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Dutch Babies mit Käse und Speck

2016 ist für mich eindeutig kein gutes Keksjahr. Eigentlich hatte ich ja geplant, Euch sonntags noch eine ganze Menge Keksrezepte vorzustellen, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen und das, was ich mache, ist nicht präsentabel - finde ich zumindest. Also mach ich lieber das, was ich wirklich kann: Sonntagsfrühstücke!
Klassische Dutch Babies, also amerikanische Ofenpfannkuchen, hab ich Euch ja bereits vor einer Weile gezeigt, heute gibt es eine Variante ganz nach meinem Geschmack, nämlich mit Speck und reichlich Käse.

Dutch Babies mit Käse und Speck
Pfanne: Staub*
Selbstverständlich schmeckt dieser Ofenpfannkuchen nicht nur als üppiges Sonntags-frühstück, sondern ist auch ein wunderbares Mittagessen, bzw. Abendbrot. Er ist schnell gemacht, wunderbar saftig und herzhaft und Ihr könnt Ihn natürlich ganz nach Belieben abwandeln und beispielsweise anstelle des Specks Wurststückchen, bzw. -scheiben verwenden oder in der vegetarischen Variante mit Gemüse servieren. Dazu schmeckt ein Salat ganz wunderbar, oder im Sommer eine bunte Gemüse-pfanne.
Wenn etwas übrig bleiben sollte, schmecken die Reste am nächsten Tag auch sehr gut kalt im Büro. Besser geht's doch nicht, oder?

Tipp! Wenn Ihr wie ich eine Pfanne verwendet, die keinen ofenfesten Griff hat, wickelt ihn einfach gut in Alufolie ein. Die Folie kann man später auch einfach abziehen und beim nächsten Mal wieder drüberstülpen. Mein Schutzüberzug hat schon einig Dutch Babies hinter sich.

Dutch Babies mit Käse und Speck
Teller: westwing.de*, Pfeffermühle: Zassenhaus*
Zutaten
3 große Eier (ca. 180 g)
150 g Mehl, Type 405
250 ml Milch
1 Prise Salz 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Bockbiersenf, hausgemacht (oder ein anderer grober Senf)
80 g Comté, frisch gerieben

Außerdem
Butterschmalz, hausgemacht
10 Scheiben Speck

Zubereitung 
Den Käse grob reiben. Eine ofenfeste Pfanne (28 cm Durchmesser) in den Backofen stellen und auf 220°C aufheizen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte dünnflüssiger als ein normaler Pfann- kuchenteig sein und ungefähr die Konsistenz eines Crêpesteiges haben. Die Hälfte des Käses unterrühren.
Die Pfanne aus dem Backofen nehmen und einen EL Butterschmalz darin schmelzen lassen. Den Teig komplett hineingeben und sofort zurück in den Backofen stellen. Für 15 Minuten backen und in der Zwischenzeit die Speckstreifen in einer Pfanne in wenig Fett und bei mittlerer Hitze knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 
Die Pfanne herausnehmen und den Rest des Käses, sowie die Hälfte des Specks darauf verteilen. Wieder in den Backofen stellen und nochmals 5-10 Minuten backen, dann herausnehmen und mit dem restlichen Speck servieren.
*Kooperations- oder Affilatelink

Friséesalat mit Speckdressing und pochiertem Ei

Zwischen all dem ganzen süßen und weihnachtlichen Süßkram müssen wir unbedingt auch mal einen Salattag einlegen, wenigstens pro forma, denn dass sich da reichlich Schinkenspeck unter und zwischen den Salatblättern versteckt, das erwähne ich jetzt nur kurz am Rande, also pssst!

Frisée gehört zu meinen absoluten Lieblingssalaten, denn ich mag diese leicht bittere Note sehr gerne. Die zusammen mit einem würzigen Salatdressing und natürlich dem wunderbaren pochierten Ei, ergibt eine tolle Kombination. Fehlt nur noch eine knusprige Scheibe Brot und schon steht das Essen auf dem Tisch. 
Falls Ihr noch nie ein Ei pochiert habt, könnt Ihr hier nachschauen, wie das funktioniert, pochierte Eier sind die leckersten von allen!

Friséeealat mit Speckdressing und pochiertem Ei
Geschirr: westwing.de
Zutaten
250 g Schinkenspeck
2 Schalotten
etwas Rapsöl zum Anbraten
30 ml Rotweinessig*
1 TL Honig
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Frisée
4 sehr frische Eier

Zubereitung
Den Schinkenspeck in Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze in etwas Rapsöl anbraten. Die Schalotten schälen und vierteln. Zum Schinkenspeck geben und glasig mit Anschwitzen. Mit Rotweinessig ablöschen, den Honig dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Einige Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen und in der Zwischenzeit die Eier nach Anleitung pochieren. 
Den Salat waschen und sehr gut trocken schleudern, mit dem Speckdressing vermischen und einem pochierten Ei servieren.
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Pappardelle mit Pilzen und Tiroler Speck

Pilze sind hinter den Kulissen des Kuriositätenladens immer sone Sache, ich bin nämlich die einzige hier, die Pilze mag. Der Gatte ergreift sofort die Flucht und türmt aus der Wohnung, sobald ich ihm auch nur einen Pilz unter die Nase halte.
Da ich nur ungern doppelt koche, komme ich daher leider nur selten in den Genuss von Pilzen und genieße es dafür jedes Mal umso mehr. Besonders gerne mag ich Pilze in Kombination mit Pasta und daher habe ich neulich einen Strohwitwentag genutzt, mir große Tüte Pilze vom Wochenmarkt mitgebracht, frische Pappardelle zubereitet und dazu eine ganz einfache, aber mächtig leckere Pilzsauce gekocht. Heaven, I'm in heaven... 

Pappardelle mit Pilzen und Tiroler Speck
Zutaten
300 g gemischte Pilze (bei mir Pfifferlinge und flockenstielige Hexenröhrlinge)
Rapsöl zum Anschwitzen
50 g Tiroler Speck, sehr dünn aufgeschnitten
1 Schalotte
1/2 TL Thymian, getrocknet*
50 ml Noilly Prat*
200 ml Sahne
1 TL Steinpilzpulver, hausgemacht oder gekauft*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 kleine Tasse Pastakochwasser (optional)

Außerdem 
200 g frische Pappardelle

Zubereitung
Die Pilze putzen und je nach Größe ganz lassen oder in Scheiben schneiden. Die Schalotte sehr fein würfeln, den Tiroler Speck ebenfalls in feine Streifen schneiden.
Etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin sehr scharf anbraten und etwas Farbe nehmen lassen. Schalottenwürfel und Speckstreifen dazugeben und glasig anschwitzen, dann den Thymian dazugeben und einmal durchschwenken. 
Mit Noilly Prat ablöschen und etwas einreduzieren lassen, dann die Gemüsebrühe und Sahne dazugeben. Mit Steinpilzpulver, Salz und Pfeffer würzen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salz-wasser al dente kochen.
Die Pasta abgießen, aber eine Tasse Kochwasser zurückbehalten. Die Pasta tropfnass zur Sauce geben und durchschwenken. Je nach Konsistenz das Kochwasser zur Sauce geben, nochmal abschmecken und sofort servieren.
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Zwiebelkuchen, DER!

Am letzten Sonntag haben wir, im zugegeben sehr kleinen Kreis, mal wieder synchrongekocht. Diesmal ging es um unsere Lieblings-Blogrezepte, also ein Rezept, das wir bereits gebloggt haben und das zu unseren absoluten Favoriten gehört. 
Bei meinen mittlerweile über 1000 Rezepten im Archiv, erscheint diese Entscheidung für ein Rezept natürlich auf den ersten Blick nicht gerade einfach und selbstverständlich hab ich auch eine ganze Reihe von Favoriten, momentan ist aber eindeutig Zwiebelkuchenzeit, also hab ich natürlich meinen Zwiebelkuchen neu aufgelegt, leicht abgewandelt, bzw. weiterentwickelt und anständig fotografiert. 

Zwiebelkuchen
Ich liebe diesen Zwiebelkuchen sehr, denn er beinhaltet alles, was ich gerne mag und vor allem eins: Speck. Ihr wisst ja, alles schmeckt besser mit Speck. Sogar Popcorn.
Mein Zwiebelkuchen hat sich im Laufe der Jahre ein wenig verändert. Angefangen habe ich mit ungefähr 1,5 kg Zwiebeln pro Backblech und mittlerweile sind daraus gute 2 kg geworden. Das Blech ist dann rappelvoll, aber es passt noch gerade und man hat ein Maximum an Belag pro Stück. Genauso muss das sein!
Ich erinner mich noch, dass ich gaaanz früher sogar Käse drauf gemacht habe, aber das verbuche ich heute unter "ich war jung und wusste es nicht besser". Käse gehört da natürlich nicht drauf, der Käsekuchen hat auch so genug Geschmack. 

Zwiebelkuchen
Wie oft bei solchen Rezepten, hab ich viele Schritt-für-Schritt-Bilder gemacht und erzähl Euch jetzt sehr ausführlich, was Ihr beachten müsst, damit auch Ihr demnächst DEN Zwiebelkuchen überhaupt genießen könnt.

Punkt 1: Kauft Euch große Gemüsezwiebeln, denn Ihr wollt nicht ernsthaft gute zwei Kilo kleine Zwiebeln schälen und würfeln. Das tut man sich nicht freiwillig an. 
Leider neigen Gemüsezwiebeln gerne dazu, von außen ganz prima auszusehen, innen sind sie aber leicht schon matschig. Nehmt deshalb lieber eine Zwiebel mehr, damit ihr noch ne Reserve habt. Ich kaufe immer 2,5 kg Zwiebeln und wenn dann 2,2-2,3 kg übrig bleiben - ach, das passt schon!

Den Speck empfehle ich Euch unbedingt am Stück bei Eurem Schlachter zu kaufen. Zum einen bekommt Ihr dort einen viel aromatischeren als im Supermarkt, die ausgelassene Schwarte gibt dem Zwiebelkuchen aber auch enorm viel Geschmack. Das ist nur eines der "Geheimnisse" meines Zwiebelkuchens. 

Gewürfelte Zwiebeln und Speck
Ich würfle die Zwiebeln relativ grob, das ist nicht nur eine Aufwandserleichterung, es schmeckt mir auch besser, als wenn die Zwiebelwürfel so miniklein sind. Das Fenster in der Küche steht dabei sperrangelweit auf und dann ist der böse Part auch schnell erledigt. 
Den Speck befreie ich zuerst von der Schwarte und lasse die dann bei geringer Hitze in einem großen Schmortopf aus, schneide ihn dann in möglichst dünne Scheiben und danach in Streifen. So sind sie später im gegarten Zustand nicht zu winzig und man findet sie im Zwiebelkuchen noch wieder. 
Oben auf dem Bild seht Ihr sehr schön den Knorpel, der durch den Speck verläuft, der muss natürlich noch, bzw. bevorzugt vor dem Aufschneiden, entfernt werden.

vorbereitete Zwiebeln und Speck im Schmortopf
Bevor ich die Zwiebeln und den Speck anschmore, zerlasse ich wie gesagt die Speckschwarte. Damit möglichst viel Speckfett austritt, ritze ich die weiche Fett-seite kreuz und quer ein und lege die Schwarte auf dieser Seite in den Topf. Ein kleiner Stich Butterschmalz kommt noch dazu, damit die Schwarte in Arbeit kommt.
Sobald ordentlich Schwartenfett ausgetreten ist, gebe ich die Zwiebelwürfel und Speckstreifen dazu und lasse beides bei mittlerer Hitze schmoren, bis die Zwiebeln schön glasig sind. Die Temperatur soll auf keinen Fall zu hoch sein, damit die Zwiebeln nicht bräunen und die Speckstreifen hart werden.

Hefeteig auf dem Blech
Den Hefeteig könnt Ihr morgens oder auch am Vortag zubereiten und dann über Nacht im Kühlschrank gehen/ruhen lassen. In dem Fall braucht Ihr natürlich nur einen Viertel Würfel und müsst den Teig am nächsten Tag vor der Weiterver-arbeitung ca. 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen.
Ich rolle den Teig dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus und rolle dann mit meinem Stipproller* drüber, so geht er später schön gleichmäßig auf. Ihr könnt natürlich auch eine Gabel nehmen und den Hefeboden damit durchlöchern. Den Rand ziehe ich an den Seiten ein wenig hoch, das reicht im Endeffekt nicht, die Füllung tritt auf jeden Fall über die Ufer, aber das ist egal, klappt auch so. 

Eierguss
Genauso wichtig wie die Zwiebeln, ist natürlich auch der Guss, der aus viel Schmand, Eiern und Gewürzen besteht. Ich würze meinen Guss immer mit geräuchertem Paprikapulver und schmecke ihn generell sehr kräftig ab, das kann der Zwiebelkuchen gut vertragen. 
Der Guss wird dann mit den geschmorten Zwiebeln im Topf vermischt, auf den Teig geschöpft und dort verteilt. Danach geht's vorsichtig in den Backofen (es soll ja nichts überlaufen) und er wird dort gebacken, bis der Zwiebelkuchen goldbraun und der Guss komplett gestockt ist. Das könnt Ihr durch Druck auf die Mitte mit dem Finger prüfen, bzw. den Kuchen hin- und herschubbern.

Fertiger Zwiebelkuchen auf dem Blech
Bevor der Zwiebelkuchen angeschnitten wird, solltet Ihr ihn um und bei 15 Minuten ruhen lassen, dann setzt sich die Füllung und er lässt sich deutlich besser schneiden. Außerdem schmeckt er lauwarm viel besser als heiß aus dem Ofen.

Wenn etwas übrig bleibt, könnt Ihr den Zwiebelkuchen aufgeschnitten auch wunderbar einfrieren. Ich lege die Stücke dazu nebeneinander in einen Gefrier-beutel und stapel die Pakete im Gefrierschrank übereinander. So habt Ihr noch eine leckere Mahlzeit, wenn Ihr mal nicht kochen möchtet. 

Zu dem Zwiebelkuchen reiche ich nur einen grünen Salat und natürlich reichlich Federweisser, der gehört zwingend dazu. Kauft den Federweisser am besten schon ein paar Tage früher, damit er noch reifen kann. Zur Zeit schmeckt er ja noch mehr oder weniger wie Traubensaft, wenn er aber 2-3 Tage auf der Fensterbank steht, zieht er gut nach und wird deutlich spritziger.
So, mehr gibt's zu einem meiner absoluten Lieblingsessen gar nicht zu sagen, außer vielleicht noch: Nachbacken, unbedingt!

Zwiebelkuchen, bereit zum Einfrieren
Zutaten

Hefeteig
500 g Mehl, Type 550
1 Würfel Frischhefe
1 TL Honig
11 g Salz
300 ml kaltes Wasser
25 ml Rapsöl

Belag
2 kg Gemüsezwiebeln (bereits geschält)
350 g Speck im Stück mit Schwarte
Butterschmalz
6 Eier
375 g Schmand
frisch geriebene Muskatnuss*
Salz
frisch geriebener schwarzer Pfeffer
2 TL Pimenton de la vera dulce*
1/2 TL Lemon Myrtle*

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Die Mulde mit Milch auffüllen.
Ca. eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.


In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten, dafür die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Die Schwarte vom Speck schneiden und die Fettseite kreuz und quer einritzen. Etwas Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Schwarte mit der Fettseite nach unten bei mittlerer Hitze auslassen, dabei darauf achten, dass der Speck nicht verbrennt und zu sehr bräunt. 
Den Speck in feine Würfel schneiden und zusammen mit den Zwiebelwürfeln in den Schmortopf geben. Solange bei mittlerer Hitze schmoren, bis die Zwiebeln schön glasig sind und der Speck leicht gebräunt. Beiseite stellen. Für den Guss die Eier mit dem Schmand glattrühren und kräftig würzen. 

Den Hefeteig auf einem mit Backpapier ausgelegten ausrollen und an den Seiten einen kleinen Rand hochziehen. Den Boden mit einem Stipproller* oder alternativ einer Gabel einstechen. 
Den Guss zu den Zwiebeln geben, verrühren und auf dem ausgerollten Hefeteig verteilen und glattstreichen. Bei 180°C für ca. 45 Minuten backen, bis der Zwiebel-kuchen goldbraun gebacken und der Guss komplett gestockt ist. Herausnehmen und eine Viertelstunde ruhen lassen, dann mit einem grünen Salat und reichlich Feder-weisser servieren.
Zwiebelkuchen mit Federweisser
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Egg-in-a-Hole-Frühstückssandwich

Ihr wisst ja, ich frühstücke, wenn denn überhaupt, denn das kommt nur vor, wenn ich einigermaßen ausgeschlafen hab, am liebsten herzhaft.
Marmelade, Schokocreme, Joghurt und Müsli können mir gestohlen bleiben, aber ein Käse- oder Wurstbrot, ein leckeres Fischbrötchen oder ne Currywurst sind für mich ein perfekter Start in den Tag :o)
Für alle, die Sonntagsmorgens ebenfalls nichts gegen eine herzhafte Mahlzeit haben und das Mittagessen gern mal auf die späten Nachmittagsstunden verschieben, habe ich heute mal wieder ein Sonntagsfrühstück für Euch, zu dem ich aber auch mittags oder abends nicht Nein sagen würde. 

Egg-in-a-Hole-Frühstückssandwich
Teller: westwing.de, Kanne, Tasse und Geschirr: Trödelladen

Zutaten für zwei Sandwiches
1 Hass-Avocado
1 Spritzer Limettensaft 
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Scheiben Brioche Nanterre
2 möglichst frische Eier
4 Scheiben durchwachsener Speck 
1 Mozzarella
1 große Tomate 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen, dann beiseite stellen.
Zwei Scheiben Brioche abschneiden und mit einem Scones-Ausstecher* ein Loch ausstechen, zwei weitere Scheiben ohne Loch belassen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, dann die beiden Brioche-Scheiben mit Loch von einer Seite leicht anrösten. Die Brotscheibe wenden und jeweils ein Ei vorsichtig in das Loch gleichen lassen. Bei mittlerer Hitze ausbacken, bis das Eiweiß vollständig gestockt, das Eigelb aber noch weich ist. Parallel den Speck anbraten und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, sobald er fertig ist.
In der Zwischenzeit die anderen beiden Briochescheiben toasten, den Mozzarella und die Tomate in Scheiben schneiden. 

Jeweils eine Scheibe Brot auf einen Teller legen, Mozzarella und Tomate darauf verteilen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Guacamole daraufgeben und pro Brot zwei Scheiben Speck darauflegen, dann mit der Ei-Brotscheibe abschließen.
Nochmals etwas grob gemahlenen Pfeffer und Murray River Salt darübergeben und servieren.
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Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen

Ein Bauernfrühstück ist zwar kein Frühstück im klassischen Sinne, wenn man aber ne lange und harte Nacht hinter sich hat, sonntags lange genug schläft und zufällig noch ein paar passende Reste im Kühlschrank findet, ist es der perfekte Einstieg in einen ruhigen und hoffentlich erholsamen Sonntag. Bevor es dann am Montag wieder ordentlich rund geht.
Wie bei allen Resteessen, gibt es unendlich viele Varianten und mein Rezept ist nur eins von vielen. Die Grundlage für ein Bauernfrühstück sind immer vorgekochte Kartoffeln, was man dann aber dann noch dazugibt, hängt ganz vom Inhalt des Kühl- schranks ab, das können Wurst- und Schinkenreste sein, Gemüse - was man halt gerade da hat.

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Da ich den Tag am liebsten, bzw. ausschließlich herzhaft beginne, hab ich auch kein Problem damit, mit einem Bauernfrühstück, Fischbrötchen oder etwas anderem Herzhaftem zu starten, das ist für mich sogar der sinnbildlich perfekte Start in den Tag. Dieses Bauernfrühstück schmeckt aber natürlich auch zum Mittag oder abends als Hauptmahlzeit. 
Ich empfehle dazu ein Bratei und zum Mittag darf gern noch eine Gewürzgurke dazu. Das Bratei sollte natürlich gaaanz vorsichtig gebraten werden, so dass das Eigelb noch schön flüssig ist. Wenn man es dann auf die "Waffel" setzt, durch- schneidet und das Eigelb so schön über die Waffel läuft... Hach, da geht mein Herz auf.

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Natürlich kann man diese "Waffeln" auch in Frikadellenform in der Pfanne braten, aber so hübsch im Waffeleisen ausgebacken machen sie doch gleich viel mehr her. 
Wenn Ihr das Bauernfrühstück in Waffelform nachmachen möchtet, solltet Ihr entweder ein amerikanisches* oder ein belgisches Waffeleisen* verwenden, denn ein Bauernfrühstück soll ja innen noch schön weich sein und das wird in einem Herzcheneisen nichts. Die Reste von diesem Resteessen könnt Ihr am Abend oder auch nächsten Tag auch einfach nochmal im Waffeleisen aufbacken, dann sind sie wieder knusprig.
Zum Portionieren der Waffelmasse verwende ich auch hier meinen sehr geliebten Riesen-Eiskugelportionierer*, den ich, glaube ich, tatsächlich erst einmal für Eis, dafür aber ständig für Waffelteig, Hackfleisch, usw. verwendet habe. 

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Zutaten für 8 "Waffeln"
1 kg gekochte Kartoffeln vom Vortag, bereits gepellt
50 g Butter 
2 rote Zwiebeln
100 g Speck
4 Eier
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung
Die Kartoffeln grob in eine Schüssel reiben. Speck in feine Streifen oder Würfel schneiden, Zwiebeln schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Beides in eine Pfanne geben und anbraten. Butter dazugeben, schmelzen und alles zu den Kartoffeln geben. Die Eier ebenfalls dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zu einem glatten Teig verkneten. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und ebenfalls unterkneten. 
Ein Waffeleisen (entweder ein amerikanisches oder ein belgisches) aufheizen und mit einem Eiskugelportionierer den Teig einfüllen. Portionsweise goldbraun ausbacken.
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Crostini mit grünem Backofenspargel und pochiertem Ei

Gerade eben hab ich noch den ersten grünen Spargel dieser Saison gegessen, da ist sie auch schon wieder fast vorbei. Ungefähr noch eine Woche, dann müssen wir uns wieder um und bei 10 Monate gedulden, bis es endlich wieder losgeht. Es wird also hohe Zeit, Euch wenigstens ein Spargelrezept, nämlich mein diesjähriges Lieblings- rezept, vorzustellen. 
Vorgestern gab es ja ein paar EM-Sandwiches, heute nun auch ein Sandwich im weitesten Sinne, aber irgendwie auch nicht (weil unter anderem der Deckel, also die zweite Brotscheibe fehlt), deshalb habe ich es einfach Crostini genannt. Außer- dem hab ich den Spargel so hoch aufgetürmt, dass man das Brot kaum noch sieht ;o)

Crostini mit grünem Backofenspargel und pochiertem Ei
Dass grüner oder auch violetter Spargel mein Liebling ist, hab ich Euch ja schon öfter mal erzählt, heute nun stell ich Euch auch meine liebste Zubereitungsmethode vor, nämlich ganz einfach im Backofen. Das ist nicht nur besonders einfach in der Umsetzung, sondern schmeckt auch noch großartig, da der Spargel nicht im Wasser auslaugt, sondern der gesamte Geschmack im Spargel erhalten bleibt. 
Je nach Lust und Laune, lass ich ihn manchmal auch ein wenig länger im Backofen, dann werden die Köpfe richtig knusprig und man kann die Stangen so wegknabbern.

Crostini mit grünem Backofenspargel und pochiertem Ei
Der absolute Spargelhimmel ist für mich genau dieses Rezept. Knusprig gebratenes Brot, hauchdünner Tiroler Speck von meinem Schlachter, eine dicke Schicht grüner Backofenspargel und obendruff ein pochiertes Ei. Wenn man das dann anschneidet und das Eigelb über den Spargel und auf das Brot läuft, das ist für mich die absolute Krönung des Spargelgenusses. Könnte ich in der Spargelsaison nahezu täglich essen. 

Der grüne Spargel wird natürlich nur gewaschen und dann, je nach Beschaffenheit der Stangen, 1-2 cm abgeschnitten. Wehe, den schält jemand, der fliegt hochkant aus meiner Küche, da versteh ich keinen Spaß! ;o)

Grüner Spargel in der VorbereitungGenießt die wenigen verbliebenen Tage der Spargelsaison unbedingt noch in vollen Zügen, denn der aus Südamerika, oder wo auch immer der sonst herkommt, schmeckt erstens bei Weitem nicht so gut wie der hiesige knackfrische von ums Eck und man muss dieses Gemüse ja auch nicht einmal um den halben Erdball karren, damit wir hier das ganze Jahr hindurch Spargel essen können.

Also, ran an den Spargel, solange es noch welchen gibt!

grüner Spargel nach dem Backen
Zutaten
500 g grüner Spargel
grob gemahlener schwarzer Pfeffer
Fleur de Sel
Abrieb einer unbehandelten Biozitrone
Rapsöl

Außerdem
4 Scheiben Brot
8 Scheiben Tiroler Speck
Kresse

Zubereitung
Den Spargel waschen und, je nach Beschaffenheit, 1-2 cm des holzigen Endes abschneiden. Nebeneinander auf ein Backblech legen, mit Rapsöl beträufeln und den Zitronenabrieb darüber verteilen. Mit grob gemahlenem schwarzem Pfeffer und Fleur de Sel würzen. Im auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen für 15-20 Minuten backen - je nach Dicke der Stangen.
In der Zwischenzeit das Brot in Scheiben schneiden und in etwas Rapsöl in einer Pfanne von beiden Seiten anrösten. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Eier nach Anleitung pochieren. 

Eine Scheibe Brot auf einen Teller setzen und mit dem Tiroler Speck belegen, Spargel darauf verteilen und ein pochiertes Ei darauf setzen. Mit Fleur de Sel und grob gemahlenem Pfeffer würzen und mit Kresse bestreut servieren. 

Brezenknödel, gedämpft


Knödel gehören für mich als Fischkopp nicht gerade zu den üblichen Beilagen. In meiner Kindheit gab es ab und zu mal Kartoffelknödel, meist hat meine Mama aber Salzkartoffeln, Kartoffelpüree, Bratkartoffeln oder etwas in der Art als Beilage zubereitet. Zu meiner ersten Begegnung mit einem Knödel, der nicht aus Kartoffeln bestand, kam es erst sehr viel später, als ich meinen ersten Serviettenknödel ausprobiert habe. 
Nach wie vor mag ich Serviettenknödel recht gerne, aufgrund meiner Kartoffel- prägung bleibe ich aber wohl auf ewig auf die Kartoffel fixiert. 
Brezenknödel habe ich erst vor Kurzem ausprobiert, mag sie aber sogar noch lieber als die Serviettenvariante. An erster Stelle kommen also nach wie vor Kartoffeln, dann diese Brezenknödel, Serviettenknödel und danach der Rest :o)

Brezenknödel, gedämpft
asiatischer Dämpfkochtopf
Was ich wirklich ganz und gar nicht mag, sind gekochte Brezen- oder Semmelknödel, zumindest habe ich noch keine gegessen, die mir geschmeckt haben. Die Konsistenz war immer fester und trotzdem wabbeliger durch das Wasser. Gefällt mir nicht, also dämpfe ich die Knödel, dann werden sie lockerfluffig. 
Bevor ich den Thermomix bekommen habe, hat das Dämpfen mein wunderschöner asiatischer  Dämpftopf übernommen, jetzt mache ich es mir einfach und schmeiß den Thermomaten an. Natürlich hab ich aber auch die Zubereitung im Dämpftopf beschrieben. Wenn Ihr einen richtigen Dampfgarer habt, also so einen Backofendampfgarer, folgt einfach den Anweisungen Eures Gerätes.

Brezenknödel im Thermomix

Zutaten 
300 g altbackenes Laugengebäck
150 g heiße Milch 
2 Eier 
1 rote Zwiebel
50 g gewürfelter Speck 
(200 g Pfifferlinge)
2 EL Schittlauchröllchen 
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung 
Laugengebäck in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben, die Milch erhitzen und darübergeben. Ca. eine halbe Stunde ziehen lassen, währenddessen einmal wenden. 
Inder Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Speckwürfel in einer Pfanne auslassen, die Zwiebelwürfel dazugeben und beides glasig andünsten. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Für die Pilzvariante die Pilze putzen, in feine Würfel schneiden und zusammen mit den Zwiebel- und Speckwürfeln anbraten. 
Eier und Speck/Zwiebelmasse zu den eingeweichten Brotwürfeln geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gründlich vermengen. Zum Schluss die Schnittlauchröllchen unterheben. 
Mit einem Eiskugelportionierer gleichmäßige Portionen abteilen und mit feuchten Händen zu Kugeln formen. Die Semelknödel entweder im siedenden Wasser garziehen lassen (die Garzeit hängt von der Größe ab) oder in einem Dämpftopf für eine halbe Stunde dämpfen)

Dämpfen im Thermomix 
Varoma dünn mit Butter ausfetten, die Semmelknödel mit etwas Abstand einsetzen und den Deckel aufsetzen. 
500 ml Wasser in den Mixtopf füllen, den Deckel und Varoma aufsetzen und für 35 Minuten/Varoma/Stufe 1 garen. 

Dämpfen im Bambusdämpfer/Dämpftopf
Backpapier etwas kleiner als den Durchmesser des Dämpfeinsatzes, bzw. Damptopfes zuschneiden und mehrfach mit einem Messer einschlitzen, so dass der Dampf zirkulieren kann. 
Wasser in den Wok oder das Unterteil des Dämpftopfes füllen, Backpapier in den Dämpfer einlegen und die Brezenknödel auf das Backpapier setzen. Wasser zum Kochen bringen und die Ködel für ca. 35 Minuten garen.

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn

Ich glaube, dieses Eis ist nicht nur die Eissorte mit dem längsten Titel, sondern auch die mit Abstand dekadenteste auf meiner mittlerweile recht beachtlichen Eiskarte
Meine ausgeprägte Vorliebe für Speck ist ja schon eine ganze Weile kein Geheimnis mehr und als ich kürzlich den kandierten Speck für meinen Herbstburger zubereitet habe, war mir sofort klar, dass der nächste Schritt nur eine Süßspeise mit Speck sein kann. Die Speckmarmelade, aka Bacon Jam war quasi der erste Schritt, heute folgt die Krönung. 

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn
Die Basis für dieses Eis ist eine Fior-di-Latte-Eiscreme, die ich auch noch einmal ganz pur bloggen werde, weil sie so unglaublich lecker ist und unbedingt einen Soloauftritt verdient hat. Darin versteckt sich gaaanz fein gehackter und anschließend karamellisierter Speck und als Topping obendrauf habe ich noch eine kleine Handvoll gesalzenes Karamellpopcorn gesetzt - bei einer Portion dieser Eissorte ist eh schon alles egal ;o)

Fior-di-Latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn
Zutaten
600 ml Vollmilch 
300 ml Crème double
6 Eigelbe 
200 g Puderzucker 
1/4 TL Salz 

Maple Bacon Crunch

75 g durchwachsener Speck
2 EL Ahornsirup

Maple Bacon Crunch 
Den Speck in Streifen schneiden und nebeneinander auf einem Backpapier verteilen, mit Ahornsirup beträufeln und bei 180°C für 10 Minuten backen. Einmal durch- mischen und weitere 5-10 Minuten backen. 
Den Speck herausnehmen und komplett auskühlen lassen, dann mit einem scharfen Messer SEHR fein hacken und beiseite stellen. 

Zubereitung über dem Wasserbad
Die Crème double mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Crème-double-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist.
 
Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen. 
Vollmilch, Crème Double, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren.
 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren. 
In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen. Die Eismasse darin umfüllen, und immer wieder von dem Maple Bacon Crunch dazwischengeben. Für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann servieren.

Bacon Jam ~ Speckmarmelade

Ein Vegetarier wird aus mir aus zwei Gründen nicht mehr: Speck und Leberwurst. OK, und Ochsenschwanzragout. Auf Gulasch, Rouladen (mein Lieblingsrezept kommt demnächst), Tafelspitz, Krabben und Brathähnchen würde ich allerdings auch nur ungern verzichten. Ihr seht schon, keine Chance :o)
Ich bleibe also auch weiterhin dabei, nur selten Fleisch und Fisch zu essen, dafür aber auf besonders gute Qualität und, natürlich genauso wichtig, die Herkunft zu achten. 

Bacon Jam ~ SpeckmarmeladeEine meiner großen Leidenschaften ist bekanntlich Speck, nicht umsonst ist mein Lieblings-Hashtag bei Instagram ja #AllesschmecktbessermitSpeck. Eine der leckersten Schweinereien aus Speck ist, neben der großartigen kandierten Variante, diese Speckmarmelade, bzw. Bacon Jam.
Die Bacon Jam schmeckt natürlich besonders auf Burgern unglaublich gut und sollte auf keinem (vorausgesetzt, es ist kein Veggieburger) fehlen, aber auch als Brot- belag ist sie unschlagbar. 

vorbereiteter Speck
Zutaten
250 g Speck
1/2 Zwiebel
30 ml Cidressig
50 g brauner Zucker
50 g gekochter Kaffee
1 Prise Cayennepfeffer

Zubereitung
Die Speckschwarte entfernen und den Speck erst in sehr feine Streifen, dann in dünne Stifte schneiden und zum Schluss noch einmal ordentlich hacken. Den gestiftelten Speck in einem Topf bei hoher Hitze auslassen und anbraten, bis er leicht gebräunt ist. In der Zwischenzeit die Zwiebel putzen und ebenfalls fein würfeln. Zusammen mit dem Knoblauch zum Speck geben und glasig andünsten. 
Den Essig, Zucker und Kaffee zum Speck geben und für ca. 1 Stunde bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit deutlich eingedickt und der Speck weichgekocht ist. Darauf achten, dass die Masse nicht zu sehr kocht, da der Speck sonst hart wird. Mit Cayennepfeffer abschmecken.
In einem Glas im Kühlschrank hält sich die Bacon Jam bis zu zwei Wochen.
 

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