleisch ebenfalls beiseite stellen. 
Den Pancetta, bzw. die Coppa in sehr feine Streifen schneiden und in dem Topf anschwitzen. Die Leber ebenfalls fein hacken, mit dem Messerrücken zerdrücken und zu dem Pancetta geben. Kurz zusammen anschwitzen, dann die bereits angebratenen Gemüsewürfel und das Hackfleisch dazugeben, alles miteinander vermischen.
Mit dem Weißwein ablöschen und zu 2/3 einkochen lassen, dann die Milch und die Dosentomaten dazugeben
Bei niedriger Hitze - das Ragù soll nur ganz leicht simmern - für mindestens 5, es dürfen aber auch 6 oder 7 Stunden sein, simmern lassen. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ragù alla Bolognese, eingeweiht
Einkochen im Kochtopf

Da diese Sauce sehr dickflüssig ist und beim Einkochen im Backofen nicht anfängt zu Blubbern (man also den Beginn des eigentlichen Einkochens nicht bestimmen kann), muss sie im Kochtopf eingekocht werden.

Die Gläser gründlich mit Wasser und Spülmittel reinigen und gut mit klarem Wasser ausspülen. Bei 150°C im Backofen für ca. 15 Minuten sterilisieren, herausnehmen und kurz etwas abkühlen lassen. Wenn die Gläser direkt mit dem heißen Ragù befüllt werden, platzen sie leicht. 

Das Ragù nochmals ca. 15 Minuten aufkochen, in der Zwischenzeit die Deckel der Gläser in einen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Zum Kochen bringen und ebenfalls ca. 5 Minuten köcheln. Ich stelle den Trichter, mit dem ich die Gläser befülle, ebenfalls in den Topf, so wird der gleichzeitig sterilisiert. 
Die Sauce in die Gläser einfüllen und sofort fest verschließen. Die Gläser nicht bis zum Rand befüllen, sondern ca. 2 cm Luft nach oben lassen.

Die Gläser in einen Wecktopf stellen (alternativ geht auch ein großer Kochtopf, der sollte mit 2-3 Lagen Küchenpapier ausgelegt werden, bevor die Gläser hineingestellt werden) und soviel Wasser angießen, dass die Gläser zu 2/3 im Wasser stehen. Das Wasser sollte ungefähr die Temperatur der Sauce haben.
Das Wasser auf 100 C° erhitzen und die Gläser 120 Minuten bei geschlossenem Deckel einkochen, dann die Gläser entnehmen und vollständig abkühlen lassen.
Tipp
Ich beschrifte meine Gläser mit einem weißen Edding*, der lässt sich im Anschluss wieder problemlos mit einer Edelstahlspirale* abrubbeln und die Gläser sind wie neu.
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Karamellpopcorn mit Fleur de Sel

Was kommt nach einem Rezept, das nicht so ganz nach meinem Geschmack ist? Richtig, eines, in das ich mich sprichwörtlich reinsetzen könnte - das muss jetzt einfach sein!

Wenn wir uns im Kino ne Tüte Popcorn gönnen, dann eigentlich meist gesalzenes, neulich hatte ich aber mal wieder einen Jieper auf süßes Popcorn und hab direkt einen fatalen Fehler begangen: ich hab mir ne Kinderportion gekauft! Die war natürlich pünktlich zum Filmbeginn schon alle, also musste ich zuhause am nächsten Tag nochmal ran und Nervennahrung für den anstehenden Tatortabend zubereiten.
Bisher hab ich süßes Popcorn immer auf die herkömmliche Art gemacht, Popcorn mit Öl in einem Topf poppen lassen und dann Zucker drüber und gut geschüttelt. Diesmal wollte ich es aber so richtig krachen lassen, es musste Karamellpopcorn sein. Und was soll ich euch sagen? Das ist mit großem Abstand das grandioseste süße Popcorn, das ich jemals geknabbert habe - probiert das unbedingt mal aus!

In den Rezepten, die ich im Netz gefunden habe, wurde immer eine reine gesalzene Karamellsauce verwendet, da ich aber die Kombination Karamell und Buttermilch so gerne mag, hab ich kurzerhand noch nen großzügigen Schluck dazu gegeben. Falls Ihr das nicht mögt (man schmeckt es aber wirklich nicht stark raus, die Karamellsauce schmeckt nur etwas "leichter", nicht mehr nur süß und hat mehr Tiefe), lasst sie einfach weg, sie muss durch nichts ersetzt werden. 
Wer Nüsse mag, kann einen Teil des Popcorns auch durch eine im Backofen angeröstete Nussmischung oder Studentenfutter ersetzen, mit dem Popcorn vermischen und anschließend die Karamellsauce darüber verteilen. Chocoholics sollten dagegen unbedingt etwas Schokolade im Wasserbad schmelzen und über das auf dem Backblech abgekühlte Popcorn drizzeln, sprinkeln - Ihr wisst was ich meine. 
 
Und weil zu einer Tüte Popcorn natürlich auch noch der ultimative Filmtipp gehört, hier meine ganz persönliche Empfehlung - der mit Abstand schönste und bewegendste Film seit Langem, ach watt sag ich, ÜBERHAUPT: Life of Pi (Vollbildschirmmodus anstellen, Lautsprecher aufdrehen, anklicken, zurücklehnen und genießen. Anschließend natürlich schleunigst Karten bestellen)
Wenn Ihr ihn nicht schon angeschaut habt, holt das unbedingt noch schleunigst nach, denn dieser Film wirkt nur auf der großen Leinwand - im Fernsehen ist das nix, Life of Pi braucht 3D und ganz viel Platz. Sowohl auf der Leinwand, als auch im Kopf... 
Wir haben schon die Karten für das 3. Mal gekauft und den Soundtrack kann ich mittlerweile auch auswendig, von daher: Ab ins Kino mit Euch, noch läuft der Film! 

Apropos Popcorn, das im Kino ist natürlich im Vergleich zu diesem natürlich ganz weit abgeschlagen. Ihr solltet Euch also eine großzügige Portion zubereiten und dann heimlich mit rein schmuggeln - aber das habt Ihr nicht von mir!  ;o)
Tipp: Achtet beim Popcornmais-Kauf darauf, einen mit einem recht großen Korn zu bekommen. Ich hab vor Jahren mal eine Tüte im Asiashop mitgenommen, die aus wöööönzich kleinen Maiskörnern bestand - das Popcorn war anschließend natürlich auch nicht viel größer.
Zutaten
100 g Popcornmais
neutrales Öl zum Poppen

200 g Rohrohrzucker
50 g heller Speise- oder Maissirup
50 g Butter
50 ml Buttermilch
1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/2 TL Fleur de Sel

Zubereitung
Den Popcornmais zusammen mit dem Öl in einen großen Topf geben und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel zum Poppen bringen. Sobald der Mais beginnt zu poppen, die Platte ausstellen und den Topf gelegentlich schwenken.
Wenn die Maiskörner komplett gepoppt sind, das fertige Popcorn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Karamell in einen großen Topf geben, bei mittlerer Hitze schmelzen und für ca. 5 Minuten köcheln lassen. Das Weinsteinbackpulver dazugeben (Vorsicht, der Karamell schäumt durch die Zugabe sehr stark auf!), gut verrühren und über dem abgekühlten Popcorn verteilen. Fleur de Sel darüber streuen und ebenfalls gut verteilen.
Im auf 120°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten trocknen, dabei ca. alle 15 Minuten einmal wenden und den Karamell, der auf das Backpapier getropft ist, wieder verteilen.
Das fertige Karamellpopcorn abkühlen lassen und miteinander verklebte Popcorn-stückchen wieder teilen.

Facebook, Google+ oder keins von beiden?

Ich brauch mal grad Eure Hilfe, bzw. Beratung...
Bis vor knapp 2 Jahren hab ich neben dem KuLa selbst noch eine KuLa-Facebookgruppe geführt, in der ich meine Blogbeiträge verlinkt, interessante Links geposted und mich mit anderen interessierten Hobbyköchen, Bloglesern und Bloggern ausgetauscht habe.
Als ich dann meinen Nebenwohnsitz, das Alles Hausgemacht!-Forum aufgemacht hab, ist diese Gruppe etwas in Vergessenheit geraten und ich hab sie irgendwann gelöscht, bzw. auf Eis gelegt (hinter den Kulissen isse durchaus noch da, etwas eingestaubt, aber das ließe sich schnell wieder flott machen). Auch weil mir Facebook zum damaligen Zeitpunkt fürchterlich auf die Nerven ging und mir der Blog und das Forum genügten. 
Nun habe ich gerade in Vorbereitung auf einen kleinen Ausflug zur Pariser Cookbook Fair Ende dieses Monats die Hüttenhilfe G+-Seite gekapert und werde dort zusammen mit Maja von moey's kitchen (mit der gemeinsam ich diese Messe unsicher machen werde) live Bericht erstatten - also wie wild Fotos machen und posten, kommentieren - das ganze Programm, Ihr kennt das ja.
Ich bin nun am Überlegen, ob ich meine FB-Seite auch wieder reaktiviere. Seit ich mein mordsschickes, hypermodernes und unglaublich praktisches Tablet, mein Sams, habe, bin ich ja auch sehr viel mobiler und quasi immer und überall vernetzt und einsatzbereit. Erwähnte ich eigentlich schon, dass ich dieses kleine Ding heiß und innig liebe? ;O)
Zurück zum Thema... Bevor ich jetzt den Staubwedel heraushole und in der Gruppe Groß Reine mache, würde ich von Euch gerne wissen - interessiert Euch eine FB-Gruppe überhaupt noch, sollte ich evtl. eher die bei G+ (da hab ich natürlich auch eine auf Halde) entstauben oder sagt Ihr, son neumodschen Kram ist für Euch eh völlig uninteressant? 

Bitte sagt mir mal so richtig Eure Meinung!  

Nachtrag

Ich hab rechts in der Sidebar eine kleine Umfrage eingebunden, dort könnt Ihr auch Eure Meinung dazu loswerden.

Nachtrag II, 07.02.2012

Vielen Dank auch hier nochmals für Eure Kommentare und Stimmen. Ich werde die fixe Idee einer FB- oder Google+-Seite erstmal wieder auf Eis legen. Es gibt zwar eine ganze Reihe von Stimmen, die für eine solche Seite wären, der Großteil Eurer Kommentare und Stimmen zeigt aber, dass Euch die Inhalte des KuLas selbst wichtiger sind. Ich konzentriere mich also weiterhin auf meinen Blog und schau mich parallel mal um, ob ich irgendwo eine komfortablere Klönstuv finde, die einen besseren Austausch möglich macht.  
Die Umfrage hab ich natürlich wieder gelöscht, wen das Ergebnis interessiert, hier isse nochmal: