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Gemüsebrühpulver, hausgemacht

Eigentlich blogge ich ja nur Rezepte, die ich selbst oder mein Mitesser mag oder von denen wir überzeugt sind - heute mach ich aber mal eine Ausnahme. Ich selbst bin kein großer Fan dieses Gemüsebrühpulvers, hab es im letzten Jahr aus Neugierde aber doch nochmal hergestellt und möchte Euch die Ergebnisse meines Versuchs natürlich auch nicht vorenthalten. 

So selten, wie ich Gemüsebrühpulver verwende, genügt mir die schon vor einigen Jahren vorgestellte Version aus gefriergetrocknetem Suppengemüse, denn ich gebe höchstens mal einen halben TL des - bevorzugt gerösteten - Pulvers an ein Gericht um den Gemüsegeschmack etwas zu heben oder mische es unter Gewürzmischungen. Eine Brühe würde ich damit aber nicht komplett an- oder ersetzen. Gemüsebrühe koche ich aus frischem Gemüse und wecke sie in verschieden großen Gläsern und Flaschen ein. So hab ich immer die richtige Menge für das jeweilige Gericht parat. Eine Brühe aus Brühpulver (egal ob gekauft, komplett selbstgemacht oder aus gefriergetrocknetem Suppengemüse) schmeckt mir nicht

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, warum ich dieses Rezept überhaupt ausprobiert habe und jetzt hier vorstelle, wenn es für mich gar nicht wirklich interessant ist, kann ich das ganz einfach erklären - ich hab die Herstellung dieses Pulvers nämlich revolutioniert, jawohl!
Erinnert Ihr Euch noch an meinen mittlerweile nicht mehr ganz so nigelnagelneuen Entsafter? Ich hab es ja schon bei seiner Vorstellung angekündigt, der kann noch viel mehr als nur Obst- und Gemüsesäfte zu zubereiten

Einer der Hauptgründe, weshalb dieses Pulver keinen Stammplatz in meinem Gewürzregal hat, ist der enorme Energieaufwand, der in der Herstellung, bzw. der Trocknung des geschredderten Gemüses steckt. Wenn ich mir eine Gemüsebrühe koche und diese dann heiß in Gläser einfülle oder bereits gefriergetrocknetes Gemüse mahle und evtl. noch kurz in der Pfanne anröste, ist das einfach ein ganzes Eck sparsamer. Mein supertoller und wunderhübscher Entsafter verkürzt die Trockenzeit aber ganz enorm - ist ja logisch, denn er schreddert das Gemüse nicht nur, er entsaftet es auch gleich, so dass der Backofen viel weniger Arbeit hat. 
Normalerweise zerkleinert man das Gemüse im Foodprozessor oder dreht es mehrfach durch den Fleischwolf und presst es dann von Hand aus, ich hab das Gemüse einfach in den Entsafter geworfen und dann den Trester getrocknet - je nach Zusammenstellung der Gemüsesorten bleibt sogar noch ein leckerer Gemüsesaft übrig. Allerdings muss man dabei unbedingt die Reihenfolge beachten: Zwiebeln und Lauch UNBEDINGT zum Schluss! Zwiebelsaft ist ja schon ne wirklich scharfe Angelegenheit, Lauch toppt das aber nochmal um Längen und treibt einem wirklich die Tränen in die Augen. Ich hab in meinem jugendlichen Leichtsinn natürlich mal wieder meine Nase viel zu tief in die Angelegenheit den Krug gesteckt und brauchte danach erstmal ne kleine Auszeit. Hölle, Hölle, Hölle sag ich Euch! Den Geruch des Lauchs hatte ich Stunden später noch in der Nase...
Also, zuerst die Karotten, denn den Saft kann man auf jeden Fall trinken. Wer mag presst dann noch die Fenchelknolle hinterher und evtl. die Petersilie oder je nach Saison und Vorliebe Tomaten, Paprika, usw. dann ist aber auch Schluss - es sei denn, Ihr seid erkältet und bereitet Euch aus dem Zwiebelsaft noch einen "leckeren" Hustensirup zu.

Durch das Auspressen der Gemüse ist der Trester schon enorm trocken und nahezu atomisiert und braucht daher nur noch einen Bruchteil der Trockenzeit, die das Gemüse benötigt, wenn es im Foodprozessor geschreddert wurde.
Falls Ihr also einen Entsafter habt, dieses Pulver eh zu Eurem Standardrepertoire gehört oder für Euch zumindest in Frage kommt, probiert es auf jeden Fall mal auf diese Art und Weise aus. 

Nachtrag
Ich habe bewusst kein Salz an diese Mischung gegeben. Eine Konservierung benötigt das Pulver nicht, wenn es wirklich komplett getrocknet ist - außer, dass es den Geschmack mit der Zeit verliert, kann da nicht viel passieren. 
 
Zutaten 
2 Karotten
1 Fenchelknolle 
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
2 Bund glatte Petersilie 
1 Petersilienwurzel
1/2 Sellerieknolle  

Zubereitung 
Gemüse waschen und putzen, Zwiebeln und Sellerie schälen. Alles im Entsafter entsaften, dabei mit der Karotte anfangen, da der Saft trinkbar ist. Die Mischung, die danach entsteht, muss man mögen...
Die im Tresterbehälter aufgefangenen Gemüsereste auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 60°C für ca. 4-5 Stunden trocknen, dabei die Backofentür nicht schließen, sondern einen Kochlöffel in der Tür einklemmen, so dass die Feuchtigkeit aus dem Backraum entweichen kann. Stündlich die Gemüseflocken wenden. 
Sobald die Feuchtigkeit komplett aus dem Gemüse entwichen ist, die Gemüseflocken abkühlen lassen und in einer elektrischen Gewürzmühle oder einem Kompaktzerkleinerer zu einem feinen Pulver mahlen. In ein Glas füllen und gut verschlossen aufbewahren.

Kürbisrisotto mit ofengebackenem Kürbis und Kürbiskernkrokant

Und schon wieder ein Kürbisrisotto. Das ist jetzt schon das 3., das es in den KuLa schafft. Der besondere Clou bei dieser Version sind die unterschiedlichen Texturen. Das cremige Kürbispüree macht das Risotto besonders schlotzig, die gebratenen Kürbisstückchen bleiben ob der nur sehr kurzen Bratzeit noch schön knackig und als Krönung des Ganzen kommt noch eine gute Portion knuspriges Kürbiskernkrokant drüber. 
Krokant klingt vielleicht für viele etwas gewöhnungsbedürftig, da Kürbis ja aber eh eine ausgeprägt süße Note hat, passt das wirklich ganz wunderbar. Probiert es unbedingt mal aus und legt Euch bei dieser Gelegenheit gleich einen kleinen Vorrat Kürbispüree an - kann man immer gebrauchen! 

Zutaten 
2 Schalotten
2 confierte Knoblauchzehen

Rapsöl zum Anschwitzen
300 g Risottoreis
200 ml Weißwein 
ca. 1,5 l Gemüse- oder Geflügelfond
3 gute EL Kürbispüree
80 g frisch geriebener Nordländer oder Parmesan
Salz und Pfeffer

je nach Größe des Kürbisses 1/4 bis 1/2 Hokkaido-Kürbis

1 Handvoll Kürbiskerne
2 EL Rohrohrzucker 
Kürbiskernöl

Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anschwitzen, Reis hinzufügen und kurz mitdünsten lassen.

Mit Weißwein ablöschen und diesen einkochen lassen, jetzt das Kürbispüree dazugeben und etwas salzen. Nach und nach unter stetigem Rühren die Brühe angießen. Den Reis al dente garen. 
In der Zwischenzeit den Kürbis in Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten, der Kürbis soll aber nicht zu weich werden. Die gebräunten Kürbiswürfel beiseite stellen. 
Für das Kürbiskernkrokant die Kürbiskerne in einer Pfanne OHNE Fett anrösten, dann den Zucker darüber streuen und schmelzen lassen. Verrühren, so dass die Kerne rundherum mit Zucker überzogen sind und zum Abkühlen auf ein Stückchen Backpapier geben. Sobald die Kerne und der Zucker abgekühlt sind, mit einem Messer grob hacken.   

Den fertigen Risotto mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und den geriebenen Nordländer oder Parmesan unterrühren. Ein paar Minuten ruhen lassen, dann evtl. nochmals nachsalzen.
Einen Teil der angebratenen Kürbiswürfel unter den Risotto rühren, den Rest nach dem Anrichten auf dem Teller darüber geben. Kürbiskrokant darüberstreuen und mit Kürbiskernöl beträufelt servieren.

Evernote und Evernote Clearly für Hobbyköche und Foodblog-Leser

Ein kurzer Beitrag für zwischendurch, eine Premiere sogar... 
Ich würde Euch heute nämlich gerne ein Computer-Programm, bzw. eine App für Smartphones und Tablets und ein Add-On für Firefox, Chrome & Safari vorstellen, das besonders für Hobbyköche interessant ist/sein kann. Viele kennen es sicher schon lange, einige aber evtl. doch noch nicht und genau die sollten jetzt unbedingt weiterlesen - alle anderen schauen bitte morgen wieder rein, dann gibt's ne grooooße Portion Reis :o)
Also, worum geht's? Klar, steht ja schon im Beitragstitel, um Evernote

Evernote ist eine App, also ein kleines Programm, das sowohl auf dem heimischen PC, als auch auf dem Smartphone und dem Tablet läuft. Ganz kurz erklärt, ist Evernote ein Programm zum Organisieren von Notizen. Man kann in Evernote unendlich viele Notizbücher mit Listen, Rezepten, Screenshots, Bildern, Sprachaufzeichnungen, usw. usf. anlegen und das Tolle ist, man kann sie direkt mit den Apps auf anderen mobilen Geräten, wie Smartphones und Tablets synchronisieren. 
Ich nutze Evernote beispielweise schon lange für Einkaufszettel und Kochpläne, so spare ich mir die Zettelwirtschaft und lasse nicht immer die Hälfte der Einkaufszettel zuhause liegen. Auf meinem heimischen Rechner oder seit Neuestem auf meinem mordsschicken Tablet werden die Einkaufszettel geschrieben und anschließend mit meinem Smartphone synchronisiert - so hab ich den "Zettel" automatisch immer mit dabei. Hab ich unterwegs einen Geistesblitz, kann ich mit dem Smartphone oder Tablet schnell eine schriftliche oder Sprachnotiz machen und diese wiederum später mit meinem Notebook synchronisieren und bearbeiten.

Also, Einkaufszettel, Kochpläne, Gedächtnisstützen, etc. sind das eine, aber natürlich ist das noch lange nicht alles, Evernote kann noch viel mehr. Als ich neulich mal wieder in einem Kochbuch gestöbert habe, das von vorne bis hinten mit Klebezettelchen tapeziert war, kam mir die Idee Evernote auch für die Organisation von Rezepten zu nutzen. Funktioniert folgendermaßen:

Ich lege mir jeweils ein Notizbuch (im Endeffekt nichts anderes als ein Dateiordner) mit dem Titel "Kochbücher" und "Kochzeitschriften" an und speichere dort wiederum Notizen mit dem Titel des Kochbuches oder der Zeitschrift, die ich archivieren möchte, ab. In der Notiz  führe ich einfach untereinander alle Rezepte mit Seitenzahl auf, die ich iiiirgendwann mal ausprobieren möchte.
Da Evernote eine ausgezeichnete Suchfunktion hat, kann ich anschließend beispielsweise nach "Saibling" suchen und mir werden alle Notizen aufgelistet, in denen dieser Begriff vorkommt, egal ob im Titel oder im Text. Ich bekomme also alle Ergebnisse der auf diese Art und Weise archivierten Kochbücher, aber auch die von mir in Evernote abgespeicherten Rezepte aus dem Internet, denn ich nutze Evernote zusätzlich noch zum Abspeichern von Rezepten, die ich beim Surfen finde. In der nächsten Zeit hoffe ich so Pinterest überflüssig zu machen, dessen Verwendung rechtlich ja nicht so ganz einwandfrei ist.  
Natürlich ist die Umsetzung erstmal etwas aufwendig, daher wird es sicher auch noch ein paar Monate dauern bis ich damit fertig bin, es erleichtert mir die Rezeptsuche aber schon jetzt enorm und wenn es einmal geschafft ist, bin ich perfekt organisiert! Es stehen ja auch sicher noch einige lange Winterabende aus, die perfekt für eine solche Sisyphos-Arbeit geeignet sind ;o)

Zusätzlich zu meinen Kochbüchern werde ich auf diese Art und Weise auch nach und nach alle Kochzeitschriften abarbeiten, denn dort ist das Problem, dass ich binnen kürzester Zeit nix mehr finde eigentlich sogar noch viel größer als bei Kochbüchern.

Ach so, bevor ich es vergesse. Die Evernote-Suchfunktion lässt sich übrigens auch in die Google-Suche integrieren, so dass beim Googeln eines Begriffs auch automatisch die Evernote-Notizbücher durchsucht werden - für die Rezeptsuche sicher auch nicht uninteressant. Die Schlagwortfunktion muss ich sicher nicht noch näher erläutern, auf dem Screenshot oben kann man sie ganz gut erkennen und ansonsten erklärt sie sich eigentlich auch von selbst.   

Das erstmal zu Evernote selbst, als zweites möchte ich Euch noch kurz Evernote Clearly vorstellen, bzw. empfehlen. Vielleicht habt Ihr hier im KuLa schon einmal ein Rezept ausgedruckt, dann ist Euch Print Friendly ein Begriff, das ist das kleine Druck-Widget, das ich in den KuLa eingebunden habe und das am Ende jeden Beitrages auftaucht.
Evernote Clearly funktioniert ganz ähnlich, nur dass es nicht in einem Blog oder einer Homepage eingebunden sein muss. Man lädt sich dieses kleine Add-On herunter, hat dann bei Firefox & Co ein Icon oben in der Symbolleiste und klickt dort drauf wenn man einen Text ausdrucken möchte oder eine Leseansicht des Blogs wünscht. Man ist als Leser also nicht darauf angewiesen, dass der Blog- oder Homepagebetreiber eine Druckfunktion zur Verfügung stellt, sondern hat seine eigene Druckfunktion immer huckepack mit dabei. 
Evernote Clearly radiert auch alles Überflüssige aus einem Blog heraus und stellt nur den Text und die Bilder des jeweiligen Beitrages dar - kann je nach Layout einer Homepage oder eines Blogs sehr angenehm sein. 
Zusätzlich zu der Druckfunktion und der Leseansicht, bietet Evernote Clearly noch die Möglichkeit, den ausgeschnittenen Text direkt als Notiz an Evernote zu schicken - perfekt für die Archivierung von Rezepten aus dem Internet.  

Ich will Euch jetzt gar nicht mit noch mehr Informationen verwirren, das Durcheinander ist schon so groß genug, empfehle Euch aber unbedingt einen Blick auf diese Programme zu werfen und wenn Ihr schon dabei seid, schaut Euch unbedingt auch gleich noch den Web Clipper, Skitch und Evernote Food (ist allerdings noch in der Entwicklung) an.

Nachtrag

Die liebe Eva hat unten in den Kommentaren den Link zu einer sehr interessanten Seite mit allerlei Tipps rund um Evernote gepostet - den möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten! Falls noch Jemand interessante Links zum Thema Evernote hat, immer her damit, dann führe ich die ebenfalls noch mit auf.

Frittata mit ofengerösteten Wurzelgemüsen

Es ist wie in jedem Jahr, eigentlich nehme ich mir vor, keine gute Vorsätze für das bevorstehende Jahr zu fassen (in sich ja schon ein Widerspruch), insgeheim mache ich es dann doch, nur um binnen kürzester Zeit doch wieder davon abzukommen - immer das Gleiche...
Einer meiner diesjährigen heimlichen Vorsätze ist, noch saisonaler und wenn möglich regionaler als ich es eh schon getan habe, einzukaufen und zu kochen. Und, und nu wird's ganz kompliziert, das auch noch entsprechend zu bloggen, denn das ist die eigentliche Schwierigkeit ;o)
Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an meinen kleinen Erdbeermarathon im letzten Jahr, damals musste ich die Rezepte im Akkord hier im Blog veröffentlichen, damit sie überhaupt noch eine Chance hatten, nachgekocht zu werden. 

Das heutige Rezept hat aus genau diesem Grund fast ein Jahr geduldig seine Runden in der Warteschleife gedreht und auf seinen großen Auftritt gewartet. Natürlich kann man diese Frittata auch im Sommer zubereiten, wirklich interessant ist sie aber besonders jetzt, da die Auswahl an frischen Gemüsen nicht so überwältigend ist wie in der warmen Jahreszeit. Bei der Auswahl der Gemüse könnt Ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen und sie ganz nach Geschmack kombinieren. 
Es fehlt dann nur noch eine ganz einfach Joghurtsauce, eine große Portion Feldsalat und eine leckere, gesunde und dazu noch vegetarische Mahlzeit ist fertig. Falls etwas übrig bleibt umso besser, dann habt Ihr direkt noch eine Portion für den nächsten Tag, aufgewärmt oder auch kalt schmeckt diese Frittata nämlich nochmal so gut. 

Zutaten 
600 g Wurzelgemüse (Rote Bete, Ringelbete, Pastinaken, bunte Möhren, Lauch, rote Zwiebeln, Petersilienwurzel, Süßkartoffeln - was grad Saison hat und vorrätig ist)
Rapsöl
8 große Eier 
2 Frühlingszwiebeln
1 kleines Bund glatte Petersilie 
1 EL frischer Thymian, fein gehackt
Salz, Pfeffer und frisch gemahlene Muskatnuss
ca. 50 g Nordländer, frisch gerieben (oder ein anderer würziger Hartkäse) 

Zubereitung
Die Gemüse waschen putzen und je nach Sorte in Würfel oder Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Salz, Pfeffer und Thymian bestreuen und etwas Öl darübergeben. Bei 180°C für ca. 40 Minuten backen, bis die Gemüse gar sind.
In der Zwischenzeit die Eier mit dem confierten Knoblauch verkleppern. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, fein gehackte Petersilie und Thymian dazugeben und verrühren. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die im Ofen gegarten Gemüse in eine Auflaufform geben und mit den Fühlingszwiebel-ringen vermischen. Die Eier darüber gießen und mit frisch geriebenem Käse bestreuen. 
Erneut für ca. 20 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis die Eimasse vollständig gestockt ist (hängt von der Höhe der Form ab). 
Sobald die Eier gestockt sind, den Grill zuschalten und die Frittata knusprig überbacken. 
In der Zwischenzeit aus Joghurt, confiertem Knoblauch, Salz und Piment d'Espelette eine Joghurtsauce anrühren. Den Salat waschen und mit einem leckeren Salatdressing anrichten. 
Die Frittata in Scheiben schneiden und mit Salat und Joghurtsauce servieren.
Quelle: River Cottage Everyday Veg - Hugh Fearnley-Whittingstall