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Happy Birthday to me, happy Birthday to meeee! *träller ♫

Ich bin ja schon ruhig, keine Sorge. Ihr könnt die Hände also wieder runternehmen ;o)
Eigentlich bin ich auch mal wieder viel zu früh dran, bzw. ich würde es eher so ausdrücken, dass ich der Zeit schlicht weit voraus bin, mein Geburtstag ist nämlich erst in zwei Wochen, da ich mein Geschenk aber schon vorletzte Woche bekommen habe, feiere ich halt schon jetzt, so!

Küchenmaschinen und ich, das ist ja ne Geschichte für sich. Meine bisherigen Küchenmaschinen sind beide eher selten ans Tageslicht gekommen, sondern haben ein recht rostloses Leben in der hintersten Schrankecke gefristet. Die erste ist irgendwann in den Küchenmaschinenhimmel übergegangen und die zweite hat schließlich ein neues Heim bei meiner Mama gefunden. Ich hab dafür lieber mit meinem Mixer gearbeitet, der stand immer bereit neben der Arbeitsfläche und musste nicht umständlich aus dem Schrank gewuchtet werden. Vor ein paar Wochen hat mein Schätzchen nun nach einem harten, entbehrungsreichen Leben alle Viere von sich gestreckt und es musste natürlich schleunigst Ersatz her.
Anstatt mir nun nur einen neuen Mixer zu kaufen, hab ich die günstige Gelegenheit genutzt, meinen "Technologiepark" etwas aufzurüsten und mir zusätzlich zum unverzichtbaren Mixer noch eine Küchenmaschine zu kaufen, bzw. sie mir von meinem Mitesser (der nebenbei bemerkt der beste Mitesser der Welt ist, nicht nur, wenn er mir ne Küchenmaschine schenkt ;o) ) zum Geburtstag schenken zu lassen - diesmal eine, die ganz auf meine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist, also alle Funktionen bietet, die ich mir wünsche und dazu noch möglichst wenig Platz benötigt, so dass ich sie dauerhaft auf meiner sehr begrenzten Arbeitsfläche abstellen kann. 
Um es kurz zu machen, mein schicker neuer Mixer ist mal wieder einer von Bosch (diesmal mit so kleinen Kügelchen an den Quirlen, die dafür sorgen sollen, dass die Sahne und der Eischnee besonders fluffig wird - funktioniert übrigens tatsächlich, bilde ich mir zumindest ein) und die Küchenmaschine eine Kenwood, genauer gesagt eine Kenwood Multipro Excel FP 972 - eine Küchenmaschine, die eher für Hobbyköche, denn für Hobbybäcker geeignet ist. 
Natürlich kann man auch Rühr- oder Mürbeteige in dieser Küchenmaschine zubereiten, für Brotteige ist sie aber eher nicht geschaffen, dafür hat sie
  • 3 Arbeitsschüsseln in verschiedenen Größen (von 1,75 - 4 l)
  • einen mordskräftigen Blender
  • eine Zitruspresse
  • einen Zentrifugalentsafter 
  • eine Kräuter- und Gewürzmühle
  • Schlagmesser in zwei Größen und ein Teigknetmesser für Mürbeteige & Co.
  • ein Schnitzelwerk mit 5 verschiedenen Scheiben
Für mich ist das tatsächlich meine ganz persönliche eierlegende Wollmilchsau. Endlich kann ich pürieren, entsaften, shaken, mahlen, schlagen, schreddern, usw. usf. und erhalte absolut perfekte Ergebnisse - auch im Hinblick auf das Eisprojekt, um das sich in meiner Küche demnächst Einiges drehen wird nicht ganz uninteressant. 

Aktuell bin ich grad völlig im Pürierfieber, mein wunderbarer neuer Blender läuft rund um die Uhr und atomisiert alles, was ihm zwischen die Schlagmesser kommt, aber auch der Entsafter wird reichlich genutzt. Ich kann den Sommer kaum noch erwarten und freu mich schon riesig auf das viele tolle Obst und Gemüse, das nur darauf wartet zu Säften, Smoothies, Shakes und nicht zuletzt Eis verarbeitet zu werden - mehr dann demnächst hier und in meinem Zweitwohnsitz ;o)

Paules Frauenpower ✿

Na, habt Ihr es Euch über Ostern gut ergehen lassen? Schokoeier gefuttert bis die Hose spannt und Euch ab und zu nen leckeren Eierlikör gegönnt? Damit ist jetzt Schluss, kann ja nicht so weitergehen, immer nur Kuchen, Likörchen und Eis ... 
Heut gibt's hier zur Abwechslung mal wieder etwas Gesundes und nach dem vielen gelb der letzten Zeit kommt auch endlich wieder n büschen Farbe in die Bude. Kurz gesagt, heute gibt's ne Extra-Portion Frauenpower!

Da bei uns Erdbeeren erst auf den Tisch kommen, sobald die Freilandsaison begonnen und der Erdbeerstand an der Ecke aufgemacht hat (Gewächshaus- oder importierte Erdbeeren gibt's bei uns aus Prinzip nicht), der Jieper auf etwas Fruchtiges aber immer größer wird, hab ich am Wochenende meinen niegelnagelneuen Blender heißlaufen lassen und so zwei bis drei Smoothies ausprobiert. Den Anfang musste natürlich etwas ganz Besonderes machen und da kam mir Paules Rote Bete-Apfelsaft gerade recht, in der Saftbar ihres Vertrauens auch schlicht Frauenpower genannt.
Obwohl ich selbst gar nicht der größte Rote Bete-Fan bin, konnte ich bei diesem Smoothie nicht anders, schon allein der Farbe wegen - ist die nicht einfach grandios?
Bereits nach dem ersten Schluck war meine Skepsis komplett verflogen und ich kann Paules Liebe für dieses Getränk jetzt voll und ganz nachvollziehen, diesen Smoothie werden auch Rote Bete-Ablehner mögen, glaubt's mir!

Nachdem ich am Wochenende so richtig Blut geleckt habe und ich ja jetzt auch stolze Besitzerin des schönsten und tollsten Blenders/Food Processors/Kompakt-Küchen- maschinendingens überhaupt bin, werden Smoothies zu einem festen Standard bei uns und damit natürlich auch im KuLa - ich freu mich schon mächtig auf all die spannenden Kreationen. Falls Ihr einen Lieblingssmoothie habt, Ihr wisst ja, wer sich über das Rezept freuen würde, oder? ;o)

Zutaten
3 Rote Bete-Knollen ca. 500 g
4 Äpfel (bei mir je nach Saison Topaz oder Wellant) ca. 650 g
1 Orange
1 EL Weizengrasöl

Zubereitung
Die Rote Bete waschen, schälen und je nach Größe vierteln oder achteln. Die Äpfel waschen, vierteln und entkernen. 
Rote Bete und Äpfel in den Entsafter geben und nach Anleitung entsaften. Die Orange auf der Zitruspresse ebenfalls entsaften. Zusammen mit dem Öl zum Saft geben und kräftig schütteln. Möglichst direkt servieren.

Eierliköreis im Schokoschälchen

Eierlikör, die Dritte ... 
Seit ca. 2 Wochen hab ich ne Eismaschine. Also eine richtige, nicht wie bisher eine mit nem separaten Gefrierakku, die ich eh nicht gebrauchen kann, weil mein Mini-Gefrierschrank sowieso chronisch überfüllt ist, sondern eine Kompressormaschine - eine Unold Cortina (nachfolgend Tina genannt). Natürlich bin ich bannich verliebt in mein neues Schätzchen, wir sind aber noch in der Gewöhnungsphase, sprich, wir müssen uns erstmal kennenlernen. 
Da ich Tina nicht nur mal eben so bekommen habe, sondern für ein spezielles, aktuell aber noch mordsgeheimes Projekt (über das ich jetzt selbstverständlich noch keine weiteren Details berichten kann - ich weiß, fies nech?), möchte ich meine Ergebnisse, also das Eis, natürlich einigermaßen perfektionieren. Wie Ihr links seht, bin ich davon aber noch weit  entfernt. 
Ich hatte mein "Fotoset" (Teller, Löffel, Serviette, Hase) zwar bereits aufgebaut, bis ich dann aber mal soweit war, das vergessene Minzblättchen geholt und die Kamera in Position gestellt hatte, wars dahin, das Eis. Nix mehr mit hübschen Kugeln, nur noch Eisbrei *wimmer ... Auf nen zweiten Durchgang hatte ich keine Lust, also muss es für's Erste auch dieses Bild tun. Ärgert mich aber schon n büschen. Ok, auch n büschen mehr ;o)
Ich hoffe, Ihr könnt Euch auch so vorstellen wie lecker dieses Eis ist, nämlich mordslecker! Denkt an das cremigste Eierliköreis, das Ihr bisher gegessen habt und dann legt Ihr nochmal ne ordentliche Schippe drauf - so cremig isses!  
Ich werd jetzt auf jeden Fall noch kräftig üben, damit ich demnächst richtig schicke Kugeln vor die Linse bekomme und vielleicht klappt's dann ja auch mit nem anständigen Bild. 
Die Resultate könnt Ihr Euch dann... ach was schreib ich da, das is ja noch geheim :o) 


Nachtrag 08.04.
Wie Ihr seht, seht Ihr Kugeln! ;o)
Ich hab die Gelegenheit und den letzten noch verbliebenen Eierlikör genutzt und noch einmal eine klitzekleine Portion Eierliköreis zubereitet. Diesmal war ich besser vorbereitet und es hat auch mit den Kugeln geklappt ;o)

Solltet Ihr geschmolzene Schokolade übrig behalten, könnt Ihr daraus noch eine hübsche Deko herstellen, indem Ihr die Schokolade in einen Gefrierbeutel gebt, ein klitzekleines Löchlein reinschneidet und dann Zickzackmuster auf ein Backblech macht. Dann einfach abkühlen und festwerden lassen und schon habt Ihr eine schicke Deko. 

Frohe Ostern wünsch ich Euch, genießt die freien Tage, erholt Euch gut und futtert nicht zuviele Schokoeier, sonst bleibt kein Platz für Eierlikör, Kuchen und Eis ;o)

Schokoschälchen

Zutaten für ca. 4-6 Schalen
ca. 300 g Schokolade
1 EL neutrales Öl 
kleine Luftballons 

Zubereitung
Die Luftballons auf die gewünschte Größe aufblasen und gründlich unter fließendem Wasser abwaschen, trocknen lassen. 
2/3 der Schokolade über dem Wasserbad unter stetigem Rühren zum Schmelzen bringen. Die Schmelzschüssel beiseite stellen und das Öl, sowie die übrige Schokolade einrühren. 
Jeweils einen Luftballon in die Schokolade tauchen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett stellen, mit den restlichen Ballons ebenso verfahren. Die Schokoschalen trocknen lassen, dann nochmals in die Schokolade tauchen. 
Je nachdem, wieviel Zeit vergangen ist, kann es notwendig sein, die Schokolade erneut zu erwärmen. 
Sobald die Schälchen komplett ausgehärtet sind, die Ballons zum Platzen bringen und aus der Schale entfernen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Eierliköreis

Zutaten 
400 ml Sahne
4 Eigelb
100 g Puderzucker
250 ml Eierlikör

Zubereitung
Die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, beiseite ziehen. 
Die Eigelbe mit dem Puderzucker über dem siedenden Wasserbad weiß schaumig aufschlagen. Die heiße Sahne in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in die Eimasse einrühren. 
Den Eierlikör ebenfalls einrühren und alles über dem Wasserbad mit dem Silikonspatel solange rühren, bis die Masse deutlich eindickt. 
Die Eismasse komplett abkühlen lassen, dann im Kühlschrank runterkühlen, am Besten über Nacht. 
Die Eismasse in die Eismaschine geben und je nach Modell ca. 30 Minuten gefrieren lassen, dann in eine Edelstahlschüssel umfüllen und weitere 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Ei, Ei, Eierlikör *hicks

Eierlikör, eindeutig das beherrschende Thema dieser KuLa-Woche. Eigentlich stimmt die Reihenfolge nicht ganz, denn der Eierlikör bildet ja die Grundlage für den Kuchen vom Montag und das, was morgen noch kommt und worauf ich jetzt noch gar nicht näher eingehen möchte (ich hab's nämlich noch gar nicht gemacht, sondern muss heute noch ran ;o) ), aber falls Ihr noch eine hochprozentige Kleinigkeit fürs Osternest oder den Besuch bei Omma sucht bin ich immer noch rechtzeitig, der Eierlikör ist nämlich einigermaßen fix gemacht.

EierlikörWie so oft führen viele Wege nach Rom und in diesem Fall auch zum Eierlikör, grob unterteilen kann man die Zubereitung aber sicher in den kalt gerührten und den über dem Wasserbad aufgeschlagenen. Die Grundlage bildet in den meisten Fällen Sahne und/oder Milch oder, aber das finde ich wirklich extrem gruselig, Kondensmilch - vergesst das also am Besten ganz schnell wieder. Um die notwendigen Umdrehungen in den Likör zu bringen eignet sich Cognac, resp. Weinbrand oder Brandy, Rum oder auch Strong Alcohol/Primasprit, den Ihr dann einfach entsprechend verdünnen müsst. 
Es muss sicher nicht der Cognac für besondere Festtage sein, nehmt aber auch nicht den billigsten, das schlägt sich auf den Geschmack nieder.

Ich hab mich für die Wasserbad-Variante entschieden, weil der Eierlikör dadurch sehr viel cremiger wird als wenn man einfach alles nur zusammenkippt und in Flaschen füllt und das Ei zudem noch gart und damit nicht mehr komplett "roh" ist - gerade, wenn man den Likör verschenken möchte sicher nicht ganz uninteressant. Natürlich konserviert der Alkohol das rohe Ei, bei dieser Variante geht Ihr aber auf Nummer sicher. 

Im Rezept waren 350 ml 54%iger Rum angegeben, da ich aber nicht schon nach einem kleinen Schlückchen unterm Tisch liegen wollte, hab ich die Alkoholmenge insgesamt reduziert und anstelle eines 54%igen, einen 40%igen (Cognac) gewählt. 
So dosiert hat der Eierlikör grad den richtigen Bums, damit Euer Osterbesuch nicht irgendwann auf den Tischen tanzt, sondern es bei der feuchtfröhlichen Kaffeerunde bleibt ;O)

So, und jetzt müsst Ihr mir nur noch die Daumen drücken, dass mein heutiges Projekt so klappt, wie ich mir das vorstelle, sonst bleibt die KuLa-Küche morgen kalt und es gibt nur das obligatorische Bütterken.

Eierlikör
Fast vergessen, selbstverständlich schmeckt Eierlikör nur so richtig gut, wenn Ihr die "guten" Kristallgläser von Omma hervorkramt - aber das versteht sich ja von selbst ;o)

Zutaten 
500 ml Sahne 
1 Vanilleschote
125 g Puderzucker 
8 sehr frische Eigelbe 
125 g Zucker 
250 ml Cognac (40%)

Zubereitung 
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken herausschaben. Die ausgekratzte Schote zusammen mit dem Vanillemark, der Sahne und dem Puderzucker in einen Topf geben und unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen und beiseite stellen. 
In der Zwischenzeit die Eigelbe zusammen mit dem restlichen Zucker über dem siedenden Wasserbad mit dem Schneebesen (oder dem Mixer) mehrere Minuten weißschaumig aufschlagen. 
Die Milch nochmals aufkochen und in einem dünnen Strahl zu der Eiermasse geben, dabei stetig mit einem Silikonspatel rühren. Alles über dem Wasserbad solange mit dem Spatel rühren, bis die Masse deutlich andickt. Den Cognac unterrühren und den fertigen Eierlikör komplett abkühlen lassen, dann in zuvor sterilisierte Flaschen füllen. 
Abgewandelt nach einem Rezept aus Alles hausgemacht (Petra Casparek)

Das PDF-Kochbuch zum Fremdkochen "Kulinarische Geschenke" ist online!

Das hat's auch noch nicht gegeben, gerade noch rechtzeitig zum Osterfest haben wir es endlich geschafft, das PDF-Kochbuch zum Fremdkochen "Kulinarische Geschenke" fertig zustellen - quasi Weihnachtsleckereien als kleines Osterpräsent ;o)

Ab sofort könnt Ihr es Euch hier nach Lust und Laune herunterladen und natürlich auch ausdrucken. Viel Spaß mit dem Buch und vielen Dank nochmals an alle Teilnehmer!