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Foodbloggertreffen in Hamburg - So langsam wird's ernst


Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 23.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest


Bis zum Treffen im Oktober ist es zwar noch ein wenig hin, da wir aber erst mit der konkreten Planung (Verpflegung, Teilnehmerkosten, usw. usf.) beginnen können, wenn feststeht, wieviele Personen verbindlich teilnehmen, würd ich Euch gern bitten, mir so langsam definitiv Bescheid zu geben, ob Ihr teilnehmt oder nicht. 
Viele von Euch haben ja Interesse bekundet und ich hoffe, es kommen noch einige Teilnehmer zusammen, so dass wir eine nette Runde zusammen bekommen und ein paar wirklich schöne Stunden verbringen - obwohl, das setz ich eigentlich voraus ;o)
Endgültiger Anmeldeschluss wird der 31. August sein, doch je eher Ihr mir Bescheid gebt, desto früher können wir schon mal mit der Planung beginnen. 
Links der große Essbereich, der je nach Teilnehmerzahl noch erweitert werden kann. Rechts der wunderschöne Garten, den wir bei gutem Wetter ebenfalls nutzen können.
Für den Fall, dass Ihr mein letztes Update nicht gelesen habt, hier nochmal die ungefähre Aufstellung, was es zu Essen geben wird, natürlich richtet sich die Auswahl auch nach der Anzahl der Teilnehmer.
  • Holsteiner Schinken
  • Krabben
  • Räucherfischplatte
  • Salate (Heringssalat, vegetarischer Salat, …)
  • Mecklenburger Kartoffelsuppe (vegetarisch)
  • Muscheln
  • Mecklenburger Schweinebraten
  • Waffeln mit Dipp (vegetarisch)
  • Brunklüten mit Sanddorn- und Fliederbeersauce
  • Bremer Rote Grütze
  • Evtl. Waffeln mit heißen Kirschen
  • Holsteinische Käseplatte 
Wenn Ihr auch noch eine Kleinigkeit aus Eurer Region beisteuern möchtet, ist das natürlich natürlich sehr willkommen, ansonsten werden wir aber sicher auch so satt ;o)
Links: Auch der Toilettenraum ist sehr liebevoll eingerichtet. Rechts: Im Obergeschoss befindet sich noch ein Raum mit einer gemütlichen Sitzecke, in die man sich zu einem gemütlichen Plausch zurückziehen kann.
Und damit Ihr wisst, auf wen Ihr bei diesem Treffen stoßen werdet, hier nochmal die aktuelle Teilnehmerliste:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI  
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Martins Ehefrau
  13. Miriam von Chaosqueens Kitchen
  14. Miriams Begleitung 
  15. Sophie von Cucina Piccina  
  16. Susa von Monambelles
  17. Der Grieche, aka Grissini (Susas Begleitung) 
  18. Isi von spicy  
Unser letztes Kochtreffen von Hamburg kocht! hat bereits im Loft stattgefunden und Martin, sowie Orsi haben einige wirklich schöne Bilder der Küche gemacht. 
Im Oktober werden wir zwar wahrscheinlich keinen so sonnigen Tag erwischen, aber vielleicht wird es ja ein goldener Oktober und wir können das Treffen auch ein wenig nach draußen verlagern, ansonsten wird es aber auch im Loft selbst sehr gemütlich.

Ich hoffe, dass Ihr Euch noch sehr zahlreich anmeldet, also auf geht's!

Pretty in Pink - Watermelon Agua fresca

Halleluja, endlich wieder durchatmen! Ich hab beschlossen, dass die große Hitze vorbei ist und es sich jetzt dauerhaft abkühlt - wehe, das Wetter hält sich nicht dran.
Gestern hat es endlich auch hier etwas geregnet, allerdings sehen nicht nur die Kastanien mittlerweile schon sehr geschunden aus, sondern auch andere Bäume haben einen Teil ihrer Blätter abgeworfen, um so die Verdunstungsoberfläche zu reduzieren. 
Aber nun ist ja alles überstanden und weil die Natur schon eine erste kleine Abkühlung bekommen hat, ziehe ich nach und serviere Euch das wohl vorerst letzte Kaltgetränk dieses Sommers, sollte ich noch etwas interessantes finden, gibt's evtl. nen Nachschlag.  

Zutaten
500 ml Wassermelonensaft
Saft von 2 Limetten
Minze
eiskaltes Mineralwasser oder auch kohlensäurefreies Wasser
Eiswürfel

Zubereitung
Das Fruchtfleisch von ca. 1/2 Wassermelone auspressen, es soll ca. 500 ml Saft herauskommen, einige Stunden kalt stellen. Die Limette auspressen und den Saft mit dem Wassermelonensaft vermischen. Minze in feine Streifen schneiden.
Eiswürfel in Gläsern verteilen, Minze dazugeben. 2/3 Wassermelonensaft hineingeben und mit Mineralwasser auffüllen. 


Quelle: Christie's Corner

Psst! Alle mal herhören!

Leserschaft, es ist Knoblauch-Saison! Ich weiß ja, Knoblauch gibt's das ganze Jahr über, die Erntezeit ist aber jetzt bis in den Herbst und zur Zeit gibt es ganz wunderschönen Knoblauch auf den Wochenmärkten. 

Violetter französischer Knoblauch
Wieso erzähl ich Euch das eigentlich? Weil ich Euch auf diesem Wege nochmal an eine der genialsten Entdeckungen, die ich in meiner Zeit als Foodblogger gemacht hab, erinnern möchte, das bereits vor einiger Zeit gebloggte Knoblauch-Confit
Ohne dieses Confit läuft in meiner Küche rein gar nichts mehr, ich verwende es in 99,9% der Fälle und nur, wenn ich beispielsweise eine Gremolata mache, bekommt der frische Knoblauch noch eine Chance. 
Wenn Ihr das Confit also irgendwann mal ausprobieren wolltet, es bisher aber noch nicht getan habt, dann ist der Zeitpunkt jetzt günstig - ab auf den Wochenmarkt und ordentlich Knoblauch kaufen - Zack Zack! ;o) 

Davon hab ich diesmal gleich zwei gemacht :o)

Hot Dog-Pizza

Wie jetzt? Hot Dog oder Pizza? Eins zur Zeit geht jawohl nur. Quatsch, das geht sogar ganz wunderbar zusammen, quasi Fusion Cooking pur! 
Für Liebhaber der klassischen Pizza ist diese Kombination sicher gewöhnungsbedürftig, Hot Dog-Fans werden aber begeistert sein, der krosse Boden der Pizza ist nämlich um Längen besser als ein wabbeliges Hot Dog-Brötchen. 

Ich gestehe, dass wir diese Pizza schon vor einer ganzen Weile gegessen haben, bei den momentanen Temperaturen würd ich ans Pizzabacken noch nicht mal denken - viel zu heiß!
Aber vielleicht findet sich ja ein Hot Dog-Fan unter Euch, der dieser Pizza jetzt oder später eine Chance gibt, mir persönlich schmeckte sie besser als jeder Hot Dog, den ich bisher gegessen hab. 

Dänische Remoulade 
 
Zutaten  
70 ml Rapsöl  
30 ml Milch 
2-3 türkischer Joghurt
2 TL Senf  
1 Msp Kurkuma  
etwas Curry  
1 EL Kapern
1 EL fein gehackte Essiggurke  
1 EL fein gehackte Petersilie  
1 fein gehackte Schalotte
Zitronensaft oder Gurkenlake nach Geschmack  

Zubereitung  
Rapsöl und Milch in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer so lange mixen, bis eine Mayonnaise entstanden ist. Joghurt dazugeben und alles verrühren. 
Mit Senf, Kurkuma, Curry und Zitronensaft würzen. Schalotte, Kapern, Gurke und Petersilie sehr fein hacken und unter die Mayonnaise rühren. Erneut abschmecken und etwas ziehen lassen.
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Gurken-Relish
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
100 ml Weißweinessig
35 g Zucker 

Zubereitung
Die Gurken und die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit dem Weißweinessig und dem Zucker verrühren - etwas stehen lassen.
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Zutaten für 4 Pizzen

Für den Teig
500 g Hartweizenmehl
1/2 Paket Trockenhefe
10 g Salz

50 g Olivenöl 
320 g Wasser

Belag
Pizzaiola
4 Hot Dog-Würstchen
Röstzwiebeln
Dänische Remoulade
Ketchup
Mozzarella

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst. Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, diese ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist. 
 
Die Teigportionen gründlich bemehlen und mit dem Matterello sehr dünn ausrollen, der Teig sollte nicht dicker als ca. 3 mm sein. Die ausgerollten Teigfladen jeweils auf ein Stück Backpapier legen und wie folgt belegen:

Zuerst etwas Pizzaiola auf der Pizza verstreichen, dabei aufpassen, dass es nicht zuviel wird, da die Pizza sonst durchweicht. Auf der Sauce den in Scheiben geschnittenen Mozzarella verteilen und darüber die in Stücke geschnittene Wurst.
Die Pizzen mitsamt des Backpapiers auf das Backblech legen und einige Minuten anbacken lassen. Durch die extrem hohe Hitze wird das Backpapier schnell dunkel, ich ziehe es also nach einigen Minuten unter den Pizzen heraus, quasi sobald die Pizza nicht mehr am Backpapier klebt. Die Pizza nun ohne Backpapier zu Ende backen.
Aus dem Backofen nehmen und jede Pizza mit gut abgetropftem Gurkenrelish bestreuen, sowie die Remoulade und den Ketchup darüber verteilen. Zum Schluss noch mit Röstzwiebeln bestreuen - Fertig!


Gesagt, getan!

So, nachdem mich Micha gestern auf die Idee brachte, meine kleine, sehr überschaubare Kochbuchsammlung zusammenzufassen und in den KuLa einzubinden, hab ich mich heut Morgen gleich frisch ans Werk gemacht, der frühe Vogel ... und so weiter, Ihr wisst schon ;o)

Ein bisschen musste ich an den Reitern da oben rütteln, aus "Über mich" ist "About" geworden und mein kleiner persönlicher "Privat-Button", mit dem ich ratzfatz in der Bearbeitungsansicht war, ist verschwunden - somit ist nun Platz für meine Bibliothek :o)

Wie Ihr seht, ist meine Bibliothek noch nicht, bzw. nicht mehr, sehr umfangreich. Ich hab vor ein paar Wochen sehr! gründlich ausgemistet und mich von allen Büchern getrennt, die ich einfach nicht nutze, übrig geblieben sind die aufgeführten. Ihr wisst ja, in meiner Dachbutze ist nicht viel Platz, also muss ich mich auch bei den Büchern beschränken, auch wenn's schwer fällt. Einen Großteil meiner Anregungen bekomme ich eh bei den Damen und Herren Kollegen, sprich beim Stöbern in anderen Foodblogs. Ja, Foodblogs sind eine ernstzunehmende Konkurrenz für Kochbücher - meine Meinung.

Wenn Ihr also in Zukunft Informationen über eins der aufgeführten Bücher haben möchtet, dann meldet Euch sehr gern bei mir und ich schreib eine kleine "Rezension" drüber. 

Das nächste große "Projekt" wird die Einbindung einer Druckfunktion sein, das schieb ich aber schon seit über einem Jahr vor mir her, kann also noch etwas dauern, bis sie fertig ist. Und weil wir grad dabei sind, eine Druckfunktion mit Bild oder ohne? Was haltet Ihr für besser? Ich wollte den reinen Text verlinken, also nur das Rezept. Meint Ihr, ein Anschauungsbild wäre als Zugabe noch nett oder strapaziert das nur unnötig die Druckerpatrone?