... ne Currywurst!

Als Fischkopp durch & durch vertrete ich selbstverständlich vehement den Standpunkt, dass die Currywurst in Hamburg erfunden wurde, daran gibt's gar nichts zu rütteln, ebenso wenig daran, dass sie hier selbstverständlich am Besten schmeckt :o)
Aber ich will keine Grundsatzdiskussion anzetteln, sind ja schließlich auch alles beweisbare Fakten. 
Heut gibt's ein Rezept für eine leckere Currysauce, das ich neulich in einem Lecker-Sonderheft gefunden habe. Diese Sonderausgabe enthält Rezepte aus der Sylter Sansibar, allesamt sehr einfache, schnelle Gerichte - einige haben wir schon probiert und waren durch die Bank weg eigentlich sehr angetan. Wenn Ihr das Heft noch bekommt, schaut ruhig mal rein.


Bei der Dosierung des Currypulvers, sowie des Sambal Oeleks kommt es natürlich sehr drauf an, welche Mischung, bzw. Sorte Ihr verwendet, d.h., hier müsst Ihr Euch selbst rantasten.
Uns kommt von jetzt an keine fertige Currysauce mehr ins Haus, diese ist als neuer Standard gesetzt, wie mein Mitesser immer so schön sagt ;o)  
Jetzt fehlt nur noch ein wirklich guter Ketchup, bzw. das Rezept dafür. Wenn Ihr mir eins empfehlen könnt, wär das wirklich klasse - schließlich muss die Imbissecke des Kuriositätenladens noch weiter ausgebaut werden. 

Zutaten
1 große Zwiebel, sehr fein gewürfelt
Rapsöl
1 EL brauner Zucker
ca. 3 EL englisches Currypulver
400 g Pelati
2 kleine Gewürzgurken, sehr fein gewürfelt 
200 g Tomatenketchup
100 ml Wasser
3 TL Gemüsebrühpulver
3 EL Apfelessig
ca. 1-2 TL Sambal Oelek
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die gewürfelte Zwiebel in dem Rapsöl glasig anschwitzen, dabei darauf achten, dass die Zwiebelwürfel nicht bräunen. Braunen Zucker zufügen und hell karamellisieren. Currypulver darüberstreuen, kurz anschwitzen, dann sofort die Pelati angießen und aufkochen lassen.
Tomatenketchup, fein gewürfelte Gewürzgurken, Wasser, Brühpulver und Essig dazugeben und alles ca. 30 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Mit Sambal Oelek, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. 
In sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen, komplett abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. 

Und last but not least noch ein Klassiker, der in einem Currywurst-Post wirklich nicht fehlen darf - Telekolleg - Imbissdeutsch


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Dieses Rezept fällt mal wieder in die Kategorie der Rezepte, die ich ohne Foodblog im Leben nicht kennengelernt hätte. Und besonders in solchen Situationen bin ich dann wieder bannig froh, dass ich meinen kleinen Blog habe, von den vielen unglaublich genialen Rezepten meiner Damen und Herren Kollegen profitieren kann und mir so die tollsten Rezepte quasi sogar frei Haus geliefert werden - Danke! :o)

Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht, Ich bin absolut kein Müslityp - im Gegenteil, mit "normalem" Müsli kann man mich wirklich jagen. Wenn überhaupt, esse ich morgens ein Käsebrot, aber mit Sicherheit kein Müsli *grusel ...
Als ich dieses Rezept bei Nicky entdeckte, war zwar sofort klar, dass ich das schnellstens nachmachen wollte, aber nicht für mich, sondern für meinen Mitesser. Der hat sich zum damaligen Zeitpunkt nämlich  tatsächlich jeden Morgen noch diese unsäglichen Weetabix reingequält  einverleibt. Schon allein die Vorstellung, jeden Morgen diese staubtrockenen, undefinierbaren Briketts zu essen, war für mich zuviel, daher musste irgendein Ersatz her - die Frühstückshaferflocken schienen mir dafür geradezu ideal. 

Muscovado-Zucker
Im Rezept ist Muscovado-Zucker angegeben, den man aber auch problemlos durch braunen Zucker austauschen kann. An dieser Stelle, weiß Jemand von Euch, ob Moscovado-Zucker und brauner Zucker identisch ist? Mein Muscovado-Zucker unterscheidet sich nämlich nicht nur in der Konsistenz (er ist viel fester und im Gegensatz zu braunem Zucker nicht rieselfähig), sondern schmeckt auch kräftiger, bzw. hat eine ausgeprägte Malznote, die der braune Zucker so nicht hat. Wiki verweist bei Muscovado-Zucker nur auf Rohrzucker, daher bin ich etwas unsicher. (Nachtrag: diese ganzen Bezeichnungen für die unterschiedlichen Zuckersorten machen mich ganz kirre - Nata hat es aber ja in den Kommentaren sehr gut erläutert)

Im Gegensatz zum Rezept von Nicky, hab ich noch ein paar getrocknete Früchte in die Haferflockenmasse gerührt, zuerst nur Cranberries, jetzt mal Cranberries und Apfelringe gemischt, eine ganz tolle Kombination, die den Haferflocken noch eine fruchtig, frische Note gibt. 
Ach, und soll ich Euch was verraten? Ich mag diese Flocken auch, die schmecken mir  richtig gut und ab und zu lass ich mein Käsebrot sogar dafür stehen ;o)

Zutaten
40 g geschmolzene Butter
60 g brauner Zucker 
1 Ei
1/2 TL Backpulver
1 gute Prise Salz
Mark einer Vanilleschote 
125 ml Milch
175 g kernige Haferflocken 
80  g getrocknetes Obst (hier 1:1 Cranberries & kleingeschnittene Apfelringe)

Zubereitung
Die geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Eier zufügen und ebenfalls gut verrühren. Vanillemark, Backpulver und Milch dazugeben und alles miteinander verrühren. Haferflocken, kleingeschnittene Apfelringe und Cranberries unterrühren und alles in eine große Auflaufform geben. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Morgen bei 180° C ca. 45 Minuten backen, bis die Haferflocken goldbraun sind.
Mit einem Löffel eine Portion gebackene Haferflocken in eine Schüssel geben und mit heißer Milch übergießen.

Die Haferflocken lassen sich abgedeckt bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren. 

Abgewandelt nach einem Rezept von delicious: days 


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Fladenbrotrezepte gibt's ja wie Sand am Meer, trotzdem oder vielleicht gerade deswegen hat es eine ganze Weile gebraucht, bis ich das für mich perfekte gefunden hatte. 
Vor einer Weile hab ich dann im "Panini Express" von  Daniel Leader & Lauren Chattman ein sehr interessantes Rezept gefunden, natürlich mal wieder mit Cup-Angaben ...grrr...
Naja, ein paar Anpassungen hier und da und irgendwann war der Teig dann perfekt.

Fladenbrote in der Crêpes-Pfanne zubereitet
Bisher hab ich diese Fladenbrote in meiner gusseisernen Crêpes-Pfanne gebacken, denn auch dafür ist diese Pfanne wie gemacht. Seit vorletzter Woche habe ich aber einen grandiosen Neuzugang in meiner Küche zu verbuchen - einen Kontaktgrill!
Hauptsächlich für Panini, Sandwiches & Co. angeschafft, entdecke ich nun so langsam die unendlichen Möglichkeiten, die sich mir auftun. Neben diesen Fladenbroten gab es am Wochenende den wahrscheinlich besten Burger, den ich in meinem ganzen Leben gegessen hab - einfach nur grandios!

Fladenbrote aus dem Kontaktgrill

Um aber beim Thema zu bleiben, seit ich nun diesen Kontaktgrill habe, bereite ich die Brote nur noch darin zu - geht schneller (insg. 4 Minuten) und sofern man die Grillplatte benutzt, bekommen die Brote ein grandioses Riffelmuster. Schick und dazu noch praktisch  wenn man die Brote füllen möchte, kann man sie durch die Riffelung doch noch besser fassen. 
Probiert diese Brote unbedingt mal aus, unabhängig davon, ob Ihr nun einen Kontaktgrill habt oder nicht. Sie lassen sich prima mit allem Möglichen füllen, sind wirklich schnell gemacht und man kann sie dazu noch wunderbar auf Vorrat einfrieren.
Zutaten
500 g Mehl Typ 550
280 g lauwarmes Wasser
1 Tütchen Trockenhefe
50 ml Rapsöl 
11 g Salz

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser geben und einige Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe vollkommen aufgelöst hat. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und sehr gründlich miteinander verkneten, so dass ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht.
Abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich dass Teigvolumen verdoppelt hat.
Den Teig je nach Verwendung in 4-8 Portionen teilen dünn ausrollen und in einer gusseisernen Pfanne bei mittlerer Hitze von beiden Seiten backen, bis das Brot durchgegahrt ist, alternativ gelingen sie auch wunderbar in einem Kontaktgrill. 


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Ort: Eventküche Loft in Hamburg Winterhude 
Datum: Samstag, 30.10.2010
Uhrzeit: 12.00 - 23.00 Uhr
Kosten: hängen von der Teilnehmerzahl ab und stehen daher noch nicht fest


Bis zum Treffen im Oktober ist es zwar noch ein wenig hin, da wir aber erst mit der konkreten Planung (Verpflegung, Teilnehmerkosten, usw. usf.) beginnen können, wenn feststeht, wieviele Personen verbindlich teilnehmen, würd ich Euch gern bitten, mir so langsam definitiv Bescheid zu geben, ob Ihr teilnehmt oder nicht. 
Viele von Euch haben ja Interesse bekundet und ich hoffe, es kommen noch einige Teilnehmer zusammen, so dass wir eine nette Runde zusammen bekommen und ein paar wirklich schöne Stunden verbringen - obwohl, das setz ich eigentlich voraus ;o)
Endgültiger Anmeldeschluss wird der 31. August sein, doch je eher Ihr mir Bescheid gebt, desto früher können wir schon mal mit der Planung beginnen. 
Links der große Essbereich, der je nach Teilnehmerzahl noch erweitert werden kann. Rechts der wunderschöne Garten, den wir bei gutem Wetter ebenfalls nutzen können.
Für den Fall, dass Ihr mein letztes Update nicht gelesen habt, hier nochmal die ungefähre Aufstellung, was es zu Essen geben wird, natürlich richtet sich die Auswahl auch nach der Anzahl der Teilnehmer.
  • Holsteiner Schinken
  • Krabben
  • Räucherfischplatte
  • Salate (Heringssalat, vegetarischer Salat, …)
  • Mecklenburger Kartoffelsuppe (vegetarisch)
  • Muscheln
  • Mecklenburger Schweinebraten
  • Waffeln mit Dipp (vegetarisch)
  • Brunklüten mit Sanddorn- und Fliederbeersauce
  • Bremer Rote Grütze
  • Evtl. Waffeln mit heißen Kirschen
  • Holsteinische Käseplatte 
Wenn Ihr auch noch eine Kleinigkeit aus Eurer Region beisteuern möchtet, ist das natürlich natürlich sehr willkommen, ansonsten werden wir aber sicher auch so satt ;o)
Links: Auch der Toilettenraum ist sehr liebevoll eingerichtet. Rechts: Im Obergeschoss befindet sich noch ein Raum mit einer gemütlichen Sitzecke, in die man sich zu einem gemütlichen Plausch zurückziehen kann.
Und damit Ihr wisst, auf wen Ihr bei diesem Treffen stoßen werdet, hier nochmal die aktuelle Teilnehmerliste:
  1. Steph von hier ;o)
  2. Anikó von Paprika meets Kardamom
  3. Kaoskoch von Hamburg kocht!
  4. Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
  5. Der Schnuppschnuess ihr Ehemann 
  6. Ulrike von Küchenlatein 
  7. nata von pastasciutta 
  8. Andrea von Einfach guad! 
  9. Mareen von kochend heiss 
  10. ORsi von NOKEDLI  
  11. Martin von Kochessenz 
  12. Martins Ehefrau
  13. Miriam von Chaosqueens Kitchen
  14. Miriams Begleitung 
  15. Sophie von Cucina Piccina  
  16. Susa von Monambelles
  17. Der Grieche, aka Grissini (Susas Begleitung) 
  18. Isi von spicy  
Unser letztes Kochtreffen von Hamburg kocht! hat bereits im Loft stattgefunden und Martin, sowie Orsi haben einige wirklich schöne Bilder der Küche gemacht. 
Im Oktober werden wir zwar wahrscheinlich keinen so sonnigen Tag erwischen, aber vielleicht wird es ja ein goldener Oktober und wir können das Treffen auch ein wenig nach draußen verlagern, ansonsten wird es aber auch im Loft selbst sehr gemütlich.

Ich hoffe, dass Ihr Euch noch sehr zahlreich anmeldet, also auf geht's!


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Halleluja, endlich wieder durchatmen! Ich hab beschlossen, dass die große Hitze vorbei ist und es sich jetzt dauerhaft abkühlt - wehe, das Wetter hält sich nicht dran.
Gestern hat es endlich auch hier etwas geregnet, allerdings sehen nicht nur die Kastanien mittlerweile schon sehr geschunden aus, sondern auch andere Bäume haben einen Teil ihrer Blätter abgeworfen, um so die Verdunstungsoberfläche zu reduzieren. 
Aber nun ist ja alles überstanden und weil die Natur schon eine erste kleine Abkühlung bekommen hat, ziehe ich nach und serviere Euch das wohl vorerst letzte Kaltgetränk dieses Sommers, sollte ich noch etwas interessantes finden, gibt's evtl. nen Nachschlag.  

Zutaten
500 ml Wassermelonensaft
Saft von 2 Limetten
Minze
eiskaltes Mineralwasser oder auch kohlensäurefreies Wasser
Eiswürfel

Zubereitung
Das Fruchtfleisch von ca. 1/2 Wassermelone auspressen, es soll ca. 500 ml Saft herauskommen, einige Stunden kalt stellen. Die Limette auspressen und den Saft mit dem Wassermelonensaft vermischen. Minze in feine Streifen schneiden.
Eiswürfel in Gläsern verteilen, Minze dazugeben. 2/3 Wassermelonensaft hineingeben und mit Mineralwasser auffüllen. 


Quelle: Christie's Corner


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Psst! Alle mal herhören!

Leserschaft, es ist Knoblauch-Saison! Ich weiß ja, Knoblauch gibt's das ganze Jahr über, die Erntezeit ist aber jetzt bis in den Herbst und zur Zeit gibt es ganz wunderschönen Knoblauch auf den Wochenmärkten. 

Violetter französischer Knoblauch
Wieso erzähl ich Euch das eigentlich? Weil ich Euch auf diesem Wege nochmal an eine der genialsten Entdeckungen, die ich in meiner Zeit als Foodblogger gemacht hab, erinnern möchte, das bereits vor einiger Zeit gebloggte Knoblauch-Confit
Ohne dieses Confit läuft in meiner Küche rein gar nichts mehr, ich verwende es in 99,9% der Fälle und nur, wenn ich beispielsweise eine Gremolata mache, bekommt der frische Knoblauch noch eine Chance. 
Wenn Ihr das Confit also irgendwann mal ausprobieren wolltet, es bisher aber noch nicht getan habt, dann ist der Zeitpunkt jetzt günstig - ab auf den Wochenmarkt und ordentlich Knoblauch kaufen - Zack Zack! ;o) 

Davon hab ich diesmal gleich zwei gemacht :o)


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Hot Dog-Pizza

Wie jetzt? Hot Dog oder Pizza? Eins zur Zeit geht jawohl nur. Quatsch, das geht sogar ganz wunderbar zusammen, quasi Fusion Cooking pur! 
Für Liebhaber der klassischen Pizza ist diese Kombination sicher gewöhnungsbedürftig, Hot Dog-Fans werden aber begeistert sein, der krosse Boden der Pizza ist nämlich um Längen besser als ein wabbeliges Hot Dog-Brötchen. 

Ich gestehe, dass wir diese Pizza schon vor einer ganzen Weile gegessen haben, bei den momentanen Temperaturen würd ich ans Pizzabacken noch nicht mal denken - viel zu heiß!
Aber vielleicht findet sich ja ein Hot Dog-Fan unter Euch, der dieser Pizza jetzt oder später eine Chance gibt, mir persönlich schmeckte sie besser als jeder Hot Dog, den ich bisher gegessen hab. 

Dänische Remoulade 
 
Zutaten  
70 ml Rapsöl  
30 ml Milch 
2-3 türkischer Joghurt
2 TL Senf  
1 Msp Kurkuma  
etwas Curry  
1 EL Kapern
1 EL fein gehackte Essiggurke  
1 EL fein gehackte Petersilie  
1 fein gehackte Schalotte
Zitronensaft oder Gurkenlake nach Geschmack  

Zubereitung  
Rapsöl und Milch in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer so lange mixen, bis eine Mayonnaise entstanden ist. Joghurt dazugeben und alles verrühren. 
Mit Senf, Kurkuma, Curry und Zitronensaft würzen. Schalotte, Kapern, Gurke und Petersilie sehr fein hacken und unter die Mayonnaise rühren. Erneut abschmecken und etwas ziehen lassen.
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Gurken-Relish
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
100 ml Weißweinessig
35 g Zucker 

Zubereitung
Die Gurken und die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit dem Weißweinessig und dem Zucker verrühren - etwas stehen lassen.
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Zutaten für 4 Pizzen

Für den Teig
500 g Hartweizenmehl
1/2 Paket Trockenhefe
10 g Salz

50 g Olivenöl 
320 g Wasser

Belag
Pizzaiola
4 Hot Dog-Würstchen
Röstzwiebeln
Dänische Remoulade
Ketchup
Mozzarella

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst. Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, diese ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist. 
 
Die Teigportionen gründlich bemehlen und mit dem Matterello sehr dünn ausrollen, der Teig sollte nicht dicker als ca. 3 mm sein. Die ausgerollten Teigfladen jeweils auf ein Stück Backpapier legen und wie folgt belegen:

Zuerst etwas Pizzaiola auf der Pizza verstreichen, dabei aufpassen, dass es nicht zuviel wird, da die Pizza sonst durchweicht. Auf der Sauce den in Scheiben geschnittenen Mozzarella verteilen und darüber die in Stücke geschnittene Wurst.
Die Pizzen mitsamt des Backpapiers auf das Backblech legen und einige Minuten anbacken lassen. Durch die extrem hohe Hitze wird das Backpapier schnell dunkel, ich ziehe es also nach einigen Minuten unter den Pizzen heraus, quasi sobald die Pizza nicht mehr am Backpapier klebt. Die Pizza nun ohne Backpapier zu Ende backen.
Aus dem Backofen nehmen und jede Pizza mit gut abgetropftem Gurkenrelish bestreuen, sowie die Remoulade und den Ketchup darüber verteilen. Zum Schluss noch mit Röstzwiebeln bestreuen - Fertig!




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Gesagt, getan!

So, nachdem mich Micha gestern auf die Idee brachte, meine kleine, sehr überschaubare Kochbuchsammlung zusammenzufassen und in den KuLa einzubinden, hab ich mich heut Morgen gleich frisch ans Werk gemacht, der frühe Vogel ... und so weiter, Ihr wisst schon ;o)

Ein bisschen musste ich an den Reitern da oben rütteln, aus "Über mich" ist "About" geworden und mein kleiner persönlicher "Privat-Button", mit dem ich ratzfatz in der Bearbeitungsansicht war, ist verschwunden - somit ist nun Platz für meine Bibliothek :o)

Wie Ihr seht, ist meine Bibliothek noch nicht, bzw. nicht mehr, sehr umfangreich. Ich hab vor ein paar Wochen sehr! gründlich ausgemistet und mich von allen Büchern getrennt, die ich einfach nicht nutze, übrig geblieben sind die aufgeführten. Ihr wisst ja, in meiner Dachbutze ist nicht viel Platz, also muss ich mich auch bei den Büchern beschränken, auch wenn's schwer fällt. Einen Großteil meiner Anregungen bekomme ich eh bei den Damen und Herren Kollegen, sprich beim Stöbern in anderen Foodblogs. Ja, Foodblogs sind eine ernstzunehmende Konkurrenz für Kochbücher - meine Meinung.

Wenn Ihr also in Zukunft Informationen über eins der aufgeführten Bücher haben möchtet, dann meldet Euch sehr gern bei mir und ich schreib eine kleine "Rezension" drüber. 

Das nächste große "Projekt" wird die Einbindung einer Druckfunktion sein, das schieb ich aber schon seit über einem Jahr vor mir her, kann also noch etwas dauern, bis sie fertig ist. Und weil wir grad dabei sind, eine Druckfunktion mit Bild oder ohne? Was haltet Ihr für besser? Ich wollte den reinen Text verlinken, also nur das Rezept. Meint Ihr, ein Anschauungsbild wäre als Zugabe noch nett oder strapaziert das nur unnötig die Druckerpatrone?


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Ab und zu hol ich mir meine alten Kochbücher hervor und stöber ein wenig darin, das kennt Ihr sicher auch. Trotzdem man die Bücher eigentlich schon in und auswendig kennt, findet man oft doch noch ein sehr interessantes Rezept, das man bislang immer übersehen hat. So ging es mir auch mit diesem. Letzte Woche gelesen und spontan beschlossen, dass es das am Sonntag geben wird. Gute Entscheidung mal wieder ;o)

Ein  sehr frisches und leichtes Sommeressen, das durch die Orangen-Gremolata eine feine Orangen-Note, verbunden mit einer würzigen Schärfe durch die rosa Pfefferbeeren bekommt. 

Im Rezept ist frischer Ingwer + Akazienhonig angegeben, ich hab aber letzte Woche sämtliche Ingwervorräte zu Sirup verarbeitet, und daher landete bei mir kurzerhand der an der Sauce - sehr lecker! Alle, die aus mir völlig unverständlichen Gründen noch keinen Ingwersirup gekocht haben, können natürlich auch frischen Ingwer verwenden, die Mengenangaben hab ich in Klammern dahinter geschrieben)

Zutaten
2 Bio-Hühnerbrustfilets
1 rote Zwiebel, gewürfelt
2 confierte Knoblauchzehen
800 g Dosentomaten
2 TL Ingwersirup (etwas frisch geriebener Ingwer + 2 TL Akazienhonig)
1/2 TL Piment d'Espelette
Salz und Pfeffer
1 TL Gremolata
2 EL fein gehackte Blattpetersilie
Olivenöl

Gremolata
Abrieb einer Bio-Orange
1 Knoblauchzehe, fein gehackt 
2 EL sehr fein gehackte Blattpetersilie
1 TL rosa Pfefferbeeren, gemörsert

Zubereitung
Für die Gremolata den Orangen-Abrieb mit der fein gehackten Knoblauchzehe, der Petersilie und den rosa Pfefferbeeren mischen.

Die Hühnerbrüste in Olivenöl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Herausnehmen und abgedeckt warmstellen.
Zwiebel in einer Pfanne glasig anschwitzen, Knoblauch dazugeben und mit den Pelati ablöschen. Ingwersirup, Piment d'Espelette und einen TL Gremolata dazugeben und ein wenig einköcheln lassen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.
Hähnchenbrustfilets zur Tomatensauce geben und mit etwas Gremolata bestreut servieren.

Dazu gab's bei uns Panisse/Kichererbsenfritten

Abgewandelt nach: GU Würzen


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Zitronen-Soda

So, heut mal wieder kurz und knackig. 

Zitronenbrause (ich liebe das Wort Brause ;o) ), eine Kugel Zitroneneis, eine unbehandelte Bio-Zitrone und ein paar Eiswürfel, mehr brauchen wir heut nicht. 
Nehmt nicht dieses klebrig süße Sprite-Zeugs, sondern eine nicht ganz so süße Zitronenbrause, ansonsten bringen aber auch die Zitronenscheiben einen kleinen Säurekick. 

Dieses Getränk ist jetzt nicht das ultimative Kaltgetränk, aber wir brauchen ja auch n büschen Abwechslung, und da schmeckt so ein Zitronen-Soda ab und zu mal ganz gut. 


Zutaten
Zitronenbrause
1 Kugel Zitroneneis
ein paar Scheiben Bio-Zitrone
Eiswürfel

Zubereitung
Eiswürfel und einige dünne Scheiben Zitrone in ein eisgekühltes Glas geben. Eine Kugel Zitroneneis darauf und mit Zitronenbrause auffüllen. 


Und morgen gibt's dann wieder ein richtiges Rezept :o)


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Watermelon Slush

Geht's Euch auch so, dass Ihr auf die einfachsten, naheliegendsten Dinge manchmal einfach nicht selbst kommt?
Zur Erklärung: Mein Mitesser nennt mich zur Zeit nur noch Melonenmonster, weil ich  problemlos und in Null Komma Nix eine ganze Wassermelone am Tag verputzen kann - Wassermelonen sind für mich der Gipfel der Erfrischung, da kommt keine Erd-, Him- oder Blaubeere oder sonst irgendein Obst mit. Eigentlich wäre es da ja auch naheliegend, die Wassermelonen weiter zu verarbeiten, auf diese Idee bin ich aber erst letzte Woche gekommen und hab erstmalig ein Rezept für Watermelon Agua Fresca ausprobiert, Rezept kommt nächste Woche. 
Als ich dann noch vorgestern dieses Wassermelonen-Halbgefrorene, oder um beim Originaltitel zu bleiben, Watermelon Slush gefunden hatte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen, natürlich, das musste ich SOFORT machen! 
Also fix die Wassermelone (ich hab leider eine mit Kernen erwischt) entkernen, kleinschnibbeln und ab ins Eis. Gestern Abend konnten wir uns dann die brütende Hitze ein wenig erträglicher machen - unbedingte Nachmachempfehlung!

Zutaten  
1/2 kernlose Wassermelone, in Stücke geschnitten 
Saft von 3-4 Limetten  
3-4 TL Akazienhonig 

Zubereitung  
Wassermelonenwürfel in eine Dose geben und über Nacht gefrieren. Am nächsten Tag gefrorene Melone, Limettensaft und Honig in einen Blender geben und alles gründlich durchmixen. Evtl. nochmals eine halbe Stunde in den Gefrierschrank geben. In eisgekühlten Gläsern servieren.


Beim nächsten Mal werd ich noch ein wenig Minze einarbeiten. 

Quelle: A Life of Spice 

Nachtrag
Heut ist anscheinend Melonentag ;o) Schaut doch auch mal bei Juliane von "Schöner Tag noch" vorbei, dort gibt's noch den passenden Melonen-Smoothie - sone Melone ist schließlich nicht grad klein :o)


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Kichererbsen-Avocado-Salat

Bereit für den nächsten Teil der großen Hitzewelle?
So langsam geht mir dieses Wetter nicht nur wegen der Hitze an sich gehörig auf die Nerven, sondern auch weil ich all die leckeren Gerichte, die ich eigentlich für die letzten Tage geplant hatte, nicht kochen konnte.
Die Sonne steht gerade rechtzeitig gegen Nachmittag, bzw. frühen Abend auf der Küchenseite, so dass jegliche Küchenaktivität eine absolute Qual ist, dabei hatte ich wirklich mörderinteressante Rezepte rausgesucht - müssen alle warten. Heut gibt's sicher wieder tonnenweise Wassermelone, Fladenbrot mit Käse und Tomate und das ein oder andere Kaltgetränk.

Dieser Salat wäre aber auch eine sehr gute Alternative, mal schaun, ob ich noch irgendwo Kichererbsen auftreiben kann, dann gibt's den heut mal wieder. 
Er ist nun wirklich keine Schönheit, aber wie heißt es doch immer, die inneren Werte zählen und die sind in diesem Fall wirklich ne Bombe! Von den bisher ausprobierten Hülsenfrucht-Salaten belegt dieser Salat eindeutig den 1. Platz.
Ich bin ja eh ein riesengroßer Avocado-Fan, für eine reife buttrig-aromatische Hass-Avocado lass ich einiges stehen, aber dann noch in Verbindung mit Kichererbsen - Knaller, wirklich ein absoluter Knaller!
Ewig hält sich dieser Salat nicht, die Avocado läuft trotz des Dressings irgendwann an und verfärbt den Salat dunkel, über den Tag schafft er es aber schon - theoretisch ;o)

Zutaten
400 g getrocknete Kichererbsen
2 Hass-Avocados
3 Frühlingszwiebeln

Dressing 

6 EL Olivenöl
3 EL Balsamico
Saft und Abrieb einer kleinen Zitrone 

3 TL Honig
Salz und Pfeffer

1 Handvoll Basilikum
Hibiskussalz
 
Zutaten
Die Kichererbsen am Vortag in kaltem Wasser einweichen, bis zum Kochen das Wasser 2-3x wechseln.
Am Folgetag die Kichererbsen abgießen und in frischem Wasser gar kochen. Abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
Dressing zubereiten und über die Kichererbsen geben - einige Zeit marinieren lassen.
Frühlingszwiebeln und Basilikum in Streifen schneiden, Avocados schälen, und in Stücke schneiden und zu den Kichererbsen geben. Evtl. etwas nachwürzen und mit Hibiskussalz bestreut servieren.


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Huhn süß-sauer

So ein kleiner Vorrat an Rezepten ist wirklich Gold wert, hätte ich den nicht, im KuLa ginge es jetzt sehr ruhig zu, denn tatsächlich bleibt die Küche bei diesen Temperaturen komplett kalt. 
Wir essen hauptsächlich belegte Brote, Obst und Gemüse und versuchen so viel Flüssigkeit wie irgend möglich aufzunehmen. Allein die Vorstellung, bei den Temperaturen am Herd zu stehen - nein danke! 
Aber glücklicherweise hab ich da ja schon mal etwas vorbereitet und so gibt es heut mal wieder chinesisch. 

Huhn süß-sauer ist neben der Variante mit Schweinefleisch wahrscheinlich für die meisten von uns das Einstiegsessen beim Chinesen um die Ecke gewesen. Ich zumindest hab daaaamals als Kind immer eine von beiden Versionen bekommen, das war bevor ich die frittierten Hummerkrabben im Backteig und das gebackene Vogelnest entdeckt hab, von da an war Huhn süß-sauer komplett abgeschrieben und ich hab mich die Speisekarte lieber einmal rauf und runter gefuttert. 
Erst jetzt hab ich es mal wieder ausprobiert, aber nicht beim Chinesen um die Ecke, sondern in der heimischen Küche.
Neben der leckeren Sauce kann ich besonders den Backteig empfehlen, die Mischung aus Mehl und Stärke machen das Endergebnis besonders knusprig. Auf der Suche nach dem perfekten Backteig für Backfisch bedeutet das einen ganz großen Schritt nach vorn.

Zutaten
2 Bio-Hähnchenbrustfilets
1 EL Shaoxing Reiswein
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
1 Zwiebel in Streifen geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
neutrales Öl zum Frittieren
Sesamöl zum Anbraten des Gemüses

Backteig
4 EL Mehl
4 EL Maisstärke
120 ml Wasser
1/2 TL Backpulver


Süß-saure Sauce
6 EL Ketchup
1-2 TL Chilisauce
3 TL Pflaumensauce
1 TL Worcestershiresauce
1 TL Reisessig
1 TL Austernsauce
6 EL Wasser
Pfeffer
4 EL Öl
 

Zubereitung
Die Zutaten für den Teig verrühren und ca. 30 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit d
ie Zutaten für die süß-saure Sauce verrühren und beiseite stellen. Die Hähnchenbrustfilets in 2x2 cm große Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Den Reiswein hinzufügen und ca. 10 Minuten marinieren lassen.

Die Hähnchenbrustwürfel in den Backteig geben. Neutrales Öl in einem Wok erhitzen und die Hähnchenbrustwürfel aus dem Backteig nehmen, überschüssigen Teig abtropfen lassen und in dem Fett rundherum knusprig ausbacken. Die fertig gebackenen Hühnerbrustwürfel auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
Öl bis auf ca. 2 EL aus dem Wok entfernen. Die Zwiebelstreifen, sowie den fein gehackten Knoblauch etwas anschwitzen. Die Paprikawürfel dazugeben und solange pfannenrühren, bis sie beginnen zu duften.
Die Sauce zufügen und zum Kochen bringen. Die Hähnchenbrustwürfel, sowie die Frühlingszwiebeln kurz durch die Sauce schwenken und sofort mit Reis servieren. 


Quelle: Rasamalaysia


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Nicht, dass durch das gestrige Lied ein falscher Eindruck entstanden ist, wenn's nach mir ginge, wäre es jetzt max. 23°C warm, leicht bewölkt und gegen den ein oder anderen Schauer hätt ich auch nichts. Aber ich hab schon mal erwähnt, dass ich Sommer im Allgemeinen und diese unmenschliche Hitze im Speziellen so ganz und gar nicht mag, oder? 
 

Nu isse halt da, die große Hitze und wir müssen das Beste draus machen...
Letzte Woche hab ich in einem amerikanischen Foodblog ein Rezept für Ingwersirup gefunden. Leider mal wieder mit Cup-Angaben - bei der Gelegenheit, wer hat sich diese unmögliche Maßeinheit eigentlich ausgedacht? Es gibt wenig, was überflüssiger ist, als diese doofen Cups. 
Ich hab mich also noch n büschen umgesehen und dabei die unterschiedlichsten Rezepte mit ebenso unterschiedlichen Mengenangaben gefunden. Da hilft's nix, da heißt es, selber ran. Bei meinem Lieblings-Edeka gibt es Ingwer in ganz ausgezeichneter Qualität, also wanderte gleich mal ein Kilo in den Einkaufskorb und die Sirupkocherei konnte losgehen. Glücklicherweise war es letzte Woche kurzzeitig etwas kühler, genau diese Tage hab ich ausgenutzt und fleißig geköchelt. 

Ingwer-Sirup
Zutaten
500 g  Ingwer, geschält und in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten.
1 kg Zucker
1 Liter Wasser

Zubereitung
Alle Zutaten in einen Topf geben und ca. 1 Stunde bei niedriger bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Sirup etwas eingedickt und der Ingwer weich ist.
Vorsichtig den Sirup abgießen und in gründlich gereinigte Flaschen füllen.  

Das Resultat ist ein sehr aromatischer, pur getrunken, sogar recht scharfer Sirup mit einer ganz köstlichen Ingwernote. Ich hab keine Ahnung, wieviel und ob überhaupt Inhaltsstoffe nach einer Stunde Kochzeit übrig bleiben, aber bei meiner Recherche hab ich einige Rezepte gefunden, in denen der Sirup auch als Hustenmittel angepriesen wurde.

Bei den momentanen Temperaturen brauchte ich aber nu wirklich keinen Hustensaft, sondern Abkühlung, viel Abkühlung. 
Im letzten Jahr haben wir uns im Sommer sehr gern einen Ipanema, bestehend aus Ginger Ale, Limette, Rohrzucker und viel Crusheis, zubereitet - ähnlich, nur ganz anders ist diese Eigenkreation, den wir spontan "Green Day" genannt haben. Für den Fall, das wir den doch nicht selbst erfunden haben, auch egal, unsere Version heißt nu so ;o) 
Ihr müsst mir jetzt einfach mal glauben, dieser Cocktail ist wirklich so dermaßen erfrischend,  da lohnt der Aufwand, den Sirup zu kochen allemal. 
Also, ignoriert diese brütende Hitze, kauft ordentlich Ingwer und dann ran an die Töpfe - am nächsten Tag gibt's dann auch die versprochene Abkühlung ;o)

Cocktail "Green Day"
Zutaten
1 Bio-Limette in Achtel geschnitten
Ingwersirup
gekühltes Mineralwasser
Minze

Crush-Eis oder Eiswürfel

Zubereitung
Limette mit dem Handballen auf der Arbeitsplatte kräftig hin und her rollen, so löst sich später mehr Saft. Limette achteln und mit dem Sirup und reichlich fein geschnittener Minze in ein Glas geben. Die Limetten mit einem Stampfer gut anquetschen, so dass sich der Saft bildet. Mit Crush-Eis auffüllen und Mineralwasser dazugeben. Umrühren, trinken!
Tipp!
Wer kandierten Ingwer mag, kann die weich gekochten Ingwerscheiben nach dem Kochen in Zucker wälzen und dann einige Tage auf Backpapier trocknen lassen. Evtl. noch einseitig in geschmolzene Kuvertüre oder Schokolade tunken - fertig!


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Erdbeer-Quark-Törtchen

Törtchen gefällig? 
Ihr wisst ja, Törtchen und ich, das passt meistens nicht, dazu bin ich zu sehr  Grobmotorikerin - diese Torte ist aber nicht sonderlich anspruchsvoll, das schaff also sogar ich ;o)
Das Rezept hab ich letzte Woche von meiner Mama bekommen, die hat es wiederum aus irgend einer Uralt-Zeitschrift, wie sich Rezepte halt so verbreiten ... 
Diese Torte ist für eine 18cm-Form ausgelegt, sie hat also gerade die richtige Form für 2 Personen, für eine große Form muss man sie nur entsprechend umrechnen. 
Da ich selbst keine 18er-Backform, sondern nur einen flexiblen Tortenring habe, hab ich den auf die entsprechende Größe aufgezogen und darin den Tortenboden gebacken, funktionierte ganz klasse. 

Und weil ich schon ganz lange an dem von der Hedonistin ausgerichteten Dauer-Blogevent "Kleine Kuchen" teilnehmen wollte, ist dieses Törtchen mein Einstandsrezept - nun hab ich Blut geleckt, es wird also sicher nicht das letzte sein. 
Hier findet Ihr ein mittlerweile sehr ausführliches Register aller bisher eingesendeten Rezepte.

Zutaten  

Biskuitboden ∅ 18 cm  
1 Ei  
1 Prise Salz  
30 g Zucker  
25 g Mehl  

Creme  
400 g Erdbeeren + 200 g Erdbeeren zum Füllen 
250 g Magerquark   
60 g Puderzucker  
7 Blatt Gelatine  
Saft einer halben Limette  
200 g Sahne 
Erdbeeren und gehackte Pistazien zur Dekoration

Zubereitung
Das Ei trennen. Eiweiß und Salz steif schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen, vorsichtig das Ei unterheben, Mehl darauf sieben und ebenfalls behutsam unterheben. Biskuitmasse in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und glatt streichen. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.

Für die Creme
400 g Erdbeeren putzen und in einem hohen Gefäß pürieren. Zum Quark geben und mit Puderzucker abschmecken. Gelatine  5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, sehr gut ausdrücken und mit dem Limettensaft bei sehr niedriger Hitze in einem Topf erwärmen. Die Gelatine darf nicht zu heiß werden, da sie sonst ihre Gelierkraft verliert. Gelatine von der Platte nehmen und 1-2 EL Erdbeerquark dazu geben und gut verrühren. Gelatine unter ständigem Rühren unter die Erdbeer-Quarkmasse rühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis sie anfängt zu gelieren - dauert ca. 30-45 Minuten. Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Biskuitboden aus der Form lösen und vom Backpapier abziehen. Zurück in die Form legen.
200 g Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Ringförmig auf dem Tortenboden verteilen. Die Creme darüber geben und im Kühlschrank für einige Stunden kalt stellen.
Mit Erdbeeren und Pistazien dekorieren.


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Ein Satz mit X - Das war wohl nix!

... gemeint ist der Wahl-O-Mat, bzw. das Umfragetool von Blogger, das ich eine Weile in meine Sidebar eingebaut hatte. In letzter Zeit werden sehr häufig Fehlermeldungen angezeigt, daher hab ich das Tool auch entfernt - sowas mag ich ja nu ganz und gar nicht. Ich hatte es bisher noch in meinem Testblog (der ist nur zum rumspielen am Layout etc. gedacht) integriert, aber nu hab ich die Faxen dicke, wech damit!
Evtl. bau ich da oben ↑ einen weiteren Reiter ein, unter dem Ihr dann Kommentare hinterlassen könnt, sofern Euch ein noch nicht gebloggtes Rezept, dass Ihr im Rezeptregister oder im Webalbum entdeckt habt, interessiert. Ich seh dann zu, dass ich das Rezept möglichst zeitnah blogge. Momentan haben sich ja recht viele Rezepte angesammelt und daher kann es durchaus passieren, dass ein Rezept n paar Monate braucht, bis es regulär im Blog erscheint.


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Wie versprochen möchte ich Euch in Zukunft ab und zu auch die ein oder andere Küchengerätschaft, die mittlerweile in meiner Küche unverzichtbar ist, vorstellen. Den Start dieser losen Reihe bildet meine wirklich heißgeliebte Microplane Vierkantreibe. 

die grobe Seite ist ideal für Weichkäse

Bevor ich mir diese, zugegeben nicht ganz günstige Vierkantreibe zugelegt habe, hatte ich eine Standreibe von Lurch, von der ich anfangs auch ganz angetan war. Leider war die Verarbeitung, bzw. das Material Parmesan und anderen Hartkäsen auf Dauer nicht gewachsen und so hat sie sich nach nicht einmal einem Jahr Gebrauch in Wohlgefallen aufgelöst.
Das nächste Modell sollte natürlich stabiler, aber mindestens so scharf wie die Lurchreibe sein, denn scharf war sie auch, das war ja auch nicht das Problem ;o)
Klar, dass da eigentlich nur eine Microplane-Reibe in Frage kam, die Frage war halt nur, welche? Ich brauche eine Reibe für verschiedene Zwecke, nämlich hauptsächlich für 
  • Zitronenabrieb & Co
  • Weichkäse wie Edamer, Emmentaler, Mozzarella, etc. 
  • Hartkäse, wie Parmesan
  • Pasta (geriebene Nudeln)
Eine Reibe reicht also nicht, es müssen mindestens 3 sein.  Microplane hat zwar verschiedene Stabreiben im Angebot, als ich diese Vierkantreibe gefunden hatte, war aber sehr schnell klar, diese oder keine!  Mit knapp 50 € ist sie wie schon geschrieben nicht ganz billig, 3 einzelne Stabreiben wären aber nicht nur teurer, sondern auch unpraktischer. 

Feine Seite für Zitrusfruchtabrieb, fein geriebenen Parmesan, etc. 

Bei dieser Standreibe muss man die  Reibe nicht mit der einen Hand in der Luft halten, um mit der anderen zu reiben, sondern hält sie nur am Griff fest - sehr viel leichter in der Handhabung. 
Die Reibe ist ausgesprochen gut verarbeitet und zur gründlichen Reinigung lässt sich eine Seite der Reibe herausdrücken, so dass man die Reibe auch leicht von innen reinigen kann. 

Neben den beiden oben beschriebenen Seiten hat diese Reibe noch eine Seite für Scheiben, die ich aber nicht nutze (ich hab zusätzlich noch einen Börner V-Hobel) und eine mittelgrobe Reibe, die ideal für Parmesan ist, siehe unten  links.

Um Verletzungen vorzubeugen, bietet Microplane einen Schutzhandschuh an, der die Finger vor der wirklich höllisch scharfen Reibe schützen soll. Runde 20 € für nen Handschuh waren mir aber doch n büschen zu zuviel, trotzdem hänge ich natürlich an meinen Fingern und so hab ich nach einer günstigeren Alternative gesucht ... und natürlich auch gefunden ;o)
Tchibo hatte vor einer Weile Handschuhe im Angebot, mit denen man Gemüse schrabbeln kann, zwei im Pack für knappe 4 Euro. Ich hab sie mittlerweile ca. ein halbes Jahr in Gebrauch und sie sind immer noch wie neu, nutzen also auch nicht unbedingt schnell ab - meine Finger sind ebenfalls unversehrt. Eine wirklich empfehlenswerte und günstige Alternative, mit der man zudem noch prima Karotten oder Kartoffeln schrabbeln kann.

Wenn Ihr also eine neue Reibe sucht, kann ich Euch die Microplane-Vierkantreibe wärmstens empfehlen!
 
Fast vergessen, zur Reibe gibt's zusätzlich noch eine durchsichtige Hartplastik-Schutzhülle dazu. 


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Buchweizenwaffeln mit Dill-Schmand

Auch wenn die große Hitze uns eine kleine Verschnaufpause gönnt, ist mir momentan nicht nach aufwendiger Küche, also gibt's hier auch nur Kleinigkeiten ;o)
Diese Waffeln hab gab es vor ein paar Wochen, als die Matjes-Saison gerade begonnen hatte. Ich hab nach einer leckeren Beilage, fernab von Pell- oder Bratkartoffeln oder Schwarzbrot gesucht und bin dabei bei diesen Waffeln gelandet.

Buchweizenmehl wird hier oben besonders gern in der Küche der Lüneburger Heide verwendet. Ehemals ein sättigendes Arme Leute-Essen, das durch den verstärkten Kartoffelanbau im 18. Jahrhundert an Bedeutung verlor, findet man Buchweizen-spezialitäten, wie beispielsweise Buchweizen-Pfannkuchen oder -torte mittlerweile wieder vielerorts. 
Buchweizenmehl hat einen kräftigen, nussigen Geschmack und eine bräunlich-graue Färbung. Ich selbst mag Buchweizen sehr gern, nicht zuletzt in Form von Poffertjes, da lag es nah, diese Waffelvariante schnellstmöglich auszuprobieren.

Wie Ihr seht, gab es bei uns im Endeffekt nicht nur leckeren, milden und zarten Matjes, sondern auch meine heißgeliebten Krabben, oder wie wir in Bremen sagen, Granat
Allen Hamburgern kann ich für den kleinen Krabbeneinkauf Fische Schmidt empfehlen, dort gibt es zwar keine ungepuhlten Krabben (laut Besitzer puhlen der Eppendorfer Krabben nicht selbst - kann ich bestätigen, der typische Eppendorfer wird sich sicher seine kreativen Finger nicht an diesem Fischzeugs schmutzig machen, ich bin nicht typisch ;o) ), aber keine Krabben, die eine halbe Weltreise hinter sich haben, sondern frische Krabben, sozusagen direkt vom Kutter - Ich sag Euch, das schmeckt man!
Zu den Waffeln hab ich einen schnellen Dill-Schmand gemacht, also Schmand mit Salz und Pfeffer gewürzt und fein gehackten Dill unter gerührt, mehr muss gar nicht sein. 

Zutaten
200 g Buchweizenmehl
150 g Mehl Type 550
1 Tütchen Trockenhefe
350 ml lauwarme Buttermilch
1/2 TL Zucker
2 Eier
75 g weiche Butter
1 TL Salz
1 TL Zitronenabrieb

Zubereitung
Die Hefe mit dem Zucker in die lauwarme(!) Buttermilch einrühren und einige Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer gut verrühren. Ca. 30 Minuten stehen lassen.
Im Waffeleisen knusprig braun backen und mit einem Dill-Schmand-Dip und Krabben, Lachs oder Matjes servieren. 

Quelle: GU Waffeln


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