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Bis auf Weiteres geschlossen ...

Vielen Dank für die vielen Genesungswünsche, ich hab mich sehr darüber gefreut! Leider bin ich schwerer erkrankt als gehofft und kann den KuLa daher erstmal auf unbestimmte Zeit nicht weiterführen, die Kommentarfunktion ist deshalb auch komplett abgeschaltet.
Vielen Dank für die lieben Worte und Wünsche - ich hoffe bis bald!

Blogpause!


Aus gesundheitlichen Gründen bleibt der KuLa bis auf Weiteres geschlossen. Kommentare werden in dieser Zeit nur unregelmäßig freigeschaltet. 

Kartoffelpizza mit Brie und Thymian

Gestern gab's bei uns Pizza. Das allein ist ja nu noch nix besonderes, soll hier ja ab und zu  mal vorkommen - oder auch öfter...
Die gestrige Pizza war aber insofern außergewöhnlich, als dass sie nicht durch meiner eigenen Hände Arbeit enstanden ist, sondern, ich sach das jetzt mal so wie es ist - ich hab den Lieferdienst angerufen. 
Puuh, jetzt isses raus ;o)

Seid Ihr noch da? Oder vor Schreck schon nach hinten übergekippt? Keine Sorge, das war eine Ausnahme und kommt nur ganz selten vor, genauer gesagt in den 4 Jahren, die wir nun in Hamburg wohnen, war es das 2. Mal - ich denke, das ist noch grad im Rahmen ;o)

Warum schmier ich mir nicht einfach ne Scheibe Brot? Dafür gibt es verschiedene Gründe, so kommt es tatsächlich vor, dass ich keinen einzigen Krümel Brot im Haus hab und mich schlicht nicht mehr aufraffen kann, zum Bäcker zu laufen, der Kühl- und Gefrierschrank aber auch gähnend leer sind oder ich so krank danieder liege, dass ich gerade noch mit letzter Kraft die Nummer des Lieferdienstes wählen kann. Welche Version gestern zutraf, überlass ich Eurer Phantasie ;o)
Nu kann ich Euch hier natürlich nicht die gestrige Pizza vorstellen, so umwerfend war die auch wirklich nicht, sondern Ihr bekommt heut was Anständiges. Leckere, selbstgemachte Pizza, so wie sich das gehört!

Kartoffelpizza gehört ja schon eine ganze Weile zu meinen Favoriten, diesmal gibt es die fleisch-, bzw. specklose Variante, die aber nicht minder lecker ist. Der Brie gibt der Pizza soviel Würze, dass passt fast noch besser als die Pancetta. 
Der Brie bläht sich während des Backens regelrecht auf und bekommt eine leckere knuprige Kruste, die mit ein wenig frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Fleur de Sel bestreut einfach grandios schmeckt.

Zutaten für 4 Pizzen   

Teig  
250 g Hartweizenmehl
250 g Mehl 550   
1/2 Paket Trockenhefe  
1 TL Zucker 
10 g Salz    
50 g Olivenöl    
320 g Wasser  

Belag  
Salz und Pfeffer 
4 große Kartoffeln 
1 Brie  
2 rote Zwiebeln
frischer Thymian 
Salz und Pfeffer

Zubereitung 
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst. Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 

Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 
Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die die Crème Fraîche mit dem confierten Knoblauch verühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kartoffeln gründlich schrubben und mit dem Hobel in sehr feine Scheiben hobeln.
Die Teigportionen gründlich bemehlen und mit dem Matterello sehr dünn ausrollen, der Teig sollte nicht dicker als ca. 3 mm sein. Die ausgerollten Teigfladen jeweils auf ein Stück Backpapier legen und belegen.

Den Pizzateig dünn mit der gewürzten Crème Fraîche bestreichen. Kartoffelscheiben überlappend darauf verteilen und mit in Scheiben geschnittenem Brie belegen. Zwiebeln in dünne Spalten schneiden und darüber geben. Frischen Thymian darüber streuen und noch etwas groben Pfeffer darübergeben. 


In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist.   
Die Pizzen mitsamt des Backpapiers auf das Backblech legen und einige Minuten anbacken lassen. Durch die extrem hohe Hitze wird das Backpapier schnell dunkel, ich ziehe es also nach einigen Minuten unter den Pizzen heraus, quasi sobald die Pizza nicht mehr am Backpapier klebt. Die Pizza nun ohne Backpapier zu Ende backen, evtl. noch kurz unter Grill bräunen.

Trockenes Tomatenpesto

Pesto ist nicht ganz die richtige Bezeichnung, eigentlich bildet diese Trockenmischung die Basis für ein Pesto, denn erst durch Zugabe von Öl wird es zu einem. 
Diese Mischung ist wie richtige Pesti ideal für die ganz schnelle Küche. Pasta kochen, in der Zwischenzeit etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Pesto darin schwenken. Pasta abtropfen lassen und tropfnass dazu geben. Einmal durchschwenken, fertig!

Aber das ist natürlich nicht alles, dieses Trockenpesto hat nämlich noch viel mehr zu bieten. 
Es schmeckt ganz wunderbar mit Schafskäse, Joghurt oder Crème Fraîche zu einer Creme oder einem Dipp vermischt und drängt sich als kleines Geschenk oder Mitbringsel geradezu auf - ideal also für einen weihnachtlichen Präsentkorb!

Zutaten 
100 g getrocknete Tomaten, ungeschwefelt
200 g geschälte Mandeln
2 EL getrocknete Knoblauch-Flakes
1 EL Pfefferkörner
1 1/2 EL grobes Meersalz
5 TL getrockneter Oregano
5 TL getrockneter Basilikum
2 TL getrockneter Thymian 


Zubereitung
Die getrockneten Tomaten und die Mandeln im Blitzhacker so fein wie möglich hacken. Die Mandeln sollten danach die Konsistenz von Mandelgrieß haben. Die Knoblauchflakes, die Pfefferkörner, sowie das Meersalz im Mörser oder einer Kaffeemühle ebenfalls fein mahlen. Die Hälfte der Kräuter zufügen und weiter mahlen.
Die Gewürzmischung nun mit den Mandeln, Tomaten und den restlichen Kräutern vermischen.
Das Trocken-Pesto hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen. 

Quelle: Würzen - einfach besonders - besonders einfach von Bettina Matthaei (*Affiliate-Link)

Heiße Vanillemilch

Am Donnerstag fragte mafalda in der Klönstuv nach einem Heißgetränk. Bedingung: kein Kakao, Tee oder Kaffee! Mir kam sofort eine heiße Vanillemilch in den Sinn, nicht sonderlich einfallsreich, aber ungemein lecker!
Im Prinzip wird die Vanillemilch ganz ähnlich wie ein Vanillepudding gemacht, nur viel, viel dünner. Durch das Abbinden mit der Maisstärke bekommt die Milch mehr Konsistenz, und wird ganz leicht cremig.
Apropos, habt Ihr Ideen für leckere Heißgetränke? Die richtig ungemütliche Zeit steht uns ja noch bevor und ständig Kakao oder Vanillemilch sind auf die Dauer sehr eintönig. Ich brauch daher dringend interessante Rezeptideen für Heißgetränke aller Art, gern auch Gewürztees, usw. 
Da mein Mitesser der größere Fan von Heißgetränken ist und er im Gegensatz zu mir ja keine Zimtphobie hat, dürfen es auch gern Rezepte mit Zimt sein - ausnahmsweise ;o) 

Zutaten 
500 ml Vollmilch 
1 Vanilleschote 
Zucker nach Geschmack 
1 Prise Salz
1-2 TL Maisstärke + ein guter Schluck kalte Vollmilch zum Verrühren 

Zubereitung
Die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer aufschlitzen und mit dem Messerrücken auskratzen. Zusammen mit der Milch in einen Topf geben und erhitzen. Von der Platte ziehen und ca. 1 Stunde ziehen lassen, das Vanillearoma wird dadurch sehr viel intensiver. 
Mit Zucker nach Geschmack süßen und zum Kochen bringen. Parallel 2 TL Maisstärke in etwas kalter Milch verrühren und unter ständigem in die heiße Vanillemilch einrühren. Einmal aufkochen lassen und von der Platte ziehen.