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Apfel-Fenchelsalat

Nachdem ich jetzt ja reichlich "Futter" für meine Salatbar bekommen habe, startet heute Tag 1 meines Salat-Marathons ;o)
Das Rezept stammt aus einem neu entdeckten Foodblog, den ich jetzt schon heiß und innig liebe - neben den Rezepten haben es mir besonders die Fotos angetan ... Da könnte ich stundenlang stöbern.
Im Original ist dieser Salat ja ein Brotsalat, ich mag es aber nicht so gern, wenn das Brot nach einer Weile weich wird, also gibt es bei uns immer knusprig gebackene Brotsticks dazu.

Zutaten
1 Fenchelknolle, in feine Streifen gehobelt
1 fester, säuerlicher Apfel, in Scheiben geschnitten
1 Hand voll Salatmix
1 TL Mohn
Petersilie, grob gehackt

2 EL Olivenöl
1 TL Rotisseur-Senf
1 EL Sherry-Essig
Salz und Pfeffer
evtl. etwas Honig

Fladenbrot quer in sehr dünne Scheiben geschnitten
Olivenöl
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Backofengrill vorheizen, die Fladenbrotscheiben nebeneinander auf ein Backblech legen und mit etwas Olivenöl besprenkeln, sowie mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen von jeder Seite knusprig braun backen.

Die Salatzutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, aus Olivenöl, Senf, Essig, Gewürzen und Honig ein Salatdressing mischen und darüber geben. Zusammen mit den Fladenbrotchips servieren. 

Quelle: bitchincamero

Linguine in Miesmuschel-Tomatensugo

Foodbloggen ist eine wirklich deprimierende Angelegenheit, kann man nur Jedem dringend von abraten...

Früher (bevor ich meinen eigenen Laden aufgemacht hab), hab ich natürlich auch viel und abwechslungsreich gekocht, kaum ist man aber mal in diese "Szene" verwickelt, findet man sich ganz schnell in einem völligen Chaos von Rezepten, die man am liebsten sofort und auf der Stelle nachkochen und -backen möchte, wieder.

Früher hab ich relativ lange im Voraus planen können, was wir wann essen, heutzutage MUSS ich ständig meinen Plan über den Haufen werfen, weil ich schon wieder ein Rezept gefunden hab, dass dringender gekocht werden muss, als das, das eigentlich angedacht war.

Früher hatte ich eine ziemlich gute Ordnung in meiner "Nachkoch-Liste", mittlerweile ist dort aber das absolute Chaos ausgebrochen. Neben den hunderten Rezepten, die ich bei delicious abgespeichert hab, sind da ja noch die ganzen gemarkerten Rezepte bei Tastespotting und Foodgawker - da ist schlicht kein Land in Sicht.

Früher bin ich mal einfach so durch die unendlichen Weiten des Internets gesurft, heute gibt es soviele Foodblogs, -galerien, usw. abzuarbeiten, dass für derlei SchnickSchnack gar keine Zeit bleibt ;o)

Ihr seht also, Bloggen ist kein Vergnügen, sondern mit ner Menge Aufwand und Arbeit verbunden ...

Entschädigt wird man dann allerdings durch Rezepte wie dieses. Früher (nein, ich fang nicht schon wieder mit der Aufzählung an) hätte ich im Leben keine Muscheln gegessen, heute mag ich sie unheimlich gern und freu mich immer wieder sehr, wenn ich ein neues, interessantes Rezept finde, dass sich nachzukochen lohnt.
Ich mag die Kombination Miesmuscheln/Tomaten ja besonders gern, wie ich hier und hier schon gezeigt habe und diesmal gibt es die Muscheln mit Linguine.
Wer die Muscheln nicht so gern während des Essens aus der Schale puhlt (ich mag das ja gern), nutzt die Zeit, bis die Pasta al dente ist und "befreit" das Muschelfleisch schonmal aus der Schale. Ein paar Muscheln als Deko würd ich aber trotzdem zurückbehalten. 

Zutaten  
1 kg Miesmuscheln
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Fenchelknolle
1 Chilischote
125 ml Noilly Prat
300 ml passierte Tomaten
1/2 Bund glatte Petersilie
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Pasta lunga nach Wahl

Zubereitung
Die Muscheln gründlich wässern und ggf. vorhandene Bärte mit einem Messer entfernen. Geöffnete und schadhafte Muscheln aussortieren.
Zwiebel, Chilischote und Knoblauch fein hacken, Fenchel putzen und in kleine Würfel  oder Streifen schneiden. 
Olivenöl erhitzen, Knoblauch, Zwiebel, Chili und Fenchel darin anschwitzen. Mit Noilly Prat ablöschen und gut einkochen lassen. Die passierten Tomaten dazugeben und alles kräftig zum Kochen bringen.
Wenn die Sauce gut kocht, die Muscheln dazugeben und sofort den Deckel schließen. 10 Minuten köcheln lassen, bis sich alle Muscheln komplett geöffnet haben. Zwischendurch die Muscheln durch schwenken, damit auch oben liegende Muscheln in den heißen Sud kommen - nicht geöffnete Muscheln erneut entfernen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen und die Petersilie grob hacken. 
Die Pasta tropfnass zum Muschelsugo geben, durch schwenken und mit Petersilie bestreut servieren.

Frische Muscheln sind lebende Tiere, daher sollte die Kochflüssigkeit wirklich stark kochen, damit sie möglichst schnell und "schmerzfrei" getötet werden.

frittierte Kartoffel-Käsebällchen

Es ist schon ein wenig her, dass ich diese Bällchen gemacht hab - genauer gesagt gab es sie in meiner letzten Frittier-Phase. Da ich ja keine richtige Fritteuse habe, sondern wenn, dann in einem normalen Topf frittiere, nutze ich die Gelegenheit und bereite gleich mehrere Gerichte zu, die ich eh ausprobieren will. So hab ich sowohl das Öl ausgenutzt, als auch nur alle paar Monate den Geruch und den Aufwand.

Diese Bällchen eignen sich ganz hervorragend als Resteessen, wenn Kartoffelpüree übrig geblieben ist und man kann sie selbstverständlich auch in einer Pfanne mit weniger Öl braten, dann werden sie halt nicht kugelrund, sondern bekommen eher Bratling-Form. 
Im Prinzip sind es selbstgemachte Kartoffel-Kroketten, die halt viel besser schmecken, als gekaufte. 
Zusätzlich zum Käse kann man den Kartoffelbrei natürlich auch anderweitig abschmecken, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. 
Ganz wichtig ist es, die Bällchen zweimal zu panieren, da die Panade sonst zu dünn wird und die Bällchen im heißen Fett leicht auslaufen.
Zum Dippen ist eine selbstgemachte Mayonnaise perfekt.

Zutaten
5 mehlige Kartoffeln
3 Hände voll frisch geriebener Parmesan
1 TL Knoblauch-Creme
Salz und Pfeffer

3 verklepperte Eier
Panko

neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln im Topf auf der ausgeschalteten Platte gründlich ausdampfen lassen.
Mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen oder alternativ die Kartoffeln durch die Presse drücken. Die Kartoffeln mit dem Parmesan, der Knoblauchcreme und den Gewürzen vermischen und mit der Hand kleine Bällchen formen.
Die Bällchen nacheinander durch die Eier ziehen und im Panko panieren. Diesen Vorgang wiederholen.

Öl in einem Topf erhitzen und die Bällchen darin knusprig frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und mit Aioli oder Ketchup servieren. 


Salatrezepte gesucht!

Seit fast 1 1/2 Jahren geh ich Euch mit meinen Rezepten auf die Nerven versorge ich Euch regelmäßig mit neuen Rezepten - ich finde, nun seid Ihr langsam mal dran! :o)
Genauer gesagt bin ich auf der Suche nach leckeren Salatrezepten, bzw. -ideen. Mein Mitesser nimmt seit Neuestem sehr gerne herzhafte Salate mit zur Arbeit und damit mir nicht irgendwann die Ideen ausgehen, brauche ich jetzt Eure Hilfe. 
Gesucht werden:
  • Nudelsalate
  • Salate mit Hülsenfrüchten 
  • Kartoffelsalate
  • bzw. alle Salate, die sich gut über einen oder zwei Tage halten und einen gewissen Sättigungseffekt haben
Sie sollten keine
  • Nüsse
  • Thunfisch
  • Pilze und 
  • selbstverständlich keinen Zimt (sonst kann ich den Salat ja gar nicht erst machen)
enthalten. Ich kann die Rezepte aber natürlich entsprechend abwandeln, nur ein  Thunfisch-Pilzsalat mit Nüssen und Zimt-Vinaigrette wäre etwas schwierig in der Umsetzung ;o)

Wenn Ihr Ideen oder Rezepte für leckere Salate habt, wäre ich Euch sehr dankbar, wenn Ihr sie entweder verlinkt (das gilt natürlich nur für meine "Kollegen"), sie hier als Kommentar postet oder mir eine eMail an kurioserladen(at)aol(dot)com schickt. 
Wenn ich genug Ideen zusammen bekomme, würd ich gern Sonntags das jeweilige Rezept der vergangenen Woche präsentieren und Euch dabei natürlich gebührend erwähnen ;o)
Denkt dran, ich brauche vieeele Rezepte!

Matcha-Sirup

Kribis, Krabis, Krötenbein
Estragon und roter Wein
Drei mal rühren,
Deckel drauf,
Dieser Trank weckt Tote auf.

Nein, der Kuriositätenladen ist nicht über Nacht zur Hexenküche mutiert, aber die Optik dieses Sirups ist doch etwas, na sagen wir mal "besonders", so dass ich mir diesen kleinen Zauberspruch nicht verkneifen konnte ;o) 

Gefunden hab ich den Sirup bei Amatō von Wagashi Maniac, einem Blog, den ich erst vor Kurzem entdeckt hab - toll, was sie dort bereits alles an japanischen Spezialitäten, besonders Süßigkeiten zusammen gesammelt hat. Ich hoffe, mir in Zukunft noch das ein oder andere Rezept abschauen zu können und viel über japanische Küche zu lernen. 

 

Geschmacklich ist der Sirup, ähnlich wie die Optik, etwas speziell, Matcha-Fans werden ihn aber lieben. Er ist sehr schnell zubereitet und mal etwas ganz Besonderes. Mir schmeckt er beispielsweise sehr gut in türkischem Joghurt - wenn das mal kein Cross Cooking ist ;o)

Mein Mitesser mag ihn nicht - Kaffeetrinker halt... Aber darüber werd ich mich hier sicher nicht beklagen, denn so hab ich mein kleines Fläschchen ganz für mich allein und muss es nicht gegen feindliche Attacken verteidigen ... 
Das Rezept hab ich minimal an europäische Verhältnisse, bzw. Küchenausstattungen angepasst, das Original findet Ihr bei Amatō - einfach etwas nach unten scrollen, es steht direkt hinter dem Matcha-Likör. 


Zutaten
100 g weißer Kandis
100 ml Wasser
3 EL Matcha

Zubereitung
Den Kandis zusammen mit dem Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und solange kochen lassen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und der Sirup durchsichtig ist. 
Von der Platte nehmen und auf ca. 60°C abkühlen lassen. 
Das Matcha-Pulver dazugeben und mit einem Schneebesen (oder wer hat einem Chasen) sehr gut aufschlagen. 
Durch ein sehr feines Sieb in eine sterilisierte Flasche gießen und im Kühlschrank aufbewahren. Des leicht verfliegenden Aromas wegen, sollte dieser Sirup nur in kleinen Mengen zubereitet werden.