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Kräuter-Feta-Muffins

Mal wieder ein "Alex-Rezept"!
Ich darf einfach nicht so oft bei Ihr stöbern, sonst komm ich mit dem Nachkochen/-backen bald wirklich nicht mehr nach :o)

Diese Muffins sind wunderschön und wirklich lecker, sie haben allerdings einen kleinen Nachteil, das Essen dieser kleinen Köstlichkeiten gestaltet sich ein wenig schwierig - findet zumindest mein Mitesser. 
Aber da muss er durch, das Leben ist ja schließlich kein Ponyhof ;o)
Eigentlich hätte ich sie ja gern noch auf Zorras Brunch-Buffet gestellt, aber dafür bin ich n büschen zu spät dran. 

Zutaten für 12 Muffins
250 g Mehl
2 TL Backpulver
2 Knoblauchzehen
2 Eier
250 g Joghurt
2 TL Salz
Pfeffer
70 ml Rapsöl
1 große Handvoll frisches Basilikum
200 g Feta
je 1 Kirschtomate pro Muffin

Zubereitung
Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. Ei, Joghurt, Öl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräuter verquirlen. Mehl und Backpulver unterrühren. Fetakäse kleinschneiden und unterheben. Den Teig in die Muffin-Papierförmchen verteilen und jeweils eine Kirschtomate in den Teig eindrücken. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Lauwarm oder kalt servieren.

Mein perfekter Schokokuchen

Bereit für die nächste Schoko-Dosis? Nachdem ich letzte Woche gerade eine kleine Schokobombe gebloggt habe, folgt jetzt schon die nächste - mein Lieblings-Standard-Schokokuchen!

Das Rezept hab ich aus einigen Schokokuchen-Rezepten zusammengebastelt, mit dabei war sicher ein Dr. Oetker-Rezept und noch ein paar andere.
Dieser Schokokuchen ist sicher keine Sensation, trotzdem mag ich ihn ganz besonders gern. Er ist natürlich seeehr schokoladig, saftig, hat durch das Espressopulver eine leicht herbe Note und kleine Schokoinseln durch die Schokotropfen.
Hinzu kommt, dass ich die Zutaten eigentlich immer im Haus habe - ein sonntäglicher  Anfall von Schoko-Entzug kann also eigentlich immer mit diesem Kuchen "bekämpft" werden.
Eigentlich wollte ich das Rezept schon vor Ewigkeiten bloggen, aber ich bekomme einfach kein anständiges Bild zustande ... Da ich ja immer gegen das Licht auf meinem kleinen Hackbrettchen fotografieren muss, sieht dunkler Schokokuchen auf dunklem Brett eher ungünstig aus. Also gibt's nur ein Bild in der Form und Ihr müsst mir glauben, dass der Kuchen wirklich nicht sooo schlecht ist. 
Und nu ab in die Küche, Schokokuchen backen! ;o)

Zutaten
175 g Butter, zimmertemperiert
220 g Zucker
4 Eier, zimmertemperiert
100ml Sahne
2 Tütchen Instant-Espresso
1 EL Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
100 g Kakaopulver
250g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Schokotröpfchen

Zubereitung
Die Butter und den Zucker schaumig rühren. Die Eier hinzufügen und unterrühren. Sahne, Espressopulver, Vanille-Extrakt, Salz und Kakaopulver dazugeben und alles zu einer geschmeidigen Masse vermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Die Schokotröpfchen dazugeben und verrühren.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen.

蚂蚁上树 - Ma Yi Shang Shu

... oder Ameisen krabbeln auf den Baum

Die wöchentliche Rezeptwahl erstaunt mich immer wieder aufs Neue, bei diesem Rezept hätte ich beispielsweise darauf geschworen, dass es niemals gewählt wird - ein Grund, warum ich es zur Wahl gestellt hab, wollte ich doch auf diese Weise dafür sorgen, dass die Pici endlich mal gewinnen.
Naja, war wohl nix, die Pici sind auch bei der letzten Wahl weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen gelandet. Wahrscheinlich lag es hauptsächlich am Namen des Rezeptes, "Ameisen krabbeln auf den Baum" klingt halt sehr viel spannender als pfannengerührtes Hackfleisch mit Glasnudeln.
Der Name hat seinen Ursprung in der Optik dieses Gerichtes, das Hackfleisch wird so feinkrümelig gebraten, dass es aussieht, wie kleine Ameisen - zugegeben mit gaaaanz viel Phantasie ;o)

Leider hab ich mit den Glasnudeln Pech gehabt, sie sind ziemlich zerfallen. Ansonsten war es ganz lecker, allerdings nicht überwältigend, sprich, ich würde es nicht unbedingt noch einmal machen.
Weil das fertige Gericht etwas lasch war, hab ich es noch kräftig nachgewürzt - wer dieses Rezept nachkochen möchte, sollte das evtl. auch tun. 

Zutaten

200 g Schweine- oder Rinderhack
2 TL helle Sojasauce
2 TL Shaoxing Reiswein
2 TL dunkles Sesamöl
125 g Glasnudeln
neutrales Öl
2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 El Ingwer, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 Frühlingszwiebeln, der grüne Teil in Ringe geschnitten

Sauce

5 EL dunkle Sojasauce
4 El Shaoxing Reiswein
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL dunkles Sesamöl
250 ml Hühnerbrühe

Zubereitung

Das Hackfleisch mit der Sojasauce, Reiswein und dem Sesamöl vermischen. Die Glasnudeln 10 Minuten in heißem Wasser einweichen, dann in einem Sieb gut abtropfen lassen. Alle Zutaten für die Sauce in einer Schüssel vermischen. 
Den Wok erhitzen und das Öl sehr heiß werden lassen. Dass Hackfleisch darin pfannenrühren, bis es bröselig wird, die evtl. austretende Flüssigkeit verdampft ist und das Hackfleisch beginnt zu bräunen. Hackfleisch an den Rand schieben und Knoblauch und Ingwer kurz pfannenrühren, dann die Frühlingszwiebeln hinzugeben. Ebenfalls pfannenrühren, bis sich das Aroma entfaltet.
Das Fleisch zurück in die Mitte schieben und die Sauce, sowie die Glasnudeln hinzufügen. Alles 8 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Auf einer Platte mit Frühlingszwiebelringen dekoriert servieren.

Quelle: China kulinarisch entdecken (Afilliate-Link)

Teilnehmer des 3. Hamburg kocht!-Treffens bitte melden!

Bevor wir am 29. Mai die Nudelmaschinen zum Qualmen bringen und die Kochlöffel schwingen, gibt es noch Einiges zu organisieren. Es wär daher sehr nett, wenn Ihr mal nebenan vorbeischauen und Euch zu meinem Schlachtplan äußern könntet :o)

Ach, und wenn das hier Jemand aus dem CK liest, der/die dazu noch Mitglied in der Hamburg kocht!-Gruppe ist - Kannste dort bitte mal Bescheid sagen, dass sich die CKler auch im Hamburg kocht!-Blog melden sollen? Ich bin ja kein Mitglied des CKs mehr, kann also auch nicht in besagte Gruppe, möchte die CKler aber nicht übergehen - Danke ;o)

Hach Mensch, ich werd alt, noch was vergessen...

Wir haben übrigens noch Plätze frei! Falls also noch Jemand "spontan" teilnehmen möchte, bitte  auch nebenan reinschauen - wir würden uns freuen!

Pici - handgerollte Spaghetti aus der Toskana

Wenn ich mal wieder ein schönes Pastarezept suche, bzw. eine neue Pastasorte ausprobieren möchte, schau ich als Erstes bei Robert vorbei - für mich DIE Adresse für tolle Pastarezepte und selbstverständlich auch für viele andere, das versteht sich ja von selbst ;o)
Diese Pici fand ich aus verschiedenen Gründen sehr interessant:
  • theoretisch braucht man keine Nudelmaschine für diese Nudelsorte
  • das Nudelteigrezept unterscheidet sich völlig von meinem Standardrezept
  • ich mag dicke Nudeln grundsätzlich lieber als dünne
  • ich hab schon ewig keine neue Pastasorte mehr ausprobiert ;o)
Ich hab's ja oben schon geschrieben, "theoretisch" braucht man für diese Pasta keine Nudelmaschine - ich bin ja aber bekanntlich chronisch faul und hab sie trotzdem angeschmissen. Der Vorteil dabei ist, dass die Nudelbahnen alle die gleiche Länge haben und die Pici ebenfalls recht gleichmäßig werden.

Der Nudelteig ist, anders als mein Standard-Teig, recht weich und lässt sich daher auch gut mit den Händen bearbeiten.  

Zutaten
300 g gemahlener Hartweizengrieß (semola di grano duro rimacinata)
1 Eigelb
2 EL Oliven- oder Annatto-Öl
1 TL Salz
180 ml Wasser

Vorbereitung
Eigelb, Wasser, Salz und Oel mit einem Handmixer verquirlen. Mehl und ca. ¾ der Emulsion zu einem weichen, elastischen Teig verkneten. Nach Bedarf Rest der Emulsion zugeben.
Den Teig ca. 1 Stunde mit Folie abgedeckt bei Raumtemperatur beiseite stellen, gerne aber auch länger.

Zubereitung
Den Nudelteig halbieren und jeweils eine Portion etwas mit dem Nudelholz ausrollen. Auf dickster Stufe mit der Nudelnmaschine ausrollen und die Nudelbahn in der Mitte halbieren.
Ca. 0,5 cm dicke Streifen abschneiden und zwischen Daumen und Zeigefinger rund und dünn "zwirbeln".
Die gerollten Pici auf ein bemehltes Brett legen und so fortfahren, bis der gesamte Teig verbraucht ist.
Gesalzenes Wasser zum Sieden bringen, es soll nicht kochen!
Pici in dem siedenden Wasser in ca. 3 Minuten al dente kochen. Abgießen und zum Sugo nach Wahl geben. Durchschwenken und servieren. 

Diese erste "Begegnung" mit dieser Pastasorte war Liebe auf den ersten Blick. Nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich sind diese Nudeln wirklich ein absoluter Kracher - ich hab eine neue Lieblingsnudel!
Bei uns gab es dazu eine schnelle Tomatensauce, bestehend aus Hackfleisch und meiner immer vorrätigen Pizzaiola - ein absoluter Traum!