Einmal Hot Dog mit alles!

Immer, wenn wir bisher zu IKEA gefahren sind, gehörte ein Besuch im Restaurant, bzw. am Hot Dog-Stand zum Pflichtprogramm. Gar nicht, weil das Essen dort so besonders gut schmeckt, sondern weil es einfach Tradition ist und Traditionen müssen schließlich gepflegt werden ;o)
Köttbullar mach ich ja schon eine Weile selbst, und als ich nun das Rezept für die Hot Dog Buns und das Gurken-Relish gefunden habe, hab ich kurzerhand beschlossen, eine neue Tradition ins Leben zu rufen. Von nun an gibt es die Hot Dogs im Anschluss an den IKEA-Besuch also bei uns zuhaus, selbstgemacht!
Selbstgemachte Hot Dogs haben den ganz großen Vorteil, dass man nicht diese geschmacklosen, teilweise wabbeligen Würste essen muss, sondern leckere Würstchen nach Wahl verwenden kann. Unsere allerliebsten Lieblingswürstchen, regelmäßig aus Bremen importiert, eignen sich besonders gut dafür - ich brate sie kurz an und dann geht's direkt ab ins Brötchen.
Die Brötchen sind auch als Burger-Brötchen ganz toll, wie genau man sie dann formt, damit sie schön flach bleiben und hübsch aussehen zeig ich demnächst.

 
Zutaten
1 kg Mehl (Type 405)
2 Tütchen Trockenhefe
95 g Zucker
3 TL Salz
450 ml Milch
200 ml Wasser

Zubereitung
Das Mehl mit dem Salz trocken vermischen. Die Hefe im Wasser auflösen und ca. 10 Minuten ruhen lassen. Zusammen mit der Milch und dem Zucker zum Mehl geben und alles sehr gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig abgedeckt (ich stelle die Schüssel immer in einen Müllbeutel und verknote diesen) ca. 1 Stunde gehen lassen, das Teigvolumen sollte sich verdoppelt haben.
Den Teig nochmals durchkneten und in 20 Portionen teilen. Jede Teigportion zu einem länglichen Teigling wirken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Die Teiglinge sollten nicht zu weit auseinander liegen, da sie beim Backen durchaus zusammenbacken sollen, das ergibt die typische Hot Dog Bun-Form.
Die Teiglinge abgedeckt nochmals ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sie aneinander stoßen und im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

Zutaten
Hot Dog Buns
Würstchen nach Wahl

Zwiebeln
etwas Zucker zum Karamelisieren

nach Geschmack Ketchup und/oder Mayonnaise

Gurken-Relish
1/2 Salatgurke
1 kleine Zwiebel
100 ml Weißweinessig
35 g Zucker

Zubereitung
Die Zwiebeln putzen und in Streifen schneiden. Bei mittlerer Hitze in einer Pfanne braten, bis sie goldbraun sind. Mit etwas Zucker bestreuen und kurz karamellisieren lassen - nicht zulange braten, sonst werden die Zwiebeln bitter.

Die Gurken und die Zwiebel in feine Würfel schneiden und mit dem Weißweinessig und dem Zucker verrühren - etwas stehen lassen.

Würstchen nach Wahl kochen, braten oder anderweitig erwärmen. Die Hot Dog Buns oben senkrecht einschneiden, Zwiebeln, gut abgetropftes Gurken-Relish und Würstchen hineingeben und nach Geschmack mit Mayonnaise und Ketchup "verfeinern".

Quelle: Just Cook It


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Es ist mal wieder soweit - Anfang Februar zieht es uns erneut an die Töpfe!

Nachdem wir beim ersten Treffen so viel Spaß hatten, haben wir uns natürlich direkt an die Planung des Nächsten gemacht und würden uns freuen, wenn auch diesmal wieder viele Teilnehmer zusammen kommen.
Das 2. Hamburg kocht!-Treffen wird am 06.02.2010 stattfinden und anders als beim ersten Mal, treffen wir uns diesmal im FUH direkt im wunderschönen Ottensen.
Die Gekreuzten Möhrchen haben uns zwar sehr gefallen und es war auch wirklich gemütlich dort, der etwas unberechenbare Herd setzt uns für die Zukunft, besonders in Hinblick auf die Zubereitung von Speisen für ca. 20 Personen aber doch Grenzen. Im FUH wird das hoffentlich anders, dort ist die Ausstattung der Küche doch um einiges besser.
Da wir im FUH eine Tagespauschale zahlen, treffen wir uns dort schon um 15.00 h - wir haben dann mehr Zeit, um die Vorbereitungen gemütlich zu treffen und sogar noch Knabberkram zu backen. Natürlich sind auch die Tratsch-Pausen länger ;o)

Das Menü steht diesmal unter dem Motto "Wurzeln unter Palmen", d.h., wir widmen uns mit Ausnahme des Hauptganges (dort übernimmt die Palme die Hauptrolle), ganz den Wurzeln und Knollen - im Detail sieht das dann so aus:

  • Grissini mit Wurzelpüree und Pesto von Wurzelgrün und Rote Bete-Blättern - vielleicht fällt uns ja noch eine leckere Knabberei ein, wir haben ja vieeeel Zeit ;o)
  • Flammkuchen á la Robert mit Knollenziest
  • Topinamburflan mit Feldsalatsauce
  • Rote-Bete-Cappuccino mit Wasabi und Steckrübenstroh
  • Gebratener Lachs auf Grünkohl mit Zitronensenfsauce
  • Wurzel-Buttermilch-Tarte
Besonders an Vorschlägen für Dips und Pesti aus Wurzeln und Knollen sind wir nach wie vor sehr interessiert - wenn Ihr also weitere Ideen habt, immer her damit!


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Morgen geht's wieder los ...

... die Aschenbrödel-Saison beginnt!

Ich bin ja ein ganz großer Fan dieses Films, und neben einigen wenigen anderen Filmen, ist es wohl derjenige, den ich mit Abstand am häufigsten gesehen habe. Jedes Jahr sitze ich (mittlerweile zusammen mit meinem  tapferen Mitesser) vor dem Fernseher, schau mir den Film an und summe diese wunderschöne Melodie mit - meistens sogar mehrmals pro Saison.
Sollte irgendwann der Super-Gau eintreten und dieser Film nicht mehr gesendet werden, hab ich mir mittlerweile eine Ausgabe auf DVD besorgt, die wird aber nicht geschaut, schließlich will ich sie nicht unnötig abnutzen ;o)

Für Alle, die ebenfalls nicht genug von dem Film bekommen, hier die diesjährigen Sendedaten:

Sonntag, 29.11. 12:00 Kika
Donnerstag, 24.12. 14:35 WDR
Donnerstag, 24.12. 21:15 RBB
Freitag, 25.12. 11:00 ARD
Samstag, 26.12. 10:45 SWR/SR
Samstag, 26.12. 12:20 NDR
Samstag, 26.12. 12:45 MDR
Sonntag, 27.12. 06:15 MDR
Sonntag, 27.12. 08:50 BR

In diesem Sinne "Lallalala lalalalalaaaa lala lala lalalaaaaa"



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Vanille-Zitronensterne

Freitags ist im Kuriositätenladen nicht Fisch-, sondern Kekstag - zumindest bis Weihnachten ;o) Und weil ich letzte Woche die wahrscheinlich hübschesten Kekse meines Standard-Sortiments präsentiert hab, folgen heute gleich meine Lieblingskekse.


Im Prinzip sehen diese Kekse ja sehr simpel aus, aber das täuscht. Die Tücke liegt im Detail, denn man darf sich nicht verleiten lassen, den Keksteig mit einer anderen Form als dem Sternchen-Ausstecher zu bearbeiten - dann schmecken sie überhaupt nicht!
Ich habe dutzende Ausstecher, alle möglichen Tiere, Teekesselchen, Knochen, Stinkefüße, usw. usf. Aber benutz ich sie auch? Nein, eindeutig nein. Ich benutze genau zwei Ausstecher, nämlich einen kleinen eckigen und eben diesen heiß geliebten Sternchen-Ausstecher.

Jedes Mal wenn ich Ausstecher-Kekse mache, hole ich mit dem wagemutigen Vorsatz, diesmal ein anderes Motiv zu verwenden, meine Sammlung hervor, stöbere darin, schau mir einige Formen genauer an und hänge meine Sammlung dann wieder an ihren Haken ... Bis zum nächsten Mal, dann wiederholt sich dieses Spiel.

Nun aber nochmal zu den Keksen. Es sind mal wieder sehr unspektakuläre, einfache Kekse - Vanille und Zitrone, sonst nichts. Ich mag das :o)

Zutaten
200 g Butter, zimmertemperiert
400 g Mehl
120 g Zucker
1 Ei
Abrieb einer Zitrone
Saft einer halben Zitrone
Mark einer Vanilleschote

Zum Bestreichen
2 EL Milch
2 Eier

Zubereitung
Butter, Mehl, Zucker, Vanillemark, Zitronensaft, -abrieb und 1 Ei zu einem Mürbteig verarbeiten. In Folie wickeln und midnestens 1 Stunde kühl stellen. Man kann den Keksteig aber auch schon am Vortag zubereiten.
Den Teig ca. 15 Minuten vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und etwas Temperatur annehmen lassen.
Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte ausrollen und Sterne ausstechen. Die Sterne auf ein Blech oder ein Brett legen und erneut für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben - die Kekse behalten so beim Backen besser die Form.
Sternchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
2 Eigelbe mit 2 EL Milch verrühren und die Sterne damit bestreichen.
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen, bis die Kekse goldgelb sind.


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Mensch Kinners, wie die Zeit vergeht ... Kaum überlegt man sich so ganz spontan, einen eigenen Blog zu basteln, da ist auch schon ein Jahr vergangen und der erste Blog-Geburtstag steht an.

Eigentlich wollte ich dieses Datum mit einem selbstgebackenen Schokokuchen, nämlich DEM Schokokuchen schlechthin (das lassen zumindest Rezept und Bild vermuten) feiern, aber letztes Wochenende war an Backen nicht zu denken. 

Ihr müsst also an dieser Stelle mit einem Platzhalter vorlieb nehmen - irgendwann schaff ich es sicher, den Kuchen zu backen ;o)

Ganz erstaunlich, was sich in diesem Jahr alles getan hat. Natürlich hat mir das Kochen und Backen auch schon in PräBlog-Zeiten sehr viel Spaß gemacht, mittlerweile kann man mich aber durchaus als (im besten Sinne hoffe ich) besessene Hobbyköchin bezeichnen - irgendeine Idee oder ein Rezept schwirrt mir eigentlich ständig im Kopf rum...

Als sich irgendwann rauskristallisiert hatte, dass aus dem Kuriositätenladen wohl doch ein Foodblog werden würde, hab ich mich unweigerlich gefragt, ob mir dafür nicht über kurz oder lang die Ideen ausgehen werden ... Nix da, das genaue Gegenteil ist der Fall! Schon allein die Foodbloggerszene bietet so unendlich viele Anregungen, Ideen und Inspirationen - ein Leben reicht gar nicht, um all die tollen und verlockenden Rezepte nach zu kochen und zu backen. Und dann sind da ja noch stapelweise Kochbücher und Zeitschriften ... :o)

Das Bloggen ist mittlerweile ein ganz fester Bestandteil meines Küchenlebens geworden. Nicht nur das Kochen und Backen, sondern auch die kleinen Foto-Sessions und das Verfassen der Blogbeiträge macht mir riesigen Spaß - ich hoffe, das bleibt noch lange so!

An dieser Stelle möchte ich jetzt auch mal die Gelegenheit nutzen und meinem Mitesser für seine Engelsgeduld danken. 
Auf der einen Seite profitiert er zwar von meiner Kochleidenschaft, andererseits muss er aber auch die für viele sicher ein wenig merkwürdig anmutenden Auswüchse meines Hobbys "ertragen", wenn ich nämlich nach dem Anrichten mit meiner Portion erstmal in meinem provisorischen Fotostudio verschwinde und so lange knipse, bis ein einigermaßen vernünftiges Bild dabei rausgekommen ist. 
Das dauert nun keine Stunden, bitte nicht falsch verstehen, ich komme durchaus noch in den Genuss einer warmen Mahlzeit - aber trotzdem ist es manchmal mit einer gewissen Unruhe verbunden, besonders, wenn etwas nicht so klappt, wie ich mir das vorstelle ...  
Es gibt doch tatsächlich Menschen, die mir einen Hang zur Cholerik unterstellen - natürlich ist das an den Haaren herbei gezogen, ich bin selbstverständlich die Ruhe selbst :o) 
Ok, da muss ich nun auch ein wenig schmunzeln, wer mich kennt, weiß, dass ich alles bin, nur nicht die Ruhe selbst ... 

Ich freue mich sehr, dass der Kuriositätenladen in diesem Jahr so viele Leser gewonnen hat, ehrlich gesagt hätte ich mir anfangs nicht vorstellen können, dass es überhaupt jemanden interessiert, was ich so in meiner kleinen Küche treibe. Dass ich mittlerweile sogar "Stammkunden" habe, die nicht zur Bloggerszene gehören und trotzdem regelmäßig bei mir kommentieren, ist für mich eine besonders große Freude. Claudi, Heidi - weiter so! ;o)
Und alle Anderen: Traut Euch, schreibt mir gern, wenn Euch etwas interessiert, aber auch, wenn Euch etwas komisch vorkommt oder Ihr Kritik habt - ich kann das ab ;o)

So, und bevor meine kleine Geburtstagsrede zu einem seitenlangen Monolog ausartet, nochmal ganz kurz: 
Vielen Dank für Eure Beteiligung, Eure Besuche in meinem Blog, die Kommentare und natürlich die netten eMails (von denen ich sicher auch mal die ein oder andere vergesse zu beantworten - dafür bitte ich an dieser Stelle vielmals um Entschuldigung). 
Auf in's nächste Jahr, es gibt viel zu tun :o)


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Risotto mit Miesmuscheln

Mal angenommen, ich müsste das für mich perfekte Risotto wählen, ich würde mich eindeutig für dieses hier entscheiden.
Ich mag zwar so ziemlich jedes Risotto, denn Risotto gehört zu meinen absoluten Lieblingsspeisen, aber dieses liegt mit großem Abstand auf dem ersten Platz.
Es schmeckt nicht nur wunderbar, durch die Miesmuscheln sieht es auch noch richtig klasse aus und das ist bei Risotto ja eher die Ausnahme ;o)




Ich bin richtig froh, dass ich meine Muschelaversion überwunden hab, besonders die Kombination Miesmuscheln/Tomaten, die mir schon bei den neulich gebloggten Muscheln in pikanter Tomatensauce so gefallen hat, macht dieses Risotto zu meinem neuen Liebling.

Als nächstes sind dann Muscheln mit Pasta und natürlich Pizza dran, ich kann es kaum erwarten :o) ... Wenn da nicht noch so viele andere Gerichte wären, die ich alle ganz dringend kochen will ... Hach, als Hobbykoch hat man's echt nicht leicht ;o)


Zutaten
2 kg Miesmuscheln

Wasser

500 g Risottoreis
100 ml Muschelfond 1 Glas Noilly Prat 200 ml passierte Tomaten
1 kleine Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1-1,5 l Fischfond 1 Hand voll fein gehackte Petersilie Salz und frisch gemahlener Pfeffer
1 Stich ButterZubereitung
Die Muscheln unter fließendem Wasser gründlich waschen, evtl. vorhandene Bärte entfernen. Offene Muscheln, die sich auf Druck nicht schließen, aussortieren, ebenso kaputte. Etwas Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Sobald das Wasser stark kocht, die Muscheln in den Topf geben und den Deckel sofort schließen. Zugedeckt bei starker Hitze ca. 5 Minuten garen, dabei den Topf häufiger rütteln oder die Muscheln umrühren.

Alle Muscheln, die sich nach dem Kochen nicht geöffnet haben, ebenfalls wieder aussortieren.
Die vollständig geöffneten Muscheln aus den Schalen entfernen, dabei einige besonders schöne zur Dekoration beiseite legen.

Die fein gehackte Zwiebel und den ebenso fein gehackten Knoblauch in Olivenöl anschwitzen und den Reis hinzufügen. Rühren, bis der Reis durch und durch heiß und gleichmäßig mit Öl überzogen ist. Mit Noilly Prat ablöschen und vollständig einkochen lassen. Nun die Muschelflüssigkeit und die passierten Tomaten hinzufügen und ebenfalls unter ständigem Rühren einkochen lassen.
Nun nach und nach heißen Fischfond angießen und stetig weiterrühren. Neuen Fond erst angießen, wenn der bereits zugefügte vollständig aufgenommen wurde. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz würzen.
Nach ca. 15-20 Minuten das Muschelfleisch unterheben und nur noch vorsichtig weiterrühren. Wenn der Reis al dente ist, vom Feuer nehmen und die Butter, sowie die fein gehackte Petersilie unterrühren.
Einige Minuten abgedeckt ruhen lassen und mit den beiseite gelegten Muscheln in der Schale dekorieren. 
Frische Muscheln sind lebende Tiere, daher sollte die Kochflüssigkeit wirklich stark kochen, damit sie möglichst schnell und "schmerzfrei" getötet werden.



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Mozzarella-Sticks

Blogevent | Mozzarella Revolution | 1.10.-31.11.09

Naja, revolutionär ist dieses Rezept sicher nicht, schließlich sind Mozzarellasticks nichts Neues. Was aber vielleicht ein klitzekleines bisschen revolutionär ist, ist dass man sie recht einfach auch zuhause machen kann und daher nutze ich die Gelegenheit, mit diesem Beitrag mal wieder an einem Event teilzunehmen :o)



Ganz entscheidend für das Gelingen der Sticks ist es, sie nach dem Panieren einzufrieren. Wenn man sie direkt im Anschluss an das Panieren frittiert, schmilzt der Käse zu schnell und sie Sticks laufen aus. Gefriert man sie aber, ist der Käsekern gerade angeschmolzen, wenn der Knuspermantel schön gebräunt ist.
Und wenn man schonmal dabei ist, Mozzarellasticks vorzubereiten, kann man auch gleich eine größere Menge panieren, so hat man für eine spätere Gelegenheit einen Vorrat im Eis.

Ich hab für die Mozzarellasticks den unten abgebildeten Mozzarella verwendet, er ist sehr viel fester als ein herkömmlicher Mozzarella und lässt sich daher besser portionieren und frittieren.
Dieser Mozzarella ist so fest, dass man ihn sogar sehr fein reiben kann. Natürlich ist es kein Büffelmozzarella und hat wie jeder Kuhmilchmozzarella entsprechend wenig Eigengeschmack, aber für einen Snack wie diesen würde ich auch keinen Büffelmozzarella verwenden...

Zum Dippen hab ich zweierlei Dips gemacht, neben dem obligatorischen Joghurtdip (den gibt's bei uns ja eigentlich immer) noch eine Tomaten-Chili-Sauce. Leider hab ich dafür aber keine genauen Mengenangaben, weil ich sie nach Gefühl zusammengemixt und nicht drauf geachtet hab, wieviel ich jeweils von den Zutaten verwendet hab - ich konnte ja nicht ahnen, dass die Sauce so lecker werden würde ;o)
Als Gedankenstütze trotzdem eine Zutatenliste, beim nächsten Mal werd ich dann auf das Mischungsverhältnis achten.

Die Mozzarellasticks waren nur ein Teil unserer hauseigenen Starterplatte. Ich hab die Gelegenheit genutzt, und gleich noch ein Rezept für Zwiebelringe ausprobiert - für mich das absolute Highlight, aber das Rezept gibt es später. Außerdem gab es noch die für uns ultimativen Potato Wedges, aber auch dazu demnächst mehr - zuviel Fast Food auf einmal ist gar nicht gesund ;o)



Zutaten
1/2 Mozzarella Santa Lucia Cucina von Galbani im Stück
3 Eier
Panko
Mehl
Oregano, getrocknet
Salz und Pfeffer

neutrales Öl zum Frittieren

Tomaten-Chili-Ingwer-Dip
passierte Tomaten
Tomatenmark
Chili-Ingwer-Sauce
Zitronensaft
Zucker
Salz und Pfeffer

Joghurt-Dip
türkischer Joghurt (10%)
Zitronensaft
Olivenöl
Honig
fein gehackte, glatte Petersilie
Frühlingszwiebeln
Basilikum
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Den Mozzarella in 5 cm lange und ca. 1 cm dicke Sticks schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Panko in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz hin und her rollen, so dass das Panko etwas feiner wird.
Mehl und Panko und Eier auf 3 tiefe Teller oder Schüsseln verteilen, die Eier mit einer Gabel verkleppern und das Panko mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen.
Die Mozzarellasticks in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abklopfen. Durch das Ei ziehen und von allen Seiten im Panko wenden. Erneut durch das Ei ziehen und nochmals in Panko wenden - die Kruste wird so schön gleichmäßig und undurchlässig.
Auf ein Brett legen und mit den restlichen Sticks ebenso verfahren. Wenn alle Sticks paniert sind, das Brett mit den Sticks für mindestens 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

In der Zwischenzeit alle Zutaten für den Dip miteinander verrühren und kalt stellen.

Öl in einem Topf oder einem Wok erhitzen. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob das Öl heiß genug ist, sobald Blässchen am Stäbchen aufsteigen, ist es bereit.
Die Mozzarellasticks direkt aus dem Gefrierschrank in das heiße Öl geben und frittieren, bis sie goldbraun sind. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und mit dem Dip servieren.

Quelle: Food.People.Want


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Candy Cane Cookies 2.0

Eigentlich ist es nicht meine Absicht, Rezepte mehrfach zu bloggen - warum auch ;o) Bei diesen Keksen mach ich mal eine Ausnahme - zum Einen, weil ich sie so unglaublich hübsch und außergewöhnlich finde und sie beim ersten Post im letzten Jahr sicher noch nicht vielen aufgefallen sind, zum Anderen, weil ich eine klitzekleine Kleinigkeit geändert habe - nicht an der Rezeptur, sondern an der Zubereitung, bzw. Backvorbereitung. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als ich die Kekse geformt und direkt in den Backofen geschoben habe, kühle ich sie jetzt erstmal ca. 30 Minuten auf einem Brett oder einem Blech im Kühlschrank. Die Kekse (das gilt für alle Kekse, die auf einem Mürbteig basieren) behalten so sehr viel besser ihre Form und sehen einfach hübscher aus. Das ist sicher keine entscheidende Veränderung, aber für Perfektionisten wie mich schon wichtig ;o) Die Peppermint Candies bekomme ich in der Vorweihnachtszeit in unserem hiesigen Edeka und ansonsten in einem kleinen Laden, der britische Lebensmittel führt.

Zutaten 
120 g Butter 
120 g Puderzucker  
1 Ei  
1 Vanilleschote 
300 g Mehl
½ TL Salz  
½ TL rote Lebensmittelfarbe  
1 fein gehackter Peppermint Candy oder alternativ grüner und roter Zucker

Zubereitung
Candy Cane im Kompaktzerkleinerer sehr fein hacken und mit einigen TL Kristallzucker verrühren. Wer keine Candy Canes bekommt oder den Pfefferminznote nicht mag, kann alternativ auch bunten Zucker verwenden.
Butter, Zucker, Ei und Vanillemark gründlich verrühren. Salz und Mehl unterrühren. Den Teig halbieren und die Lebensmittelfarbe in die Hälfte des Teiges geben und verrühren. 
Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Backofen auf 180°C vorheizen. 
Aus beiden Teigsorten jeweils eine Teigrolle formen. Dünne Scheiben abschneiden und diese wiederum zu Rollen formen - nun die Rollen ineinander verdrehen und das obere Ende der Rollen durch eine Biegung in die typische Form bringen. 
Die Keksrohlinge nun für ca. 30 Minuten im Kühlschrank kühlen - die Kekse behalten so beim anschließenden Backen besser ihre Form.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für 9 Minuten bei 180°C backen, die Candy Canes sollen nicht gebräunt sein.
Die Candy Cane/Zuckermischung über die noch heißen Kekse streuen. Ca. 5 Minuten auf dem Backblech auskühlen lassen und vorsichtig zum weiteren Auskühlen auf ein Rost legen.

Wer einen besonders naturgetreuen Candy Cane Cookie backen möchte, kann die Teigmenge auch dritteln und einen Teil des Teiges mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Ich mag diese Variante aber lieber.
Für mich hat die Weihnachtsbäckerei nun so richtig begonnen und daher wird es in den nächsten Wochen jeden Freitag ein Keksrezept geben.


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An Tagen wie diesen ...

... scheint die Sonne, wenn auch nicht draußen, wenigstens im Kuriositätenladen ;o)



Und weil der heutige Posttitel auch der Titel eines meiner Lieblingslieder von Fettes Brot ist, gibt's heut mal wieder ein wenig Musik.

Fettes Brot - An Tagen wie diesen


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Chinesisches Zitronenhühnchen

Dieses Zitronenhühnchen ist ein perfektes Einsteigergericht für alle, die gern mal chinesisch kochen würden, aber nicht extra 1365 Saucen, Gewürze und Pulver kaufen wollen und können.
Außer Sojasauce braucht man im Prinzip keine asiatische Zutat - auch die Tapiokastärke, die ich sehr gern zum Abbinden von asiatischen Saucen oder zum Bestäuben von Fleisch verwende, kann ohne Probleme durch Maisstärke ausgetauscht werden.
Es bleibt also nur die Sojasauce und die gibt es in jedem größeren Supermarkt.
Uns hat besonders sie frische Zitronennote zusammen mit der leckeren Süße der Sauce gefallen - ein wirklich simples und leckeres Gericht :o)


Zutaten  
4 Bio-Hühnerbrustfilets, in 2 cm große Stücke geschnitten

Marinade
4 EL Sojasauce
 
4 EL neutrales Öl
Tapioka- oder Maisstärke zum Bestäuben

neutrales Öl zum Frittieren
 
400 ml Geflügelfond  
100 g Zucker  
Saft einer Zitrone  
die Filets einer Zitrone
1 TL Salz
Maisstärke mit Wasser verrührt zum Abbinden der Sauce

Zubereitung

Die Hühnerbrustfilets ins 2x2 cm große Stücke schneiden und zusammen mit der Sojasauce und der Maisstärke in einen Gefrierbeutel geben. Gut verschließen und alles miteinander vermischen, so dass die Hähnchenstücke gleichmäßig mit Maisstärke bedeckt sind. Im Kühlschrank für 1 Stunde, gern auch über Nacht marinieren lassen.
Für die Sauce alle Zutaten, bis auf die Zitronenfilets in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Maisstärke mit etwas Wasser glatt rühren und die Sauce damit abbinden. Vor dem Servieren die Zitronenfilets dazugeben.
Öl in einem Wok erhitzen und die Hühnchenteile darin knusprig braun frittieren. In den Topf mit der Sauce geben und sofort mit Reis servieren.


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Augenblicke




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Whisky-Tiramisù

Seit ich das erste Tiramisù meines Lebens gegessen hab, bin ich ein ganz großer Fan dieses köstlichen Hüftgolds. Dabei war mein erstes Mal nicht etwa während eines Italienurlaubes oder wenigstens in einem italienischen Restaurant, sondern im Hauswirtschaftraum meiner damaligen Schule.
Zum Ende des Schuljahres hatte unser Klassenlehrer ein italienisches Menü zusammengestellt, das wir in Gruppen nachkochten. Wahrscheinlich um die Stimmung bis zur Zeugnisausgabe ein wenig aufzuheitern :o)
Das gesamte Menü war ziemlich gut, das Dessert toppte aber alles - ich war ja soooo begeistert! Direkt auf dem Nachhauseweg hab ich die Zutaten besorgt und mich dort nochmal ans Werk gemacht. Als Versuchskaninchen diente meine Mama und auch die fand diese Neuentdeckung nicht ganz so übel ;o)


Eine ganze Weile hab ich schon kein Tiramisù mehr gemacht, wenn ich überhaupt ein Dessert mache (ich bin nicht so der riesige Dessert-Fan), dann meist eine "leichte" Joghurt-Mousse, denn ein fruchtig-spritziges Dessert ist für mich der perfekte Abschluss eines leckeren Essens - für ein doch recht schweres Tiramisu ist da meist nicht mehr viel Platz.
Vor ein paar Wochen hab ich dann aber bei Foodgawker ein Matcha-Tiramisù entdeckt und wollte diese ungewöhnliche Kombination gleich mal ausprobieren - das Resultat war aber sehr durchwachsen. Optisch ein Knaller hat mir die Creme gar nicht geschmeckt - das geht besser und wird demnächst noch optimiert, bevor ich es hier vorstelle.
Trotz dieses nicht ganz so leckeren Tiramisùs, oder vielleicht auch grad deswegen, waren mein Mitesser und ich aber wieder total "drauf", der Tiramisù-Jieper hatte uns gepackt. Nachdem ich in meinen üblichen Quellen nicht so wirklich fündig geworden bin, hab ich mich auf DAS Tiramisù, nämlich das Rezept meines Klassenlehrers besonnen und es nur ein wenig abgewandelt.


Was mich immer gestört hat, so denn kein richtiger Bisquitboden verwendet wurde, waren diese matschigen, viel zu süßen Löffelbisquits. Auf der Suche nach einer Alternative sind mir Madeleines longues in die Hände gefallen, quasi ein Madeleine in Löffelbisquit-Form. Sie bringen ein wenig mehr Substanz und auch einen sehr leckeren Eigengeschmack in das Tiramisù.
Wenn man das Tiramisù wie ich, nicht in einer großen, eckigen Form, sondern in kleinen Portionsgläsern anrichtet, bieten sich natürlich auch normale Madeleines an.

Da mein Mitesser ja ein begeisterter Whisky-Sammler ist, hab ich den Amaretto dadurch ausgetauscht und werde ganz sicher nie wieder einen Amaretto an mein Tiramisù lassen. Die Kombination der Mascarponecreme/Madeleines zusammen mit Whisky und Kakao ist einfach göttlich - genauso und nicht anders wird unser Tiramisù nun immer gemacht.


Zutaten
3 Eier
5 EL Zucker
1 Prise Salz
250 g Mascarpone
4 EL Whisky (Springbank 10 Jahre)
1 Tasse Espresso
1 Packung Madeleines Longues
(Valrhona-)Kakao zum Bestäuben
gehackte Valrhona-Kakaobohnen

Zubereitung

Eine Tasse Espresso kochen und vollständig abkühlen lassen - 3 EL Whisky dazugeben. 3 Eigelb und 3 EL Zucker mit dem Mixer cremig rühren, einen EL Whisky und die Mascarpone darunter heben.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, 2 EL Zuc
ker unter ständigem Weitermixen einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Schnee komplett fest ist. Den festen Eischnee mit dem verbliebenen EL Whisky unter die Mascarponecreme heben.
Die Madeleines nebeneinander auf einen Teller legen und mit der Kaffee-Whisky-Mischung beträufeln. Einen EL Mascarpone-Creme in jeweils 4 Portions-Gläsern verteilen und mit einer dünnen Kakaoschicht bedecken. Getränkte Madeleines darüberlegen und mit einer weiteren Schicht Creme bedecken. Wiederrum mit Kakao bestreuen und so fortfahren, bis die Portionsschälchen vollständig gefüllt sind.
Auf die oberste Cremeschicht Kakao und gehackte Valrhonabohnen geben und mindestens 2 Stunden kühl stellen.





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karamellisierte Haferflocken-Knusperchen

So langsam geht die Keksbäckerei ja wieder los und eine der Lieblings-Kekssorten meines Mitessers sind definitiv diese Haferflockenkekse.
Das Besondere an diesen eigentlich recht unspektakulären Keksen ist, dass die Haferflocken mit Zucker und Butter karamellisiert werden und dadurch ein ganz besonders leckeres Aroma annehmen. Ansonsten sind es ganz einfache Kekse, die man auch sehr schön mit Kindern backen kann.
Ich mag sie sehr gern, eben grad weil sie so einfach sind und eigentlich immer zum Tee oder Kaffee passen - nicht nur in der kalten Jahreszeit, sondern immer, auch im Sommer ;o)



Zutaten
320 g Butter
500 g kernige Haferflocken
12 EL brauner Zucker
4 Eier
200 g Mehl
4 gestrichene TL Backpulver
1/2 TL Salz

Zubereitung
Butter, Haferflocken und 4 EL Zucker in einer beschichteten Pfanne unter ständigem Rühren anrösten, aus der Pfanne nehmen und vollständig abkühlen lassen.
Restlichen Zucker, Eier und Salz mit dem Mixer ca. 4 Minuten sehr schaumig rühren. Mehl und Backpulver mit den Haferflocken mischen und unter die Eimasse heben.
Mit zwei Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Haferflocken-Knusperchen bei 170°C ca. 10 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Ergibt ca. 4 Bleche Kekse, bzw. eine große Keksdose voll mit Knusperchen.


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Wir sind zu zweit - ok, da sind noch unsere 3 kleinen Mitbewohner, aber mit denen teilen wir unser Essen in der Regel nicht, zumindest nicht freiwillig ;o)
Für uns zwei lohnt sich ein richtiger Braten eigentlich nicht, viel zu groß. Da ich aber sonst nur selten die Gelegenheit habe, einen Braten zuzubereiten, mach ich es einfach trotzdem und friere den Rest portionsweise ein - mein Mitesser freut sich dann sehr, so hat er in seinem Wochen-Exil abends eine warme Mahlzeit, die ihn an Zuhaus erinnert ...

Das Rindfleisch wurde von meinem Schlachter aus einem Rouladenstück geschnitten. Er hat dafür eine sehr dicke Rouladenscheibe abgeschnitten, die er durch einen Schmetterlingsschnitt einfach verdoppelt hat. So wurde aus dem schmalen Stück Fleisch ein breites, dass ich prima füllen konnte.



Zutaten
1 große, dicke Scheibe Rindfleisch (Hüfte, Ober- oder Unterschale)
300 g Rinderhackfleisch
2 Eier
50 g Semmelbrösel
3 EL Provolone, gerieben
200 g Pancetta
100 g Parmaschinken
100 g Provolone, gerieben
je 1 Bund Oregano und Thymian
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer

800 g geschälte Tomaten
1 Zwiebel
Olivenöl
250 ml Rotwein

Zubereitung
Das Hackfleisch mit den Eiern, den Semmelbrösel und den 3 EL Provolone vermischen, einige Zweige Thymian und Oregano fein hacken und zu der Hackfleischmasse geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen.
Die Rindfleischscheibe ausbreiten und mit Pancettascheiben belegen. Die Hackfleischmasse gleichmäßig darauf verteilen und mit geriebenem Käse bestreuen. Mit Parmaschinken belegen und den Braten wie eine große Roulade aufrollen. Mit Küchengarn zusammenbinden und von außen mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Zwiebeln schälen und grob würfeln. In Olivenöl anschwitzen und einige Kräuterzweige dazugeben. Mit Rotwein ablöschen, die Tomaten dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Backofen auf 160°C vorheizen.
In der Zwischenzeit den Braten in einem großen Schmortopf auf dem Herd von allen Seiten gut anbraten. Die Tomatensauce um den Braten verteilen und den Braten abgedeckt in den vorgeheizten Backofen stellen. Für ca. 2 Stunden (je nach Dicke des Bratens) schmoren.
Etwas ruhen lassen und in Scheiben aufschneiden.
Dazu schmecken Rosmarinkartoffeln oder auch ein Stück Focaccia.



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Eigentlich ist Freitags ja immer Fischtag, aber ausnahmsweise gibt's den Fisch schon heute ;o)

Für dieses sehr einfache Rezept gilt mal wieder, dass die Qualität der Zutaten ganz besonders entscheidend für das Endresultat ist.
Unabhängig davon, dass man besonders beim Fischkauf natürlich generell darauf achten sollte, keinen Fisch oder Meeresfrüchte zu kaufen, deren Bestände gefährdet sind, bzw. bei deren Fang Methoden eingesetzt werden, die die Bestände und das Ökosystem nachhaltig schädigen, ist besonders beim Lachs der Unterschied zwischen einem konventionell gezüchteten und einem Bio-Wildlachs immens.
Während ein konventioneller Lachs fad und fettig schmeckt und kaum Eigengeschmack hat, besitzt ein Bio-Wildlachs noch das volle Aroma, dass ein Lachs haben sollte. Bei einer Zubereitung, bei der der Fisch roh serviert wird, ist das, neben der absoluten Frische des Produktes natürlich von besonderer Bedeutung.

Ganz besonders lecker wird dieses Tatar, wenn nicht nur der Lachs von allerbester Qualität ist, sondern die Krabben dazu noch frisch gepuhlt werden. Das ist zwar ein bisschen Arbeit, sie lohnt sich aber auf jeden Fall.
Nur aufgepasst, dass während des Puhlens keine kleine, gefräßige Katze daneben sitzt - die Ausbeute könnte dramatisch drunter leiden ;o)

Wir haben zu diesem Tatar kleine, knusprige Kartoffelrösti gegessen, es schmeckt aber auch sicher ein knuspriges, frisches Baguette dazu.



Zutaten
200 g Nordseekrabben, gepuhlt
200 g Bio-Wildlachsfilet
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1 TL frischer Thymian
1 TL gemörste rote Pfefferbeeren
Fleur de Sel
1 Prise Zucker
1 TL Zitronensaft
mildes Olivenöl

125 g türkischer Joghurt (10%)
Fleur de Sel und Pfeffer
1 Prise Zucker
Abrieb und Saft einer Limette

Zubereitung
Die Haut des Wildlachsfilets entfernen und evtl. vorhandene gräuliche Fettschichten entfernen, da diese oftmals tranig schmecken.
Das Lachsfilet in feine Würfel schneiden und mit den Nordseekrabben in eine Schüssel geben. Die in Ringe geschnittene Frühlingszwiebel in etwas Olivenöl anschwitzen, abkühlen lassen und zu der Fischmasse geben. Alles mit Salz, Zucker, Pfefferbeeren, Thymian und Zitronensaft abschmecken und mindestens für 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Joghurt würzen und den Saft und den Abrieb der Limette dazugeben und alles gut verrühren. Ebenfalls kalt stellen.
Portionsweise in Vorspeisenringen anrichten und mit der Limetten-Joghurtsauce servieren.

Quelle: NDR - Landfrauenküche


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Rugelach

Schoko-Croissants sind für mich ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite mag ich die Füllung, nämlich die Schokolade sehr gern, auf der anderen Seite ist da der Blätterteig - den mag ich nicht...
Diese bröselige, sehr fettige Struktur, das ist nicht meins, aber irgendwann werd ich mich sicher nochmal aufraffen und Blätterteig selbst herstellen, schon allein um es einmal gemacht zu haben.. ;o) Und wer weiß, vielleicht schmeckt der dann ja wirklich soviel besser als der aus der Tiefkühltruhe.
Bis dahin hab ich aber in diesen Rugelach eine tolle Alternative gefunden, die MINDESTENS so lecker schmeckt wie Schoko-Croissants - ich tendiere aber eher dazu, zu behaupten, dass sie um ein Vielfaches leckerer sind ;o)
Hefe-Gebäck liebe ich ja sowieso und wenn es dann noch mit Zitronenschale aromatisiert und mit Schokolade gefüllt ist, geht da kaum noch was drüber.



Gefunden hab ich die Rugelach in einem ganz, ganz tollen Blog, den ich sofort zu einem meiner absoluten Favoriten erklärte - leider wurde er ein paar Wochen später dicht gemacht.
Wo gibt's denn sowas? Das geht doch nicht! Einfach mit dem Bloggen aufhören, so ganz ohne Vorwarnung ... tsä ...
Wie gut, dass die Rezepte online bleiben, da wird in der nächsten Zeit sicher noch das ein oder andere in meiner Düvelsköök nachgebacken werden. Eins steht schon fast ganz oben auf der Liste ...

Naama schreibt in ihrem Beitrag, dass es zwei Rugelach-Varianten gibt. Wie hier vorgestellt mit Hefeteig und mit einem Frischkäseteig. Die Frischkäsevariante hab ich zwar noch nicht ausprobiert, stell sie mir aber keksiger vor - ich bleib also lieber gleich bei meinen Hefe-Rugelach, da weiß ich was ich hab ;o)
Für das hier präsentierte Rugelach-Rezept hab ich Naamas' ein wenig abgewandelt. Statt des im Originalrezept angegebenen Hefeteigs, hab ich meinen Standard-Hefeteig verwendet und die Schokoladenfüllung war mir etwas zu süß - ich mag es lieber herber und deshalb kommt dieses Rezept mit weniger Zucker aus, braucht aber einen EL mehr Kakao. Wem das zu herb ist, gibt einfach mehr Zucker dazu, das kann man ganz individuell abschmecken. Aus dem im Originalrezept angegebenen Zimt wurde im Kuriositätenladen natürlich wie immer Vanille - Ihr wisst schon ;o)



Zutaten

500 g Mehl
100 ml Wasser
150 ml Milch
1 Tütchen Trockenhefe
50 g geschmolzene Butter
abgeriebene Schale einer Zitrone
80 g Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Vanille-Extrakt oder das Mark einer Vanilleschote
1 Ei

1 Eigelb mit etwas Milch verkleppert

Schokoladenfüllung
50 g dunkle Schokolade
100 g Butter
3 EL Kakao
3 EL Zucker
1/2 TL gemahlene Vanille

Zubereitung
Die Trockenhefe in dem Wasser auflösen und einige Minuten stehen lassen. Das Mehl mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb trocken vermischen. Das Hefe-Wasser, sowie die Milch, das Ei, den Vanille-Extrakt und die Butter dazu geben und alles gründlich zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten - evtl. ist etwas mehr Mehl erforderlich.
Den Teig abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit die Schokolade mit dem Zucker und der Butter bei geringer Hitze schmelzen. Den Kakao und die gemahlene Vanille dazugeben und unterrühren. Beiseite stellen und abkühlen lassen - die Schokoladenmischung wird dann wieder fest und streichfähig.

Den Teig halbieren und jeweils rund wirken. Ungefähr 10 Minuten entspannen lassen und kreisrund ca. 0,5 cm dick ausrollen.
Jeweils die Hälfte der Schokoladenfüllung auf den Teig streichen und die Teigkreise mit einem Messer oder einem Teigrädchen in jeweils 8 Tortenstücke unterteilen.
Die Teig-Dreiecke wie ein Croissant aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Mit der verklepperten Eiermilch bestreichen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen, bis die Rugelach goldbraun sind.



Weil ich keine Lust hatte, meine ganze Arbeitsplatte frei zu räumen, hab ich den Teig nicht wie bei Naama ausgerollt und mit der Füllung bestrichen, sondern quasi eine Pizza draus gemacht. Eine "Pizza" ergibt dann 8 Rugelach und die passen prima auf ein Backblech.



Wie eigentlich jedes Hefegebäck, lassen sich die Rugelach ganz prima einfrieren und bei "Bedarf" kurz in der Mikrowelle erwärmen - sie schmecken dann fast wie neu.




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Mozzarella Sticks


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Hühnchentajine mit Quitten

Wie gestern bereits angekündigt, hier nun noch das letzte Rezept aus unserem zugegeben sehr gewagten 4 Gänge-Menü zum Thema "Hansestadt trifft Orient".
Nachdem wir (Kaoskoch und ich) uns auf eine ungefähre Richtung beim Hauptgericht geeinigt hatten und klar war, dass wir gerne Hühnchen und Quitten verarbeiten würden, hab ich hier ein sehr spannendes Rezept gefunden, dass eigentlich alles vereinigte, was wir wollten. Schnell ausprobiert und für lecker befunden, wanderte es als Hauptgang auf unsere Menüliste.


Zutaten
6 Bio-Hähnchenschenkel
1 Zwiebel
je 1/2 TL gemahlener Koriander, Cumin, Paprika, Kurkuma, schwarzer Pfeffer
1/4 TL Chilipulver
(1 TL Zimt)
1 TL frisch geriebener Ingwer
einige Fäden Safran
250 ml Geflügelfond
2 große Quitten
2 EL gehackte Blattpetersilie
Olivenöl
Butter

Zutaten Die Hühnchenschenkel am Gelenk teilen, so dass man den Unterschenkel und die Keule getrennt hat. Die Haut entfernen. In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und die Hühnchenteile darin von allen Seiten goldbraun braten. Aus dem Topf nehmen und abgedeckt beiseite stellen.
Die gehackten Zwiebeln in dem Topf glasig anschwitzen, die Gewürze hinzufügen und kurz mit dünsten lassen. Mit dem Geflügelfond ablöschen und die Hähnchenschenkel wieder dazugeben. Für ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze leise köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Quitten achteln, das Kerngehäuse entfernen und in einer separaten Pfanne in Butter von beiden Seiten bräunen und mit einer guten Prise Zucker karamelisieren. Die Quitten zu den Hühnerschenkeln geben und für weitere 10-15 Minuten vorsichtig köcheln lassen. Darauf achten, dass die Temperatur nicht zu hoch ist, da sonst das Hühnchen verkocht und die Quitten vollkommen zerfallen. Durch das in den Quitten enthaltene Pektin wird die Sauce etwas angedickt.
Hühnchen mit den Quitten und etwas Sauce anrichten und nach Geschmack mit Kichererbsen-Fritten servieren.



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Hamburg kocht! - Das erste Kochtreffen

Letzten Freitagabend in einer kleinen, gemütlichen Mietküche mitten im Hamburger Schanzenviertel:
Eine Gruppe von 18 wildgewordenen Hobbyköchen schnippelte, rührte, hackte und bruzelte um die Wette. Es wurde viel gelacht, getratscht, neue Bekanntschaften geschlossen und bereits bestehende vertieft - kurz, es war ein wirklich gelungener, schöner Abend und trotz einiger Tücken, die uns der etwas eigenwillige Gasherd bereitete, bekamen wir 4 leckere Gänge auf den Tisch.
Bilder der einzelnen Gänge findet Ihr beispielsweise hier, ich hab mehr "Drumrum" geknipst und würd Euch gern zeigen, wo wir uns herumgetrieben haben ;o)


Schon vor der Eingangstür wächst der Wein, wenn das nicht ein einladendes Entrée ist ...


Besonders der Essbereich ist sehr gemütlich eingerichtet - fast wie zuhause, überall steht irgendwas rum ;o)


Die Ausstattung der Küche ist einfach, aber im Großen und Ganzen ausreichend - allein der Gasherd hat uns ob seiner sehr unterschiedlich heizenden Gasflammen einige Schwierigkeiten bereitet.


Wuselige Aktivität überall - 18 Hobbyköche müssen auf relativ kleinem Raum erstmal untergebracht werden ;o)


Ein Kronleuchter hier, schöne Kerzenständer und Teelichter dort - die Beleuchtung hätte zum Kochen (und besonders zum Fotografieren ;o) ) sicher etwas heller sein können, zum anschließenden Essen und Klönen war sie aber perfekt und richtig gemütlich.

Danke an dieser Stelle an Susas kochwütende Begleitung, die musikalische Untermalung war wirklich toll!

Es wird sicher ein nächstes Treffen geben, die Planung dafür beginnt gerade. In unserem Blog werdet Ihr über alles auf dem Laufenden gehalten und wir würden uns sehr über Themenvorschläge freuen.

Schön war's!


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Risotto al Radicchio

Radicchio ist sicher Geschmackssache, die bittere Note, die er, wie auch der Chicorée mitbringt, muss man wirklich mögen. Ab und zu find ich das ganz klasse und besonders in Gerichten wie diesem Risotto, bei dem noch der Parmesan eine würzig, kräftige Note reinbringt, passt es wirklich ganz ausgezeichnet.
Der Radicchio rosso verleiht dem Risotto eine besonders schöne lila-rosa Farbe - mit etwas gehackter Blattpetersilie eine wirkliche Augenweide und zur Zeit absolut im Trend ;o)

Wer kein Fan der typischen Bitterstoffe ist, gönnt den Radicchio-Blättern ein Bad im lauwarmen Wasser oder entfernt die weißen Blattrispen - der Radicchio wird dadurch deutlich milder.



Zutaten
1 kleiner Radicchio rosso

1 Bund Suppengrün (1/4 Sellerieknolle, 1 Petersilienwurzel, 2-3 Karotten, 1 Stange Lauch, etwas Petersiliengrün) + 1 Zwiebel oder ca. 1,5 l Gemüsefond

400 g Risottoreis
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200 ml Rotwein
80 g geriebener Parmesan
1 TL Rosmarin, fein gehackt
2 EL fein gehackte glatte Petersilie
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung
Das Suppengrün putzen, grob hacken und in Wasser aufsetzen - bei mittlerer Hitze ca. 45 Minuten köcheln lassen - fertig ist der Gemüsefond.
Die Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anschwitzen, Reis hinzufügen und kurz mitdünsten lassen.
Den Radicchio hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut miteinander verrühren. Mit Rotwein ablöschen und diesen einkochen lassen, erst dann nach und nach unter stetigem Rühren heißen Fond angießen.
Den fein gehackten Rosmarin dazugeben und den Reis al dente garen. Von der Platte nehmen und den frisch geriebenen Parmesan, sowie die Petersilie unterrühren - kurz ruhen lassen und sofort servieren.




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