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Blaubeermuffins?!

Eigentlich wollte ich gar keine Muffins backen, aber beim Einkaufen haben mich diese äußerst geschickt platzierten Heidelbeeren dermaßen angelacht, dass ich nicht widerstehen konnte.
Ganz wichtig für die Zubereitung dieser Muffins ist die Verwendung von frischen Heidel- oder Blaubeeren. TK-Beeren oder Beeren aus dem Glas halten beim Backen nicht die Form, und färben durch ihren Saft den gesamten Teig blau - ich mag zwar farbenfrohes Essen, aber irgendwo hat alles seine Grenzen ;o)

Da ich die Muffinförmchen diesmal nicht so sehr voll gemacht habe, war noch etwas Teig übrig, den ich anschließend in einer Mini-Napfkuchenform gebacken hab - das Ergebnis war ein wunderschöner kleiner Napfkuchen, irgendwie viel niedlicher als die Muffins.
Notiz für mich: In Zukunft nach diesem Rezept nur noch Mini-Napfkuchen backen!







Zutaten
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
125 g Zucker
125 g Butter
200 g Joghurt

2 Eier

1/2 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
200 g frische Blau- oder Heidelbeeren

Zubereitung
In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver und Natron vermischen.
Die Butter in Flocken zugeben bis die Masse bröselig wird.
Den Joghurt in einer weiteren Schüssel cremig rühren. Die Vanille und die Eier unterrühren. Die Mischung zu dem Mehl geben und alles etwas verrühren, nicht übermischen. Vorsichtig die Blaubeeren unterheben.

Den Muffinteig auf 12 mit Papierförmchen ausgelegten Muffinformen verteilen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen für ca. 15 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun sind.

Herausnehmen und ca. 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.




Update zum Foodbloggertreffen am 13. September 2009

Foodbloggertreffen im hohen Norden

Jutta hat mich vor einigen Tagen darauf aufmerksam gemacht, dass am Wochenende unseres geplanten Foodbloggertreffens in Hamburg auch die eat 'n style stattfindet - ich hab das bisher natürlich mal wieder nicht mitbekommen ;o)
Vielleicht hat ja der Ein oder Andere Lust, das Wochenend-Programm noch etwas zu erweitern und stattet der Messe einen Besuch ab - mehr geht dann wohl wirklich nicht :o)

Neue Suchfunktion im Kuriositätenladen

Ich hab gestern zufällig ein neues Blogger-Gadget entdeckt - eine Suchfunktion, die um Einiges komfortabler ist, als die bisher im Kuriositätenladen integrierte.
Die neue Suchfunktion ermöglicht nun ein Suchen im Kuriositätenladen selbst, in den hier unter "Tägliches Lesefutter" verlinkten Food-Blogs (momentan 278), sowie in den unter "Augenschmaus" und "Nachgeschlagen" verlinkten Homepages.
Ich bin ganz begeistert von dieser Suchfunktion und nun für kommende Fremdkochevents gewappnet :o)


Mohn- und Sesamstangen

Nachdem Eva neulich diese wunderschönen Butterhörnchen gebloggt hatte, musste ich die gleich nachbacken. Leider war das Resultat bei mir nicht so klasse, die einzelnen Schichten haben sich durch die Butter getrennt und die Hörnchen waren so nicht zu belegen.
Da der Grundgeschmack der Hörnchen aber unheimlich lecker war, hab ich das Rezept ein wenig an meine Backfähigkeiten und "Bedürfnisse" angepasst und das ist nun das Resultat. Aus den Hörnchen sind Stangen geworden (die nehmen im Gefrierschrank weniger Platz weg ;o) ), anstelle der frischen Hefe hab ich Trockenhefe verwendet und den Butteranteil im Teig hab ich ein wenig erhöht, dafür die Hörnchen mit Wasser, anstelle von Butter bestrichen.
Diese Stangen werd ich nun regelmäßig backen, es geht doch nichts über ein Sonntagsfrühstück mit leckeren Mohnstangen und vielleicht sehen sie dann auch irgendwann so schön aus wie bei Eva :o)


Zutaten

Vorteig
150 Gramm Weizenmehl Type 1050
1/2 Tütchen Trockenhefe
135 ml Wasser

350 Gramm Weizenmehl Type 550
11 Gramm Salz
160 ml Wasser
30 g Butter
Vorteig

1 Eigelb und 3 EL Milch zum Bestreichen

Zubereitung
Die Trockenhefe zum Wasser geben und etwa 10 Minuten auflösen lassen. Hefewasser mit dem Mehl zu einem Vorteig verrühren und ca. 30 Minuten stehen lassen.
Den Vorteig mit den restlichen Zutaten zu einem homogenen Teig verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand zu lösen beginnt. Den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen
Den Teig in 8 Portionen teilen und die Teiglinge rund schleifen. Abgedeckt ca. 10 Minuten entspannen lassen.
Anschließend die Teiglinge mit dem Wellholz langrollen und mit etwas Wasser bestreichen. Fest aufrollen. Die Stangen dann mit der Eigelb-Milch-Mischung bestreichen und in Mohn oder Sesam wälzen.
Abgedeckt ca. 30-45 Minuten gehen lassen, bis die Teiglinge ihr Volumen deutlich vergrößert haben.
Den Backofen auf 240°C vorheizen und die Stangen ca. 10 Min. anbacken, dann die Ofentür kurz öffnen und Dampf ablassen. Temperatur reduzieren auf ca. 200° und weitere 13-15 Min. backen.

Knoblauchcreme aus geröstetem Knoblauch

Ich verwende sehr gerne Knoblauch, am liebsten geröstet - vielen Gerichten verleiht er noch einen gewissen Kick. Da ich früher schon öfter mal das Problem hatte, dass mir eine frische Knolle schlecht geworden ist, hab ich mir irgendwann überlegt, wie man Knoblauch haltbar machen kann.
Natürlich gibt es die Möglichkeit, Knoblauch mit viel Salz zu vermixen und so zu konservieren. Ich mag diese Konservierungsmethode aber nicht so gerne, da ich, außer bei direkt aromatisierten Salzen, Gewürz und Salz gerne trenne und so unabhängig von der Menge des Gewürzes, die Salzmenge bestimmen kann.
Die Methode, die ich mir hier überlegt habe, vereint meine Vorliebe für gerösteten Knoblauch und hält sich mit Öl bedeckt im Kühlschrank wochenlang. Zur längeren Bevorratung kann man sie auch sehr gut einfrieren.
Damit sich der Arbeits- und Energieaufwand im Rahmen hält, verarbeite ich immer eine recht große Menge Knoblauch, also so um die 2 kg.



Zutaten
Knoblauch
etwas neutrales Öl
Gummihandschuhe

Zubereitung
Die Knoblauchknollen in Alufolie einwickeln und bei 200°C ca. 45-60 Minuten backen. Den gebackenen Knoblauch etwas abkühlen lassen, die Knollen mit einem Messer "köpfen" und die einzelnen Zehen mit einem Teelöffel auskratzen oder wie ich es mache, Gummihandschuhe anziehen und den weichen Knoblauch aus den Knollen drücken.
Mit einem Mixstab oder einer Moulinette aufmixen, durch ein feines Sieb streichen und entweder in Gläsern mit Öl bedeckt im Kühlschrank aufbewahren oder in Eiswürfelformen einfrieren.


Gebeizter Whisky-Lachs auf Kartoffelrösti

Mein Mitesser sammelt ... Nein, keine Kugelschreiber, Zuckertütchen oder anderen Krams, er sammelt Whisky, schottischen Single Malt ...
Mittlerweile hat seine Sammlung recht stattliche Ausmaße angenommen und ich muss mich vorsehen, dass mir seine Whisky-Flaschen nicht den Stellplatz für meine 2-3 Kochbücher streitig machen ;o)
Seine besonderen Vorlieben liegen schon seit vielen Jahren bei den Insel-Whiskys, besonders Islay hat es ihm angetan und seit einiger Zeit hat er, quasi als Gegensatz, zu den torfigen und manchmal auch salzigen Inseltropfen, seine Liebe zu den Lowlands entdeckt.
Da ich selbst so gut wie keinen Alkohol trinke (es sei denn, man schmeckt ihn nicht, weil er in viel Fruchtsaft in Form eines Cocktails versteckt ist), beschränke ich mich darauf, ihm den Whisky anzuwärmen und ab und zu mal dran zu schnuppern - ganz erstaunlich, was man aus so einem Glas alles erschnüffeln kann!
Auf einer Whiskymesse hier in Hamburg hat mein Mitesser einmal einen mit Whisky gebeizten Lachs gegessen und ich fand die Idee so spannend, dass ich mich gleich ans Werk gemacht habe.
Wir haben mittlerweile schon einige Whiskys ausprobiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass Insel- oder Küstenwhiskys eindeutig am Besten geeignet sind. Ihre oft kräftige Torfnote harmoniert ganz wunderbar mit dem Lachs.
Diesmal hab ich einen Ardbeg 10 genommen und wir waren sehr begeistert - absolut perfekt für diese Zwecke.







Zutaten
1 Lachsseite
5 EL grobes Meersalz
5 EL brauner Zucker (gibt dem Lachs eine schönere Farbe)

2 EL grob gemörserter Pfeffer
2 Bund Dill 1 Zwiebel
5 cl schottischer Single Malt

 

Zubereitung
Den Lachs in der Mitte halbieren. Pfeffer im Mörser grob mahlen und mit dem Zucker und Salz vermischen. Den Whisky dazugeben und diese Mischung auf den Fischhälften verteilen, dann die Zwiebelringe gleichmäßig darüber geben und mit dem grob geschnittenen Dill bedecken.
Beide Fischhälften zusammenklappen und stramm in Frischhaltefolie wickeln. In eine Schüssel legen, mit einem Frühstücksbrettchen bedecken und einem Gewicht oder etwas anderem Schweren wie einer Konservendose beschweren.
Den Fisch im Kühlschrank 5 Tage beizen, währendessen täglich 2x wenden, so wird die Beize gleichmäßig verteilt. Nach dieser Ruhezeit den Lachs auspacken, die Kräuter mit einem Küchenpapier sehr gründlich entfernen und wieder etwas fein gehackten Dill darüber verteilen.
In sehr feine Scheiben schneiden und zu frischem Weißbrot oder auch Kartoffelrösti servieren.





Spaghetti mit Anchovis und Oliven

Heut gibt es mal wieder ganz schnelle Küche. Dies ist ein tolles Pastagericht, wenn man nicht zum Einkaufen kommt, denn die Zutaten hat man (sofern man denn Anchovis und Oliven mag) eigentlich immer im Haus.
Man kann diesen Sugo auch noch durch getrocknete Tomaten ergänzen, die waren bei mir leider aus.



Zutaten
5 Anchovis
1 kleiner Peperoncino
2 geschälte Knoblauchzehen
Olivenöl
1 Handvoll schwarze, entsteinte Oliven
150 ml trockener Weißwein
1 kleine Handvoll fein gehackte glatte Petersilie

Spaghetti

Zubereitung
Die Anchovis fein schneiden und zusammen mit den Knoblauchzehen in Olivenöl andünsten.
In der Zwischenzeit die Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen.

Die fein geschnittenen Oliven und die Peperoncini-Würfel zu den Anchovis geben und mit Weißwein ablöschen. 1 kleine Tasse Nudelwasser dazugeben und etwas köcheln lassen. Petersilie dazugeben und die abgetropfte Pasta in die Pfanne geben.
Mit dem Sugho vermischen und sofort servieren.

Friesenkekse

Friesenkekse sind eine sehr schlichte, aber deshalb nicht weniger leckere Keksspezialität aus (wie der Name schon richtig vermuten lässt) Ostfriesland. Sie sind ob ihrer Gradlinigkeit der ideale Begleiter zu einer kräftigen Tasse Tee, schmecken aber auch ohne sehr gut ;o)
Es gibt, wie fast immer, viele Friesenkeks-Varianten, so kann man sie zusätzlich zu dem Zucker, noch in gehackten Mandeln wälzen oder dem Keksteig Rum zusetzen - ich bevorzuge aber die ganz schlichte Variante mit einer Spur Vanille - die darf bei einem Vanille-Junkie natürlich nicht fehlen ;o)



Zutaten
250 g Butter
150 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eigelb
300 g Mehl
100 g Speisestärke

Außerdem Kristallzucker zum Wälzen

Zubereitung

Die Butter mit dem Zucker, dem Vanillemark und den Eigelben schaumig rühren. Das Mehl mit der Speisestärke mischen und unter die Buttermischung kneten.
Den Teig in 2 Portionen teilen und daraus jeweils Rollen mit einem Durchmesser von ca. 4 cm formen. Diese Rollen auf Frischhaltefolie geben und stramm einwickeln.
Wenn man die Enden der Frischhaltefolie aufzwirbelt und stramm rollt, werden die Rollen automatisch sehr gleichmäßig geformt und in die Folie gepresst. Auf diese Weise erhält man später wunderbar gleichmäßige und runde Friesenkekse.
Die Rollen nun in den Kühlschrank legen und dort 30-60 Minuten ruhen lassen (sie können selbstverständlich auch länger liegen).
Wenn die Rollen ganz fest geworden sind, aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 10 Minuten etwas bei Zimmertemperatur liegen lassen. Die Teigrollen werden so außen ein ganz klein wenig weich und der Zucker haftet später besser an ihnen.
Zucker auf einen großen Teller geben, die Frischhaltefolie von den Teigrollen entfernen und im Zucker hin und her rollen, dabei ruhig fest andrücken.

1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Bei 200°C ca. 10-15 Minuten backen, die Kekse sollen nicht zu stark bräunen, sondern noch schön hell bleiben.



Wenn ich hier schon ein friesisches Rezept blogge, dann muss das auch mit der passenden Musik unterlegt werden - schön laut aufdrehen und ordentlich mitsingen ;o)


Chicken Nuggets mit Sesamkruste und Honig-Senf-Dip

Ich hab im Asia-Shop eine riesengroße 1 kg-Packung Panko erstanden - meine Vorräte sind also für die nächste Zeit gesichert und ich kann meine Vorliebe für die kleinen knusprigen Flocken in vollen Zügen ausleben :o)
Heute gibt es hier mal wieder ein Rezept aus der Kategorie "Fast Food schmeckt selbstgemacht doch vieeel besser" und ich soll Euch von meinem Mitesser ausrichten, dass diese kleinen Dinger wirklich unverschämt lecker sind!!! (Die Ausrufezeichen sind von ihm)
Das ist eindeutig ein Essen, an dem man sich so richtig voll futtern und nicht mehr aufhören kann - gerade in Verbindung mit der Honig-Senf-Mayonnaise geradezu unverschämt lecker.
Da die Nuggets im Backofen zubereitet und nicht im Tiefenfett ausgebacken werden, muss man auch nur bedingt ein schlechtes Gewissen haben, die Mayo ist ja quasi nur eine Beilage ... ;o)



Zutaten
2 Hühnerbrustfilets
Salz und grob gemahlener Pfeffer
Mehl zum Bestäuben
1 verkleppertes Ei
1:1 Panko und Sesam zum Wälzen
Öl zum Beträufeln

Zubereitung
Die Hühnerbrustfilets in Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Mehl bestäuben, durch das Ei ziehen und in der Panko/Sesam-Mischung wälzen, Panko und Sesam gut andrücken.
Auf ein Backblech legen, mit etwas Öl beträufeln und bei 180°C ca. 15-20 Minuten backen, bis die Hühnerstreifen goldgelb sind, zwischendurch 1x wenden.



Honig-Senf-Sauce

Zutaten
1 Ei
Rapsöl
2 TL gekörnter Senf
1 TL Honig
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
2 TL Zitronensaft

Zubereitung
Das Ei in einen hohen Mixbecher geben, Öl angießen und mit dem Zauberstab eine Mayonnaise herstellen. Soviel Öl dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Senf, Honig, Salz, Pfeffer und Zitronensaft dazugeben und miteinander verrühren.


hausgemachter Vanillesirup

Nichts ist einfacher, als Sirup zu kochen. Man braucht nur Wasser, Zucker und das entsprechende Aroma, in diesem Fall Vanille.
Der selbstgemachte Sirup ist aber nicht nur kinderleicht hergestellt, er ist auch noch um ein Vielfaches günstiger als der gekaufte und das Beste ist, er schmeckt vieeeel besser!
Man kann den Sirup sehr vielseitig einsetzen und beispielsweise Kaffee damit süßen und aromatisieren oder den Sirup in Naturjoghurt rühren, usw. usf.
Da der Sirup im Normalfall sehr viel heller bleibt, als der gekaufte, gebe ich gerne noch 2-3 Tropfen meines ebenfalls selbstgemachten Zuckerkulörs dazu, der färbt den Sirup wunderbar braun.
Man kann aber auch den Zucker erst in den Topf geben und karamellisieren lassen, dann mit Wasser ablöschen und zu Sirup einkochen lassen, das ergibt ebenfalls eine schöne, wenn auch nicht so kräftige Braunfärbung.


Zutaten
250 g Zucker
250 g Wasser
1 Vanilleschote
evtl. ein paar Tropfen Zuckerkulör

Zubereitung
Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Das Wasser dazugeben (Vorsicht, es dampft kräftig und spritzt evtl auch!) und zum Kochen bringen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark zusammen mit der ausgekratzten Schote zu der Zuckerlösung geben und mit aufkochen.
Nachdem die Mischung einmal aufgekocht ist, bei mittlerer Hitze so lange köcheln lassen, bis der Sirup deutlich eindickt.
Ich mache, ähnlich wie beim Marmeladekochen, zwischendurch immer mal eine Probe, indem ich einen TL Sirup auf einen kleinen Teller gebe, ihn unter Pusten abkühle und dann sehe, welche Konsistenz er im abgekühlten Zustand hat.
Sobald der Sirup die gewünschte Konsistenz hat (kann durchaus 15-30 Minuten dauern), den Sirup durchsieben und in Flaschen füllen.
Der Sirup ist ca. 5 bis 6 Monate haltbar.

Knollenselleriesuppe mit Roquefort-Crostini

Ich staune jedes Mal aufs Neue, wie simpel es ist, eine leckere Suppe zu kochen. Man braucht nur ein paar wenige Zutaten und wenig Zeit und schon steht eine leckere und dazu noch gesunde Mahlzeit auf dem Tisch - da braucht es nun wirklich keine Tüten oder irgendwelchen Fertigpamps.
Auch dieses Rezept stammt aus der Zeitschrift "So isst Italien" - bald hab ich sie durch ;o)



Zutaten
1 kleiner Knollensellerie
2 Karotten
1 Zwiebel
4 TL Gemüsebrühpulver
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Brot
Roquefort

Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl anschwitzen und die ebenfalls in Würfel geschnittenen Karotten und Sellerie dazugeben. Alles ca. 5 Minuten andünsten. Mit Wasser ablöschen und Gemüsebrühpulver dazugeben.
Etwa 25 Minuten abgedeckt köcheln lassen, mit dem Pürierstab zerkleinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach Geschmack mit fein gehackter Petersilie würzen.

Für die Crostinis das Brot in Scheiben schneiden und im Backofen unter dem Grill beidseitig kurz anrösten. Mit Roquefort belegen und erneut unter den Grill schieben, bis der Käse zerlaufen und und Brot und Käse leicht gebräunt sind.
Zusammen mit der Suppe servieren.

Die Banner zum Foodbloggertreffen sind da!

Die Jungs von der Hüttenhilfe waren so nett, und haben ein ganz wunderschönes Banner für unser geplantes Treffen entworfen (Vielen Dank, Jungs!), mit dem wir nun kräftig die Werbetrommel rühren können - vielleicht fühlt sich dann ja noch der ein oder andere angespornt und meldet sich ebenfalls zum Treffen an.

Wenn Ihr mögt, könnt Ihr das Banner gern in Eurem Blog einbinden und so auf das Treffen aufmerksam machen.


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Fischfrikadellen

Mein Mitesser liebt Frikadellen, Buletten und Klopse in jeglicher Form, egal ob vegetarisch, mit Fleisch oder in der Fischvariante. Sie sind für unterwegs oder auch auf der Arbeit die perfekte Verpflegung und schmecken sowohl auf Brötchen oder auch direkt aus der Hand in den Mund ;o)
Diese Fischfrikadellen sind genauso simpel wie ihre fleischhaltigen Kollegen. In der Wahl des Fisches ist man im Prinzip völlig frei. Ich habe schon Frikadellen aus Seelachs, Hering, Lachs und Forellen gemacht, alles sehr lecker. Besonders klasse, wenn auch zugegebenermaßen die Edel-Variante, schmecken Lachs-Krabben-Frikadellen, evtl. unterstützt durch ein wenig Krabbenbutter und nen Schluck Weißwein. Nicht nur optisch durch die rötliche Färbung ein absoluter Knaller.
Hier hab ich mal wieder die ganz normale Version mit Seelachs gemacht.



Zutaten
1 kg Fischfilet
2 Eier
1 große Zwiebel, fein gewürfelt
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
2 altbackene Brötchen
1 guter Schluck Weißwein
1 Bund fein gehackte glatte Petersilie
2 TL Senf
evtl. Wasser
Panko zum Panieren (alternativ Semmelbrösel)

Zubereitung
Die feingehackten Zwiebeln glasig anschwitzen und abkühlen lassen.
Den Fisch durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen und mit den übrigen Zutaten verrmengen. Wenn man sich in der Würzung nicht sicher ist, einen kleinen Probe-Bratling formen und testen.
Die Fischmasse zu Frikadellen formen, in Panko wälzen und bei mittlerer Hitze ausbacken. Auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller abtropfen lassen.


Brownies für Schokoholics



Obacht! Alle Leser, die abnehmen, bzw. ihr Gewicht halten wollen, sollten diesen Blogbeitrag schleunigst schließen und erst morgen wiederkommen!

Allen Anderen kann ich es ja sagen, diese Brownies sind in jeder Hinsicht extrem - extrem süß, extrem schokoladig, extrem sättigend und natürlich extrem lecker, mein Mitesser hat sie offiziell zu den besten Brownies überhaupt gekürt.
Im Prinzip sind sie die schokoladige Ausführung des schon in Mittelerde bekannten Lembasbrots, nur, dass das staubtrocken war und nicht wirklich lecker geschmeckt hat - aber sättigen tun diese Brownies mindestens genauso ;o)


Zubereitung
500 g Butter
200 g Kakaopulver
8 Eier
1/2 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
600 g Zucker
250 g Mehl
100 g Schokotropfen

Zubereitung
Die Butter in einem Topf zerlassen, vom Herd nehmen und mit den übrigen Zutaten verrühren.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen (ich verwende eine 25x35 cm große Form). Bei 180° C 30 Minuten backen. Vorsichtshalber (jeder Backofen backt anders) die Stäbchenprobe machen - die Brownies sollen innen noch richtig feucht sein.
In der Form auskühlen lassen und in Quadrate teilen.

Grüntee-Kekse

Hier hab ich mal wieder eine etwas ungewöhnliche Keks-Kreation ausprobiert, die ich hier gefunden habe. Die Kekse sind durchaus auf ein gemischtes Echo gestoßen - ich, als absoluter Tee-Junkie finde sie ausgesprochen lecker, die Kaffeetrinkenden Arbeitskollegen meines Mannes hatten aber so ihre Probleme mit den Keksen. Das Matcha-Pulver verleiht den Keksen eine herbe, grasige Note - zusammen mit der knusprigen Zuckerkruste wirklich klasse. Man bekommt Matcha-Pulver entweder im gut sortierten Tee-Fachgeschäft oder aber im Asia-Shop.

Zutaten
75 g Puderzucker
140 g Butter
2 gehäufte TL Matcha-Pulver (ca. 10 g)

2 Eigelb
250 g Mehl

½ TL Salz
 

Zubereitung
Den Puderzucker mit dem Grünteepulver in einer Schüssel verrühren. Die Butter zufügen und alles mit dem Mixer schaumig rühren, bis die Butter-Zucker-Mischung beginnt heller zu werden. Das Mehl dazugeben und ebenfalls unterrühren.
Nun die Eigelbe dazugeben und nur solange rühren, bis sie sich mit der Masse verbunden haben.Den Teig in Klarsichtfolie einschlagen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Aus dem Kühlschrank nehmen, ungefähr eine Viertelstunde etwas Zimmertemperatur annehmen lassen und 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher Kekse ausstechen und mit der Oberseite in Kristallzucker drücken.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 12-15 Minuten backen, bis sie Ränder leicht gebräunt sind.

Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in eine sehr gut abschließende Keksdose geben - das Aroma der Kekse verfliegt sehr leicht.