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Beschwipste Mandarinen mit Vanille und Kardamom

Ich hoffe, Ihr seid meines Weihnachtsmarathons noch nicht müde, denn heute beginnt zwar eine Woche, es geht aber inhaltlich im Prinzip genauso weiter, wie die letzte endete, weihnachtlich nämlich - Ihr habt es Euch bestimmt schon gedacht. 
Das heutige Rezept ist nicht nur ein wenig weihnachtlich und eignet sich hervorragend zum Verschenken, es kann außerdem noch eingeweckt werden und wie ich dazu stehe wisst Ihr ja sicher. Ich liebe das Einwecken und Haltbarmachen von Lebensmitteln!

Beschwipste Mandarinen mit Vanille und Kardamom
Die beschwipsten Mandarinen, die ich Euch heute mitgebracht hab, könnt Ihr entweder jetzt schon ganz entspannt zubereiten und dann wie schon erwähnt für später einwecken, oder auch auf den letzten Drücker einlegen und zeitnah, vielleicht ja sogar als Weihnachtsdessert, servieren. Sie schmecken ganz wunderbar als Beilage zu Waffeln, Vanilleeis oder Crêpes oder Ihr macht es so wie ich und beides auf den Teller, Eis UND Crêpes, dann ist die Mischung absolut perfekt. 
Den hochprozentigen Sirup könnt Ihr entweder wie er ist als Sauce dazureichen oder Ihr montiert ihn mit eiskalter Butter auf, dann ist er noch ein wenig cremiger. 

Wenn Ihr die Mandarinen nicht einweckt, solltet Ihr sie auf jeden Fall einen Tag durchziehen lassen, damit das Aroma richtig in die Mandarinen und umgekehrt, auch in den Sirup ziehen kann. 

Beschwipste Mandarinen mit Crêpes und Vanilleeis
Zutaten für 2 500-ml-Gläser
ca. 15 kleine, möglichst feste Mandarinen
6 grüne Kardamomkapseln*
1 Vanilleschote*
300 ml Wasser
250 g Zucker
150 ml Cognac*

Zubereitung
Wasser, Cognac und Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Solange Rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Den Kardamom in einem Mörser etwas anknacken, die Vanilleschote längs aufschneiden und das Vanillemark mit den Kardamomkapseln und der ausgekratzten Schote dazugeben. Beiseite stellen.
In der Zwischenzeit die Mandarinen vorbereiten. Dafür die Mandarinenschale entfernen und darauf achten, dass die Mandarinen nicht auseinanderfallen. Die geschälten Mandarinen in kaltes Wasser legen, dann lassen sich weiße Schalenreste einfach mit einem Messer abschaben. Die so vorbereiteten Mandarinen auf einem Küchenpapier abtropfen und trocknen lassen.

Die Mandarinen nun einmal quer durchschneiden, evtl. vorhandene Kerne entfernen und auf die zuvor sterilisierten Gläser verteilen. Kardamom und Vanilleschoten dazugeben, den Zuckersirup nochmals aufkochen und über die Mandarinen gießen. Die Gläser gut verschließen und die Mandarinen mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Zur längerfristigen Haltbarmachung können die Mandarinen eingeweckt werden. Dazu werden die frisch befüllten Gläser nebeneinander in einen großen Topf gestellt. Der Topf sollte so hoch sein, dass man ihn mit einem Deckel verschließen kann. Soviel heißes Wasser angießen, dass die Gläser zu ⅔ im Wasser stehen und das Wasser bei geschlossenem Deckel auf 80°C erhitzen. Sobald die Temperatur erreicht ist, das Wasser 20 Minuten köcheln lassen, dann die Gläser herausnehmen und komplett abkühlen lassen. 
Beschwipste Mandarinen mit Vanille und Kardamom
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Pfeffernüsse

Das dritte Keksrezept der diesjährigen Weihnachtssaison ist wieder ein traditioneller Klassiker, den ich aber ein wenig aufgepeppt habe, also doch nicht so ganz hundertprozentig klassisch, sondern nur zu ungefähr 98%. 
Kennt Ihr Pfeffernüsse? Das sind diese leckeren kleinen Lebkuchendinger mit Pfeffer (ja, der kommt da tatsächlich rein) und einem zuckersüßen Guss obendruff. Ich mochte diese Lebkuchenart, neben denen mit Schokoladenüberzug, schon früher besonders gerne, also wurde es hohe Zeit, dass ich auch ein Rezept dafür blogge. 

Pfeffernüsse
Weil dieser Lebkuchenteig mindestens eine Woche ziehen sollte, bis er verbacken wird, solltet Ihr am besten gleich morgen die Zutaten kaufen und den Teig zubereiten. Dann stellt Ihr ihn in eine ruhig Ecke der Küche und in 1-2 Wochen gibt's dann wunderbare kleine Pfeffernüsschen. 

Pfeffernüsse vor und nach dem Backen
Mein ganz besonderer Beitrag zu diesem Keksklassiker sind in diesem Fall die rosa Pfefferbeeren, die ich nicht nur der Optik wegen, sondern natürlich auch wegen des Geschmacks auf dem Guss verstreue. Wenn Ihr diesen Geschmack nicht mögt, dann lasst sie einfach weg und schwubbs, Ihr habt ganz traditionelle Pfeffernüsse. 

Pfeffernüsse vor und nach der Glasur
Zutaten
250 g Honig
100 g brauner Zucker
50 g Butter
½ TL Salz
½ TL frisch gemahlener Pfeffer
500 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
½ TL Hirschhornsalz
1 Ei

Außerdem
250 g Puderzucker
3 EL Milch
rosa Pfefferbeeren zur Dekoration

Zubereitung
Den Honig mit dem Zucker und der Butter in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Die Hitze reduzieren und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis sich der Zucker gelöst haben. Den Topf von der Platte ziehen und das Salz, Lebkuchen-gewürz, sowie den frisch gemahlenen Pfeffer unterrühren. Beiseite stellen, bis sich die Masse abgekühlt hat. 
Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln und dem Hirschhornsalz verrühren. Das Ei und die abgekühlte Sirupmasse dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt über Nacht, besser aber ca. 1 Woche durchziehen lassen. 
Aus dem Teig kleine Kugeln formen und nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 10-15 Minuten backen, bis die Kugeln leicht gebräunt sind. Pfeffernüsse auf einem Kuchenrost komplett abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit den gesiebten Puderzucker mit der Milch zu einem glatten Guss verrühren und die Pfeffernüsse damit bestreichen. Nach Geschmack mit zerstoßenen rosa Pfefferbeeren dekorieren.
Pfeffernüsse

Aniszwieback

Keks, oder besser gesagt, Zwieback gefällig?
Es ist Sonntag, ich bin ausnahmsweise pünktlich vorbereitet, also hab ich auch wieder ein neues Keksrezept für Euch. Diesmal gibt es doppelt gebackenen Aniszwieback, der wunderbar zum Vorweihnachtstee, -kaffee, aber auch -punsch schmeckt. 

Wenn Ihr also ein leckeres Gebäck zum Dippen sucht und genauso gern Anis mögt wie ich, liegt Ihr bei diesem Zwieback genau richtig und solltet Ihr tatsächlich lieber Zimt mögen, warum auch immer, dann tauscht den Anis einfach durch Zimt aus.

Aniszwieback
Zutaten
7 Eier
300 g Rohrohrzucker
300 g Mehl, Type 405
1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver (8 g)
100 g Maisstärke
2 EL Anis, gemahlen
1/4 TL Salz
Saft von 1 Zitrone

Zubereitung
Die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel über dem Wasserbad mehrere Minuten schaumig schlagen. 
Mehl und Speisestärke darübersieben, Anis, Salz und Zitronensaft dazu geben und mit einem Schneebesen sehr behutsam unterheben. 
Auf einem schmalen, mit Backpapier ausgelegten Backblech (ich verwende dieses von Ikea*) verstreichen und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen lassen. 
An nächsten Tag den Zwiebackteig bei 180°C für 30 Minuten hellbraun backen. Etwas abkühlen lassen, bis der Teig noch warm ist und mit einem scharfen Messer in ca. 3 cm dicke Stücke schneiden. Mit einer Schnittfläche nach unten auf dem Backblech legen und nochmals bei 150°C für 20-30 goldbraun backen. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in einer Dose aufbewahren.

Quelle: Alles Hausgemacht*, *Affiliatelink

Dingelingeling... Hiermit läute ich so ganz langsam die Vor-Vor-Vorweihnachtszeit ein

Ich weiß nicht, ob es Euch schon aufgefallen ist, aber wir bewegen uns mit ganz großen Schritten auf Weihnachten zu. Die Vorweihnachtszeit steht quasi direkt vor der Tür und auch bis Heiligabend sind es nur noch 57 Tage. 57 Tage sind noch ewig hin, sagt Ihr? Ha, von wegen!
  1. Rast die Zeit so schnell, dass wir uns nur einmal umdrehen müssen und schon steht Heiligabend vor der Tür
  2. Wollt Ihr ja schließlich auch schon vor Weihnachten Kekse und andere Leckereien essen
  3. Muss das ein oder andere Rezept noch n büschen ziehen, bis wir es verschenken können und
  4. Wollen Weihnachtsgeschenke ja auch gut geplant sein. 
Ich habe deshalb, und weil ich insgesamt ein riesiges Weihnachtsprogramm geplant habe (mal gucken, was ich davon wirklich schaffe - mein Kalender platzt auf jeden Fall aus allen Nähten), beschlossen, in diesem Jahr schon sehr früh in die Weih-nachtssaison zu starten und möchte Euch mit sofortiger Wirkung gaaanz viele Rezepte für selbstgemachte kulinarische Geschenke vorstellen, denn was die Super-märkte können, dass kann ein kleiner Kuriositätenladen erst Recht!
Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass es ab sofort nur noch Weihnachtskram gibt, aber thematisch könnt Ihr Euch langsam aber sicher schon mal darauf einstimmen.
Geschenke aus der Küche
Natürlich hab ich in den vergangenen Jahren auch schon eine mittlerweile sehr ansehnliche Sammlung an Rezepten für kulinarische Geschenke zusammen-getragen, die kennt Ihr sicher bereits rechts aus meiner Sidebar, denn dort ist die Liste dauerhaft verlinkt und wahrscheinlich werdet Ihr da auch das ein oder andere passende Rezept finden, nichtsdestotrotz brauche ich aber natürlich auch immer wieder neues Material und gehe deshalb gerade vollmotiviert in die Vorproduktion. 
Sonntags möchte ich Euch ab sofort jeweils ein neues Kekrezept vorstellen und zwischen den normalen Rezepten in der Woche auch das ein oder andere (vor-)-weihnachtliche. 
Ich hoffe, ich kann Euch mit meiner Sammlung dazu animieren, in diesem Jahr ganz viel selbst zu machen, denn diese Geschenke sind doch viel schöner als alles, was Ihr kaufen könnt. In diesem Sinne: ein vor-vor-vorweihnachtliches HoHoHo :o)

Weihnachtsburger mit Ente, Grünkohlpesto und Cumberlandzwiebeln

Tadaaaa, das isser nun, mein Mädchen-Weihnachtsburger im Festgewand. Schick hat er sich gemacht und das kleine Pinke rausgeholt und weil ich in diesem Jahr so ganz und gar nichts Vorweihnachtliches im Programm hatte, hab ich sogar die Weihnachtskugeln entstaubt und das Gesamtwerk damit ordentlich ausgeschmückt. Beeindruckend, oder? Jetzt ist auch im Kuriositätenladen endlich Weihnachten, wenn auch ein wenig verspätet :o)

Weihnachtsburger mit Ente, Grünkohlpesto und Cumberlandzwiebeln
Die klassischen Weihnachtsfarben sind ja rot und grün, ich hab das Thema farblich ein wenig moderner interpretiert und bin auf pink umgeschwenkt. Gefällt mir eh viel besser als rot und rotfärbende Lebensmittel sind im Dezember ja auch nicht an jeder Ecke zu finden. Rote Bete ist dagegen nicht nur saisonal, sondern kommt auch von ums Eck, genauso wie der Grünkohl für das Grünkohlpesto und selbst die Ente wurde vor den Toren Hamburgs aufgezogen. Saisonal, regional und Pink! 

Entenbrust und -keulen
Mein Käse der Wahl war mal wieder der Brie de Meaux, mein absoluter Lieblingsbrie und ein großartiger Burgerkäse. Esst mehr Brie auf Euren Burgern! Ach was, esst generell mehr Brie, Brie ist sooo lecker! 
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal eine Lobrede auf den Brie halte, aber so ändert sich der Geschmack im Laufe der Zeit. Vor zwei Jahren hab ich noch einen riesigen Bogen um jeden gereiften Käse gemacht und außer Gouda und Butterkäse nichts gegessen, jetzt schnappe ich mir jeden Brie, der mir über den Weg läuft. Vorausgesetzt, es ist ein leckerer Brie ;o)

Bei der Ente habe ich auf Anraten meines Schlachters eine Mischung aus Brust und Keule verwendet. Das Fleisch habe ich vom Knochen gelöst, die Haut abgezogen und dann, wie schon hier gezeigt, gewolft und zu Patties gepresst.

karamellisierte Apfelspalten
Besonders lecker hat mir mal wieder die fruchtige Komponente auf dem Burger gefallen. In diesem Fall waren das karamellisierte Apfelspalten und Cumber- landzwiebeln. Beides kombiniert mit dem saftigen Patty, dem würzigen Pesto und dem geschmolzenen Käse ist der absolute Wahnsinn. 

Als Beilage hab ich übrigens Grünkohlchips zubereitet - ungefähr 5 Jahre, nachdem der Trend aus USA hier rübergeschwappt ist. Das Rezept dafür gibt's dann übermorgen. 

Weihnachtsburger mit Ente, Grünkohlpesto und Cumberlandzwiebeln
Zutaten für 4 Burger
3 Entenkeulen und 1 Entenbrust (ausgelöst insgesamt ca. 760 g Fleisch)
ca. 150 g Brie de Meaux
2 Äpfel 
Butter
1 Prise Salz
1 EL Honig
Pfeffer
Butterschmalz

Außerdem
4 Rote Bete Bagel (1/2 Rezept)

Zubereitung
Die Haut der Entenkeulen abziehen und die Entenkeulen entbeinen, so gut es geht die Sehnen entfernen (der Rest wird anschließend durchgewolft). Die Entenbrust ebenfalls abziehen und in grobe Würfel schneiden. Beides durch die grobe Scheibe des Fleischwolfs* drehen jeweils 190 g abwiegen und mit einer Burgerpresse* zu Patties formen. Abgedeckt beiseite stellen. 
Äpfel waschen, das Kerngehäuse mit einem Ausstecher entfernen und quer in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen, mit einer Prise Salz würzen und die Apfelscheiben darin von beiden Seiten anbraten. Den Honig dazugeben und alles durchschwenken. Mit Pfeffer würzen und beiseite stellen. 

Eine Grillpfanne* langsam auf volle Temperatur aufheizen, dann die Temperatur wieder um 1/3 reduzieren. Ganz leicht mit Butterschmalz ausstreichen und die Entenpatties von jeder Seite je nach persönlicher Vorliebe ungefähr 3 Minuten braten. Dabei unbedingt nur einmal wenden. 
In der Zwischenzeit den Brie in Scheiben schneiden und sobald das Fleisch gewendet wurde, damit belegen. Die Patties schmecken natürlich besonders gut, wenn sie innen noch rosa sind. 

Die Bagel durchschneiden und auftoasten. Die Unterseite mit etwas Grünkohlpesto bestreichen, dann einen  Entenpatty daraufsetzen. Mit jeweils zwei Apfelscheiben belegen und noch einen EL Cumberlandzwiebeln daraufgeben. Mit der Bageloberseite servieren.
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Weiter geht die Etiketten- und Verpackungssuche für Weihnachten!

Eine meiner meistbesuchten Blogseiten ist aktuell die Übersicht, in der ich Etiketten- Deko- und Verpackungslinks gesammelt habe. Ist klar, wir steuern ja auch direkt auf Weihnachten zu. Wie in jedem Jahr tut sich da natürlich eine ganze Menge und es sind sicher noch viele tolle Etiketten- und Dekoanleitungen dazu- gekommen, die sich lohnen würden, in meiner Auflistung mit aufzuführen. 

Fallen Euch interessante Links ein, die ich mit in die Liste aufnehmen sollte? Dann bitte her damit, damit wir alle was davon haben und unsere Weihnachtsgeschenke auch in diesem Jahr wieder besonders schick präsentiert werden. 

Ach so, und wenn Ihr noch nicht wisst, womit Ihr Eure Lieben in diesem Jahr verwöhnen sollt, werft unbedingt einen Blick in meine Auflistung mit Geschenken aus der Küche, da ist bestimmt auch für Euch was mit dabei!

Kekse und Plätzchen

Lokum ~ Turkish Delight ~ Rahat Lokum

Jippieeeh, ich hab es tatsächlich geschafft und jetzt schon ein kulinarisches Geschenk aus der Küche fertig bekommen! Ihr seid wahrscheinlich schon durch, ich lege jetzt so richtig los ;o)

Lokum stand schon ganz lange auf meiner ToDo-Liste, in den letzten Jahren bin ich aber nicht dazu gekommen und hab es immer ein wenig vor mir hergeschoben - auch weil ich dachte, dass die Herstellung mordskompliziert und aufwendig ist, dabei ist das ein Kinderspiel, sehr einfach gemacht und dazu noch extrem günstig.

Lokum ~ Turkish Delight ~ Rahat Lokum
Das Rezept für dieses Konfekt hab ich bei YouTube gefunden, als ich eine praktische Anleitung gesucht habe. In dem Video könnt Ihr Euch sehr schön ansehen, welche Konsistenz die Lokummasse haben soll. 
Ich hab auf die Zugabe von Lebensmittelfarbe verzichtet, da das Lokum durch den eingekochten Zuckersirup auch ohne künstliche Farbstoffe eine sehr schöne leicht gelbe Farbe bekommt. Sieht mindestens genauso hübsch aus wie in knallrot, oder nicht? 

Zuckersirup
Die fertige Masse ist zwar recht klebrig, wenn man den Lokumblock aber gut mit der Puderzucker-Stärkemischung einreibt, kann man mit einem scharfen Messer ganz wunderbar kleine Würfel rausschneiden oder auch mit einem Keksaustecher Motive ausstechen.

Lokum in Scheiben

Zum Aufbewahren belasst Ihr die geschnittenen Lokumwürfel am Besten in der Puderzuckermischung, dadurch kleben sie nicht nur nicht aneinander, sondern sie bleiben auch frisch und schwitzen nicht. Zum Verschenken könnt Ihr sie aber natürlich auch sehr gut in Tütchen oder Boxen verpacken. 
Dadurch, dass Lokum eigentlich nur aus Wasser, Stärke, Zucker und Aroma besteht, ist es sehr lange haltbar.

Lokum ~ Turkish Delight ~ Rahat Lokum Zutaten 
800 g weißer Zucker
375 ml Wasser
1 EL Zitronensaft

500 ml Wasser
1 TL Weinsteinbackpulver
120 g Maisstärke
2 EL Orangenblüten- oder Rosenwasser

Außerdem
110 g Puderzucker
20 g Maismehl

Zubereitung
Zucker und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und solange köcheln lassen, bis der Sirup auf 115°C erhitzt ist.
In der Zwischenzeit kaltes Wasser in einen Topf geben und das Backpulver und die Maisstärke mit einem Mixer glatt rühren. Zum Kochen bringen, dabei aber stetig weiterrühren. Von der Platte ziehen und beiseite stellen. 

Den Sirup nach und nach in die Maisstärkemasse einrühren, bis eine puddingartige Konsistenz erreicht ist. Erneut aufkochen lassen, dann bei geringer Hitze ca. eine Stunde köcheln lassen. Aufpassen, dass die Masse nicht ansetzt und immer wieder rühren. 

Eine Auflaufform ölen, mit Backpapier auslegen und auch das Packpapier leicht ölen. Die Lokummasse einfüllen, glattstreichen und mehrere Stunden bei Zimmer- temperatur erkalten und festigen lassen. 

Puderzucker und Maisstärke durchsieben und in eine Schüssel oder Aufbewahrungs- dose geben. Die Oberfläche des Lokums damit bestreichen. Lokum auf ein Holzbrett stürzen und auch die Unterseite mit der Puderzuckermischung bestreichen, dann mit einem Messer in kleine Würfel schneiden. Die fertigen Würfel in die Dose mit dem Puderzucker geben und gut durchmischen. 
Am besten lagert an die Würfel auch in der Dose, dann kleben sie nicht aneinander und schwitzen nicht. 

Wir sammeln Etiketten-, Verpackungs- und Dekolinks!

Weihnachten wirft so langsam seine Schatten voraus, daher habe ich heute schon einmal angefangen, meinen Blog wieder auf Vordermann zu bringen. Die Auflistung meiner Geschenke aus der Küche ist aktualisiert, jetzt kommt die Sammlung der Etiketten-, Verpackungs- und Dekolinks und genau dabei brauche ich unbedingt Eure Hilfe!
Kennt Ihr interessante Anleitungen oder Freebies für Etiketten, festliche Verpackungen oder Dekorationen, die es wert sind, mit anderen Lesern und Hobbyköchen geteilt zu werden? Habt Ihr evtl. sogar selbst entsprechende Anleitungen auf Eurem Blog? Dann bitte her mit den Links, ich werde sie sammeln und in der rechts in der Sidebar hinterlegten Aufstellung verlinken, so dass sie möglichst vielen Lesern zugänglich sind.  

In diesem Sinne,
HoHoHo

Nachtrag
Es muss auch nicht zwangsläufig weihnachtlich sein, ich würd gerne auch eine jahresübergreifende Rubrik aufmachen, bzw. evtl. österliche oder andere Etiketten, Deko und Verpackungen mit aufnehmen.
 

Whiskytrüffel

Wenn man, wie jetzt in der Weihnachtszeit, schon mal so richtig hemmungslos schlemmen und in Schokolade schwelgen kann, dann sollte man das auch ausnutzen - Gedanken um die Pfunde können wir uns dann im neuen Jahr wieder machen. Um meinem Blogmotto also alle Ehre zu machen, hab ich daher heute noch eine weitere schokoladige Kleinigkeit für Euch, die Ihr auch so kurzfristig vor dem Fest noch zubereiten könnt.  

Pralinen sind ja eigentlich eine ziemlich anspruchsvolle Geschichte, da muss Schokolade auf den Punkt temperiert werden, damit sie nicht stumpf und grau wird, sondern schön glänzt, Hohlkörper werden gegossen, gefüllt, geigelt, usw. usf. 
Ich kann das alles nicht, bei mir wird die Schokolade, auch wenn ich mir einbilde sie richtig und nach Anweisung zu temperieren, trotzdem grau und sieht schon nach einer Stunde aus, als würde sie seit 3 Jahren in der hintersten Ecke der Küche rumliegen. Vielleicht gönne ich mir nächstes Jahr mal einen Pralinenkurs... 

Whiskytrüffel
Wenn es Euch auch so geht und Ihr Euch deshalb bisher nicht an Pralinen und Konfekt gewagt habt, gibt's jetzt endgültig keine Ausrede mehr.
Diese Pralinen sehen vielleicht nicht so mordsprofessionell und schick aus wie die klassischen Igeltrüffel oder gegossene Pralinen, dafür sind sie aber auch einfacher gemacht ;o)

Solltet Ihr also noch eine Kleinigkeit zum Verschenken suchen oder zur weihnachtlichen Kaffeetafel oder als Abschluss Eures Weihnachtsmenüs ein leckeres Konfekt anbieten wollen, dann hab ich heute eine sehr einfache, unkomplizierte und wirklich schnell gemachte Variante für Euch. 

Valrhona Kuvertüre
Den hier verwendeten Whisky könnt Ihr natürlich auch komplett weglassen oder durch einen anderen Alkohol, wie Rum oder Amaretto ersetzen oder, falls Ihr die Pralinen nicht schon zu Weihnachten verschenken oder genießen möchtet, solltet Ihr unbedingt mal die Fruchtversion probieren. Dafür bieten sich Fruchtpulver an, die aus gefriergetrockneten Früchten hergestellt werden. 
Ich hab das Pulver schon beim Mokka-Cassis-Konfekt vorgestellt, damals mit dem Cassispulver*, aber auch Himbeer-*, Brombeerpulver* schmecken klasse in Kombination mit dunkler Schokolade. Für die unten angegebene Menge gebt Ihr ungefähr 15-20 g Fruchtpulver zu der fertigen Schokomasse. 

Whiskytrüffel
Zutaten 
200 ml Sahne
1 Prise Salz
300 g 70% Kuvertüre (Valrhona Guajana)
20 g Butter 
3 EL Whisky (Balvenie Single Barrel, 15 Jahre, 47,8%) 
Kakaopulver zum Wälzen

Zubereitung 
Die Sahne mit dem Salz in einen Topf geben und einmal aufkochen. In der Zwischenzeit die Kuvertüre fein hacken. 
Die Milch von der Herdplatte ziehen und die gehackte Schokolade nach und nach einrühren. Die Butter dazugeben, zum Schluss den Whisky unterrühren. 
Für die eckigen Trüffel, die Ganache in ein kleine eckige, mit Folie ausgekleidete Form geben und im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen. Am nächsten Tag in Form schneiden und in Kakaopulver wälzen.
Für die runden Trüffel teelöffelweise kleine Ganacheportionen abstechen und zwischen den Händen rund rollen. Ebenfalls im Kühlschrank runterkühlen und fest werden lassen, am nächsten Tag in Kakaopulver wälzen.
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Torrone | Turrón | weißer Nougat

Es gibt Rezepte, die koche oder backe ich, mach schnell ein Foto und blogge sie dann bei passender Gelegenheit. Und es gibt Torrone. 
Dieses Rezept ist nicht nur deshalb etwas ganz Besonderes für mich, weil Torrone wahrscheinlich selbstverständlich die leckerste Süßigkeit von allen ist, sondern auch, weil ich n büschen gebraucht habe, bis ich den Dreh so richtig raus hatte und das Rezept blogfertig war. 

3x musste ich ran, bis der Torrone die Konsistenz hatte, die ich mir vorgestellt habe - nicht sooo schlecht, wenn man bedenkt, dass ich keine Anleitung gefunden habe, an die ich mich 100%ig halten konnte. Ich hab mir Videos angeschaut, in meinen Büchern gestöbert und mich dann schlussendlich überall ein wenig bedient, unter Anderem auch im Buch Alles Hausgemacht!*, aus dem ich auch den Hinweis aufgegriffen habe, dass Torrone Zeit braucht. 

Torrone/Turrón/weißer Nougat
Das erste Rezept, an dem ich mich orientiert habe, war Mist - kann man nicht anders ausdrücken. Vieeel zu kompliziert und aufwendig und am Ende war das Ergebnis noch sehr weit von dem entfernt, was ich mir vorgestellt hatte. 
Beim zweiten Durchgang hab ich dann kurzerhand selbst eine Mischung zusammengestellt, den Ablauf vereinfacht und siehe da: besser, aber noch nicht perfekt.  
Für den dritten Versuch habe ich das Rezept selbst so belassen wie beim zweiten, nur die Zeit, die die Torronemasse gerührt wird, deutlich verlängert: perfekt! 

Torrone/Turrón/weißer Nougat

Ich wollte ja eigentlich schon seit Jahren Torrone selbst machen, hab es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Ab und zu beim Kaffeeeinkauf in der Kaffeerösterei ums Eck hab ich mir einen kleinen (wahnsinnig teuren) Torronewürfel gegönnt, dass man es aber auch recht unkompliziert und dazu noch unglaublich günstig zuhause selbst herstellen kann, war mir so nicht bewusst. 
Ein klitzekleines, noch teureres Scheibchen Torrone als beim Kaffeeröster, das ich neulich auf der SlowFisch mitgenommen hab, hat aber endgültig meinen Ehrgeiz geweckt.

Torrone ist nicht nur sehr lecker, sondern im Verhältnis zu selbstgemachten Pralinen auch noch ein absolutes Schnäppchen. Die Zutaten kosten nur einen Bruchteil dessen, was man beispielsweise für gute Schokolade ausgeben muss. 
Bei der Wahl der Nüsse, bzw. der "Füllstoffe" könnt Ihr Eurer Fantasie und natürlich Eurem Geschmack freien Lauf lassen. Klassisch werden Mandeln, Pistazien und/oder Haselnüsse verwendet, Ihr könnt aber auch alle anderen Nüsse oder Trockenfrüchte nehmen.
Sehr lecker schmeckt auch die Kakaovariante, d.h. unter die fertige Masse wird Kakao gehoben, aber nur ganz grob verrührt oder Ihr verwendet gebrannte Mandeln, aromatisiert den Torrone mit Vanille oder Orangenblütenwasser, hebt ganz zum Schluss Fleur de Sel oder Instant-Espressopulver unter die Masse, usw. usf.

überbrühte und gehäutete Mandeln
Im Gegensatz zur Pralinenherstellung, ist für Torrone kein besonderes Zubehör notwendig, mit einer Ausnahme, ohne die es wirklich nicht geht, einem Zuckerthermometer
Ich habe in der Vergangenheit bei bereits gebloggten Karamellrezepten immer wieder die Rückmeldung bekommen, dass sie nicht funktionieren, weil die Massen zu weich bleiben, zu fest werden, verbrennen, usw. usf. Der Fehler ist meist sehr schnell gefunden, das fehlende Thermometer. 
Um es ganz klar zu sagen: NEIN, Torrone funktioniert nicht ohne Zucker- thermometer, zumindest nicht, wenn Ihr keine 60jährige italienische Nonna mit jahrelanger Erfahrung in der Torroneherstellung seid und auf den ersten Blick erkennt, wann die Zuckermasse die gewünschte Temperatur erreicht hat.
Natürlich kann man ungefähr zeitlich eingrenzen, wie lange es dauert, bis die 150°C erreicht sind, tatsächlich hängt diese Zeitspanne aber sehr von der verwendeten Topfgröße und nicht zuletzt von Herdplattentemperatur ab. Funktioniert also nicht zuverlässig.
Ich selbst habe dieses Thermometer*, das unter anderem den Vorteil hat, dass man es mit einem kleinen Clip an Topfrand befestigen und dadurch sehr gut im Topf rühren kann. Kostet wirklich nicht die Welt, ist aber für Karamellmassen und natürlich auch Schokolade unverzichtbar.  

Zuckerthermometer mit Befestigungsclip
Beim ersten Durchgang hab ich ein Blech mit eckigen Oblaten ausgelegt (das im Original verwendete Reispapier konnte ich nirgends auftreiben), die Torronemasse darauf ausgestrichen und dann wieder mit Oblaten belegt. 
Die Oblaten gefielen mir aber nicht wirklich gut, also sind sie beim zweiten Durchgang weggefallen und ich hab die Masse lieber in eine Kasten-Kuchenform eingefüllt. Die in diesem Rezept angegebenen Mengen passen gerade in eine kleine Kastenform, die ich auch immer gerne zum Gefrieren von Eis verwende. 
Man kann so Scheiben mit einem sehr schönen Anschnitt abschneiden oder den fertigen Torroneblock in kleine Würfel schneiden und in Wachs- oder Bonbonpapier verpacken.
Wenn die Masse später zu sehr am Backpapier klebt, stellt die Form einfach in den Kühlschrank, dann lässt sie sich gut abziehen. 
Zum Schneiden eignet sich am besten ein Wellenschliffmesser, ich nehme mein Brotmesser. Wenn Ihr gleichmäßige Sägebewegungen macht, lässt sich der Torrone gut schneiden und Ihr bekommt einen schönen Anschnitt. 

Eischnee, Torronegrundmasse
Zutaten
200 g Mandeln, ganz
200 g weißer Zucker
250 g Rapshonig
2 Eiweiß (ca. 90 g)
1 großzügige Prise Salz
100 g Pistazien, ganz

Zubereitung
Die Mandeln in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. 5 Minuten ziehen lassen, dann das Wasser abgießen, die Mandeln ein zweites Mal mit kochendem Wasser übergießen und erneut etwas ziehen lassen. Das Wasser abgießen und die Mandeln mit kaltem Wasser abschrecken. 
Die Mandeln aus den Häutchen schnippen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und bei 180°C rösten, bis sie goldbraun sind - zwischendurch einmal wenden. Auf einem Teller beiseite stellen und komplett abkühlen lassen.

Den Zucker, Honig und Invertzuckersirup in einer Stielkasserole schmelzen und bei mittlerer Hitze bei gelegentlichem Rühren auf 150°C erhitzen, der Zucker soll sich während dieser Zeit komplett auflösen. 
Gegen Ende der Kochzeit das Eiweiß in einer großen Metallschüssel mit einer Prise Salz steif schlagen, beiseite stellen. 

In einem zweiten Topf Wasser für das Wasserbad zum Kochen bringen. 

Das Eiweiß über dem Wasserbad mit einem Handmixer aufschlagen und die Karamellmasse in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren einlaufen lassen. 
Weiter über dem Wasserbad rühren, bis die Masse zu fest für den Mixer wird. Insgesamt dauert dieser Vorgang ca. 30 Minuten. 
Wenn die Masse deutlich angezogen hat und nicht mehr vom Löffel fließt, die Mandeln und Pistazien dazugeben und unterkneten. 

Eine Form leicht ölen (dann hält das Backpapier besser) und mit Backpapier auslegen. Die Torronemasse reindrücken, glatt streichen und über Nacht fest werden lassen. 

Am nächsten Tag den Torrone aus dem Papier wickeln und mit einem Wellenschliffmesser (ein Brotmesser funktioniert sehr gut), je nach Vorliebe in Scheiben oder Würfel schneiden.

Schoko-Lebkuchen & Lebkuchengewürz

So, heute gibt's mal wieder "Kekse" ganz nach meinem Geschmack, da muss nicht stundenlang mit dem Lineal gemessen und auf Breite geschnitten werden, sondern der Teig wird ausgerollt, ausgestochen und dann gebacken - fertig.  
Kennt Ihr diese Schoko-Lebkuchensternchen, -brezel und -herzen, die es schon im August in allen Geschäften gibt? Die machen wir heute selbst, zumindest den Lebkuchen, die Form könnt Ihr natürlich ganz nach Lust und Laune selbst bestimmen.
Ich steche am liebsten mit einem Vorspeisenring schlichte Kreise oder mit einem eckigen Lebkuchenausstecher* kleine Rechtecke aus - geht am schnellsten und sieht auch schick aus.  
Da ich die Lebkuchen sehr gerne mit Schokoüberzug mag und weil sie so auch besonders lange saftig bleiben, überziehe ich sie noch mit dunkler Kuvertüre und verziere sie mit halbierten, geschälten Mandeln. 

Schoko-Lebkuchen
Diese Lebkuchen sind übrigens auch die idealen Kinderlebkuchen und eignen sich prima zum Häuslebauen. Sprich, man kann damit sehr gut ein Lebkuchenhaus bauen.

Mein Lebkuchengewürz mische ich mir gerne selbst an, dann kann ich zum einen den Zimtgehalt bestimmen ;o) und weiß vor allem auch, wie frisch das Gewürz ist. Zum Mahlen der Gewürze verwende ich die Gewürzmühle meines Kenwood Foodprocessors*, Ihr könnt aber auch sehr gut eine elektrische Kaffeemühle* nehmen. Kostet nicht viel und eignet sich dafür hervorragend zum Mahlen von Gewürzen und wenn Ihr sie mit einem Pinsel und/oder einem feuchten Tuch reinigt, könnt Ihr anschließend natürlich auch weiterhin Kaffee darin mahlen - hab ich früher auch so gemacht. 
So, und damit Ihr heute Nachmittag auf dem Sofa auch ausreichend Lesestoff habt, hab ich noch einen ultimativen Stöbertipp für Euch. 
Kennt Ihr schon die Weihnachtszeitung, die Maike von The Culinary Trial zusammen mit einem ganz mysteriösen Künstler gebastelt hat? Nein? Dann wird's jetzt aber wirklich höchste Zeit! Schaut sie Euch unbedingt mal an, da sind ganz tolle Rezepte drin und das Layout ist einfach wunderschön! Dauerhaft verlinkt findet Ihr sie auch rechts in der Sidebar direkt unter der Klönstuv bei den anderen Needful Things - nur für den unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr Maikes Blog nicht eh sofort abonniert ;o) 

Und wenn Ihr auf der Suche nach NOCH mehr Keks- und Plätzchenrezepten seid, dann solltet Ihr unbedingt mal einen Blick auf Plaetzchen.org werfen ❤
Einen schönen 2. Advent wünsche ich Euch!

Schoko-Lebkuchen
Zutaten
250 g Honig
250 g Rohrohrzucker
100 g Butter 
½ TL Salz
15 g Lebkuchengewürz (s.u.)
12 g Pottasche
500 g Mehl 
20 g Kakaopulver
2 Eier

Außerdem 
Kuvertüre zum Überziehen
geschälte und halbierte Mandeln zum Verzieren

Zubereitung
Den Honig zusammen mit dem Zucker und der Butter in einem Topf unter Rühren schmelzen und zum Kochen bringen. Solange rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Den Topf von der Herdplatte ziehen und das Salz, sowie das Lebkuchengewürz unterrühren. Beiseite stellen und vollständig abkühlen lassen. 
Die Pottasche im Orangenextrakt auflösen und beiseite stellen. 
Das Mehl mit dem Kakao trocken in einer Schüssel verrühren, die Honig-Zuckermischung, die Eier und den Orangenextrakt dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt über Nacht, wenn möglich aber auch gerne eine Woche lagern, damit sich die Aromen vollständig entwickeln können. 

Den Teig vor der Weiterverarbeitung nochmals durchkneten und mit dem Rollholz ca. 1/2 cm dick ausrollen. Mit Formen nach Wahl ausstechen und nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen je nach Teiglinggröße ca. 15-10 Minuten backen, dann herausnehmen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. 

Die ausgekühlten Lebkuchen je nach Vorliebe so belassen oder mit dunkler Kuvertüre überziehen und mit halbierten Mandeln verzieren. In einer luftdichten Keksdose aufbewahren.

Lebkuchengewürz, hausgemacht

Lebkuchengewürz
Zutaten
20 g Ceylonzimt
5 g Nelken
4 g Ingwerpulver
3 g grüne Kardamomkapseln
3 g Macis, ganz
3 g Piment, ganz 
2 g Koriandersaat
2 g Anissaat

Zubereitung
Die Zimtstangen grob zerbröseln, die Kardamomkapseln mit einem Mörserstößel leicht andrücken, so dass die Samen herausspringen. Zusammen mit den übrigen Gewürzen in einer elektrischen Gewürz- oder Kaffeemühle zu einem feinen Pulver mahlen und in einem luftdicht verschließbaren Glas aufbewahren.
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