Als waschechte Nordlichter und noch dazu ganz große Risotto-Fans, gehören Risotti mit Fisch oder Meeresfrüchten natürlich zu unseren absoluten Favoriten.
Dieses Risotto könnte ich wahrscheinlich einmal pro Woche essen, so lecker ist es - aber da ich als Bloggerin ja quasi dazu verpflichtet bin, hier eine größtmögliche Vielfalt zu präsentieren, beherrsche ich mich und koche es nur ab und zu ... Es soll ja auch etwas Besonderes bleiben ;o)

Zutaten
400 g Risottoreis
1 Liter Wasser
100 g Krebs-Butter
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
200 ml Noilly Prat
200 g Flusskrebsfleisch
Salz und Pfeffer
1 Bund Dill
Zubereitung
Wasser mit der Krebs-Butter in einem Topf erhitzen, parallel in einem anderen Topf die fein gehackten Schalotten und den Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, Reis dazugeben und kurz mitdünsten lassen. Mit Noilly Prat ablöschen und diesen einkochen lassen, dann erst die heiße Krebs-Suppe nach und nach hinzufügen.
Unter beständigem Rühren den Reis al dente garen. Den Topf von der Kochstelle nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, einen EL Butter unterrühren und mit fein gehacktem Dill abschmecken.
Kurz bevor der Risotto al dente ist, das Flusskrebsfleisch in Olivenöl anbraten, mit Salz, Pfeffer und Dill würzen und zum Risotto servieren.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Italien,
Krustentiere,
Muscheln und Meeresfrüchte,
Petri Heil,
Reis,
Rezept,
Risotto
|
|
Es ist nicht zu übersehen, im Kuriositätenladen wurde mal wieder n büschen umgeräumt. Diesmal nur leider nicht freiwillig, sondern notgedrungen, da die Blog-Vorlage seit gestern Abend nen Knacks hatte und die Anzeige nicht mehr richtig funktionierte.
Ich hoffe, das neue Outfit gefällt Euch und die Umstellung ist nicht zu groß - wenn die Vorlage nicht wieder Murks ist, bleibt's jetzt auch erstmal so, Blogger-Ehrenwort ;o)
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Kuriositätenladen
|
|
Mein Mann ist ein ganz großer Essig-Fan. Wenn wir tatsächlich mal Chips kaufen, kommen für ihn nur britische Essig-Chips "in die Tüte" und richtige Fritten gibt es selbstverständlich nur mit original englischem Malt Vinegar - da ist er sehr eigen ;o)
Dieses sehr schnelle Geflügel-Gericht ist eine seiner absoluten Leibspeisen und selbst der doch recht penetrante Essig-Geschmack, der während der Reduktion in der Küche, bzw. bei uns in der gesamten Wohnung hängt, ist für ihn bereits eine Offenbarung ...
Katzenhalter seien an dieser Stelle gewarnt - der Geruch reduzierenden Essigs gehört nicht zu den bevorzugten Düften der Katzenwelt.
Zubereitung
2 Hühnerbrüste
150 ml Balsamico
3 TL brauner Zucker
200 ml Sahne
3 rote Zwiebeln
Salz und Pfeffer
ca. 1 TL frischer Rosmarin, fein gehackt
ca. 1 TL frischer Salbei, fein gehackt
ZubereitungDen Balsamico zusammen mit dem braunen Zucker einkochen lassen, bis er eine cremige Konsistenz hat.
In der Zwischenzeit die roten Zwiebeln und die Hühnerbrust in Streifen schneiden. Die roten Zwiebeln in Olivenöl anbraten, bis sie etwas gebräunt sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Die Hühnerbruststreifen ebenfalls anbraten, Zwiebelstreifen, sowie Rosmarin und Salbei hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Balsamicoreduktion und Sahne aufgießen und nur kurz bei geringer Hitze köcheln lassen. Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Wir essen dazu am liebsten selbst gemachte Tagliatelle.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Federvieh,
Fleisch,
Italien,
Pasta lunga,
Pasta... e Basta,
Rezept
|
|
Gestern war Pizza-Tag, zur Abwechslung mal wieder die türkische Version. Zusammen mit dem Gemüse und dem Tzatziki eine sehr frische, "leichte" Variante. Die Pizzen selbst lassen sich sehr gut einfrieren und bei Bedarf kurz im Backofen oder der Mikrowelle aufwärmen.
Zutaten für 4 Pizzen Teig 500 g Hartweizenmehl1 TL Trockenhefe 1 TL Salz 50 g Olivenöl 320 g Wasser Belag 500 g Hackfleisch1 Zwiebel, fein gewürfelt1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt6 EL passierte Tomaten1 - 2 EL Tomatenmark1 EL scharfes Paprikapulverglatte PetersilieSalz und Pfeffer1 Messerspitze Kreuzkümmel½ - 1 TL SumachChilipulver nach Geschmack Zubereitung Das Mehl mit der Trockenhefe und dem Salz vermischen. Olivenöl und Wasser dazugeben und alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, diese ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.Inzwischen die Zutaten für den Belag miteinander vermengen, die Teiglinge auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und den Belag darauf verteilen, gut andrücken.
Im auf 260°C vorgeheizten Backofen auf niedrigster Höhe bei Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen, bis der Teig schön knusprig und der Belag gar ist.
Während die Pizzen backen, den Tzatziki herstellen und Gemüse fein schneiden. Wir mögen sehr gern Tomaten, Gurke, Eisbergsalat und rote Zwiebeln. Außerdem schmeckt in Scheiben geschnittener Feta sehr gut auf türkischer Pizza.
Wenn die Pizzen fertig sind, mit Gemüse und Feta belegen, Tzatziki darübergeben und die Pizzen aufrollen - Fertig!
Wer die türkische Pizza besonders stilvoll servieren möchte, rollt sie zur Hälfte in Alufolie ein und umwickelt sie noch einmal mit einer dekorativen Papierserviette ;o)
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Auf die Hand,
Fleisch,
Hackfleisch,
Pizza,
Rezept,
Rindfleisch
|
|
Diese Suppe ist nun wirklich keine Augenweide, aber sie war soooo lecker! Durch den angebratenen Pancetta, die Salsiccia und den Scamorza bekommt sie eine besondere Würze, die geriebenen Nudeln sind eine tolle Sättigungseinlage.
Nudelteig
200 g Hartweizenmehl
2 Volleier
1 Schluck Olivenöl
1 gute Prise Salz
Zubereitung
Am Vorabend: Die Zutaten komplett in eine Schüssel geben. Mit dem Handmixer grob vermengen, so dass Brösel entstehen und anschließend mit der Hand verkneten, bis ein grober Teig entsteht.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit der Hand gründlich kneten, bis ein elastischer, glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einschlagen und 1/2 Stunde ruhen lassen.
In den Kühlschrank legen und dort über Nacht ruhen lassen. Der Teig wird so besonders fest, so dass er sich am Folgetag sehr gut mit einer groben Reibe in die Minestrone reiben lässt.
Minestrone
50 g gewürfelter Pancetta
2 Knoblauchzehen
2 Kartoffeln
2 Möhren
1 Minizucchini
1 Stange Lauch
1 Stangen Staudensellerie
1 kleine Dose Kichererbsen
2 Lauchzwiebeln
2 abgezogene Tomaten
50 ml Weißwein
2 l Geflügel- oder Gemüsebrühe
Fleur de Sel
Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl
Außerdem
100 g frisch geriebener Scamorza
2 Salsiccia
Meersalz, fein
Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
Kartoffeln schälen und längs in Spalten schneiden. Staudensellerie, Möhren, Lauchzwiebeln und Zucchini putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Knoblauchzehen in Scheiben schneiden.
Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Pancetta und Knoblauch darin anbraten, Kartoffeln, Möhren, Kichererbsen zufügen und ebenfalls andünsten. Mit Weißwein ablöschen, etwas verkochen lassen und mit der Brühe aufgießen. Lauchzwiebeln dazugeben mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 15 Minuten leise köcheln lassen.
Den Darm der Salsiccia entfernen und die Wurst in kleine Stücke schneiden. Kurz vor Ende der Kochzeit zur Suppe geben.
Den Nudelteig mit einer groben Reibe direkt in die Minestrone reiben, kurz mitkochen lassen und von der Herdplatte ziehen.
Die gehäuteten, entkernten und in Streifen geschnittenen Tomaten direkt auf den Tellern verteilen und die heiße Minestrone dazugeben.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Italien,
Käseplatte,
Pasta... e Basta,
Rezept,
Suppenküche
|
|
Diese Zöpfe hab ich bereits vor einer ganzen Weile bei Alex gesehen, aber bisher keine Gelegenheit gefunden, sie nachzubacken. Da ich noch einen Rest vakuumierte Maronen hatte, war die Gelegenheit günstig und die große Stunde der Maronenzöpfe nun endlich gekommen.
Sie sind ein ganzes Eck größer geworden als bei Alex, anstatt der angegebenen 35 sind es nur 18 geworden, aber da sie mordslecker sind, ist das gar nicht so schlimm ;o)...

Zutaten
150 g vorgegarte Maronen (vakuumverpackt)
150 g feinster Zucker
100 g Mehl
100 g kalte Butter
1 Eigelb
1 Prise Salz
Zubereitung
Die Maronen im Blitzhacker fein mahlen und mit Mehl, Butter in Flöckchen, 80 g Zucker und Salz zu einem Mürbeteig verkneten. In Folie wickeln und 2 Std. kühlen.
Den Teig nach und nach in 1/2 cm dicke und 15 cm lange Röllchen formen, die am Ende spitz auslaufen. Vorsichtig jeweils 2 Röllchen zu einem Zopf verdrehen.
Das Eigelb mit 1-2 TL Wasser verrühren, die Maronenzöpfe mit Eigelb bepinseln und in dem übrigen Zucker wälzen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und im vorgeheizten Ofen (175°C - oder 150°C Umluft) ca. 20-25 Minuten backen.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Keksääää,
Kleingebäck,
Kuchentheke,
Rezept,
Süßkrams
|
|
Vegetarisches Rindfleisch mit Zwiebeln? Das ist doch ein Widerspruch in sich! Natürlich ist es das, aber Seitan mit Zwiebeln hört sich doof an ;o)
Wir waren sehr erstaunt, wie lecker der Seitan in diesem Gericht schmeckt. Durch die Marinade ist er sehr gut gewürzt und zusammen mit den Zwiebeln schmeckt es tatsächlich wie Rindfleisch mit Zwiebeln - mit nur einem kleinen Unterschied, Rind hat halt eine andere Konsistenz.
Wer keinen Seitan mag oder halt einfach die klassische Version bevorzugt, ersetzt den Seitan durch Rindfleisch - schmeckt zur Not auch ;o)
Zutaten
1 Portion Seitan
Marinade
1 feingehackte Knoblauchzehe
1 EL feingehackter Ingwer
3 EL helle Sojasauce
3 EL Shaoxing-Reiswein (ersatzweise Sherry)
1 EL dunkles Sesamöl
2 TL Maisstärke
2 Gemüsezwiebeln
1 TL Zucker
Salz & Pfeffer
Sauce
6 EL Sojasauce
3 EL Shaoxing Reiswein
1 EL süße Sauce
4 EL Wasser
Salz & Pfeffer
dunkles Sesamöl
Zubereitung
Seitan in Streifen schneiden und mit den Marinadezutaten in eine Schüssel geben - für 30 Minuten marinieren lassen.
Sesamöl im Wok erhitzen und in Streifen geschnittene Gemüsezwiebeln pfannenrühren, bis sie schön gebräunt sind. Mit Pfeffer und Salz würzen und aus dem Wok nehmen - beiseite stellen.
Erneut etwas Sesamöl im Wok erhitzen und den Seitan dazugeben. Solange pfannenrühren, bis auch er schön gebräunt und knusprig ist. Die Zwiebeln dazugeben und alles miteinander vermischen. Mit Sojasauce und Reiswein ablöschen, süße Sauce und Wasser dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Reis oder Nudeln servieren.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Asien,
China,
Rezept,
Vegetarisch
|
|
Vor vielen Jahren hab ich mich mal eine ganze Zeit lang vegetarisch ernährt und während dieser Zeit natürlich auch Tofu & Co. kennen-, aber nicht wirklich lieben gelernt.
Ich mag Tofu einfach nicht, dieser merkwürdig säuerliche Beigeschmack - nee, das ist nicht mein Ding. Seitan war zu der damaligen Zeit in Deutschland noch kaum bekannt und dort, wo ich gewohnt habe, schon mal gar nicht zu bekommen.
Auch heutzutage führt Seitan, im Gegensatz zum sehr bekannten Tofu, eher ein Schattendasein - wie ich finde völlig zu Unrecht.
Seitan hat viele Vorteile, die Tofu nicht bietet:
- er ist selbst völlig geschmacksneutral und lässt sich sehr einfach auf unterschiedlichste Art würzen
- er besteht aus reinem Weizenmehl und Wasser, genmanipuliertes Soja wird hier also nicht verwendet
- man kann ihn ganz einfach und schnell zuhause selbst machen
Ich bin noch in der Experimentier-Phase und hab Seitan bisher nur chinesisch zubereitet. Zukünftig werd ich aber sicher auch mal ein vegetarisches Gulasch, Chili oder ähnliches draus zaubern.
Die Konsistenz von Seitan erinnert mich stark an Fleischkäse, vielleicht ein klein wenig fester. Natürlich kann man Seitan auch fertig zubereitet kaufen, aber da nicht jeder eine Bezugsquelle dafür in der Nähe hat, hier mal die Anleitung wie man es zuhause sehr einfach selbst machen kann - hat natürlich den Vorteil, dass man auch ganz genau weiß, was drin ist.
Für ca. 400 g Seitan benötigt man
1 kg Mehl Type 405 650 ml Wasser
Eine Verwendung von höhertypigem Mehl ist nicht notwendig, da die Kleieanteile sowieso ausgewaschen werden.
Das Mehl zusammen mit dem Wasser in eine Schüssel geben. Alles sehr gründlich (ca. 10 Minuten) zu einem glatten Teig verkneten. Den fertigen Teig abgedeckt ca. eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, damit das Mehl im Wasser aufquellen kann.
In der Zwischenzeit kann die Marinade zubereitet werden. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, es hängt ganz vom Gericht ab, das mit dem Seitan zubereitet werden soll.
Für asiatische Gerichte verwende ich
50 ml Sojasauce
1 EL in Scheiben geschnittener Ingwer
2 in Scheiben geschnittene Knoblauchzehen
Die Sojasauce zusammen mit dem Ingwer und dem Knoblauch aufkochen lassen, von der Platte ziehen und erkalten lassen. Durch ein Sieb gießen und beiseite stellen.
Generell gilt, dass die Marinade sehr stark gewürzt sein sollte, da der Seitan zwar den Geschmack annimmt, dieser aber nicht stark ausgeprägt ist.
Die Schüssel mit dem Teig nun in die Spüle stellen, den Teig mit der Teigkarte etwas von der Schüssel lösen, soviel lauwarmes Wasser dazugeben, dass der Teig gut bedeckt ist und den Teig erneut 30 Minuten im Wasser ruhen lassen.
Durch Kneten und Wirken wird nun die Stärke herausgewaschen, dabei beginnt der Teig anfänglich etwas zu zerfallen und das Wasser wird stark milchig. Diese "Milch" wird abgegossen - dabei darauf achten, dass der Teig wieder ein wenig zusammengedrückt wird und nicht mit im Ausguss landet. Je mehr Stärke ausgewaschen wird, desto besser klebt der Teig zusammen.
Den Teig wieder in die Schüssel geben und erneut unter Wasser kneten. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis statt der dicken "Milch" nur noch eine schwach weißliche Flüssigkeit austritt und der Teig eine gelbliche Farbe und eine schwammige Konsistenz bekommen hat. Beim Reiben zwischen den Fingern sollten keine rauen Stärketeilchen mehr zu spüren und keine weißen Stärkenester mehr sichtbar sein.
Für den Verzehr muss das nun entstandene Protein weiterverarbeitet werden. Es gibt verschiedene Methoden der Weiterverarbeitung, so kann das Protein in Scheiben, Würfel oder Streifen geschnitten und direkt in der Marinade gekocht werden, wodurch es stark quillt und recht großporig wird.
Ich bevorzuge die Zubereitung im selbstgebastelten Kochbeutel, auf diese Weise erhält man einen wesentlich feinporigeren Seitan.
Man drückt soviel Wasser wie möglich aus dem ungekochten Seitan, formt ihn mit feuchten Händen (er klebt unglaublich!) zu einer länglichen Rolle und gibt ihn der Länge nach in den Gefrierbeutel. Nun die Marinade hinzufügen, die Luft so gut es geht aus dem Beutel drücken und den Beutel mit zwei zusammengebundenen Essstäbchen verschließen.
Der Seitan-Kochbeutel wird mit den Essstäbchen in kochendes Wasser gehängt und 45 Minuten gekocht. Er dehnt sich hierbei aus und bekommt eine feste Struktur.
Je nachdem, wie die Marinade zubereitet wurde, hat der fertige Seitan nach dem Kochen eine bräunliche Färbung angenommen. Er sollte nun abkühlen und gut trocknen, wodurch er sich weiter verfestigt und kann danach entweder weiter verwendet oder zur längeren Haltbarmachung auch eingefroren werden. 
oben links: Teig nach einstündiger Teigruhe; rechts: Teig nach halbstündigem Wasserbad
unten links: Teig nach einmaligem Waschvorgang; rechts: fertiges Weizenprotein
links: Weizenprotein in selbstgebasteltem Kochbeutel; rechts: Kochbeutel im Kochtopf eingehangenUnd so sieht er aus, wenn er gekocht und abgekühlt ist

~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Asien,
Grundrezepte,
Rezept,
Vegan,
Vegetarisch
|
|
Nein, unsere Katzen werden nicht im Käfig gehalten ;o)
Hier seht Ihr meine fleißige und nimmermüde Küchenhilfe Rita, die sich im Schlafzimmer zur Ruhe begeben hat.
Eigentlich wollte sie hier ein kleines Mittagsnickerchen halten, aber dann war ich doch tatsächlich so unverschämt und hab in der Küche mit dem Rumohren begonnen.
Mal ganz abgesehen davon, dass das ja potentielle Beute für die Dame bedeuten könnte, musste sie doch mal eben durch einen dispektierlichen Blick ihren Unmut kund tun - ich hätt ja auch wirklich mit dem Kochen warten können, bis die Dame zu Ende geruht hat...
Es ist doch wirklich nicht einfach, heutzutage noch gutes Personal zu finden!
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Augenblicke
|
|
Das ist er nun, der versprochene Serviettenknödel :o)
Ich bin ja nun wirklich keine Serviettenknödel-Spezialistin - ist auch nicht gerade eine norddeutsche Spezialität und genau genommen erst mein zweiter (sowohl gegessen, als auch selbst zubereitet), aber dieses Rezept schmeckt uns ganz ausgezeichnet und ist nun ein fester Standard als Beilage für Schmorgerichte wie Gulasch oder Rouladen.
Ein absolutes Plus für diesen Knödel ist die simple Zubereitung. Im Prinzip kann da gar nichts schief gehen, dieser Knödel ist also quasi narrensicher.
Da meine Brötchen noch nicht so hart waren, wie für einen Serviettenknödel notwendig, (ich hab erst am Vortag dran gedacht, welche zu besorgen) hab ich sie einfach gewürfelt im Backofen kurz abgeröstet und dann weiterverwendet - klappte ganz klasse.
Verwegen wie ich bin, ist das nächste Mal ein Breznknödel dran! :o)

Zutaten300 g gewürfelte altbackene Brötchen1 fein gehackte ZwiebelButter zum Anbraten3 Eier250 ml MilchSalz und frisch gemahlener Pfefferfrisch gemahlener Muskat½ Bund fein gehackte PetersilieZubereitungDie gewürfelte Zwiebel in Butter glasig dünsten und über die Brotwürfel gießen. Eier trennen. Eigelb, Milch, Petersilie und Gewürze verrühren und ebenfalls über die Semmelwürfel gießen, alles gut verrühren. Brötchenmasse mindestens 20 Minuten ruhen lassen.Eiweiß mit dem Mixer steif schlagen und unter die Brötchenwürfelmasse heben. Alufolie mit Butter bestreichen und die Brotwürfelmasse darauf geben. Einrollen, die Enden zusammendrücken und zusätzlich in ein Geschirrtuch einrollen - die Enden gut zusammenbinden.In einem großen Topf mit ausreichend Salzwasser ca. 30 Minuten köcheln lassen. Die Serviettenrolle aus dem heißen Wasser nehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. Vorsichtig aus der Folie lösen. In 1 cm dicke Scheiben schneiden und anrichten.Sehr gut schmeckt der Serviettenknödel auch, wenn die Scheiben in Butter knusprig gebraten werden.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Beilagen,
Rezept,
Vegetarisch
|
|
Donnerstag, 19. März 2009
... oder doch eher Paprikás oder Pörkölt?Ich werd den Unterschied wahrscheinlich nie wirklich begreifen, da ich aber weiß, dass wir mindestens eine Food-Bloggerin mit ungarischen Wurzeln unter uns haben, hoffe ich, dass diese Wissenslücke bald geschlossen ist ;o)
Laut Wikipedia (ich weiß, die wissen auch nicht alles) zeichnet ein Paprikás die verhältnismäßig geringe Menge Gewürzpaprika aus - sind 4 EL wenig?
Ein Pörkölt heißt wohl übersetzt "Angeröstetes" ... Nun, diese Variante wird nicht angeröstet, das Fleisch kommt erst später dazu.
Gulasch wird es wohl auch kaum sein, dazu ist es nicht suppig genug und außer Fleisch und Zwiebeln ist auch nichts drin ...
Wirklich schwierig, die Benennung dieses Gerichtes - ich könnte es einfach Rinderschmortopf ungarischer Art nennen, damit wär ich wohl auf der sicheren Seite, aber das hört sich so unschick an.
Bleib ich also für's Erste beim Wiener Saftgulasch und komme zum Wesentlichen ...
Durch Bollis wunderbare Rinderrouladen auf den Geschmack gekommen, musste dieses Wochenende unbedingt mal wieder ein schönes Schmorgericht her. Da der Herr des Hauses ein ganz großer Gulasch-Fan ist, lag die Wahl des Gerichtes nahe. Dazu gab es einen
Serviettenknödel, der wie wir finden die ideale Beilage ist - nichts ist so saugfähig wie ein Serviettenknödel, da bleibt garantiert keine Sauce auf dem Teller zurück ;o)
Bei diesem Gulasch wird das Fleisch nicht angebraten, sondern kommt erst später zu den bereits angebratenen und köchelnden Zwiebeln. Auf diese Weise wird es butterzart, ein Messer ist hier eigentlich nicht nötig.

Zutaten 1 kg Rinderwade, bzw. Rinderbeinscheiben (Gewicht ohne Knochen)800 g Gemüsezwiebeln4 Knoblauchzehen1 TL gehackter Kümmel1 EL Majoran4 EL Paprikapulver1 EL WeißweinessigSalz und Pfeffer1 TL TomatenmarkSchweineschmalz zum AnbratenZubereitungDie Zwiebeln schälen und grob würfeln. Das Gulaschfleisch in ca. 3x3 cm große Stücke schneiden. Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin langsam schön braun rösten.Knoblauch, Kümmel, Majoran, Paprikapulver, Tomatenmark, sowie Essig zugeben, gut durchrühren, mit etwas Wasser aufgießen und 1/2 Stunde köcheln lassen - der Paprika hat so die Möglichkeit, sich richtig zu entfalten.Jetzt das gewürfelte Fleisch dazugeben und evtl. noch etwas Wasser oder Brühe angießen, so dass das Fleisch noch zu sehen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf kleiner Hitze 2 - 3 Stunden schmoren lassen.Das Gulasch sollte eine schöne dunkelbraune Farbe haben.
Das Rezept für den Serviettenknödel findet Ihr
hier
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Fleisch,
Rezept,
Rindfleisch,
Schmorgerichte
|
|
Ok, vielleicht bin ich so ein ganz kleines bisschen dem Scones-Virus verfallen ;o)Die kleinen Dinger schmecken aber auch zu lecker und sind einfach viel zu schnell gemacht. Hier hab ich mal eine sommerliche Variante ausprobiert, aber wer getrockneten Lavendel zuhause hat, kann sich auch bei dem jetzigen Schmuddelwetter einen kleinen Vorgeschmack auf den hoffentlich bald nahenden Frühling gönnen.
Zutaten500 g Mehl
3 gestrichene TL Backpulver
3 EL Zucker (wer es etwas süßer mag gibt noch einen EL extra dazu)
1/2 TL Salz
1 EL sehr fein gehackter Lavendel
120 g zimmerwarme Butter Zesten einer Bio-Zitrone
200 ml Buttermilch
Saft einer halben Zitrone
Zubereitung
Das Mehl mit dem Backpulver, Zucker, Salz, getrockneten Lavendel und den Zitronenzesten verrühren. Die Butter mit den Fingern einarbeiten, bis Brösel entstanden sind. Buttermilch und Zitronensaft dazugeben und alles zu einem recht festen Teig verkneten. Wie hier bereits gezeigt, den Teig portionieren und zwei Kreise mit einer Höhe von 2 cm ausrollen. Jeweils in 8 Tortenstücke schneiden und diese im auf 200 °C vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Kuchentheke,
Rezept,
Scones
|
|
Ich hab ja schon öfter meine winzig kleine Küche erwähnt und nun wird es mal Zeit, dass Ihr seht, wie es im Kuriositätenladen (bzw. wie Ihr unten seht, in der Düvelsköök) aussieht. Ich hab ein paar Bilder, die zugegeben schon ein wenig älter sind, herausgesucht. Eine kleine Veränderung hat es gegeben, als ich neulich nach einem klitzekleinen Küchenunfall die Wandfarbe unfreiwillig verändern musste ... Ansonsten ist aber alles beim Alten geblieben ;o)

Leider hab ich in der Küche keine Tür (wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen vor unserem Einzug einfach entfernt) - also haben meine kleinen Mitbewohner jederzeit Zutritt zur Küche und sind natürlich auch stets zur Stelle, wenn es etwas gibt, um dass es sich in ihren Augen zu kämpfen lohnt ...
Beim Einzug musste ich mich entscheiden, ob ich eine Geschirrspülmaschine haben möchte, oder doch lieber die Waschmaschine in der Küche unterbringe - ich hab mich für die Waschmaschine entschieden, denn für jede Ladung Wäsche aus dem 4. Stock in den Keller zu laufen, nein Danke! Da wasch ich lieber mit der Hand ab ;o)
Der Wächter über das Küchenpapier: Barbapapa! Ich liebe diesen Küchenpapierhalter heiß und innig, auch wenn er die Größe eines kleinen Fernsehers hat und mich bei der Suche nach einem geeigneten Platz in arge Bedrängnis gebracht hat. Nun hängt er aber über dem Waschbecken und lächelt mich immer an - da ist das Abwaschen dann auch gleich nicht mehr ganz so nervig ;o)Das Gewürzregal ist mittlerweile noch ein wenig angewachsen und ich muss teilweise arg hochstapeln ;o) Meine fleißige Küchenhilfe Rita ist immer zur Stelle - natürlich ganz ohne Hintergedanken ;o)
Ich hab in meiner kleinen Küche ja kaum Platz für Schränke, also platzt das Regal im Vordergrund fast aus allen Nähten. Als ich es im Zuge meiner Renovierungsarbeiten ausgeräumt habe, war der Rest der Küche voll und ich wusste gar nicht mehr, wohin mit dem ganzen Krams ...

Neben Barbapapa mein zweiter Stolz - meine selbstgebastelte Mops-Uhr ;o)
So, das war er, der kleine Streifzug durch den Kuriositätenladen - ich hoffe, es hat Euch gefallen und Ihr habt einen kleinen Einblick bekommen ...
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Kuriositätenladen
|
|
Nu mach ich ja recht oft Nudeln, aber ich hab doch tatsächlich noch nie eine Sauce mit Fleisch- oder Fischbällchen gemacht - eine ernstzunehmende Wissenslücke!
Für Freitag hab ich sowieso ein schnelles Pastarezept gesucht, also war das genau das richtige. Da ich noch Hackfleisch eingeforen hatte, hab ich eine Fleischbällchen-Variante gemacht und dafür meine hauseigene Lieblings-Tomatensauce verwendet.
Die Lasagnette sind selbstgemacht, aber natürlich kann man dieses Gericht mit jeder guten gekauften Pasta machen.
Dieses Pastagericht ist bestechend simpel, hat aber eindeutig das Potential zu einem festen Standard zu werden.
Zutaten
400 g Rinderhack
1 Knoblauchzehe, fein gehacktSalz und PfefferOregano
3 EL frisch geriebener Parmesan
1 Ei
Semmelbrösel
750 ml Pizzaiola
Pasta nach Wahl
frisch geriebener Parmesan
Zubereitung
Alle Zutaten für die Hackbällchen in eine Schüssel geben, würzen und gut vermischen. Kleine Bällchen formen und in Olivenöl von allen Seiten knusprig anbraten (klappt übrigens ganz wunderbar in einer Eisenpfanne ;o) )
Die Tomatensauce erhitzen und die Fleischbällchen dazugeben (das Olivenöl darf natürlich mit dazu) - ziehen lassen, bis die Pasta gekocht ist.
Pasta mit der Fleischbällchensauce und frisch geriebenem Parmesan servieren.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Fleisch,
Hackfleisch,
Italien,
Pasta lunga,
Pasta... e Basta,
Rezept
|
|
Lemon Curd ist wahrscheinlich eine der größten kulinarischen Erfindungen der Briten und als schnöder Brotaufstrich fast zu schade. Hier hab ich mal eine andere Variante ausprobiert, und wie schon der Löffel im Glas verrät, braucht man gar kein Toast oder Scones, das schmeckt auch ohne alles ;o)
Zutaten
Zesten und Saft einer Zitrone
Zesten und Saft einer Blutorange
70 g Zucker
90 g Butter
3 Eigelb
Zubereitung
Alle Zutaten in einen Topf geben und auf kleinster Stufe solange rühren, bis die Masse cremig, ja regelrecht schaumig wird - das kann schonmal 15 Minuten oder auch länger dauern. - hängt halt ganz von den Muckies ab. Heiß in Gläser füllen, fest verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
In den meisten Rezepten ist angegeben, dass Lemon Curd über dem Wasserbad aufgeschlagen werden soll, ich mache es aber immer auf geringster Hitze (Stufe 1) direkt im Topf und das klappt ganz wunderbar.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Brotaufstriche,
Frühstückstisch,
Geschenke aus der Küche,
Rezept,
Scones,
süße Brotaufstriche,
Süßkrams,
Vegetarisch
|
|
Donnerstag, 12. März 2009
Scones-Puristen aufgepasst, diese Scones sind ganz und gar nichts für Euch! ;o)Klassische Scones sind ja schon eine leckere Sache, mit Clotted Cream und Little Scarlet Erdbeermarmelade - aber manchmal darf es auch etwas Neues, bzw. mal eine andere Variante sein.Diese Scones sind mit Orangenzesten aromatisiert und weil Schokolade ja eigentlich immer geht, haben sich noch ein paar Schokotropfen in die Scones verirrt.
Hier braucht es keine Marmelade mehr, da die Scones bereits Zucker enthalten und die Schokotropfen zusätzliche Süße bringen, schmecken für sich allein schon sehr lecker.
Zutaten
500 g Mehl3 gestrichene TL Backpulver
1/2 TL Salz
2 EL Zucker
120 g ButterAbrieb einer Bio-Orange
100 g Schokotropfen200 ml Milch
ZubereitungDas Mehl mit dem Backpulver, dem Salz und Zucker trocken vermischen. Die Butter in das Mehl einarbeiten, bis ein krümeliger Teig entsteht. Die Milch dazugeben und alles zu einem recht festen Teig verkneten.Die Teigmenge halbieren und beide Portionen rund ausrollen. Die Teigkreise sollen eine Höhe von ca. 2 cm haben. Mit einem langen Messer oder Teigrad in 8 "Tortenstücke" teilen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten backen. Die Scones sollen leicht gebräunt sein.
Im Kuriositätenladen wird es jetzt wohl öfter Scones geben, besonders für den spontanen Heißhunger auf Süßes sind sie wie gemacht, denn innerhalb einer Dreiviertelstunde ist der Teig hergestellt, die Scones sind gebacken und soweit abgekühlt, dass man schonmal einen testen kann - einfach perfekt :o)

~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Chocoholics only,
Kuchentheke,
Rezept,
Scones
|
|
Das Rezeptebuch ist nun bereits seit einigen Wochen online und mittlerweile wird es auch schon richtig gut angenommen - die Galerie wächst und gedeiht.
Der Grundgedanke des Rezeptebuches ist, schöne Food-Fotos zu sammeln und in einer Galerie zu präsentieren, also eine deutsche Ausgabe des amerikanischen Tastespotting oder Foodgawker.
Um diese Idee zu verwirklichen, ist es notwendig, die Beiträge zu moderieren, d.h., sowohl das eingesandte Bild, als auch den dahinterstehenden Artikel zu "überprüfen" und evtl. auch eine unbequeme Entscheidung zu treffen, nämlich ein Bild abzulehnen.
Ob ein Bild abgelehnt wird, hängt nicht ausschließlich von der Qualität (Bildschärfe, Belichtung, Motivkomposition) des Bildes ab, manchmal wirkt das Motiv durch den quadratischen Zuschnitt und die Verkleinerung in der Galerie auch einfach nicht mehr.
Bisher bin ich noch alleine für die Moderation der Bilder verantwortlich, um im Zweifelsfall aber eine demokratische Entscheidung zu fällen (ich kann mich ja auch mal irren ;o) ) und natürlich auch, weil die Moderation irgendwann hoffentlich von einer Person alleine nicht mehr zu bewältigen ist, suchen wir noch "Kollegen"; Blogger, die gerne schöne Food-Fotos anschauen, und Spaß an dieser Aufgabe, inkl. den manchmal unbequemen Entscheidungen haben.
Ich denke, der Zeitaufwand wird sich in Grenzen halten und je mehr Moderatoren zusammen kommen, desto weniger "Arbeit" kommt auf den Einzelnen zu.
Also, Freunde der Food-Fotografie, wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr zu unserem Team dazustoßen und uns beim Rezeptebuch unterstützen würdet :o)
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Dies und Das
|
|
Ein leckerer Burger muss nicht zwangsläufig von einer der allseits bekannten Ketten sein und vor Fett nur so triefen - es geht auch vegetarisch und trotzdem lecker ;o) Zutaten200 g rote Linsen, getrocknet200 g Bulgur (mittlere Körnung)3 TL Tahine2 Eier4 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten1 Handvoll glatte Petersilie, grob gehackt1 große Karotte, fein geraspeltSalz und Pfeffer1/2 TL Chili-PulverSemmelbrösel oder Panko nach BedarfZubereitung Die Linsen mit Wasser bedeckt aufsetzen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zusammen mit dem Restwasser pürieren und beiseite stellen.Den Bulgur mit soviel kochendem Wasser übergießen, dass er bedeckt ist und ca. 30 Minuten quellen lassen.Linsenmus mit Tahine vermischen und zu dem Bulgur geben. Petersilie, Frühlingszwiebeln, Karotte, Eier, Gewürze und Semmelbrösel hinzufügen und gut vermischen.Die Masse zu Bratlingen formen und in der Pfanne knusprig ausbraten.Sehr gut schmecken die Bratlinge auf englischen Frühstückmuffins mit einer Curry-Mayonnaise.Curry-Mayonnaise1 Bio-Eica. 150 ml RapsölSalz und Pfefferetwas Zitronensaft1 TL CurrypulverAlle Zutaten in einen Mixbecher geben und mit einem Mixstab zu einer Mayonnaise hochziehen.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Auf die Hand,
Hülsenfrüchte,
Rezept,
Vegetarisch
|
|
"Backfisch, hier gibt`s Backfisch!"
Wer mal auf der Kieler Woche war, wird diesen Ruf, verbunden mit dem schrillen Läuten der Schiffsglocke sicher schon mal gehört haben. Backfisch gehört zur Kieler Woche einfach dazu. Als ich noch in Kiel gewohnt habe, sind wir teilweise nur wegen des Backfisches zur Kieler Woche gegangen - wir lieben Backfisch!
Heute gab es mal die chinesische Variante, ebenfalls seeehr lecker ;o)
500 g festfleischiger Fisch nach Wahl2 Möhren 1 rote Zwiebel
2 rote Paprikaschoten1 Handvoll Mu Err-Pilze1 Handvoll Shiitake-Pilze
1 Handvoll MungobohnensprossenSesamöl aus gerösteter Sesamsaat2 EL Ingwer, fein gewürfelt
2 EL Knoblauch, fein gewürfelt
1 TL Sichuan-Pfeffer, frisch gemörsert3 EL Shao Xing-Reiswein 3 EL dunkle Sojasauce
3 EL helle Sojasauce 1-2 TL scharfe Chilisauce200 ml Hühner- oder Gemüsebrühe200 ml Wasser
1 TL süße Sauce
2 TL Zuckerevtl. Salz2 TL Tapioka-Stärke zum Abbinden
1 Tasse Tempura-Teigmix1 Tasse Wasser
Erdnussöl zum FrittierenZubereitung
In einem Topf Sesam- und Erdnuss-Öl im Verhältnis 50:50 erhitzen. Ingwer und Knoblauch darin anschwitzen, den Sichuan-Pfeffer hinzugeben und kurz mit durchschwenken. Mit Reiswein ablöschen und die helle und dunkle Sojasauce, sowie die Chili-Sauce hinzufügen. Hühnerbrühe, Sweet Sauce und Zucker dazu geben und mit Wasser aufgießen (je nach Geschmack ist evtl. etwas mehr Wasser notwendig).
Die Sauce durch ein Sieb passieren und zurück in den Topf geben. Evtl. nochmals nachwürzen. Tapioka-Stärke mit etwas Wasser anrühren, die Sauce erneut aufkochen lassen und mit der Stärke abbinden. Die Sauce ist sehr gut vorzubereiten und lässt sich auch im Kühlschrank aufbewahren.
Mu-Err-Pilze einweichen. Möhren, Zwiebel und Paprikaschoten in die gewünschte Form schneiden und entsprechend der Garzeit mit den Pilzen und den Mungobohnensprossen in einer Mischung aus Erdnuss- und Sesamöl im Wok pfannenrühren. Das Gemüse soll noch bissfest sein. 1-2 kleine Schöpfkellen Sauce hinzugeben, das Gemüse aber nicht in der Sauce ertränken. Die restliche Sauce in kleine Schälchen füllen und separat dazu reichen.
Zum Frittieren des Fisches das Erdnussöl in einem Topf erhitzen. Den Fisch in Würfel von 2 x 2 cm schneiden. Den Tempura-Teigmix mit dem Wasser anrühren und die Fischwürfel durch den Teig ziehen. Im Erdnussöl frittieren, auf einem Küchentuch abtropfen lassen und sofort mit dem Gemüse, der Sauce und Reis als Beilage servieren.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Asien,
China,
Fisch,
Petri Heil,
Rezept
|
|

Ich hab ein neues Buch! Meine Tarte und Quiche-Abteilung war bisher eindeutig unterrepräsentiert und hier hab ich nun Abhilfe geschaffen. Bei dem Neuzugang handelt es sich um
Tartes & Quiches von Delphine de Montalier - ein ganz tolles Buch! Insgesamt 147 Rezepte für jede Gelegenheit und Geschmack.
Nun hab ich soviele Anregungen, es müsste theoretisch jede zweite Woche eine Tarte geben. Zu ärgerlich, dass ich nur am Wochenende richtig kochen kann.

Zutaten für eine 28 cm Form
Mürbeteig250 g Mehl
125 g kleingeschnittene weiche Butter
1 Eigelb
50 ml kaltes Wasser
1 Eiweiß zum Blindbacken
Tartebelag 2 große Fenchelknollen, längs in dünne Scheiben geschnitten
2 Eier
100 ml Milch
3 EL saure Sahne
180 g Roquefort
Meersalz und frisch gemahlener Pfeffer
ZubereitungMürbeteigAlle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen, mit Eiweiß bestreichen und weitere 10 Minuten backen.
Tartebelag
Den Fenchel gründlich waschen und quer in Scheiben schneiden. Der Strunk darf nicht entfernt werden, da die Scheiben sonst nicht zusammen halten.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Fenchelscheiben von beiden Seiten anbraten, der Fenchel darf ruhig schön braun werden.
Milch, Eier und Sahne miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Roquefort in Würfel schneiden.
Die Fenchelscheiben kreisförmig auf dem Tarteboden verteilen, dabei die schönsten Scheiben für die oberste Schicht aufheben. Mit der Eier/Milch-Mischung begießen und die Roquefort-Würfel gleichmäßig darüber verteilen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen, bis die Tarte schön goldbraun ist.
Etwas abkühlen lassen.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Frankreich,
herzhafte Tartes,
Rezept,
Tartes Quiches und Galettes
|
|
Mittwoch hat sie Einzug gehalten in den Kuriositätenladen, meine neue Turk-Pfanne ...
... und wer sich Donnerstag über die graue Dunstglocke, die über Hamburg hing, gewundert hat, den kann ich an dieser Stelle beruhigen. Die Smog-Belastung Hamburgs hat nicht plötzlich bedenkliche Ausmaße angenommen, ich hab lediglich meine Pfanne eingebrannt ;o)
Vor dem ersten Gebrauch müssen Eisenpfannen wie diese eingebrannt werden, dazu brät man stark gesalzene Kartoffelschalen in reichlich Öl solange, bis sie seeeehr knusprig, oder um es deutlich zu sagen, verbrannt sind. Durch das Salz wird die Korrosionsschicht, von der noch Rückstände in der Pfanne vorhanden sind, weitestgehend entfernt.
Nach dem Einbrennen sah es in meiner Wohnung ungefähr so aus wie in Helmut Schmidts Wohnzimmer - man konnte die Luft schneiden ... Um mein neues Schätzchen nun gebührend im Kuriositätenladen willkommen zu heißen, muss sie dieses Wochenende natürlich erstmalig zum Einsatz kommen und wie ginge das besser als mit einer leckeren Portion Bratkartoffeln?
Ergebnisse demnächst hier ...
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Pötte un Pannen
|
|
Dieses Gericht wollte ich schon seit Monaten ausprobieren, es fand sich aber immer etwas, das dringlicher gekocht werden musste.
Beim erneuten Stöbern im Kochbuch meines großen Nudelidols Sante de Santis "Il mondo della pasta" bin ich nun wieder drauf gestoßen und da ich sowieso Auberginen daheim hatte, für die ich sonst keine spontane Idee gehabt hätte, war es nun endlich soweit.
Die Mengen habe ich ein wenig angepasst - wenn es nach Sante ginge, würden diese Cannelloni wahrscheinlich in Béchamel-Sauce baden. Außerdem hab ich meine eigene Tomatensauce verwendet.
Zutaten Nudelteig200 g gemahlener Hartweizengrieß
2 Volleier
1/2 TL Salz
1 EL Annatto- oder Olivenöl
Cannelloni-Füllung 500 g gekochte Kartoffeln
30 g Thymian
200 g Mozzarella
Salz und Pfeffer
Béchamelsauce250 ml Milch
Salz, Pfeffer und Muskat
20 g Mehl
20 g Butter
1 l
Tomatensauce2 Auberginen
1 Bund frisches Basilikum
Olivenöl
200 g frisch geriebener Parmesan
Zubereitung NudelteigAus Mehl, Salz, Olivenöl und Eiern einen Nudelteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten ruhen lassen.
Mit der Nudelmaschine bis zur dünnsten Stufe ausrollen, in die Größe von Lasagneplatten schneiden und mit gemahlenem Hartweizengrieß bestreuen - auf Geschirrtücher legen.
Cannelloni-Füllung
Kartoffeln kochen und noch warm durch die Kartoffelpresse drücken. Thymian fein hacken, Mozzarella reiben und zu den Kartoffeln in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles miteinander vermengen. In einen Spritzbeutel ohne Tülle geben und zur Seite stellen.
BèchamelsauceDie Milch zusammen mit Salz, Pfeffer und Muskat in einem Topf erhitzen. Die Butter in einem weiteren Topf erhitzen und das Mehl nach und nach unter ständigem Rühren hinzufügen, so dass keine Klümpchen entstehen.
Die Milch vorsichtig zur Mehlschwitze geben und dabei mit einem Schneebesen cremig rühren. Die Sauce durch ein feines Edelstahlsieb passieren und weitere 5 Minuten auf sehr kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Mehlgeschmack verschwunden ist. Bei Bedarf noch etwas nachwürzen.
Auberginen waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden. Die Würfel in viel Olivenöl goldgelb frittieren und auf Küchenpapier entfetten.
Die Lasagneplatten in einem großen Topf blanchieren, mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Geschirrtüchern auslegen.
Die Füllung auf das obere Drittel der Nudelblätter spritzen, zusammenrollen und in einer geölten Auflaufform nebeneinander legen.
Die Auberginen darüber verteilen und mit der Tomaten- und der Béchamelsauce begießen. Geriebenen Parmesan und Basilikum dazugeben, mit ein wenig Olivenöl beträufeln und im auf 180°C vorgeheizten Backofen 30 Minuten gratinieren lassen.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Gefüllte Pasta,
Hochgestapelt,
Italien,
Pasta... e Basta,
Rezept,
Vegetarisch
|
|
Wie versprochen, hier nun das Rezept für das Naan, das es letzte Woche als Beilage zur scharfen Linsensuppe gab. Zutaten500 g Mehl
1 TL Trockenhefe
1 TL Salz
1 TL Zucker
2 EL Öl
2 1/2 EL Joghurt
250 ml Wasser
1 EL Ghee oder geklärte Butter
ZutatenDie Trockenhefe in das Wasser geben und ca. 10 stehen lassen.
Das Mehl mit dem Salz und dem Zucker trocken vermischen und sowohl Wasser/Hefe-Gemisch als auch Joghurt und Öl zufügen und alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt ca. 3 Stunden gehen lassen.
Den Teig nochmals gründlich durchkneten und in 6 gleichgroße Portionen teilen. Alle Portionen rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Den Backofen auf 260°C vorheizen, das Backblech auf den Boden des Backofens legen und mit aufheizen.
Jeden Teigling länglich auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, die Backofentemperatur auf 220°C reduzieren und die Brote ca. 5 Minuten von jeder Seite backen, bis sie goldbraun sind.
Aus dem Backofen nehmen und nach Geschmack mit weichem Ghee bestreichen.
Für die Knoblauchvariante hab ich einfach zwei Knoblauchzehen sehr fein gewürfelt und unter den Hefeteig geknetet.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Beilagen,
Brotkorb,
Fladenbrot,
Indien,
Rezept
|
|
Der Kuriositätenladen ist zwar noch nicht sooo alt, trotzdem stehen einige Schönheitsreparaturen an. Also bitte nicht wundern, wenn es in den nächsten Stunden/Tagen ein wenig drunter und drüber geht und hier und da geräumt wird.
Wir bemühen uns, den normalen "Geschäftsbetrieb" nicht zu beeinträchtigen und bitten die entstandenen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen ;o)
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Kuriositätenladen
|
|
Mindestens genauso groß wie meine extrem ausgeprägte Abneigung gegen Zimt ist meine Vorliebe für Vanille.
Wenn's nach mir ginge, könnte so ziemlich alles "vanillisiert" werden ;o)
Letzte Woche ist mein Vanillevorrat nun abrupt zuneige gegangen und es musste schleunigst Nachschub her. Also ganz fix beim
Vanilledealer meines Vertrauens bestellt und 4 Tage später war ein wunderbar duftendes Päckchen da. Das sollte jetzt erstmal eine Weile reichen :o)
Zusätzlich zu den üblichen Vanilleschoten und der gemahlenen Vanille hab ich mir noch Orangenblüten bestellt - falls Jemand Ideen für die Verwertung hat, die über Teemischungen hinaus gehen, bitte immer her damit :o)
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Gewürzregal,
Rezept
|
|
Seit einiger Zeit hab ich ja diese wunderschönen Mini-Backformen, die sich auch ganz wunderbar als Polentaformen eignen. Überbacken sehen die Polentakuchen aus wie kleine Goldbarren und haben eine gute Portionsgröße.
Zutaten für 4 Mini-Polentakuchen
120 g Polenta400 ml Wasser oder Brühe
200 ml Milch
30 g Butter
Salz, Pfeffer und Muskat
1 EL fein gehackter frischer Rosmarin 2 EL gehackte glatte Petersilie frisch geriebener Parmesan zum Überbacken ZubereitungWasser, Milch, Butter und Gewürze zum Kochen bringen. Die Polenta unter ständigem Rühren zufügen und ca. 20 Minuten beständig rühren, bis die Polenta cremig ist. In Förmchen verteilen und abkühlen lassen. Zum Überbacken die Polenta aus den Förmchen lösen und umgedreht auf ein Backblech legen. Mit Parmesan bestreuen und im Backofen unter dem Grill überbacken, bis sie goldgelb ist.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Beilagen,
Rezept,
Vegetarisch
|
|
Es muss ja nicht immer Lachs, Dorade oder irgendein unglaublich seltener exotischer Fisch sein. Heringe schwimmen hier quasi direkt vor der Haustür vorbei und können, sofern nicht gerade in der Ostsee gefischt, auch ohne schlechtes Gewissen gegessen werden.
Das Essen heute stand unter dem Motto "North meets South", durch die Gewürze, Kräuter und Gemüse haben die Heringe eine schöne italienische Note bekommen und die Polenta rundet dieses Essen ab.
Das Rezept für die Polenta gibt es, sonst wird es für mich ein wenig unübersichtlich, morgen.

Zutaten
4 doppelte Heringsfilets
10 getrocknete Tomaten, gewürfelt
Schale und Saft einer unbehandelten Zitrone
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
1 Fenchelknolle, gewürfelt
1 kleine getrocknete Chilischote, gemörsert
1 Handvoll glatte Petersilie, fein geschnitten
1 Handvoll Panko
Olivenöl
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
1 großzügiger Schluck Weißwein
Zubereitung
Die Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, nach kurzer Zeit den fein gewürfelten Knoblauch hinzufügen. Fenchel hinzufügen und ca. 3 Minuten dünsten, mit einem guten Schluck Weißwein ablöschen und köcheln lassen, bis der Fenchel etwas weich wird. Pfanneninhalt in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
Die getrockneten Tomaten zusammen mit Kräutern und dem Panko zum Fenchelgemüse geben.
Die Heringe mit der Hautseite nach unten auf ein Brett legen und mit der Zitronenschale bestreuen, salzen und pfeffern. Etwas Gemüse auf die Filets geben und diese vom Kopf- zum Schwanzende hin wie Rouladen aufrollen. Mit einem Zahnstocher oder einem Schaschlikspieß fixieren, so dass sie sich nicht wider abrollen können.
Das restliche Gemüse auf dem Boden einer Auflaufform verteilen und die Heringsröllchen darauf setzen.
Erneut einen Schluck Weißwein dazu geben und Olivenöl darüber träufeln und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.
Gemüse auf Tellern verteilen, Heringsröllchen darauf setzen und mit überbackener Polenta servieren.
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
2leep.com
Abgeheftet unter:
Fisch,
Petri Heil,
Rezept
|
|