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Es grünt so grün ... Melonen-Gurkensalat

Je länger ich (food-)blogge, desto experimentierfreudiger werde ich. Früher hätte ich im Leben keinen Melonen-Gurken-Salat gemacht, aber seit ich  mich vor einer Weile in Orsis Erdbeer-Gurken-Salat verliebt habe, wächst meine Risikobereitschaft stetig. Jetzt kombiniere ich nicht mehr nur noch Gurke mit Obst, sondern mische auch noch Salat, hier Rucola drunter... Wo das wohl noch hinführt ;o)
Gefunden hab ich den Salat bei Jutta, dort war er auch hübsch bunt, nur leider hab ich mich in der Melone vergriffen und so wurde mein Salat eine Variation von grün. Naja, grün ist eh meine Lieblingsfarbe, also passt das schon ;o)

Zutaten
1 Salatgurke
1 Zuckermelone (Charentais. Cantaloupe oder Galia)
3 Stiele Minze
1 Handvoll Rucola
Saft einer halben Zitrone
Fleur de Sel
Bunter Pfeffer
sehr gutes Olivenöl

Zubereitung
Die Salatgurke schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem EL das Kerngehäuse entfernen und die Gurkenstreifen nochmals längs halbieren - in Scheiben schneiden.
Die Melone halbieren und ebenfalls die Kerne entfernen. Mit einem Kugelausstecher kleine Melonenbällchen ausstechen.
Minzblätter abzupfen und in feine Streifen schneiden, Rucola putzen, Stiele entfernen und grob zerschneiden.
Aus Zitronensaft, Olivenöl, Fleur de Sel und buntem Pfeffer ein Dressing herstellen und zusammen mit Melonenbällchen, Gurkenstreifen, Minze und Rucola in einer Schüssel vermischen.
In den ausgehöhlten Melonenhälften anrichten.

Bisse richtig down, brauchse wat zu kaun ...

... ne Currywurst!

Als Fischkopp durch & durch vertrete ich selbstverständlich vehement den Standpunkt, dass die Currywurst in Hamburg erfunden wurde, daran gibt's gar nichts zu rütteln, ebenso wenig daran, dass sie hier selbstverständlich am Besten schmeckt :o)
Aber ich will keine Grundsatzdiskussion anzetteln, sind ja schließlich auch alles beweisbare Fakten. 
Heut gibt's ein Rezept für eine leckere Currysauce, das ich neulich in einem Lecker-Sonderheft gefunden habe. Diese Sonderausgabe enthält Rezepte aus der Sylter Sansibar, allesamt sehr einfache, schnelle Gerichte - einige haben wir schon probiert und waren durch die Bank weg eigentlich sehr angetan. Wenn Ihr das Heft noch bekommt, schaut ruhig mal rein.


Bei der Dosierung des Currypulvers, sowie des Sambal Oeleks kommt es natürlich sehr drauf an, welche Mischung, bzw. Sorte Ihr verwendet, d.h., hier müsst Ihr Euch selbst rantasten.
Uns kommt von jetzt an keine fertige Currysauce mehr ins Haus, diese ist als neuer Standard gesetzt, wie mein Mitesser immer so schön sagt ;o)  
Jetzt fehlt nur noch ein wirklich guter Ketchup, bzw. das Rezept dafür. Wenn Ihr mir eins empfehlen könnt, wär das wirklich klasse - schließlich muss die Imbissecke des Kuriositätenladens noch weiter ausgebaut werden. 

Zutaten
1 große Zwiebel, sehr fein gewürfelt
Rapsöl
1 EL brauner Zucker
ca. 3 EL englisches Currypulver
400 g Pelati
2 kleine Gewürzgurken, sehr fein gewürfelt 
200 g Tomatenketchup
100 ml Wasser
3 TL Gemüsebrühpulver
3 EL Apfelessig
ca. 1-2 TL Sambal Oelek
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die gewürfelte Zwiebel in dem Rapsöl glasig anschwitzen, dabei darauf achten, dass die Zwiebelwürfel nicht bräunen. Braunen Zucker zufügen und hell karamellisieren. Currypulver darüberstreuen, kurz anschwitzen, dann sofort die Pelati angießen und aufkochen lassen.
Tomatenketchup, fein gewürfelte Gewürzgurken, Wasser, Brühpulver und Essig dazugeben und alles ca. 30 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Mit Sambal Oelek, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. 
In sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen, komplett abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. 

Und last but not least noch ein Klassiker, der in einem Currywurst-Post wirklich nicht fehlen darf - Telekolleg - Imbissdeutsch

Gebackene Frühstückshaferflocken mit Cranberries und Äpfeln

Dieses Rezept fällt mal wieder in die Kategorie der Rezepte, die ich ohne Foodblog im Leben nicht kennengelernt hätte. Und besonders in solchen Situationen bin ich dann wieder bannig froh, dass ich meinen kleinen Blog habe, von den vielen unglaublich genialen Rezepten meiner Damen und Herren Kollegen profitieren kann und mir so die tollsten Rezepte quasi sogar frei Haus geliefert werden - Danke! :o)

Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht, Ich bin absolut kein Müslityp - im Gegenteil, mit "normalem" Müsli kann man mich wirklich jagen. Wenn überhaupt, esse ich morgens ein Käsebrot, aber mit Sicherheit kein Müsli *grusel ...
Als ich dieses Rezept bei Nicky entdeckte, war zwar sofort klar, dass ich das schnellstens nachmachen wollte, aber nicht für mich, sondern für meinen Mitesser. Der hat sich zum damaligen Zeitpunkt nämlich  tatsächlich jeden Morgen noch diese unsäglichen Weetabix reingequält  einverleibt. Schon allein die Vorstellung, jeden Morgen diese staubtrockenen, undefinierbaren Briketts zu essen, war für mich zuviel, daher musste irgendein Ersatz her - die Frühstückshaferflocken schienen mir dafür geradezu ideal. 

Muscovado-Zucker
Im Rezept ist Muscovado-Zucker angegeben, den man aber auch problemlos durch braunen Zucker austauschen kann. An dieser Stelle, weiß Jemand von Euch, ob Moscovado-Zucker und brauner Zucker identisch ist? Mein Muscovado-Zucker unterscheidet sich nämlich nicht nur in der Konsistenz (er ist viel fester und im Gegensatz zu braunem Zucker nicht rieselfähig), sondern schmeckt auch kräftiger, bzw. hat eine ausgeprägte Malznote, die der braune Zucker so nicht hat. Wiki verweist bei Muscovado-Zucker nur auf Rohrzucker, daher bin ich etwas unsicher. (Nachtrag: diese ganzen Bezeichnungen für die unterschiedlichen Zuckersorten machen mich ganz kirre - Nata hat es aber ja in den Kommentaren sehr gut erläutert)

Im Gegensatz zum Rezept von Nicky, hab ich noch ein paar getrocknete Früchte in die Haferflockenmasse gerührt, zuerst nur Cranberries, jetzt mal Cranberries und Apfelringe gemischt, eine ganz tolle Kombination, die den Haferflocken noch eine fruchtig, frische Note gibt. 
Ach, und soll ich Euch was verraten? Ich mag diese Flocken auch, die schmecken mir  richtig gut und ab und zu lass ich mein Käsebrot sogar dafür stehen ;o)

Zutaten
40 g geschmolzene Butter
60 g brauner Zucker 
1 Ei
1/2 TL Backpulver
1 gute Prise Salz
Mark einer Vanilleschote 
125 ml Milch
175 g kernige Haferflocken 
80  g getrocknetes Obst (hier 1:1 Cranberries & kleingeschnittene Apfelringe)

Zubereitung
Die geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Eier zufügen und ebenfalls gut verrühren. Vanillemark, Backpulver und Milch dazugeben und alles miteinander verrühren. Haferflocken, kleingeschnittene Apfelringe und Cranberries unterrühren und alles in eine große Auflaufform geben. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen bei 180° C ca. 45 Minuten backen, bis die Haferflocken goldbraun sind.
Mit einem Löffel eine Portion gebackene Haferflocken in eine Schüssel geben und mit heißer Milch übergießen.

Die Haferflocken lassen sich abgedeckt bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren. 

Abgewandelt nach einem Rezept von delicious: days 

Da biste platt, wa? - Pfannenfladenbrot

Fladenbrotrezepte gibt's ja wie Sand am Meer, trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hat es eine ganze Weile gebraucht, bis ich das für mich perfekte gefunden hatte. 
Vor einer Weile hab ich dann im "Panini Express" von  Daniel Leader & Lauren Chattman ein sehr interessantes Rezept gefunden, natürlich mal wieder mit Cup-Angaben ...grrr...
Naja, ein paar Anpassungen hier und da und irgendwann war der Teig dann perfekt.

Fladenbrote in der Crêpes-Pfanne zubereitet
Bisher hab ich diese Fladenbrote in meiner gusseisernen Crêpes-Pfanne gebacken, denn auch dafür ist diese Pfanne wie gemacht. Seit vorletzter Woche habe ich aber einen grandiosen Neuzugang in meiner Küche zu verbuchen - einen Kontaktgrill!
Hauptsächlich für Panini, Sandwiches & Co. angeschafft, entdecke ich nun so langsam die unendlichen Möglichkeiten, die sich mir auftun. Neben diesen Fladenbroten gab es am Wochenende den wahrscheinlich besten Burger, den ich in meinem ganzen Leben gegessen hab - einfach nur grandios!

Fladenbrote aus dem Kontaktgrill

Um aber beim Thema zu bleiben, seit ich nun diesen Kontaktgrill habe, bereite ich die Brote nur noch darin zu - geht schneller (insg. 4 Minuten) und sofern man die Grillplatte benutzt, bekommen die Brote ein grandioses Riffelmuster. Schick und dazu noch praktisch  wenn man die Brote füllen möchte, kann man sie durch die Riffelung doch noch besser fassen. 
Probiert diese Brote unbedingt mal aus, unabhängig davon, ob Ihr nun einen Kontaktgrill habt oder nicht. Sie lassen sich prima mit allem Möglichen füllen, sind wirklich schnell gemacht und man kann sie dazu noch wunderbar auf Vorrat einfrieren.
Zutaten
500 g Mehl Typ 550
280 g lauwarmes Wasser
1 Tütchen Trockenhefe
50 ml Rapsöl 
11 g Salz

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser geben und einige Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe vollkommen aufgelöst hat. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und sehr gründlich miteinander verkneten, so dass ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht.
Abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich dass Teigvolumen verdoppelt hat.
Den Teig je nach Verwendung in 4-8 Portionen teilen dünn ausrollen und in einer gusseisernen Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten backen, bis das Brot durchgegahrt ist, alternativ gelingen sie auch wunderbar in einem Kontaktgrill. 

Foodbloggertreffen in Hamburg - So langsam wird's ernst


Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 23.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest


Bis zum Treffen im Oktober ist es zwar noch ein wenig hin, da wir aber erst mit der konkreten Planung (Verpflegung, Teilnehmerkosten, usw. usf.) beginnen können, wenn feststeht, wieviele Personen verbindlich teilnehmen, würd ich Euch gern bitten, mir so langsam definitiv Bescheid zu geben, ob Ihr teilnehmt oder nicht. 
Viele von Euch haben ja Interesse bekundet und ich hoffe, es kommen noch einige Teilnehmer zusammen, so dass wir eine nette Runde zusammen bekommen und ein paar wirklich schöne Stunden verbringen - obwohl, das setz ich eigentlich voraus ;o)
Endgültiger Anmeldeschluss wird der 31. August sein, doch je eher Ihr mir Bescheid gebt, desto früher können wir schon mal mit der Planung beginnen. 
Links der große Essbereich, der je nach Teilnehmerzahl noch erweitert werden kann. Rechts der wunderschöne Garten, den wir bei gutem Wetter ebenfalls nutzen können.
Für den Fall, dass Ihr mein letztes Update nicht gelesen habt, hier nochmal die ungefähre Aufstellung, was es zu Essen geben wird, natürlich richtet sich die Auswahl auch nach der Anzahl der Teilnehmer.
  • Holsteiner Schinken
  • Krabben
  • Räucherfischplatte
  • Salate (Heringssalat, vegetarischer Salat, …)
  • Mecklenburger Kartoffelsuppe (vegetarisch)
  • Muscheln
  • Mecklenburger Schweinebraten
  • Waffeln mit Dipp (vegetarisch)
  • Brunklüten mit Sanddorn- und Fliederbeersauce
  • Bremer Rote Grütze
  • Evtl. Waffeln mit heißen Kirschen
  • Holsteinische Käseplatte 
Wenn Ihr auch noch eine Kleinigkeit aus Eurer Region beisteuern möchtet, ist das natürlich natürlich sehr willkommen, ansonsten werden wir aber sicher auch so satt ;o)
Links: Auch der Toilettenraum ist sehr liebevoll eingerichtet. Rechts: Im Obergeschoss befindet sich noch ein Raum mit einer gemütlichen Sitzecke, in die man sich zu einem gemütlichen Plausch zurückziehen kann.
Und damit Ihr wisst, auf wen Ihr bei diesem Treffen stoßen werdet, hier nochmal die aktuelle Teilnehmerliste:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI  
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Martins Ehefrau
  13. Miriam von Chaosqueens Kitchen
  14. Miriams Begleitung 
  15. Sophie von Cucina Piccina  
  16. Susa von Monambelles
  17. Der Grieche, aka Grissini (Susas Begleitung) 
  18. Isi von spicy  
Unser letztes Kochtreffen von Hamburg kocht! hat bereits im Loft stattgefunden und Martin, sowie Orsi haben einige wirklich schöne Bilder der Küche gemacht. 
Im Oktober werden wir zwar wahrscheinlich keinen so sonnigen Tag erwischen, aber vielleicht wird es ja ein goldener Oktober und wir können das Treffen auch ein wenig nach draußen verlagern, ansonsten wird es aber auch im Loft selbst sehr gemütlich.

Ich hoffe, dass Ihr Euch noch sehr zahlreich anmeldet, also auf geht's!

Pretty in Pink - Watermelon Agua fresca

Halleluja, endlich wieder durchatmen! Ich hab beschlossen, dass die große Hitze vorbei ist und es sich jetzt dauerhaft abkühlt - wehe, das Wetter hält sich nicht dran.
Gestern hat es endlich auch hier etwas geregnet, allerdings sehen nicht nur die Kastanien mittlerweile schon sehr geschunden aus, sondern auch andere Bäume haben einen Teil ihrer Blätter abgeworfen, um so die Verdunstungsoberfläche zu reduzieren. 
Aber nun ist ja alles überstanden und weil die Natur schon eine erste kleine Abkühlung bekommen hat, ziehe ich nach und serviere Euch das wohl vorerst letzte Kaltgetränk dieses Sommers, sollte ich noch etwas interessantes finden, gibt's evtl. nen Nachschlag.  

Zutaten
500 ml Wassermelonensaft
Saft von 2 Limetten
Minze
eiskaltes Mineralwasser oder auch kohlensäurefreies Wasser
Eiswürfel

Zubereitung
Das Fruchtfleisch von ca. 1/2 Wassermelone auspressen, es soll ca. 500 ml Saft herauskommen, einige Stunden kalt stellen. Die Limette auspressen und den Saft mit dem Wassermelonensaft vermischen. Minze in feine Streifen schneiden.
Eiswürfel in Gläsern verteilen, Minze dazugeben. 2/3 Wassermelonensaft hineingeben und mit Mineralwasser auffüllen. 


Quelle: Christie's Corner