Kartoffel-Zwiebel-Tarte mit Ziegenkäse

Sobald sich im Spätsommer die Marktstände unter der Vielfalt der angebotenen Gemüse biegen, bekomm ich Appetit auf Tartes oder Quiches. 
Nahezu unendliche Kombinationsmöglichkeiten bietet diese Vielfalt, also gibt es eine Menge zu tun, bzw. vieeele Tartes zu backen ;o)

Den Anfang unserer diesjährigen Tartesaison bildet diese Kartoffel-Ziegenkäse-Tarte, die mich aufgrund der sehr einfachen Zutaten sofort fasziniert hat. Es sind meist die Rezepte, die aus so vermeintlich einfachen Zutaten bestehen, die mich am meisten ansprechen und ich freu mich immer wieder wie Bolle, wenn gerade ein solches Rezept besonders gut schmeckt - das hat sie nämlich, diese Tarte. 
Seit wir neulich mal wieder in unserem Lieblings-Restaurant (davon berichte ich Euch demnächst noch ausführlich) essen waren, hab ich eine neue Lieblings-Kartoffelsorte, die Leyla. Bisher war ich ja ein absoluter Linda-Fan (schon aus Prinzip ;o) ), aber Leyla toppt sie nochmal um Längen. Solltet Ihr Leyla noch nicht kennen, gebt Ihr bei Gelegenheit mal eine Chance, sie schmeckt wirklich grandios. 
Dieser Tarte hat sie einen kräftig-aromatischen Kartoffelgeschmack verliehen, dazu noch die karamellisierten Zwiebeln und der Ziegenkäse, da braucht man nun wirklich kein Fleisch. 

Die Idee für dieses Rezept hat mir Spud Sunday geliefert, allerdings hab ich eine ganze Menge dran gedreht - ich kann halt nicht anders ;o)
Herausgekommen ist eine besonders schmackhafte Tarte, die sich noch ganz nach Geschmack abändern, bzw. erweitern lässt - lasst Eurer Phantasie einfach freien Lauf...

Zutaten für eine 28 cm Form

Mürbeteig
250 g Mehl
125 g kleingeschnittene weiche Butter
1 Eigelb
50 ml Wasser

Belag
500 g Zwiebeln
1 TL Zucker
400 g geschälte, festkochende Kartoffeln
Olivenöl
einige Zweige Thymian
4 Eier
300 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat

100 g Ziegenfrischkäse
 
Zubereitung

Mürbeteig

Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Belag

Die Zwiebeln schälen, in feine Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten karamellisieren lassen, bis sie schön gebräunt und weich sind. Den Zucker darüber streuen und weitere 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren karamellisieren lassen.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln grob reiben und mit den Händen gut ausdrücken, so dass soviel Kartoffelwasser wie möglich ausgedrückt wird. In etwas Olivenöl von allen Seiten anbraten, die Kartoffelraspel sollen ruhig ein wenig Farbe annehmen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Thymian würzen und die Zwiebeln wieder dazu geben und alles miteinander verrühren.
Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Aus den Eiern, der Sahne und den Gewürzen einen Guss herstellen.
Die Kartoffel-Zwiebel-Mischung auf den Tarteboden geben und gleichmäßig verteilen. Den Käse darüber verteilen und mit dem Guss bedecken.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen, die Tarte verfestigt sich dann noch.
Mit einem knackigen Salat servieren.  




~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

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Letzter Aufruf zum Foodbloggertreffen!


Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 22.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest


So, der August ist fast rum und damit auch die Anmeldefrist zum Foodbloggertreffen. Bis übermorgen habt Ihr noch Zeit, es Euch zu überlegen, danach mach ich mich an die genaue Planung.
Wenn Ihr also auch noch teilnehmen möchtet, bitte melden :o)
Links der große Essbereich, der je nach Teilnehmerzahl noch erweitert werden kann. Rechts der wunderschöne Garten, den wir bei gutem Wetter ebenfalls nutzen können.
Für den Fall, dass Ihr meine letzten Updates nicht gelesen habt, hier nochmal die ungefähre Aufstellung, was es zu Essen geben wird, natürlich richtet sich die Auswahl auch nach der Anzahl der Teilnehmer.
  • Holsteiner Schinken
  • Krabben
  • Räucherfischplatte
  • Salate (Heringssalat, vegetarischer Salat, …)
  • Mecklenburger Kartoffelsuppe (vegetarisch)
  • Muscheln
  • Mecklenburger Schweinebraten
  • Waffeln mit Dipp (vegetarisch)
  • Brunklüten mit Sanddorn- und Fliederbeersauce
  • Bremer Rote Grütze
  • Evtl. Waffeln mit heißen Kirschen
  • Holsteinische Käseplatte 
Wenn Ihr auch noch eine Kleinigkeit aus Eurer Region beisteuern möchtet, ist das natürlich natürlich sehr willkommen, ansonsten werden wir aber sicher auch so satt ;o)
Links: Auch der Toilettenraum ist sehr liebevoll eingerichtet. Rechts: Im Obergeschoss befindet sich noch ein Raum mit einer gemütlichen Sitzecke, in die man sich zu einem gemütlichen Plausch zurückziehen kann.
Und damit Ihr wisst, auf wen Ihr bei diesem Treffen stoßen werdet, hier nochmal die aktuelle Teilnehmerliste:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI  
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Miriam von Chaosqueens Kitchen
  13. Miriams Begleitung 
  14. Sophie von Cucina Piccina  
  15. Susa von Monambelles
  16. Der Grieche, aka Grissini (Susas Begleitung) 
  17. Isi von spicy  
  18. Andreas von Kochsamkeit 
  19. Frau Foodfreak 
  20. Herr Datenhamster 
  21. Frau Kochschlampe  
  22. Anne vom Kekstester 
Unser letztes Kochtreffen von Hamburg kocht! hat bereits im Loft stattgefunden und Martin, sowie Orsi haben einige wirklich schöne Bilder der Küche gemacht. 
Im Oktober werden wir zwar wahrscheinlich keinen so sonnigen Tag erwischen, aber vielleicht wird es ja ein goldener Oktober und wir können das Treffen auch ein wenig nach draußen verlagern, ansonsten wird es aber auch im Loft selbst sehr gemütlich.

Ich hoffe, dass Ihr Euch noch sehr zahlreich anmeldet, also auf geht's!



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Waldbeerensirup

Als ich neulich den Limetten-Basilikum-Sirup von Nicky gekocht hab, gab es diesen hier gleich dazu. Ich hatte noch genau 500 g Waldbeerenmischung im Gefrierschrank, die darauf warteten verarbeitet zu werden - und wenn man eh schon mal dabei ist, so ein büschen Abwechslung ist ja schließlich auch nicht zu verachten ... 
Mein Favorit war zwar eindeutig der Limetten-Basilikum-Sirup, der ist einfach ungewöhnlich lecker, dieser war aber auch klasse - nur eben anders, trotzdem lecker.
Wenn Ihr also mal einen Rest Beerenmischung im TK habt oder einfach zuviele Beeren im Garten, die auf die Verarbeitung warten, macht Sirup draus!

Zutaten
500 g Waldbeerenmischung (TK)
Saft einer halben Zitrone
300 g Zucker
350 ml Wasser

Zubereitung
Alle Zutaten in einen Topf geben und den Inhalt zum Kochen bringen, ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis der Sirup etwas eingedickt ist.
Alles durch ein Sieb passieren und den Sirup in zuvor sterilisierte Flaschen füllen.

Den Sirup im Verhältnis 1:4 mit eisgekühltem Sprudelwasser auffüllen und mit Eiswürfeln  servieren.   

Quelle: Delicious Days (Kochbuch)



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Eingelegte Tomaten in Olivenöl

Das Einlegen und Haltbarmachen von Lebensmitteln ist ein Bereich, der mich ungemein fasziniert, am liebsten würde ich von früh bis spät in der Küche stehen und Obst und Gemüse einmachen. Leider gibt's da nur einen kleinen Haken, nämlich meine winzig kleine Wohnung. Nach ein paar Gläsern Pesto sind die Kapazitäten schon fast aufgebraucht.
Als  Martina Meuth und Bernd Neuner Duttenhofer der Tomate neulich eine ganze Sendung gewidmet haben, war aber gleich klar, dass ich zumindest die eingelegten Tomaten ganz schnell nachmachen musste. Letzte Woche hab ich dann meinen Raubzug auf dem Wochenmarkt gestartet und bin mir reicher Beute nach Hause gekommen. 
Für diese Tomaten hab ich mir Roma-Tomaten gekauft, weils so hübsch aussieht in rot und gelb, aber das ist nur eine optische Geschichte. 

Im Originalrezept werden die Tomaten gehäutet, den Schritt hab ich mir diesmal gespart, werd's beim nächsten Mal aber ausprobieren. Generell stört mich die Haut nicht, aber evtl. schmecken diese unglaublich leckeren Tomaten gehäutet ja tatsächlich noch besser - kann ich mir aber kaum vorstellen ;o) 

Zutaten
2-3 kg Tomaten
einige Thymianzweige
Salz und Pfeffer
evtl. Zucker
3 EL Olivenöl

Olivenöl zum Bedecken 
confierter Knoblauch nach Geschmack

Zubereitung
Die Tomaten zunächst häuten, je nach Größe vierteln oder nur halbieren und entkernen (wenn die Kerne aufgefangen werden, kann man daraus noch eine leckere Suppe kochen).
Die Tomaten eng nebeneinander auf ein Backblech legen und mit Salz und Pfeffer würzen, etwas frischen Thymian darüber streuen. Je nach Intensivität und Geschmack der Tomaten evtl. noch etwa Zucker darüber streuen, das verstärkt den Geschmack.
Mit Olivenöl beträufeln und darauf achten, dass auch Olivenöl daneben läuft, damit die Tomaten nicht ansetzen.
Im auf 100 °C vorgewärmten Ofen zwei bis zweieinhalb Stunden trocknen. Nach der halben Zeit die Tomaten wenden. Dann abkühlen lassen.

Zum Aufbewahren in ein sterilisiertes Weckglas schichten, nach Geschmack etwas confierten Knoblauch dazugeben und mit gutem Olivenöl bedecken.



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Ihr kennt das sicher, sobald man nicht nur für sich allein kocht, muss man zwangsläufig Kompromisse schließen. 
Bei uns gibt es reichlich Zutaten, die ich mag, mein Mitesser aber nicht und umgekehrt. Grundsätzlich kann man sagen, dass mein Mitesser vieeel krüscher ist als ich, er mag beispielsweise keine Kirschen, Spargel, Pilze, Spinat und auch keine Nüsse ... 

Ihr fragt Euch jetzt sicher, wie kann man keine Kirschen mögen? Hab ich mich (und ihn) auch schon oft gefragt. Kirschen sind doch ausnahmslos lecker, daran kann man eigentlich gar nichts nicht mögen. Er schon, er kann das. Sobald ich ihn dazu "überrede" doch mal wieder eine Kirsche zu probieren, verzieht er völlig angewidert das Gesicht und wartet nur darauf, sie möglichst schnell wieder auszuspucken. Ich hab's jetzt aufgegeben, ist ja schade drum und hat durchaus auch etwas Positives, so bleibt mehr für mich ;o)

Ganz ähnlich verhält es sich mit Nüssen, Mandeln, Pinienkernen, usw. usf., die mag er nämlich auch nicht. Glücklicherweise bin ich kein Nuss-Junkie, ich mag sie zwar, kann aber auch drauf verzichten und ersetze sie halt bei Gebäck durch eine Extraportion Mehl, Kekskrümel oder Ähnliches. Bei Pesto ist das schon schwieriger, aber irgendeine Lösung findet sich natürlich auch hier, und sei es halt Panko ... 

Ich bin ja sowieso ein Fan von allem, was knusprig ist und daher mag ich diese Abwandlung des Pesto Genovese mittlerweile auch lieber als das Original. 
Wie gut, dass mein Mitesser keine Nüsse mag ;o)

Zutaten 

Für das Pesto
1 großes Bund Basilikum 
2 confierte Knoblauchzehen 
etwas Abrieb einer Bio-Zitrone 
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zusätzlich 
Panko 
etwas Piment d'Espelette 
Olivenöl

frisch geriebener Parmesan
Tagliatelle oder andere Pasta nach Wahl

Zubereitung 
Basilikum waschen, gründlich trockenschleudern und die evtl. vorhandenen holzigen Teile der Stiele entfernen. Zusammen mit den Knoblauchzehen in einen Mixer geben und Zitronenbrieb, Salz, Pfeffer und nach und nach Olivenöl dazugeben, dass sich das Basilikum aufmixen lässt. 
Soll das Pesto aufbewahrt werden, in ausgekochte Gläser füllen und mit Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank hält es sich so wochen-, bzw. monatelang. 

Für die Knuspervariante Pasta al dente kochen. In der Zwischenzeit Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Panko darin bei mittlerer Hitze goldbraun rösten, mit etwas Piment d'Espelette oder anderem Chilipulver würzen. 
Die Pasta abgießen und tropfnass zurück in den Topf geben. Pesto dazugeben und frisch geriebenen Parmesan unterheben, durchschwenken. Pasta in die Pfanne zu dem angeröstetem Panko geben, ebenfalls kurz durchschwenken und sofort servieren.



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Melonensalat mit Minzdressing

Bevor die Melonensaison bald vorbei ist, gibt's heut noch eine besonders schnelle und einfache Salat-Variante, die mir besonders gut geschmeckt hat. 
Durch die Minze und den Zitronensaft bekommt die, wie ich finde, leicht dumpfe Cantaloupe-Melone eine ganz tolle Frische, ideal für einen heißen Sommertag - aber auch sehr lecker an einem nur mäßig warmen Spätsommertag ;o)
Ich hab noch eine Wassermelone daheim, die ich aber pur verspeisen werde, im nächsten Sommer gibt's dann auf jeden Fall wieder diesen Salat. 
Bei der Wahl der Melonensorten könnt Ihr Euren persönlichen Vorlieben völlig freien Lauf lassen, nehmt einfach die Sorten, die Ihr bekommt - schmecken wird der Salat auf jeden Fall!

Zutaten
ca. 1/4 Wassermelone (hängt von der Größe ab)
1 Cantaloupe-Melone
Vanillesirup
Saft einer Zitrone
1 Bund Minze

Zubereitung
Melonen in Würfel schneiden oder mit einem Kugelausstecher in Form bringen.
Sirup, Zitronensaft und gezupfte Minzblätter in einen Blender geben und gründlich pürieren. Mit den Melonenbällchen mischen und für einige Zeit in den Kühlschrank stellen.
Gekühlt servieren. 



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Film ab!




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Ganz herzlich willkommen in der allgemeinmedizinischen Abteilung des Kuriositätenladens. Richtig, als gut sortiertes Fachgeschäft führen wir natürlich auch Medizinbedarf, versteht sich ja von selbst ;o)
Ok ok, ganz so ist es natürlich nicht, aber erstmal ganz von vorne: 
Vor einigen Jahren hab ich mir auf der Suche nach einem geeigneten Greifwerkzeug für die Küche eine Mälzer-Zange gekauft, war damals ja in aller Munde und wurde einem an allen Ecken quasi nachgeschmissen. Leider bin ich mit diesem Ding absolut nicht warm geworden, ich fand sie unhandlich, ständig schnappte das Ding nach allem, nur nicht nach den Dingen, die es greifen sollte und wirklich gut zu Reinigen war sie auch nicht. 
Irgendwann ist sie in den Besitz meiner Mutter übergegangen, die wunderbar mit ihr zurecht kommt und ich war wieder alleine - zangenlos ... 

Nun wissen wir ja alle, dass Fernsehen bildet und so hab ich irgendwann in einer Kochsendung (ich glaube es war bei Herta Poletto) gesehen, dass dort eine medizinische Pinzette zum Wenden von Fleisch, Gemüse und allem, was man halt so wenden kann, verwendet wurde - prima Idee!
Und wo bekommt man eine solche Pinzette? In der Apotheke, im Medizinbedarf oder im Sanitätshaus? Gaaaaanz kalt. 
Auf dem Wochenmarkt, ist doch klar :o)
Auf eigentlich jedem Wochen- oder Flohmarkt (entsprechender Größe) gibt es mittlerweile Stände, die von Dentalspiegeln, über Skalpelle bis hin zu Spekula alles verkaufen. Im Prinzip kann sich so Jeder eine kleine Privatpraxis einrichten... 
Wollte ich natürlich nicht, auch wenn ich vor vielen, vielen Jahren mal in dieser Branche gearbeitet hab und daher eine besondere Affinität zu derlei Gerätschaften habe. In diesem Fall wollte ich aber nur eine solche Pinzette - ehrlich. 
Diese Pinzetten sind ca. 30 cm lang (die genaue Länge wird heut noch nachgereicht, ich kann grad nicht aufstehen und sie nachmessen), man kann ganz wunderbar präzise damit greifen, sie lassen sich sehr leicht reinigen, und, und, und.
Die Pinzette und ich sind so -Platzhalter für gekreuzte Finger- und ich möchte sie wirklich nicht mehr missen. Und darum hat mein kleines Schätzchen einen Eintrag im KuLa verdient und musste Euch unbedingt vorgestellt werden.



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Bagels 2.0

Neuigkeiten aus der hauseigenen Backstube, heut verrate ich Euch ein ganz besonderes Rezept: meine Lieblings"brötchen" - ich bin regelrecht süchtig nach diesen Kringeln.

Es ist ja nicht das erste  Bagelsrezept, das ich hier veröffentliche, aber es ist vieeeel besser als das andere. 
Dieses Rezept hab ich mir selbst zusammengewurschtelt, nachdem ich ein amerikanisches nachbacken wollte und die Cup-Angaben mal wieder vorne und hinten nicht passten - also selbst Hand angelegt und dieses Rezept ist nun das Resultat. 
Ich verwende für dieses Rezept eine Mischung aus 550er und 812er Mehl, beides bestelle ich bei der Adler-Mühle. Wenn Ihr die Bagels nachbacken möchtet, aber kein 812er habt und auch nicht extra bestellen möchtet, verwendet ausschließlich 550er, das ist auch kein Problem - evtl. müsst Ihr die Wassermenge minimal anpassen, aber das ist eh immer sehr individuell und kommt auf das Mehl selbst an.  
Ansonsten kann ich die Mehle der Adler-Mühle und hier besonders das 812er uneingeschränkt empfehlen, vom 812er bin ich im Laufe der Zeit ein großer Fan geworden.

Zutaten
300 g Mehl 550
300 g Mehl 812
13 g Salz
1 Tütchen Trockenhefe
350 g Wasser
2 EL Honig
3 EL Öl (Rapsöl)

3 EL Honig für das Wasser

Zubereitung
Die Trockenhefe zusammen mit dem zimmertemperierten Wasser in ein Gefäß geben und einige Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.
Mehl und Salz trocken verrühren, Honig, Öl und Hefewasser dazugeben und alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten.

Abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat - kann je nach Umgebungstemperatur auch länger dauern. 
Den Teig abschlagen, nochmals kurz durchkneten und  in 8 Portionen teilen, diese jeweils rund wirken. 
In jeden Teigling mit einem Kochlöffelstiel ein Loch in die Mitte drücken und die Teiglinge um den Kochlöffel drehen, evtl. das Loch noch mit den Händen nacharbeiten. 
In einem großen Kochtopf Wasser auf 80°C erhitzen und die Bagels 30 Sekunden darin schwimmen lassen, währenddessen 1x wenden.
Teigringe auf das Backblech legen und kurz trocknen lassen, dann mit Eiweiß bestreichen und nach Geschmack mit Sesam, Mohn, Kleie, usw. bestreuen.
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen, bis die Bagels goldbraun sind. 
Herausnehmen und auf einem Rost abkühlen lassen.  

Hier nochmal die einzelnen Schritte im Detail: 

wundert Euch nicht über die gelben Flecken, auf den ersten beiden Bildern seht Ihr Safran-Bagels
Mit einem gut bemehlten Kochlöffel stecht Ihr wie hier zu sehen ist in die Mitte der runden Teiglinge, und dreht sie ähnlich einem Tellerjongleur um die eigene Achse, so dass sich das Loch vergrößert. 

Sobald alle Teiglinge aussehen wie labbrige Schwimmreifen, in einem großen Topf Wasser auf ca. 80°C erhitzen und den Honig einrühren. 

Je nach Topfgröße 1-4 Bagel mit der "schönen Seite" nach unten  hineingeben und ca. 30 Sekunden schwimmen lassen. Nach 20 Sekunden umdrehen. 

Mit einer Schöpfkelle herausnehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Die Teiglinge 1-2 Minuten antrocknen lassen und dann mit Eiweiß bestreichen und  nach Geschmack mit Mohn, Sesam, Kleie, Röstzwiebeln, Leinsamen, usw. usf. bestreuen. 



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Im Tomatenrausch ...

Heut ging's mal wieder auf den Isemarkt, diesmal mit dem Vorsatz, Tomaten zu erbeuten. Kein Problem, momentan gibt es nicht nur die unterschiedlichsten Sorten, laut meiner Gemüsefrau schmecken sie jetzt auch am Besten.
Eigentlich sollten es nur rote und gelbe Tomaten werden, die möchte ich nämlich trocknen und einlegen, bzw. zu Ketchup verarbeiten, dann sprangen sie mich aber förmlich an und wollten alle mitgenommen werden: das gelbe Birnchen, Ochsenherz, Green Zebra, Berner Rose, Pfirsich-Tomate, Yellow Pear, Große Violette, Tigererella, usw. usf. 
Ganz schnell wurden es über 5 kg Tomaten und morgen geht's dann ans Trocknen, bzw. Einkochen. 
Heut gibt's eine grooooße Schüssel Tomatensalat, versteht sich von selbst, oder?



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Chili con Carne

Ich hab grad ne kleine Koch-Krise, oder besser gesagt eine schlechte Phase...
Nicht nur, dass mir momentan komplett die Ideen ausgehen, das was ich koche ist im Endeffekt meist alles andere als kameratauglich und wenn ich doch mal ein Foto knipse, wird garantiert das nix. 
Schlechte Phase, wie ich sagte ... 
Nun gab's gestern Abend ja keinen anständigen Tatort, also hab ich die Zeit genutzt und mich mit einem Stapel Kochbücher bewaffnet hingesetzt und Rezepte gewälzt. Tatsächlich  hab ich dabei einige sehr interessante Rezepte gefunden, die nächsten Tage gibt's also eine Menge zu tun - ihr müsst mir nun nur noch die Daumen drücken, dass die Resultate einigermaßen vorzeigbar werden, sonst nützen mir die besten und interessantesten Rezepte nix ;o)

So, nu aber zum heutigen Gericht. Ein Blick auf die Wetterkarte zeigt, dass da schon wieder ein riesiges Regengebiet vor den Toren Hamburgs steht, also ist es an der Zeit für einen kräftigen Eintopf - heut gibt's Chili!
Ich sag Euch lieber nicht, dass es dieses Chili schon vor einer Weile an einem der heißesten Tage dieses Jahres gab. Keine Ahnung, was mich da geritten hatte, aber ich hab es uns schön geredet, denn in Texas, Arizona und umzu isses ja schließlich auch immer recht sonnig, also passte das doch ;o)

Schon eine ganze Weile wollte ich ein richtiges Chili machen, nicht diese üblichen Hackfleischpfannen, die damit eigentlich herzlich wenig zu tun haben. Weil mir aber immer die Chilischoten fehlten, wurde das Chili monatelang vor mir hergeschoben. Beim letzten Madavanilla-Großeinkauf hab ich dann zugeschlagen und auch gleich drei Sorten Chili mitbestellt.
Das Rezept hab ich mir aus vielen Rezepten zusammengebastelt, unter Anderem hatte ich schon vor einer ganzen Weile irgendwo den Tipp gelesen, die Chilischoten einzuweichen und dann zu pürieren, so kann man sehr einfach den Schärfegrad nach dem persönlichen Geschmack anpassen. Für mich absolut ideal, da ich nicht so wahnsinnig viel Erfahrung mit den verschiedenen Chilisorten habe. Den Rest dieser Chilipaste hab ich mit Öl bedeckt im Kühlschrank stehen, dort wartet er sie auf den nächsten Einsatz. 

Zutaten
1 kg Rindfleisch, in Würfel von ca. 3x3 cm geschnitten
8 Scheiben durchwachsener Speck, in Streifen geschnitten
2 Zwiebeln, grob gewürfelt
8 Knoblauchzehen, fein gehackt
5 Ancho-Chilischoten
2 Cascabel-Chilischoten
2 Arbol-Chilischoten
2 Dosen Tomaten, jeweils ca. 700 g Einwaage
1 Dose Kidney-Bohnen, ca 500 g
1 Tasse starker Kaffee
1 Flasche Bier
2 TL Oregano
Salz 

Zubereitung
Chilischoten trocken in einer Pfanne bei milder Hitze anrösten, dabei darauf achten, dass sie nicht verbrennen. Mit kochendem Wasser übergießen und ca. 30 Minuten stehen lassen.
In der Zwischenzeit den Speck bei mittlerer Hitze in einem Schmortopf auslassen. Das Fleisch dazugeben und von allen Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und beiseite stellen.
Die Zwiebelwürfel ebenfalls einige Minuten glasig anschwitzen. Knoblauch zufügen und kurz mit schwenken.
Speck, Fleisch, Tomaten, Bohnen, Kaffee, Bier und Oregano zugeben.
Chilischoten ausdrücken, in einem Mixer mit etwas Wasser fein hacken und nach Geschmack dazugeben. (Erstmal vorsichtig beginnen und an den persönlichen Geschmack rantasten.
Einmal aufkochen, dann die Temperatur reduzieren und bei schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 2 Stunden simmern lassen. Wenn notwendig noch etwas Wasser zufügen. 



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Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 23.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest


Mal wieder eine kleine Erinnerung, nicht, dass Ihr das Treffen verpasst und dann im November sagt "Ach Mensch, hättest Du doch was gesacht!" ;o)
Ende August läuft die Anmeldefrist ab, danach gehen wir in die heiße Planungsphase und überlegen uns, was genau wir kulinarisch für Euch auf die Beine stellen können. Alle anderen Details hab ich ja schon mehrmals aufgezählt und auch diesmal seht Ihr weiter unten wieder meine heißgeliebten Listen.
Eine kleine Neuerung, bzw. Frage an die Teilnehmer hab ich noch, es geht natürlich nur um Euer Bestes, das Geld!
Wir werden die Kosten für Raummiete, Lebensmittel, etc. sicher nicht auf den Cent ausrechnen/schätzen können, sondern bestimmt ein kleines Sicherheitspolster einbauen, ich möchte ja nicht im Endeffekt das Treffen aus eigener Tasche finanzieren - so gern ich Euch hab ;o)

Viva Con Agua Natürlich möchte ich mich an dem Geld nicht bereichern, daher hab ich mir überlegt, mit diesem Geld eine gute Sache zu unterstützen. Seit einer ganzen Weile findet Ihr ganz unten in meiner Sidebar das Logo von Viva Con Agua und genau diese Initiative würde ich im Fall eines Falles sehr gern mit dem Geld unterstützen. 
Ich hoffe, Ihr habt nichts dagegen, ansonsten bitte Laut geben!

So, mehr gibt's diesmal eigentlich gar nicht zu sagen, außer, dass der Anmeldeschluss wie gehabt der 31.08.2010 sein wird, Ihr also noch 2 Wochen zur endgültigen Entscheidungsfindung habt.
Links der große Essbereich, der je nach Teilnehmerzahl noch erweitert werden kann. Rechts der wunderschöne Garten, den wir bei gutem Wetter ebenfalls nutzen können.
Für den Fall, dass Ihr mein letztes Update nicht gelesen habt, hier nochmal die ungefähre Aufstellung, was es zu Essen geben wird, natürlich richtet sich die Auswahl auch nach der Anzahl der Teilnehmer.
  • Holsteiner Schinken
  • Krabben
  • Räucherfischplatte
  • Salate (Heringssalat, vegetarischer Salat, …)
  • Mecklenburger Kartoffelsuppe (vegetarisch)
  • Muscheln
  • Mecklenburger Schweinebraten
  • Waffeln mit Dipp (vegetarisch)
  • Brunklüten mit Sanddorn- und Fliederbeersauce
  • Bremer Rote Grütze
  • Evtl. Waffeln mit heißen Kirschen
  • Holsteinische Käseplatte 
Wenn Ihr auch noch eine Kleinigkeit aus Eurer Region beisteuern möchtet, ist das natürlich natürlich sehr willkommen, ansonsten werden wir aber sicher auch so satt ;o)
Links: Auch der Toilettenraum ist sehr liebevoll eingerichtet. Rechts: Im Obergeschoss befindet sich noch ein Raum mit einer gemütlichen Sitzecke, in die man sich zu einem gemütlichen Plausch zurückziehen kann.
Und damit Ihr wisst, auf wen Ihr bei diesem Treffen stoßen werdet, hier nochmal die aktuelle Teilnehmerliste:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI  
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Martins Ehefrau
  13. Miriam von Chaosqueens Kitchen
  14. Miriams Begleitung 
  15. Sophie von Cucina Piccina  
  16. Susa von Monambelles
  17. Der Grieche, aka Grissini (Susas Begleitung) 
  18. Isi von spicy  
  19. Andreas von Kochsamkeit 
Unser letztes Kochtreffen von Hamburg kocht! hat bereits im Loft stattgefunden und Martin, sowie Orsi haben einige wirklich schöne Bilder der Küche gemacht. 
Im Oktober werden wir zwar wahrscheinlich keinen so sonnigen Tag erwischen, aber vielleicht wird es ja ein goldener Oktober und wir können das Treffen auch ein wenig nach draußen verlagern, ansonsten wird es aber auch im Loft selbst sehr gemütlich.

Ich hoffe, dass Ihr Euch noch sehr zahlreich anmeldet, also auf geht's!



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TrariTrara, die Druckfunktion is da!

Seit Monaten bastel ich mühsam an einer Druckfunktion rum, passe jedes Rezept an, wähle vereinzelt Bilder aus und schlage mir so manche Stunde um die Ohren, nur um beim Vorbeischauen in amerikanischen Blogs diese unglaublich geniale Druckfunktion zu finden, die all meine Mühen überflüssig macht ... *wimmer ... 
Egal, ich will nicht meckern, hab sie ja noch rechtzeitig gefunden, bevor ich endgültig fertig war, außerdem wäre meine Lösung nicht annähernd so praktisch gewesen - also alles Bestens!

Darf ich nun also vorstellen? Druckfunktion - Leserschaft. Leserschaft - Druckfunktion. 

Ihr findet direkt unter jedem Artikel einen kleinen Button, den Ihr nur anklicken müsst und schon landet Ihr in der Druckansicht. Dort könnt Ihr auswählen, welche Textpassagen Ihr mit ausdrucken wollt und auch Bilder können entfernt werden - toll, oder? 

Falls Ihr Probleme mit der Druckfunktion habt, sagt bitte Bescheid, dann schau ich, was ich machen kann. 

P.S.: Zusätzlich kann man die Rezepte auch zum PDF umwandeln. Hach, ich bin ganz begeistert :o)



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Limetten-Basilikum-Sirup

Bei uns wird sehr viel Wasser getrunken, besonders, seit wir uns vor einer Weile einen ganz tollen Sodastreamer mit Glasflaschen zugelegt haben. Nun muss ich endlich kein schlechtes Gewissen mehr haben, weil mein Mitesser pro Woche 2-3 Kästen Wasser die geschätzten 1365 Stufen bis hoch in unsere Dachbutze schleppen musste. Wir kaufen uns jetzt einfach alle paar Wochen eine neue Patrone und gut ist. 
Den Sodastreamer werd ich demnächst übrigens nochmal genauer vorstellen, von dem Gerät bin ich nämlich schwer begeistert und muss diese Begeisterung einfach mit Euch teilen ;o)

Seit diesem Sommer hab ich die Sirupkocherei für mich entdeckt, wirklich toll, wieviele Sorten man auf so simple Art und Weise zuhause herstellen kann - unnötig zu erwähnen, dass sie allesamt vieeel besser schmecken als das Zeug, dass es im Supermarkt gibt. 
Das Rezept für diesen Sirup habe ich aus Nickys Kochbuch "Delicious Days", wer das Buch tatsächlich immer noch nicht hat, sollte das schleunigst nachholen. Es beinhaltet eigentlich genau das, was ich besonders gern mag, schnelle, einfache Gerichte, die trotzdem das gewisse Etwas haben und die man nicht an jeder Ecke bekommt. Nicht nur ihr Blog gehört zu meinen absoluten Lieblingen, sondern das Buch auch. 
Wie gut ein Kochbuch (in meinen Augen) ist, kann man bei mir immer sehr gut an den unzähligen Klebezettelchen erkennen, die oben, links und auch unten drin kleben.Delicious Days sieht ziemlich wild aus, es kleben mehr Zettelchen drin, als ich jemals nachkochen kann - ein sehr gutes Kochbuch also ;o) 

Das Rezept für diesen Sirup hab ich ein wenig abgewandelt, zum Einen lasse ich den Basilikum nicht solange ziehen (im Originalrezept zieht er insg. 1 Stunde), zum Anderen lasse ich ihn etwas länger kochen, ich bilde mir ein, dass er dadurch länger haltbar ist, weil er richtig durchkocht.

Zutaten
5 Limetten (davon 2 Bio-Limetten), ergeben 150 ml Limettensaft
300 g Zucker
350 ml Wasser
1 kleines Bund Basilikum

Zubereitung
Die Bio-Limetten heiß waschen und entweder mit einem Sparschäler schälen (darauf achten, dass der Schäler dünn schält und die weiße Schicht unter der gelben Schale stehen lässt) oder mit einer Reibe die Schale fein reiben. Alle Limetten auspressen, die Saftmenge muss bei 150 ml liegen.
Limettensaft mit Zucker, Limettenabrieb und Wasser zum Kochen bringen und ca. 15 Minuten köcheln, bis der Sirup ein wenig eingedickt ist. Von der Platte ziehen und beiseite stellen. Den Basilikum gut abspülen und dazugeben. Ca. 1/2 Stunde ziehen lassen, wer eine kräftigere Basilikumnote bevorzugt, lässt den Sirup bis zu einer Stunde ziehen.
Den Basilikum herausfischen, gut ausdrücken und den Sirup nochmals ca. 5 Minuten aufkochen. In sterilisierte Flaschen füllen und gut verschließen.

Den Sirup im Verhältnis 1:4 mit eisgekühltem Sprudelwasser auffüllen und mit Eiswürfeln  servieren. 

Quelle: Nicole Stich - Delicious Days 



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Irgendwann möchte ich hier im KuLa eine eigene Käsekuchen-Kategorie aufmachen, bei zwei Rezepten lohnt es sich aber noch nicht, da müssen erst noch ein paar Rezepte zusammen kommen.

Ich konnte mal wieder nicht warten und hab den Kuchen viel zu früh angeschnitten, daher sieht er noch sehr feucht aus.
Warum eine eigene Kategorie? Käsekuchen-Rezepte kann man, genauso wie Kartoffelsalat, gar nicht genug haben. Käsekuchen ist ein ganz besonderer Kuchen. Zwar in der Regel viel zu groß für einen 2-Personen-Haushalt, hat er eine Eigenschaft, wegen der es sich trotzdem lohnt, einen Käsekuchen auch für nur 2 Personen zu backen.
Zuallererst ist Käsekuchen natürlich gnadenlos lecker, das ist ja schon mal nicht ganz unwichtig. Zusätzlich macht Käsekuchen aber auch glücklich - ok, das macht Pasta, Schokopudding, Zitroneneis, Risotto, Pizza, Sushi, etc. auch, Käsekuchen gehört aber halt auch in diese Gruppe, zum Soulfood. 
Nach einem Stückchen Käsekuchen sieht die Welt schon ganz anders aus und damit meine ich nicht, dass man danach geschätzte 4,5 Kilo schwerer ist. Nieselregen, schlechte Laune und dann eine große Tasse Tee mit einem leckeren Stück Käsekuchen, da geht doch ganz fix wieder die Sonne geht auf!

Zutaten
200 g Butterkekse
125 g zerlassene Butter

400 g Crème fraîche
200 g saure Sahne
2 Eier
150 g Zucker
Abrieb von einer Bio-Zitrone
200 g frische Himbeeren

Zubereitung
Die Butterkekse in einem Mixer mahlen, bis sie bröselig sind, die Butter in einem kleinen Topf bei milder Hitze zerlassen. Butterkeksbrösel in eine Schüssel geben und die zerlassene Butter darüber gießen, alles gut vermengen.
Eine Springform mit Backpapier auslegen, den Rand darum geben und fest ziehen. Die Butterkeksmischung auf dem Boden verteilen und mit einem Messer oder einer Palette sehr gut festdrücken. Eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
In der Zwischenzeit die Crème fraîche, saure Sahne, Eier, Zucker und den Zitronenabrieb in einer Schüssel miteinander verquirlen.
Den Kuchenboden aus dem Kühlschrank nehmen und die Creme ganz vorsichtig über einen großen Löffel auf den Boden laufen lassen. Wenn man zu schnell gießt, löst sich der Boden wieder.
Himbeeren verlesen und gleichmäßig auf der Creme verteilen.
Im auf 150°C vorgeheizten Backofen auf mittlerer Stufe ca. 90 Minuten backen, bis die Creme gleichmäßig gestockt ist.
Auskühlen lassen und im Kühlschrank ca. 1 Stunde kühl stellen. 

Quelle: Coffee & Cake



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Braaaatkartoffeln, das is doch Kinderkram, werden jetzt sicher einige denken - isses nicht! Wirklich gute Bratkartoffeln sind eine Kunst, schlechte gibt's wie Sand am Meer. 
Ich hab verschiedene Bratkartoffel-Versionen durch:
Bratkartoffeln aus rohen oder vorgekochten Kartoffeln, in Scheiben oder Würfeln, in Butter, Öl oder Schmalz gebacken, in der Eisen- oder beschichteten Pfanne, usw. usf. Die Liste ließe sich noch weiter fortführen. 
MEINE perfekten Bratkartoffeln sehen so aus: 

rohe ungeschälte Kartoffeln in Würfel geschnitten und in Butterschmalz ausgebacken
Ich wasche und schrubbe die Kartoffeln mit einem Schrubberhandschuh, trockne sie gründlich ab und schneide sie in Würfel. Würfel deshalb, weil Scheiben mir zu sehr bröseln, Würfel bleiben dagegen völlig intakt.

Oft wird ja propagiert, dass gute Bratkartoffeln nur in einer Eisenpfanne gelingen, in meinen Augen ist das Unsinn. Ich hab Bratkartoffeln schon parallel in einer Eisen-, sowie in einer beschichteten Pfanne gebraten und ein absolut identisches Ergebnis erhalten. Was wirklich wichtig ist, sind 3 Dinge: 
Bratkartoffeln sind alles, nur kein FastFood. 

Bei mittlerer Hitze brate ich die Kartoffelwürfel in dem Butterschmalz, wende sie von Zeit zu Zeit (aber nicht andauernd drin rum stochern) und warte geduldig, bis sie schön goldbraun sind. 
Zwiebelwürfel geb ich erst gegen Schluss dazu und brate sie mit, bis sie ebenfalls knusprig sind. 
Wenn man die Zwiebeln schon von Beginn an mit brät, verbrennen sie, werden schwarz und schmecken bitter - nicht lecker. 

Kräuter wie Petersilie, Thymian, etc. kommen ganz am Schluss dazu und werden nur noch kurz mitgeschwenkt. Zarte Kräuter wie Petersilie frittieren durch das heiße Butterschmalz und werden ebenfalls knusprig - sehr lecker. Genauso Salz und Pfeffer, beides kommt ganz zum Schluss dazu.

Jetzt nicht mehr lange stehen lassen, sondern sofort servieren. 

Ich versprech Euch, dafür lasst Ihr jedes Mehr-Gang-Menü stehen ;o)



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Taboulé

Eigentlich braucht es für Taboulé kein Rezept, Taboulé ist der ideale Salat, um nach Gutdünken die Zutaten zu variieren. Für alle, die aber gern mal meine Version ausprobieren möchten, hab ich hier die Mengenangaben zusammengefasst, wie sie sich im Laufe der Jahre im KuLa eingebürgert haben. 

Bulgur gibt es in der Regel in 3 unterschiedlichen "Körnungsgraden" von sehr fein bis recht grob. Ich verwende am liebsten den mittleren, den groben mag ich ganz und gar nicht und der feine ist mir halt zu fein - die Mitte ist hier ideal ;o)
Wenn es keine guten Tomaten gibt (momentan haben wir die Probleme ja glücklicherweise nicht und die Marktstände biegen sich unter der Last wunderbar aromatischer Tomaten), nehme ich sehr gern getrocknete Tomaten, dann hält sich der Salat auch länger als mit frischen. 
Mit frischen Tomaten zubereitet, schmeckt der Salat am Zubereitungstag am Besten, am nächsten Tag haben die Tomaten (kommt natürlich auch auf die Sorte an) zuviel Saft abgegeben, der Salat wird matschig und die Tomaten labberig. 
Wer den Salat für den nächsten Tag, also evtl. für's Büro, zubereiten möchte, dem empfehle ich also eindeutig die Verwendung von getrockneten Tomaten.  

Zutaten
200 g Bulgur (mittlere Körnung)
3 Tl geröstetes Suppengewürz
300 ml kochendes Wasser
4 Tomaten

1 Gurke 

1 Bund Frühlingszwiebeln

1 großes Bund glatte Petersilie 
1 Bund Minze
1 Zitrone
5 EL Olivenöl 

Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Bulgur in eine Schüssel geben, und mit soviel kochendem Wasser begießen, dass er komplett bedeckt ist. Das Wasser wird komplett aufgesogen und es ist kein Abgießen notwendig. Solange stehen lassen, bis der Bulgur komplett gequollen und abgekühlt ist. dabei 1x mit einer Gabel auflockern.
Tomaten vierteln und die Kerne entfernen - in Würfel schneiden. Die Gurke längs halbieren und mit einem EL das Kerngehäuse entfernen - ebenfalls in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
Petersilie und Minze grob hacken.
Alles in eine große Schüssel geben und alles reichlich mit Salz und Pfeffer würzen, Zitronensaft und Olivenöl dazugeben und miteinander vermengen.




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Film ab!

Heut machen wir mal keine Musik, sondern schauen nen Film!


Ich weiß, dieses Filmchen hab ich vor 1 1/2 Jahren schon mal gebloggt, aber damals kam ja nur alle paar Wochen mal Jemand im KuLa vorbei und der Film ist wirklich eine Perle, daher heut also nochmal - außerdem laufen im Fernsehen auch nur noch Wiederholungen, da kann ich das auch ;o)

Viel Spaß all denen, die ihn noch nicht kennen!

Ach so, bevor Ihr Euren Kindern den Film vorspielt, schaut Ihn Euch erstmal allein an, der ist nicht ganz so nett, wie er auf den ersten Blick scheint ;o)


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