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Asiatisches Lachstatar mit Queller

Als Beilage zu meinen Sushidonuts vom Wochenende hab ich ein ganz wunderbares Lachstatar zubereitet, von dem besonders mein Mann gar nicht genug bekommen konnte. Ich hab schon beim Donutbasteln soviel genascht, dass ich quasi nahezu satt war, als es richtig los ging. 
Den Lachs habe ich grob gewürfelt, weil ich gerne die Struktur des Fisches erhalten wollte, wenn Ihr aber beispielsweise kein großer Freund von Sashimi seid, sondern rohen Fisch eher sehr dünn aufgeschnitten mögt, schneidet den Fisch einfach feiner. 
Wichtig ist aber, dass Ihr den Fisch auf keinen Fall hackt, sondern auf jeden Fall schneidet, denn es soll ja kein Hackfisch werden. 

Dieses Tatar ist eine tolle Beilage zu Sushi oder Onigiri, schmeckt aber auch als Vorspeise zu einem japanischen Menü sehr lecker. 

Asiatisches Lachstatar mit Queller
Zutaten
250 g Biolachsfilet in Sushiqualität
1 TL milde Chilischote, sehr fein gehackt
1 TL dunkles Sesamöl*
3 TL japanische Sojasauce*
Abrieb einer Biolimette + 1-2 TL Limettensaft
30 g Queller/Salicorne, bereits gezupft

Zubereitung
Das Lachsfilet in Würfel schneiden und zusammen mit den Chiliwürfeln, Sesamöl, Sojasauce, Limettenabrieb und -saft in einer Schüssel verrühren und marinieren lassen. Den Queller waschen und trocken schleudern. Die holzigen Stiele entfernen und ausschließlich die zarten Endglieder zum marinierten Lachs geben. Für ca. 30 Minuten marinieren lassen, dann servieren.
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Hühnchen süß-sauer

Ich bin kein großer Fernseh- oder gar Seriengucker, sehe höchstens mal sonntags den Tatort und Serien in der Regel gar nicht, eine der ganz wenigen Ausnahmen waren vor ca. 12 Jahren die Gilmore Girls. Ich war seit der ersten Folge begeistert dabei und sogar mein Mann hat sie auf eigenen Wunsch jede Woche mitgeschaut. 
Ich kenne keine Serie, deren Figuren schon seit der ersten Folge so gut durchdacht und entwickelt waren, wie es bei den Gilmore Girls der Fall war. Bis zur kleinsten Nebenrolle sind alle Charaktere sehr liebevoll mit Schrullen und Eigenheiten aus-gestattet, die dem Zuschauer schnell ans Herz wachsen und genau deshalb gibt es bei den Gilmore Girls auch keine Figur, die verzichtbar wäre, die Gilmore Girls sind nämlich viel mehr als nur Lorelai und Rory, die beiden Hauptcharaktere. Die Gilmore Girls sind auch Emily & Richard, Taylor & Kirk, Miss Patty & Babette, Lane und ihre Mutter, Sookie, April, Paul Anka, Lorelais psychotischer Hund und natürlich Rorys und Lorelais Freunde, Luke, Jess (#TeamJess), Dean und Logan. Nicht zu vergessen Stars Hollow, die wunderschöne kleine Provinzstaat in Connecticut, in der wohl alle Gilmore-Girl-Fans gerne wohnen und an den Stadtversammlungen teilnehmen würden.

Ein roter Faden zieht sich durch jede Folge der Serie, Lorelais und Rorys Vorliebe für Junkfood aller Art. Kochen, das ist bei Lorelai das morgendliche Auftoasten der Pop Tarts und das einzige Küchengerät (mal abgesehen von der Kaffeemaschine), das regelmäßig in Betrieb ist, ist der Toaster. Die beiden bestellen soviel Pizza und China Take-Out, dass Al's Pancake World wahrscheinlich nur von den Bestellungen der beiden existieren kann. Die einzige anständige Mahlzeit gibt's immer nur freitags, wenn beide zum Freitagsdinner bei Emily & Richard eingeladen sind.

Hühnchen süß-sauer
Als wir vor einiger Zeit im Rezeptebuch-Redaktionsteam über die Gilmore Girls sprachen, kam uns spontan die Idee, ein Instagram-Synchronkochen zu diesem Thema zu organisieren und uns so schon einmal kulinarisch auf die sehnlichst erwarteten neuen Folgen einzustimmen. Also haben wir letzten Sonntag in unseren Küchen verbracht und gemeinsam all das zubereitet, was die Gilmore Girls lieben, aber sonst nur bestellen oder aufwärmen, bzw. auftoasten würden.
General Tso's Chicken
Ich hab mich für eines von Lorelais und Rorys Lieblings-Lieferdienstessen entschieden, bei mir gab es Chinese Take-Out. Natürlich nicht nur eine Sorte, sondern gleich zwei, denn auch die Gilmore Girls bestellen grundsätzlich einmal die Speisekarte rauf und runter. Das erste Gericht, nämlich des Gatten Lieblingsgericht, Hühnchen süß-sauer stell ich Euch heute vor und mein Lieblingsgericht, General Tso's Chicken (links im Bild), demnächst. 
Was wir, also die Teilnehmer des Events, alles im Detail getrieben haben, könnt Ihr Euch wie immer auf Instagram unter dem Hashtag #Gilmoregirlssynchronkochen anschauen, dort sind alle dokumentierten Zwischenschritte, auch die, die es nicht in die Blogs geschafft haben, zu sehen. 

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß bei Stöbern und nachkochen- und backen. Schaut unbedingt auch in den Blogs der Teilnehmer vorbei, denn dort findet Ihr die kompletten Rezepte:

Viel Spaß bei der neuen Staffel!

Hühnchen süß-sauer
Zutaten
2 ausgelöste Hähnchenschenkel, gehäutet
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika 1 Zwiebel in Streifen geschnitten
2 Frühlingszwiebeln, in ca. 2 cm lange Stücke geschnitten
4 confierte Knoblauchzehen, hausgemacht
neutrales Öl zum Frittieren
Sesamöl zum Anbraten des Gemüses

Backteig
80 g Mehl
80 g Maisstärke
150 ml Wasser
½ TL Weinstein-Backpulver

Süß-saure Sauce
250 ml Ketchup (bei mir Alnatura)
130 ml Pflaumensauce*
2 TL Reisessig*
8 EL Wasser

Außerdem
Pechkekse* für alle

Zubereitung
Die Zutaten für den Teig verrühren und ca. 30 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit die Zutaten für die süß-saure Sauce in einem Topf verrühren und einmal aufkochen lassen, dann beiseite stellen. Das Hähnchenschenkelfleisch in 2x2 cm große Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Den Reiswein hinzufügen und ca. 10 Minuten marinieren lassen.
Das Hähnchenfleisch in den Backteig geben. Neutrales Öl in einem Wok erhitzen und die die Hähnchenwürfel aus dem Backteig nehmen, überschüssigen Teig abtropfen lassen und in dem Fett rundherum knusprig ausbacken. Die fertig gebackenen Hähnchenschenkelwürfel auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
Öl bis auf ca. 2 EL aus dem Wok entfernen. Die Zwiebelstreifen, sowie den confierten Knoblauch (mit der Gabel etwas zerdrücken) kurz anschwitzen. Die Paprikawürfel dazugeben und solange pfannenrühren, bis sie beginnen zu duften.

Die Sauce zufügen und zum Kochen bringen. Die ausgebackenen Hähnchenwürfel, sowie die Frühlingszwiebeln kurz durch die Sauce schwenken und sofort mit Reis servieren.
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Onigiri mit Avocado und Himbeeren

Bereits gestern habe ich Euch zum Frühstück Beeren serviert und das wird sich, wie ich gerade in meinem "Blogplan" gesehen habe, diese Woche auch nicht ändern, denn bis inkl. Freitag enthalten alle drei noch folgenden Rezepte Beeren. Da die Erdbeersaison bei uns ja bekanntlich nicht so dolle ausfällt, weiche ich auf andere Beeren aus, es gibt ja glücklicherweise reichlich Auswahl. 

Himbeeren haben es mir in diesem Jahr ganz besonders angetan, daher habe ich die, die bei der Eton Mess von vorletzter Woche übrig geblieben sind, direkt beim nächsten Mittagessen aufgebraucht.
Onigiri kennt Ihr ja bereits spätestens, seit ich sie im letzten Jahr mit Karotten-Kinpara zubereitet habe und ich liebe sie nach wie vor heiß und innig. Im Prinzip sind es überdimensionale Sushihäppchen, die ganz nach Geschmack gefüllt werden - da gibt es kaum Grenzen und wie Ihr gleich seht, muss es kein roher Fisch sein. 

Teller: westwing.de*, Essstäbchen: Asia-Shop
Für diese Variante habe ich zuerst den Reis mit kleingeschredderten Norialgen* aromatisiert. Diese Tüten gibt es im Asiashop und sie enthalten neben den klein- geschredderten Norialgen auch noch Sesamsaat und Gewürze. 1-2 EL zusätzlich zum Sushi-Zu, also der Essigmischung, mit der der Reis aromatisiert wird, und er bekommt diesen ganz typischen, besonders leckeren Sushigeschmack, den alle Sushifans sicher genauso lieben wie ich.


Im Gegensatz zu Sushi, sind Onigiri sehr viel einfacher gemacht. Die typische Form sind diese Dreiecke*, von denen eins schon eine wunderbare Zwischenmahlzeit oder ein zweites Frühstück ist. Ich hab aber außerdem auch noch eine Kugelform, die ich Euch demnächst mal zeige. 
Damit Ihr die Onigiri später unfallfrei aus der Form bekommt, ist es ganz wichtig, dass Ihr die Form immer gut feucht haltet, dann löst sich der Reis eigentlich problemlos aus der Form. Man muss sie nur 1-2x kräftig auf die Tischplatte aufschlagen und schon sind sie einzelnen Onigiri "aus der Form befreit".

Onigiri-Form*
Um die Onigiriformen gleichmäßig zu befüllen, verwende ich mal wieder einen Eiskugelportionierer*. Ich gebe eine "Kugel" Reis in die Onigiri-Form, drücke ihn fest, ziehe ihn am Rand hoch und gebe dann in die entstandene Mulde die jeweilige Füllung. Dann kommt eine zweite Kugel Reis obendrauf und wird grob festgedrückt. Das Finish bekommt der Onigiri durch das Aufsetzen des Deckels, der alles gleich- mäßig zusammenpresst.
Bei den anderen Onigiri habe ich ein Stückchen Norialge drumgewickelt, diesmal hat eine Ecke ein kleines Sesamhäubchen bekommen - sieht doch auch ganz hübsch aus, oder? 


Zutaten für 12 Onigiri

Sushi-Reis
500 g Sushi-Reis*
600 g Wasser
1 postkartengroßes Stück Kombu*
6 EL Mirin*
3 EL Zucker 
1 1/2 TL Salz

Füllung
1 reife Hass-Avocado
Saft einer viertel Limette
Eine Prise Piment d'Espelette*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
ca. 12 frische Himbeeren

Außerdem
heller Sesam

Zubereitung 
Den Sushireis in ein Sieb geben und im Spülbecken in kaltem Wasser sorgfältig waschen, bis das Wasser klar bleibt. Je nach Reis können da zwei bis drei Wasch- gänge notwendig sein. Unter klarem Wasser abspülen und ca. 30 Minuten abtropfen lassen. 
Den Reis mit dem Wasser in einen Topf geben und das Stück Kombu darauflegen. Damit er sein Aroma optimal entfalten kann, die Oberfläche mehrfach einritzen oder das Stück einschneiden. 
Bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen, dann die Temperatur stark reduzieren (bei mir genügt Stufe 1 von 9) und den Reis ca. 15 Minuten dämpfen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit den Essig mit Zucker und Salz zum Kochen bringen und Rühren, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Beiseite stellen. 

Den Kombu entfernen und die Essigmischung über dem Reis verteilen, die Norialgen dazugeben und behutsam unterheben. In eine möglichst weite Schüssel umfüllen und dort komplett auskühlen lassen.

Für die Füllung die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit dem Limettensaft und den Gewürzen zerdrücken und vermischen.
Die Onigiriform* befeuchten, etwas Reis hineingeben, festdrücken und eine Mulde in die Mitte drücken. Einen TL Avocadocreme hineingeben und eine Himbeere draufsetzen. Mit Reis bedecken, den Deckel aufsetzen und festdrücken.
Den gepressten Onigiri aus der Form nehmen und beiseite setzen, dann mit dem Rest des Reises und der Füllung genauso verfahren.

Sesam in eine Schüssel geben, dann eine Spitze der Onigiri hineindrücken. Je nach Geschmack mit Soja-* oder Sweet Chili Sauce* servieren.

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Asiasuppe mit Hähnchen-Wan-Tan

Das sog. Stapelkochen, das viele Thermomixnutzer sehr schätzen, also das zeitgleiche Kochen und Dämpfen von Speisen im Mixtopf und Varoma ist ja, darauf bin ich in meiner Gerätevorstellung am Montag bereits eingegangen, so eine Sache, bzw. es ist eindeutig nicht meine.
Ich habe bereits einige Rezepte, die unter anderem auf YouTube begeistert geteilt und vorgeführt werden, getestet und bin immer zu dem Ergebnis gekommen, dass die Resultate zumeist zwar ok waren, aber ganz sicher nicht optimal. Der perfekte Garpunkt war bei einigen Komponenten bereits überschritten, andere waren noch "knackig" - insgesamt waren die Ergebnisse also bestenfalls mittelmäßig. 
Da ich nicht den Anspruch oder das Bedürfnis habe, jeden Arbeitsschritt mit dem Thermomix zu erledigen, sondern mir jeweils die Rosinen herauspicke, also die Techniken, die er wirklich perfekt beherrscht und die Rezepturen, die ich nicht gerne eigenhändig zubereite, kommt das Stapelkochen für mich daher in der Regel nicht in Frage. Mit bisher einer Ausnahme, nämlich dieser Suppe.

Asiasuppe mit Hähnchen-Wan-Tan
Entdeckt habe ich das Rezept, bzw. erst einmal das Video, beim gemeinsamen feuchtfröhlichen Thermomix-YouTube-Abend mit Bella (unglaublich, was man da alles findet) und wir waren sofort sehr davon angetan. Ich hab die Suppe kurz danach das erste Mal ausprobiert und war immer noch so begeistert, dass ich das Rezept im Rahmen dieser Themenwoche mit Euch teilen wollte. 
Für Euch habe ich das Rezept jetzt noch einmal an meinen Geschmack angepasst und ein wenig abgeändert. Genauso wird diese Suppe bei uns auf jeden Fall zum Dauerbrenner und noch sehr oft auf den Teller kommen. Sicher probiere ich sie auch einmal mit meinen bereits vor langer Zeit gebloggten Siu Mai und evtl. mache ich demnächst noch eine Variante mit Shrimp-Wan-Tans, aber da wir die nur sehr selten essen, bleibt die Hühnchenversion auf jeden Fall unsere Standardvariante. 

Zutaten für die Asiasuppe mit Hähnchen-Wan-Tan
Da ich den Konsum von Hähnchenbrust weitestgehend vermeide, sondern entweder ganze Hähnchen oder die oft verschmähten Schenkel kaufe, habe ich sowohl für die Suppeneinlage, als auch für die Wan-Tan-Füllung, Hähnchenschenkel verwendet. Die Schenkel sind natürlich mit Sehnen durchzogen, die so gut es geht entfernt werden sollten. Wenn einige wenige verbleiben, ist das nicht so tragisch, die kriegt der Thermomix auf jeden Fall klein und man spürt nachher nichts mehr davon. Die Garzeit der Schenkel habe ich ein wenig verlängert, damit sie wirklich butterzart werden. 
Sollten die ausgelösten Knochen, wie im Rezept erwähnt, nicht mehr in den Gareinsatz passen, friert sie unbedingt ein und schmeißt sie nicht weg. Sie sind eine prima Grundlage, bzw. Ergänzung für die nächste hausgemachte Hühnerbrühe.

Thermomix vor dem Arbeitseinsatz
Zutaten
3 Hähnchenschenkel, ca 800 g 

Außerdem
3 cm frischer Ingwer, geschält
2 Frühlingszwiebeln
2 Koriandersprosse (Grün und Wurzel)
1 Sternanis
50 g helle Sojasauce*
1 TL Fischsauce*
2 EL Shaoxing-Reiswein*
30 ml Mirin*
1 Spritzer Sriracha-Sauce*
1 EL dunkles Sesamöl*
1 Tomate oder 100 g Dosentomaten
1 TL Rohrohrzucker
1,5 Liter hausgemachte Hühnerbrühe

Gemüseeinlage
4 Baby-Maiskolben
3 Baby-Pak-Choi
4 frische Shiitakepilze 
100 g frische Sojasprossen

WanTan-Füllung
200 g Hähnchenfleisch (ca. 1 1/2 Hähnchenschenkel, entbeint und ohne Haut)
Ingwer, 4 cm, geschält
2 Frühlingszwiebeln
2 confierte Knoblauchzehen
4 frische Shiitakepilze
1 Korianderspross (Grün und Wurzel)
1 EL helle Sojasauce
1 TL dunkles Sesamöl
etwas Salz
1 Messerspitze Sriracha-Sauce
1/2 Eiweiß

Außerdem
ca. 25 Wan-Tan-Blätter
1/2 Eiwe zum Bestreichen der WanTan-Blätter

Zubereitung

Wan-Tan-Füllung
Hähnchenschenkel abwiegen und einen entbeinen, je nach Fleischausbeute und Größe der Schenkel evtl. noch einen weiteren am Gelenk halbieren und eine Hälfte für die Füllung verwenden, die restlichen Hähnchenteile beiseite stellen.

Wan-Tan-Füllung vor dem Pürieren
Die Haut der Hähnchenschenkel entfernen und das Fleisch vom Knochen befreien. Die Sehnen so gut es geht entfernen und herausziehen. Das Fleisch grob klein- schneiden und in den Mixtopf geben.
Die Frühlingswiebeln putzen, grob kleinschneiden, die Pilze ebenfalls putzen. Beides in den Mixtopf geben und zusammen mit dem Knoblauch und dem gewaschenem Koriander (die Wurzel zu schälen ist nicht notwendig) 5 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern. Mit einem Spatel vom Mixtopfrand runterschieben und die Soja- und Srirachasauce, Sesamöl, Salz und das halbe Eiweiß dazugeben. 5 Sekunden auf Stufe 4 vermengen, dann die Füllung in eine Schüssel umfüllen und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Die Füllung kann auch problemlos bereits am Vorabend zubereitet werden.

Fertige Wan-Tan-Füllung
Brühe
Den Gareinsatz in dem Mixtopf einsetzen. Hähnchenschenkel am Gelenk zerteilen und zusammen mit den restlichen Zutaten in den Einsatz geben. Sollte noch Platz sein, die Knochen von der Wan-Tan-Füllung dazugeben, bzw. ganz nach unten legen.

Hühnersuppe mit Hähnchenschenkeln und Aromaten
Mit der Brühe auffüllen und 45 Minuten bei 95°C auf Stufe 1 kochen. In der Zwischenzeit die Wan-Tans vorbereiten. 
Den Gareinsatz mit dem Spatel herausnehmen, die Hähnchenschenkel beiseite legen und etwas abkühlen lassen - das ausgekochte Gemüse entsorgen. Die Haut von den Schenkeln entfernen, das Fleisch in Stücke zupfen und abgedeckt für später beiseite stellen.

Wan-Tans in Arbeit
Wan-Tan (ergibt ca. 25)
Ca. 30 (ein paar in Reserve) Wan-Tan-Blätter aus der Packung nehmen und in einem Gefrierbeutel oder mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt, Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Rest der Blätter wieder einfrieren. 
Die Blätter nebeneinander hinlegen und jeweils einen TL Füllung darauf geben. Die Kanten mit etwas von dem verbliebenen Eiweiß bestreichen, dann eine Kante übereck einschlagen und so festdrücken, das keine Luft im Wan-Tan verbleibt. Die beiden Außenkanten einschlagen, ebenfalls mit etwas Eiweiß bestreichen und festdrücken, so dass kleine Wan-Tan entstehen, die aussehen wie Tortellini. 

Gemüse im Varoma
Suppe
Den Einlegeboden des Varoma leicht einölen und die Wan-Tan daraufsetzen. Varoma verschließen und auf den Mixtopf setzen. 8 Minuten auf Varomastufe garen, in der Zwischenzeit die Gemüse waschen und putzen, dafür die Pilze je nach Größe vierteln oder in Scheiben schneiden, die Stiele des Pak Choi vereinzeln und die Blätter abschneiden. 
Den Varoma-Einlegeboden mit Deckel beiseite stellen und das Gemüse in den Varoma geben. Dabei ganz unten den Mais und die Pak-Choi-Stiele, dann die Pilze und zu oberst die Pak-Choi-Blätter stapeln. 
Den Einlegeboden mit den Wan Tan wieder aufsetzen und nochmals 8 Minuten auf Varomastufe garen.

fertige Wan-Tan im Varoma
Das Fleisch, Gemüse, Sojasprossen und Wan Tan auf Schalen verteilen und mit der Brühe übergießen. Nach Geschmack mit frischem Koriander und Limettenvierteln servieren.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.thermomix.vorwerk.de* zustande gekommen, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle entsprechend gekennzeichnten Links sind Affiliate- oder Kooperationslinks

Gua Bao mit geschmortem Schweinebauch

Burger sind ja bereits seit einiger Zeit sprichwörtlich in aller Munde. Wo man auch hinschaut, überall gibt es Burger. Ich reihe mich in die Schar der Burgerjunkies ein, denn auch ich lasse so einiges für einen saftigen Burger mit Käse, knusprigem Speck und geschmorten Zwiebeln stehen - wahlweise auch gerne noch mit gebratenen Champignons, Avocado oder Erdnussbutter ❤.

Burger können aber auch anders, es muss nicht immer zwangsläufig die amerikanische Version mit Rindfleisch-Patty und BBQ-Sauce sein, sehr lecker sind auch diese Gua Bao, quasi die taiwanesische Version eines Burgers, bzw. durch die chinesische Zubereitung des Schweinebauchs, eine taiwanesisch-chinesische Koproduktion. 

Gua Bao mit geschmortem Schweinebauch
asiatischer Dämpfkorb
Die Buns (also Burgerbrötchen) werden für diese Art Burger nicht im Backofen gebacken, sondern gedämpft. Wer hat, kann das bequem in einem Dampfgarer machen, traditionell sind aber Bambusdämpfer* oder diese Metallversion, wie ich sie habe, üblich.

Den geschmorten Schweinebauch habe ich Euch bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Diesmal habe ich das Fleisch aus Bequemlichkeit einfach nur im Stück geschmort, Ihr könnt es aber wie im Rezept angegeben zubereiten, dann ist es gleich portioniert. 
Sowohl die Buns, als auch das Fleisch lassen sich prima aufwärmen, wenn also etwas übrig bleibt, gibt's die Gua Bao am nächsten Tag einfach noch einmal ;o) 

Das Rezept für die Buns stammt aus Stevan Pauls Buch Auf die Hand*, ich habe es nur durch etwas Honig und eine exakte Angabe der Salzmenge ergänzt, die fehlt leider im Originalrezept. 

Süßer Schweinebauch mit schwarzem Essig
Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!Nun hätte ich doch fast meinen eigenen Blogevent vergessen! Natürlich sind diese Gua Bao, bzw. der geschmorte Schweinebauch auch ein ganz aus- gezeichneter Sonntagsbraten!
Wie immer, habe ich auch dieses Stück Fleisch bei der Metzgerei Dreymann gekauft. Bei den Schweinen handelt es sich um Kreuzungen alter Schweinerassen, wie Bentheimer, Duroc, Angler-Sattelschwein und Pietrain. Das Fleisch ist naturgemäß fetter als das von Tieren aus Massentier- haltung. Es ist daher besonders wichtig, bei der Bestellung, bzw. beim Kauf des Schweinebauchs daraufhinzuweisen, wofür der Schweinebauch gedacht ist, da der Bauch eines Schweines unterschiedlich fett ist und Ihr wollt ja gerne das weniger fette Stück, damit es besonders lecker wird. 


MakingOf Gua Bao
Gua Bao - gedämpfte Burgerbrötchen

Zutaten für 6 Burgerbrötchen 
350 g Mehl, Type 405
10 g Hefe
175 ml Wasser
1 EL Rapshonig 
2 EL Rapsöl 
7 g Salz

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe hineinbröckeln und den Honig dazugeben. Mit Wasser auffüllen und ca. 15 Minuten stehen lassen, damit sich die Hefe auflöst und aktiviert wird. Das Öl und Salz dazugeben und alles einige Minuten mit der Küchenmaschine zu einem sehr glatten Teig verkneten.
Abgedeckt ca. 1 Stunde stehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Den gegangenen Teig abschlagen und auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher von ca. 11 cm 6 Kreise (alternativ einer entsprechend großen Schüssel) ausstechen. 
Aus Backpapier kleine Stückchen zuschneiden und eine Seite der Teigkreise damit bedecken. Die andere Seite darüberklappen und die Gua Bao-Teiglinge auf ebenfalls zugeschnittene Backpapierstücke setzen. 

Wasser in einem Dampfgarer zum Kochen bringen und die Buns mit dem Backpapier in den Dampfgarer setzen. Den Deckel aufsetzen und die Buns 12-15 Minuten dämpfen. Während des Garens auf keinen Fall den Deckel anheben, da die Buns sonst zusammenfallen. 

Gua Bao, vorher/nachher
Asiatische Mixed Pickles Karotten
Zutaten
250 g Karotten
150 g Sojabohnensprossen, frisch
100 g Salatgurke
1 kleine Chilischote
250 g Wasser
125 g Reisessig
75 g Rohrohrzucker 
7 g Salz 
ein 2 cm langes Stück frischer Ingwer, in feine Scheiben geschnitten
 
Zubereitung
Die Karotten schälen und in Julienne schneiden, die Sojabohnenprossen gründlich waschen, die Gurken in dünne Scheiben schneiden und in ein TwistOff-Glas geben. Wasser, Essig, Zucker, Salz und Ingwer zum Kochen bringen, dann über das Gemüse gießen und das Glas fest verschließen. Eine Woche im Kühlschrank ziehen lassen.


Gua Baos mit geschmortem Schweinebauch
Zutaten
gedämpfte Burgerbuns (s.o.)
asiatische Mixed Pickles (s.o.)
100 g gesalzene und geröstete Erdnüsse, grob gemörsert
Koriander
Frühlingszwiebel, längs in Streifen geschnitten 

Zubereitung
Die Buns mit etwas Sweet Chili Sauce bestreichen und mit Mixed Pickles belegen. Den in dünne Scheiben geschnittenen Schweinebauch darauf verteilen und mit etwas Bratensauce beträufeln. Koriander und Frühlingszwiebel darübergeben und mit etwas Erdnussbröseln bestreut servieren.

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce aus der essen & trinken [Verlosung & Reklame]

Heutzutage gibt es ja mindestens genausoviele Kochzeitschriften wie Koch- sendungen im Fernsehen. Viele kommen und verschwinden auch genauso schnell wieder, aber nur wenige bleiben dauerhaft bestehen. Die essen & trinken gibt es dagegen schon so lange ich denken, bzw. kochen kann. 
Ein Muss waren für mich schon früher immer die Ausgaben in der Vorweihnachtszeit, in denen die aktuellen Plätzchenrezepte vorgestellt wurden. Von diesen Sonderheften habe ich auch heute noch einige und hüte sie sorgfältig.

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce
Im Laufe der Jahre und im Vergleich zu den vielen anderen Kochzeitschriften, mutete die essen & trinken zuletzt ein wenig "altbacken" an - sie war mittlerweile in die Jahre gekommen. Das hat sich aber jetzt gründlich geändert, denn die Zeitschrift wurde gerade einmal gründlich generalüberholt und hat einen frischen neuen Anstrich erhalten. 
Das neue Layout, aber auch die Rezeptfotos und Rubriken wie Die schnelle Woche, in der alltagstaugliche, aber trotzdem raffinierte Rezepte vorgestellt werden, sprechen nun auch verstärkt junge Hobbyköche an. Generell hat sich, das  Gefühl habe ich zumindest, der Anteil vegetarischer Rezepte erhöht und überhaupt steckt die aktuelle essen & trinken randvoll mit großartigen Rezepten, die viel Lust zum Nachkochen bereiten.

essen & trinken August 2015
Die Rezepte sind eine schöne Kombination aus schnellen, auch für ungeübte Hobbyköche einfach umzusetzende, aber auch aufwendigeren Rezepten für besondere Gelegenheiten. Rubriken und Beiträge wie Die italienische Reise, Alles auf den Kopf gestellt, Craft Beer-Präsentationen und viele mehr sprechen sowohl junge, aber auch erfahrene Leser an. 

essen & trinken August 2015
Gewinne, Gewinne, Gewinne!

Zur Feier der neuen, schöneren und besseren essen & trinken habe ich heute noch eine Kleinigkeit für Euch, ich verlose nämlich unter allen Lesern zwei Jahres-Abos, d.h. zweimal jeweils 1 Abonnement für 1 Jahr!
Hinterlasst mir bitte bis spätestens Sonntag, den 26.07.2015, 21.00 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag und verratet mir, was Euch besonders an einer Kochzeitschrift interessiert. Sind es ausschließlich die Rezepte oder evtl. kulinarische Reiseberichte? Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Getränketipps? Ich bin sehr gespannt!
Alle, denen die Glücksfee (also ich ;o) ) nicht hold ist, können die essen & trinken übrigens hier* abonnieren.

Teilnahmeregeln
Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt und seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Ihr müsst auf jeden Fall einen kompletten Klarnamen (d.h. Vor- und Nachname) hinterlegen und bei Blogger eingeloggt sein, oder eine gültige E-Mail-Adresse angeben, damit ich Euch im Gewinnfall kontaktieren kann. Die Gewinner werden im Laufe der nächsten Woche per Mail informiert.
Die Voraussetzung zur Teilnahme ist die Beantwortung der Gewinnspielfrage. Der Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen und der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
Mit der Teilnahme erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass seine/ihre Adresse an den Sponsor zwecks Versand des Gewinns weitergeben wird.
Wenn sich der Gewinner nicht innerhalb von 7 Tagen nach der Auslosung meldet, wird der Gewinn erneut unter den bisherigen Teilnehmern verlost.
essen & trinken August 2015
Schon beim allerersten, flüchtigen Durchblättern haben mich direkt drei Rezepte angesprochen, die ich alle bereits nachgekocht habe und Euch gerne in den nächsten Wochen vorstellen möchte - wahrscheinlich kommt auch noch mehr dazu, diese Ausgabe spricht mich nämlich wirklich sehr an. 
Den Anfang machen heute diese Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce, ein leichtes Pastagericht, das besonders bei den aktuellen Temperaturen ganz besonders lecker schmeckt. Für den Gatten gab es Spaghetti Cacio e Pepe, er mag ja keine Pilze ;o)

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce

Sobanudeln mit Shiitake-Sojasauce
Zutaten 
4 getrocknete Shiitake-Pilze
500 ml Wasser
3 EL Fischsauce*
1 EL Rohrohrzucker
2 confierte Knoblauchzehen
200 g frische Shiitakepilze
2 EL frischer Ingwer, geschält und in feine Scheiben geschnitten
150 g Rettich
1 EL geröstete Sesamsaat 
1/2 Beet Kresse
250 g Sobanudeln
2 EL geröstetes Sesamöl*
Salz und Pfeffer
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Zubereitung
Die getrockneten Schiitakepilze mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Die Soja- und Fischsauce, Reiswein, Zucker, Ingwer und Knoblauch dazugeben und nochmals für ca. 15 Minuten auf ungefähr 400 ml einkochen lassen.

Die Pilze putzen und je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. Die Stiele zu der Sauce geben. Beiseite stellen. Die Sesamsaat in der Pfanne behutsam goldbraun rösten, dabei aufpassen, dass der Sesam nicht verbrennt. Er ist fertig, sobald er beginnt zu knistern und angenehm duftet. Auf einen kleinen Teller geben und ebenfalls beiseite stellen. Den Rettich schälen, fein reiben und gut ausdrücken. Mit den Händen zu 4 kleinen Bällchen formen.

Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin bei starker Hitze goldbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. In der Zwischenzeit die Nudeln gar kochen, abgießen und abschrecken. 
Die Sauce durch ein Haarsieb gießen, die Pilze und die Nudeln dazugeben und alles durchschwenken. Nudeln mit Pilzen und Sauce auf Schüsseln verteilen, den Rettich dazugeben und mit Schnittlauch, Kresse und Sesam bestreut servieren.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.essen-und-trinken.de* entstanden, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

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Onigiri mit Karotten-Kinpira, inkl. MakingOf Sushireis

Zu einem unserer letzten Foodbloggertreffen hier in Hamburg brachte Daniela diese großartigen kleinen Reishappen mit, die kaum länger als 5 Minuten überlebt haben und schneller vom Servierteller verschwunden waren, als man "Onigiri mit Karotten-Kinpira" sagen kann.
Ich hab sie seitdem bereits einige Male gemacht, aber jedes Mal gedacht "Ach, ein Bild kannste auch das nächste Mal machen, jetzt wird schnell gegessen" - letzte Woche konnte ich mich aber endlich einmal zusammenreißen und hab das langersehnte Bild gemacht, kann dieses tolle Rezept also auch endlich mit Euch teilen.

Onigiri mit Karotten-Kinpira
Wie immer habe ich das Rezept etwas abgewandelt und die Mengen angepasst. Die hier angegebene Menge ergibt ungefähr 12 Onigiri und sollte für ca. 3-4 Personen ausreichen.
Die Onigiri-Formen bekommt Ihr im Asiashop oder natürlich auch bei Amazon. Es gibt die normalen dreieckigen*, die ich auch am liebsten verwende, aber auch Kugeln oder die wildesten Motivförmchen - für den Fall, dass Ihr lieber Hello Kitty-Onigiri mögt ;o)

Sushi-Reis

Sushi-Reis
Zutaten
500 g Sushi-Reis
600 g Wasser
1 postkartengroßes Stück Kombu*
6 EL Reisessig*
3 EL Zucker 
1 1/2 TL Salz

Zubereitung 
Den Sushireis in ein Sieb geben und im Spülbecken in kaltem Wasser sorgfältig waschen, bis das Wasser klar bleibt. Je nach Reis können da zwei bis drei Wasch- gänge notwendig sein. Unter klarem Wasser abspülen und ca. 30 Minuten abtropfen lassen. 
Den Reis mit dem Wasser in einen Topf geben und das Stück Kombu darauflegen. Damit er sein Aroma optimal entfalten kann, die Oberfläche mehrfach einritzen oder das Stück einschneiden. 
Bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen, dann die Temperatur stark reduzieren (bei mir genügt Stufe 1 von 9) und den Reis ca. 15 Minuten dämpfen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit den Essig mit Zucker und Salz zum Kochen bringen und Rühren, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Beiseite stellen. 

Den Kombu entfernen und die Essigmischung über dem Reis verteilen und behutsam unterheben. In eine möglichst weite Schüssel umfüllen und dort komplett auskühlen lassen.

Karotten-Kinpira
Karotten Kinpira
Zutaten 
2-3 mittelgroße Karotten (ca. 300 g)
3 EL geröstetes Sesamöl*
3 EL helle Sojasauce*

2 EL ShaoXing* (nicht zum Trinken, sondern ausschl. zum Kochen gedacht)
1/4 TL Piment d'Espelette oder ein anders Chilipulver nach Geschmack

2 TL schwarzer Sesam
Evtl. noch etwas Salz
Noriblätter

Zubereitung
Die Karotten waschen und schälen, dann grob raspeln. In einer Pfanne anschwitzen und mit der Sojasauce und dem ShaoXing-Reiswein ablöschen. Einköcheln lassen und mit Piment d'Espelette und je nach Geschmack, etwas Salz würzen. Schwarzen Sesam dazu geben, verrühren und zum Abkühlen beiseite stellen. 

Eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Reisessig parat stellen und die Hände, sowie die Onigiri-Formen* darin befeuchten, dann löst sich der Reis später besser.

Einen guten EL Sushireis in die Form geben und mit einem TL verteilen. Ich drücke in die Mitte eine kleine Vertiefung, dann passt mehr Füllung rein. 2 TL Füllung darauf geben und mit einem weiteren EL Reis bedecken. Den Deckel der Presse auflegen und festdrücken. 
Onigiri vorsichtig aus der Form drücken und ein zugeschnittenes Stück Norialge (Noriblatt längt halbieren und in ca. 2-3 cm breite Streifen schneiden) drumherum- legen.
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