Ich bin mit meinem Beitrag mal wieder spät dran, aber gestern waren andere Dinge wichtiger - dieses Treffen musste ich im wahrsten Sinne des Wortes erstmal verdauen ;o)
Eigentlich hatte ich ja vor, gaaanz viele Fotos zu knipsen, aber wie immer kam es mal wieder anders - von den paar, die ich tatsächlich gemacht hab, ist nur ein kläglicher Rest übrig geblieben, meine Speicherkarte hatte anscheinend nen Knacks und die wenigen Dateien, die drauf waren, sind fast alle defekt. Bilder vom Essen müsst Ihr Euch also bei meinen Damen und Herren Kollegen (Nokedli, Kochessenz, Hamburg kocht!, Küchengeister, Küchenlatein, Rebeccalecka) anschaun und ich sach Euch, da gibt es eine Menge zu sehen. 
Wenn eine Meute fotohungriger Foodblogger zusammenkommt, ist ausreichend Fotomaterial eigentlich schonmal garantiert. Es wurde  quasi jeder Schritt, jede Nudel und jedes Schnittchen aus allen erdenklichen Perspektiven geknipst ;o)
Aber natürlich gab es auch Wichtigeres als Fotos zu knipsen - zum Einen mussten wir Nudeln, Kochen und nicht zuletzt Essen bis nun wirklich so ganz und gar nichts mehr ging, zum Anderen war da noch Brutus, der wahrscheinlich im wahren Leben Pinki, Tiger oder Fritzi heißt und der 3. (Orsi, war doch der 3. niedlichste, oder?) niedlichste Kater der Welt ist. Winzig klein, unglaublich verschmust und sowieso supersüß - der Tag hat sich also schon deshalb gelohnt ;o)
Kulinarisch war für mich Orsis phänomenaler Erdbeer-Gurkensalat der absolute Knaller, ich hab den Geschmack jetzt noch auf der Zunge und fand es gar nicht nett, dass Ihr mir den ganzen Salat weggegessen habt - ich hab ja man nur ein klitzekleines Gäbelchen abbekommen ;o)
Orsi, Du musst das Rezept dringend noch bloggen, dieses Rezept braucht die Welt!
Aber auch die Werderschnitten, die Tomaten-Waldmeister-Bruschette, die Antipasti, das Ossobuco, das Sorbet, die Granite und die Panna Cotta waren unglaublich lecker.
So, und nu freu ich mich schon bannig auf das nächste Treffen im November - mein Kopf schwirrt schon, weil ich mindestens 1365 Ideen habe ;o)
Vielen Dank für den wirklich schönen Tag, es hat richtig, richtig, richtig viel Spaß gemacht und war durch die Bank weg soooo lecker!
 


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Käsekuchen "Sweet Dreams"

Für Hobbyköche, -bäcker und alle die sich für Essen und Trinken interessieren ist Hamburg sicher ein Schlaraffenland, denn es gibt hier eigentlich nichts, was man nicht bekommt - man muss halt nur wissen wo ;o)
Eppendorf ist dann nochmal eine Steigerung, hier reiht sich wirklich Versuchung an Versuchung.
Eine der wahrscheinlich größten Versuchungen ist eindeutig Sweet Dreams, eine unglaublich schöne Konditorei im Lehmweg. Hier werden an 3 Tagen in der Woche die leckersten Kuchen, Torten und Pies verkauft, die man sich nur denken kann. Nicht selten kommt es vor, dass die Warteschlange bis auf den Gehweg reicht und die Kuchen und Torten (und das sind nicht wenige) schon früh ausverkauft sind.
Meine Favoriten sind natürlich die Schokotorten, wie könnte es auch anders sein?
Neben der Qualität der ganzen Köstlichkeiten ist das Ambiente, die liebevolle Ausstattung der Konditorei und die phantasievoll gestalteten Verpackungen der Schokoladen, Pralinen, Kekse, usw. ein Grund, warum ich die Konditorei so mag - von den beiden Inhabern mal ganz abgesehen, die sind nämlich wirklich sehr nett.
Einmal drin, würd ich am liebsten den gesamten Laden leer kaufen, die Überwindung, die es mich kostet, nur mit nem Stückchen Kochen wieder rauszugehen, könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen - das sind schon fast körperliche  Schmerzen ...
Als ich jetzt neulich dieses Käsekuchenrezept (ein Original Sweet Dreams-Rezept) bei der Chaosqueen entdeckt habe, war sehr schnell klar, dass ich den UNBEDINGT!!! sofort nachbacken muss.
Käsekuchen ist ein Kuchen, bei dem ich nicht so gern experimentiere, ein klassischer Käsekuchen schmeckt mir am besten und eine Spur Zitrone finde ich besonders lecker.
Dieser Käsekuchen ist genau das, ein ganz klassischer, wunderbar lockerer und saftiger Käsekuchen, genauso, wie er sein muss! Wenn Käsekuchen, dann ab jetzt dieser und sonst keiner, so!

Zutaten

Mürbeteig
225 g Mehl
75 g Puderzucker
100 g kalte Butter
4 EL kaltes Wasser
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz

Füllung
250 g Butter
250 g Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 Prise Salz
6 Eier
70 g Speisestärke
1 kg Magerquark

Zubereitung
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat.
Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht.
Backpapier zwischen Boden und Rand einer Springform einspannen, so verrutscht es später nicht.
Den Teig ca. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. Auf dem Nudelholz aufrollen und über der Springform wieder abrollen.
Den Teig auf dem Boden verteilen und einen 2-3 cm hohen Rand hochdrücken.

Für die Füllung Zucker, Zitronenabrieb, Salz und Butter cremig-schaumig rühren. Die Eier und die Speisestärke dazugeben und kurz unterrühren. Den Quark hinzufügen und untermischen.

Die Füllung auf dem Boden verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde backen.
Nach 20 und 40 Minuten Backzeit den Kuchen jeweils rundherum mit einem Messer vom Rand lösen, so reißt die Oberfläche nicht auf.
Kuchen in der Form  ca. 15 Minuten abkühlen lasen. Dann herauslösen und auskühlen lassen. 



~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Cranberry-Müsliriegel

Seit Samstag hab ich nen Neuen!
Nee Unsinn, es ist kein Neuer, sondern ein Neues, ein neues Waffeleisen. Das wahrscheinlich schönste und begabteste Waffeleisen der Welt, macht es doch die leckersten Waffeln überhaupt. Ich hab mich schon ein bisschen verliebt in das Kleine und bin seit Samstag dem Waffelfieber befallen - heimtückisch, sag ich Euch, bannig heimtückisch!
So, seit Samstag hab ich also Pizzawaffeln, Lütticher Waffeln und Zwiebelwaffeln gemacht, mehr ging wirklich nicht ;o)
Nun fragt Ihr Euch, warum ich die ganze Zeit von meinem (ich sag's gern nochmal) neuen Waffeleisen erzähle, wo es doch laut Überschrift um Müsliriegel und nicht um Waffeln geht.
Ich kann Euch beruhigen, ich hab die Müsliriegel nicht gewaffelt, aber neben der Waffel an sich, sind Müsliriegel ein zweites großes Thema, dem ich mich in Zukunft verstärkt widmen möchte. Ich bin absolut begeistert von dem Ergebnis, die sind mächtig lecker! Sehr süß, aber das passt schon ;o)

Bis die Müsliriegel so aussahen wie jetzt, hat es zwei Anläufe gebraucht, ich musste quasi  erstmal meine Technik perfektionieren ;o)
Im Originalrezept (das ich schon ne Weile suche, aber mal wieder nicht finde - die Quelle wird  also nachgereicht), werden die noch warmen, und somit auch noch sehr weichen Riegel bereits in Form geschnitten. Das kann nix werden, zumindest sehen sie dann nicht so aus wie oben, sondern, sagen wir mal sehr rustikal.
Natürlich ist das auch sehr schick, ich mag das eigentlich ganz gern, aber so eine adrette Riegelform ist ja auch nicht zu verachten, oder? ;o)
Ich hab die Riegel also vollständig in der Form auskühlen lassen und dann mit einem sehr! scharfen Messer zugeschnitten - hat prima geklappt!

Zutaten
200 g Butter
160 g brauner Zucker
150 g heller Sirup
400 g kernige Haferflocken
200 g Cranberrys
1 Prise Salz

Zubereitung
Butter, Zucker und Sirup in einem Topf unter ständigem Rühren schmelzen. Salz, Haferflocken und Cranberrys dazugeben und alles bei mittlerer Hitze köcheln und unter ständigem Rühren ca. 10 Minuten köcheln, bis die Haferflocken karamellisiert und schön gebräunt sind. 
Auf ein 21x24 cm großes Backblech einen Tropfen Öl geben und damit das Blech bestreichen, so hält das Backpapier besser. Backblech mit Backpapier auslegen und die Haferflockenmasse darauf verteilen. Mit einem kleinen Nudelholz, die Masse sehr fest rollen, so dass sie sich verfestigt.
Vollständig in der Form auskühlen lassen, dann mit einem sehr scharfen Messer in Riegel schneiden.
Die Müsliriegel lassen sich in einer luftdicht verschlossenen Keksdose recht lang lagern.

Ergibt ca. 22 Müsliriegel

Die Riegel unterscheiden sich ganz enorm von gekauften Riegeln, sie sind bei Weitem nicht so locker, sondern sehr fest und daher auch enorm sättigend.
Die Cranberrys verleihen den Riegeln eine leichte Säure.

Diese Miniatur-Walze hab ich schon seit Jahren, aber bisher hing sie jungfräulich an ihrem Haken, höchstens mal bewegt, wenn ich Staub gewischt hab. Für diese Riegel ist die Walze aber geradezu perfekt, quasi die geborene Müsliriegel-Walze!

In Zukunft wird es sicher noch einige Müsliriegel-Varianten geben, ich hab schon unglaublich viele Ideen und auch schon die ein oder andere Zutat besorgt, es kann also bald losgehen :o)

Logisch eigentlich, dass diese Riegel geradezu perfekt sind, um sie unterwegs zu essen - dafür sind solche Riegel ja eigentlich gedacht, oder? Sie sind also mein Beitrag zu Zorras aktuellem Blogevent.

Blog-Event LVII - Essen für unterwegs 
(Einsendeschluss 15. Juni 2010)
Nachtrag: Als ausgewiesener Schussel hab ich das extra geknipste Bild des hellen Sirups völlig vergessen. Ich glaube, den gibt es auch von Grafschafter, sollte also auch über die Grenzen Hamburgs hinaus zu bekommen sein. 


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print
Das wird eine gute Woche, wir starten gleich mit meiner Lieblingsquiche - eine sehr gute Wahl ;o)

Meine Schwäche für Zwiebeln im Allgemeinen und karamellisierte Zwiebeln im Besonderen hab ich ja schon letzte Woche gestanden, heute nochmal die Variante als Quiche, meiner allerliebsten Lieblingsquiche!
Die Kombination aus karamellisierten Zwiebeln, Speck und Käse ist einfach zum Niederknien - Hüftgold pur, aber es lohnt sich!
Nachdem wir die Quiche verputzt hatten (natürlich nicht auf einmal ;o) ), waren wir uns sehr schnell einig, für uns ist sie eindeutig der bessere Zwiebelkuchen.
Quiche, dazu ein knackiger Salat - fertich!


Zutaten für eine 28 cm Form
Mürbeteig
250 g Mehl
125 g kleingeschnittene weiche Butter
1 Eigelb
50 ml Wasser

Belag
600 g rote Zwiebeln
Salz und Pfeffer
3 EL Aceto Balsamico
100 g durchwachsener Speck
300 ml Sahne
4 Eier
Salz und Pfeffer
100 g Gruyère, frisch gerieben

Zubereitung 
Mürbeteig
Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Ca. 15 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank nehmen, auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.
In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Belag
Die Zwiebeln schälen, dabei darauf achten, dass an den Enden nicht zuviel weggeschnitten wird, so dass die Zwiebelschichten beim Aufschneiden nicht auseinanderfallen. Die Zwiebeln in Segmente schneiden.
In einer großen Pfanne Öl erhitzen und die Zwiebeln darin ca. 10 Minuten anschwitzen. Die Temperatur reduzieren, mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 20 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis die Zwiebeln goldbraun sind, dabei gelegentlich umrühren. Aceto Balsamico hinzufügen und weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebeln karamellisiert sind. Aus der Pfanne nehmen und den in Streifen geschnittenen Speck knusprig braten. Ebenfalls aus der Pfanne nehmen und mit den Zwiebeln vermischen. 

In einer Schüssel die Sahne mit den Eiern und den Gewürzen verquirlen. 
Zwiebeln uns Speck auf den vorgebackenen Quicheboden geben und den geriebenen Käse darüber verteilen. Sahnemischung darüber gießen.
Die Quiche im auf 180C vorgeheizten Backofen ca. 35-45 Minuten backen, bis sie goldbraun und der Belag fest geworden ist.
Am Besten schmeckt uns diese Quiche lauwarm mit einem frischen Salat als Beilage.



~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Apfeltaschen mit Eierlikör

Frauen wird ja gern ein ausgeprägter Schuhtick nachgesagt - hab ich nicht, interessiert mich nicht. Ich mag bequeme Schuhe wie Chucks, Camper, Docs, usw. ;o) 
Wenn man mir einen Tick nachsagen kann, dann isses wohl ein Taschentick - ich lieebe Taschen! Keine niedlichen kleinen glitzernden Handtaschen, sondern praktische, außergewöhnliche Taschen wie Canvasco, Bootsmann, Flio, Tausche Taschen, Tsunami, usw. usf. ...
Ich könnte diese Liste beliebig fortsetzen.
Ein wichtiges Kriterium für eine gute Tasche: Man muss mindestens seinen halben Hausstand und zusätzlich noch die Kamera drin verstauen können. Wenn sie dann noch einigermaßen schick aussieht, umso besser.
Da fällt mir ein, wir (damit mein ich jetzt die Foodblogger) bekommen doch ständig irgendwelche Angebote für merkwürdigen Krams Werbung zu machen - warum fragt mich nicht mal Jemand, ob ich seine Taschen bewerben möchte? ;o)
Spässken ...

So, und weil ich ja ein erklärter Taschen-Fan bin, wird's langsam mal Zeit, eine essbare Tasche zu bloggen, oder? Fangen wir also erstmal mit Apfeltaschen an - mal schaun, vielleicht folgen später noch weitere.
 
Wer auf den Eierlikör verzichten möchte oder muss, kann ihn einfach durch Milch und Vanille ersetzen. 

Runde Taschen sind übrigens auch sehr schick und können nach dem gleichen Prinzip gemacht werden. Dazu einfach eine kleine Schüssel nehmen und Kreise ausstechen.

Teig
150 g Magerquark
6 EL Milch
6 EL Rapsöl
50 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
300 g Mehl
1 Tütchen Backpulver

Belag

450 g säuerliche Äpfel, geputzt und gewürfelt (z.B. Boskop)
Zucker nach Geschmack, hängt vom Säuregrad des Apfels ab 
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
100 ml Eierlikör
ausgekratzte Vanilleschote
2 EL Maisstärke + ein Schuss Milch zum Glattrühren

Zum Bestreichen
1 Eiweiß
1 Eigelb mit 1 EL Milch vermischt
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
Die Apfelwürfel mit dem Eierlikör, Zitronenabrieb und der ausgekratzten Vanilleschote in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Je nachdem, wie sauer die Äpfel sind, evtl. noch Zucker zugeben.
Maisstärke mit einem kleinen Schuss kalter Milch glatt rühren und unter ständigem Rühren zum Apfelkompott geben. Etwa 2 Minuten köcheln lassen, bis der Kompott angedickt ist. Beiseite stellen.
Später die Vanilleschote herausnehmen.

Den Quark mit der Milch, Zucker, Vanillemark und einer Prise Salz in einer Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zu der Quarkmasse geben, gründlich, aber zügig verkneten. Der Teig soll geschmeidig sein, aber nicht mehr kleben.
Den Teig rechteckig dünn ausrollen und in acht Rechtecke schneiden, die Teigränder mit Eiweiß bestreichen. Apfelkompott auf die eine Hälfte der Rechtecke geben, die andere Hälfte mehrfach einschneiden, darüber klappen und die Ränder andrücken.
Die Taschen mit Eigelb bestreichen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen, bis die Apfeltaschen goldbraun sind. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestreuen. 


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Balsamico Zwiebel-Marmelade

Ihr wisst es vielleicht, unter der Woche bleibt die Küche des Kuriositätenladens meist kalt und es gibt lecker Käsebrot - noch bin ich ja von Montags bis Freitags Strohwitwe und weil mir Kochen für mich allein keinen Spaß macht,  schmier ich mir halt schnell eine Stulle.
Nun ist Käse allein ja auf die Dauer nicht so der Riesenkracher, also pimpe ich mein Käsebrot gern ein wenig - muss natürlich auch unkompliziert sein ;o)
Meist landet etwas Salat, ein paar Scheibchen Gurke oder Tomate oder auch gern etwas Senf auf dem Käse, seit ich aber diese Zwiebeln entdeckt habe, sind sie mein absoluter Favorit.

Natürlich schmecken sie nicht nur auf Käsebrot, das ist wohl eher eine eigenwillige Eigenkreation von mir, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig - als Tartebelag, Beilage zu Kurzgebratenem, als Vorspeise auf Crostini, usw. usf.
Ich verwende sehr gern rote Zwiebeln, so ich sie denn mal in vernünftiger Qualität bekomme. Ist Euch schon mal aufgefallen, dass rote Zwiebeln in oftmals grauenhafter Qualität angeboten werden? Wie oft hab ich schon bei unserem Edeka-Markt unbedacht in das Fach mit den roten Zwiebeln gegriffen und es sofort bitter bereut. Sie sind oft einfach matschig und faulig... Kauft die außer mir niemand oder sind rote Zwiebeln so empfindliche Mimosen, die einfach unglaublich schnell verderben?
Naja, glücklicherweise haben wir ja Eddy, da passiert das nicht.
Worauf wollte ich eigentlich hinaus? Ach ja, wenn ich mal wieder keine roten Zwiebeln bekomme, tun es natürlich auch gewöhnliche braune Zwiebeln - ich bilde mir ein, dass rote Zwiebeln milder sind, braune schmecken so geschmort aber auch sehr lecker.

Zutaten
1 kg rote Zwiebeln
Butter
100 ml Balsamico
1 1/2 EL brauner Zucker
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
3 Zweige Thymian

Zubereitung
Die Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Butter in einer großen Pfanne schmelzen lassen und die Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Thymian zufügen. Für ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten - die Zwiebeln sollen glasig werden, aber nicht bräunen. Regelmäßig rühren.

Den Zucker und den Balsamico zufügen und weitere 30 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Zwiebeln mehr oder weniger trocken und der Balsamico verkocht ist. Je langsamer die Zwiebeln schmoren, desto besser schmecken sie. 
Den Thymian entfernen und die Zwiebeln in ausgekochte Twist off-Gläser einfüllen.
Gekühlt halten sie sich auf jeden Fall einen Monat, eher länger.




~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Kräuter-Feta-Muffins

Mal wieder ein "Alex-Rezept"!
Ich darf einfach nicht so oft bei Ihr stöbern, sonst komm ich mit dem Nachkochen/-backen bald wirklich nicht mehr nach :o)

Diese Muffins sind wunderschön und wirklich lecker, sie haben allerdings einen kleinen Nachteil, das Essen dieser kleinen Köstlichkeiten gestaltet sich ein wenig schwierig - findet zumindest mein Mitesser. 
Aber da muss er durch, das Leben ist ja schließlich kein Ponyhof ;o)
Eigentlich hätte ich sie ja gern noch auf Zorras Brunch-Buffet gestellt, aber dafür bin ich n büschen zu spät dran. 

Zutaten für 12 Muffins
250 g Mehl
2 TL Backpulver
2 Knoblauchzehen
2 Eier
250 g Joghurt
2 TL Salz
Pfeffer
70 ml Rapsöl
1 große Handvoll frisches Basilikum
200 g Feta
je 1 Kirschtomate pro Muffin

Zubereitung
Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. Ei, Joghurt, Öl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräuter verquirlen. Mehl und Backpulver unterrühren. Fetakäse kleinschneiden und unterheben. Den Teig in die Muffin-Papierförmchen verteilen und jeweils eine Kirschtomate in den Teig eindrücken. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen. Lauwarm oder kalt servieren.



~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Mein perfekter Schokokuchen

Bereit für die nächste Schoko-Dosis? Nachdem ich letzte Woche gerade eine kleine Schokobombe gebloggt habe, folgt jetzt schon die nächste - mein Lieblings-Standard-Schokokuchen!

Das Rezept hab ich aus einigen Schokokuchen-Rezepten zusammengebastelt, mit dabei war sicher ein Dr. Oetker-Rezept und noch ein paar andere.
Dieser Schokokuchen ist sicher keine Sensation, trotzdem mag ich ihn ganz besonders gern. Er ist natürlich seeehr schokoladig, saftig, hat durch das Espressopulver eine leicht herbe Note und kleine Schokoinseln durch die Schokotropfen.
Hinzu kommt, dass ich die Zutaten eigentlich immer im Haus habe - ein sonntäglicher  Anfall von Schoko-Entzug kann also eigentlich immer mit diesem Kuchen "bekämpft" werden.
Eigentlich wollte ich das Rezept schon vor Ewigkeiten bloggen, aber ich bekomme einfach kein anständiges Bild zustande ... Da ich ja immer gegen das Licht auf meinem kleinen Hackbrettchen fotografieren muss, sieht dunkler Schokokuchen auf dunklem Brett eher ungünstig aus. Also gibt's nur ein Bild in der Form und Ihr müsst mir glauben, dass der Kuchen wirklich nicht sooo schlecht ist. 
Und nu ab in die Küche, Schokokuchen backen! ;o)

Zutaten
175 g Butter, zimmertemperiert
220 g Zucker
4 Eier, zimmertemperiert
100ml Sahne
2 Tütchen Instant-Espresso
1 EL Vanille-Extrakt
1 Prise Salz
100 g Kakaopulver
250g Mehl
2 TL Backpulver
100 g Schokotröpfchen

Zubereitung
Die Butter und den Zucker schaumig rühren. Die Eier hinzufügen und unterrühren. Sahne, Espressopulver, Vanille-Extrakt, Salz und Kakaopulver dazugeben und alles zu einer geschmeidigen Masse vermischen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter den Teig rühren. Die Schokotröpfchen dazugeben und verrühren.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen.


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

蚂蚁上树 - Ma Yi Shang Shu

... oder "Ameisen krabbeln auf den Baum"

Die wöchentliche Rezeptwahl erstaunt mich immer wieder aufs Neue, bei diesem Rezept hätte ich beispielsweise darauf geschworen, dass es niemals gewählt wird - ein Grund, warum ich es zur Wahl gestellt hab, wollte ich doch auf diese Weise dafür sorgen, dass die Pici endlich mal gewinnen ;o)
Naja, war wohl nix, die Pici sind auch bei der letzten Wahl weit abgeschlagen auf den hinteren Plätzen gelandet ... Wahrscheinlich lag es hauptsächlich am Namen des Rezeptes, "Ameisen krabbeln auf den Baum" klingt halt sehr viel spannender als "pfannengerührtes Hackfleisch mit Glasnudeln" ;o)
Der Name hat seinen Ursprung in der Optik dieses Gerichtes, das Hackfleisch wird so feinkrümelig gebraten, dass es aussieht, wie kleine Ameisen - mit gaaaanz viel Phantasie ;o)

Leider hab ich mit den Glasnudeln Pech gehabt, sie sind ziemlich zerfallen. Ansonsten war es ganz lecker, allerdings nicht überwältigend, sprich, ich würde es nicht unbedingt noch einmal machen.
Weil das fertige Gericht etwas lasch war, hab ich es noch kräftig nachgewürzt, wer dieses Rezept nachkochen möchte, sollte das evtl. auch tun. 

Zutaten
200 g Schweine- oder Rinderhack
2 TL helle Sojasauce
2 TL Shaoxing Reiswein
2 TL dunkles Sesamöl
125 g Glasnudeln
neutrales Öl
2 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
1 El Ingwer, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 Frühlingszwiebeln, der grüne Teil in Ringe geschnitten

Sauce
5 EL dunkle Sojasauce
4 El Shaoxing Reiswein
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 TL dunkles Sesamöl
250 ml Hühnerbrühe

Zubereitung
Das Hackfleisch mit der Sojasauce, Reiswein und dem Sesamöl vermischen. Die Glasnudeln 10 Minuten in heißem Wasser einweichen, dann in einem Sieb gut abtropfen lassen. Alle Zutaten für die Sauce in einer Schüssel vermischen. 
Den Wok erhitzen und das Öl sehr heiß werden lassen. Dass Hackfleisch darin pfannenrühren, bis es bröselig wird, die evtl. austretende Flüssigkeit verdampft ist und das Hackfleisch beginnt zu bräunen. Hackfleisch an den Rand schieben und Knoblauch und Ingwer kurz pfannenrühren, dann die Frühlingszwiebeln hinzugeben. Ebenfalls pfannenrühren, bis sich das Aroma entfaltet.
Das Fleisch zurück in die Mitte schieben und die Sauce, sowie die Glasnudeln hinzufügen. Alles 8 Minuten köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Auf einer Platte mit Frühlingszwiebelringen dekoriert servieren.

Quelle: China kulinarisch entdecken


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print
Bevor wir am 29. Mai die Nudelmaschinen zum Qualmen bringen und die Kochlöffel schwingen, gibt es noch Einiges zu organisieren. Es wär daher sehr nett, wenn Ihr mal nebenan vorbeischauen und Euch zu meinem Schlachtplan äußern könntet :o)

Ach, und wenn das hier Jemand aus dem CK liest, der/die dazu noch Mitglied in der Hamburg kocht!-Gruppe ist - Kannste dort bitte mal Bescheid sagen, dass sich die CKler auch im Hamburg kocht!-Blog melden sollen? Ich bin ja kein Mitglied des CKs mehr, kann also auch nicht in besagte Gruppe, möchte die CKler aber nicht übergehen - Danke ;o)

Hach Mensch, ich werd alt, noch was vergessen...

Wir haben übrigens noch Plätze frei! Falls also noch Jemand "spontan" teilnehmen möchte, bitte  auch nebenan reinschauen - wir würden uns freuen!


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print
Wenn ich mal wieder ein schönes Pastarezept suche, bzw. eine neue Pastasorte ausprobieren möchte, schau ich als Erstes bei Robert vorbei - für mich DIE Adresse für tolle Pastarezepte und selbstverständlich auch für viele andere, das versteht sich ja von selbst ;o)
Diese Pici fand ich aus verschiedenen Gründen sehr interessant:
  • theoretisch braucht man keine Nudelmaschine für diese Nudelsorte
  • das Nudelteigrezept unterscheidet sich völlig von meinem Standardrezept
  • ich mag dicke Nudeln grundsätzlich lieber als dünne
  • ich hab schon ewig keine neue Pastasorte mehr ausprobiert ;o)
Ich hab's ja oben schon geschrieben, "theoretisch" braucht man für diese Pasta keine Nudelmaschine - ich bin ja aber bekanntlich chronisch faul und hab sie trotzdem angeschmissen. Der Vorteil dabei ist, dass die Nudelbahnen alle die gleiche Länge haben und die Pici ebenfalls recht gleichmäßig werden.

Der Nudelteig ist, anders als mein Standard-Teig, recht weich und lässt sich daher auch gut mit den Händen bearbeiten.  

Zutaten
300 g gemahlener Hartweizengrieß (semola di grano duro rimacinata)
1 Eigelb
2 EL Oliven- oder Annatto-Öl
1 TL Salz
180 ml Wasser

Vorbereitung
Eigelb, Wasser, Salz und Oel mit einem Handmixer verquirlen. Mehl und ca. ¾ der Emulsion zu einem weichen, elastischen Teig verkneten. Nach Bedarf Rest der Emulsion zugeben.
Den Teig ca. 1 Stunde mit Folie abgedeckt bei Raumtemperatur beiseite stellen, gerne aber auch länger.

Zubereitung
Den Nudelteig halbieren und jeweils eine Portion etwas mit dem Nudelholz ausrollen. Auf dickster Stufe mit der Nudelnmaschine ausrollen und die Nudelbahn in der Mitte halbieren.
Ca. 0,5 cm dicke Streifen abschneiden und zwischen Daumen und Zeigefinger rund und dünn "zwirbeln".
Die gerollten Pici auf ein bemehltes Brett legen und so fortfahren, bis der gesamte Teig verbraucht ist.
Gesalzenes Wasser zum Sieden bringen, es soll nicht kochen!
Pici in dem siedenden Wasser in ca. 3 Minuten al dente kochen. Abgießen und zum Sugo nach Wahl geben. Durchschwenken und servieren. 

Diese erste "Begegnung" mit dieser Pastasorte war Liebe auf den ersten Blick. Nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich sind diese Nudeln wirklich ein absoluter Kracher - ich hab eine neue Lieblingsnudel!
Bei uns gab es dazu eine schnelle Tomatensauce, bestehend aus Hackfleisch und meiner immer vorrätigen Pizzaiola - ein absoluter Traum!
 



~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Tarte Robuchon

So, nu kommen wir diese Woche endlich mal zum Wesentlichen - zur Schokolade! ;o)
Wenn man es ganz genau nimmt, ist diese Tarte nichts anderes als Schokopudding auf einem Sandteigboden - hört sich aber sehr unspektakulär an und wird der Tarte außerdem nicht im Geringsten gerecht, die ist nämlich wirklich lecker!

Der Schokobelag sollte ganz nach persönlichem Geschmack gesüßt werden, denn die verwendete Schokolade ist ganz entscheidend für die Zuckermenge. Man kann die Tarte natürlich auch mit einer weniger hochprozentigen Schokolade zubereiten, in dem Fall muss die Zuckermenge dann einfach entsprechend  reduziert werden.
Für den Tarteboden hab ich erstmalig einen Sandteig von Sophie Dudemaine verwendet - mein neuer Standardboden für süße Tartes, nicht zu buttrig und fett, sondern schön fest und knusprig, außerdem lässt er sich ganz wunderbar verarbeiten.

Zutaten
Sandteig
250 g Mehl Typ 405
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

Belag
300 g gehackte Schokolade, 70%
300 ml Sahne  
2 EL Zucker
2 Eier

Zubereitung

Sandteig
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat.
Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht.
Den Teig ca. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. Auf das Nudelholz aufrollen und über der Tarteform wieder abrollen. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und den überschüssigen Teig am Rand abschneiden. In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Belag
Die Sahne zusammen mit dem Zucker zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen und die grob gehackte Schokolade einrühren. Kurz etwas abkühlen lassen.
Unter ständigem Rühren die verklepperten Eier einrühren.
Puddingmasse auf den Tarteboden geben und die Tarte im auf 120°C vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen, bis der Belag fest geworden ist. Abkühlen lassen und servieren.

Die Tarte ist unglaublich reichhaltig und sättigend - pro Person reicht da mal wieder ein wirklich kleines Stückchen und man ist pappsatt ;o)

Idee: menu turistico


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print

Eingelegter Feta

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 
15. Mai 2010)

Es gibt so viele Lebensmittel, die man im Geschäft sehr teuer und leider oftmals in recht schlechter Qualität kaufen, zuhause aber eigentlich sehr schnell und ohne großen Aufwand viel besser herstellen kann - man muss halt nur wissen wie ;o)
Bei dem eingelegten Feta ist die Qualität der Grundzutaten sehr entscheidend, gummiartiger, extrem fester Feta wird auch durch die Marinade nicht weich und zart und ein bitteres, billiges Öl kann den besten Feta verderben.
Wir haben bei unserem Haus- und Hof-Gemüsehändler Eddy einen grandiosen korsischen Feta erstanden, den sogar ich so pur mochte - eigentlich ist Feta nicht so ganz mein Ding.
Die getrockneten Tomaten sind mal wieder sog. Softtomaten, d.h. getrocknete Tomaten, die noch eine gewisse Restfeuchte enthalten.
Die Fertigstellung des Fetas ist in max. 15 Minuten erledigt, dann heißt es nur Warten, bis er nach ca. 1 Woche den Geschmack der Marinade angenommen hat und schon kann die Schlemmerei losgehen.
Und weil der Feta ganz wunderbar zu den bereits eingereichten Antipasti, etc. passt, ist er mein Beitrag zu Zorras Jubiläumsblogevent. 

Zutaten
400 g Feta
1 EL getrockneter Oregano
1 EL grob gemahlener schwarzer Pfeffer
150 g Softtomaten
2 getrocknete Chilischoten
2 Zweige frischer Rosmarin
1/2 TL getrocknete Knoblauchflakes
Olivenöl

Zubereitung
Feta in 1x1 cm große Würfel schneiden, mit Oregano und Pfeffer würzen. Tomaten in Streifen schneiden.
Feta, Tomaten, gezupften Rosmarin, Knoblauchflakes und Chilischoten mischen und in ein großes Weckglas geben. Mit Olivenöl auffüllen und ca. 1 Woche im Kühlschrank ziehen lassen. Darauf achten, dass der Feta immer komplett mit Öl bedeckt ist.


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print
Eigentlich sollten das hier Knoblauchbaguettes werden, die wollte ich nämlich schon eine ganze Weile machen, dann sind mir aber diese wunderschönen gezwirbelten Kräuterstangen über den Weg gelaufen und schon war mein eigentlicher Plan wieder über den Haufen geworfen.

Vom Originalrezept hab ich nur die Idee übernommen, also die Zwirbeltechnik. Gefüllt sind diese Stangen mit reichlich Knoblauch und in den Roten stecken getrocknete Tomaten. 

Wer sich für die Knoblauchvariante entscheidet, sollte sich wirklich Gedanken machen, was am nächsten Tag ansteht. Ich musste am nächsten Tag dringend zu meiner Hausärztin - die Arme war nicht zu beneiden, trotz vieler Bonbons und ner Menge Deo hab ich sicher aus jeder Pore gestunken. 

Im Prinzip kann man, was die Füllung betrifft, seiner Phantasie natürlich völlig freien Lauf lassen. Im Sommer sind frische Kräuter eine tolle Sache, im Winter tun es aber sicher auch trockene. Wer kein Hartweizenmehl bekommt, nimmt einfach ganz normales 405er, das funktioniert ganz genauso.

Zutaten
500 g Hartweizenmehl
1 Tütchen Trockenhefe
10 g Salz
50 g Olivenöl
320 g Wasser

6 Knoblauchzehen
Rapsöl
1 Handvoll glatte Petersilie
Salz und Pfeffer

1 Handvoll getrocknete Tomaten
Rapsöl
1 Knoblauchzehe
Thymian
Salz und Pfeffer
frisch geriebener Parmesan

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst.
Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen und in einem Mixer mit etwas Rapsöl pürieren. Petersilie dazugeben und kurz mit pürieren.
Für die Tomaten-Zwirbelstangen eine Handvoll getrocknete Tomaten mit etwas Rapsöl, getrocknetem Thymian, 1 Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer ebenfalls pürieren.

Den Hefeteig aus der Schüssel nehmen und nochmals kurz durchkneten. Rund wirken, mit einem Tuch bedecken und ca. 10 Minuten entspannen lassen, der Teig lässt sich dann einfacher ausrollen.
Hefeteig rechteckig ausrollen, so dass der Teig einen knappen cm dick ist. Gleichmäßig mit der Knoblauch-Petersilien-Masse bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Teig von der Längsseite überklappen, in 3 cm breite Streifen schneiden und diese Streifen mehrmals verzwirbeln.
Die Tomaten-Zwirbelstangen zusätzlich noch mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Mit ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen.



~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print
Heut gibt es keine 5 Minuten-Terrine, sondern einen 5 Minuten-Salat - schneller geht es wirklich nicht mehr!
Kichererbsen und Hülsenfrüchte überhaupt habe ich bis vor einiger Zeit sehr vernachlässigt, das hat aber ein Ende, denn mittlerweile bin ich ein großer Hülsenfrüchte-Fan und  soviele wie in den letzten Monaten, hab ich in meinem ganzen Leben nicht gegessen ;o)
Bisher (ich muss mich ja erstmal durch diese unglaubliche Vielfalt durchfuttern) sind Kichererbsen mein Favorit, die leicht nussige Note mag ich besonders gern. 
Als ich vor Kurzem bei Alex gestöbert habe, ist mir dieser Salat sofort aufgefallen. Ich hatte alle Zutaten daheim, also konnte es gleich losgehen. 
Besonders gut schmeckt der Salat, wenn er mindestens über Nacht durchgezogen ist, also ideal zum mitnehmen. 

Zutaten
1 große Dose Kichererbsen
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
2 EL sehr gutes Olivenöl
1 Handvoll frisch geriebenen Parmesan
1 kleine Handvoll glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung
Die Kichererbsen abtropfen lassen und sehr gut abspülen. In einer Schüssel mit den übrigen Zutaten vermengen und etwas ziehen lassen. Fertig!


~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~

2leep.com
Print