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TrariTrara, mein Stoff ist da!

Mindestens genauso groß wie meine extrem ausgeprägte Abneigung gegen Zimt ist meine Vorliebe für Vanille.
Wenn's nach mir ginge, könnte so ziemlich alles "vanillisiert" werden ;o)
Letzte Woche ist mein Vanillevorrat nun abrupt zuneige gegangen und es musste schleunigst Nachschub her. Also ganz fix beim Vanilledealer meines Vertrauens bestellt und 4 Tage später war ein wunderbar duftendes Päckchen da. Das sollte jetzt erstmal eine Weile reichen :o)



Zusätzlich zu den üblichen Vanilleschoten und der gemahlenen Vanille hab ich mir noch Orangenblüten bestellt - falls Jemand Ideen für die Verwertung hat, die über Teemischungen hinaus gehen, bitte immer her damit :o)

überbackener Polentakuchen

Seit einiger Zeit hab ich ja diese wunderschönen Mini-Backformen, die sich auch ganz wunderbar als Polentaformen eignen. Überbacken sehen die Polentakuchen aus wie kleine Goldbarren und haben eine gute Portionsgröße.



Zutaten für 4 Mini-Polentakuchen
120 g Polenta

400 ml Wasser oder Brühe
200 ml Milch
30 g Butter
Salz, Pfeffer und Muskat
1 EL fein gehackter frischer Rosmarin

2 EL gehackte glatte Petersilie
frisch geriebener Parmesan zum Überbacken

Zubereitung
Wasser, Milch, Butter und Gewürze zum Kochen bringen. Die Polenta unter ständigem Rühren zufügen und ca. 20 Minuten beständig rühren, bis die Polenta cremig ist. In Förmchen verteilen und abkühlen lassen. Zum Überbacken die Polenta aus den Förmchen lösen und umgedreht auf ein Backblech legen. Mit Parmesan bestreuen und im Backofen unter dem Grill überbacken, bis sie goldgelb ist.

Pizza-Bollerbrot

Dieses Brot hab ich neulich beim Blogzapping gefunden. Leider hab ich mir mal wieder nicht gemerkt, in welchem Blog ich es gesehen habe, aber so tragisch ist das nicht, da es sich hier ja eher um eine Art der Anrichtung handelt und man in der Wahl der Zutaten sehr frei ist, da kann man seine Phantasie so richtig freien Lauf lassen...



Zutaten
500 g Mehl Type 405
1 Tütchen Trockenhefe

10 g Meersalz
30 ml Olivenöl
300 ml Wasser
2 Knoblauchzehen, fein gehackt


300 g Bergkäse

50 g Parmesan
1 Bund Frühlingszwiebel, in feine Ringe geschnitten

1 Bund glatte Petersilie, gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt
10 getrocknete Tomaten, fein gehackt
1 TL rosa Pfefferbeeren, gemörsert

3 EL Olivenöl
2 TL Meersalz
1 1/2 TL Oregano

Zubereitung
Trockenhefe in Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl in eine Schüssel geben, Salz und feingehackten Knoblauch zufügen und alles trocken miteinander vermischen. Hefe-Wasser-Gemisch und Öl zufügen und alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Abgedeckt ca. 1 Stunde stehen lassen, bis sich das Volumen des Teiges verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit den Käse reiben (nicht zu fein) und mit den Kräutern und Gewürzen vermischen. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und ca. 2 cm dick ausrollen. Mit einem Teigrad in Streifen schneiden und diese wiederum quer in Vierecke - die einzelnen Teilchen müssen nicht gleich groß sein. Teigbällchen etwas rund formen, in die Schüssel mit der Kräuter-Käse-Mischung geben und alle Bällchen gleichmäßig mit der Mischung bedecken.
Die gekräuterten Bällchen in eine Springform oder jede andere beliebige Form geben und nochmals abgedeckt gehen lassen, bis sie ihr Volumen verdoppelt haben. Mit Olivenöl bestreichen und 35-45 Minuten backen, bis es goldbraun ist.



ika sushi - Sushi mit gefülltem Kalmar

Dieses Rezept habe ich vor einiger Zeit, im Rahmen meiner Sushibasteleien ausprobiert, aber bisher irgendwie vergessen, hier vorzustellen. Es ist eine recht einfach herzustellende, aber sehr eindrucksvolle Sushivariante und schmeckt zudem noch sehr lecker.



Zutaten
1 Portion
Sushi-Reis
2 mittelgroße Kalmare zu je ca. 300 g
1 Bund Frühlingszwiebeln, in Scheiben geschnitten
1 EL Wakame, getrocknet
ca. 5 cm Ingwer

2 EL glatte Petersilie, gehackt

Für amazu
3 EL japanischen Reisessig
1 EL Zucker

1 TL Salz
1 EL Sojasauce

Zubereitung
Kalmare ausnehmen und putzen. Reisessig, Zucker und Salz in einen breiten Topf geben und zum Kochen bringen. Kalmartuben, Fangarme und Sojasauce dazugeben und 2-3 Minuten bei schwacher Hitze köcheln - die Kalmare dabei immer wieder wenden.
Den Kalmar abseihen und zur Seite stellen. Wenn er abgekühlt ist, die Fangarme fein hacken. Wakame in Wasser einweichen und ca. 30 Minuten quellen lassen. Das Wasser abschütten und Wakame ausdrücken.
Den Sushi-Reis mit den Frühlingszwiebeln, den klein gehackten Fangarmen, Ingwer, Wakame und Petersilie vermengen.
Die marinierten Kalmartuben mit der Reismischung füllen und fest andrücken. Bei Zimmertemperatur 30-60 Minuten ziehen lassen, so dass sich die Aromen besser entfalten können. Die Kalmare mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und auf einem Teller arrangieren.

Bremer Labskaus

Für Labskaus gibt es sicher ebensoviele Originalrezepte wie Haushalte. Ich kenne Labskaus wie im Folgenden unten beschrieben, Corned Beef mit Kartoffeln und Zwiebeln vermischt und alle Beilagen wie Gurken, Rote Bete, Fisch und Bratei extra - ein Mischen dieser Komponenten im Topf ist unter Androhung der Höchststrafe strengstens untersagt! ;o)



Zutaten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Dose Corned Beef

ca. 700 g Kartoffeln
1 TL Senf
Gurkenwasser

Salz und Pfeffer

Beilagen
süß-würzig eingelegte Gurken
Rote Bete
Brateier
saure Bratheringe, Bismarkheringe oder Rollmöpse - keinen Matjes!

Zubereitung
Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und als Salzkartoffeln kochen. In der Zwischenzeit die gewürfelte Zwiebel in etwas Butter anschwitzen und das Corned Beef dazugeben, zerdrücken und weiter anschwitzen. Das Fleisch wird weich und es entsteht ein weicher Brei. Mit Senf, Salz und Pfeffer würzen und etwas Gurkenwasser dazugeben. Die gegarten Kartoffeln mit dem Stampfer nur grob zerstampfen, es soll kein Brei entstehen.
Kartoffeln zum Corned Beef geben und alles vermischen. Evtl. noch nachwürzen und mit Rote Bete, Gurken, Bratei und Fisch servieren.