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Mustard-Onion-Mash - Kartoffelpüree mit Senf und Zwiebeln

Ich liebe Kartoffelpüree! Ganz einfaches Kartoffelpüree, Kartoffelpüree mit Wasabi und Sesam, Safran-Kartoffelpüree, Kartoffelpüree mit Brokkoli, usw. usf. 
Normalerweise koche ich in der Woche nicht oder nur sehr selten - in der Regel gibt es dann Käsebrot mit Gurkenscheibchen ;o)
Wenn ich aber unter der Woche doch mal etwas Warmes essen möchte, dann sind es meist Bratnudeln, Bratreis oder eben Kartoffelpüree.
Neben den bereits o.g. Varianten ist dieses Kartoffelpüree mit körnigem Senf und gebratenen, roten Zwiebeln ein weiterer Favorit. Es ist sehr würzig und daher der ideale Begleiter zu kräftigen Speisen, Bratwürsten oder wie in diesem Fall, gebratenem Fleischkäse. Und wenn mal grad keine Bratwurst in Reichweite ist, genügt ein solches Püree voll und ganz ...

Zutaten
800 g mehlig kochende Kartoffeln
300 ml Milch
30 g Butter
3 rote Zwiebeln
2-3 EL Rotisseur-Senf
Salz und Pfeffer
Muskat

Zubereitung
Kartoffeln schälen, vierteln und je nach Sorte ca. 20 Minuten garen, bis sie weich sind. 
In der Zwischenzeit die roten Zwiebeln in einer Pfanne braten, bis sie leicht gebräunt sind. 
Die Kartoffeln abgießen und auf der ausgeschalteten Herdplatte ausdampfen lassen.
Milch mit der Butter und etwas Salz aufkochen. Die heißen Kartoffeln durch die Presse drücken oder stampfen. Das Milchgemisch in die Kartoffelmasse rühren.Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und den Senf, sowie die Zwiebeln unterrühren. 

Foodbloggertreffen im Oktober 2010 in Hamburg


So, nachdem ich dieses Treffen schon bei Facebook beworben habe, nun natürlich auch nochmal hier in aller Öffentlichkeit, damit alle etwas davon mitbekommen. 
Letzte Woche haben Anikó und ich sehr spontan beschlossen, wie schon im letzten Jahr, erneut ein Foodbloggertreffen in Hamburg zu organisieren. Im Gegensatz zum letzten Jahr soll das Treffen diesmal etwas anders ablaufen - wir werden also nicht essen gehen (Ich weiß, das ist bitter, aber das Fleetschlösschen muss diesmal ohne uns auskommen ;o), sondern richten uns gemütlich in der Eventküche Loft in Hamburg-Winterhude ein, in der wir ganz nach Lust und Laune kochen und/oder mitgebrachte Leckereien verspeisen können.

Die Küche bietet Platz für 25-30 Personen und wird uns von 9.00 bis 23.00 h zur Verfügung stehen, ich denke aber, dass wir das Treffen auf ca. 11.00 oder 12.00 h ansetzen werden (je nachdem, ob wir vorher noch einen Programmpunkt einplanen) und dann schaun wir mal, wie lange wir es gemeinsam aushalten ;o) Selbstverständlich sind Eure Partner herzlich mit eingeladen.
Bei Facebook hab ich bereits ein wenig vorgefühlt, wie das Interesse überhaupt aussieht und selbstverständlich können viele jetzt noch nicht definitiv zusagen - müsst Ihr aber auch noch nicht!
Bis zum Treffen ist ja noch über ein halbes Jahr Zeit, da genügt es, wenn Ihr mir im August Bescheid gebt, den genauen Anmeldeschluss werd ich dann hier noch bekannt machen. 

Unsere Idee für das Treffen war, dass jeder Teilnehmer eine kulinarische Spezialität aus seiner Heimat mitbringt oder vielleicht vor Ort zubereitet - das ist aber kein Muss. Es können auch Lieblingsspeisen oder Ähnliches mitgebracht oder frisch in der Küche zubereitet werden. Wir hoffen, so ein abwechslungsreiches und spannendes Buffet zusammenstellen zu können - auf dass wir danach satt und zufrieden nach Hause kugeln!

Ansonsten werden wir uns noch überlegen, ob wir ein reines Klatsch- und Tratsch-Treffen daraus machen, oder vielleicht noch ein kleines Programm auf die Beine stellen - das hängt aber ganz davon ab, wer alles teilnimmt und worauf Ihr Lust habt. 
Ein kulinarischer Rundgang durch Winterhude wäre denkbar, aber natürlich sehr wetterabhängig oder vielleicht die Anreise mit einem Alsterdampfer - mal schaun. 
Eventuell können wir auch in der Küche noch etwas organisieren und je nachdem, wer kommt, Workshops zu verschiedenen Themen veranstalten.
Wenn Ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für das Treffen habt, immer her damit!

Die Miete der Küche beträgt 310 €, dazu kommen dann noch die Getränke und Lebensmittel, die wir im Vorwege besorgen werden. Rechtzeitig zum Anmeldestopp werden wir den Endbetrag ausgerechnet haben und würden Euch dann bitten, den Betrag zu überweisen.  

Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 23.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest

Und weil ich noch aus meiner Zeit in einem großen, bösen Kochforum weiß, dass Listen eine ganz feine Sache sind, hier gleich die Liste der bereits bestätigten Teilnehmer:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI 
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Martins Ehefrau
    Sobald Ihr definitiv wisst, dass Ihr am Treffen teilnehmen könnt (oder auch nicht), sagt einfach Bescheid, ob Ihr alleine oder in Begleitung kommt, ich "verschieb" Euch dann. 

    Falls Ihr Hilfe bei der Hotelsuche oder der Planung eines Rahmenprogramms braucht, sind wir Euch natürlich gern behilflich!

    Quiche Lorraine

    ... mit Lauch, Zwiebeln und Käse. 
    Also nicht wirklich original, aber wie ich finde besser ;o)


    Seit ich meine neue Tarteform (ganz wichtig, mit herausnehmbarem Boden!) habe, bin ich im Tartefieber. Früher hab ich Tartes, bzw. alles, was einen Mürbeteig erfordert gemieden, denn Mürbeteig war für mich das, was Hefeteig für viele Andere ist - ich hab einfach keinen anständigen Teig zustande bekommen. Entweder war er zu weich und ließ sich gar nicht erst ausrollen, er war zu fest und bröselig oder er schmeckte mir schlicht und einfach nicht.
    Dieser Mürbeteig, den ich in "Sophies Tartes, Quiches und Salate" von Sophie Dudemaine gefunden habe, ist absolut gelingsicher. Er lässt sich sehr gut ausrollen und ist so fest, dass man den ausgerollten Teig problemlos über die Tarteform heben und dort "anpassen" kann.


    Zutaten für eine 28 cm Form

    Mürbeteig

    250 g Mehl
    125 g klein geschnittene weiche Butter
    1 Eigelb
    50 ml kaltes Wasser

    Belag
    1 große Stange Lauch
    2 Zwiebeln
    200 g durchwachsener Speck ohne Schwarte
    4 Eier
    300 ml Sahne
    Salz, Pfeffer, Muskat
    100 g Gruyére, frisch gerieben

    Zubereitung

    Mürbeteig
    Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
    In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
    Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

    Belag
    Den Lauch putzen, in Streifen und dann in Würfel schneiden, die Zwiebeln und den Speck ebenfalls würfeln. Den Speck in einer Pfanne auslassen und herausnehmen. Im Speckfett die Zwiebeln anschwitzen und den Lauch kurz mit durchschwenken. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
    Aus den Eiern, der Sahne und den Gewürzen einen Guss herstellen.
    Die Speck-Lauchmischung auf den Tarteboden geben und gleichmäßig verteilen. Den Käse darüber streuen und mit dem Guss bedecken.
    Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen, die Tarte verfestigt sich dann noch.
    Mit einem knackigen Salat servieren.

    Abgewandelt nach einem Rezept von smitten kitchen

    3. Hamburg kocht!-Treffen am 29.05.2010

    Wir haben es ja schon angedroht: Beim zweiten Treffen entstand gleich die Idee zum dritten Treffen – inklusive Menü, das wir aber noch überarbeiten und ergänzen. Diesmal lautet das Motto „Viva Italia!“.
    Es wird einen kleinen Pastakurs (den mach dann wohl ich ;o) ) geben und im Anschluss lassen wir es uns bei Antipasti, Ossobucco, Melonensorbet, Dessertvariationen und einer leckeren Käseauswahl so richtig gut gehen. 

    Für weitere Details schaut bitte bei Hamburg kocht! vorbei, Kaoskoch hat dort alles sehr detailliert aufgeführt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr mit dabei seid und wir zusammen einen gemütlichen und unterhaltsamen Tag verbringen können!

    Chinesische Gewürztee-Eier

    Diese Eier sind mir in meinen Kochbüchern und im Internet schon häufiger über den Weg gelaufen und jedes Mal war ich begeistert von der Optik. Diese ungleichmäßige braune Marmorierung macht jedes Ei zu einem kleinen Kunstwerk, einem Kunstwerk, dass man auch noch essen kann - besser geht's doch nicht, oder? :o)

    Damit diese Eier geschmacklich auch etwas von der Marinade annehmen, muss der Tee wirklich stark sein und die Eier lange genug ziehen. 3 Stunden sind, wie ich finde das Minimum, man kann sie auch gut über Nacht in der Marinade liegen lassen - trotzdem bleiben es hartgekochte Eier, erwartet also keine riesige Geschmacksbombe ;o)

     
    Zutaten 
    6 Eier
    4 EL helle Sojasauce
    4 EL dunkle Sojausauce 
    3 TL starker schwarzer Tee
    3 Scheiben Ingwer
    1 Sternanis 
    2 Nelken
    Wasser

    Zubereitung 
    Eier 10 Minuten hart kochen. Gründlich abschrecken und mit dem TL mehrfach die Schale anknacken. Darauf achten, dass sich die Schale nicht vollständig löst. 
    Alle Zutaten für die Marinade in einen kleinen Topf geben, die Eier hineinlegen und mit Wasser auffüllen, so dass die Eier fast bedeckt sind. 
    Auf kleinster Stufe ca. 3 Stunden ziehen lassen.

    Besonders gut schmecken die Eier mit einem leckeren Dip, beispielsweise einer asiatisch gewürzten Mayonnaise oder einem Sojasaucen-Ingwer-Dip. Sie sind ein idealer Snack für zwischendurch und lassen sich prima auf ein Picknick oder als Mahlzeit auf der Arbeit mitnehmen.