Blogroll

Frühlingsrollen aus dem Backofen

Frühlingsrollen sind nicht nur eine leckere Vorspeise, zu einem asiatischen Menü, wir essen sie auch sehr gern als Hauptspeise mit einem leckeren Salat.
Ich hab hier eine fleischhaltige Variante gemacht, sehr lecker schmecken sie aber auch vegetarisch und natürlich kann man anstelle des Hackfleisches auch klein geschnittene Hühnerbrust verwenden - wie so oft sind der eigenen Fantasie hier keine Grenzen gesetzt.


Zutaten
große TK-Frühlingsrollenblätter
500 g Hackfleisch vom Rind
2 EL Ingwer, fein gewürfelt
1 EL Knoblauch, fein gewürfelt
1 TL Chilischote, fein gewürfelt
1 rote Zwiebel, in Julienne geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
5 Blätter Chinakohl, in Julienne geschnitten
2 Möhren, in Julienne geschnitten
150 g Sojasprossen
Holzohrenpilze
2 EL Sojasauce
1 EL Shaoxing-Reiswein oder alternativ Sherry
Salz und Pfeffer
Zucker
Tapiokastärke zum Abbinden
1 EL scharfe Chilisauce
2 EL neutrales Öl
2 EL Sesamöl aus gerösteter Sesamsaat

süße Chilisauce zum Dippen

Zubereitung
Die Teigblätter auftauen, aus der Packung entnehmen und mit einem feuchten Tuch bedecken.
Hackfleisch im Wok im heißen Öl (beide Sorten 1:1 mischen) unter Rühren krümelig braten, dabei Ingwer, Knoblauch, Chili und die gewürfelte rote Zwiebel hinzufügen. Sobald das Fleisch nicht mehr roh ist, die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln, in feine Streifen geschnittenen Chinakohl und Möhre, und schließlich die Sojasprossen untermischen. Alles vermischen und mit Sojasauce, Chilisauce, Reiswein, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Die Füllung in ein Sieb geben und dort abkühlen lassen – die Bratflüssigkeit in einer Schüssel auffangen.
Die sehr gut abgetropfte Füllung in die Teigblätter wickeln und die Frühlingsrollen mit dem Schluss nach unten auf ein Backpapier legen. Erneut neutrales Öl mit Sesamöl mischen und die Frühlingsrollen damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C in 15-20 Minuten knusprig braun backen.
In der Zwischenzeit die Bratflüssigkeit zurück in den Wok geben, evtl. noch etwas nachwürzen und mit Tapiokastärke abbinden. Die Frühlingsrollen damit und mit süßer Chilisauce servieren.

Himbeer-Zitronenmousse

Jubiläums-Blog-Event XLV - Dessertbuffet (Abgabeschluss 19. Mai 09)

Diese Mousse ist definitiv eine unserer Lieblingsnachspeisen - eine leichte Quarkmousse (die Sahne unterschlag ich einfach mal ;o) ) mit frischem Himbeer- und Zitronenaroma, die durch die Marmorierungen auch noch sehr hübsch aussieht - also genau das Richtige für Zorras diesjähriges Jubiläumsevent "Dessertbuffet" - herzlichen Glückwunsch, Zorra!



Zutaten
500 g Magerquark
300 g Sahne

125 g Puderzucker

6 Blatt Gelatine

150 g pürierte und passierte TK-Himbeeren
1 unbehandelte Zitrone (Saft und Zesten)

Zubereitung
Die Himbeeren mit einem Pürierstab pürieren, durch ein Sieb passieren und 50 g Puderzucker unterrühren.
Die Sahne steif schlagen und im Kühlschrank kalt stellen.
3 1/2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen und mit 3 EL Himbeermark in einem kleinen Topf leicht erwärmen, so dass sich die Gelatine auflöst.
Die Hälfte des Magerquarks mit dem Himbeerpüree verrühren und die Gelatine ebenfalls unterrühren. Zum Schluss die Hälfte der steif geschlagenen Sahne unterheben und die Creme im Kühlschrank kühl stellen.
Für die Zitronencreme die restliche Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Zitronenschale mit einem Zestenreißer oder Sparschäler abschneiden, sehr fein hacken und mit dem restlichen Zucker unter den verbliebenen Quark heben.
Die gut ausgedrückte Gelatine mit dem Zitronensaft erwärmen und unter die Quarkmasse rühren. Die Sahne unterheben und die Creme ebenfalls im Kühlschrank kalt stellen.
Wenn beide Cremes beginnen, fest zu werden in eine Schüssel geben und mit einer Gabel durch kreisförmige Bewegungen marmorieren.

Einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen und nach Belieben mit Himbeermark servieren.

Kräuterhuhn mit Ofengemüse

Ich hatte einen riesigen Appetit auf Hühnchen. So ein richtig knuspriges, gut gewürztes Hühnchen. Genau wusste ich noch nicht, was ich mit dem Huhn machen wollte, aber erstmal hab ich beim Schlachter meines Vertrauens ein besonders schönes und fotogenes Huhn besorgt und im Kühlschrank übernachten lassen.
Die einfachsten Dinge sind ja meist die Besten, und so wurde einstimmig beschlossen (also von mir ;o) ), ein einfaches Kräuterhuhn mit gaaanz viel Gemüse zu machen - nicht die schlechteste Entscheidung ;o)
Der Herr des Hauses hat diese Huhn-Variante zu seinem neuen Lieblingshuhn erklärt und ich werde ihm da sicher nicht widersprechen, mir hat's auch besonders gut geschmeckt.


Zutaten
1 Hähnchen
100 g zimmerwarme Butter
Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Thymian, Rosmarin)
Salz und Pfeffer

4 Kartoffeln
2 Paprikaschoten
1 Fenchelknolle
4 Pimentos
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 junge Knoblauchknolle
2 rote Zwiebeln
1 unbehandelte Zitrone

1 guter Schuss Noilly Prat

Zubereitung
Die Kräuter fein hacken und mit der Butter vermengen - Mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Hähnchen innen und außen waschen und trocken tupfen. Die Haut über der Brust vorsichtig, vom Hals ausgehend, vom Fleisch lösen. Die Haut an den Keulen ebenfalls etwas lösen - dafür mit den Fingern zwischen Haut und Fleisch fahren.
Die Kräuterbutter portionsweise unter die Haut von Brust und Keulen schieben. Die Zitrone, sowie den Knoblauch längs vierteln und das Huhn mit der gesamten Zitrone, sowie 1 Knoblauchviertel füllen. Das Huhn auf ein Blech oder in eine Reine legen.
Die Gemüsesorten grob portionieren und um das Huhn verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen Schuss Noilly Prat dazugeben.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Je nach Huhngröße ca. 45-60 Minuten bei 200°C garen. Sollte das Hähnchen nach 45 Minuten noch nicht kross sein, den Backofengrill einschalten und das Hähnchen einige Minuten nachbräunen.


links: nackiges Huhn vor der Weiterverarbeitung; rechts: Huhn bevor es in die Röhre geschoben wird.


Der Schlachter meines Vertrauens, Fleischer Harms im Lehmweg in Eppendorf, bei dem ich neben erstklassigem Fleisch auch die für Exil-Bremer besonders wichtige Pinkelwurst bekomme ;o)

Bastelstunde im Kuriositätenladen

Heute: Wir basteln uns ganz schnell eine günstige Hakenleiste für ganz viel Küchengedöns

Die recht angespannte Platzsituation in meiner Küche hab ich ja mittlerweile ausführlich dokumentiert - ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die wenigen verbliebenen ungenutzten Plätze in der Küche optimal zu nutzen.
Die Anschaffung zweier neuer Mokka-Kannen für meinen Mitesser hat mich nun auf die Idee gebracht, aus einer Gardinenstange und den dazugehörigen Wandbefestigungen eine Hakenleiste zu basteln. Nun hab ich die Stange, die sonst nur unnütz im Abstellraum rumsteht, sinnvoll genutzt und eine Menge Platz für Gerätschaften gewonnen.
Wer also eine günstige Hakenleiste braucht und zufällig noch eine Gardinenstange rumstehen hat - so sieht das dann aus:


Grissini

Grissini sind eine meiner allerliebsten Knabbereien. Man kann sie mit Kräutern, Tomatenmark, Salz, Mohn usw. aromatisieren oder einfach pur backen (so mag ich sie am liebsten). Sie eignen sich zum Dippen, mit Parma umwickelt als Vorspeise oder halt einfach nur so zum knabbern... Ein Allround-Talent ;o)
Aus dem gleichen Teig, aus dem ich hier die Grissini gebacken habe, kann man sehr schön die Suppenschüsseln aus Brotteig, die ich vor einiger Zeit bereits gebloggt habe, herstellen. Da der Teig besonders knusprig wird, eignet er sich hierfür ausgezeichnet.



Zutaten
400 g Hartweizenmehl
100 g Hartweizengrieß
1 Päckchen Trockenhefe

275 ml Wasser

2 TL Salz
3 EL Olivenöl


Sesam, Mohn, Meersalz, Rosmarin, Thymian oder andere Kräuter

Zubereitung
Mehl, Grieß, Trockenhefe, Wasser, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben und verkneten. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und ca. 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen, dann nochmals durchkneten.
Den Teig zu einem Rechteck von ca. 1 cm Dicke ausrollen, bedeckt wiederum 10 Minuten ruhen lassen. Den Teig quer in der Mitte in 2 gleichgroße Teile schneiden. Nun die Teigstreifen in 1 cm breite Streifen schneiden und jeweils etwas rund rollen.
Die einzelnen Streifen auf ein Backblech legen und nach Geschmack mit Wasser bestreichen und mit Kräutern, Salz, Sesam oder Mohn bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen nacheinander ca. 15 Minuten bei 200°C backen.

Wenn alle Grissini fertig sind, nochmals zusammen auf das Backblech geben und ca. 30 Minuten bei 50°C und leicht geöffnetem Backofen trocknen lassen. So entweicht auch die letzte Feuchtigkeit aus den Grissini und sie werden dauerhaft wunderbar knusprig.

Auf einem Drahtrost auskühlen lassen und in einer Keksdose aufbewahren.