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Quinoa-Kichererbsensalat mit Feta

Ich weiß ja, den Salat wolltet Ihr eigentlich gar nicht, aber schaut mal aufs Thermometer - bei DEN Temperaturen geht nix anderes als ein Salat und dieser ist der einzige, den ich momentan in petto hab. Also gibt's heute nen Quinoasalat mit schwarzen Kichererbsen, es wird schließlich gegessen was auf den Tisch kommt! ;o)

Für mich hatte der Salat gleich zwei Premieren in petto, es war nämlich das erste Mal, das ich Quinoa gegessen habe (die Packung stand schon ein halbes Jahr bei mir rum und musste nun endlich mal verbraucht werden) und von schwarzen Kichererbsen hatte ich bis vor ein paar Wochen noch gar nichts gehört. 
Gefunden hab ich die schwarzen Kichererbsen zufällig beim Stöbern im Schlemmer- markt Freund in Kiel.
Schwarze Kichererbsen sind im Vergleich zu den üblichen weißen geschmacks- intensiver, nussiger und auch fester. Sie bleiben kleiner und haben eine festere Schale. 
Ich mag sie sehr gerne, verwende sie aber nur als Farbtupfer, da sie nicht gerade ein Schnäppchen sind. Falls Ihr mal schwarze Kichererbsen entdeckt, greift zu und probiert sie unbedingt mal aus!

Zutaten
150 g schwarze Kichererbsen 
250 g Quinoa
2 rote Zwiebeln
100 g eingelegte getrocknete Tomaten
3 Caprostaler
1 Bund Minze 
Salz und Pfeffer
4 EL Olivenöl
2 EL dunkles Sesamöl
ein guter Spritzer Limettensaft

Zubereitung
Die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einlegen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Kichererbsen mit Wasser bedeckt in einen Topf geben. Kochen, bis die Kichererbsen gar sind. Abgießen, abbrausen, gründlich abtropfen lassen und beiseite stellen. 
Nun den Quinoa in den Topf geben und großzügig mit Wasser bedecken. Mit einem TL Salz zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten kochen bis der Quinoa gar ist. Abgießen, abbrausen und gut abtropfen lassen. Kichererbsen und Quinoa in eine Schüssel geben. 
Die Zwiebeln in sehr feine Streifen schneiden, die eingelegten Tomaten ebenfalls in Streifen schneiden. Beides mit den Kichererbsen und dem Quinoa vermischen und mit Oliven- und Sesamöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Limettensaft abschmecken. Die Minze in feine Streifen schneiden und zusammen mit den Tomaten- und Zwiebelstreifen dazugeben und locker vermischen. Den Feta zerbröseln und ebenfalls unterheben. Etwas durchziehen lassen.

Tarte au Citron

So, nachdem es in der letzten Woche nur Lesefutter gab, die KuLa-Küche aber ansonsten kalt geblieben ist, wird es höchste Zeit, endlich mal wieder etwas leckeres auf den Tisch zu bringen! Und weil die Zeit seit dem letzten Rezept schon n büschen her ist, gibt's heute direkt etwas Süßes - als kleine Wiedergutmachung.
Ich hatte Euch ja beim Zitronenextrakt bereits versprochen, zu zeigen, was ich mit dem ganzen Zitronensaft gemacht habe. Heute kommt also die Auflösung, eine Tarte au Citron, bzw. DIE Tarte au Citron, es war nämlich die beste Tarte au Citron, die ich bisher gegessen habe. 
Ich habe ja bereits vor 3 Jahren eine Tarte au Citron gebloggt, diese hier ist aber viel besser - mit ganz, ganz großem Abstand. 

Tarte au CitronDas Rezept stammt mal wieder von David Lebovitz, einer meiner ersten Anlaufstellen, wenn es um Desserts, Kuchen und natürlich Eis geht, denn David Lebovitz hat auch das meiner Meinung nach beste Eisbuch überhaupt geschrieben - womit wir schon wieder beim Thema Kochbücher wären ;o)
Wenn Ihr kein Problem damit habt, dass die Bücher von David Lebovitz nur in englisch erhältlich sind, schaut Euch Ready for Dessert* und The Perfect Scoop* unbedingt mal genauer an - beide Bücher gehören zu meinen absoluten Favoriten und sind aus meinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken, genauso wie der Blog von David Lebovitz aus meiner Favoritenliste. 

Tarte au Citron
Eine Tarte au Citron ist kinderleicht zubereitet und perfekt zur Verwertung größerer Mengen Zitronensaft. Da ich sehr gerne und viel Zitronenabrieb verwende, Zitronensaft dagegen aber nicht so oft, für mich die ideale Möglichkeit, gleich einen ganzen Schwung aufzubrauchen.
Falls Euch der Zitronencreme-Jieper überkommt und Ihr Euch nicht mehr zurückhalten könnt, esst die Creme einfach ohne Boden, die schmeckt nämlich auch als Pudding köstlich.
Solang die Erdbeersaison noch läuft, schmeckt eine Zitronentarte natürlich besonders gut, wenn sie mit einigen Erdbeeren serviert wird, aber auch ohne oder in Kombination mit anderen Beeren schmeckt sie einfach toll. 

Tarte au Citron
Backt die Tarte unbedingt am Vortag, lasst sie dann im Kühlschrank über Nacht richtig durchkühlen und serviert sie gut gekühlt, dann schmeckt sie eindeutig am besten. 
Beim Boden hab ich nicht das Rezept von David Lebovitz, sondern mein bewährtes Tarteboden-Rezept verwendet, weil das so herrlich "keksig" ist. 

Amalfi-Zitronen
Zutaten für eine normalgroße runde oder eckige Tarteform

Sandteig
250 g Mehl Typ 405
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

Füllung 
125 ml frisch gepresster Zitronensaft
Abrieb von einer unbehandelten Bio-Zitrone
100 g Zucker
85 g Butter 
2 große Eier 
2 Eigelbe 

Außerdem
Puderzucker zum Karamellisieren

Zubereitung

Sandteig

Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat.

Den Teig zu einer Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht.
Den Teig ca. 30 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. Auf das Nudelholz aufrollen und über der Tarteform wieder abrollen. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und den überschüssigen Teig am Rand abschneiden. In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 10 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5 Minuten backen.

Zitronen-Füllung 
Zitronensaft
Die Zitrone gründlich unter fließendem heißen Wasser reinigen und mit einem Sparschäler so dünn wie möglich die Schale abschälen, es soll so wenig Weißes wie möglich an der Schale verbleiben. 
Den Zitronensaft mit dem Zucker, Butter und dem Zitronenabrieb in einem Topf  erhitzen. Beiseite stellen und ca. eine Stunde ziehen lassen. 

Die Eier mit den Eigelben verkleppern. Die Schale aus dem Zitronensaft entfernen und den Zitronensaft erneut erhitzen. 3 EL des erhitzen Zitronensaftes zu den Eiern geben und alles miteinander verrühren. Die Eier in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in den Zitronensaft einlaufen lassen, dann die Masse erneut bei mittlerer Hitze erwärmen, währenddessen komstant rühren, damit die Eier nicht ausflocken oder ansetzen. 
Sobald die Masse deutlich eingedickt ist und am Rand leicht anfängt zu blubbern, von der Platte ziehen und auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen. 
Glattstreichen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 5-10 Minuten backen, der Lemoncurd soll sich nur etwas setzen. 

Die Tarte aus dem Backofen nehmen, komplett abkühlen lassen und über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen. 
Vor dem Servieren die Tarte mit Puderzucker bestreuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren. Nach Geschmack mit Erdbeeren, anderem Beerenobst, oder auch pur servieren.
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Erdbeeren

Vegan For Fit [Rezension]

Ha, da guckt Ihr, oder? Eigentlich hatte ich ja für heute den Roundup der Aktion "Blick ins Bücherregal" geplant und auch bereits angekündigt, vorgestern Abend ist aber noch unerwartet eine letzte Rezension in meinem Postfach gelandet, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Zu der Autorin kann ich Euch diesmal leider nicht viel erzählen, außer, dass sie sich auf meinen Aufruf bei Facebook gemeldet hat und diese Rezension extra noch vor ihrem Urlaub fertig gestellt hat - die Details erzählt Euch Maike gleich selbst :o) Ich wünsche Euch ganz viel Spaß bei der jetzt aber wirklich letzten Rezension dieser Themenwoche - ist ja auch schon Sonntag ;o)

"Vegan For Fit" von Attila Hildmann


Wer ich bin
Mein Name ist Maike, bin 32 Jahre alt und wohne zur Zeit in Essen. Ich habe einen Freund, oder eigentlich Verlobten. Das mit dem Heiraten ist aber noch nicht konkreter geworden, seit meinem Antrag. Wir machen gerne und viel Sport, meistens zusammen, manchmal auch alleine. Ich mache am liebsten Pilates und Kraftsport, außerdem macht Laufen meinen Kopf toll frei.
Ich esse, koche und backe sehr gerne, und habe mich vor etwas mehr als zwei Jahren dazu entschieden vegetarisch zu essen. Davor war ich ein absoluter Fan von Steak und Burgern, beide am liebsten recht „rare“ und Fisch und Meeresfrüchten in jeder Form. Der Grund für mein Vegetarier-Werden war am Anfang eigentlich ausschließlich der Umweltschutz, inzwischen hat es auch noch viele andere Gründe, weswegen ich kein Fleisch und Fisch mehr esse.  Aber das tut hier eigentlich auch nichts zur Sache.  Das Buch habe ich nicht gewählt, weil ich irgendwen überzeugen oder missionieren will, und es soll auch in keiner Weise wie der erhobene Zeigefinger fungieren.

Warum ich dieses Buch gewählt habe
Ich habe ein paar Kochbücher, die für mich die ultimativen Genussbücher sind, koche aber recht selten streng nach den darin enthaltenen Rezepten, sondern lasse mich nur inspirieren oder schaue mir Zubereitungsarten ab, hier war es etwas anders.
Als wir "Vegan for Fit"* gekauft haben war ich interessiert, wie man relativ viel Sport und Veganismus, bzw. in meinem Fall Vegetarismus unter einen Hut bekommt, Stichwort Eiweißversorgung, und ich war auch neugierig auf das Buch weil es zurzeit relativ viel Erwähnung in den Medien und Blogs findet.  Also haben wir schon einige Gerichte nachgekocht, ausprobiert und an Familie und Freunde verfüttert. Das heißt für mich, hier kann ich mehr über ein Buch und seine Rezepte sagen als zu jedem anderen Kochbuch.
Das Buch handelt von der  „Challenge“, ein 30 tägiges Programm, welches den Teilnehmenden hilft, wie Attila es sagt, seinen Körper von den ganzen Belastungen und kleineren Krankheiten zu befreien, die durch schlechte oder tierische Lebensmittel  entstanden sind. Das möchte Attila mit den „Challengern“ erreichen, indem sie 30 Tage lang Gerichte aus dem Buch essen, und dazu Sport treiben.  Das heißt, das Buch ist kein reines Kochbuch, sondern wohl auch sowas wie ein Lifestyle Ratgeber.

Was steht drin
Es gibt drei Einführungskapitel, den Rezepte Teil, und einige Kapitel mit Tipps, Erfolgsgeschichten von „Challengern“ und Motivationshilfe. Dazu gibt es noch ein Bei-Heft, mit Fotos und kurzen Fragebögen der ersten Teilnehmer, quasi als Beweis dass es funktioniert.
Im ersten Teil der Einführung geht Attila darauf ein, wie sehr Abnehmen und Gesundsein von der Einstellung im Kopf abhängt, und wie „leicht“ es doch ist, was Gutes für sich selbst zu tun, wenn man seiner Idee Glauben schenkt. Was da etwas anstrengt ist, dass es von ihm so klingt als wäre es das ultimative Neue, und die Heilung für alles Übel. Andererseits kommt es einem so vor als wäre er davon wirklich überzeugt, besonders wenn man Fotos von ihm sieht, die ihn vor seiner veganen Zeit zeigen, und er ein Kapitel „Misstrauen ist angebracht: An jeder Diät verdient jemand“ nennt, wo er dann erklärt dass es ihm darum geht eine Ernährungsumstellung der „Challenger“ und Leser erreichen will, nicht dass diese von heute auf morgen FdH machen, oder ihre Kalorien einzeln beim Namen kennen. 
Wie bestimmt fast jeder von uns schon gehört hat, geht Abnehmen nicht mal eben so, und dann bleibt man für immer schlank, obwohl man wieder Mist (FastFood etc.) isst. Also, erstmal also nicht so verkehrt, was er da sagt. Der zweite Teil der Einleitung bezieht sich dann auf die Vorteile von pflanzlichen Nahrungsmitteln, wieso man weißes Mehl weglassen soll, und dass die 30 Tage nicht hart, sondern im Gegenteil, „Urlaub für deinen Körper“ werden. Naja, dass eine pflanzliche Ernährung viele gesundheitliche Vorteile haben soll habe ich auch schon an vielen anderen Stellen gelesen, und seit ich kein Fleisch mehr esse auch schon am eigenen Leib erfahren dürfen. Da ich noch Milch Eier und Käse esse kann ich mich natürlich nicht zu den Glücklichen zählen die komplett von allem Unbill befreit sind, aber glauben tu‘ ich mittlerweile ne Menge wenn es um Ernährung und die Auswirkungen davon geht.
Abnehmen? Ich les‘ hier immer Abnehmen? Ja, in dem Buch geht es auch ums Abnehmen. Aber das soll uns erstmal nicht erschrecken, es geht vor Allem um Rezepte zum Genießen. Okay, zum gesunden Genießen.
Dann kommt der Rezept-Teil, der leider, muss ich sagen, nicht wirklich übersichtlich eingeteilt ist, sondern sortiert ist nach „Raus aus dem Bett: Rezepte für morgens“, „Fit unterwegs: Rezepte für mittags und abends“, „Fit zwischendurch: Rezepte für Snacks“, „Süße Highlights: Rezepte zur Belohnung“ und „Tolle Drinks: Rezepte für Drinks“. Wenn ich ein Rezept suche hilft mir diese Einteilung leider nicht wirklich weiter, aber dafür habe ich Klebezettelchen reingeklebt, damit ich nicht immer hinten im Index nachschlagen muss auf welcher Seite was war.
Die Rezepte selber sind bis jetzt durchweg toll. Wir haben seit dem schon rund 10 Hauptgerichte und drei Frühstücks ausprobiert, und alle waren wirklich lecker! Und nicht auf eine Ich-ess-was-Gesundes-also-muss-es-ja-schmecken Art, sondern so, dass wir ein Gericht gestern zum vierten Mal gemacht haben.
Die Beschreibung der Vorgänge und die Zutatenlisten sind gut, die Zeitangaben realistisch. Was etwas wundert ist, es stehen keinerlei Nährwert Angaben an den Gerichten, was in Bezug auf das Abnehmen (da, schon wieder ;) ) etwas komisch ist, aber Attila teilt die Gerichte in Stufe eins und Stufe zwei ein. Als Regel für die „Challenge“ gilt dann, Stufe zwei Gerichte nur bis 16 Uhr, ab dann nur noch Stufe eins, und auch das nur bis 19 Uhr. Naja. Diese Markierung an den Gerichten ist etwas klein geraten, wir haben die übersehen, am Anfang. Aber wir machen ja die „Challenge“ nicht, daher nicht schlimm.

Nach dem Rezeptteil kommen noch Tipps wie man sich verhalten soll/kann, wenn man nicht zuhause ist, wobei mir die etwas zu streng sind, aber wie schon gesagt, das bezieht sich ja dann wieder auf die „Challenge“.
Im nächsten Kapitel gibt er Hinweise wie man anfangen soll, also dass man sich Ziele setzen soll, sich eventuell messen, da das Gewicht ja nicht ausschlaggebend ist und so, und gibt konkrete Sport-Tipps und Pläne. Im Kapitel „Motivation“ geht es dann, wie könnte es anders sein, darum wie man sich selbst motiviert, durch ein bisschen Austricksen, bzw. Überreden. Außerdem weist er darauf hin, dass mit der Änderung der Ernährung, man direkt die Chance nutzen soll, sein Leben aktiver zu gestalten. Na, da hat er natürlich recht, so eine Aufforderung kann man immer gebrauchen, find‘ ich, damit der Schweinehund, der eigene, das nicht immer nur von einem selbst hört. Dann kommt noch ein Kapitel über Erfolgsgeschichten, ähnlich wie in dem Bei-Heft. Hier wird auch nochmal auf die verschiedenen Möglichkeiten berichtet, in Communities wie dem Vegan-for-Fit Forum und der Facebook Gruppe Unterstützung und Zusammengehörigkeitsgefühl zu finden. (was ich voll praktisch finde, es gibt im Internet, auf der Seite des Verlags, einen Mengenrechner für die Rezepte, damit man sich damit Einkaufslisten schreiben kann, auch für andere Personenzahlen als zwei, das hab ich gestern schnell im Büro gemacht) Zum guten Schluss noch Index Dank und Impressum, klar.

Mein Fazit
Es ist schon sehr viel Dogmatisches und Mahnendes enthalten, was Viele abschrecken mag. Ich habe schon Kritiken gelesen, wo Attila als Person kritisiert wurde, weil er zwar vegan isst, aber seine Lederschuhe weiter trägt, weil er es so will. Da denke ich, okay, jeder möchte doch toleriert werden mit den Ansichten die er hat, und jeder Beitrag zählt, zum Umweltschutz, zum Tierschutz, wo auch immer, daher: who cares? Aber das sieht eben auch jeder anders. Ausserdem geht es in einer Buchrezension doch in erster Linie um das Buch, nicht um den Autor.
Dann waren viele Nutzer des Buches der Meinung dass die Zutaten sehr teuer sind, da man viele Nußmuse braucht, und alles Bio sein soll/muss. Wir haben nicht Alles immer in Bio gekauft, und unser Nußmus oft selber gemacht, und im Vergleich zu Fleisch ist es nicht wirklich teurer, denke ich. (Vorausgesetzt man kauft nicht das allerbilligste Fleisch das man so findet).
Und auch Schlechtes muss nicht billig sein ;)
Wer gerne kocht und ausprobiert, und vegetarisch oder vegan kochen möchte, hat hier ein Buch mit wirklich tollen Alternativen zu Nudeln mit Sauce. (Oder er macht die Zucchini Nudeln, die sind inzwischen schon sehr bekannt, mein Freund findet sie absolute Spitzenklasse, ich find sie okay)
Auch wer eine Motivationshilfe und/oder Anleitung beim Abnehmen sucht, und nicht eine Diät im klassischen Sinn macht, findet hier im Großen und Ganzen was er sucht.
Oh Mann, das ist aber viel Gelaver drumherum, und wenig zu den Rezepten. Die Rezepte sind gut. So ist es und mehr wüsste ich dazu nicht zu sagen. Anders hätte ich euch das Buch glaub ich nicht so rüberbringen können wie es für mich ist. Ich hoffe es hat euch ein bisschen Spaß gemacht zu lesen, wenn nicht tut es mir ein kleines Bisschen leid. Ich wünsche euch noch einen tollen Sommer und bleibt der Steph gewogen!

Viele Grüße, 
Maike
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So, das war sie nun, unsere Themenwoche "Jeden Tag ein Buch". Ich, bzw. meine Gastblogger und ich haben es tatsächlich geschafft - wir haben das Klassenziel erreicht und jeden Tag ein Buch vorgestellt! Ye-haw! :o) 
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Melanie, Lena, Friesi, Daria, Maike und Maike für die tollen Rezensionen und hoffe, auch Ihr hattet Freude daran. Diese Themenwoche wird sicher nicht die letzte zum Thema Genussbücher gewesen sein, falls Ihr jetzt Blut geleckt habt und gerne eine Gastrezension im Kuriositätenladen veröffentlichen würdet (gerne auch außer der Reihe), meldet Euch einfach bei mir! Morgen gibt es entweder einen ausführlichen Roundup zur Themenwoche oder den zum Blick ins Bücherregal, das muss ich mir noch überlegen und mit Arthurs Tochter abstimmen :o)


Schönen Sonntag!


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