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Schokotrüffeltörtchen

Ich finde, nach diesem überaus schlanken Salat gestern, darf es heut mal wieder so eine richtige Kalorienbombe sein, oder? 
Diese Törtchen gehören mal wieder in die Kategorie "Chocoholics only", denn sie sind wirklich nicht ohne. Ähnlich wie die Brownies für Schokoholics und die Mousse au Chocolat-Torte, genügt hier schon ein kleines Stück und man ist  im 7. Schoko-Himmel und restlos gesättigt. Wenn es also vorher ein üppiges Menü gab, geht man nach solch einem Törtchen endgültig am Stock. 
Auf dem Bild sehen sie jetzt relativ groß aus, aber das täuscht, ich steche sie immer mit einem runden Keksaustecher aus, die Größe reicht völlig ;o)
Ganz toll an diesem Törtchen ist, dass man den Kuchen an sich schon einen oder auch zwei Tage vorher backen und gut in Folie eingeschlagen aufbewahren kann - oder man friert ihn einfach ein, klappt ebenfalls wunderbar.
Unbedingt dazu gehört für mich eine fruchtige Sauce oder ein Frucht-Eis, sonst übersteht man auch ein so kleines Törtchen nicht, ohne dass es einem den Mund verklebt ;o)

Zutaten
400 g dunkle Schokolade, mindestens 70%
150 g Butter
150 g Zucker
5 Eier
45 g Mehl

Glasur
150 g dunkle Schokolade, mind. 70%
10 EL Sahne

Sauce
250 g Himbeeren (TK)
nach Geschmack Puderzucker
etwas Himbeergeist

grob gehackte Valrhona-Schokoladensplitter zur Dekoration

Zubereitung
Die Butter mit der Schokolade im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Beständig rühren, bis die Masse glatt und Butter und Schokolade vollständig geschmolzen sind. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen, die Masse darf nur noch lauwarm sein.
Zucker, Eigelb und Mehl unter die abgekühlte Masse rühren. Das Eiweiß steif schlagen und die Schokoladenmasse vorsichtig unter das Eiweiß heben.
Den Backofen auf 150°C vorheizen.
Den Teig in eine Form von 30 cm x 25 cm geben und ca. 30-40 Minuten backen, bis er sich auf Druck fest anfühlt. Stäbchenprobe machen!
Vollständig abkühlen lassen.

Für die Glasur die Sahne in einem Topf bis an den Siedepunkt erhitzen. Vom Herd nehmen und die Schokolade hinzufügen. Unter Rühren schmelzen lassen. 30 Minuten abkühlen lassen, bis die Masse dicker geworden ist.

Für den Himbeer-Coulis die Himbeeren mit dem Pürierstab pürieren und Puderzucker nach Geschmack zufügen. Durch ein Sieb passieren und mit etwas Himbeergeist abschmecken.
Aus der abgekühlten Teigplatte runde Scheiben ausstechen, auf einem Himbeer-Spiegel anrichten und je 1 TL Glasur darauf geben.
Obendrauf noch ein paar Valrhona-Splitter und das Törtchen ist perfekt ;o)

Apfel-Fenchelsalat

Nachdem ich jetzt ja reichlich "Futter" für meine Salatbar bekommen habe, startet heute Tag 1 meines Salat-Marathons ;o)
Das Rezept stammt aus einem neu entdeckten Foodblog, den ich jetzt schon heiß und innig liebe - neben den Rezepten haben es mir besonders die Fotos angetan ... Da könnte ich stundenlang stöbern.
Im Original ist dieser Salat ja ein Brotsalat, ich mag es aber nicht so gern, wenn das Brot nach einer Weile weich wird, also gibt es bei uns immer knusprig gebackene Brotsticks dazu.

Zutaten
1 Fenchelknolle, in feine Streifen gehobelt
1 fester, säuerlicher Apfel, in Scheiben geschnitten
1 Hand voll Salatmix
1 TL Mohn
Petersilie, grob gehackt

2 EL Olivenöl
1 TL Rotisseur-Senf
1 EL Sherry-Essig
Salz und Pfeffer
evtl. etwas Honig

Fladenbrot quer in sehr dünne Scheiben geschnitten
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Backofengrill vorheizen, die Fladenbrotscheiben nebeneinander auf ein Backblech legen und mit etwas Olivenöl besprenkeln, sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen von jeder Seite knusprig braun backen.

Die Salatzutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, aus Olivenöl, Senf, Essig, Gewürzen und Honig ein Salatdressing mischen und darüber geben. Zusammen mit den Fladenbrotchips servieren. 

Quelle: bitchincamero

Linguine in Miesmuschel-Tomatensugo

Foodbloggen ist eine wirklich deprimierende Angelegenheit, kann man nur Jedem dringend von abraten...

Früher (bevor ich meinen eigenen Laden aufgemacht hab), hab ich natürlich auch viel und abwechslungsreich gekocht, kaum ist man aber mal in diese "Szene" verwickelt, findet man sich ganz schnell in einem völligen Chaos von Rezepten, die man am liebsten sofort und auf der Stelle nachkochen und -backen möchte, wieder.

Früher hab ich relativ lange im Voraus planen können, was wir wann essen, heutzutage MUSS ich ständig meinen Plan über den Haufen werfen, weil ich schon wieder ein Rezept gefunden hab, dass dringender gekocht werden muss, als das, das eigentlich angedacht war.

Früher hatte ich eine ziemlich gute Ordnung in meiner "Nachkoch-Liste", mittlerweile ist dort aber das absolute Chaos ausgebrochen. Neben den hunderten Rezepten, die ich bei delicious abgespeichert hab, sind da ja noch die ganzen gemarkerten Rezepte bei Tastespotting und Foodgawker - da ist schlicht kein Land in Sicht.

Früher bin ich mal einfach so durch die unendlichen Weiten des Internets gesurft, heute gibt es soviele Foodblogs, -galerien, usw. abzuarbeiten, dass für derlei SchnickSchnack gar keine Zeit bleibt ;o)

Ihr seht also, Bloggen ist kein Vergnügen, sondern mit ner Menge Aufwand und Arbeit verbunden ...

Entschädigt wird man dann allerdings durch Rezepte wie dieses. Früher (nein, ich fang nicht schon wieder mit der Aufzählung an) hätte ich im Leben keine Muscheln gegessen, heute mag ich sie unheimlich gern und freu mich immer wieder sehr, wenn ich ein neues, interessantes Rezept finde, dass sich nachzukochen lohnt.
Ich mag die Kombination Miesmuscheln/Tomaten ja besonders gern, wie ich hier und hier schon gezeigt habe und diesmal gibt es die Muscheln mit Linguine.
Wer die Muscheln nicht so gern während des Essens aus der Schale puhlt (ich mag das ja gern), nutzt die Zeit, bis die Pasta al dente ist und "befreit" das Muschelfleisch schonmal aus der Schale. Ein paar Muscheln als Deko würd ich aber trotzdem zurückbehalten. 

Zutaten  
1 kg Miesmuscheln
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Fenchelknolle
1 Chilischote
125 ml Noilly Prat
300 ml passierte Tomaten
1/2 Bund glatte Petersilie
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Pasta lunga nach Wahl

Zubereitung
Die Muscheln gründlich wässern und ggf. vorhandene Bärte mit einem Messer entfernen. Geöffnete und schadhafte Muscheln aussortieren.
Zwiebel, Chilischote und Knoblauch fein hacken, Fenchel putzen und in kleine Würfel  oder Streifen schneiden. 
Olivenöl erhitzen, Knoblauch, Zwiebel, Chili und Fenchel darin anschwitzen. Mit Noilly Prat ablöschen und gut einkochen lassen. Die passierten Tomaten dazugeben und alles kräftig zum Kochen bringen.
Wenn die Sauce gut kocht, die Muscheln dazugeben und sofort den Deckel schließen. 10 Minuten köcheln lassen, bis sich alle Muscheln komplett geöffnet haben. Zwischendurch die Muscheln durch schwenken, damit auch oben liegende Muscheln in den heißen Sud kommen - nicht geöffnete Muscheln erneut entfernen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen und die Petersilie grob hacken. 
Die Pasta tropfnass zum Muschelsugo geben, durch schwenken und mit Petersilie bestreut servieren.

Frische Muscheln sind lebende Tiere, daher sollte die Kochflüssigkeit wirklich stark kochen, damit sie möglichst schnell und "schmerzfrei" getötet werden.

frittierte Kartoffel-Käsebällchen

Es ist schon ein wenig her, dass ich diese Bällchen gemacht hab - genauer gesagt gab es sie in meiner letzten Frittier-Phase. Da ich ja keine richtige Fritteuse habe, sondern wenn, dann in einem normalen Topf frittiere, nutze ich die Gelegenheit und bereite gleich mehrere Gerichte zu, die ich eh ausprobieren will. So hab ich sowohl das Öl ausgenutzt, als auch nur alle paar Monate den Geruch und den Aufwand.

Diese Bällchen eignen sich ganz hervorragend als Resteessen, wenn Kartoffelpüree übrig geblieben ist und man kann sie selbstverständlich auch in einer Pfanne mit weniger Öl braten, dann werden sie halt nicht kugelrund, sondern bekommen eher Bratling-Form. 
Im Prinzip sind es selbstgemachte Kartoffel-Kroketten, die halt viel besser schmecken, als gekaufte. 
Zusätzlich zum Käse kann man den Kartoffelbrei natürlich auch anderweitig abschmecken, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. 
Ganz wichtig ist es, die Bällchen zweimal zu panieren, da die Panade sonst zu dünn wird und die Bällchen im heißen Fett leicht auslaufen.
Zum Dippen ist eine selbstgemachte Mayonnaise perfekt.

Zutaten
5 mehlige Kartoffeln
3 Hände voll frisch geriebener Parmesan
1 TL Knoblauch-Creme
Salz und Pfeffer

3 verklepperte Eier
Panko

neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln im Topf auf der ausgeschalteten Platte gründlich ausdampfen lassen.
Mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen oder alternativ die Kartoffeln durch die Presse drücken. Die Kartoffeln mit dem Parmesan, der Knoblauchcreme und den Gewürzen vermischen und mit der Hand kleine Bällchen formen.
Die Bällchen nacheinander durch die Eier ziehen und im Panko panieren. Diesen Vorgang wiederholen.

Öl in einem Topf erhitzen und die Bällchen darin knusprig frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Aioli oder Ketchup servieren. 


Salatrezepte gesucht!

Seit fast 1 1/2 Jahren geh ich Euch mit meinen Rezepten auf die Nerven versorge ich Euch regelmäßig mit neuen Rezepten - ich finde, nun seid Ihr langsam mal dran! :o)
Genauer gesagt bin ich auf der Suche nach leckeren Salatrezepten, bzw. -ideen. Mein Mitesser nimmt seit Neuestem sehr gerne herzhafte Salate mit zur Arbeit und damit mir nicht irgendwann die Ideen ausgehen, brauche ich jetzt Eure Hilfe. 
Gesucht werden:
  • Nudelsalate
  • Salate mit Hülsenfrüchten 
  • Kartoffelsalate
  • bzw. alle Salate, die sich gut über einen oder zwei Tage halten und einen gewissen Sättigungseffekt haben
Sie sollten keine
  • Nüsse
  • Thunfisch
  • Pilze und 
  • selbstverständlich keinen Zimt (sonst kann ich den Salat ja gar nicht erst machen)
enthalten. Ich kann die Rezepte aber natürlich entsprechend abwandeln, nur ein  Thunfisch-Pilzsalat mit Nüssen und Zimt-Vinaigrette wäre etwas schwierig in der Umsetzung ;o)

Wenn Ihr Ideen oder Rezepte für leckere Salate habt, wäre ich Euch sehr dankbar, wenn Ihr sie entweder verlinkt (das gilt natürlich nur für meine "Kollegen"), sie hier als Kommentar postet oder mir eine eMail an kurioserladen(at)aol(dot)com schickt. 
Wenn ich genug Ideen zusammen bekomme, würd ich gern Sonntags das jeweilige Rezept der vergangenen Woche präsentieren und Euch dabei natürlich gebührend erwähnen ;o)
Denkt dran, ich brauche vieeele Rezepte!