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Blaubeersauce, eingeweckt

Dieses Rezept schlummert jetzt schon seit ungefähr einem Jahr in meiner Warteschleife, im letzten Jahr habe ich es nämlich nicht mehr geschafft, diese Blaubeersauce während der Saison zu bloggen, also wurde es verschoben und ist erst jetzt dran. 
Ich selbst bin ja gar kein Blaubeerfan, mein Mann mag sie aber umso lieber, also wecke ich ihm ein paar Gläser dieser leckeren Sauce ein und er kann so das ganze Jahr hindurch Blaubeeren genießen, egal, ob als Beilage zu Pfannkuchen und Crêpes, im Joghurt oder Quark und natürlich auch als Eistopping. Apropos, demnächst gibt es auch noch ein leckeres Eis, das mit dieser Sauce zubereitet wird. 

Blaubeersauce, eingeweckt
Wichtig bei diesem Rezept ist, dass die Blaubeeren schon am Vorabend des Einkochens mit Zucker bestreut in eine Schüssel gegeben und leicht angequetscht werden - ich verwende dafür immer einen Kartoffelstampfer. Die Blaubeeren geben so bereits Saft ab und müssen anschließend nicht so lange gekocht werden, wie ohne diese Mazerationsphase. Der Saft wird später zum Anrühren der Maisstärke verwendet.
Durch das Mazerieren entwickelt die Mischung außerdem mehr Aroma, das durch die verkürzte Kochzeit in der Sauce verbleibt und nicht rausgekocht wird. 

Normalerweise mazerieren die Früchte bei Zimmertemperatur, sollte der Sommer aber noch einmal richtig zuschlagen, stellt die Schüssel in den Kühlschrank, sonst fängt die Mischung ungewollt an zu gären und Ihr seid auf dem besten Weg zu Eurem ersten Blaubeerwein.

Noch ein Hinweis zum obigen Bild... Da steht zwar 08/15, so schlecht ist dieses Rezept aber nu auch nicht. Ich datiere meine Gläser ab sofort trotzdem einen Monat vor auf 09/15 ;o)

Blaubeeren

Zutaten 
1 kg Blaubeeren
500 Zucker 
Schale und Saft einer Bio-Zitrone
1 1/2 EL Maisstärke

Zubereitung
Die Blaubeeren mit dem Zucker in eine Schüssel geben, gut vermischen und über Nacht mazerieren lassen. 
Am nächsten Tag etwas von dem ausgetretenen Saft in eine Schüssel geben und mit der Maisstärke glattrühren. Die Blaubeeren mit der Zitronenschale und dem Saft in einen Topf geben und zum Kochen bringen. 
Sobald die Masse kocht, die Maisstärke einrühren und nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Temperatur 110°C erreicht. 

In der Zwischenzeit die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen. 

Die Blaubeersauce in die Gläser füllen, dabei darauf achten, einen guten cm frei zu lassen. Den Deckel fest verschließen und komplett abkühlen lassen.
Blaubeeren, gezuckert

Grüne Bohnen, eingeweckt

Es geht los. Mit etwas Verspätung starte auch ich jetzt endlich in die diesjährige Einkochsaison. Natürlich hab ich hinter den Kulissen schon einiges aus meinem Archiv zubereitet und eingekocht, aber neue Rezepte sind bisher noch keine dazugekommen - damit geht es heute los.

grüne Bohnen, eingeweckt
Bohnen bereite ich nur ganz selten zu, da ich selbst keine esse und es für meinen Mann immer vergesse. Und wenn ich dann doch mal daran denke, ist die Saison auch schon wieder vorbei. Also bleibt nur das Einwecken, denn mein Gefrierschrank ist ja bekanntlich sehr übersichtlich.
Diese eingeweckte Bohnen haben natürlich eine ganz andere Konsistenz als rohe, die auf den Punkt gegart werden, denn sie sind ja bereits vollständig durchgegart. Als Beilage oder im Salat schmecken sie aber trotzdem sehr gut (hab ich mir zumindest sagen lassen ;o) )  

Grüne Bohnen
Zutaten für 4 350 ml-Gläser
1 kg grüne Bohnen
1 TL Natron (für das Blanchierwasser)
10 g Salz auf 1 Liter Wasser
4 Zweige frisches Bohnenkraut

Zubereitung
Einen Liter Wasser in einem Wasserkocher aufkochen lassen. 10 g Salz zusammen mit dem Wasser in einen Krug geben und abkühlen lassen, während die Bohnen geputzt werden. Die Stielansätze und evtl. vorhandene dunkle Stellen entfernen. 
Wasser und einen EL Natron in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Bohnen darin 3 Minuten blanchieren. Die Bohnen herausnehmen und sofort in eiskaltem Wasser abschrecken. 

Die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen.  Die Gläser herausnehmen und etwas abkühlen lassen. 

Die Bohnen je nach Größe des Glases und späterem Verwendungszweck entweder im Ganzen hochkant in die Gläser einfüllen oder halbieren und möglichst dicht an dicht stapeln. Pro Glas jeweils einen Zweig Bohnenkraut dazugeben, dann mit dem vorbereiteten Salzwasser auffüllen und fest mit den zuvor sterilisierten Deckeln verschließen.

Die Gläser in einen Wecktopf oder alternativ einen anderen Topf, der groß genug ist und sich verschließen lässt, stellen. Mit Wasser auffüllen, so dass die Gläser komplett bedeckt sind, das Wasser sollte ungefähr die Temperatur des Salzwassers haben. 
Den Deckel aufsetzen, das Wasser erhitzen und die Bohnen bei 100°C für 120 Minuten einkochen. Die Gläser herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Edamame-Hummus

Hummus gehört zu meinen absoluten Lieblingsspeisen. Wenn ich es zubereite, würde ich die Portion am liebsten direkt aus dem Foodprocessor löffeln, aber großzügig wie ich bin, nehme ich natürlich Rücksicht auf meinen Gatten und geb ihm was ab. Manchmal. 

Neben dem klassischen Hummus aus Kichererbsen, kann man es natürlich auch aus anderen Hülsenfrüchten zubereiten und heute zeige ich Euch eine Variante mit Edamame. Edamame sind unreif geerntete Sojabohnen, die Ihr im Asiashop in der Tiefkühltruhe oder auch im Glas bekommt.

Edamame-Hummus
Das Hummus aus Edamame ist im Gegensatz zu der Kichererbsenvariante frischer und ist nicht ganz so intensiv - der Eigengeschmack der Edamame ist sehr viel milder als der der Kichererbsen.

Wenn Ihr es besonders fein und glatt mögt, dann sucht die Bohnenhäute raus. Ich mache das, indem ich die abgeschreckten Bohnen in ein Sieb gebe, in Wasser halte und ein wenig hin und her "schubbere". Die Häute sind ja leichter als die Bohnen und schwimmen daher oben, die Bohnen tummeln sich weiter unten. 
Natürlich könnt Ihr die abgeschreckten Edamame aber auch direkt so weiter- verarbeiten, macht das von Eurem persönlichen Geschmack abhängig. 

Edamame im Topf
Zutaten 
500 g TK-Edamame (geschält)
1 TL Natron
3 TL weißes Tahini*
Saft einer halben Limette
1 TL Cumin
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1/4 TL Lemon Myrtle*
2 EL frischer Koriander
30 ml Olivenöl
Wasser nach Bedarf

Außerdem
Olivenöl zum Servieren
Paprikapulver zum Bestreuen 

Zubereitung
Wasser mit Natron in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Edamame zufügen und ca. 10 Minuten kochen, bis die Edamame weichgekocht sind. Abgießen und mit sehr kaltem Wasser abschrecken. 
Alle Zutaten in einem Foodprocessor* zu einem glatten Püree aufmixen, dabei nach und nach etwas kaltes Wasser dazugeben, damit die Edamame besser einziehen. 

In eine Schüssel geben und mit etwas Olivenöl beträufeln, sowie mit Paprikapulver bestreut servieren.
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Onigiri mit Karotten-Kinpira, inkl. MakingOf Sushireis

Zu einem unserer letzten Foodbloggertreffen hier in Hamburg brachte Daniela diese großartigen kleinen Reishappen mit, die kaum länger als 5 Minuten überlebt haben und schneller vom Servierteller verschwunden waren, als man "Onigiri mit Karotten-Kinpira" sagen kann.
Ich hab sie seitdem bereits einige Male gemacht, aber jedes Mal gedacht "Ach, ein Bild kannste auch das nächste Mal machen, jetzt wird schnell gegessen" - letzte Woche konnte ich mich aber endlich einmal zusammenreißen und hab das langersehnte Bild gemacht, kann dieses tolle Rezept also auch endlich mit Euch teilen.

Onigiri mit Karotten-Kinpira
Wie immer habe ich das Rezept etwas abgewandelt und die Mengen angepasst. Die hier angegebene Menge ergibt ungefähr 12 Onigiri und sollte für ca. 3-4 Personen ausreichen.
Die Onigiri-Formen bekommt Ihr im Asiashop oder natürlich auch bei Amazon. Es gibt die normalen dreieckigen*, die ich auch am liebsten verwende, aber auch Kugeln oder die wildesten Motivförmchen - für den Fall, dass Ihr lieber Hello Kitty-Onigiri mögt ;o)

Sushi-Reis

Sushi-Reis
Zutaten
500 g Sushi-Reis
600 g Wasser
1 postkartengroßes Stück Kombu*
6 EL Reisessig*
3 EL Zucker 
1 1/2 TL Salz

Zubereitung 
Den Sushireis in ein Sieb geben und im Spülbecken in kaltem Wasser sorgfältig waschen, bis das Wasser klar bleibt. Je nach Reis können da zwei bis drei Wasch- gänge notwendig sein. Unter klarem Wasser abspülen und ca. 30 Minuten abtropfen lassen. 
Den Reis mit dem Wasser in einen Topf geben und das Stück Kombu darauflegen. Damit er sein Aroma optimal entfalten kann, die Oberfläche mehrfach einritzen oder das Stück einschneiden. 
Bei geschlossenem Deckel zum Kochen bringen, dann die Temperatur stark reduzieren (bei mir genügt Stufe 1 von 9) und den Reis ca. 15 Minuten dämpfen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und weitere 10 Minuten ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit den Essig mit Zucker und Salz zum Kochen bringen und Rühren, bis sich Zucker und Salz vollständig aufgelöst haben. Beiseite stellen. 

Den Kombu entfernen und die Essigmischung über dem Reis verteilen und behutsam unterheben. In eine möglichst weite Schüssel umfüllen und dort komplett auskühlen lassen.

Karotten-Kinpira
Karotten Kinpira
Zutaten 
2-3 mittelgroße Karotten (ca. 300 g)
3 EL geröstetes Sesamöl*
3 EL helle Sojasauce*

2 EL ShaoXing* (nicht zum Trinken, sondern ausschl. zum Kochen gedacht)
1/4 TL Piment d'Espelette oder ein anders Chilipulver nach Geschmack

2 TL schwarzer Sesam
Evtl. noch etwas Salz
Noriblätter

Zubereitung
Die Karotten waschen und schälen, dann grob raspeln. In einer Pfanne anschwitzen und mit der Sojasauce und dem ShaoXing-Reiswein ablöschen. Einköcheln lassen und mit Piment d'Espelette und je nach Geschmack, etwas Salz würzen. Schwarzen Sesam dazu geben, verrühren und zum Abkühlen beiseite stellen. 

Eine Schüssel mit kaltem Wasser und etwas Reisessig parat stellen und die Hände, sowie die Onigiri-Formen* darin befeuchten, dann löst sich der Reis später besser.

Einen guten EL Sushireis in die Form geben und mit einem TL verteilen. Ich drücke in die Mitte eine kleine Vertiefung, dann passt mehr Füllung rein. 2 TL Füllung darauf geben und mit einem weiteren EL Reis bedecken. Den Deckel der Presse auflegen und festdrücken. 
Onigiri vorsichtig aus der Form drücken und ein zugeschnittenes Stück Norialge (Noriblatt längt halbieren und in ca. 2-3 cm breite Streifen schneiden) drumherum- legen.
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Rettet den Sonntagsbraten!

... denn weniger ist besser!

Rettet den Sonntagsbraten!
Der kulinarische Trend geht ja seit einiger Zeit sehr deutlich zur vegetarischen, bzw. sogar veganen Ernährung. Vegane Kochbücher, Zeitschriften und auch Blogs schießen geradezu wie Pilze aus dem Boden.
Wie Ihr vielleicht wisst, essen auch wir wenig Fleisch und Fisch, ernähren uns aber ganz bewusst nicht komplett vegetarisch, sondern konsumieren wenn, dann tierische "Produkte" aus artgerechter und auch möglichst regionaler Haltung. Natürlich ist dieses Fleisch und auch Fisch nicht eben günstig und daher gibt's bei uns nicht 5x pro Woche Frikadellen, Schnitzel, Würstchen, etc. sondern eher einmal pro Woche, meist am Wochenende und oft am Sonntag. Wie früher, als es bei Oma noch den traditionellen Sonntagsbraten gab.  
Aus diesem Grundgedanken heraus und weil ich es für immens wichtig halte, nicht nur den kompletten Verzicht auf tierische Produkte zu thematisieren, sondern mindestens ebenso intensiv den bewussten Konsum von Fleisch und Fisch aus artgerechter Tierhaltung, habe ich mir jetzt einen dauerhaften Blogevent überlegt, zu dem ich alle Blogger einladen möchte, denen dieses Thema ebenfalls wichtig ist und am Herzen liegt. 
Natürlich ist der Event aber nicht komplett auf meinem Mist gewachsen, sondern ich wurde tatkräftig von Simone, Bella, Sibel, Melanie und Maja unterstützt. 

Zu Beginn jedes Monats werde ich alle im Rahmen dieses Events gebloggten Rezepte in einer Zusammenfassung hier in meinem Blog vorstellen und verlinken und außerdem noch auf einem Pinterest-Board sammeln. Alle Zusammenfassungen könnt Ihr dann bequem über die Kategorie Sonntagsbraten abrufen. 

Neben der reinen Rezeptsammlung geht es mir bei diesem Event, wie bereits angesprochen, vor allem darum, zu thematisieren, wo Ihr Euer Fleisch und Fisch für die Sonntagsbraten bezieht. Ich wünsche mir deshalb, dass Ihr ein wenig über die Produzenten, bzw. die Bezugsquelle verratet - so profitieren wir nicht nur gegen- seitig von der Rezeptsammlung, sondern entdecken hoffentlich auch interessante regionale Bezugsquellen für  Fleisch und Fisch aus artgerechter Tierhaltung.

Der Begriff Sonntagsbraten steht bei diesem Event stellvertretend für die fleisch- oder fischhaltigen Rezepte, die bei Euch am Sonntag auf dem Teller landen, das kann vom Schweinebraten, über das Gulasch, bis hin zum Brathähnchen, gedünsteten Fisch oder den Rouladen alles sein. Der Sonntagsbraten ist also eher als "fleisch- oder fischhaltiges Sonntagsessen" zu verstehen - das klingt nur nicht so eingängig ;o)

Da es ja bei diesem Event nicht nur um die reine Sammlung von Rezepten geht, gibt's natürlich auch ein paar klitzekleine Regeln. 

Teilnahmebedingungen

  • Mitmachen können alle Foodblogger, denen der nachhaltige Konsum von Fleisch und Fisch am Herzen liegt und das auch entsprechend in ihren Blogs ansprechen. 
  • Alle Eventbeiträge müssen ein Fleisch- oder Fischrezept enthalten und die Bezugsquelle im jeweiligen Beitrag thematisieren. Die Informationen über Eure Bezugsquelle sind mindestens genauso wichtig wie das eigentliche Rezept!
  • Das für die Eventbeiträge verwendete Fleisch, bzw. der Fisch muss aus artgerechter und möglichst regionaler Haltung stammen.
  • Alle Beiträge müssen aktuell sein, bitte reicht keine Archivbeiträge ein. Ebenso sollten die Beiträge exklusiv für diesen Event zubereitet werden. Bitte reicht keine Rezepte ein, mit denen Ihr bereits an anderen Blogevents teilnehmt.
  • Hinterlasst unter diesem Beitrag einen Link zu Eurem Rezept, damit mir keiner Eurer Beiträge entgeht (Diesen Beitrag findet Ihr jederzeit durch einen Kick auf das Eventbanner rechts in der Sidebar).  
  • Dieser Event ist als Dauerevent ausgelegt, d.h., egal wann Ihr Eure Beiträge einreicht, sie werden auf jeden Fall zu Beginn des nächsten Monats in einem Roundup hier im Blog und auf dem Pinterestboard verlinkt. Natürlich könnt Ihr auch gerne regelmäßig an diesem Event teilnehmen oder auch mehrere Beiträge pro Monat einreichen.
  • Bitte bindet das Eventbanner mittels folgendem Code ein:


Ich würde mich sehr freuen, wenn das Thema nachhaltiger Fleisch- und Fischkonsum in vielen Blogs thematisiert wird, wir im Rahmen dieses Events eine schöne Rezeptsammlung auf die Beine stellen und viele interessante Bezugsquellen austauschen und diese Produzenten somit unterstützen und einem größeren Publikum bekanntmachen! Lasst uns gemeinsam den Sonntagsbraten retten! 

Bannerdesign: S-Küche

Lokum ~ Turkish Delight ~ Rahat Lokum

Jippieeeh, ich hab es tatsächlich geschafft und jetzt schon ein kulinarisches Geschenk aus der Küche fertig bekommen! Ihr seid wahrscheinlich schon durch, ich lege jetzt so richtig los ;o)

Lokum stand schon ganz lange auf meiner ToDo-Liste, in den letzten Jahren bin ich aber nicht dazu gekommen und hab es immer ein wenig vor mir hergeschoben - auch weil ich dachte, dass die Herstellung mordskompliziert und aufwendig ist, dabei ist das ein Kinderspiel, sehr einfach gemacht und dazu noch extrem günstig.

Lokum ~ Turkish Delight ~ Rahat Lokum
Das Rezept für dieses Konfekt hab ich bei YouTube gefunden, als ich eine praktische Anleitung gesucht habe. In dem Video könnt Ihr Euch sehr schön ansehen, welche Konsistenz die Lokummasse haben soll. 
Ich hab auf die Zugabe von Lebensmittelfarbe verzichtet, da das Lokum durch den eingekochten Zuckersirup auch ohne künstliche Farbstoffe eine sehr schöne leicht gelbe Farbe bekommt. Sieht mindestens genauso hübsch aus wie in knallrot, oder nicht? 

Zuckersirup
Die fertige Masse ist zwar recht klebrig, wenn man den Lokumblock aber gut mit der Puderzucker-Stärkemischung einreibt, kann man mit einem scharfen Messer ganz wunderbar kleine Würfel rausschneiden oder auch mit einem Keksaustecher Motive ausstechen.

Lokum in Scheiben

Zum Aufbewahren belasst Ihr die geschnittenen Lokumwürfel am Besten in der Puderzuckermischung, dadurch kleben sie nicht nur nicht aneinander, sondern sie bleiben auch frisch und schwitzen nicht. Zum Verschenken könnt Ihr sie aber natürlich auch sehr gut in Tütchen oder Boxen verpacken. 
Dadurch, dass Lokum eigentlich nur aus Wasser, Stärke, Zucker und Aroma besteht, ist es sehr lange haltbar.

Lokum ~ Turkish Delight ~ Rahat Lokum Zutaten 
800 g weißer Zucker
375 ml Wasser
1 EL Zitronensaft

500 ml Wasser
1 TL Weinsteinbackpulver
120 g Maisstärke
2 EL Orangenblüten- oder Rosenwasser

Außerdem
110 g Puderzucker
20 g Maismehl

Zubereitung
Zucker und Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und solange köcheln lassen, bis der Sirup auf 115°C erhitzt ist.
In der Zwischenzeit kaltes Wasser in einen Topf geben und das Backpulver und die Maisstärke mit einem Mixer glatt rühren. Zum Kochen bringen, dabei aber stetig weiterrühren. Von der Platte ziehen und beiseite stellen. 

Den Sirup nach und nach in die Maisstärkemasse einrühren, bis eine puddingartige Konsistenz erreicht ist. Erneut aufkochen lassen, dann bei geringer Hitze ca. eine Stunde köcheln lassen. Aufpassen, dass die Masse nicht ansetzt und immer wieder rühren. 

Eine Auflaufform ölen, mit Backpapier auslegen und auch das Packpapier leicht ölen. Die Lokummasse einfüllen, glattstreichen und mehrere Stunden bei Zimmer- temperatur erkalten und festigen lassen. 

Puderzucker und Maisstärke durchsieben und in eine Schüssel oder Aufbewahrungs- dose geben. Die Oberfläche des Lokums damit bestreichen. Lokum auf ein Holzbrett stürzen und auch die Unterseite mit der Puderzuckermischung bestreichen, dann mit einem Messer in kleine Würfel schneiden. Die fertigen Würfel in die Dose mit dem Puderzucker geben und gut durchmischen. 
Am besten lagert an die Würfel auch in der Dose, dann kleben sie nicht aneinander und schwitzen nicht. 

Falaffelwaffeln

Sibel feiert Geburtstag und lädt uns alle zu ihrer Feier ein und weil Sibel, Sibel ist, müssen wir uns das Essen NATÜRLICH selbst mitbringen. War ja mal wieder nicht anders zu erwarten ;o)
Ich bin ihrem Aufruf selbstverständlich sofort gefolgt, bin in die Küche gestürmt, hab mein Waffeleisen angeworfen und mich ans Werk gemacht, denn natürlich trage ich auch etwas zu ihrem Party-Buffet bei, versteht sich ja von selbst! Man mag ja auch nicht mit leeren Händen, bzw. Schüsseln auf einer Party erscheinen. 

Übrigens können bei diesem Event nicht nur Blogger teilnehmen, sondern Ihr seid auch gefragt! Wenn Ihr also Lust habt, die Dame Sibel mit den Köstlichkeiten des Orients zu beglücken, dann macht unbedingt mit - es gibt sogar etwas zu gewinnen! Alle Details zu ihrem Blogevent könnt Ihr hier nachlesen. 

Und auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Glückwunsch zum ersten Jahrestag, Sibelchen! Mach ganz genauso weiter und das noch vieeeele Jahre! ❤

So, und jetzt gibt's was zu Essen!

Falaffelwaffeln mit buntem TomatensalatAls ich mich vor einer ganzen Weile intensiver mit dem Thema Waffeln beschäftigt habe, sind mir in amerikanischen Blogs ziemlich schnell Falafelwaffeln über den Weg gelaufen - das ist mittlerweile bestimmt auch schon wieder 3 Jahre her. Der Name ist hängengeblieben und es war klar, dass Falafelwaffeln eine der ersten Sorten sein würden, die ich im KA-Waffeleisen ausprobieren würde, wenn ich denn mal eins bekomme. Ihr wisst ja, ich hab mittlerweile eins :o)

Kichererbsen im FleischwolfDa in vielen amerikanischen Blogs Falafel-Fertigmischungen verwendet werden und ich ja auch nicht erst seit gestern Falafel mache, hab ich mir das Rezept selbst zusammengemischt - Ihr könnt da aber eigentlich jedes beliebige Falafelrezept nehmen, wichtig ist nur, dass Ihr ein leistungsfähiges Waffeleisen habt. Es sollte mindestens ein Waffeleisen für belgische Waffeln* sein oder eben ein KA-Eisen. Herkömmliche Herzchenwaffeleisen sind für dieses Rezept nicht geeignet, da die Falafel schon eine gewisse Dicke haben müssen - zu dünne Waffeln werden unangenehm hart und trocken.

Falafel vor dem Ausbacken
Damit die Kichererbsen eine gleichmäßige Konsistenz haben und nicht zu atomisiertem Brei verarbeitet werden, hab ich sie durch den Fleischwolf* gedrückt. Je nachdem, welche Scheibe Ihr verwendet (ich nehme die feine), habt Ihr dann ein feines, nur ganz leicht stückiges Püree, das sich sehr gut weiterverarbeiten lässt.

Der Vorteil dieser gewaffelten Falafel im Gegensatz zu den herkömmlichen frittierten, ist natürlich, dass sie nahezu ohne Fett auskommen. Ich gebe zwar ein wenig Olivenöl zu der Falafelmasse dazu, mehr braucht es aber nicht. Das Eisen muss nicht noch extra gefettet werden, da sich die fertigen Waffeln ohne weiteres wieder aus dem Waffeleisen entfernen lassen.

Falafelwaffeln im KitchenAid-Waffeleisen
Zutaten
1200 g gekochte Kichererbsen (ca 500 g getrocknete)
2 rote Zwiebeln
1 Bund glatte Petersilie 
6 confierte Knoblauchzehen 
Saft einer halben Zitrone 
3 TL Salz 
3 TL Cumin 
1 TL Sumach 
1/2 TL Piment d'Espelette 
30 ml Olivenöl 
100 g Mehl 
1 TL Backpulver 

Zubereitung 
Die gekochten Kichererbsen durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen, alternativ mit dem Foodprocessor pürieren. 
Die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Petersilie fein hacken und den Knoblauch mit einer Gabel zerdrücken. Die Kichererbsen mit den Zwiebeln, Petersilie, Knoblauch, Zitronensaft, Gewürzen und Olivenöl zu einer gleichmäßigen Masse verkneten, dann das mit dem Backpulver vermischte Mehl unterarbeiten. 
Das Waffeleisen aufheizen und mit einem Eiskugelformer* gleichmäßige Portionen abstechen und im Waffeleisen goldbraun ausbacken. 
Die fertigen Falafel schmecken warm, aber auch kalt wunderbar.
Das KitchenAid Waffeleisen wurde mir freundlicherweise von Bleywaren.de* zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!
*Affiliate-/Kooperationslink

Blumenkohl-Kichererbsen-Curry

Gestern morgen in meinem Arbeitszimmer... 
Ich wollte nur noch einmal kurz dieses Rezept Korrekturlesen und den Beitrag dann online stellen und was sehe ich? Nix. Der Beitrag war auf einmal futsch. Nur noch ein leerer Editor inkl. eines doofen Scriptfehlers zu sehen. Den morgendlichen Aufweck-Tee konnte ich mir gleich sparen, mein Puls war auch so auf 180 ;o)
Glücklicherweise hab ich den Beitrag im Laufe des Tages wiedergefunden, resp. wiederherstellen können.
Also, bevor mein Blog es sich noch anders überlegt und der Beitrag gleich wieder futsch ist, schnell raus damit! 

Blumenkohl-Kichererbsen-CurryIch mag Kohl, genauer gesagt Grünkohl, Weißkohl, Wirsing, Spitzkohl und je nachdem, was man daraus macht, auch Rotkohl. Was ich aber ganz und gar nicht mag, sind Rosen- und Blumenkohl. Bei Rosenkohl nehme ich schon Reißaus, sobald ich nur Wind davon kriege, dass er auf den Tisch kommt und Blumenkohl löst bei mir auch nicht gerade Begeisterungsstürme aus. Der Gatte sieht das anders, zumindest in Bezug auf Blumenkohl, den mag er sehr gerne. 
Damit er ab und zu auch mal in den Genuss dieses bei uns sehr seltenen Gemüses kommt, brauche ich Rezepte, in denen der Blumenkohl nicht allzu dominant herauskommt - so wie das heutige Curry beispielsweise :o)
Das Curry ist so kräftig gewürzt, dass der Blumenkohl selbst nur eine untergeordnete Rolle spielt, das mag also sogar ich!

Blumenkohl-Kichererbsen-Curry
Zutaten 
1 Blumenkohl 
2 Zwiebeln
Rapsöl
2 confierte Knoblauchzehen
1 El frisch geriebener Ingwer
2 TL Cumin, gemahlen
2 TL Koriander, gemahlen
2 TL Garam Masala
2 Sternanis 
800 g Dosentomaten
400 g gekochte Kichererbsen 
1/4-1/2 TL Piment d'Espelette
Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack 

Außerdem
glatte Petersilie oder Koriander zum Bestreuen

Zubereitung
Den Blumenkohl waschen und in kleine Röschen zerteilen. In kochendem Wasser bissfest garen, abgießen und mit eiskaltem Wasser abschrecken. Beiseite stellen. 
Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden und in etwas Öl glasig anschwitzen. Den Knoblauch dazugeben und mit einer Gabel zerdrücken, Ingwer und die Gewürze dazugeben und verrühren. Kurz Temperatur nehmen lassen, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten. 
Die Tomaten zu den anderen Zutaten geben und etwas zerkleinern dann die Kichererbsen ebenfalls dazugeben und alles miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver nach Geschmack würzen. Zum Schluss den Blumenkohl dazugeben, durchschwenken und einmal aufkochen lassen. 
Mit frisch gehackte Petersilie oder Koriander und Fladenbrot servieren. 
Quelle: Hugh Fearnley-Whittingstall - Täglich Vegetarisch* (*Affiliatelinks)

Asiatische Bratnudeln

Ich habe, das ist Euch sicher nicht entgangen, eine besondere Vorliebe für eine ausgeprägte Vorratshaltung. Am Wochenende werde ich noch einmal reichlich Rinderfond und Gulasch einwecken und dann kann der Winter kommen. Und der Frühling, Sommer, Herbst und wahrscheinlich auch noch der nächste Winter ;o) Das Vorratsregal biegt sich schon jetzt, wird dann aber endgültig bis in die hinterste Ecke gefüllt sein.
Eine gekaufte Zutat, die auch immer im Haus sein muss, sind Mie-Nudeln, die man nicht ewig kochen, sondern nur mit kochendem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen muss. Die werden dann gut abgetropft und im Wok mit allerlei Sößchen angebraten. Violá, fertig sind die asiatischen Bratnudeln! 
Natürlich sind die nicht wirklich original asiatisch, d.h., es handelt sich bei diesem Rezept nicht um ein Familienrezept, das in der 12 Generation weitervererbt wird, sondern ich hab es selbst zusammengemischt und variiere es immer wieder fleißig, aber fast alles, was drin ist, ist irgendwie asiatisch - also asiatische Bratnudeln!

Asiatische Bratnudeln
Diese Bratnudeln gab es früher, als ich unter der Woche noch Strohwitwe war, fast jede Woche. Sie eignen sich wunderbar zum Verbrauchen von Gemüse, das seine besten Zeiten hinter sich hat, ist ganz schnell gemacht und vielseitig abwandelbar. Ihr könnt natürlich auch anderes Gemüse verwenden und klein schneiden oder hobeln, Frühlingszwiebeln anstelle der roten verwenden, den Koriander weglassen und dafür Petersilie nehmen - der Fantasie sind da wie immer keine Grenzen gesetzt. 

Asiatische Bratnudeln

Zutaten 
250 g Mie Nudeln*
1 TL Salz 
kochendes Wasser

1/2 rote Zwiebel 
1 TL frischer Ingwer, gerieben
dunkles Sesamöl und Erdnussöl 1:1 zum Anbraten
1 Karotte
2 EL ShaoXing*
3 EL Sojasauce*
1-2 EL Fischsauce
Chiliflocken nach Geschmack
Salz
1 EL dunkler Sesam 
1 Handvoll gezupfter frischer Koriander

Zubereitung
Die Mie Nudeln in eine Schüssel geben, mit einem TL Salz bestreuen und mit kochendem Wasser übergießen. Der Packungsanweisung entsprechend ca. 10 Minuten stehen lassen, dann abgießen und gut abtropfen lassen. 
Die rote Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden, die Karotte putzen und grob hobeln. Öl in den Wok geben und die Zwiebelstreifen darin anschwitzen. Den mit einer Gabel zerdrückten Knoblauch und den geriebenen Ingwer dazugeben. Die Karotten und die abgetropften Nudeln ebenfalls dazugeben und alles miteinander verrühren. Mit ShaoXing, Soja- und Fischsauce dazugeben und verrühren. Mehrere Minuten braten, dabei immer wieder rühren. 
Mit Chili, Salz und Sesam würzen, den Sesam und Koriander unterheben und servieren.
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Selleriesalz, hausgemacht

Die Selleriesaison hat gerade begonnen, d.h. es gibt ganz wunderbare einheimische Sellerieknollen auf dem Wochenmarkt mit prachtvollem Grün, das viel zu schade ist, als dass es im Mülleimer oder dem Komposthaufen landet. Natürlich kann und sollte man das Grün unbedingt für Brühen, Eintöpfe, etc. verwenden, aber wenn gerade kein Eintopf auf dem Herd köchelt, was dann? 

Ich hab mir neulich einfach mal das Grün geschnappt und in meiner Küche zum Trocknen aufgehängt und nun endlich ist es soweit, es ist knochentrocken und bereit zum Schreddern. 

Selleriesalz, hausgemacht- www.kuriositaetenladen.com
Einen Teil des Selleriegrüns habe ich grob gerebelt und mit  Fleur de Sel vermischt. Ihr könnt aber natürlich jedes Salz nehmen, das Euch gut schmeckt. Ganz besonders lecker schmeckt dieses Selleriesalz auf einem gekochten Ei oder auch auf Scrambled Eggs, deshalb auch die Wahl des Salzes, denn ich mag die zarten Salzflocken des Fleur de Sel besonders gerne. 
Das Selleriesalz schmeckt schon so sehr gut, ich hab es aber noch mit Selleriepulver gepimpt und ein wenig gemörserte Selleriesaat dazugegeben. 
Das Selleriepulver kann man im Prinzip auch selbst machen, indem man Knollensellerie ganz fein hobelt oder raspelt und diese hauchdünnen Scheiben bei 50°C Umluft im Backofen 3-4 Stunden bei leicht geöffneter Ofentür trocknet, bis sie knochentrocken sind und sich zerbröseln lassen. Man muss es dann nur noch mörsern oder in der Geüwrzmühle mahlen et voilà: Selleriepulver.
Da ich Selleriepulver* aber eh immer vorrätig habe und die Knolle anderweitig verwendet werden sollte, hab ich natürlich das fertige Pulver verwendet und außerdem noch ein wenig gemörserte Selleriesaat* dazugegeben, die hat schon meinen Gewürzgurken den ganz besonderen Kick gegeben. Beide Zutaten bekommt Ihr im Gewürzhandel oder aber natürlich auch online. 

getrocknetes Selleriegrün - www.kuriositaetenladen.com
Den Rest des getrockneten Selleriegrüns hab ich von den Stielen "befreit" und in der Gewürzmühle so fein gemahlen, dass es die Struktur von gerebeltem Basilikum hat. Wenn Ihr keinen Foodprocessor habt, der mit einer Gewürzmühle im Gepäck geliefert wurde, könnt Ihr auch eine elektrische Kaffeemühle* verwenden. 
Damit kann man andere Gewürzmischungen herstellen, es eignet sich aber auch hervorragend zum Würzen von Suppen, Eintöpfen, Pürees, etc. 
So kann man sehr einfach das Aroma des Selleries für Zeiten konservieren, in denen gerade kein Selleriegrün vorrätig ist und hat den wertvollen Grundstoff nicht verschwendet. 

Selleriegrün, gerebelt & Selleriesalz  - www.kuriositaetenladen.com
Zutaten
100 g Fleur de Sel 
10 g Selleriepulver
3 g gerebelte Sellerieblätter
2 g gemörserte Selleriesaat

Zubereitung 
Das Selleriegrün abschneiden und gründlich unter fließendem, kaltem Wasser reinigen. Trocken schleudern und auf einem Kuchenrost ausgebreitet über Nacht trocknen lassen. 
Wenn das Selleriegrün vollständig getrocknet ist, zu einem Strauß zusammenbinden und an einem dunklen Ort so lange trocknen lassen, bis das Grün inkl. der Stiele komplett durchgetrocknet ist. 

Für Selleriesalz, die groben Stiele entfernen und die Sellerieblätter in einer Gewürzmühle zu feinen Flocken vermahlen. Mit den restlichen Zutaten vermischen und in einem Glas aufbewahren.

Das restliche Selleriegrün in einem verschlossenen Gefäß aufbewahren und zum Würzen von Eintöpfen, etc. verwenden.
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Orientalischer Karottensalat

Dieser Salat ist aus der Not heraus entstanden, bzw. dem Umstand, schnell ein paar Zutaten verarbeiten zu müssen. Ein Bund Karotten musste weg, der Basilikum auf der Fensterbank hatte die besten Zeiten hinter sich und ließ seine Blätter deprimiert hängen und eine rote Zwiebel lag auch noch in der Ecke rum. Also alles raspeln, würfen und in feine Streifen schneiden und dann noch schnell ein Dressing zusammenbasteln. 
Ich hab hier mal ein leicht orientalisch angehauchtes Dressing ausprobiert und zwei meiner Lieblingsgewürze verwendet, Cumin und Sumach. Cumin verleiht dem Dressing die typisch orientalische Note und Sumach sorgt für eine leckere Säure. Zusammen mit dem Honig, Sesamöl und etwas ganz fein geschnittenem Basilikum wird daraus in Nullkommanix ein ganz besonders leckeres Dressing für meinen aktuellen Lieblingssalat.
Der Salat kann ruhig ein bißchen stehen und ziehen und schmeckt auch wunderbar am nächsten Tag - wenn er denn solange überlebt. Er ist also auch sehr gut zum Mitnehmen ins Büro geeignet.

Orientalischer Karottensalat
Zutaten 
1 Bund Karotten
1 rote Zwiebel
3 Stengel Basilikum

Dressing
50 ml helles, natives Sesamöl 
50 ml neutrales Öl (Rapsöl)
50 ml Cidreessig 
1/4-1/2 TL Piment d'Espelette
1/2 TL Sumach 
1/2 TL Cumin
1 TL Rapshonig
1/4 TL Salz 

Zubereitung 
Die Karotten putzen und grob raspeln, die rote Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. 
Alle Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas geben, verschließen und kräftig schütteln, bis ein sämiges Dressing entstanden ist. Unter die geraspelten Karotten mischen.
Den Basilikum fein schneiden und ebenfalls unterheben. Eine Stunde durchziehen lassen, dann servieren. 
 

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