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Risotto mit Flusskrebsen

Als waschechte Nordlichter und noch dazu ganz große Risotto-Fans, gehören Risotti mit Fisch oder Meeresfrüchten natürlich zu unseren absoluten Favoriten.
Dieses Risotto könnte ich wahrscheinlich einmal pro Woche essen, so lecker ist es - aber da ich als Bloggerin ja quasi dazu verpflichtet bin, hier eine größtmögliche Vielfalt zu präsentieren, beherrsche ich mich und koche es nur ab und zu ... Es soll ja auch etwas Besonderes bleiben ;o)



Zutaten
400 g Risottoreis
1 Liter Wasser
100 g Krebs-Butter

2 Schalotten
1 Knoblauchzehe
200 ml Noilly Prat

200 g Flusskrebsfleisch
Salz und Pfeffer
1 Bund Dill

Zubereitung
Wasser mit der Krebs-Butter in einem Topf erhitzen, parallel in einem anderen Topf die fein gehackten Schalotten und den Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, Reis dazugeben und kurz mitdünsten lassen. Mit Noilly Prat ablöschen und diesen einkochen lassen, dann erst die heiße Krebs-Suppe nach und nach hinzufügen.

Unter beständigem Rühren den Reis al dente garen. Den Topf von der Kochstelle nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen, einen EL Butter unterrühren und mit fein gehacktem Dill abschmecken.
Kurz bevor der Risotto al dente ist, das Flusskrebsfleisch in Olivenöl anbraten, mit Salz, Pfeffer und Dill würzen und zum Risotto servieren.

Frühjahrsputz

Es ist nicht zu übersehen, im Kuriositätenladen wurde mal wieder n büschen umgeräumt. Diesmal nur leider nicht freiwillig, sondern notgedrungen, da die Blog-Vorlage seit gestern Abend nen Knacks hatte und die Anzeige nicht mehr richtig funktionierte.
Ich hoffe, das neue Outfit gefällt Euch und die Umstellung ist nicht zu groß - wenn die Vorlage nicht wieder Murks ist, bleibt's jetzt auch erstmal so, Blogger-Ehrenwort ;o)


Balsamico-Hühnchen mit Tagliatelle

Mein Mann ist ein ganz großer Essig-Fan. Wenn wir tatsächlich mal Chips kaufen, kommen für ihn nur britische Essig-Chips "in die Tüte" und richtige Fritten gibt es selbstverständlich nur mit original englischem Malt Vinegar - da ist er sehr eigen ;o)
Dieses sehr schnelle Geflügel-Gericht ist eine seiner absoluten Leibspeisen und selbst der doch recht penetrante Essig-Geschmack, der während der Reduktion in der Küche, bzw. bei uns in der gesamten Wohnung hängt, ist für ihn bereits eine Offenbarung ...
Katzenhalter seien an dieser Stelle gewarnt - der Geruch reduzierenden Essigs gehört nicht zu den bevorzugten Düften der Katzenwelt.



Zubereitung
2 Hühnerbrüste
150 ml Balsamico
3 TL brauner Zucker
200 ml Sahne
3 rote Zwiebeln
Salz und Pfeffer
ca. 1 TL frischer Rosmarin, fein gehackt
ca. 1 TL frischer Salbei, fein gehackt

Zubereitung
Den Balsamico zusammen mit dem braunen Zucker einkochen lassen, bis er eine cremige Konsistenz hat.
In der Zwischenzeit die roten Zwiebeln und die Hühnerbrust in Streifen schneiden. Die roten Zwiebeln in Olivenöl anbraten, bis sie etwas gebräunt sind. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Die Hühnerbruststreifen ebenfalls anbraten, Zwiebelstreifen, sowie Rosmarin und Salbei hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Balsamicoreduktion und Sahne aufgießen und nur kurz bei geringer Hitze köcheln lassen. Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen.
Wir essen dazu am liebsten selbst gemachte Tagliatelle.

Lahmacun - türkische Pizza

Gestern war Pizza-Tag, zur Abwechslung mal wieder die türkische Version. Zusammen mit dem Gemüse und dem Tzatziki eine sehr frische, "leichte" Variante.
Die Pizzen selbst lassen sich sehr gut einfrieren und bei Bedarf kurz im Backofen oder der Mikrowelle aufwärmen.



Zutaten für 4 Pizzen


Teig
500 g Hartweizenmehl
1 TL Trockenhefe
1 TL Salz
50 g Olivenöl
320 g Wasser

Belag
500 g Hackfleisch
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
6 EL passierte Tomaten
1 - 2 EL Tomatenmark
1 EL scharfes Paprikapulver
glatte Petersilie
Salz und Pfeffer
1 Messerspitze Kreuzkümmel
½ - 1 TL Sumach
Chilipulver nach Geschmack

Zubereitung
Das Mehl mit der Trockenhefe und dem Salz vermischen. Olivenöl und Wasser dazugeben und alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, diese ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.

Inzwischen die Zutaten für den Belag miteinander vermengen, die Teiglinge auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und den Belag darauf verteilen, gut andrücken.
Im auf 260°C vorgeheizten Backofen auf niedrigster Höhe bei Ober- und Unterhitze ca. 15 Minuten backen, bis der Teig schön knusprig und der Belag gar ist.
Während die Pizzen backen, den Tzatziki herstellen und Gemüse fein schneiden. Wir mögen sehr gern Tomaten, Gurke, Eisbergsalat und rote Zwiebeln. Außerdem schmeckt in Scheiben geschnittener Feta sehr gut auf türkischer Pizza.
Wenn die Pizzen fertig sind, mit Gemüse und Feta belegen, Tzatziki darübergeben und die Pizzen aufrollen - Fertig!
Wer die türkische Pizza besonders stilvoll servieren möchte, rollt sie zur Hälfte in Alufolie ein und umwickelt sie noch einmal mit einer dekorativen Papierserviette ;o)


Minestrone mit geriebenem Nudeln und Scamorza

Diese Suppe ist nun wirklich keine Augenweide, aber sie war soooo lecker! Durch den angebratenen Pancetta, die Salsiccia und den Scamorza bekommt sie eine besondere Würze, die geriebenen Nudeln sind eine tolle Sättigungseinlage.



Nudelteig
200 g Hartweizenmehl
2 Volleier
1 Schluck Olivenöl
1 gute Prise Salz

Zubereitung
Am Vorabend: Die Zutaten komplett in eine Schüssel geben. Mit dem Handmixer grob vermengen, so dass Brösel entstehen und anschließend mit der Hand verkneten, bis ein grober Teig entsteht.
Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit der Hand gründlich kneten, bis ein elastischer, glatter Teig entsteht. In Frischhaltefolie einschlagen und 1/2 Stunde ruhen lassen.
In den Kühlschrank legen und dort über Nacht ruhen lassen. Der Teig wird so besonders fest, so dass er sich am Folgetag sehr gut mit einer groben Reibe in die Minestrone reiben lässt.

Minestrone
50 g gewürfelter Pancetta
2 Knoblauchzehen
2 Kartoffeln
2 Möhren
1 Minizucchini
1 Stange Lauch
1 Stangen Staudensellerie
1 kleine Dose Kichererbsen
2 Lauchzwiebeln
2 abgezogene Tomaten
50 ml Weißwein
2 l Geflügel- oder Gemüsebrühe
Fleur de Sel
Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl

Außerdem
100 g frisch geriebener Scamorza
2 Salsiccia
Meersalz, fein
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Kartoffeln schälen und längs in Spalten schneiden. Staudensellerie, Möhren, Lauchzwiebeln und Zucchini putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Knoblauchzehen in Scheiben schneiden.
Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Pancetta und Knoblauch darin anbraten, Kartoffeln, Möhren, Kichererbsen zufügen und ebenfalls andünsten. Mit Weißwein ablöschen, etwas verkochen lassen und mit der Brühe aufgießen. Lauchzwiebeln dazugeben mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 15 Minuten leise köcheln lassen.
Den Darm der Salsiccia entfernen und die Wurst in kleine Stücke schneiden. Kurz vor Ende der Kochzeit zur Suppe geben.
Den Nudelteig mit einer groben Reibe direkt in die Minestrone reiben, kurz mitkochen lassen und von der Herdplatte ziehen.
Die gehäuteten, entkernten und in Streifen geschnittenen Tomaten direkt auf den Tellern verteilen und die heiße Minestrone dazugeben.