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übern Tellerrand, heute: Lunch For One

übern TellerrandMuss ich Euch die heutige Gastbloggerin eigentlich noch vorstellen? Nein, oder? Die kennt Ihr sicher. Heute ist nämlich Tina von Lunch For One mein Gast. 

Tina ist nicht nur eine großartige Köchin, sondern auch eine passionierte Welten- bummlerin und vereint beide Hobbys auf ihrem Food- und Reiseblog. Ihr findet auf Lunch For One also nicht nur wunderbare Rezepte, sondern auch viele Reiseberichte aus allen Ecken der Welt. Wo es sie schon überall hinverschlagen hat, erfahrt Ihr in ihrer Rubrik Genussvoll Reisen, da ist von den Philippinen, über Nepal, Indien, den USA, bis hin nach Tibet alles dabei. Nur nach Hamburg kommt sie nicht so oft, deshalb haben wir es auch in der ganzen Zeit, die wir uns nun schon virtuell kennen, leider immer noch nicht geschafft, uns persönlich zu treffen. Das müssen wir unbedingt ganz bald ändern, Tina.

Gerade erst vor Kurzem hat sie eines meiner absoluten Traumländer, Neuseeland, unsicher gemacht und wird Euch in ihrem heutigen Gastbeitrag ein wenig in Küche dieses wunderschönen Fleckchens Erde einführen. Das Rezept, das Tina für Euch im Gepäck hat, werde ich übrigens ganz genauso (da wird nix dran verändert) nachbacken. 
Ich möchte natürlich nichts verraten, aber genau so eine -Pieeeep- steht schon ganz lange auf meiner NBL. Vielen Dank für das großartige Rezept und den tollen Gastbeitrag, liebe Tina!

Müsste ich eine Schuldige für die Reise ins Land der langen weiße Wolke, im Frühling und somit genau passend während der Spargel-, Erdbeer- und Whitbeat-Zeit, fällt mir spontan Steph ein. Den erst durch ihren Tipp habe ich vor ein paar Monaten die neuseeländische Foodzeitschrift Dish als E-Magazin abonniert, das eine Mischung aus Rezepten und Neuseelandfeeling darstellt und bei mir die Lust auf eine Reise quer durch Neuseeland weckte.

Neuseeland? Das Land, das zwischenzeitlich mehr durch die Drehorte für Hobbit und Herr der Ringe bekannt wurde, fiel mir kulinarisch bisher nie auf. Natürlich die Kiwi, also die Frucht, ist keine unbekannte und so mancher klimaneutralerer Apfel vom anderen Ende der Welt, ist auch schon in meine Obstschale eingezogen. Und natürlich Schafe, als endlose weite Punkte auf saftigen grünen Flächen stellte ich mir vor. Das Bild in meinem Kopf von der Küche fiel dagegen recht düster aus, warum? Gute Frage.




Auf Lunch For One dreht es sich seit einiger Zeit nicht nur um Food, sondern auch verstärkt um Reisen und gibt es etwas Besseres als die Kombination aus Food und Travel - genussvolles Reisen. Den ein oder anderen Nachteil gibt es auch, so um kurz nach 9.30 Uhr für ein zweites Frühstück aus in Weißwein gekochten Muscheln zu stoppen, sorgt bis zum ersten Bissen schon für etwas Überwindung. Aber auf die Spezialität der Gegend verzichten?

Und dabei möchte ich gerne Kulinarisches entdecken, Neues ausprobieren und überrascht werden. Und genau das hat Neuseeland geschafft. Die Cafés und Restaurants bieten eine unglaubliche Vielzahl an kulinarischen Richtungen & Mischungen, die Verwendung lokaler & saisonaler Produkte steht dabei oftmals im Fokus und von den Wochenmärkten fange ich am Besten erst gar nicht an zu schwärmen. Oder vom Flat White - den man an jeder Ecke in 1A Qualität erhält. Lust auf mehr? In den nächsten Monaten gibt es immer wieder ein kleines Neuseeland Reise Special auf Lunch For One und dazu typisch neuseeländische Rezepte.


Für euch habe ich heute ein typisch neuseeländisches Dessert mit dabei, das sehr gerne im Sommer den krönenden Abschluss beim gemeinsamen Grillen bildet. Zwar streiten sich Neuseeland und Australien, wer den die Meringue Torte - Pavlova- erfunden hat, aber lassen wir es als 100 % Pure New Zealand laufen.

Die Herstellung ist ähnlich wie Macarons etwas knifflig, allerdings machen leichte Risse der Pavlova nichts aus, mit viel Sahne (die Ausrede dafür) fallen die quasi gar nicht auf. Wichtig ist dagegen nur, dass der Backofen während der kompletten Zeit geschlossen bleibt.



Pavlova mit marinierten Erdbeeren und Lemon Curd

Zutaten
200 g Eiweiß (ca. 6 Eier der Klasse M) - nicht die frischsten verwenden, die Eier sollten 5-7 Tage alt sein
Prise Salz
275 g Zucker
2 TL Maisstärke
1 TL Essig (hier Japanischen)
Essig zum Ausreiben der Rührschüssel, Rührbesen

Fürs Topping 

500 g Erdbeeren
Zweig Zitronenverbene (oder Minze)
2 EL Puderzucker
2 EL Limettensaft
250 g Lemon Curd
400 g Schlagsahne
50 g Vanillezucker

Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen, ein Backblech mit Backpapier belegen. Das Eiweiß aus dem Kühlschrank nehmen, 30 Min. stehen lassen.
  2. Die Schüssel, sowie den Rührbesen der Küchenmaschine mit Essig gründlich ausreiben, somit wird sichergestellt, dass sich keine Fettrückstände darin befinden.
  3. Das Eiweiß mit dem Salz in die Schüssel geben und solange schlagen, bis das Eiweiß leicht fluffig wird. Nun langsam den Zucker einrieseln lassen, dabei weiterschlagen. Für weitere 7 Min. auf mittlere Stufe rühren, bis die Eiweißmenge dick und glänzend ist und nicht vom Rührbesen fällt.
  4. Zum Schluss die Maisstärke, sowie den Essig hinzufügen, nur ganz kurz rühren bis beides untergehoben ist.
  5. Nun die Masse in Kreisform auf das Backblech mit einem Teigschaber heben, dabei in die gewünschte Form bzw. Größe formen. Hierbei kann der Kreativität freien Lauf gelassen werden, es sollte versucht die Masse dabei leicht hochzuziehen, dabei mit dem Löffel Wellen formen.
  6. Das Backblech in den Ofen schieben und für 5 Min. backen, dann die Hitze auf 130°C reduzieren. Ganz wichtig ist, dass der Backofen während der kompletten Zeit nicht geöffnet wird. Die Pavlova für 60-80 Min. backen. Ofen ausschalten, und die Pavlova vollständig im Ofen (Holzlöffel in die Backofentür klemmen) abkühlen lassen.

Zum Servieren
Die Pavlova kann bereits einige Tage vorher gebacken werden, sollte dann luftdicht aufbewahrt werden. Am besten schmeckt sie jedoch frisch bzw. am Vorabend gebacken. Sobald die Pavlova gefüllt wird, unverzüglich servieren. Schon nach kurzer Zeit verändert sie sonst die Struktur und fällt leicht zusammen bzw. wird nass.
  1. Erdbeeren waschen, halbieren und mit dem Saft einer Limette, Puderzucker, sowie den Zitronenverbenenblättern vermischen und für 2 Stunden im Kühlschrank, abgedeckt, ziehen lassen.
  2. Schlagsahne mit Vanillezucker (alternativ Zucker und Mark einer Vanilleschote) steif schlagen.
  3. Zum Anrichten, die Schlagsahne auf die Pavlova streichen, Erdbeeren darüber geben (ohne Saft) und zum Schluss mit Lemon Curd beträufeln.
 

    Schwarzbrot

    Das heutige Rezept ist eigentlich nix für mich. Ich mag Schwarzbrot nämlich nur, wenn es GANZ frisch ist, also direkt am Backtag. Ansonsten mag ich eher hellere Brote mit weniger Körnern. Aber mein Mann, der liebt dieses Schwarzbrot, sein absolutes Lieblingsbrot.
    Ich backe direkt immer zwei Brote, schneide sie dann auf und friere sie portionsweise ein, dafür eignet sich dieses Brot nämlich ganz ausgezeichnet. Aufgetaut schmeckt es dann (fast) wie frisch und passt perfekt in die Brotdose.

    Schwarzbrot im Anschnitt
    Dieses Schwarzbrot ist auch ideal für Backanfänger, man braucht weder Sauer- noch Vorteig, ja es ist noch nicht einmal ein Mixer notwendig. Lediglich eine große Schüssel und ein Löffel oder Teigschaber zum Umrühren. 
    Da der Schwarzbrotteig die schlechte Angewohnheit hat, sich während der Gehzeit gern mal über den Schüsselrand hinweg zu beugen, wählt eine wirklich große Schüssel und lasst den Teig nicht zu lange aus den Augen - ansonsten müsst Ihr einen Teil des Teiges wieder zurückbefördern.

    Schwarzbrot - vorher
    Die Backzeit lässt sich bei diesem Brot nur sehr schwer exakt angeben, da jeder Backofen unterschiedlich backt. Richtet Euch nach den unten angegebenen Werten, sollte das Brot aber zu schnell dunkel werden, deckt es mit Backpapier ab und reduziert die Temperatur evtl. etwas. 
    Wenn Ihr das Brot aus der Form nehmt, seht Ihr ja, ob es an den Seiten und an der Unterseite noch weich ist, dann lasst es einfach noch etwas länger drin und backt es, bis das Brot rundherum knusprig ist. 
    Die Teigmenge ist für eine Kastenform* mit den Maßen von ca. 31x16 cm vorgesehen.  

    SchwarzbrotMit dem Aufschneiden des Brotes wartet unbedingt, bis das Brot komplett ausgekühlt ist, ich schneide das Brot sogar erst am nächsten Tag auf, da die Krümel beim Schneiden sonst bis in die hintersten Ecken der Küche springen. 

    Das Rezept stammt aus dem Brotbackbuch Brot* von Bernd Armbrust. Ich selbst hab das Buch nicht, meine Mama (die mir auch dieses Rezept empfohlen hat) kann es aber wärmstens empfehlen. Sie hat bereits einige Brote daraus nachgebacken und war bisher immer sehr begeistert.

    Zutaten
    630 g Buttermilch 
    80 g Rübensirup
    75 g Frischhefe
    160 g Roggenschrot
    160 g Weizenschrot
    320 g Dinkelmehl (Type 630)
    70 g Leinsamen 
    70 g Sesam, ungeschält
    100 g Sonnenblumenkerne
    50 g Kürbiskerne 
    12 g Salz 

    Zubereitung 
    Die Buttermilch mit dem Sirup in einen Topf geben und leicht erwärmen - die Flüssigkeit soll nur lauwarm sein. Von der Platte ziehen, die Hefe hineinbröseln und verrühren. 
    Mehl, Saatenmischung und Salz in einer großen Schüssel miteinander vermischen, dann die Flüssigkeit dazugeben und alles mit einem Löffel miteinander verrühren, so dass ein recht weicher Teig entsteht.
    Den Teig eine Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dabei darauf achten, dass der Teig nicht über den Schüsselrand geht - evtl. ab und zu umrühren. 
    In der Zwischenzeit eine Kastenform fetten und mit Schrot, Sonnenblumenkernen, Sesam oder Leinsamen ausstreuen und den Backofen auf 220°C vorheizen. 
    Den Teig nochmals umrühren, dann in die Form umfüllen. Glattstreichen. 
    Eine Schale auf den Backofenboden stellen und mit kochendem Wasser füllen. Das Brot in den Backofen stellen und für 15 Minuten bei 220°C backen, dann die Temperatur auf 200°C reduzieren und für ca. 1 1/4 Stunde backen. Nach einer Stunde aus der Form nehmen und die letzte Viertelstunde ohne Form zu Ende backen. 
    Falls die Oberseite zu dunkel wird, mit Backpapier abdecken. 

    Das fertige Brot aus dem Backofen nehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. Erst aufschneiden, wenn es komplett abgekühlt ist, sonst reißt es leicht auf.
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    Der Preis geht an...

    Mensch, jetzt hätte ich doch fast vergessen, Euch die Gewinner der Bleywaren-Verlosung bekanntzugeben! ;o)
    Ihr erinnert Euch vielleicht, Bleywaren.de* hat zwei Gutscheine im Wert von jeweils 50€ zur Verfügung gestellt und alles, was Ihr dafür tun musstet, war, mir zu erzählen, was Ihr Euch aussuchen würdet, wenn Ihr denn gewinnt. 

    Gerade eben habe ich wieder den Zufallsgenerator angeworfen und die zwei Glücklichen gezogen. Also denn, nicht lang schnacken...  

    Die glücklichen Gewinner sind: 












    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Beiden! 
    Bitte schreibt mir eine Email an steph@kuriositaetenladen.com und ich werde Euch dann die Gutscheincodes zusenden. 

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    Beeren-Schmand-Eiscreme

    Die Beerensaison ist hier im hohen Norden leider noch nicht angekommen, frische Erdbeeren gibt's daher nach wie vor nur von weit her importiert. Dafür haben wir aber reichlich Regen zu bieten. Regen von oben, von vorne und von der Seite. Nieselregen, Starkregen oder zur Abwechslung auch mal Hagel - eine sehr bunte Abwechslung, da ist für jeden was dabei ;o)
    Wenn uns jetzt mal der Beerenjieper packt, bleibt also nach wie vor nur der Griff zum TK-Obst. Was für ein Glück, das man damit in Nullkommanix (eigentlich sogar noch schneller) ein ganz wunderbares Eis herstellen kann, das uns die Zeit bis zum Saisonbeginn ein wenig versüßt. 

    Beeren-Schmand-Eiscreme
    Ihr braucht für dieses Eis keine Eismaschine*, dafür aber einen kräftigen Blender, der die Beeren so "kleinmacht", dass zusammen mit dem Schmand und dem Sirup ein cremiges Eis entsteht. Am besten ist ein Blender, der auch Eiswürfel crushen kann, der schafft ein solches Eis dann auch spielend. 
    Damit die Zutaten gut eingezogen werden und der Blender nicht leerläuft, solltet Ihr die Zutaten abwechselnd einfüllen. Wenn unten nur Beeren liegen, läuft er leicht leer und es tut sich nicht mehr wirklich viel - aber das hängt natürlich auch von der Kraft des Blenders selbst ab. 
    Theoretisch kann man ein solches Eis auch mit einem guten Stabmixer herstellen, ich finde das Ergebnis aber nicht so überzeugend, die Beeren bleiben stückig und die Eiscreme wird nicht so schön glatt wie mit einem Blender. 

    Eiscremezutaten im Blender
    Außer den gefrorenen Beeren könnt Ihr natürlich auch anderes Obst verwenden, Bananen eignen sich beispielsweise auch sehr gut. Dazu müsst Ihr das Obst nur würfeln, einfrieren und danach so wie unten angegeben verfahren.
    Anstelle des Schmands könnt Ihr natürlich auch Joghurt, Milch, Sahne, Crème fraîche, oder, wenn Ihr keine Milchprodukte zu Euch nehmen dürft/mögt, Kokos- oder Reismilch verwenden. 
    Die Menge müsst Ihr dann natürlich etwas anpassen, da die Zutaten einen unterschiedlichen Flüssigkeitsgehalt haben. 

    Ihr seht also, auch diese Methode ein Eis herzustellen, birgt eine große Vielfalt an Möglichkeiten, das Eis sollte nur möglichst gleich verzehrt werden, da es im Gefrierschrank schnell steinhart wird. 

    Beeren-Schmand-Eiscreme
    Zutaten 
    300 g Beerenobst (TK)
    300 g Schmand

    Zubereitung
    Schmand, Beeren und Sirup abwechselnd in den Blender* geben (dadurch zieht er besser ein) und im Intervallmodus pürieren, bis eine glatte Eismasse entstanden ist. Sofort servieren oder in einen Metallbehälter umfüllen und für ca. eine Stunde im Gefrierfach nachgefrieren.

    Zubereitung im Thermomix
    Den Zucker in den Mixtopf geben und für 10 Sekunden auf Stufe 10 pürieren. Schmand und Beeren zufügen und für weitere 30-40 Sekunden auf Stufe 5 pürieren. Das Eis kann direkt aus dem Mixtopf serviert werden, nach einer Stunde Gefrierzeit im Tiefkühlfach lassen sich aber schönere Kugeln formen. 

    Pizza mit grünem Spargel

    Ist das wirklich möglich? Das letzte Pizzarezept habe ich tatsächlich vor mehr als 3 Jahren gebloggt! Pizza! ICH! PIZZA!
    Nu haben wir vor drei Jahren nicht die letzte Pizza gegessen, ganz im Gegenteil. Pizza gehört aber zu den Gerichten, bei denen ich mich oftmals wirklich nicht überwinden kann, noch ein Foto zu machen. Die will ich essen, am besten direkt aus dem Backofen - ohne Umweg über den Fototisch ;o)

    Pizza mit grünem Spargel

    Anlässlich des Einzuges meines neuen Pizzasteins hab ich mich aber mal wieder zusammengerissen und unter anderem meine allerliebste Lieblingspizza fotografiert und das Rezept blogfein gemacht. 
    Ja ok, ich geb's zu, das hat jetzt auch erst im zweiten Anlauf geklappt. Beim ersten Durchgang isses mal wieder mit mir durchgegangen und aus dem Foto ist natürlich nichts geworden. In dem Moment, als die Pizza dampfend aus dem Backofen kam, hab ich an alles gedacht, aber nicht an ein Foto für einen Blogbeitrag ;o)

    Das war jetzt aber garantiert nicht die letzte Spargelpizza für diese Saison, einmal muss das mindestens noch sein, sonst wird die Zeit bis zum nächsten Jahr zu lang. 

    grüner Spargel
    Wenn Ihr keinen Pizzastein habt, dann könnt Ihr die Pizza natürlich auch wie gehabt auf einem Backblech zubereiten. 
    Legt das dann auf den Backofenboden und heizt (wie auch mit dem hier verwendeten Pizzastein) den Backofen auf höchster Stufe bei Ober- und Unterhitze vor. 
    Den Pizzateig rollt Ihr aus und legt ihn auf ein Stück Backpapier, das erleichtert das rüberschieben der Pizza auf das Backblech, bzw. den Stein. Anschließend wird die Pizza belegt und inkl. Backpapier auf das Backblech/den Pizzastein gelegt. Nach 1-2 Minuten ist der Teig unten abgebacken, klebt nicht mehr und Ihr könnt das Papier herausziehen - sonst würde es auch sehr schnell verbrennen. 

    Die Pizza wird dann nicht ganz so gut wie auf dem Pizzastein, das Ergebnis ist aber sehr viel besser, als wenn sie auf einem nicht vorgeheizten Backblech gebacken wird. 

    Pizza mit grünem Spargel - vorher
    Falls Ihr keinen Speck oder Fleisch im Allgemeinen esst, könnt Ihr den natürlich auch problemlos weglassen. Er verleiht der Pizza zwar noch die gewisse Würze und unterstreicht die süße Note des Spargels, diese Pizza schmeckt aber auch ohne Speck ganz großartig - auch kalt. Spargelpizza ist nicht nur frisch aus dem Ofen meine Lieblingspizza, sondern auch kalt am nächsten Morgen zum Frühstück. 
    Ja, ich liebe kalte Pizza ;o)

    Habt Ihr eigentlich schon die Verlosung der beiden Gutscheine von Bleywaren* entdeckt? Noch bis Sonntag habt Ihr die Möglichkeit, einen von zwei Einkaufsgutscheinen im Wert von je 50€ zu gewinnen. Jetzt aber schnell!

    Pizza mit grünem Spargel

    Zutaten für 4 Pizzen

    Pizzateig
    300 g Hartweizenmehl
    250 g Mehl 550
    1/2 Würfel Frischhefe
    1 TL Rohrohrzucker
    10 g Salz
    50 g Olivenöl
    320 g Wasser

    Belag
    1 Becher Schmand
    ein Spritzer Zitronensaft

    3 confierte Knoblauchzehen 
    Salz und Pfeffer

    20 Stangen grüner Spargel
    100 g möglichst magerer geräucherter Speck
    1 große rote Zwiebel
    2 Mozzarella
    frisch gemahlener Pfeffer


    Zubereitung
    Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker über die Hefe streuen und die Mulde mit Wasser auffüllen. 
    Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf.
    Das restliche Wasser, Salz und Olivenöl dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Eine halbe Stunde gehen lassen, dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 

    Am nächsten Tag eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
    Den Pizzastein auf den Boden des Backofens legen und auf höchster Stufe (Ober- und Unterhitze) aufheizen. 
    In der Zwischenzeit den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich der Teig entspannt und somit leichter ausrollen lässt.
    Die Crème Fraîche mit dem confierten Knoblauch und der pürierten Salzzitrone verrühren und mit etwas Pfeffer würzen.
    Den Spargel unterhalb der Köpfe mit einem Sparschäler in feine Streifen hobeln, die Köpfe ganz lassen. Die Zwiebeln und den Speck in feine Streifen schneiden. Beiseite stellen.
    Einen Teigling dünn ausrollen, mit Schmand bestreichen, dann Spargel- und Zwiebelstreifen darauf verteilen. Mit Speck und zerrupftem Mozzarella bestreuen und nochmals etwas Pfeffer darübergeben. 

    Die Pizza auf den Pizzastein schubsen und backen, bis der Boden schön knusprig blasig gebacken und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Herausnehmen und sofort servieren. 
    Pizza mit grünem Spargel
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