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Foodbloggertreffen im Oktober 2010 in Hamburg


So, nachdem ich dieses Treffen schon bei Facebook beworben habe, nun natürlich auch nochmal hier in aller Öffentlichkeit, damit alle etwas davon mitbekommen. 
Letzte Woche haben Anikó und ich sehr spontan beschlossen, wie schon im letzten Jahr, erneut ein Foodbloggertreffen in Hamburg zu organisieren. Im Gegensatz zum letzten Jahr soll das Treffen diesmal etwas anders ablaufen - wir werden also nicht essen gehen (Ich weiß, das ist bitter, aber das Fleetschlösschen muss diesmal ohne uns auskommen ;o), sondern richten uns gemütlich in der Eventküche Loft in Hamburg-Winterhude ein, in der wir ganz nach Lust und Laune kochen und/oder mitgebrachte Leckereien verspeisen können.

Die Küche bietet Platz für 25-30 Personen und wird uns von 9.00 bis 23.00 h zur Verfügung stehen, ich denke aber, dass wir das Treffen auf ca. 11.00 oder 12.00 h ansetzen werden (je nachdem, ob wir vorher noch einen Programmpunkt einplanen) und dann schaun wir mal, wie lange wir es gemeinsam aushalten ;o) Selbstverständlich sind Eure Partner herzlich mit eingeladen.
Bei Facebook hab ich bereits ein wenig vorgefühlt, wie das Interesse überhaupt aussieht und selbstverständlich können viele jetzt noch nicht definitiv zusagen - müsst Ihr aber auch noch nicht!
Bis zum Treffen ist ja noch über ein halbes Jahr Zeit, da genügt es, wenn Ihr mir im August Bescheid gebt, den genauen Anmeldeschluss werd ich dann hier noch bekannt machen. 

Unsere Idee für das Treffen war, dass jeder Teilnehmer eine kulinarische Spezialität aus seiner Heimat mitbringt oder vielleicht vor Ort zubereitet - das ist aber kein Muss. Es können auch Lieblingsspeisen oder Ähnliches mitgebracht oder frisch in der Küche zubereitet werden. Wir hoffen, so ein abwechslungsreiches und spannendes Buffet zusammenstellen zu können - auf dass wir danach satt und zufrieden nach Hause kugeln!

Ansonsten werden wir uns noch überlegen, ob wir ein reines Klatsch- und Tratsch-Treffen daraus machen, oder vielleicht noch ein kleines Programm auf die Beine stellen - das hängt aber ganz davon ab, wer alles teilnimmt und worauf Ihr Lust habt. 
Ein kulinarischer Rundgang durch Winterhude wäre denkbar, aber natürlich sehr wetterabhängig oder vielleicht die Anreise mit einem Alsterdampfer - mal schaun. 
Eventuell können wir auch in der Küche noch etwas organisieren und je nachdem, wer kommt, Workshops zu verschiedenen Themen veranstalten.
Wenn Ihr Ideen, Anregungen oder Wünsche für das Treffen habt, immer her damit!

Die Miete der Küche beträgt 310 €, dazu kommen dann noch die Getränke und Lebensmittel, die wir im Vorwege besorgen werden. Rechtzeitig zum Anmeldestopp werden wir den Endbetrag ausgerechnet haben und würden Euch dann bitten, den Betrag zu überweisen.  

Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 23.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest

Und weil ich noch aus meiner Zeit in einem großen, bösen Kochforum weiß, dass Listen eine ganz feine Sache sind, hier gleich die Liste der bereits bestätigten Teilnehmer:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI 
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Martins Ehefrau
    Sobald Ihr definitiv wisst, dass Ihr am Treffen teilnehmen könnt (oder auch nicht), sagt einfach Bescheid, ob Ihr alleine oder in Begleitung kommt, ich "verschieb" Euch dann. 

    Falls Ihr Hilfe bei der Hotelsuche oder der Planung eines Rahmenprogramms braucht, sind wir Euch natürlich gern behilflich!

    Quiche Lorraine

    ... mit Lauch, Zwiebeln und Käse. 
    Also nicht wirklich original, aber wie ich finde besser ;o)


    Seit ich meine neue Tarteform (ganz wichtig, mit herausnehmbarem Boden!) habe, bin ich im Tartefieber. Früher hab ich Tartes, bzw. alles, was einen Mürbeteig erfordert gemieden, denn Mürbeteig war für mich das, was Hefeteig für viele Andere ist - ich hab einfach keinen anständigen Teig zustande bekommen. Entweder war er zu weich und ließ sich gar nicht erst ausrollen, er war zu fest und bröselig oder er schmeckte mir schlicht und einfach nicht.
    Dieser Mürbeteig, den ich in "Sophies Tartes, Quiches und Salate" von Sophie Dudemaine gefunden habe, ist absolut gelingsicher. Er lässt sich sehr gut ausrollen und ist so fest, dass man den ausgerollten Teig problemlos über die Tarteform heben und dort "anpassen" kann.


    Zutaten für eine 28 cm Form

    Mürbeteig

    250 g Mehl
    125 g klein geschnittene weiche Butter
    1 Eigelb
    50 ml kaltes Wasser

    Belag
    1 große Stange Lauch
    2 Zwiebeln
    200 g durchwachsener Speck ohne Schwarte
    4 Eier
    300 ml Sahne
    Salz, Pfeffer, Muskat
    100 g Gruyére, frisch gerieben

    Zubereitung

    Mürbeteig
    Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
    In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
    Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

    Belag
    Den Lauch putzen, in Streifen und dann in Würfel schneiden, die Zwiebeln und den Speck ebenfalls würfeln. Den Speck in einer Pfanne auslassen und herausnehmen. Im Speckfett die Zwiebeln anschwitzen und den Lauch kurz mit durchschwenken. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
    Aus den Eiern, der Sahne und den Gewürzen einen Guss herstellen.
    Die Speck-Lauchmischung auf den Tarteboden geben und gleichmäßig verteilen. Den Käse darüber streuen und mit dem Guss bedecken.
    Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen, die Tarte verfestigt sich dann noch.
    Mit einem knackigen Salat servieren.

    Abgewandelt nach einem Rezept von smitten kitchen

    3. Hamburg kocht!-Treffen am 29.05.2010

    Wir haben es ja schon angedroht: Beim zweiten Treffen entstand gleich die Idee zum dritten Treffen – inklusive Menü, das wir aber noch überarbeiten und ergänzen. Diesmal lautet das Motto „Viva Italia!“.
    Es wird einen kleinen Pastakurs (den mach dann wohl ich ;o) ) geben und im Anschluss lassen wir es uns bei Antipasti, Ossobucco, Melonensorbet, Dessertvariationen und einer leckeren Käseauswahl so richtig gut gehen. 

    Für weitere Details schaut bitte bei Hamburg kocht! vorbei, Kaoskoch hat dort alles sehr detailliert aufgeführt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr mit dabei seid und wir zusammen einen gemütlichen und unterhaltsamen Tag verbringen können!

    Chinesische Gewürztee-Eier

    Diese Eier sind mir in meinen Kochbüchern und im Internet schon häufiger über den Weg gelaufen und jedes Mal war ich begeistert von der Optik. Diese ungleichmäßige braune Marmorierung macht jedes Ei zu einem kleinen Kunstwerk, einem Kunstwerk, dass man auch noch essen kann - besser geht's doch nicht, oder? :o)

    Damit diese Eier geschmacklich auch etwas von der Marinade annehmen, muss der Tee wirklich stark sein und die Eier lange genug ziehen. 3 Stunden sind, wie ich finde das Minimum, man kann sie auch gut über Nacht in der Marinade liegen lassen - trotzdem bleiben es hartgekochte Eier, erwartet also keine riesige Geschmacksbombe ;o)

     
    Zutaten 
    6 Eier
    4 EL helle Sojasauce
    4 EL dunkle Sojausauce 
    3 TL starker schwarzer Tee
    3 Scheiben Ingwer
    1 Sternanis 
    2 Nelken
    Wasser

    Zubereitung 
    Eier 10 Minuten hart kochen. Gründlich abschrecken und mit dem TL mehrfach die Schale anknacken. Darauf achten, dass sich die Schale nicht vollständig löst. 
    Alle Zutaten für die Marinade in einen kleinen Topf geben, die Eier hineinlegen und mit Wasser auffüllen, so dass die Eier fast bedeckt sind. 
    Auf kleinster Stufe ca. 3 Stunden ziehen lassen.

    Besonders gut schmecken die Eier mit einem leckeren Dip, beispielsweise einer asiatisch gewürzten Mayonnaise oder einem Sojasaucen-Ingwer-Dip. Sie sind ein idealer Snack für zwischendurch und lassen sich prima auf ein Picknick oder als Mahlzeit auf der Arbeit mitnehmen.

    Potetkaker - norwegische Kartoffelfladen

    Es folgt eine offizielle Beschwerde beim Sender arte, bzw. den Verantwortlichen für die Programmgestaltung:

    Ich bin wahrscheinlich einer der größten Fans der Sendung "zu Tisch in...", für mich war das Schauen dieser Sendung am Sonntagnachmittag ein festes Ritual, ich hab sie nur in absoluten Ausnahmefällen verpasst. Seit einiger Zeit hat "zu Tisch in..." nun aber einen neuen Sendeplatz, Samstags um 17.45 h ...

    Das ist einfach nicht meine Zeit! Seit die Sendung auf diesem unmöglichen Sendeplatz läuft, hab ich noch keine einzige sehen können - so geht das nicht! Was war denn so schlecht an dem sonntäglichen Sendeplatz? Der war doch klasse :o(
    Wenn ich hier jetzt keine Rezepte mehr aus dieser Sendung vorstellen kann, ist das ganz allein Eure Schuld, so!

    Das wahrscheinlich letzte "zu Tisch in-Rezept", dass ich Euch heute hier präsentiere, stammt natürlich noch aus der guten alten Zeit, als  "zu Tisch in ..." noch sonntags lief ... Ja, damals war alles besser ;o)

    Wenn man sich das Rezept mal anschaut, wird man feststellen, dass es sich bei der Grundmasse im Prinzip um einen Gnocchi-Teig handelt, der nicht gekocht, sondern in der Pfanne zu Fladen gebacken wird.
    (Achtung, Monster-Satz!) Ich hatte mir zwar schon gedacht, dass wir diese Fladen gern mögen würden, dass ich aber derart begeistert sein würde, wie ich es schlussendlich war, hatte ich nicht erwartet. Durch das Backen der Fladen bekommen sie einen tollen, intensiven Kartoffelgeschmack, schmecken ganz ähnlich wie Kartoffeln aus dem Lagerfeuer. Sie sind leicht süßlich und sehr aromatisch. 
    Wir haben die Fladen mit Salat, geräuchertem Heilbutt und dem bereits vor einer Weile gebloggten Räucherforellen-Aufstrich, diesmal mit Makrele anstelle von Forelle gegessen - wirklich eine absolute Delikatesse, die ich sehr bald wieder machen werde. 
    Die Fladen lassen sich auf Vorrat herstellen und eignen sich daher auch prima für ein Picknick oder als "Pausenbrot".


    Zutaten
    1 kg mehlig kochende Kartoffeln
    ca. 100 g Mehl
    Salz, Pfeffer, Muskat

    Zubereitung
    Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, abgießen und auf der ausgeschalteten Herdplatte sehr gründlich ausdampfen lassen. Je besser man die Kartoffeln ausdampfen lässt, desto weniger Mehl muss man später hinzufügen.
    Noch warm pellen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und soviel Mehl unter die warmen Kartoffeln mischen, dass ein Teig entsteht, der gerade nicht mehr klebt. 
    Mit den Händen aus dem Teig eine Rolle formen und Scheiben abschneiden. Die Scheiben mit einem Nudelholz auf der gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in einer ungefetten Crêpes- oder anderen gusseisernen Pfanne von beiden Seiten jeweils 3-4 Minuten backen. 

    Die Fladen werden traditionell kalt mit gesalzener Butter und Zucker oder Marmelade, oder warm mit gebeiztem Lachs, Schinken oder anderen pikanten Beilagen gegessen.

    Der Teig sollte recht zügig verarbeitet werden, da er schnell Feuchtigkeit zieht und sich dann nur noch schwer verarbeiten lässt. Im Zweifelsfall muss man noch etwas Mehl unterkneten, dann lässt er sich wieder leichter ausrollen und ausbacken.