Jaja, ich weiß. Butterschmalz gibt es doch in jedem Supermarkt,
in fest und mittlerweile auch in flüssig in der Plastik-Quetschflasche und
kostet nicht die Welt - weshalb also selbstmachen? Die Antwort ist ganz einfach: Weil es mir Spaß macht,
kein großer Aufwand ist, sondern sich nebenbei fast von selbst macht und
dazu noch besser schmeckt als gekauftes Butterschmalz, deshalb ;o)
Grob kann
man sagen, dass 1 kg Butter ca. 800 g reines Butterschmalz ergibt. Ich
stelle immer gleich eine größere Menge her und lasse ca. 2 kg Butter
aus, das daraus hergestellte Butterschmalz reicht dann erstmal für die
nächsten Monate.

Zutaten
1 kg Butter
1 Passiertuch
Zubereitung
Die Butter
bei milder Hitze in einem Topf schmelzen lassen. Sobald die Butter
geschmolzen ist, die Temperatur etwas erhöhen, so dass die Butter etwas
aufwallt, sich Eiweiße und der Milchzucker trennen und das Wasser
verdunstet. Mit einem Schöpflöffel den Schaum, der sich auf der
Oberfläche bildet, immer wieder abschöpfen.
Die
sich absetzenden Bestandteile sollen nicht bräunen, dann ist die Temperatur zu hoch!
Sobald das Wasser vollständig verdunstet ist, d.h. keine
brodelnden Geräusche mehr zu hören sind, die Butter von der Herdplatte
nehmen und etwas ruhen lassen.
Das
flüssige Butterschmalz nun entweder vorsichtig in ein Glas füllen und
dabei sehr genau darauf achten, dass alle abgesetzten Trübstoffe im Topf
bleiben, da diese die Haltbarkeit des Butterschmalzes ungünstig
beeinflussen, oder wie ich es mache, das flüssige
Butterschmalz durch ein extrafeines Passiertuch gießen. Ohne Deckel auf
Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann verschlossen in den Kühlschrank stellen.
Im Kühlschrank erstarrt das Butterschmalz und wird fest.
Vorausgesetzt, man hat
ordentlich gearbeitet, hält es sich mehrere Monate.

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Ich sag's ja immer wieder,
ein Schlachter des Vertrauens ist Gold wert.
Neuerdings gibt es bei meinem
Schlachter nicht mehr nur Fleisch, Wurst, Pasteten und andere
Leckereien, sondern auch Bücher. Ok, eigentlich nur ein Buch, dafür ist
dieses Eine umso interessanter und für alle Norddeutschen aus Hamburg
und umzu (Achtung bremisch!) quasi unverzichtbar.
Mathias Turm porträtiert in seinem Buch 37 außergewöhnlich
schöne Hamburger Geschäfte, die sich durch ein besonders individuelles
Angebot, schönes Ambiente und persönlichen Kundenkontakt auszeichnen.
Ich muss sicher nicht extra erwähnen, dass unser Fleischer Harms
ebenfalls in diesem Buch vorgestellt wird? ;o)
Traraaaa, das isser, unser Fleischer Harms! Und
Mathias Turm hat vollkommen Recht, wenn er schreibt, dass sich ein
Besuch der Fleischerei nicht nur wegen des außergewöhnlich guten
Fleisches und Services (das schließt seine Frau selbstverständlich mit ein) lohnt, sondern auch die wunderschönen
Verkaufsräume ein wahres Schmuckstück sind.
Neben Fleischer Harms werden noch einige andere meiner
Lieblingsgeschäfte vorgestellt, wie etwa das Eppendorfer
Haushaltsstübchen, die Kaffeerösterei Burg oder das Kräuterhaus, von
anderen Geschäften hab ich noch nie etwas gehört oder schon ewig vor,
mal hin zu gehen.
Die "Schönen Geschäfte" sind ein ganz tolles Nachschlagewerk
für alle, die gerne abseits von großen Kaufhäusern mit standartisiertem
Angebot und unpersönlichem Service einkaufen.
In der nächsten Zeit
werden wir sicher wieder mehr Bummeln und einige der vorgestellten Geschäfte besuchen - Auswahl
genug ist ja jetzt vorhanden :o)
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Heut gibt's
mal wieder einen Salat, der sich problemlos mehrere Tage hält und der
einen oder 2 Tage nach der Fertigstellung sogar noch viel besser
schmeckt als am 1. Tag. Er ist problemlos abwandelbar und lässt sich
prima an die vorhandenen Vorräte anpassen.
Wichtig ist, eine kurze Pasta, sog. Pasta
corta zu wählen, die beim Vermengen nicht zu sehr zerbröselt. Ich nehme
in diesen Fällen am liebsten Orecchiette, die halten prima ihre Form
und lassen sich unterwegs oder im Büro sehr gut essen.
Wenn der Salat an Tag 2, 3 oder 4 ein wenig
trocken wird, einfach mit einem Schuss Olivenöl nachhelfen oder wenn
vorhanden, etwas Pesto rosso dazugeben, dann wird der Salat wieder schön
saftig.
Zutaten
500
g Orecchiette
6 EL Olivenöl
1 Handvoll
Softtomaten
1 EL Kapern
2 EL Weißweinessig
1 Knoblauchzehe
400 g Mozzarella in Würfel geschnitten
2 Handvoll schwarze
Oliven, grob gehackt
1 Bund Basilikum, in
Streifen geschnitten
1 Handvoll frisch
geriebener Parmesan
Zubereitung
Olivenöl, Softtomaten, Kapern, Essig und Knoblauch in einen Blender geben und solange mixen, bis die Tomaten sehr fein gemixt
und eine glatte Creme entstanden ist. Beiseite stellen. Nudeln kochen, abgießen und die Tomatencreme unterheben. Die
Nudeln auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit den
Mozarella würfeln, die Oliven hacken, den Parmesan reiben und den
Basilikum in Streifen schneiden. Alles miteinander verrühren und evtl.
noch mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
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Die erste Panna Cotta meines
Lebens hab ich vor vielen Jahren mit ca. 18 in einem kleinen,
richtig guten Restaurant in Bremen-Nord (auf diesen Zusatz bestehen wir
Nord-Bremer) gegessen. Ich hatte eine Dessert-Variation bestellt und
neben dem obligatorischen Tiramisù war auch eine kleine Portion Panna
Cotta auf dem Teller.
Keine Ahnung, was ich da esse, war ich vom ersten
Moment vollkommen hin und weg und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte
ich das Tiramisù gern zurückgehen lassen und dafür noch eine Portion
Panna Cotta gegessen. Seit dem bin ich Panna Cotta-Fan!
Panna Cotta
kann auf unterschiedliche Art und Weise gemacht werden.
Ursprünglich wurde sie ohne Geliermittel wie Gelatine oder Agar
Agar hergestellt. Dazu köchelte die Sahne so lange, bis sie stark
einreduziert war und nach entsprechender Ruhe- und Kühlzeit von selbst
"gelierte".
Heutzutage
hilft man gern ein wenig nach und fügt der Panna Cotta Gelatine oder noch
besser, Agar Agar zu. Warum ist Agar Agar besser? Abgesehen davon, dass
Agar Agar vegetarisch ist, was ja grundsätzlich nicht sooo übel ist, erhält man mit Gelatine nur mit viel Mühe
eine so gleichmäßige Vanille-Verteilung wie mit Agar Agar. In den
meisten Fällen sinken die Vanillesamen in den Förmchen während der Ruhephase nach unten und
sind dann nach dem Stürzen als Schicht sichtbar.
Mit Agar Agar passiert das nicht, man
bekommt so automatisch ein perfektes und wunderschönes Ergebnis.
Zutaten
500 ml Sahne, mind. 32%
50 g Zucker
2 g Agar-Agar
1 Vanille-Schote
2 grüne Kardamomkapseln
Zubereitung
Die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer aufschlitzen und mit
dem Messerrücken auskratzen. Die Kardamomkapsel einmal anknacken, so dass sich die Schale öffnet.
Die Sahne, Zucker, Kardamomkapseln, Vanillemark und -schote in einem
Topf aufkochen, die Temperatur reduzieren und ca. 15 Minuten sanft
simmern lassen.
Die Temperatur wieder erhöhen, Agar-Agar einstreuen und unter Rühren
ca. 2 Minuten kochen.
Vanilleschote entfernen und die Sahne durch ein feines Sieb in die
vorgesehenen Förmchen gießen. Soll die Panna Cotta später gestürzt
werden, die Förmchen ganz wenig mit neutralem Öl ausstreichen, das
Stürzen gelingt dadurch einfacher.
Panna Cotta auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Panna Cotta fest geworden ist.

Das Rezept hab ich aus Chaosqueens Kitchen, allerdings hab ich die Agar Agar-Menge halbiert, da mir die Konsistenz mit 4 g Agar Agar zu fest ist.
Als Fruchtspiegel gab es bei uns eine TK-Beerenmischung, die ich aufgekocht, mit etwas Himbeergeist und Puderzucker abgeschmeckt und anschließend durchpassiert habe - der ideale Kontrast zur süßen Panna Cotta.
Und wenn die Förmchen voll sind, aber noch eingekochte Sahne übrig ist, einfach in ein verschließbares Gläschen füllen, etwas Frucht-Coulis dazu und man hat am nächsten Tag im Büro eine superleckere Süßspeise.
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Es gab
schon ewig nichts mehr zu Knabbern im KuLa und dabei bin ich ein
bekennender Knabber-Junkie - für ein Schälchen Chips lass ich jede
Schokotorte stehen.
Genau aus dem Grund
kaufen wir keine Chips mehr, fast nicht, nur noch 1-2 mal im Jahr, wenn
überhaupt. Ok, ich gestehe, wenn wir im englischen Laden mal wieder
tonnenweise Tetley Tea kaufen, kann ich an den Walkers Chips nicht
vorbeigehen. Leider sind diese Chipstüten so winzig klein, dass ich sie
schon leer gefuttert habe, bevor wir in den Eppendorfer Baum einbiegen.
Für alle Ortsfremden, das sind vielleicht 50 m, mehr nicht.
Andererseits, wahrscheinlich ganz gut,
dass diese Tüten mal grad 25 g fassen, ich würd auch nicht aufhören,
wenn es 250 wären - ich bin chipssüchtig!
Ihr seht, ich hab diese Sucht nicht im Griff, also muss ich es mir
selbst ein wenig schwer machen und bastel mir den Knabberkram selbst,
dann überleg ich mir wenigstens 2x, ob es wirklich nötig ist ;o)
Mein aktueller Lieblingsknabberkram sind diese Taralli, seit
einiger Zeit liebe ich nämlich Fenchel.
Wenn
ich keine Lust hab Kringel zu machen, roll ich den Taralli-Teig einfach
auf dickster Stufe mit der Nudelmaschine aus, schneide den Teig in
schmale Streifen, rolle ihn auf der Arbeitsplatte noch ein wenig rund
und backe so Taralli-Grissini daraus, schmeckt mindestens genauso gut
wie Kringel und geht deutlich schneller ;o)
Warum 2.0? Ich hab vor gaaaanz langer Zeit, am Anfang meiner Blogger"karriere" schon einmal Taralli gebacken, diese sind aber deutlich! besser.
Zutaten
500 g Mehl
50 ml Olivenöl
50 ml Weißwein
150 ml Wasser
1 gehäufter TL Salz
1 Tütchen
Trockenhefe
4 TL Fenchelsaat
Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel schütten. Das Öl mit dem Weißwein
zum Kochen bringen, einen gehäuften TL Salz hinzufügen. Diese Mischung
zum Mehl geben und mit einem Löffel gut verrühren. Die Trockenhefe in
das Wasser geben und einige Minuten stehen lassen, so dass sich die
Hefe komplett auflöst. Hefe-Wasser zum Mehl geben. Alles zu einem
glatten, geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Den
Teig zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.
Fenchelsaat
unter den Teig kneten. Vom Teig kleine Stücke abnehmen, zu
bleistiftdünnen Teigsträngen rollen. diese in ca. 9 cm lange Stücke
teilen und zu Ringen zusammenlegen, die Enden gut zusammendrücken. Die
Teigkringel auf ein Brett legen, in einem weiten Topf Salzwasser zum
Kochen bringen. Die Teigkringel portionsweise hineingeben und nur
solange darin lassen, bis sie auf den Boden sinken und wieder an die
Oberfläche steigen. Mit dem Schaumlöffel wieder herausnehmen.
Wenn alle Taralli gekocht sind, den Backofen auf 180°C
vorheizen. Tarali auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
und im Ofen auf mittlerer Stufe ca. 20 Minuten backen, bis sie knusprig
sind. Zwischendurch mehrfach mit Wasser besprühen, so bekommen die
Taralli einen schönen Glanz.
Abkühlen
lassen und in Keksdosen aufbewahren.
Quelle: GU Süditalien Küche & Kultur
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Anscheinend gibt es einige Probleme mit dem von mir letzte Woche gebloggten Rezept für Laugengebäck, daher hab ich mich gestern nochmal ran gemacht und hab eine weitere Ladung gebacken - mein Mitesser hat sich gefreut ;o)
Ich hab versucht soviele Bilder wie möglich zu machen, ein paar Schritte fehlen aber trotzdem, ich war abgelenkt.
Also los geht's, diesmal werden es Brötchen!
Den Teig wie im Rezept angeben zubereiten und dann abgedeckt in die hinterste Zimmerecke stellen. Warten, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Teig abschlagen und nochmals kurz durchkneten. Je nach Vorliebe in Portionen von 80-100 g teilen und entweder rund schleifen oder längliche Rollen daraus formen.
Mit einem Küchentuch oder einem aufgeschnittenen Müllbeutel abgedeckt nochmals ca. 20-30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit Wasser in einem weiten Topf erhitzen, mein Wasser hat immer eine ungefähre Temperatur von 80°C.
Je nach Wassermenge 3-5 EL Natron zufügen. Mein Topf fasst ca. 2 1/2 Liter, normalerweise verwende ich 3 EL, gestern hab ich aber die Dosis bis 5 EL gesteigert, danach fängt's an bitter zu werden. Grob kann man also sagen 1-2 EL Natron auf 1 Liter Wasser.
Die Brötchen oder Stangen mit der Oberseite nach unten in das Wasser geben und ca. 30 Sekunden schwimmen lassen, kurz vor Ende der Zeit umdrehen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 1 Minute "trocknen" lassen, die Oberfläche lässt sich dann leichter einschneiden. Mit einem scharfen Messer (am Besten funktioniert ein sehr scharfes Brotmesser oder ein Skalpell), über Kreuz oder die Stangen schräg einschneiden.
Mit grobem Meersalz oder Sesam bestreuen und im auf 180-200°C vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten backen, bis die Brötchen oder Stangen schön gebräunt sind.
Nachtrag: Wenn man die Brötchen oder Stangen kurz vor Ende der Backzeit noch mit Wasser besprüht, bekommen sie einen sehr schönen Glanz - ich Schussel hab das mal wieder vergessen ;o)
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Heut gibt es
eine meiner Lieblings-Pastasaucen, ratzfatz zubereitet und superlecker. Ich steh natürlich auch sehr gern mal etwas
länger in der Küche (Sonntags mach ich selten etwas anderes ;o) ), ab
und zu ist so eine schnelle Pastasauce, die bei uns trotzdem nicht zur
Alltagsküche gehört, aber auch mal ganz schön.
Als bekennende
Muschelschubser sind wir zwar absolute Fischfans, trotzdem steht Fisch
bei uns noch viel seltener auf dem Tisch als Fleisch, und auch das gibt
es bei uns maximal 2x pro Woche, Tendenz eher sinkend.
Wir achten sehr genau darauf, wo der Fisch herkommt, wie er
aufgezogen wurde und ein entscheidendes Kriterium ist natürlich die
Überfischung der Meere, viele Fischsorten scheiden da von vornherein
komplett aus. Mittlerweile hab ich die Fischsorten, die man heute noch
guten Gewissens kaufen kann im Kopf, ansonsten lohnt immer ein Blick in
den Fischratgeber
des WWF.
Ich mag es eigentlich nicht, mit dem
erhobenen Zeigefinger mahnend den Verzehr von Biofleisch, -fisch, -obst- und -gemüse zu predigen, das muss letzendlich jeder selbst wissen.
Trotzdem ist es mir wichtig, auf die Aktion "Foodies against
Overfishing" hinzuweisen, die ich schon seit Langem in meiner
Sidebar verlinkt habe.
Schaut doch mal in
diesem Blog vorbei und noch besser, unterstützt diese Aktion.
Übernehmt das Banner in Eure Blogs, macht darauf aufmerksam, dass es so
nicht mehr weitergehen kann und zeigt, dass es auch besser geht. Dass
nicht jeden Freitag Fisch auf dem Teller liegen muss, dass man auch aus
den Fischsorten, die man fast bedenkenlos, aber trotzdem sehr bewusst zubereiten kann, leckere
Gerichte zaubern kann und dass es nicht allzu aufwendig ist, sich nach
der Liste des WWF und Greenpeace
zu richten.
Nun noch schnell ein paar Worte zum Rezept:
Ganz wichtig ist, dass der Räucherlachs nicht noch ewig
mitgart, sondern wirklich erst ganz zum Schluss zur Sauce kommt. Keine
Sorge, ein guter Räucherlachs ist so aromatisch, dass sie Sauce auch so
seeehr lecker wird.
Lässt man den Lachs zu
lange mitköcheln, wird er sehr schnell knochentrocken, daher nur kurz
durchschwenken und dann auch schon die Pasta dazugeben.
Den Forellenkaviar kann man auch bedenkenlos weglassen, die
Sauce schmeckt trotzdem ;o)
Zutaten
Für den Teig
200 g Hartweizenmehl
2 Eier
½ TL Salz
2 EL Olivenöl
Für die Sauce
2 Schalotten, sehr fein gehackt
200
ml Weißwein
200 ml Crème fraîche
2 EL Zitronensaft
200 g
Bio-Räucherlachs
2 EL Dill, fein gehackt
Salz und Pfeffer
1 Glas
Bio-Forellenkaviar
Olivenöl
Zubereitung
Für den Nudelteig
Die
Zutaten komplett in eine Schüssel geben. Mit dem Handmixer grob
vermengen, so dass Brösel entstehen und anschließend mit der Hand
verkneten, bis ein grober Teig entsteht. Den Teig auf die Arbeitsfläche
geben und mit der Hand gründlich kneten, bis ein elastischer, glatter
Teig entsteht. In Frischhaltefolie einschlagen und mind. 1/2 Stunde
ruhen lassen.
Den Teig mit der
Nudelmaschine oder dem Nudelholz ausrollen und in Tagliatelle
schneiden.
Für die Sauce
Schalotten in
Olivenöl anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. Crème fraîche und
Zitronensaft hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Von der
Platte nehmen und den in Stücke geschnittenen Lachs, sowie den Dill und
die Hälfte des Forellenkaviars hinzugeben. Die Sauce soll nun auf
keinen Fall mehr kochen, da der Lachs sonst trocken wird.
Die Nudeln kochen, und bissfest garen. Abgießen und eine Tasse
des Nudelwassers zurückbehalten. Die Nudeln sofort zur Sauce geben und
dort ziehen lassen, evtl. noch etwas Nudelwasser hinzufügen.
Auf Tellern anrichten und mit etwas gehacktem Dill und dem
restlichen Forellenkaviar garnieren.

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Der Buschfunk unter Foodbloggern
klappt prima, so hab ich über Facebook neulich auch von Kollegin Anikó von diesem köstlichen
Lassi erfahren.
Ich hatte alle Zutaten
im Haus, also stand das Frühstück für den nächsten Tag schon mal fest -
ein toller, erfrischender Start in den Tag!
Je nach Süße des verwendeten Holunderblütensirups, muss man die
Zuckermenge halt anpassen, mein Sirup war anscheinend etwas süßer, so
dass ich weniger Zucker genommen hab, aber das kann ja jeder selbst nach
Geschmack entscheiden.
Nach den Ricotta-Gnocchi
mal wieder ein tolles Rezept von Nicole Stich - es werden immer
mehr :o)
Zutaten
600 ml Joghurt 3,5%
3 grüne Kardamom-Kapseln
1 Vanille-Schote
3-4 TL Zucker
5 EL Holunderblüten-Sirup
Eiswürfel
Zubereitung
Die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer aufschneiden und das
Mark mit dem Messerrücken auskratzen. Die Kardamomkapseln öffnen und
die Samen im Mörser mit einem TL Zucker sehr fein mörsern.
Alle Zutaten in einen Mixer geben und gut durchmischen. Im Kühlschrank
kalt stellen und mit Eiswürfeln gekühlt servieren.
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Da haben sich die Amerikaner zur
Abwechslung doch mal was wirklich Gutes einfallen lassen - die
Erfindung der Brownies war nun wirklich genial!
Es gibt kaum einen Kuchen, der so simpel in der Vorbereitung
ist wie ein Brownieteig. Nur die Suche nach der perfekten Backform ist
immer wieder ein wenig knifflig.
Brownierezepte
sind natürlich nicht alle gleich, im Gegenteil, die Mengenangaben
differieren teilweise mächtig, d.h., man muss ab und zu ein wenig
rechnen, um Brownies herauszubekommen, die nicht nur minimal dicker als
ein Knäckebrot oder im Gegenteil die Dicke eines 3 stöckigen
Tortenbodens haben.
Ich hab seit einer Weile
die perfekte Form für mich gefunden, sie ist ca. 22x33 cm groß und hat
eine Höhe von 4 cm - ursprünglich wohl als Bratform gedacht, ideal für
diese Brownies.
Das Beste an Brownies ist
natürlich, dass sie zum Großteil aus Schokolade oder Kakao bestehen -
eine sehr wichtige Eigenschaft ;o)
Nüsse
darf ich leider nicht verarbeiten, sonst streikt mein Mitesser und der
soll die schließlich zum Großteil verputzen.
Ganz wichtig für den perfekten Brownie ist, dass er noch nicht
ganz durchgegahrt aus dem Backofen genommen wird. Da jeder Backofen
anders backt, ist hier im wahrsten Sinne des Wortes etwas Fingerspitzengefühl gefragt.
Wenn man mit dem Finger auf die Oberfläche des Brownies
drückt, soll es sich weich, aber nicht mehr flüssig anfühlen. Beim hin
und herschubbern (wie sagt man dazu richtig?) muss sich die Oberfläche
leicht hin und her bewegen, ähnlich wie beim Wackelpudding, nur einen
kleinen Tick fester, dann ist der Brownie perfekt.

Zutaten
200 g Butter
400 g Zucker
4 große Eier
100 g Kakaopulver
1 TL Salz
1 TL Backpulver
1 TL Espressopulver
1 EL
Vanilleextrakt
160 g Mehl
300 g Schokotropfen
Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Topf bei
niedriger Hitze schmelzen. Den Zucker zufügen und alles verrühren -
erneut erwärmen, aber nicht zum Kochen bringen. Weiter rühren, damit
sich der Zucker vollständig auflöst. Von der Platte nehmen und etwas
abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die
Eier in eine Schüssel geben und mit dem Kakaopulver, Espressopulver,
Vanilleextrakt und Salz verrühren.
Nach und
nach vorsichtig die warme Buttermischung unterrühren.
Mehl und Backpulver in einer Schüssel miteinander vermischen
und zusammen mit der Hälfte der Schokotropfen unter die Buttermischung
rühren, den Teig ca. 20 Minuten abkühlen lassen, bis er nur noch mäßig
warm ist. Die restlichen Schokotropfen unterheben.
Eine 23x33 cm große Form mit einem Tropfen Öl ausreiben und
mit Backpapier auslegen. Durch den Öltropfen hält das Backpapier besser
in der Form.
Den Teig in die Backform
geben und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen -
Stäbchenprobe machen! Der Brownie sollte gerade mal so durchgebacken, aber trotzdem
sehr! feucht sein.
Quelle: King Arthur Flour
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Donnerstag, 17. Juni 2010
... oder auch zwei oder drei
;o)
Als
selbständige (Kuriositäten-)Ladenbesitzerin macht frau sich ja ab und zu
mal Gedanken, wie es mit dem Lädchen weitergehen soll und wie das
Angebot weiterhin interessant gestaltet werden kann, daher hab ich mir
eine eventuelle Erweiterung des Sortiments überlegt.
Bevor ich mich aber voller
Tatendrang ans Werk mache und meine Beiträge im Endeffekt gar Niemanden
interessieren, frag ich lieber mal nach, ob meine Idee überhaupt
irgendwie interessant ist.
Aaaalso, angenommen, ich
würde ab und zu mal von einem Gewürz, Öl, Küchengerät, Kochbuch usw.
usf. berichten, von dem ich ganz besonders angetan bin und das im KuLa
nicht mehr wegzudenken ist, wär das interessant für Euch?
Nicht falsch
verstehen, ich habe nicht vor, Produkttests durchzuführen, KitchenAid,
Canon und Vorwerk werden ja eher nicht bei mir anklopfen ;o). Ich würd
Euch nur von Dingen berichten, die ich sehr mag, Geld gibt's dafür
nicht.
Also was denkt Ihr, interessant oder überflüssig?
P.S.: Solange
dieses Umfrage-Gadget in der Sidebar nicht funktioniert, nehm ich das
mal raus, diese Fehlermeldung sieht mächtig unschick aus und sowas stört
mich immer bannig ;o)
Nachtrag: Für alle, die wissen möchten, wo ich in Hamburg und im Netz einkaufe, hab ich vor ein paar Tagen schon mal ganz rechts oben meine liebsten Einkaufsquellen aufgeführt.
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Kuriositätenladen
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"Annatto-Öl? Was das denn?" fragt Ihr Euch
jetzt sicher. Keine Sorge, kein super angesagtes Gourmet-Öl, Ihr habt
also nicht den neuesten kulinarischen Trend verschlafen, sondern nur ein
mit Annatto
eingefärbtes neutrales Öl. Und wer hat's erfunden? Nicht die Schweizer,
sondern ich, ich war's ;o)
Nun ist Annatto-Öl
nichts, was man unbedingt in der Küche braucht, die Annatto-Saat
aromatisiert das Öl nicht wirklich, sondern färbt es, wie Ihr auf dem
Bild seht, nur orange. Trotzdem möchte ich es nicht mehr missen.
Ihr wisst ja, der Nudel gehört meine große Liebe, ich liebe
selbstgemachte Pasta!
Es gibt sicher mindestens soviele
Nudelteigrezepte wie Regionen in Italien, ich bereite meine
Alltagsnudeln aber meistens gleich zu, nämlich 1 Vollei auf 100 g
gemahlenen Hartweizengrieß + Salz und Öl.
Im Gegensatz zu anderen
Nudelteigen, die ausschließlich Eigelbe anstelle von Volleiern
verwenden, bringt mein Standardteig nicht so quietschegelbe Nudeln
hervor, sie sind etwas heller. Ich mag aber gerade diese wunderschönen
gelben Nudeln, also helfe ich etwas nach, trickse also n lütt beten ;o)
Wieso mach
ich es mir nicht einfach und verwende gleich ausschließlich Eigelbe? Ich
weiß schlicht nicht, wohin mit all dem Eiweiß. Baiser ist ab und zu mal
ok, auf die Dauer aber nicht meine Leibspeise und andere
Verwertungsmöglichkeiten für Eiweiß auch keine Lösung für mich. Also
Volleier und ein Schuss Annatto-Öl.
So, jetzt wisst
Ihr's - Annatto-Öl ist kein geheimes Würzöl, sondern nur ein kleines
Hilfsmittel aus der Hexenküche einer leidenschaftlichen Hobby-Nudlerin
;o)
Zutaten
2 TL
Annatto-Samen oder gemahlene Annatto-Samen
500 ml neutrales Öl
Zubereitung
Die Annattosamen im Mörser
grob zermörsern.
Öl und Annatto in einen Topf
geben und langsam erwärmen, die Temperatur sollte nicht über 80°C
steigen. Steigt die Temperatur zu hoch an, den Topf evtl. 5 Minuten von
der Platte ziehen.
Das Öl ca. 45 Minuten ziehen
lassen, durch ein feines Sieb gießen und in einer Flasche dunkel im
Kühlschrank aufbewahren.
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Müsste ich mich zwischen Kochen und Backen
entscheiden, wäre die Entscheidung sehr eindeutig: Kochen!
Trotzdem backe ich sehr viel, sowohl süßes
Gebäck, als auch Brot. Sauerteig ist aber nicht meine Welt - ich oute
mich jetzt mal: Mein Name ist Steph, ich bin 35 Jahre alt und ich mag Hefebrote!
Jahaa, ich weiß wie Sauerteigbrote
schmecken, ab und zu back ich ja auch mal eins, auf Dauer isses aber
einfach nicht mein Ding - so, jetzt isses raus ;o)
Wenn ich backe, dann entscheide ich das
eigentlich immer sehr spontan, sprich nicht von heute auf morgen,
sondern von jetzt auf gleich, da bleibt für Sauerteig in der Regel keine
Zeit. Hinzu kommt, dass ich Sauerteigbrote auf Dauer nicht so gut
vertrage, also halt Hefe. Ab und zu mit langer Führung, ab und zu so
schnell wie hier.
Das Schöne an diesen Laugenstangen ist, dass man keine
spezielle Lauge benötigt, sondern nur handelsübliches Natron (Kaiser
Natron), das Ergebnis kommt dem Original Laugengebäck aber sehr nah -
zumindest für norddeutsche Gaumen, sach ich jetzt mal ;o)
Zutaten
500 g Mehl
11 g Salz
1 TL Zucker
250 ml
zimmerwarmes Wasser
1 Tütchen
Trockenhefe
40 g zimmerwarme Butter
3 EL
Haushaltsnatron
Wasser
grobes
Meersalz, Kümmel oder Käse zum Bestreuen
Zubereitung
Das Mehl mit dem Salz in
einer Schüssel vermischen. Die Hefe und den Zucker zusammen mit dem
Wasser in ein Gefäß geben und einige Minuten ruhen lassen, so dass sich
die Trockenhefe vollständig auflöst. Hefewasser und Butter zu
dem Mehl geben und alles mit dem Mixer zu einem geschmeidigen, glatten
Teig verkneten. Abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen, bis sich das
Volumen des Teiges verdoppelt hat.
Teig auf die bemehlte
Arbeitsfläche geben und Teigportionen von ca. 80 g zu ca. 20 cm langen
Rollen formen. Erneut abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen. Wasser mit
dem Natron in einem Topf erhitzen - nicht kochen! Teiglinge in
das heiße Wasser geben und ca. 20 Sekunden darin schwimmen lassen.
Mit
einer Schöpfkelle herausnehmen und in ausreichendem Abstand auf ein mit
Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einem scharfen Messer
mehrfach schräg einschneiden und mit grobem Meersalz, Kümmel oder Käse
bestreuen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten
backen, bis die Stangen goldbraun sind. Auf einem Kuchenrost abkühlen
lassen.
Nachtrag: Weil es anscheinend einige Probleme mit diesem Rezept gibt, hab ich alle Arbeitsschritte nochmal in einem neuen Blogbeitrag so detailliert wie möglich zusammengefasst!
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Brotkorb,
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Deutschland,
Rezept
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Glaubt Ihr an Liebe auf den
ersten Blick? Nun, zumindest bei Rezepten gibt es sie, eindeutig, hab
ich vor zwei Wochen selbst erlebt.
Ihr habt vielleicht den
Eindruck, dass bei uns recht abwechslungsreich gekocht/gegessen wird,
das stimmt aber nur bedingt. Eigentlich bin ich in meinen
Kochgewohnheiten ziemlich eingefahren und muss manchmal zu meinem Glück
gezwungen werden. Im Leben hätt ich Erdbeeren nicht mit Gurken,
Basilikum und Essig zubereitet - die schönen Erdbeeren!
Erdbeeren
waren für mich bisher entweder ein Dessert, Kuchenbelag oder ich hab
sie pur gegessen - also grundsätzlich irgendwie süß und auf keinen Fall
mit Essig.
Also mal angenommen, wir hätten unser
Kochtreffen nicht veranstaltet und noch schlimmer, Orsi wär nicht
gekommen, ich hätte wahrscheinlich niemals diesen unglaublich leckeren Salat gegessen,
stellt Euch das mal vor! Nee, stellt Euch das doch besser nicht vor,
schlimme Vorstellung, ganz schlimm!
Naja, glücklicherweise hatte
Nina R. auch diesmal Recht und alles ist gut geworden, ich hab diesen
unglaublich leckeren Salat kennengelernt, ihn bisher schon 3x selbst
zubereiten können und auch mein Mitesser ist absolut begeistert - also
Liebe auf den ersten Blick!
Empfehlung: Morgen
schleunigst die Zutaten besorgen und ganz schnell nachmachen, Ihr
verpasst sonst was!

Zutaten
1 Salatgurke
500 g Erdbeeren
1 große Handvoll Basilikum
2 EL Walnussöl
1 EL Akazienhonig
1 EL Crema di Balsamico bianco
bunter Pfeffer, gemörsert oder frisch gemahlen
Zubereitung
Die Salatgurke schälen und der Länge nach halbieren. Mit einem EL das
Kerngehäuse entfernen und die Gurkenstreifen nochmals längs halbieren -
in Scheiben schneiden.
Die Erdbeeren je nach Größe halbieren oder vierteln.
Alle Dressingzutaten miteinander vermischen und zu den Erdbeeren und
Gurken geben. Basilikum in Streifen schneiden oder zupfen und ebenfalls
dazugeben. Alles miteinander vermischen und etwas ziehen lassen.
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Traraaa, heut ist es soweit -
ich präsentiere hiermit das erste Waffelrezept!
Vielleicht habt Ihr es ja schon gelesen, seit Kurzem bin ich
stolze Besitzerin eines Waffeleisens für belgische Waffeln und seit es
hier angekommen ist, steht es kaum noch still. Hauptsächlich hab ich es
mir ja angeschafft, weil ich nach diesen leckeren bergischen
Knusperwaffeln Blut geleckt hatte und nun unbedingt Lütticher
Waffeln, für mich der Inbegriff der perfekten Waffel, backen wollte.
Die Lütticher Waffeln waren natürlich Waffelprojekt Nr. 1 und
so grandios, dass ich mich tatsächlich in Zukunft am Liebsten von nichts
anderem mehr ernähren würde - aber dazu ein anders Mal, wenn mir die
doofe Sahne nicht ständig gerinnt und ich ein anständiges Foto schießen
kann ;o)
Also, im Sinne einer ausgewogenen Ernährung muss es zwischen Lütticher- und Knusperwaffeln ab und zu auch mal eine herzhafte Waffel sein, eine leckere Zwiebelwaffel zum Beispiel.
Diese Waffeln (wie alle leckeren herzhaften
Waffeln) sind eine tolle, schnell zubereitete Mahlzeit, die man auch
auf Vorrat backen und bei "Bedarf" schnell auftauen und im Toaster aufbacken kann.
Wir sind von den herzhaften Waffeln so begeistert, dass es sie bei uns
nun häufiger geben wird - ein Schmand-Dip oder ein knackiger Salat dazu
und fertig ist ein sehr schnelles, leckeres Essen.
Zutaten
150 g weiche Butter
4 zimmertemperierte
Eier
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz und Pfeffer
1 TL getrockneter
Oregano
200 ml Buttermilch
100 g Röstzwiebeln
Zubereitung
Die
Butter schaumig rühren und nach und nach die Eier unterrühren. Das
Mehl mit dem Backpulver und den Gewürzen vermischen und abwechselnd mit
der Buttermilch unterrühren. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
Die Röstzwiebeln unterziehen.
Eine ausreichende Menge Teig in das
aufgeheizte Waffeleisen geben und die Waffeln knusprig braun backen. Mit
dem restlichen Teig ebenso verfahren.
Quelle: GU Waffeln
Und last but not least mein neuer Schahaatz ;o), ein Cloer 1445
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Wenn Ihr wüsstet, wie genial
dieses Knoblauch-Confit ist, Ihr hättet es schon längst in der
wöchentlichen Abstimmung gewählt!
Knoblauch ist für mich absolut unverzichtbar - gern lass
ich Bärlauch links liegen, um Knoblauch kann ich aber nur schwer nen
Bogen machen.
Genau wie Zwiebeln mag ich
Knoblauch im rohen Zustand nicht so sehr, gegart dafür aber umso lieber.
Er verliert dann diese für mich unangenehme Schärfe und bekommt dafür
eine sehr angenehme süße Note.
Knoblauch
neutrales Öl (Rapsöl)
Zubereitung
Die
Knoblauchzehen vereinzeln und in kochendem Wasser ca. 20 Sekunden
blanchieren. Mit einer Siebkelle herausnehmen und in Eiswasser
abschrecken.
Sobald die Zehen abgekühlt
sind, lassen sie sich ganz wunderbar pellen, dazu mit einem scharfen
Messer die holzige Seite abschneiden und die Haut abziehen. Die
gehäuteten Knoblauchzehen mit einem Küchentuch trocknen und in einen
Topf geben. Soviel Öl dazugeben, dass die Knoblauchzehen bedeckt sind.
Bei minimaler Temperatur (die Temperatur des Öls sollte 80°C nicht
übersteigen) ca. 45 Minuten confieren.
Wenn
die Knoblauchzehen durchgehend weich und leicht gebräunt sind, in ein
verschließbares Gefäß geben und vollständig mit Öl bedecken.
Überschüssiges Öl filtern und in eine Flasche füllen - im
Kühlschrank aufbewahrt, erhält man so ein phantastisches
Knoblauch-Gewürzöl.
Die confierten
Knoblauchzehen lassen sich auch sehr gut einfrieren, dazu die
Knoblauchzehen in Eiswürfelbehälter geben und einfrieren. Später
herausdrücken und in Gefrierbeutel geben.
Ich hab sehr kleine
Eiswürfelformen, die in Etwa die Größe von 2 Knoblauchzehen haben - sehr
praktisch!
Mein Öl ist deshalb so
gelb, weil ich immer ein sehr gelbes Rapsöl verwende - also bitte nicht
wundern ;o)
Mit Öl bedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich das Knoblauch-Confit einige Monate.
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Als Erstes bei delicious
days gebloggt, haben diese Gnocchi bereits eine
ausgedehnte
Reise
durch die deutsche Food-Bloggerszene hinter sich, zu Recht.
Diese
Gnocchi (auch Gnotschi, Gnokki oder Gnotzki) haben sich bei uns innerhalb kürzester Zeitz zu einem absoluten
Standard entwickelt, denn sie schmecken nicht nur klasse, sondern sind
im wahrsten Sinne des Wortes Fast Food. Der Gnocchi-Teig ist innerhalb
von noch nicht mal 5 Minuten zusammen gerührt, das Formen der Gnocchi
dauert auch nicht viel länger.
Der Teig sieht zwar eher aus wie
ein cremiger Brotaufstrich, lasst Euch davon aber nicht abschrecken, auf
einer großzügig bemehlten Arbeitsfläche lässt er sich erstaunlich gut
bearbeiten.

Zutaten
250 g
Ricotta
1 Eigelb
1/2 TL Salz
30 g frisch geriebener
Parmesan
50-75 g Mehl
Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche
Zubereitung
Flüssigkeit, die auf dem Ricotta steht abgießen und den
Ricotta in eine Schüssel geben. Eigelb, Salz, Parmesan und Mehl
dazugeben und alles miteinander vermischen.
Die Masse ist sehr
feucht und klebrig, daher ist viel Mehl für die Arbeitsfläche und die
Hände notwendig um die Gnocchi zu formen.
Gnocchimasse auf die
gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit ebenso gut bemehlten Händen
vorsichtig zu Rollen mit einem Durchmesser von ca. 2 cm formen. Die
Rolle in ca. 1,5 große Stücke schneiden.
Wasser in einem Topf
zum Kochen bringen, reichlich salzen. Temperatur reduzieren, so dass
das Wasser nur noch leicht simmert. Die Gnocchi hineingeben und solange
ziehen lassen, bis sie oben schwimmen, das ist je nach Größe
unterschiedlich und kann bis zu 4 Minuten dauern.
Mit einer
Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und sofort mit einer Sauce
nach Wahl oder einem Pesto servieren.

Als Sauce geht im Prinzip
alles, von der Salbei-Butter, über eine aromatische Tomatensauce, bis
hin zu unserer aktuellen Lieblingsversion, den Knusper-Gnocchi,
aber die stell ich Euch demnächst nochmal vor ;o)
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Es gibt Neuigkeiten zu unserem geplanten Foodbloggertreffen im Oktober,
denn ich hab endlich mal gesehen, wo wir da überhaupt "tagen" wollen ;o)
Letzten Samstag haben wir anlässlich unseres regelmäßigen Kochtreffens
die Eventküche Loft in Hamburg-Winterhude genauestens unter die Lupe
genommen. Küchentechnisch nicht ganz perfekt ausgestattet, aber für
unsere Zwecke nahezu ideal. Ein wunderschön gelegener,
lichtdurchfluteter und sehr gemütlicher großer Raum mit integrierter
Küche, mediterran anmutendem Garten und einem zweiten großen Raum im
Obergeschoss, der mit zwei gemütlichen Sofas ausgestattet ist. Bilder
findet Ihr bei bei mir,
Nokedli,
Kochessenz,
Hamburg
kocht!, Küchengeister,
Küchenlatein
und Rebeccalecka.
Wer weiß, vielleicht haben wir
im Oktober ähnlich viel Glück wie letzten Samstag und erwischen einen
Sonnentag, so dass wir auch den Garten noch ein wenig nutzen können.
Ansonsten sind die beiden Räume aber auch so groß genug, als dass wir
alle Platz finden.
Anikó und ich haben uns jetzt schonmal Gedanken um die Verpflegung
gemacht und sind dank Juttas fachkundigem Rat zu einem, wie ich denke,
ganz netten Ergebnis gekommen. Es wird unter Anderem geben
- Holsteiner Schinken
- Krabben
- Räucherfischplatte
- Salate (Heringssalat, vegetarischer Salat, …)
- Mecklenburger Kartoffelsuppe (vegetarisch)
- Muscheln
- Mecklenburger Schweinebraten
- Waffeln mit Dipp (vegetarisch)
- Brunklüten mit Sanddorn- und Fliederbeersauce
- Bremer Rote Grütze
- Evtl. Waffeln mit heißen Kirschen
- Holsteinische Käseplatte
Wenn Ihr auch noch eine Kleinigkeit aus Eurer
Region mitbringen möchtet, ist das natürlich natürlich sehr willkommen,
ansonsten werden wir aber sicher auch so satt ;o)
So, das war's mal wieder
von mir, vielleicht weiß ja schon der Ein oder Andere, ob er/sie definitiv am Treffen
teilnimmt und ich kann die Liste mal wieder aktualisieren.
Der endgültige Anmeldeabschluss wird im August sein, damit wir noch genug Zeit haben, alles zu planen.
- Steph von hier ;o)
- Anikó von Paprika meets Kardamom
- Kaoskoch von Hamburg kocht!
- Jutta von Schnuppschnuess ihr Manzfred
- Der Schnuppschnuess ihr Ehemann
- Ulrike von Küchenlatein
- nata von pastasciutta
- Andrea von Einfach guad!
- Mareen von kochend
heiss
- ORsi von NOKEDLI
An-, bzw.
Abmeldungen bitte im ursprünglichen Artikel - dazu einfach auf das
obige Banner klicken.
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Blog-Events
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Gestern Abend um 22:00
Uhr:
Ich mache es mir mit meinem Laptop gemütlich und will
schnell noch den Blogbeitrag für den nächsten Tag schreiben.
Normalerweise ist so ein Beitrag sehr schnell "im Kasten", ich schreib
ja keine Romane und übermäßig anspruchsvoll sind meine Texte auch nicht.
Trotzdem
will mir gestern so ganz und gar nichts einfallen. Einen Text-Anfang
verwerfe ich nach einigen Minuten (klingt doof und nachher denkt Ihr
noch, ich wär eingebildet ;o) ), danach ist richtig Schicht im Schacht -
Schreibblockade!
Ok, schau ich mir halt noch die verpasste
Folge Weltbilder an, Denis' Reihe "Mit 80.000 Fragen um die Welt"
ist für mich ein Muss, also erstmal eine kleine Pause...
Knappe
10 Minuten später bin ich in Sachen Ché Guevara zwar ein bisschen
schlauer, einen Anfang für meinen Beitrag hab ich aber immer noch nicht.
Also
mach ich etwas, was mir bis dahin noch nicht passiert ist (schließlich
ist es ja eigentlich! nicht allzu schwer, eine Einleitung für einen
Food-Blog-Beitrag zu schreiben), ich mach meine Kiste aus und schlaf
erstmal drüber.
Jetzt, 15 Stunde später, sieht die Sache schon
ganz anders aus, ich schreib Euch einfach von meiner gestrigen
Schreibblockade und Tadaaa, da isser, mein heutiger Blogbeitrag ;o)
Als
Belohnung für diese geistige Anstrengung gibt's heut was Süßes, das hab
ich mir verdient, so!
Diese Schokokugeln sind fester als
beispielsweise Pralinen, die mit Sahne hergestellt werden, sie sind also
nicht so geschmeidig und zergehen auf der Zunge, dafür können sie
problemlos bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Zutaten
100 g
zimmerwarme Butter
100 g Puderzucker
300 g 70%ige
Schokolade
5 EL Single Malt (Balvenie)
Schokostreusel zum
Wälzen
Zubereitung
Die Butter mit dem
Mixer oder der Küchenmaschine mehrere Minuten mixen, bis sie sehr
schaumig ist. Den Puderzucker hinzufügen und beides nochmals sehr cremig
rühren.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zusammen mit
dem Rum in die Butter-/Zuckermischung einrühren.
Den Teig ca. 1
Stunde in den Kühlschrank stellen.
Zum Formen der Kugeln, die
Hände immer wieder in kaltes Wasser tauchen. Jeweils einen TL
Schokoladenmasse portionieren und mit den Händen rasch zu Kugeln formen.
In Schokostreuseln oder -splittern wälzen und erneut 1 Stunde kalt
stellen.
Sind die Kugeln fest, können sie auch bei
Zimmertemperatur gelagert werden.
Bei der Auswahl
des Whiskys profitiere ich natürlich von der mehr als umfangreichen
Whiskysammlung meines Mitessers, wähle aber meistens für Süßspeisen
immer den gleichen, nämlich einen 10jährigen Balvenie, der sich durch
eine ausgeprägte Süße und eine leichte Sherrynote auszeichnet - perfekt
für Süßspeisen aller Art und der ideale Begleiter für Schokolade.
Schade, dass es ihn in dieser Abfüllung nicht mehr gibt - das ist unsere
letzte Flasche ;o)
~ Darf's noch ein bisschen mehr sein? ~
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Abgeheftet unter:
Chocoholics only,
Geschenke aus der Küche,
Pralinen,
Rezept,
Süßkrams,
Whisky
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