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Süßkartoffelsalat mit Speck

Kartoffelsalat war am Wochenende das Thema des letzten Synchronkochens. Normalerweise bin ich, gerade wenn es um Kartoffelsalat geht, nicht besonders experimentierfreudig, denn unser Lieblingskartoffelsalat, den wir jedes Jahr mit einer Wildschweinbratwurst zu Weihnachten essen, ist nicht umsonst unser absoluter Favorit, da stimmt einfach alles. 
Für das Synchronkochen wollte ich aber mal wieder etwas ganz anderes aus-probieren und habe deshalb direkt zu Süßkartoffeln gegriffen. Ich liebe Süß-kartoffeln, besonders wenn sie gebacken sind. Nicht nur geschmacklich sind sie dann unerreicht, auch die buttrige Konsistenz schmeckt großartig, davon hab ich Euch ja schon bei meiner Backofen-Süßkartoffel erzählt. 

Süßkartoffelsalat mit Speck
Bei diesem Kartoffelsalat hab ich die süßen, buttrig weichen Süßkartoffeln mit knusprigen Röstzwiebeln, würzig-salzigem Speck und frischem Feldsalat kombiniert. Das Dressing und der Ricotta salata (da könnt Ihr auch einen krümeligen Feta verwenden) bringen zusätzlich noch reichlich Geschmack mit.
Im Prinzip genügt da völlig eine große Portion Salat, wir haben aber noch eine kleine Merguez dazu gebraten, eine ganz wunderbare Ergänzung!

Wie immer, könnt Ihr Euch auch diesmal die ganzen Zwischenschritte und die Kreationen der anderen Teilnehmer auf Instagram anschauen, diesmal unter dem Hashtag #Synchronkartoffelsalat - da sind ganz tolle Rezepte zusammen-gekommen. 

Süßkartoffelsalat mit Speck
Zutaten
2 Süßkartoffeln
1 rote Zwiebel
1 EL Mehl
100 g Speck im Stück
1 Handvoll Feldsalat
100 g Ricotta salata
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Dressing
20 ml Cidreessig*
50 ml Rapsöl
1 TL Honig
1 confierte Knoblauchzehe, hausgemacht
½ TL Zitronenabrieb
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL glatte Petersilie

Zubereitung
Die Süßkartoffeln schälen und grob in Stücke schneiden. Mit Rapsöl einreiben, auf ein Backblech legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Bei 180°C im Backofen für ca. 20-30 Minuten backen, bis die Kartoffelstücke gar sind.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Rundherum mehlieren und mit Salz und Pfeffer würzen, dann das überschüssige Mehl abklopfen und die Zwiebelstreifen in Öl knusprig ausbraten. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und beiseite stellen.
Den Schwarte des Specks abschneiden und den Speck in dünne Scheiben schneiden. In einer Pfanne auslassen und etwas knusprig braten, der Speck soll aber nicht zu dunkel werden, da er sonst hart wird.
Den Feldsalat waschen und putzen, dann gründlich trockenschleudern. Alle Zutaten für das Dressing in einen Standmixer geben und gründlich aufmixen.
Die Kartoffeln mit dem Salat auf einem Teller anrichten, Speck und Zwiebeln darüber verteilen, dann den Ricotta salata zerkrümeln und darüber geben. Mit dem Salatdressing beträufeln und servieren.

Dazu schmeckt eine kräftige Bratwurst, wie beispielsweise eine Merguez.
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Grilled-Cheese-Sandwich mit Steinpilzpesto

Es ist wieder soweit, heute ist Pestotag und ich habe das Pesto des Monats für Euch. In diesem Monat hab ich mich für ein Steinpilzpesto entschieden, denn da mein Mann keine Pilze mag, komme ich viel zu selten in den Genuss. Ich muss also jede Gelegenheit nutzen. 
Ein Pesto ist nicht nur perfekt für die schnelle Feierabendküche, wenn Ihr mal wieder keine Lust habt, groß zu kochen, sondern es ist auch sehr vielfältig in der "Anwendung". Pesto mit Nudeln ist natürlich die klassische Version, aber Pesto kann noch viel mehr. Es schmeckt großartig als Dipp zu Gemüse, man kann damit sehr schnell und einfach Gebäck, Pizza oder Tartes aufpeppen und nicht zuletzt ein herrliches Grilled-Cheese-Sandwich zubereiten. 
Ich hab Euch deshalb heute ein reich belegtes Grilled-Cheese-Sandwich mit knusprig gebratenem Speck, viel Käse, Steinpilzpesto und Portweinzwiebeln zubereitet. Als Kontrast gibt's bei mir eine Gewürzgurke dazu, wenn Ihr mögt, könnt Ihr die auch noch aufs Sandwich legen. Das ergibt einen schönen Kontrast von aromatischem Pesto, leicht süßen Zwiebeln, würzigem Käse, knusprigem Speck und den sauren Gurken.  

Grilled-Cheese-Sandwich mit Steinpilzpesto
Für den heutige Pestodonnerstag habe natürlich nicht nur ich mir Gedanken zum Thema Pesto gemacht, sondern es gibt noch eine Menge für Euch zu entdecken. Viel Spaß beim Stöbern in der Nachbarschaft!
Steinpilzpesto
Steinpilzpesto

Zutaten
kochendes Wasser
2 confierte Knoblauchzehen, hausgemacht
100 ml Rapsöl
40 g gemahlene Mandeln
2 gehäufte EL Parmesan, frisch gerieben
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Zitronensaft
1 TL Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten

Zubereitung
Die Steinpilze in eine Schüssel geben und mit lauwarmem Wasser bedecken. 15 - 30 Minuten ziehen lassen, dann in einem Sieb abgießen und mit den Händen ausdrücken. 
Die Steinpilze mit Öl, Mandeln und Knoblauch in einen Mixer geben und pürieren, bis die Steinpilze fein gemixt sind. Die restlichen Zutaten zufügen, verrühren und nochmals nach Geschmack abschmecken.
In ein kleines Schraubglas füllen und mit etwas Öl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren.

Grilled-Cheese-Sandwich mit Steinpilzpesto

Zutaten für ein Sandwich
2 Scheiben Kastenweißbrot
Käse nach Wahl (bei mir Cheddar, Purple Vintage)
4 Scheiben Speck
Steinpilzpesto, hausgemacht
Portweinzwiebeln, hausgemacht
Butterschmalz, hausgemacht

Zubereitung
Speckscheiben in einer Pfanne bei mittlerer Hitze knusprig braten, dann auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. 
Eine Scheibe Weißbrot mit Käse belegen, dann Speck, 1 EL Steinpilzpesto und 1 EL Portweinzwiebeln draufgeben. Erneut mit Käse belegen und mit einer zweiten Scheibe Weißbrot abschließen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, das Sandwich hineingeben und bei niedriger bis mittlerer Hitze anbraten, dabei mit einem Pfannenwender zusammendrücken. Das Sandwich wenden und braten, bis der Käse zerlaufen und das Sandwich knusprig braun ist. Sofort servieren. 
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Semmelknödel-Guglhupf mit Champignon-Ragout

Soulfood war schon am Dienstag das Thema im KuLa, als ich Euch meine aktuelle Lieblingssuppe, die zufällig auch die leckerste Suppe der Welt ist, vorgestellt habe. Heute leg ich noch ne Schippe drauf und serviere Euch "alpenländisches Soulfood", das so oder ähnlich auch auf der Speisekarte der Skihütten zu finden ist.
Für mich als Fischkopp gehören süddeutsche, österreichische und auch schweizer Rezepte natürlich nicht zu meiner heimischen Küche, daher hab ich mich umso mehr über das Rezeptebuch-Synchronkochen zum Thema Hüttenzauber gefreut und die Gelegenheit genutzt, mal wieder etwas tiefer in die Materie einzusteigen.

Semmelknödel-Guglhupf mit Champignon-Ragout
Ich selbst war zwar noch nie auf einer Skihütte, weil mich nichts in die Berge zieht, sondern ich lieber im überschaubaren Flachland bleibe, aber so ungefähr kann man sich ja denken, was dort serviert wird. 
Ein paar in Frage kommende Gerichte hab ich tatsächlich schon in meinem Archiv, denn in meinem Sortiment gibt's bereits 3 Sorten Schmarrn (klassischen Kaiser-schmarrn, Grieß- und Lebkuchenschmarrn), Schupfnudeln, Käsespätzle, Germ-knödelKäsefondue, Servietten- und Brezenknödel, usw.
Wahrscheinlich hab ich noch einige vergessen, aber bei mittlerweile über 1200 Rezepten verliere ich langsam aber sicher den Überblick. 

gewürfelter Speck in der Pfanne
Meine erste Idee für dieses Synchronkochen war in Backhendl, da ich aber beim Synchronkochen #Winterburger erst kürzlich einen Fried Chicken Burger gemacht habe und Euch dieses Fried Chicken (ohne den Burger) demnächst noch vorstellen möchte, war das schnell wieder aus dem Rennen. 
Ich hab also lieber meine Puddingform*, in der ich kürzlich schon den Kohlpudding zubereitet habe, wieder hervorgeholt und darin einen Semmelknödelguglhupf ausprobiert. Wie Ihr seht, hat dieser Versuch wunderbar geklappt, der Guglhupf ist herrlich locker geworden, lässt sich prima vorbereiten und später in Scheiben schneiden und entweder so servieren oder nochmal aufbraten. 

Natürlich schmeckt dieser Guglhupf hervorragend als Beilage zu einem kräftigen Braten, Rouladen oder einem Gulasch, bei mir gab es aber "nur" ein Champignon-ragout dazu und ich war im 7. Himmel. Wäre die Portion nicht irgendwann alle gewesen, ich hätte so schnell nicht mit dem Essen aufgehört. 

Die Reste des Guglhupfs hab ich am nächsten Tag aufgebraten und weil die Champignons alle waren, gab es dazu ein Paprikakraut - fast so gut wie mein Champignonragout!

Semmelknödelmasse in der Form
Wie immer, bin ich auch diesmal nicht die einzige, die sich ein Rezept zum Synchronkochen #Hüttenzauber überlegt hat, sondern außer mir haben noch einige andere Blogger teilgenommen und 7 weiter präsentieren Euch heute in ihren Blogs die Rezepte, die dabei rausgekommen sind. Viel Spaß beim Stöbern und Nachkochen!
Semmelknödelguglhupf
Semmelknödelguglhupf

Zutaten 
8 altbackene Brötchen (ca. 500 g)
200 ml Milch 
2 Eier 
1 rote Zwiebel
100 g Speck
1 Bund Schnittlauch
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem
Butter und Semmelbrösel für die Form

Zubereitung
Die Brötchen in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben, die Milch erhitzen und darüber verteilen. Ca. eine halbe Stunde ziehen lassen, währenddessen einmal mischen.
In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Speck ebenfalls würfeln. Die Speckwürfel in einer Pfanne auslassen, die Zwiebelwürfel dazugeben und beides glasig andünsten. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Eier und Speck/Zwiebelmasse zu den eingeweichten Brotwürfeln geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gründlich vermengen. Zum Schluss die Schnittlauchröllchen unterheben.
Die Puddingform sehr gründlich ausbuttern und mit Semmelbröseln ausstreuen. Die Form ausklopfen, so dass überschüssige Semmelbrösel entfernt sind und die Masse hineindrücken. 
Die Puddingform verschließen und in einen Topf stellen. Soviel Wasser angießen, dass die Form zu ⅔ im Wasser steht und den Guglhupf bei mittlerer Temperatur ca. 45 Minuten garen. 
Die Puddingform aus dem Wasser nehmen, öffnen und den gegarten Guglhupf zügig stürzen. Den Guglhupf auf keinen Fall in der Form abkühlen lassen, da er sich dann nicht mehr gut aus der Form lösen lässt.

Entweder direkt in Scheiben schneiden und servieren oder die Scheiben in etwas Butterschmalz goldbraun anbraten. 

Champignons in der Pfanne
Pilzragout
Zutaten 
1 Schalotte 
300 g braune Champignons
1 EL Butterschmalz, hausgemacht
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
200 ml Sahne
1 TL Steinpilzpulver, hausgemacht
½ TL Mehl & 3 EL kalte Milch (optional)
½ Bund Schnittlauch

Zubereitung
Die Champignons putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln, die Schalotte schälen und sehr fein würfeln. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Champignons rundherum kräftig anbraten. Mit Sahne ablöschen, das Steinpilzpulver dazugeben und leicht einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und je nach Vorliebe mit etwas in kalter Milch angerührtem Mehl abbinden. Schnittlauch in Röllchen schneiden und zu dem Ragout geben, dann servieren. 
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Kohlpudding mit Pastinaken-Kartoffelpüree

Es gibt Momente im Leben, da sieht man ein Gericht und weiß sofort: "DAS isses, DAS muss ich nachmachen." Genau so war es, als Janke mir neulich ihren Kohl-pudding zeigte. Ich wäre am liebsten in den Monitor gekrochen und hätte mich zu ihr an den Mittagstisch gesetzt. 
Das ging natürlich nicht, denn dafür wohnt sie doch n büschen zu weit von Hamburg entfernt, aber ich habe das einzig logische gemacht, nämlich sofort eine Pudding-form* besorgt und am nächsten Sonntag nach Jankes Anweisungen losgelegt.

Natürlich ist mein Kohlpudding im Endeffekt ganz anders geworden, als der aus der Soulfoodküche, aber das ist ja das Schöne am Kochen. Jeder macht das aus einem Rezept, bzw. einer Idee, was ihm am besten schmeckt. 

Kohlpudding mit Pastinaken-Kartoffelpüree

Beim Kohl könnt Ihr den verwenden, den Ihr am liebsten mögt, bei mir ist das Wirsing. Der Kohlpudding funktioniert aber genauso gut mit Weiß- oder Spitzkohl und auch mit Rotkohl hab ich ihn schon gesehen. Ich habe den Kohlpudding in einer verschließbaren Puddingform fürs Wasserbad* zubereitet, wenn Ihr aber das mittlere Loch in einer Napfkuchenform verschließt und die befüllte Backform dann mit Alufolie verschließt, werdet Ihr ein ebenso leckeres Resultat bekommen wie ich. Wichtig ist nur, dass Ihr darauf achtet, dass kein Wasser in die Form gelangt.

Probiert dieses Rezept wirklich unbedingt aus, dieser Kohlpudding/Hackbraten im Kohlmantel ist so lecker, dass ich ihn in der Zwischenzeit schon zweimal gemacht habe - davon kriegt man einfach nicht genug. Eindeutig ein neues Lieblingsessen!

Sehr praktisch ist auch, dass der Pudding schon am Vortag komplett vorbereitet werden kann. Der Kohl wird blanchiert, die Füllung angemischt und die Form komplett gefüllt. 
Die Form steht dann bis zum nächsten Tag im Kühlschrank, wird 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank genommen, so dass er Temperatur annehmen kann und wandert dann direkt in den Topf. So muss man dann nur noch das Püree zubereiten, bzw. die Salzkartoffeln kochen und die Sauce fertig machen und hat ein wunderbares und sehr entspanntes Sonntagsessen auf dem Tisch.

So, und jetzt schnell rüber zu Janke, die hat nämlich zur Feier des heutigen Kohlpuddingtages das Rezept ihrer Oma mitgebracht und Ihr wisst ja, bei Mama und Oma schmeckt's immer am besten! Weil Janke Hessin ist, heißt der Kohlpudding bei ihr nicht Kohl-, sondern Krautpudding - immer ne Extrawurst :o)

Demnächst werde ich Euch auch noch zeigen, wie man Kohlpudding im Glas zubereitet und direkt einweckt, wieder eine weitere Leckerei für das Vorratsregal.

Kohlpudding mit Pastinaken-Kartoffelpüree

Zutaten
1 Wirsing
1 EL Natron*
1000 g Hackfleisch, gemischt
120 g Panko (Paniermehl ohne Rinde)
1 rote Zwiebel
100 g Speck gewürfelt
Butterschmalz, hausgemacht
2 Eier
100 ml Milch
2 TL Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

2 TL Senf
1 EL Delikatesspaprikapulver*
1 TL Pimenton de la vera dulce*
½ TL Lemon Myrtle*
¼ TL Cayennepfeffer*
2 EL glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung
Die Blätter des Wirsings vorsichtig entfernen und jeweils den Strunk heraus-schneiden, dann die Blätter längs halbieren. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und das Natron hineingeben. Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und mit einigen Eiswürfeln maximal herunterkühlen. 

Die Kohlblätter in das kochende Wasser geben und 2 Minuten blanchieren, dann herausnehmen, abtropfen lassen und sofort ins kalte Wasserbad geben. Abkühlen lassen, dann herausnehmen und gut abtropfen lassen. Alle Blätter mit einem Geschirrhandtuch trockentupfen.

Für die Hackfleischfüllung die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in etwas Butterschmalz anschwitzen, die Speckwürfel dazugeben und mehrere Minuten anschwitzen, von der Platte ziehen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Hackfleisch mit dem Paniermehl, Milch, Ei, Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Lemon-myrtle und Cayennepfeffer verrühren. Speck, Zwiebelwürfel und fein gehackte Petersilie dazugeben und zu einem glatten Fleischteig verrühren.

Eine Puddingform gründlich ausbuttern, dann leicht überlappend mit Kohlblättern auslegen, eine Schicht Hackfleisch einfüllen und gut festdrücken. 3-4 Schichten Kohl einlegen, dann wieder mit einer Schicht Hackfleisch weitermachen. So verfahren, bis das Hackfleisch aufgebraucht ist und mit Kohl abschließen. Die Puddingform verschließen und in einen Kochtopf stellen. Soviel Wasser angießen, dass der Topf zu ⅔ im Wasser steht und das Wasser zum Kochen bringen. Die Temperatur soweit reduzieren, dass das Wasser nur noch leicht köchelt und den Kohlpudding 60 Minuten kochen. 

Die Form herausnehmen, ca. 10 Minuten ruhen lassen, dann auf einen Teller stürzen (Vorsicht, es tritt einiges an Flüssigkeit aus) und in Scheiben schneiden.
Dazu gab es bei uns ein leckeres Pastinaken-Kartoffelpüree.
*Affiliatelink

Dutch Babies mit Käse und Speck

2016 ist für mich eindeutig kein gutes Keksjahr. Eigentlich hatte ich ja geplant, Euch sonntags noch eine ganze Menge Keksrezepte vorzustellen, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen und das, was ich mache, ist nicht präsentabel - finde ich zumindest. Also mach ich lieber das, was ich wirklich kann: Sonntagsfrühstücke!
Klassische Dutch Babies, also amerikanische Ofenpfannkuchen, hab ich Euch ja bereits vor einer Weile gezeigt, heute gibt es eine Variante ganz nach meinem Geschmack, nämlich mit Speck und reichlich Käse.

Dutch Babies mit Käse und Speck
Pfanne: Staub*
Selbstverständlich schmeckt dieser Ofenpfannkuchen nicht nur als üppiges Sonntags-frühstück, sondern ist auch ein wunderbares Mittagessen, bzw. Abendbrot. Er ist schnell gemacht, wunderbar saftig und herzhaft und Ihr könnt Ihn natürlich ganz nach Belieben abwandeln und beispielsweise anstelle des Specks Wurststückchen, bzw. -scheiben verwenden oder in der vegetarischen Variante mit Gemüse servieren. Dazu schmeckt ein Salat ganz wunderbar, oder im Sommer eine bunte Gemüse-pfanne.
Wenn etwas übrig bleiben sollte, schmecken die Reste am nächsten Tag auch sehr gut kalt im Büro. Besser geht's doch nicht, oder?

Tipp! Wenn Ihr wie ich eine Pfanne verwendet, die keinen ofenfesten Griff hat, wickelt ihn einfach gut in Alufolie ein. Die Folie kann man später auch einfach abziehen und beim nächsten Mal wieder drüberstülpen. Mein Schutzüberzug hat schon einig Dutch Babies hinter sich.

Dutch Babies mit Käse und Speck
Teller: westwing.de*, Pfeffermühle: Zassenhaus*
Zutaten
3 große Eier (ca. 180 g)
150 g Mehl, Type 405
250 ml Milch
1 Prise Salz 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Bockbiersenf, hausgemacht (oder ein anderer grober Senf)
80 g Comté, frisch gerieben

Außerdem
Butterschmalz, hausgemacht
10 Scheiben Speck

Zubereitung 
Den Käse grob reiben. Eine ofenfeste Pfanne (28 cm Durchmesser) in den Backofen stellen und auf 220°C aufheizen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte dünnflüssiger als ein normaler Pfann- kuchenteig sein und ungefähr die Konsistenz eines Crêpesteiges haben. Die Hälfte des Käses unterrühren.
Die Pfanne aus dem Backofen nehmen und einen EL Butterschmalz darin schmelzen lassen. Den Teig komplett hineingeben und sofort zurück in den Backofen stellen. Für 15 Minuten backen und in der Zwischenzeit die Speckstreifen in einer Pfanne in wenig Fett und bei mittlerer Hitze knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 
Die Pfanne herausnehmen und den Rest des Käses, sowie die Hälfte des Specks darauf verteilen. Wieder in den Backofen stellen und nochmals 5-10 Minuten backen, dann herausnehmen und mit dem restlichen Speck servieren.
*Kooperations- oder Affilatelink

Friséesalat mit Speckdressing und pochiertem Ei

Zwischen all dem ganzen süßen und weihnachtlichen Süßkram müssen wir unbedingt auch mal einen Salattag einlegen, wenigstens pro forma, denn dass sich da reichlich Schinkenspeck unter und zwischen den Salatblättern versteckt, das erwähne ich jetzt nur kurz am Rande, also pssst!

Frisée gehört zu meinen absoluten Lieblingssalaten, denn ich mag diese leicht bittere Note sehr gerne. Die zusammen mit einem würzigen Salatdressing und natürlich dem wunderbaren pochierten Ei, ergibt eine tolle Kombination. Fehlt nur noch eine knusprige Scheibe Brot und schon steht das Essen auf dem Tisch. 
Falls Ihr noch nie ein Ei pochiert habt, könnt Ihr hier nachschauen, wie das funktioniert, pochierte Eier sind die leckersten von allen!

Friséeealat mit Speckdressing und pochiertem Ei
Geschirr: westwing.de
Zutaten
250 g Schinkenspeck
2 Schalotten
etwas Rapsöl zum Anbraten
30 ml Rotweinessig*
1 TL Honig
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Frisée
4 sehr frische Eier

Zubereitung
Den Schinkenspeck in Streifen schneiden und bei mittlerer Hitze in etwas Rapsöl anbraten. Die Schalotten schälen und vierteln. Zum Schinkenspeck geben und glasig mit Anschwitzen. Mit Rotweinessig ablöschen, den Honig dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Einige Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen und in der Zwischenzeit die Eier nach Anleitung pochieren. 
Den Salat waschen und sehr gut trocken schleudern, mit dem Speckdressing vermischen und einem pochierten Ei servieren.
*Affiliatelink

Pappardelle mit Pilzen und Tiroler Speck

Pilze sind hinter den Kulissen des Kuriositätenladens immer sone Sache, ich bin nämlich die einzige hier, die Pilze mag. Der Gatte ergreift sofort die Flucht und türmt aus der Wohnung, sobald ich ihm auch nur einen Pilz unter die Nase halte.
Da ich nur ungern doppelt koche, komme ich daher leider nur selten in den Genuss von Pilzen und genieße es dafür jedes Mal umso mehr. Besonders gerne mag ich Pilze in Kombination mit Pasta und daher habe ich neulich einen Strohwitwentag genutzt, mir große Tüte Pilze vom Wochenmarkt mitgebracht, frische Pappardelle zubereitet und dazu eine ganz einfache, aber mächtig leckere Pilzsauce gekocht. Heaven, I'm in heaven... 

Pappardelle mit Pilzen und Tiroler Speck
Zutaten
300 g gemischte Pilze (bei mir Pfifferlinge und flockenstielige Hexenröhrlinge)
Rapsöl zum Anschwitzen
50 g Tiroler Speck, sehr dünn aufgeschnitten
1 Schalotte
1/2 TL Thymian, getrocknet*
50 ml Noilly Prat*
200 ml Sahne
1 TL Steinpilzpulver, hausgemacht oder gekauft*
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 kleine Tasse Pastakochwasser (optional)

Außerdem 
200 g frische Pappardelle

Zubereitung
Die Pilze putzen und je nach Größe ganz lassen oder in Scheiben schneiden. Die Schalotte sehr fein würfeln, den Tiroler Speck ebenfalls in feine Streifen schneiden.
Etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin sehr scharf anbraten und etwas Farbe nehmen lassen. Schalottenwürfel und Speckstreifen dazugeben und glasig anschwitzen, dann den Thymian dazugeben und einmal durchschwenken. 
Mit Noilly Prat ablöschen und etwas einreduzieren lassen, dann die Gemüsebrühe und Sahne dazugeben. Mit Steinpilzpulver, Salz und Pfeffer würzen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Pasta in reichlich Salz-wasser al dente kochen.
Die Pasta abgießen, aber eine Tasse Kochwasser zurückbehalten. Die Pasta tropfnass zur Sauce geben und durchschwenken. Je nach Konsistenz das Kochwasser zur Sauce geben, nochmal abschmecken und sofort servieren.
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Zwiebelkuchen, DER!

Am letzten Sonntag haben wir, im zugegeben sehr kleinen Kreis, mal wieder synchrongekocht. Diesmal ging es um unsere Lieblings-Blogrezepte, also ein Rezept, das wir bereits gebloggt haben und das zu unseren absoluten Favoriten gehört. 
Bei meinen mittlerweile über 1000 Rezepten im Archiv, erscheint diese Entscheidung für ein Rezept natürlich auf den ersten Blick nicht gerade einfach und selbstverständlich hab ich auch eine ganze Reihe von Favoriten, momentan ist aber eindeutig Zwiebelkuchenzeit, also hab ich natürlich meinen Zwiebelkuchen neu aufgelegt, leicht abgewandelt, bzw. weiterentwickelt und anständig fotografiert. 

Zwiebelkuchen
Ich liebe diesen Zwiebelkuchen sehr, denn er beinhaltet alles, was ich gerne mag und vor allem eins: Speck. Ihr wisst ja, alles schmeckt besser mit Speck. Sogar Popcorn.
Mein Zwiebelkuchen hat sich im Laufe der Jahre ein wenig verändert. Angefangen habe ich mit ungefähr 1,5 kg Zwiebeln pro Backblech und mittlerweile sind daraus gute 2 kg geworden. Das Blech ist dann rappelvoll, aber es passt noch gerade und man hat ein Maximum an Belag pro Stück. Genauso muss das sein!
Ich erinner mich noch, dass ich gaaanz früher sogar Käse drauf gemacht habe, aber das verbuche ich heute unter "ich war jung und wusste es nicht besser". Käse gehört da natürlich nicht drauf, der Käsekuchen hat auch so genug Geschmack. 

Zwiebelkuchen
Wie oft bei solchen Rezepten, hab ich viele Schritt-für-Schritt-Bilder gemacht und erzähl Euch jetzt sehr ausführlich, was Ihr beachten müsst, damit auch Ihr demnächst DEN Zwiebelkuchen überhaupt genießen könnt.

Punkt 1: Kauft Euch große Gemüsezwiebeln, denn Ihr wollt nicht ernsthaft gute zwei Kilo kleine Zwiebeln schälen und würfeln. Das tut man sich nicht freiwillig an. 
Leider neigen Gemüsezwiebeln gerne dazu, von außen ganz prima auszusehen, innen sind sie aber leicht schon matschig. Nehmt deshalb lieber eine Zwiebel mehr, damit ihr noch ne Reserve habt. Ich kaufe immer 2,5 kg Zwiebeln und wenn dann 2,2-2,3 kg übrig bleiben - ach, das passt schon!

Den Speck empfehle ich Euch unbedingt am Stück bei Eurem Schlachter zu kaufen. Zum einen bekommt Ihr dort einen viel aromatischeren als im Supermarkt, die ausgelassene Schwarte gibt dem Zwiebelkuchen aber auch enorm viel Geschmack. Das ist nur eines der "Geheimnisse" meines Zwiebelkuchens. 

Gewürfelte Zwiebeln und Speck
Ich würfle die Zwiebeln relativ grob, das ist nicht nur eine Aufwandserleichterung, es schmeckt mir auch besser, als wenn die Zwiebelwürfel so miniklein sind. Das Fenster in der Küche steht dabei sperrangelweit auf und dann ist der böse Part auch schnell erledigt. 
Den Speck befreie ich zuerst von der Schwarte und lasse die dann bei geringer Hitze in einem großen Schmortopf aus, schneide ihn dann in möglichst dünne Scheiben und danach in Streifen. So sind sie später im gegarten Zustand nicht zu winzig und man findet sie im Zwiebelkuchen noch wieder. 
Oben auf dem Bild seht Ihr sehr schön den Knorpel, der durch den Speck verläuft, der muss natürlich noch, bzw. bevorzugt vor dem Aufschneiden, entfernt werden.

vorbereitete Zwiebeln und Speck im Schmortopf
Bevor ich die Zwiebeln und den Speck anschmore, zerlasse ich wie gesagt die Speckschwarte. Damit möglichst viel Speckfett austritt, ritze ich die weiche Fett-seite kreuz und quer ein und lege die Schwarte auf dieser Seite in den Topf. Ein kleiner Stich Butterschmalz kommt noch dazu, damit die Schwarte in Arbeit kommt.
Sobald ordentlich Schwartenfett ausgetreten ist, gebe ich die Zwiebelwürfel und Speckstreifen dazu und lasse beides bei mittlerer Hitze schmoren, bis die Zwiebeln schön glasig sind. Die Temperatur soll auf keinen Fall zu hoch sein, damit die Zwiebeln nicht bräunen und die Speckstreifen hart werden.

Hefeteig auf dem Blech
Den Hefeteig könnt Ihr morgens oder auch am Vortag zubereiten und dann über Nacht im Kühlschrank gehen/ruhen lassen. In dem Fall braucht Ihr natürlich nur einen Viertel Würfel und müsst den Teig am nächsten Tag vor der Weiterver-arbeitung ca. 30 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen.
Ich rolle den Teig dünn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus und rolle dann mit meinem Stipproller* drüber, so geht er später schön gleichmäßig auf. Ihr könnt natürlich auch eine Gabel nehmen und den Hefeboden damit durchlöchern. Den Rand ziehe ich an den Seiten ein wenig hoch, das reicht im Endeffekt nicht, die Füllung tritt auf jeden Fall über die Ufer, aber das ist egal, klappt auch so. 

Eierguss
Genauso wichtig wie die Zwiebeln, ist natürlich auch der Guss, der aus viel Schmand, Eiern und Gewürzen besteht. Ich würze meinen Guss immer mit geräuchertem Paprikapulver und schmecke ihn generell sehr kräftig ab, das kann der Zwiebelkuchen gut vertragen. 
Der Guss wird dann mit den geschmorten Zwiebeln im Topf vermischt, auf den Teig geschöpft und dort verteilt. Danach geht's vorsichtig in den Backofen (es soll ja nichts überlaufen) und er wird dort gebacken, bis der Zwiebelkuchen goldbraun und der Guss komplett gestockt ist. Das könnt Ihr durch Druck auf die Mitte mit dem Finger prüfen, bzw. den Kuchen hin- und herschubbern.

Fertiger Zwiebelkuchen auf dem Blech
Bevor der Zwiebelkuchen angeschnitten wird, solltet Ihr ihn um und bei 15 Minuten ruhen lassen, dann setzt sich die Füllung und er lässt sich deutlich besser schneiden. Außerdem schmeckt er lauwarm viel besser als heiß aus dem Ofen.

Wenn etwas übrig bleibt, könnt Ihr den Zwiebelkuchen aufgeschnitten auch wunderbar einfrieren. Ich lege die Stücke dazu nebeneinander in einen Gefrier-beutel und stapel die Pakete im Gefrierschrank übereinander. So habt Ihr noch eine leckere Mahlzeit, wenn Ihr mal nicht kochen möchtet. 

Zu dem Zwiebelkuchen reiche ich nur einen grünen Salat und natürlich reichlich Federweisser, der gehört zwingend dazu. Kauft den Federweisser am besten schon ein paar Tage früher, damit er noch reifen kann. Zur Zeit schmeckt er ja noch mehr oder weniger wie Traubensaft, wenn er aber 2-3 Tage auf der Fensterbank steht, zieht er gut nach und wird deutlich spritziger.
So, mehr gibt's zu einem meiner absoluten Lieblingsessen gar nicht zu sagen, außer vielleicht noch: Nachbacken, unbedingt!

Zwiebelkuchen, bereit zum Einfrieren
Zutaten

Hefeteig
500 g Mehl, Type 550
1 Würfel Frischhefe
1 TL Honig
11 g Salz
300 ml kaltes Wasser
25 ml Rapsöl

Belag
2 kg Gemüsezwiebeln (bereits geschält)
350 g Speck im Stück mit Schwarte
Butterschmalz
6 Eier
375 g Schmand
frisch geriebene Muskatnuss*
Salz
frisch geriebener schwarzer Pfeffer
2 TL Pimenton de la vera dulce*
1/2 TL Lemon Myrtle*

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Die Mulde mit Milch auffüllen.
Ca. eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.


In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten, dafür die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Die Schwarte vom Speck schneiden und die Fettseite kreuz und quer einritzen. Etwas Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Schwarte mit der Fettseite nach unten bei mittlerer Hitze auslassen, dabei darauf achten, dass der Speck nicht verbrennt und zu sehr bräunt. 
Den Speck in feine Würfel schneiden und zusammen mit den Zwiebelwürfeln in den Schmortopf geben. Solange bei mittlerer Hitze schmoren, bis die Zwiebeln schön glasig sind und der Speck leicht gebräunt. Beiseite stellen. Für den Guss die Eier mit dem Schmand glattrühren und kräftig würzen. 

Den Hefeteig auf einem mit Backpapier ausgelegten ausrollen und an den Seiten einen kleinen Rand hochziehen. Den Boden mit einem Stipproller* oder alternativ einer Gabel einstechen. 
Den Guss zu den Zwiebeln geben, verrühren und auf dem ausgerollten Hefeteig verteilen und glattstreichen. Bei 180°C für ca. 45 Minuten backen, bis der Zwiebel-kuchen goldbraun gebacken und der Guss komplett gestockt ist. Herausnehmen und eine Viertelstunde ruhen lassen, dann mit einem grünen Salat und reichlich Feder-weisser servieren.
Zwiebelkuchen mit Federweisser
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Egg-in-a-Hole-Frühstückssandwich

Ihr wisst ja, ich frühstücke, wenn denn überhaupt, denn das kommt nur vor, wenn ich einigermaßen ausgeschlafen hab, am liebsten herzhaft.
Marmelade, Schokocreme, Joghurt und Müsli können mir gestohlen bleiben, aber ein Käse- oder Wurstbrot, ein leckeres Fischbrötchen oder ne Currywurst sind für mich ein perfekter Start in den Tag :o)
Für alle, die Sonntagsmorgens ebenfalls nichts gegen eine herzhafte Mahlzeit haben und das Mittagessen gern mal auf die späten Nachmittagsstunden verschieben, habe ich heute mal wieder ein Sonntagsfrühstück für Euch, zu dem ich aber auch mittags oder abends nicht Nein sagen würde. 

Egg-in-a-Hole-Frühstückssandwich
Teller: westwing.de, Kanne, Tasse und Geschirr: Trödelladen

Zutaten für zwei Sandwiches
1 Hass-Avocado
1 Spritzer Limettensaft 
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Scheiben Brioche Nanterre
2 möglichst frische Eier
4 Scheiben durchwachsener Speck 
1 Mozzarella
1 große Tomate 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen, dann beiseite stellen.
Zwei Scheiben Brioche abschneiden und mit einem Scones-Ausstecher* ein Loch ausstechen, zwei weitere Scheiben ohne Loch belassen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, dann die beiden Brioche-Scheiben mit Loch von einer Seite leicht anrösten. Die Brotscheibe wenden und jeweils ein Ei vorsichtig in das Loch gleichen lassen. Bei mittlerer Hitze ausbacken, bis das Eiweiß vollständig gestockt, das Eigelb aber noch weich ist. Parallel den Speck anbraten und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, sobald er fertig ist.
In der Zwischenzeit die anderen beiden Briochescheiben toasten, den Mozzarella und die Tomate in Scheiben schneiden. 

Jeweils eine Scheibe Brot auf einen Teller legen, Mozzarella und Tomate darauf verteilen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Guacamole daraufgeben und pro Brot zwei Scheiben Speck darauflegen, dann mit der Ei-Brotscheibe abschließen.
Nochmals etwas grob gemahlenen Pfeffer und Murray River Salt darübergeben und servieren.
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Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen

Ein Bauernfrühstück ist zwar kein Frühstück im klassischen Sinne, wenn man aber ne lange und harte Nacht hinter sich hat, sonntags lange genug schläft und zufällig noch ein paar passende Reste im Kühlschrank findet, ist es der perfekte Einstieg in einen ruhigen und hoffentlich erholsamen Sonntag. Bevor es dann am Montag wieder ordentlich rund geht.
Wie bei allen Resteessen, gibt es unendlich viele Varianten und mein Rezept ist nur eins von vielen. Die Grundlage für ein Bauernfrühstück sind immer vorgekochte Kartoffeln, was man dann aber dann noch dazugibt, hängt ganz vom Inhalt des Kühl- schranks ab, das können Wurst- und Schinkenreste sein, Gemüse - was man halt gerade da hat.

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Da ich den Tag am liebsten, bzw. ausschließlich herzhaft beginne, hab ich auch kein Problem damit, mit einem Bauernfrühstück, Fischbrötchen oder etwas anderem Herzhaftem zu starten, das ist für mich sogar der sinnbildlich perfekte Start in den Tag. Dieses Bauernfrühstück schmeckt aber natürlich auch zum Mittag oder abends als Hauptmahlzeit. 
Ich empfehle dazu ein Bratei und zum Mittag darf gern noch eine Gewürzgurke dazu. Das Bratei sollte natürlich gaaanz vorsichtig gebraten werden, so dass das Eigelb noch schön flüssig ist. Wenn man es dann auf die "Waffel" setzt, durch- schneidet und das Eigelb so schön über die Waffel läuft... Hach, da geht mein Herz auf.

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Natürlich kann man diese "Waffeln" auch in Frikadellenform in der Pfanne braten, aber so hübsch im Waffeleisen ausgebacken machen sie doch gleich viel mehr her. 
Wenn Ihr das Bauernfrühstück in Waffelform nachmachen möchtet, solltet Ihr entweder ein amerikanisches* oder ein belgisches Waffeleisen* verwenden, denn ein Bauernfrühstück soll ja innen noch schön weich sein und das wird in einem Herzcheneisen nichts. Die Reste von diesem Resteessen könnt Ihr am Abend oder auch nächsten Tag auch einfach nochmal im Waffeleisen aufbacken, dann sind sie wieder knusprig.
Zum Portionieren der Waffelmasse verwende ich auch hier meinen sehr geliebten Riesen-Eiskugelportionierer*, den ich, glaube ich, tatsächlich erst einmal für Eis, dafür aber ständig für Waffelteig, Hackfleisch, usw. verwendet habe. 

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Zutaten für 8 "Waffeln"
1 kg gekochte Kartoffeln vom Vortag, bereits gepellt
50 g Butter 
2 rote Zwiebeln
100 g Speck
4 Eier
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung
Die Kartoffeln grob in eine Schüssel reiben. Speck in feine Streifen oder Würfel schneiden, Zwiebeln schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Beides in eine Pfanne geben und anbraten. Butter dazugeben, schmelzen und alles zu den Kartoffeln geben. Die Eier ebenfalls dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zu einem glatten Teig verkneten. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und ebenfalls unterkneten. 
Ein Waffeleisen (entweder ein amerikanisches oder ein belgisches) aufheizen und mit einem Eiskugelportionierer den Teig einfüllen. Portionsweise goldbraun ausbacken.
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