Donnerstag, 30. April 2009
Ich hatte einen riesigen Appetit auf Hühnchen. So ein richtig knuspriges, gut gewürztes Hühnchen. Genau wusste ich noch nicht, was ich mit dem Huhn machen wollte, aber erstmal hab ich beim
Schlachter meines Vertrauens ein besonders schönes und fotogenes Huhn besorgt und im Kühlschrank übernachten lassen.
Die einfachsten Dinge sind ja meist die Besten, und so wurde einstimmig beschlossen (also von mir ;o) ), ein einfaches Kräuterhuhn mit gaaanz viel Gemüse zu machen - nicht die schlechteste Entscheidung ;o)
Der Herr des Hauses hat diese Huhn-Variante zu seinem neuen Lieblingshuhn erklärt und ich werde ihm da sicher nicht widersprechen, mir hat's auch besonders gut geschmeckt.
Zutaten1 Hähnchen
100 g zimmerwarme Butter
Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Salbei, Thymian, Rosmarin)
Salz und Pfeffer
4 Kartoffeln
2 Paprikaschoten
1 Fenchelknolle
4 Pimentos
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 junge Knoblauchknolle
2 rote Zwiebeln
1 unbehandelte Zitrone
1 guter Schuss Noilly Prat
ZubereitungDie Kräuter fein hacken und mit der Butter vermengen - Mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Hähnchen innen und außen waschen und trocken tupfen. Die Haut über der Brust vorsichtig, vom Hals ausgehend, vom Fleisch lösen. Die Haut an den Keulen ebenfalls etwas lösen - dafür mit den Fingern zwischen Haut und Fleisch fahren.
Die Kräuterbutter portionsweise unter die Haut von Brust und Keulen schieben. Die Zitrone, sowie den Knoblauch längs vierteln und das Huhn mit der gesamten Zitrone, sowie 1 Knoblauchviertel füllen. Das Huhn auf ein Blech oder in eine Reine legen.
Die Gemüsesorten grob portionieren und um das Huhn verteilen. Mit Salz und Pfeffer würzen und einen Schuss Noilly Prat dazugeben.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Je nach Huhngröße ca. 45-60 Minuten bei 200°C garen. Sollte das Hähnchen nach 45 Minuten noch nicht kross sein, den Backofengrill einschalten und das Hähnchen einige Minuten nachbräunen.
links: nackiges Huhn vor der Weiterverarbeitung; rechts: Huhn bevor es in die Röhre geschoben wird.
Der Schlachter meines Vertrauens, Fleischer Harms im Lehmweg in Eppendorf, bei dem ich neben erstklassigem Fleisch auch die für Exil-Bremer besonders wichtige Pinkelwurst bekomme ;o)
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Heute: Wir basteln uns ganz schnell eine günstige Hakenleiste für ganz viel Küchengedöns
Die recht angespannte Platzsituation in meiner Küche hab ich ja mittlerweile ausführlich dokumentiert - ich bin eigentlich ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die wenigen verbliebenen ungenutzten Plätze in der Küche optimal zu nutzen. Die Anschaffung zweier neuer Mokka-Kannen für meinen Mitesser hat mich nun auf die Idee gebracht, aus einer Gardinenstange und den dazugehörigen Wandbefestigungen eine Hakenleiste zu basteln. Nun hab ich die Stange, die sonst nur unnütz im Abstellraum rumsteht, sinnvoll genutzt und eine Menge Platz für Gerätschaften gewonnen. Wer also eine günstige Hakenleiste braucht und zufällig noch eine Gardinenstange rumstehen hat - so sieht das dann aus:

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Grissini sind eine meiner allerliebsten Knabbereien. Man kann sie mit Kräutern, Tomatenmark, Salz, Mohn usw. aromatisieren oder einfach pur backen (so mag ich sie am liebsten). Sie eignen sich zum Dippen, mit Parma umwickelt als Vorspeise oder halt einfach nur so zum knabbern... Ein Allround-Talent ;o)Aus dem gleichen Teig, aus dem ich hier die Grissini gebacken habe, kann man sehr schön die Suppenschüsseln aus Brotteig, die ich vor einiger Zeit bereits gebloggt habe, herstellen. Da der Teig besonders knusprig wird, eignet er sich hierfür ausgezeichnet. 
Zutaten
400 g Hartweizenmehl
100 g Hartweizengrieß
1 Päckchen Trockenhefe
275 ml Wasser2 TL Salz
3 EL OlivenölSesam, Mohn, Meersalz, Rosmarin, Thymian oder andere Kräuter
Zubereitung
Mehl, Grieß, Trockenhefe, Wasser, Salz und Olivenöl in eine Schüssel geben und verkneten. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und ca. 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen, dann nochmals durchkneten.Den Teig zu einem Rechteck von ca. 1 cm Dicke ausrollen, bedeckt wiederum 10 Minuten ruhen lassen. Den Teig quer in der Mitte in 2 gleichgroße Teile schneiden. Nun die Teigstreifen in 1 cm breite Streifen schneiden und jeweils etwas rund rollen.
Die einzelnen Streifen auf ein Backblech legen und nach Geschmack mit Wasser bestreichen und mit Kräutern, Salz, Sesam oder Mohn bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen nacheinander ca. 15 Minuten bei 200°C backen.
Wenn alle Grissini fertig sind, nochmals zusammen auf das Backblech geben und ca. 30 Minuten bei 50°C und leicht geöffnetem Backofen trocknen lassen. So entweicht auch die letzte Feuchtigkeit aus den Grissini und sie werden dauerhaft wunderbar knusprig. Auf einem Drahtrost auskühlen lassen und in einer Keksdose aufbewahren.
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Wenn man im Hamburger Stadtpark unterwegs ist und seine Kamera dabei hat, kommt man um das Planetarium nicht herum, ist es doch enorm imposant und präsent.
Es wurde zwischen 1912 und 1915 unter der Leitung von Fritz Schumacher als Wasserturm erbaut und in den 30ern zum Planetarium umgewandelt. Mittlerweile ist es eines der modernsten Planetarien weltweit.
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Ich bin ja selten so vollkommen 100%ig von einem Rezept, bzw. einem Gericht überzeugt, aber diese Piadine haben es mir wirklich angetan - und dabei hab ich beim ersten Mal ein Ei vergessen, wodurch der Teig ziemlich fest wurde ... Manchmal sollte man sich das Rezept halt doch genau durchlesen, obwohl, nun hab ich durch das Ausrollen des festen Teiges mächtig Muckies bekommen ;o)...
Die Teigfladen werden aus einem normalen Hefeteig hergestellt, dem keine Butter oder Öl, sondern Schweineschmalz zugefügt wird. Natürlich kann man auch auf Olivenöl ausweichen, das Schweineschmalz gibt den Fladen aber einen wirklich leckeren Geschmack.
In Italien gibt es spezielle Platten, auf denen die Piadine gebacken werden, bei mir kam mal wieder meine heißgeliebte gusseiserne Crêpes-Pfanne zum Einsatz - ein absoluter Tausendsassa und für Pfannen-Fladenbrote absolut perfekt!
Ich hab jetzt mittlerweile verschiedene Fladenrezepte ausprobiert, diese waren aber bisher mit Abstand die besten. Sie bleiben nach dem Backen weich und saftig und lassen sich so ganz prima füllen.
Im Prinzip kann man Piadine mit allem Füllen, wonach einem gerade der Sinn steht.
Wir haben uns am Freitag bei unserem Lieblingsitaliener unglaublich leckeren Parmaschinken, tolle Coppa und leckeren Mozzarella und Scamorza besorgt. Den Rucola, der eigentlich auch für die Piadine gedacht war, hab ich völlig vergessen, der liegt nun noch im Kühlschrank und wartet darauf, morgen in einem schnellen Salat verarbeitet zu werden ...
Zusammen mit getrockneten Tomaten, mit Pfeffer und Salz gewürzter saurer Sahne und frischem Basilikum sind sooooo leckere Fladen dabei herausgekommen - am liebsten hätte ich so schnell nicht mehr mit dem Essen aufgehört ... Aber irgendwann geht einfach nichts mehr rein ;o)
Da ich die doppelte Menge Fladen gebacken habe, ist der Rest gleich in den Gefrierschrank gewandert und wird nun bei Bedarf schnell aufgetaut - wird sicher nicht lange dauern.
Das Rezept für die Piadine hab ich aus dem Teubner-Kochbuch "Italienisch kochen".

Zutaten für 8 Fladen 500 g Mehl
1 Tütchen Trockenhefe
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
50 g weiches Schweineschmalz
1 Ei
230 ml Milch
ZubereitungDas Mehl mit der Hefe, dem Salz und Zucker trocken vermischen. Schmalz, Ei und Milch dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen.
Den Teig in 8 Portionen teilen, jeden Teigling rund schleifen und ca. 10 Minuten abgedeckt entspannen lassen.
Eine gusseiserne oder antihaftbeschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze aufheizen und die Teiglinge zu dünnen Fladen ausrollen. Die Fladen mit einer Gabel in regelmäßigen Abständen einstechen und in der Pfanne nacheinander beidseitig backen.
Die fertiggebackenen Fladen abkühlen lassen und nach Geschmack füllen.


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Darf ich vorstellen? Das ist Greta, Greta oto, mein absoluter Lieblingsschmetterling. Ziemlich klein und auf den ersten Blick unscheinbar, wenn man ihn sich aber genau anschaut, wird man entdecken, dass seine Flügel durchsichtig wie Glas sind und er kleine Punkte auf dem Flügeln hat, die wie Edelsteine aussehen.
Allen Hamburgern, bzw. norddeutschen Schmetterlingsinteressierten kann ich den Garten der Schmetterlinge in Friedrichsruh oder auch den Alaris Schmetterlingspark in Buchholz zu empfehlen - ein Besuch dort ist wirklich ein Erlebnis und Greta schwirrt dort auch überall rum ;o)
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Diese Nudeln sind besonders einfach und schnell herzustellen und sehen, wie ich finde besonders hübsch aus. Im Gegensatz zu gefärbten Nudeln, braucht man hierzu keine besonderen Zutaten wie Färbepulver oder Gewürze (Safran, Kurkuma, etc.), sondern lediglich einige schöne Kräuter.
Besonders schön sehen fiedrige Kräuter, wie glatte Petersilie, Dill oder Estragon aus, aber auch Salbei und Schnittlauch wirken sehr schön.
Wichtig ist, dicke Stiele zu entfernen, da sonst beim Auswalzen des Teiges, die Teigbahnen einreißen.
Ich verwende zum Auswalzen des Nudelteiges eine Imperia SP150 mit 6 Auswalzstufen und werde anhand dieser 6 Stufen die Herstellung der Kräuternudeln erklären.
Zutaten 300 g gemahlener Hartweizengrieß
3 Volleier
1/2 TL Salz
1 EL Annatto- oder Olivenöl
Zubereitung Aus Mehl, Salz, Olivenöl und Eiern einen Nudelteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten ruhen lassen.Den Nudelteig in 2 Portionen teilen und die erste Teigportion in der Nudelmaschine bis zur 6. Stufe ausrollen.
Die Nudelbahn auf die Arbeitsfläche legen und einmal in der Mitte übereinanderklappen, so dass in der Mitte eine Falz entsteht. Die Nudelbahn wieder auseinanderfalten und die Teigplatte nun einseitig bis zur Falz mit Kräuterblättern belegen. Dabei darauf achten, die Stiele der Kräuter von der Falz weg zu legen, das erleichtert später das Ausrollen mit der Maschine.
Die nicht belegte Teigplattenseite über die andere klappen und mit einem Nudelholz vorsichtig festrollen.
Nun die Teigbahnen mit der geschlossenen Seite zuerst in die Nudelmaschine schieben und mit der Stufe 4 beginnend, erneut bis zur 6. Stufe ausrollen. Hierbei reißen die Kräuterblätter auseinander und es entsteht ein hübsches Kräutermuster.
Besonders gut wirken diese Nudeln, wenn sie nicht allzu schmal zugeschnitten oder gleich als Lasagneplatten verwendet werden. Ich schneide den Teig auf Länge, klappe die Bahnen dann mehrmals zusammen und teile den Nudelstapel in 4 Nudeln, so entstehen sehr breite Nudeln (ich weiß gar nicht, ob das dann noch Pappardelle sind oder ob sie einen anderen Namen haben), bei denen das Kräutermuster noch sehr gut zur Geltung kommt.
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Donnerstag, 23. April 2009
Bremen Vegesack - Haven Hööft
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Eine besonders einfache und schöne Möglichkeit, Pasta zu "pimpen" ist es, Kräuter in den Teig einzuarbeiten. Damit meine ich nicht, Kräuter unter den Teig zu mischen, sondern ganze Kräuterblätter zwischen zwei Teigplatten auszuwalzen und so besonders schöne Muster zu erzeugen. Wie genau das gemacht wird, werd ich übermorgen im nächsten Pastakolleg zeigen, hier möchte ich ein ganz schnelles und einfaches Pastagericht, das natürlich auch mit ganz normalen Nudeln gemacht werden kann, vorstellen.
Die Idee, Nudeln in gerösteten Semmelbröseln zu schwenken hab ich mal in einer "zu Tisch in" Folge aufgeschnappt (wo auch sonst ;o) ), in der unter anderem Ferrazzuoli vorgestellt wurden.
Traditionell werden die Ferrazzuoli in Semmelbröseln, die in ganz viel Olivenöl frittiert werden, geschwenkt. Weil ich Panko sehr viel lieber als normale Semmelbrösel mag, hab ich das verwendet und noch ein paar getrocknete Tomaten und Frühlingszwiebeln zugefügt.
Kein wirklich leichtes, aber ein besonders schnelles und leckeres Pastagericht.

Zutaten
Pasta nach Wahl
Eine Handvoll getrocknete Tomaten
1 Bund Frühlingszwiebeln
Panko (alternativ getrocknete fein geriebene Brotkrumen oder Semmelbrösel)
Olivenöl
Salz und Pfeffer
Piment d'Espelette
schwarze Oliven (optional)
Zubereitung
Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. In der Zwischenzeit ein paar EL Panko in reichlich Olivenöl knusprig braun braten und mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette würzen. In Streifen geschnittene getrocknete Tomaten und in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln dazugeben und durchschwenken.
Die Pasta abgießen und direkt zur Bröselmischung geben. Durchschwenken und sofort servieren.
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Am Sonntag haben wir endlich einen schon lange geplanten Besuch im
Zusatzstoffmuseum gemacht.
Das Museum liegt ziemlich versteckt auf dem Gelände des Hamburger Großmarktes im Oberhafen. Es ist nicht besonders groß, besteht eigentlich nur aus zwei Räumen, aber wer sich für die Zusammensetzung unserer Nahrung und besonders für Aroma-, Farb-, Konservierungstoffe & Co. interessiert, ist hier sicher richtig.
Wir hatten das Glück, dass es am Sonntag recht ruhig war und uns die sehr nette Studentin, die auch die "Führungen" macht, eine Menge erzählen konnte.
Ich kann jedem, der sich auf den Weg in den Oberhafen machen möchte empfehlen, zu den Führungszeiten dorthin zu fahren, denn das macht den Reiz eines Besuches dort aus.
Regal mit Zusatzstoffen

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Stint ist einfach einer der leckersten Fische überhaupt. Er hat nur einen Fehler, es gibt ihn nur sehr kurze Zeit im Jahr, also heißt es, soviel essen, wie irgendwie geht oder halt die ein oder andere Portion einfrieren - ich bevorzuge letzteres ;o)Wie ich
hier schon gebloggt habe, ist die klassische Beilage zu Stint ein Speck-Kartoffelsalat. Da momentan der Bärlauch sprießt, habe ich anstelle der glatten Petersilie einfach eine Handvoll gehackten Bärlauch zu dem Salat gegeben und schon hat man ein komplett anderes Aroma.
Zutaten 750 g festkochende Kartoffeln
1 Messerspitze Kurkuma (optional)
1 TL Salz
2 Bund glatte Petersilie
2 EL
selbstgemachtes Gemüsebrühpulver *
1 Tasse Wasser *
2 EL Weißweinessig
Salz & Pfeffer
2 EL Öl
125 g durchwachsener Speck
ZutatenDie Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen. Den Speck in schmale Streifen schneiden und in der Bratpfanne langsam ausbraten.
Inzwischen das Wasser mit dem Gemüsebrühpulver, dem Essig, Salz, Pfeffer und dem Öl verrühren.
Die Kartoffeln noch warm schälen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffeln mit der Salatsauce und den Speckwürfeln vermischen und die gehackte Petersilie, bzw. den Bärlauch darunter mischen.
Den Kartoffelsalat warm zum Stint servieren.
Wenn es mal schnell gehen soll, kann man die Kartoffeln auch schälen, mit dem Hobel in ca. 0,5 cm dicke Scheiben hobeln und ca. 5 Minuten in Salzwasser (ich geb gern noch eine gute Prise Kurkuma dazu) gar kochen.
Das Wasser dann abgießen und die Kartoffelscheiben im Topf kurz ausdampfen lassen, danach die Marinade, den Speck, sowie die Petersilie dazugeben.
* Anstelle der Gemüsebrühe kann auch die gleiche Menge Fleischbrühe verwendet werden.
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Das letzte Wochenende stand ja wie bereits berichtet ganz im Zeichen der Magnolie.
Zur Zeit blüht dieser wunderschöne Baum, also musste ich diese knappe Zeit nutzen und hab wahrscheinlich jede Magnolie im näheren Umfeld, sowie im botanischen Garten und Planten un Bloomen geknipst.

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Ich mag Gerichte, die wandelbar und unkompliziert sind. Wenn sie dann noch Pasta beinhalten sind sie quasi schon perfekt.
Diese Spaghetti-Torte hab ich neulich
hier gefunden und gleich markiert. Das Schöne bei dieser "Torte" ist, dass man sowohl Spaghetti-, als auch Gemüse-Reste verwerten kann. Ein tolles Resteessen, dass unbegrenzt wandelbar ist.
Ich hab sie vegetarisch zubereitet, aber selbstverständlich kann auch Wurst, Hackfleisch oder evtl. Fisch unter die Spaghetti gemischt werden.
Bei den Mengenangaben war ich sehr frei, deshalb hat die Menge auch nicht in die Kranzform gepasst - ich kann halt keine kleinen Mengen kochen ;o)
Die Torte lässt sich übrigens auch prima vorbereiten und schmeckt sowohl warm als auch kalt sehr gut.
Zutaten
500 g Spaghetti
1 Knoblauchzehe
2 Karotten
1 Aubergine
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 rote Paprika
3 frische oder 1 Handvoll getrocknete Tomaten
1 Bund glatte Petersilie
200 g geriebener Bergkäse
5 Eier
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Die Spaghetti nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen und unter kaltem Wasser abschrecken (in diesem Fall wirklich von Vorteil).
Die Gemüse in kleine Würfel schneiden und entsprechend ihrer Garzeit kurz in Olivenöl anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und von der Platte nehmen. Die feingehackte Petersilie unterheben und mit den Spaghetti vermischen.
Die Spaghettimasse in eine gut gefettete Springform geben und den geriebenen Käse darüber verteilen.
Eier verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Eimasse über den Spaghetti verteilen und in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben. Die Torte ca. 30 Minuten backen, bis das Ei gestockt und der Käse schön gebräunt ist.
Die fertige Torte ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann den Rand lösen. Nochmals abkühlen lassen, die Torte schmeckt lauwarm am Besten.
Schmeckt sehr gut zu einem grünen Salat.
Sehr lecker kann ich mir auch eine Spaghetti-Torte griechischer Art mit Feta und Hackfleisch vorstellen - das probier ich dann beim nächsten Mal aus.
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Dieses possierliche Kerlchen haben wir letztes Wochenende im Hamburger Stadtpark kennengelernt, sein Herrchen ging dort mit ihm spazieren - oder doch eher umgekehrt? Karlchen war, was die Leinenführigkeit anging, nicht wirklich kooperativ... ;o)
Es hat eine Weile gebraucht, bis ich ein Foto von ihm schießen konnte, schließlich hat so ein Frettchen unglaublich viel zu tun, da kann man nicht auch noch jedem dahergelaufenen Mensch Modell stehen ... Sein Herrchen hatte dann aber doch Mitleid und hat ihn zu seinem/meinem Glück gezwungen.
Ein Frettchen wär ja auch noch etwas für mich, nur leider macht mir der Herr des Hauses, meine 3 kleinen Mitbewohner und nicht zuletzt die Größe der Wohnung einen Strich durch die Rechnung.
Aber irgendwann, da bekomm ich mein Frettchen, jawohl! ;o)

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Donnerstag, 16. April 2009
Eine neue Scones-Variante in meiner hoffentlich weiterhin stetig wachsenden Sammlung und wie ich finde, die beste bisher. Ingwer und Schokolade passen einfach perfekt zusammen und in einem Scone schmeckt diese Mischung nochmal so gut.

Zutaten500 g Mehl3 gestrichene TL Backpulver1 TL Natron
2 EL Zucker 1/2 TL Salz120 g zimmerwarme Butter
140 g kandierter Ingwer
200 ml MilchSaft einer halben Zitrone100 g ZartbitterkuvertüreZubereitung
Das Mehl mit dem Backpulver, Natron, Zucker und Salz verrühren. Die Butter mit den Fingern einarbeiten, bis Brösel entstanden sind.
Den kandierten Ingwer in der Moulinette oder mit dem Messer fein hacken und zu der Milch geben (Der gehackte Ingwer klebt gern aneinander, löst sich aber in der Milch wieder, so dass er sich besser im Teig verteilt). Den Zitronensaft zufügen und alles mit der Mehlmischung verkneten.
Den Teig ca. 2 cm dick ausrollen und entweder wie hier gezeigt in Dreiecke schneiden oder eine andere beliebige Form wählen. Im auf 200 °C vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.
Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Scones mit der Unterseite in die Kuvertüre tunken - mit einem Messer etwas Kuvertüre von der Unterseite abstreifen und die Scones auf ein Backpapier zum Trocknen legen.
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Steffen Henssler hat die
Suppe neulich genauso nur ganz anders bei "Lanz kocht" gekocht. Ich hab sie nun in vereinfachter Form abgewandelt. Aus den marinierten Krebsschwänzen ist ein reines Avocadotartar geworden und die Sahne in der Suppe fand ich völlig überflüssig.
Auch so ist diese Suppe sehr lecker, das Avocadotartar gibt ihr noch eine schöne Frische.

Zutaten 200 g Süßkartoffeln
50 g Zwiebeln
40 g Butter
1/2 Schote Chili
2 EL Weißwein-Essig
40 ml Port
40 ml Madeira
350 ml Brühe
(175 ml Sahne)
1 Avocado
1 EL Koriandergrün oder glatte Petersilie
1 TL Chilipaste
1 EL Mayonnaise
ein Spritzer Zitronensaft
Salz & Pfeffer
ZubereitungDie Süßkartoffeln schälen, klein schneiden und zusammen mit den Zwiebeln in der Butter anschwitzen. Essig dazugeben und mit Port und Madeira ablöschen, mit Brühe auffüllen und die Kartoffeln gar kochen. Die klein gehackte Chilischote dazugeben und mit dem Zauberstab gründlich aufmixen.
Avocado schälen und klein schneiden. Mayonnaise, Chilipaste, Zitronensaft und gehackte Petersilie dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe mit dem Avocado-Tartar anrichten.
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... oder doch lieber das Original?
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Tortellini sehen bei mir immer irgendwie verunglückt aus, deshalb hab ich nun Fagottini für mich entdeckt. Sie sind ganz einfach zu formen und haben den Vorteil, dass ganz viel Füllung reinpasst ;o)

Zutaten200 g gemahlener Hartweizengrieß
2 Volleier
1/2 TL Salz
1 EL Annatto- oder Olivenöl
Zubereitung Aus Mehl, Salz, Olivenöl und Eiern einen Nudelteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten ruhen lassen.Fertigstellung der Fagottini Den gut bemehlten Nudelteig mit der Nudelmaschine zu dünnen Bahnen ausrollen. Die Nudelbahnen jeweils längs in der Mitte durchschneiden und diese wiederum in Quadrate schneiden.
Je einen Teelöffel Füllung auf die Quadrate setzen.
Nun zwei gegenüberliegende Teigecken nehmen und an der Spitze leicht zusammendrücken.
Jetzt die anderen zwei Ecken ebenfalls an die Spitze drücken und die Ränder zusammendrücken, so dass ein Hütchen entsteht.
Die Fagottini auf ein mit Grieß bestreutes Backpapier geben.
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... aber Kirschblüten sind noch tausendmal schöner ...
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