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Balsamico-Salz

Nein, das ist weder ein exotisches Salz aus den Tiefen eines vulkanischen Kraters, noch hat es heilende Kräfte oder kann den Weltfrieden retten. Das hier ist ein ganz simples, selbstgemachtes Balsamico-Salz ;o)



Es ist sehr schnell und einfach hergestellt, schmeckt lecker und sieht auch noch hübsch aus.
Ich habe trockenes, sehr grobes Meersalz verwendet, hier ist die Gefahr, dass es sich beim Vermengen mit dem eingekochten Balsamico auflöst, am geringsten. Im Anschluss kann es dann mit dem Mörser oder der Moulinette so fein gemahlen werden, wie man es am liebsten mag.
In einem hübschen Glas verpackt, ein wirklich schönes Geschenk.
Ich mag dieses Salz besonders gern auf einem mit Mozarella und Tomate belegten Bagel, dazu noch frisch gemörserter Pfeffer und etwas Basilikum - lecker!



Für die Zubereitung gibt es zwei Methoden, zum Einen kann man Balsamico einreduzieren und die Reduktion mit dem Meersalz vermischen oder man verwendet anstelle des Balsamicos fertige Crema di Balsamico, so spart man sich natürlich die Reduktion.
Das ursprüngliche Rezept wurde vor einigen Jahren (?) mal in einer Frauenzeitschrift veröffentlicht, ich hab mir damals die Mengenangaben notiert, stell das Balsamicosalz aber eher "frei Schnauze" her.

Zutaten
50 ml Balsamico
3 EL grobes, trockenes Meersalz

Zubereitung
Balsamico einreduzieren, bis nur noch ca. 3 EL übrig sind und der Essig eine sirupartige Konsistenz angenommen hat.
Balsamico und Meersalz verrühren und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Bei 130°C ca. 30 Minuten trocknen (kann durchaus auch länger dauern), dabei immer mal wieder mit der Gabel aufmischen und die Feuchtigkeit aus dem Backofen entweichen lassen.
Das fertige Salz kann nun wie oben bereits geschrieben, mit der Moulinette noch atomisiert werden ;o)
Da Salz ja Wasser zieht und dieses Salz durch den Balsamico etwas zum Kleben neigt, sollte das Salz immer sehr gut verschlossen gelagert werden.


Sieht n büschen wie brauner Kandis aus, oder?


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Letzte Woche hab ich eine ganz, ganz liebe eMail bekommen, über die ich mich riesig gefreut habe. Heidi, eine fleißige Foodblog-Leserin, hat mir als Reaktion auf meine HuaJuans eine ganz tolle Anleitung für wunderschöne Pestobrötchen geschickt. Ich war/bin so begeistert von ihrem Beitrag und der Foto-Collage, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten möchte, und da Heidi noch (?) keinen eigenen Blog hat, hab ich sie gefragt, ob sie damit einverstanden wäre, wenn ich ihre Wickelbrötchen als Gastbeitrag im Kuriositätenladen veröffentliche.
Sie war glücklicherweise einverstanden und hat zu der Collage sogar noch einen Textbeitrag verfasst. Nun heißt es also erstmalig für einen Gastschreiber "Vorhang auf" und fleißig drauf losgewickelt! Vielen Dank, Heidi!


In erster Linie ist dieser Beitrag ein Dankeschön an die Blogger-Gemeinde im Allgemeinen und an Steph im Besonderen.
Wer kennt das nicht? Ein Stichwort seines Interesses bei Google eingegeben und dann geht das Umsehen los. Eigentlich wollte ich nur ein neues Brotrezept - aber dann...
Man guckt und staunt, man staunt und guckt.

Hier fand ich die eine, sehr hübsche Anregung und dort die bei ebenfalls angewendete Zweite und damit den schönen Blog von Steph und ihr Rezept "gedämpfte chinesische Brötchen mit Frühlingszwiebeln".

Aber auch diese Form verleitet ganz eindeutig! Wozu???
Na - ist doch klar: ganz legal ein oder besser noch - gleich mehrere "Dinger" zu drehen!!!
Diese "Drehtechniken" finde ich derartig originell, dass sie mir ein ausdrückliches und ausführliches Dankeschön an Steph Wert sind. Die Art der Formgebung verleitet geradezu zur Nachahmung.

Ich habe es nicht so sehr mit der exakten Einhaltung von Rezepten, aber ich weiß, dass man Hefeteige sowohl dämpfen (Hefeklöße), frittieren (Berliner, Krapfen), grillieren (Stockbrot), als auch backen kann (Brötchen, Kuchen). Ein Teig aus Weißmehl eignet sich mit Sicherheit für alle Arten.
Darum gibt es auch kein korrektes Rezept. Ich habe frech drauf los gebacken.
Demjenigen, der sein Rezept für Hefeklöße verwenden möchte, rate ich aber die Milch zur Hälfte, besser ganz durch Wasser zu ersetzen. Als Fett keine Butter, sondern 50 - 80 g Schmalz. Keinen Zucker, dafür aber 1 Tl Salz zu verwenden. Das macht den Teig herzhaft.

Ei wird nicht gebraucht. Es schadet aber auch nicht (für den, der nicht darauf verzichten möchte). Die üblichen Gehzeiten für Hefeteig gelten weiterhin. (1. u. 2. Gehen zwischen 30-45 min.) Wer ein schönes Brötchenrezept hat, bereitet dieses zu.
Durch Steph's Vorlage angeregt, habe ich beschlossen, die Teiglinge statt mit Öl und Frühlingszwiebel ganz profan mit roter und grüner Pesto zu bestreichen. Dann wurde ein "Ding" nach dem Anderen gedreht - in jeder Lage. Sowohl Vertikal, als auch Horizontal. Die runden Teilchen sind mit rotem, die länglichen mit grünem Pesto bestrichen. Sie wurden nach dem Wickeln nacheinander in wenig Öl und dann in Sesam gedrückt. Also am Besten Teller oder flache Schalen damit bestücken. Man kann aber auch ganz auf Sesam verzichten, wenn man möchte.
Die länglichen Teile bekamen vor dem letzten Gehen noch mit einem spitzen, scharfen Küchenmesser einen Längsschnitt verpasst. Wenn die "OP" erfolgreich war, öffnet sich der Schlitz während der Gehzeit und gibt die Aussicht auf das Pesto frei. - Ich war leider zu vorsichtig. Der Schlitz kann großzügiger gesetzt werden.
Die fertigen Teile auf ein vorbereitetes Backblech setzen und hier nochmals gehen lassen. (2. Gehen). Damit sind "Heidis Wickelbrötchen" fast fertig. Sie müssen noch bei ca. 200°C für ca. 20 min in den Backofen. Das kann je Backofen variieren.
Wer sein Backergebnis verbessern möchte, setzt die Brötchen in den ersten 10 min unter Dampfschwaden. (Blumenspritze, mehrmals einspritzen oder heißes Wasser in einem Schwall in den heißen Ofen gießen)


Diese Wickelbrötchen sind der ideal-würzige Begleiter zu einem Salat oder Gegrilltem. Die oben erwähnte "Röschenform" habe ich mir für Später vorgenommen. Hier verhindert das Wälzen in Sesam, dass die einzelnen Teile beim Backen miteinander verkleben und natürlich wird der Teig auch mit Pesto bestrichen.


Meine Familie war mit Mann und Maus absolut begeistert von meiner Kreation. Absolut lecker kann ich da nur sagen. Da dies nicht zu 100 % meinem Kopf entsprungen ist, gebe ich hiermit unser aller Dankeschön mit Freuden zurück.
Natürlich können diese Brötchen wiederum auch gedämpft werden. Das habe ich ebenso noch vor - schließlich isst man Pesto auch zu Nudeln (Sorry - Penne natürlich...) - ergo werde ich die gedämpften Wickelbrötchen nach dem Garen auf dem Teller mit etwas Olivenöl beträufeln und geriebenen Käse darauf streuen. Vielleicht habe ich ja auch noch eine ganz andere Idee bis dahin...

Danke, liebe Steph und weiter so schöne Anregungen für die "Gemeinde"

Heidi


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Hähnchen Kung Pao

Dieses chinesische Geflügelgericht wollte ich schon eine ganze Weile mal ausprobieren, hab es aber aus Rücksicht vor meinem nussablehnenden Mitesser bisher nicht gemacht.
Nach einigem Drängeln hat er sich jetzt bereit erklärt, die für dieses Rezept notwendigen Erdnüsse rauszusuchen, also war die Gelegenheit günstig und musste beim Schopf gepackt werden.
Es ist wie so oft ein schnelles chinesisches Gericht, bei dem vorher fleißig geschnibbelt werden muss, dass aber dann ratzfatz fertig ist. Wenn man keinen Paksoi bekommt, tut es auch Spinat oder Mangold und als Beilage schmeckt ein schlichter Basmatireis am Besten.


Zutaten
3 Hähnchenbrustfilets
2 EL helle Sojasauce
3 EL Shaoxing-Reiswein
1 EL dunkles Sesamöl
2 TL Tapioka- oder Maisstärke

400 g Paksoi, Spinat oder Mangold
2 TL fein gehackter Knoblauch
2 TL Reiswein
Salz

2 Frühlingszwiebeln
1 kleine Dose Wasserkastanien
2 TL fein gehackter Knoblauch
1 EL fein gehackter Ingwer
1 TL Chilisauce
1 EL Zucker
1 TL Reisessig
60 ml Geflügelfond
Sesamöl
1 TL Tapioka- oder Maisstärke

120 g geschälte Erdnüsse

neutrales Öl (z.B. Erdnussöl)

Zubereitung
Die Hühnerbrustfilets in ca. 2x2 cm große Würfel schneiden, in eine Schüssel geben und Sojasauce, Reiswein, Sesamöl und Tapiokastärke hinzufügen. Alles miteinander vermengen und mindestens 20 Minuten abgedeckt im Kühlschrank marinieren lassen.

Paksoi putzen und die Blätter vereinzeln. Die festen unteren Teile abschneiden und je nach Größe des Paksoi nochmals klein schneiden.
Den Wok erhitzen, etwas Erdnussöl hineingeben und sehr heiß werden lassen. Die festen Teile des Paksoi, etwas Salz, Knoblauch und Reiswein so lange pfannenrühren, bis sie etwas weich geworden sind, dann die zarteren Blätter hinzufügen und zusammenfallen lassen. Aus dem Wok nehmen und abgedeckt beiseite stellen.

Den Wok erneut erhitzen und etwas Öl hineingeben. Die Hälfte des Fleisches dazugeben und pfannenrühren, bis es gar ist. Herausnehmen und mit der anderen Hälfte des Fleisches genauso verfahren.

Den Wok auswischen und die Erdnüsse darin etwas anrösten.

Den Wok nochmals stark erhitzen und etwas Öl sehr heiß werden lassen. Frühlingszwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Chilisauce solange pfannenrühren, bis es aromatisch duftet. Die in Scheiben geschnittenen Wasserkastanien hinzufügen und nur kurz erwärmen lassen.
Zucker, Essig, Brühe, Sojasauce, Reiswein und Sesamöl zufügen. Die Tapiokastärke mit etwas Wasser verrühren und die Sauce damit abbinden. Kurz köcheln lassen, bis die Sauce etwas eingedickt ist.
Fleisch und Erdnüsse hinzufügen und alles miteinander verrühren.

Den Paksoi auf Tellern anrichten und das Huhn darauf geben. Mit Basmatireis servieren.



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Foodbloggertreffen im hohen Norden

Ich bin zwar noch nicht ganz so lang ein Teil der Foodbloggerszene, aber weil ich ganz mächtig neugierig bin, wer sich hinter den jeweiligen Blogs verbirgt, und zudem die so weit entfernt ausgerichteten Bloggertreffen ein büschen neidisch verfolgt hab, hab ich mir überlegt, dass ein Bloggertreffen im hohen Norden doch eigentlich eine gute Idee wäre.
Die Idee für dieses Treffen kam mir, als ich im Programm von Spurensuchen die Stadtführung unter dem Motto "Hamburg kulinarisch: Englische Sitten und himmlisches Essen" entdeckt hab.
Eine solche Führung schreit doch geradezu nach einem Treffen, oder? ;o)
Ich kenne die Veranstalterin zuuuufällig persönlich, habe ich doch schon die Gelegenheit gehabt, an einer ihrer Führungen teilzunehmen und sie zudem noch bei einigen User-Treffen des unaussprechlichen Koch-Forums (Ihr wisst schon welches) kennengelernt - ich kann Euch die Führungen dieses Veranstalters also, unabhängig von diesem speziellen Rundgang, uneingeschränkt empfehlen, auch Hamburger und Zugezogene erfahren hier noch eine Menge Neues.

Die Führung wird aber, wie ja bereits oben angekündigt, nur der erste Teil des Treffens sein. Als Vertiefung und Gelegenheit, einander besser kennenzulernen, hab ich mir gedacht, dass wir anschließend noch gemütlich einkehren. Dann können wir ratschen und tratschen und natürlich auch noch lecker essen. Als Lokalität bietet sich hier das Fleetschlösschen an. Ich würde dann dort entsprechend der Teilnehmerzahl die Plätze reservieren.
Konkret sieht das Programm für dieses Treffen also folgendermaßen aus:

Datum: Sonntag 13. September 2009
Uhrzeit: 11 Uhr bis 13 Uhr (Führung) + Einkehr im Restaurant
Treffpunkt: Hamburg, vor dem Alsterhaus am Jungfernstieg
Kosten: 15 € für die Führung (ermäßigt 12 Euro) + Restaurantbesuch

Da man sich für die Führung anmelden muss, bitte ich alle Interessierten, dies unter der Telefonnummer 040 - 41 28 10 87 oder per eMail an info@spurensuchen.de zu tun. Außerdem wäre es nett, mir eine eMail zu schreiben, damit ich weiß, wer alles kommt.
Natürlich ist die an die Führung anschließende Einkehr im Fleetschlösschen nicht Bedingung zur Teilnahme an der Führung, ich müsste also ebenfalls wissen, wer alles mit dorthin kommt, so dass ich die Plätze reservieren kann.
Schreibt mir bitte ebenfalls eine kurze Mail an KurioserLaden(at)aol(dot)com, dann kann ich alles genau planen.

Ich würde mich freuen, wenn gaaanz viele von Euch an diesem Treffen teilnehmen und bin mir sicher, dass wir eine tolle Zeit haben werden.


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Käsesticks

Hier braucht's gar nicht viele Worte, diese Käsesticks sind eine der absoluten Lieblingsknabbereien meines Mitessers - Käse + Knusper, mehr ist für guten Knabberkram nicht nötig.



Zutaten
125 g Mehl

90 g kalte Butter, gewürfelt
1 Eigelb
125 g geriebener Parmesan

Salz und Pfeffer nach Geschmack

2 EL sehr fein geriebener Parmesan zum Bestreuen


Zubereitung
Mehl, Butter, Eigelb und Käse mit Salz und Pfeffer mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem festen Teig verkneten. Herausnehmen und mit der Hand zu einem glatten Teig kneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,5 cm dick ausrollen und in ca. 7 cm lange und 1 cm breite Streifen schneiden.
Die Teigstreifen auf ein Blech legen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
In 1 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Stäbchen mit dem Parmesan bestreuen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten goldbraun backen. Warm oder kalt servieren.
Die Sticks lassen sich sehr gut vorbereiten und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Einfach bei 200°C für 3 Minuten aufknuspern.




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Fenster zum Hof



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Fusilli mit Ricotta und Zitrone

Freitag, 18.00 h - noch 20 Minuten bis im WDR "Servicezeit: Essen und Trinken" mit M&M beginnt und das Abendessen steht noch nicht auf dem Tisch. Also muss es etwas Schnelles sein und da kommt dieses Pastarezept gerade recht.
Das Essen ist quasi fertig, sobald die Nudeln gar sind, denn die Sauce ist ratzfatz zusammengerührt und muss nur noch mit den gegarten Nudeln vermischt werden.
Vor einiger Zeit hab ich bereits ein ganz ähnliches Rezept, nämlich Tagliatelle al limone gebloggt - dieses hier gefällt mir aber noch einen Tick besser, denn die Mischung aus Zitrone, Basilikum, Parmesan und dem cremigen Ricotta schmeckt einfach nur klasse. Wie in dem anderen Rezept aufgeführt, werd ich als Abwandlung sicher auch mal Minze, anstelle des Basilikums verwenden, aber der Ricotta bleibt ab jetzt ein Standard.
Das Rezept hab ich in meiner neuen allerliebsten Lieblings-Koch-Zeitschrift "So isst Italien" gefunden. Die Zeitschrift ist noch sehr neu auf dem Markt, die erste Ausgabe ist die für April/Mai. Ähnlich wie in der "Essen und Trinken", werden in dieser Zeitschrift nicht nur Rezepte am laufenden Band vorgestellt, sondern auch viele ausführliche Artikel rund um das Thema Kochen und Trinken.
Wenn diese erste Ausgabe nicht nur ein "One-Hit-Wonder" ist, werd ich mir diese Zeitschrift sicher regelmäßig kaufen, denn schon in der ersten Ausgabe hab ich eine Menge interessante Rezepte gefunden.



Zutaten
250 g Fusilli
250 g Ricotta
geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
1 Handvoll Basilikum
2-3 EL frisch geriebener Parmesan
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Fusilli in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen.
In der Zwischenzeit den Ricotta mit dem Zitronenabrieb, Parmesan, Basilikum und 3 EL Nudelkochwasser in einem Blender 2 Minuten cremig mixen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die gegarten Nudeln abgießen, zurück in den Topf geben und mit der Ricottacreme verrühren.
Garniert mit etwas Zitronenzesten, Parmesanspänen und frisch gemahlenem Pfeffer servieren.


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Kann man sich in eine Stadt verlieben? Wenn ja, ist es mir am letzten Wochenende passiert!

Als wir zum Landpartiefest auf Gut Thansen gefahren sind, haben wir die Gelegenheit genutzt und einen Abstecher nach Lüneburg gemacht. Ich war zwar schon einige Male dort, aber entweder ist es zu lange her oder die Besuche waren nur flüchtig, so dass ich Lüneburg eigentlich nicht wirklich kenne.
Mein Mann hat einen Großteil seiner Ausbildung dort verbracht und kennt sich entsprechend gut dort aus - so sind wir dann auch in Ecken gekommen, in die man als Touri sonst nicht unbedingt geht.
Eins hab ich bei dem Ausflug nach Lüneburg sehr schnell gemerkt - Lüneburg ist die wahrscheinlich schönste Stadt der Welt (ok, die Welt ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, aber die schönste Stadt Deutschlands ist Lüneburg allemal ;o) ) - ein durchgängig so schönes altes Stadtbild hab ich noch nicht gesehen.
Ich wusste gar nicht, was ich als erstes knipsen sollte - im Prinzip ist dort so gut wie alles ein Foto wert. Nachdem wir die Innenstadt mit dem Einkaufsbereich abgelaufen waren, war ich eigentlich der Meinung "So, das war's jetzt", aber mein Mitesser klärte diesen Trugschluss sehr schnell auf, schließlich fehlte noch ein riesiges Gebiet etwas abseits der Einkaufsmeilen.
Wir sind das Viertel dann zwar noch grob abgelaufen, aber irgendwann war einfach die Luft raus ...
Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben - wir waren uns sehr schnell einig, dass wir in ein paar Wochen nochmal Lüneburg unsicher machen werden und dann geht es gezielt in die bisher noch nicht erkundeten Ecken.



Dieser junge Herr ist der neue Mitbewohner im Kuriositätenladen - wir haben ihn aus erschreckend schlechter Haltung befreien müssen. Er war, zusammen mit anderen Superhelden, an einem Metallgitter gefesselt und konnte sich, trotz seiner Superkräfte nicht selbst befreien. Selbstlos wie wir sind, haben wir ihn natürlich sofort befreit und bei uns aufgenommen.
Er wird uns nun immer auf unseren Streifzügen begleiten und da er, wie man hier bereits sieht, ein wenig zur Selbstdarstellung neigt, sicher auch auf dem ein oder anderen Foto zu sehen sein ;o)

















Und wer jetzt immer noch nicht genug von Lüneburg hat, der kann gerne einen Blick in mein Webalbum werfen, dort hab ich noch 2-3 weitere Bilder ;o)


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Rhabarber-Sirup

Jeder, der selbst Rhabarber im Garten anbaut, weiß, dass man diesem Gemüse zur Zeit kaum Herr wird, denn es wuchert unglaublich. Eine Methode, viel Rhabarber zu verbrauchen und gleichzeitig den Genuss von Rhabarber über die eigentliche Saison hinaus auszudehnen, ist dieser Sirup.
Aufgegossen mit kaltem Mineralwasser oder auch serviert zu leckeren Pfannkuchen oder Crêpes schmeckt er köstlich und hält sich bis zu einem Jahr.
Ich selbst vertrage den Sirup leider nicht so gut, weil mein ramponierter Magen doch sehr gegen die im Rhabarber enthaltene Säure rebelliert - ab und zu mal ein Gläschen muss aber trotzdem sein ;o)
Besonders schön sieht der Sirup aus, wenn man roten oder noch besser Himbeer- oder Erdbeer-Rhabarber verwendet. Da man den Rhabarber ungeschält auskocht, geht die Farbe der Schale in den Sirup über und färbt ihn wunderschön rot. Fertig gemischt als Getränk wird die Rhabarber-Schorle dann rosa bis pink - ein richtiges Mädchen-Getränk also ;o)



Zutaten
1 kg geputzter Rhabarber (möglichst eine rotstielige Sorte)
1 l Wasser
1,4 kg Zucker
Saft von 2 Zitronen

Zubereitung
Den geputzten Rhabarber in einem sehr großen Topf (Rhabarber schäumt beim Kochen gewaltig auf!) mit dem Wasser zum Köcheln bringen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen, so dass er vollständig zerfällt.
Den Rhabarber durch ein Sieb passieren und die verbliebene Flüssigkeit mit dem Zucker erneut 5 Minuten köcheln lassen.
In zuvor sehr gründlich ausgespülte TwistOff-Flaschen füllen und verschlossen an einem dunklen Ort aufbewahren.
Pro Glas ca. 2 EL Sirup mit Mineralwasser aufgießen und genießen.


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Kirschblütenfest in Hamburg

Morgen ist es wieder soweit, das alljährliche Kirschblütenfest findet hier in Hamburg statt. Wir hatten im Rahmen eines User-Treffens vor einem Jahr die Gelegenheit, das abschließende Feuerwerk vom Michel aus anzuschauen - sehr beeindruckend.
Seit einigen Monaten (oder sind es mittlerweile Jahre?) kann man den Michel bis 23 Uhr besichtigen und hat so einen unglaublichen Blick über das nächtliche Hamburg. Wir waren mittlerweile schon mehrmals auf dem Nachtmichel, sowohl im Sommer, als auch im Winter und es war immer wieder ein Erlebnis.
Ich kann allen Hamburg-Touris und natürlich auch den Hamburgern selbst, nur empfehlen, mal im Dunkeln auf den Michel zu kraxeln - der Fahrstuhl tut's zur Not natürlich auch ;o)

video


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Biscotti di Prato

Ok, ich hätte sie auch Cantuccini nennen können, aber dann hätten ja alle gleich gewusst, um was es geht - Biscotti di Prato ist da doch etwas geheimnisvoller ;o)
Diese Kekssorte hat viele Namen - Cantuccini, Ghiottini oder eben Biscotti di Prato, ganz abhängig von der Gegend.
Bisher hab ich sie nach einem Rezept gebacken, indem Bittermandelöl verwendet wird, das war mir aber immer etwas zu penetrant. Im Teuber-Kochbuch "Italienisch kochen" hab ich nun dieses Rezept entdeckt, mit einer Mischung aus gemahlenen und ganzen Mandeln (laut Rezept grob gehackt). Ich finde den Geschmack viel angenehmer und natürlicher - das wird nun mein neues Standard-Rezept.



Zutaten
300 g Mehl
1 TL Backpulver
170 g Zucker
2 Eier
1 Eigelb
1 Prise Salz
100 g ganze Mandeln, gehäutet
50 g gemahlene Mandeln

Zubereitung
Die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen und etwas einweichen lassen. Das Wasser abgießen und die Mandeln aus der Haut schnippen. Die gehäuteten Mandeln in ein Sieb geben, mit Wasser abbrausen und auf einem Handtuch trocken reiben. Auf ein Backblech geben und bei 180°C ca. 10 Minuten trocknen.
Das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen. Den Zucker, Eier, Eigelb, Salz, gemahlene und ganze Mandeln dazugeben und alles zu einem festen Teig verkneten.
Den Teig in 2 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche zu Rollen formen, die die Länge des Backbleches haben.
Auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen, bis die Rollen goldbraun sind.
Aus dem Backofen nehmen und die leicht abgekühlten, aber noch weichen Rollen mit einem scharfen Messer schräg in Scheiben schneiden.
Die Scheiben aufrecht auf das Backblech stellen und nochmals ca. 10 Minuten bei 180°C backen, bis sie richtig schön fest sind. Je nach Backofen, evtl. etwas länger backen. Wer die Biscotti schön hell mag, trocknet sie bei 100°C für ca. 30 Minuten, dann sind sie auf jeden Fall richtig hart ;o)
Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und gut verschlossen in einer Keksdose aufbewahren.





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Gurken-Algensalat

Steffen Henssler hat diesen Salat neulich bei "Lanz kocht" als Beilage zu einer gebratenen Rotzunge zubereitet. Ich fand die Kombination Gurken/Wakame so spannend, dass ich ihn nachgemacht hab - sehr genial! Nicht nur die Wakame, sondern auch die Sesamnote ist wirklich klasse.
Steffen Henssler verwendet in dem Rezept Togarashipfeffer (auf Chili basierender Gewürzpfeffer), wahrscheinlich hätte ich den hier in Hamburg sogar problemlos bekommen, trotzdem hab ich eine Chilischote gewählt und noch etwas normalen Pfeffer verwendet, ich denke, nicht die schlechteste Alternative.
Dieser Salat ist sicher auch eine prima Beilage, bzw. eine Vorspeise zu einem anschließenden Sushi-Gelage - das werden wir demnächst gleich mal ausprobieren ;o)


Zutaten
1 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
1 EL getrocknete Wakame
1 EL Sesamöl
1 EL helle Sesamkörner
1 TL Zucker
80 ml Reisessig
1 EL geriebener Ingwer
Pfeffer und Salz
Chilipulver

Zubereitung
Die Gurke waschen, grob schälen (dabei ruhig etwas Schale dran lassen, das gibt später einen schönen Farbkontrast), quer halbieren und mit einem Sparschäler längs feine Streifen abschneiden, das Kerngehäuse übrig lassen. Die Zwiebel schälen und längs in sehr feine Streifen schneiden. Beides zusammen leicht einsalzen und etwas stehen lassen. Wakame in kaltem Wasser einweichen.
Die Gurken-Zwiebelmischung ausdrücken und mit Pfeffer, Sesamöl und Sesamkörnern, Ingwer, Zucker, Reisessig, Salz und sehr fein gehacktem Chili würzen. Die Wakame in Streifen schneiden, unter die gewürzten Gurken mischen und den Salat anrichten.


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Im NDR-Fernsehen läuft seit 10 Jahren die Sendung "Landpartie", in der immer wieder verschiedene Gegenden Norddeutschlands vorgestellt werden. Jedes Jahr findet auf einem Gut oder einem großen Hof das Landpartiefest statt, bei dem sich in der Sendung vorgestellte Höfe und Betriebe präsentieren.
Wir waren vor einigen Jahren bereits auf einem Landpartiefest in Schleswig-Holstein und da Amelinghausen nicht allzu weit von Hamburg entfernt ist, haben wir gestern die Gelegenheit genutzt und einen Abstecher dort hin gemacht.


links: Heike Götz, Moderatorin der Sendung; rechts: Carlo v. Tiedemann, Urgestein des NDR


Der wahrscheinlich niedlichste Hund der Welt, am liebsten hätt ich ihn sofort mitgenommen, aber abgesehen davon, dass die Besitzer ihn wohl nicht freiwillig rausgerückt hätten, wären unsere 3 kleinen Mitbewohner für ihn auch eher eine willkommene Zwischenmahlzeit.













Alle, die heute noch nichts vor haben und in der Nähe wohnen, haben heute noch Gelegenheit, einen Ausflug zum Landpartiefest zu machen - den Daheimgebliebenen bleibt die Reportage über das Fest um 14.45 h im NDR.
Den Rest meiner gestern geknipsten Bilder gibt es hier.


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Dieses Gericht hat mir einige Schwierigkeiten bereitet - gar nicht in der Zubereitung oder dem Geschmack, sondern beim "Fotoshooting". Die Zucchinischiffchen waren einfach extrem unfotogen ;o)
Natürlich tut das aber dem Geschmack keinen Abbruch, der war wirklich klasse. Die Hähnchenbrust hab ich in meinem heißgeliebten Panko (es muss langsam wirken, als würde ich eine großangelegte Werbeoffensive starten) paniert, dadurch sind sie richtig schön knusprig geworden und die mit Gemüse-Polenta gefüllten Zucchini schmeckten ebenfalls toll.
Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir das gegessen haben - nur fotografieren werd ich es sicher nicht mehr ;o)


Zutaten
2 Hühnerbrustfilets
1 Handvoll fein gehackte Kräuter nach Belieben (Blattpetersilie, Majoran, Salbei und Thymian)
Panko
Salz und Pfeffer
Mehl
1 Ei
Butterschmalz

Zubereitung
Die fein gehackten Kräuter mit dem Panko vermischen. Das Ei verkleppern und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hähnchenbrüste mehlieren, durch das Eigelb ziehen und dann in die Kräuter-Panko-Mischung legen. Panko von allen Seiten fest andrücken und die Filets bei mittlerer Hitze in Butterschmalz goldgelb braten.



Zutaten

2 Zucchini

Für die Füllung
1 Stange Staudensellerie
1 kleine Möhre
2 Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe
5 getrocknete Tomaten
ein paar schwarze Oliven
Olivenöl
100 g Polenta
500 ml Gemüsefond
1 TL gehackte Thymianblättchen
1/2 TL fein gehackter Rosmarin
1 TL Salz
frisch gemahlener Pfeffer
50 g frisch geriebener Parmesan oder Pecorino

Olivenöl zum Beträufeln
ca. 200 ml Gemüsefond

Zubereitung

Die Zucchini waschen und längs 1/3 abschneiden. Mit einem Teelöffel oder einem Kugelausstecher aushöhlen, so dass nur noch eine dünne Außenwand stehenbleibt.
Das ausgelöste Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Den geputzten Sellerie, sowie die geschälten Karotten ebenfalls in feine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln und die Oliven in Ringe und die Tomaten in Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken.
Olivenöl in einem Topf erhitzen, und das Weiße der Frühlingszwiebeln, den Knoblauch, sowie die Sellerie-, Karotten- und Zucchiniwürfel darin anschwitzen. Die Oliven und die Tomaten dazugeben und die Polenta ebenfalls unterrühren und etwas anrösten lassen. Den Gemüsefond angießen und einmal aufkochen lassen. Bei geringer Hitze zugedeckt weitere 15 Minuten ausquellen lassen, dabei gelegentlich umrühren.
Thymian, Rosmarin, sowie das Grüne der Frühlingszwiebeln unter die Polenta rühren und mit Salt und Pfeffer würzen.
Die ausgehöhlten Zucchini innen leicht salzen. Die Polenta-Gemüsemischung in die Zucchini einfüllen, Gemüsefond in eine Auflaufform gießen und die Zucchini in die Form hineinsetzen. Mit Käse bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.
Bei 200°C im vorgeheizten Backofen für 20-25 Minuten backen, bis die Oberfläche der Füllung eine goldbraune Farbe angenommen hat.


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Knusperoliven

Bis Freitag war ich der felsenfesten Überzeugung, keine Oliven zu mögen - ich hab sie zwar verbacken, bzw. mal ein paar ins Essen gegeben, aber pur essen? Niemals!
Nun hat sich mein Mitesser mal wieder diese Knusperoliven gewünscht und dafür brauchte ich natürlich welche.
Obst und Gemüse kaufen wir sehr gerne bei Eddy im Eppendorfer Weg, er betreibt dort ein Obst-, Gemüse-, Feinkostgeschäft, indem man neben Obst und Gemüse auch Pasta, italienische Wurstspezialitäten, Brot usw. usf. bekommt - halt alles, was man für ein leckeres Essen benötigt.

Als wir neu in Hamburg waren, haben wir lange nach dem Namen des Geschäfts gesucht. Wir haben an der Außenfassade und dem Transporter geschaut, aber dort war nichts zu finden, es waren nur noch die Überreste des Schriftzuges "Obst & Gemüse" zu erkennen, übrig war noch "Ob Mü" - also haben wir das Geschäft so genannt und sind fortan immer bei ObMü einkaufen gegangen.
Vor ein paar Wochen hat mich nun die Neugier übermannt und ich hab den Besitzer nach dem Namen des Geschäfts gefragt - Mediterran heißt der schöne kleine Laden.
Irgendwie prägt sich dieser Name bei uns nicht ein, wir gehen also nach wie vor zu ObMü oder zu Eddy, denn mittlerweile sind wir mit dem Chef per Du ;o)
Als wir nun am Samstag die Oliven kaufen wollten, drängte mir der Bruder des Chefs förmlich eine seiner eingelegten Oliven auf - ein Nein hat er partout nicht gelten lassen. Mit spitzen Fingern und langen Zähnen hab ich also zugegriffen, darauf gefasst, mich wirklich dazu zwingen zu müssen - aber siehe da, die schmecken ja gar nicht so schlecht!
Ich hab also gleich noch eine kleine Schale eingelegte Oliven zum Knabbern mitgenommen und während ich das hier schreibe, knabbere ich eine Olive nach der anderen - wieso hab ich das nicht schon viel früher mal gemacht?
Also wieder etwas, was ich von meiner "Mag-ich-gar-nicht-Liste" streichen muss - ich mag Oliven ;o)



Zutaten
150 g Mehl
125 g kalte Butterflocken
250 g frisch geriebener Parmesan oder Pecorino
1 Prise Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Paprikapulver
200 g schwarze Kalamata-Oliven

Zubereitung
Mehl, Butterflocken, Käse und Gewürze in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Eine Teigrolle mit einem Durchmesser von ca. 5 cm formen, in Klarsichtfolie einschlagen und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
Wenn die Oliven in Lake liegen, in ein Sieb geben und gründlich abtropfen lassen.
Die Teigrolle in ca. 1 cm breite Scheiben schneiden, jeweils eine Olive darauf geben, und komplett in den Teig einhüllen. Zu kleinen Kugeln rollen und auf einen großen Teller oder eine Platte geben - nochmals 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen, die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 20 Minuten backen, bis die Kugeln eine hellbraune Farbe bekommen haben.


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In eigener Sache ...

Bis zum vergangenen Wochenende war ich ein recht aktives Mitglied auf "Europas größter Kochseite". Ich habe die Datenbank mit Rezepten und Bildern gefüttert, hab mich in den Fachforen beteiligt und einige Gruppen geführt.
Nun kam es am Wochenende zu einem sehr unschönen Ereignis, als ein User den (sowieso sehr bekannten) Blog eines anderen Mitglieds erwähnte. Die zuständigen Moderatoren und Administratoren haben daraufhin nicht nur dieses Posting, sondern mehrere (Folge-)Threads gelöscht, sowie einige, für das Forum extrem wichtige User gesperrt.
Als Begründung wurde einseitige Werbung, von der zwar der Blogger, nicht aber das Kochportal profitieren würde, genannt ...
Ein Forum, dass in einer solchen Art und Weise Mauern aufbaut und seine Mitglieder mit allen Mitteln versucht, darin festzuhalten, ist nicht mehr meins und so hab ich mich aus dem "aktiven Dienst" zurückgezogen.
Da das Kochportal keine Links auf fremde Homepages und Blogs zulässt, werde auch ich in Zukunft keine Rezeptquellen dieser Seite mehr nennen und möchte mich auf diesem Wege bei allen Mitgliedern dieses Kochportals entschuldigen - ich hätte Euch wirklich gerne verlinkt und somit Ross und Reiter meiner Inspiration genannt, werde das aber in Zukunft in Hinblick auf die dortigen Praktiken nicht mehr machen ...


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Köttbullar mit Pommes

Ich bin ja ein absoluter IKEA-Fan - ich mag die Möbel und bei dem ganzen dort angebotenen Krimskrams kann ich grundsätzlich nicht widerstehen, ganz zu schweigen vom Geschirr, den Blumen usw. usf.
Früher gehörte es einfach dazu, bei einem IKEA-Besuch auch Köttbullar zu essen, für mich nicht mit Salzkartoffeln oder Kartoffelbrei, sondern mit Pommes. Mittlerweile mach ich sowohl Köttbullar, als auch die Pommes selbst - das Rezept für die Köttbullar stammt von Drumboy, ich hab es nur ein klitzekleines bißchen abgewandelt ;o)


Zutaten
500 g gemischtes Hackfleisch

1 Brötchen
1 Ei

200 ml Milch

1 mittelgroße Zwiebel

2 EL frisch gehackte Petersilie
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Öl zum Braten


Für die Sauce
1 kleine Zwiebel
1 EL Butter

200 ml Weißwein

600 ml Rinderfond
1 TL körniger Senf
1 TLTomatenmark
2 TL Tapiokastärke zum Abbinden


Zubereitung
Die Zwiebel sehr fein hacken, das Brötchen in der Milch einweichen. Das Hackfleisch mit den Gewürzen und den Zwiebeln gut mischen. Das Brötchen nicht auspressen, sondern mit der auslaufenden Milch, sowie dem Ei dazugeben. Alles sehr gründlich vermischen.
In einem großen Topf Wasser bis zum Siedepunkt erhitzen, mit feuchten Händen kleine Bällchen formen und gleich ins siedende Wasser gleiten lassen. Wenn alle Bällchen geformt sind, die Bällchen ca. 15 Minuten im siedenden Wasser ziehen lassen.
Mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser nehmen und in einem Durchschlag abtropfen und abkühlen lassen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen rundherum goldbraun braten. Die Bällchen aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Den Rinderfond in die Pfanne geben und den Bratensatz lösen. In der Zwischenzeit
die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Butter glasig dünsten. Mit Wein ablöschen, kurz aufsprudeln lassen und die Fleischbrühe dazugeben. Etwa 10 Minuten einkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark würzen und der in etwas kaltem Wasser aufgelösten Tapiokastärke abbinden.


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Augenblicke




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Schoko-Karamell-Cracker

Bei ihm sind sie mir, warum auch immer, gar nicht aufgefallen ... Glücklicherweise hat sie sie aber nachgemacht und so bin ich schließlich doch noch auf sie aufmerksam geworden - Was für ein Glück, denn diese Cracker sind ein absoluter Kracher und würden in einer Rangliste der besten, bisher entdeckten Rezepte sicher einen der vorderen Plätze belegen.

Eigentlich mag ich so wirklich ganz Süßes nicht so - ich brauch im Anschluss dann immer gleich ein Käse- oder Leberwurstbrot, aber hier mach ich mal ne Ausnahme ;o)
Das Tolle an diesen Crackern, abgesehen vom Geschmack, ist, dass sie sehr schnell und einfach zu machen sind und man enorm viel Spielraum zum Verfeinern hat.
David Lebovitz und Joy sind sich einig, dass diese Cracker mit Matze noch besser werden, nur hab ich in Hamburg noch keine Quelle für Matze auftun können - falls jemand eine hat, bitte melden ;o)
Ich denke aber, die SkyFlakes-Cracker sind eine sehr gute Alternative, außerdem bekommt man sie in jedem gutsortierten Asia-Shop. Ich hab mir beim ersten Versuch eine der unten abgebildeten kleinen Packungen besorgt, mittlerweile aber nachgesteuert und mir eine große Dose gekauft.
Eine der unten gezeigten Packungen reicht ziemlich genau für ein Backblech Cracker.


Cracker mit Goji-Beeren


Ganz schlicht, nur Karamell und Schokolade

Zutaten
Matzecracker oder alternativ SkyFlakes
230 g Butter
215 g brauner Zucker
1 Prise Meersalz
1/2 TL gemahlene Vanille
200 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen
Fleur de Sel, Kaffeebohnen, geröstete Mandeln, Gojibeeren, kandierter Ingwer, rosa Pfefferbeeren, Chilipulver, usw. usf.)

Zubereitung
Ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit Crackern auslegen. Die Butter mit dem Zucker in einem Topf unter ständigem Rühren bei mittlerer Hitze auflösen, bis es beginnt zu kochen. Weitere 3 Minuten köcheln lassen und dabei ständig rühren. Die Karamellmasse von der Platte ziehen und das Vanillepulver, sowie das Meersalz unterrühren.
Die Masse über die Cracker gießen und gleichmäßig verteilen.
Das Backblech in den auf 180°C vorgeheizten Backofen schieben und 10 bis 15 Minuten backen lassen. Sollte die Karamellmasse zu braun werden, das Blech aus dem Backofen nehmen und die Temperatur auf 160°C reduzieren, dann das Backblech zurück in den Ofen schieben und weiterbacken.
Das Backblech aus dem Backofen nehmen und sofort die gehackte Schokolade darüberstreuen. Nach ca. 5 Minuten sollte sie geschmolzen sein, so dass sie mit einer Palette über dem Karamell verstrichen werden kann.
Nach Geschmack können nun noch geröstete Mandelsplitter, Fleur de sel, usw. usf. darüber verteilt werden.
Die Cracker nun vollständig abkühlen lassen und in Stücke brechen.




Cracker mit grob geschroteten Kaffeebohnen


Cracker mit kandiertem Ingwer


Cracker mit Fleur de sel


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Steilküste in Bülk

Als wir noch in Kiel wohnten, sind wir sehr gerne zur Bülker Steilküste gefahren - nach einem stressigen Tag genau das Richtige um seinen Kopf mal wieder durchpusten zu lassen.
Die Luft und und die Weite ist es auch, was wir an Schleswig-Holstein am meisten vermissen, - nirgends ist der Himmel weiter, die Wolken spektakulärer und die Luft klarer als dort ...


Blick von der Steilküste auf die Ostsee


Ein imposanteres Wolkenspiel kann es wohl kaum geben ...


Strandgut


Bülker Highlands


Schieflage


sozialer Wohnungsbau


Auf Beobachtungsposten


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