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Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade

Der Kleine Kuriositätenladen mag zwar namentlich klein sein, mein Sortiment ist aber in den letzten 8 Jahren schon ganz beachtlich angewachsen und damit das auch so weitergeht, bin ich natürlich stets darum bemüht, Euch auch für Weihnachten eine möglichst große Auswahl zu bieten. 
Ihr habt in den letzten Wochen reichlich Auswahl für das oder sogar die anstehenden Weihnachtsmenüs bekommen, könnt all Eure Verwandten und Bekannten mit kulinarischen Kleinigkeiten beschenken und auch fürs Frühstück hab ich Euch bereits  ein paar weihnachtliche Anregungen gegeben - wie ich finde, aber noch nicht genug und darum lege ich noch einen drauf. Heute gibt es eine reichliche Portion Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade.

Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade
Der Schmarrn ist sehr reichlich bemessen, davon werden sicher bis zu 4 Personen satt, besonders wenn es dazu noch Kompott und/oder sogar Vanillesauce gibt, er schmeckt aber auch ohne alles ganz wunderbar und verbreitet schon zum Frühstück einen herrlichen Weihnachtsduft in der Wohnung.
Wenn Ihr mögt, könnt Ihr auch noch ein paar Mandelblättchen in der Pfanne anrösten (nur leicht, bis sie etwas gebräunt sind), und zum Schmarrn geben, bevor er durchgeschwenkt wird. 

Lebkuchen-Kaiserschmarrn mit Schokolade
Zutaten
150 g doppelgriffiges Mehl
220 ml Milch
4 Eier
2 EL Rohrohrzucker
1 TL Lebkuchengewürz, hausgemacht
1 Prise Salz
Butterschmalz, hausgemacht
Puderzucker zum Betreuen

Außerdem
Kompott oder Vanillesauce

Zubereitung
Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, beiseite stellen. Das Mehl mit der Milch, Eigelben, Zucker und Lebkuchengewürz verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. ⅓ des steifen Eiweißes unter den Teig rühren, dann den Rest behutsam unterheben. 
Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig einlaufen lassen und mit den Schokotropfen bestreuen. Bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten anbacken lassen, dann im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Stufe einschieben und für ca. 15 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Backofen nehmen, mit zwei Gabeln in Stücke zupfen, mit Puderzucker bestreuen, durchschwenken und nochmals kurz im Backofen oder auf der Herdplatte karamellisieren lassen. Mit Kompott servieren.
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Dutch Babies mit Käse und Speck

2016 ist für mich eindeutig kein gutes Keksjahr. Eigentlich hatte ich ja geplant, Euch sonntags noch eine ganze Menge Keksrezepte vorzustellen, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen und das, was ich mache, ist nicht präsentabel - finde ich zumindest. Also mach ich lieber das, was ich wirklich kann: Sonntagsfrühstücke!
Klassische Dutch Babies, also amerikanische Ofenpfannkuchen, hab ich Euch ja bereits vor einer Weile gezeigt, heute gibt es eine Variante ganz nach meinem Geschmack, nämlich mit Speck und reichlich Käse.

Dutch Babies mit Käse und Speck
Pfanne: Staub*
Selbstverständlich schmeckt dieser Ofenpfannkuchen nicht nur als üppiges Sonntags-frühstück, sondern ist auch ein wunderbares Mittagessen, bzw. Abendbrot. Er ist schnell gemacht, wunderbar saftig und herzhaft und Ihr könnt Ihn natürlich ganz nach Belieben abwandeln und beispielsweise anstelle des Specks Wurststückchen, bzw. -scheiben verwenden oder in der vegetarischen Variante mit Gemüse servieren. Dazu schmeckt ein Salat ganz wunderbar, oder im Sommer eine bunte Gemüse-pfanne.
Wenn etwas übrig bleiben sollte, schmecken die Reste am nächsten Tag auch sehr gut kalt im Büro. Besser geht's doch nicht, oder?

Tipp! Wenn Ihr wie ich eine Pfanne verwendet, die keinen ofenfesten Griff hat, wickelt ihn einfach gut in Alufolie ein. Die Folie kann man später auch einfach abziehen und beim nächsten Mal wieder drüberstülpen. Mein Schutzüberzug hat schon einig Dutch Babies hinter sich.

Dutch Babies mit Käse und Speck
Teller: westwing.de*, Pfeffermühle: Zassenhaus*
Zutaten
3 große Eier (ca. 180 g)
150 g Mehl, Type 405
250 ml Milch
1 Prise Salz 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Bockbiersenf, hausgemacht (oder ein anderer grober Senf)
80 g Comté, frisch gerieben

Außerdem
Butterschmalz, hausgemacht
10 Scheiben Speck

Zubereitung 
Den Käse grob reiben. Eine ofenfeste Pfanne (28 cm Durchmesser) in den Backofen stellen und auf 220°C aufheizen.
In der Zwischenzeit alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten, flüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte dünnflüssiger als ein normaler Pfann- kuchenteig sein und ungefähr die Konsistenz eines Crêpesteiges haben. Die Hälfte des Käses unterrühren.
Die Pfanne aus dem Backofen nehmen und einen EL Butterschmalz darin schmelzen lassen. Den Teig komplett hineingeben und sofort zurück in den Backofen stellen. Für 15 Minuten backen und in der Zwischenzeit die Speckstreifen in einer Pfanne in wenig Fett und bei mittlerer Hitze knusprig braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 
Die Pfanne herausnehmen und den Rest des Käses, sowie die Hälfte des Specks darauf verteilen. Wieder in den Backofen stellen und nochmals 5-10 Minuten backen, dann herausnehmen und mit dem restlichen Speck servieren.
*Kooperations- oder Affilatelink

Gebackenes Apfel-Cranberry-Müsli

Auch in der Adventszeit müssen und vor allem wollen wir natürlich alle sonntags gemütlich und lecker frühstücken, deshalb habe ich heute auch keine Kekse, sondern eine neue Variante meines gebackenen Frühstücksmüslis für Euch, diesmal mit vielen Äpfeln und Cranberries. Eine ganz wunderbare Kombination, die herrlich in die aktuelle Jahreszeit passt!
Ich habe für dieses Frühstücksmüsli frische Cranberries verwendet, die bekommt Ihr entweder im Supermarkt oder beim Gemüsehändler. Solltet Ihr keine ergattern können, könnt Ihr aber natürlich auch getrocknete Cranberries oder auch Rosinen verwenden - wenn Ihr dann noch eine Prise Zimt unterrührt, schmeckt das Frühstücksmüsli wie ein knackiger Apfelstrudel. Und das schon zum Frühstück! 

Gebackenes Apfel-Cranberry-Müsli
Ich habe meine beiden Frühstücksmüsliportionen diesmal in meinen geliebten Wagenfeld-Eierkochern* zubereitet, der kann nämlich viel mehr als nur Eier im Gläschen*, sondern eignet sich wunderbar auch für Portionsaufläufe oder zum pochieren.
Wenn ein Gläschen übrig bleibt, könnt Ihr es direkt montags mit zur Arbeit nehmen und das Müsli nochmal in der Mikrowelle erwärmen - es schmeckt aber auch kalt wunderbar. 

Gebackenes Apfel-Cranberry-Müsli
Zutaten
200 ml Vollmilch
2 Eier
70 g Rapshonig*
¼ TL Salz
1 TL Zimtpulver* (optional)
150 g Äpfel
50 g frische Cranberries

Zubereitung
Die Äpfel schälen, achteln, das Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Die Cranberries quer halbieren.
Die Milch mit den Eiern, Honig, Vanille, Salz, Backpulver und optional Zimt verrühren. Die 6-Korn-Flocken unterrühren und die Apfelscheiben und Cranberries behutsam unterheben.
Eine oder zwei Auflaufformen ausbuttern, die Müslimasse hineingeben und gleichmäßig verteilen. Bei 180°C für ca. 30 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und mit Milch servieren.
Gebackenes Apfel-Cranberry-Müsli
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Milchbrot, DAS Milchbrot!

Ich hab schon länger kein Brot- oder Brötchenrezept mehr gebloggt, aber das soll sich in Zukunft ändern, denn ich möchte wieder öfter mal Brot backen. 
Tatsächlich hat mich das oft beschriebene Brotbackvirus ja nie richtig gepackt, denn bereits beim zweiten Backdurchgang fange ich an mich zu langweilen. Für mich ist der besondere Reiz am Kochen und Backen das Ausprobieren und -tüfteln und beides fehlt, wenn ich regelmäßig die gleichen Brote backen soll. 
Meine Mama hat mich aber in der letzten Zeit mit soviel interessanten Rezepten versorgt, dass ich unbedingt mal wieder ein wenig rumprobieren möchte. Macht Euch also darauf gefasst, hier zukünftig wieder ab und zu ein Brotrezept zu finden. 

Milchbrot
Dieses heutige Rezept, bzw. das Ausgangsrezept, aus dem dieses geworden ist, ist bei mir leider nichts geworden. Das liegt wahrscheinlich an den doofen Cups, denn damit kann ich nicht arbeiten. Entweder ich koche und backe völlig frei oder ich wiege ab, dieses Cup-Gemauschel dazwischen mag ich gar nicht. 
Was bleibt einem aber übrig, wenn man merkt, dass ein Rezept ein enormes Potential hat, so aber noch nicht hinhaut? Da muss man halt ran und solange tüfteln, bis die Rezeptur endgültig stimmt. Genau an diesem Punkt bin ich jetzt mit diesem wahrscheinlich leckersten Milchbrot ever, also ist es hohe Zeit, Euch mein aktuelles Lieblingsrezept vorzustellen.

Milchbrot
Klassische Hefezöpfe sind nicht unbedingt meine Sache, denn ich mag es ja nicht so gerne süß, dieses Milchbrot ist aber so gut, dass ich mich immer wieder dabei erwische, doch noch ein Scheibchen zu naschen - kein Wunder, obendrauf sind ja auch viele leckere Maldon Sea Salt-Kristalle und bekanntlich liebe ich Salz.
Die Konsistenz dieses Brotes liegt irgendwo zwischen Brioche und Hefezopf, es ist aber nicht so mächtig und buttrig wie ein Brioche und auch nicht so "langweilig" wie ein Hefezopf. Ihr wisst ja, die Lösung liegt immer in der Mitte.

Wie fast jedes außergewöhnlich gute Rezept, hat auch dieses eine "Geheimzutat", in diesem Fall Milchpulver*, das ich in der Bioversion im Bioladen kaufe. 
Ich hab das Brot bereits ohne Milchpulver gebacken (ein unfreiwilliges Experiment, weil ich das Pulver vergessen hatte) und das Ergebnis war sehr enttäuschend. Ein normales weiches Brot, aber diese besondere Fluffigkeit, die das Brot genauso weich wie ein dickes Daunenkissen macht, die hat gefehlt.

Ihr könnt das Brot natürlich ganz klassisch in einer Kastenform backen, ich mach es aber gerne so wie im Originalrezept und forme drei Teiglinge, die ich dann in eine runde Form lege. Das Brot lässt sich so später einfach auseinanderbrechen und entweder bei Tisch zerzupfen oder in handliche Scheiben schneiden.

Übrigens hält sich dieses Brot durch das Kochstück (was das ist, erläutere ich im Rezept unten) problemlos auch bis zum nächsten Tag und ist dann immernoch sehr saftig und fluffig.

Milchbrot
Zutaten

Kochstück
30 g Weizenmehl, Type 550 (bei mir Gelbweizenmehl)
150 g kaltes Wasser

Hauptteig
500 g Weizenmehl, Type 550 (bei mir Gelbweizenmehl)
100 g kalte Milch
50 g kalte Sahne
50 g Akazienhonig*
20 g Bio-Milchpulver*
1/2 Würfel Frischhefe
11 g Salz
1 Ei
40 g zimmertemperierte Butter

Außerdem
Maldon Sea Salt Flocken*
1 Ei und 3 EL kaltes Wasser zum Bestreichen

Zubereitung
Für das Kochstück das Mehl und das kalte Wasser in einen Topf geben und mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Zum Kochen bringen und Rühren, bis die Masse kräftig andickt und in etwa die Konsistenz eines Puddings hat. Von der Platte ziehen und abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Honig dazugeben und die Mulde mit Milch und Sahne auffüllen. Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf.
Die Butter, Ei, Salz, Milchpulver und das Kochstück dazugeben und alles sehr gründlich mit der Küchenmaschine zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Für ca. 60 Minuten abgedeckt gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. 

Den Teig in drei Portionen teilen und rund wirken. In eine gefettete Backform legen und nochmals abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. Das Ei mit dem Wasser verkleppern und die Oberfläche des Teiglings damit bestreichen, dann mit Salzflocken bestreuen. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 55 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist. Herausnehmen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
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Roasted Apple Butter mit Cider & Thymian

Apple Butter klingt, wenn man diese Zubereitung noch nicht kennt, erstmal nach Butter mit Apfel, damit hat dieser Brotaufstrich tatsächlich aber gar nichts zu tun, denn Apple Butter im Prinzip eine Mischung aus Apfelmus und Apfelkraut. Es ist also ein seeeehr konzentriertes und stark eingekochtes Apfelmus. So konzentriert, dass aus einem Kilo Äpfel gerade mal 2 kleine Gläser übrig bleiben - die haben es aber in sich!
Gegessen wird die Apple Butter gerne als Brotaufstrich oder auch zu Pancakes oder Waffeln und sie ist natürlich ein tolles Weihnachtsgeschenk. Wenn Ihr dieses Rezept nachkocht, bekommt Ihr also ein Gläschen zum Verschenken und noch eins für Euch.

Roasted Apple Butter
Zutaten
1 kg Äpfel (bei mir Wellant)
300 ml Cider*
Schale einer halben unbehandelten Biozitrone
80 g Rohrohrzucker
1/2 TL Salz
5 Zweige frischer Thymian

Zubereitung
Die Äpfel waschen und grob in Stücke schneiden. Zusammen mit den anderen Zutaten (außer dem Essig) in einen Schmortopf geben und ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei regelmäßig umrühren, damit die Äpfel nicht am Topfboden ansetzen. 
Sobald der Cider komplett verkocht und die Äpfel zerfallen sind, das Apfelmus durch ein Sieb passieren und auf einem Backblech verstreichen. Je nach Konsistenz für 30-45 Minuten bei 180°C backen, dabei gelegentlich umrühren. Den Essig unterrühren, in ein Glas abfüllen und fest verschließen. 

Zum Haltbarmachen das Glas in einen Topf stellen und soviel Wasser angießen, dass das Glas zu mindestens 2/3 im Wasser steht. Für 30 Minuten bei 80°C einkochen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.
Tipp
Zum einfachen Beschriften meiner Gläser verwende ich einen weißen Pump-Edding*, der lässt sich später einfach mit einer Edelstahl-Spirale* entfernen. Einen Überblick über mein Einkoch-Equipment bekommt Ihr hier.  
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Butter Dip Buttermilk Biscuits

Wenn Ihr sonntags mal wieder Appetit auf frisches Frühstücksgebäck habt, aber weder ewig lange in der Küche stehen, noch zum nächsten Bäcker laufen mögt, habe ich heute genau das Richtige für Euch, nämlich eine neu entdeckte, geradezu spektakuläre Buttermilk Biscuit-Variante, für die Ihr alle bisher bekannten Rezepte ad acta legt, versprochen!
Aufgefallen sind mir diese Biscuits neulich beim Stöbern auf Pinterest und sie sahen so wunderbar fluffig aus, dass mich nichts mehr auf dem Sofa gehalten hat - die MUSSTE ich sofort nachmachen!

Butter Dip Buttermilk Biscuits
Ich bin, was Frühstücksgebäck betrifft, eigentlich sehr genügsam und schon mit einem normalen knusprigen Brötchen zufrieden, Biscuits sind mir oft schon zu schwer und machen mich schnell platt, diese Butter Dip Biscuits sind aber eine ganz neue Liga. Solche Biscuits hab ich noch nicht gegessen und noch nie war ich auch nur annähernd so begeistert von einem Biscuit- oder Scones-Rezept.
Wirklich gute Biscuits und Scones sind gar nicht mal sooo ein Kinderspiel, denn sie sollten auf keinen Fall trocken oder gar platte Flundern sein, sondern müssen richtig schön dick, leicht blättrig, aber fluffig und außen schön knusprig sein - alles gleichzeitig!

Butter Dip Buttermilk Biscuits
Die Zubereitung dieser Butter Dip Buttermilk Biscuits unterscheidet sich wesentlich von der normaler Biscuits oder Scones, denn hier wird die Butter nicht kalt in Flocken unter den Teig geknetet, sondern separat geschmolzen und dann als Butterbad in die Backform gegeben, so dass sich der bis dahin noch butterfreie Teig so richtig schön vollsaugen kann. 
Das Ergebnis sind unglaublich fluffige Biscuits, die deutlich lockerer sind als die herkömmlich gebackenen und eine so knusprige Kruste haben, als wären sie frittiert. Ihr kennt das vielleicht, ab und zu gibt es so Rezepte, die einen richtig umhauen, diese Biscuits gehören für mich eindeutig dazu!

Ein paar wenige Biscuits habe ich übrigens eingefroren und am nächsten Tag auf dem Toaster aufgebacken. Auch hier war das Resultat besser als bei allen bisher ausprobierten Rezepten. Es sind halt DIE Biscuits schlechthin. Für mich zumindest ;o)

grob verrührter Biscuit-Teig
Damit die Biscuits besonders locker und blättrig werden, darf der Teig nicht zu sehr geknetet oder verrührt werden. Ihr seht auf dem Bild oben, dass die Zutaten recht grob miteinander vermengt wurden. Ich verrühre sie nur soweit, das die Flüssigkeit komplett aufgenommen wird. Das Mehl ist dann aber immer noch recht klumpig und das ist auch völlig ok, denn das bewirkt später die flockige Struktur, wie es auch bei den traditionellen Buttermilk Biscuits der Fall ist.
Wenn der Teig dann in die Form gedrückt wird, läuft automatisch die geschmolzene Butter über die Oberfläche und in die Sollbruchstellen, so dass sich die Biscuits rund-herum vollsaugen können und gleichmäßig knusprig werden.

Butter Dip Buttermilk Biscuits vor dem Backen
Zutaten
150 g Butter + Butter für die Form
400 g Mehl
2 EL Rohrohrzucker
1 TL Salz
2 EL Weinsteinbackpulver
450 g Buttermilch

Zubereitung
Die Butter in einem Topf schmelzen und leicht bräunen. Eine Auflaufform rundherum ausbuttern und die flüssige Butter hineingeben. 
Mehl, Zucker, Salz und Backpulver trocken in einer Schüssel miteinander vermischen, dann die Buttermilch dazugeben und grob zu einem Teig verkneten, bis die Flüssig-keit aufgenommen wurde. In die Backform geben und gleichmäßig verteilen. Je nach Backformgröße mit einem Messer oder einem Pfannenwender in ca. 8-10 Portionen teilen und im auf 230°C vorgeheizten Backofen für 20-25 Minuten backen. Herausnehmen, ca. 20 Minuten ruhen lassen und dann aus der Form nehmen. Je nach Geschmack warm oder abgekühlt servieren.
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Eiersalat

Eine der 1365 Möglichkeiten, das "Sonntagsei" zu genießen, ist eine knusprige Scheibe Brot oder ein Brötchen mit Eiersalat. Damit meine ich natürlich nicht den aus dem Supermarktregal, sondern einen selbstgemachten. 
Tatsächlich habe ich noch nie einen gekauften gegessen (ich hab nen merkwürdigen Tick und kann pürierte Suppen und solche Salate "außerhalb" nicht essen), dafür mache ich ihn aber umso lieber selbst.

EiersalatZwei Eiersalatrezepte hab ich ja bereit im Rezeptarchiv, heute folgt ein drittes. Die Rezeptur ändere ich eigentlich immer nach Lust und Laune und Inhalt des Kühlschranks-, bzw. Vorratsregals, was sich aber im Laufe der Jahre dauerhaft geändert hat, ist die Konsistenz der Eier. Während ich sie vor einigen Jahren noch hartgekocht und mit der Eierharfe atomisiert habe, koche ich sie mittlerweile viel lieber wachsweich und schneide sie dann nur grob in Stücke. So hat man viel mehr Eiergeschmack im Salat und die Konsistenz ist angenehmer - zumindest für meinen Geschmack. Wenn ich etwas nicht mag, dann ist es ein staubig-hartes Eigelb.

Da ich eine eifreie Mayonnaise verwende (also ohne rohes Ei), könnt Ihr den Salat problemlos schon am Vorabend zubereiten, die Menge sollte auf jeden Fall für 4 Personen reichen.

Eiersalat
Zutaten
8 Eier
40 ml Milch 
150 ml Rapsöl
1 TL grober Senf
1 TL Rapshonig 
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1 Stiel Staudensellerie, inkl. Grün
1 TL frisch geriebener Meerrettich
1/2 Beet Kresse

Zubereitung
Die Eier wachsweich kochen und in eiskaltem Wasser abschrecken.
Währenddessen Milch, Öl und Senf in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab* zu einer Mayonnaise aufschlagen. Mit Honig, Essig, Salz und Pfeffer würzen. Den Meerrettich schälen, fein reiben und zu der Mayonnaise geben. 
Den Staudensellerie waschen und in sehr feine Scheiben schneiden - dafür gerne eine der inneren Stangen verwenden. Das Grün ebenfalls fein hacken und zu der Mayonnaise geben. Kresse vom Beet schneiden und alles miteinander verrühren.
Die Eier pellen, grob in Stücke schneiden und unter die Mayonnaise heben. Etwas durchziehen lassen, evtl. noch einmal nachwürzen und auf einem knusprigen Brot servieren.
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Oeuf en Cocotte mit Merguez und Brie

Während ich meinen wunderschönen Wagenfeld-Eierkocher* mit einem Ei im Glas mit Lachs und Spinat eingeweiht habe, gab es für meinen Mann diese etwas deftigere Variante mit frischer Chorizo von meinem Schlachter und einem wunderbar kräftigen Brie de Meaux.
Ihr müsst Euch das so vorstellen: Während das Ei und die Wurstbällchen garen, tritt aus der Wurst der Bratensaft aus, der Käse schmilzt, beides sucht sich im Eierkocher seinen Weg und verbindet sich mit dem Ei. Wenn man dann später mit einem kräftigen Brot reindippt - ein Traum, wirklich. 

Wagenfeld Eierkocher*, Teller, Tasse und Besteck: Flohmarkt
Die Merguez von meinem Schlachter haben ungefähr die Größe von Nürnbergern, sind aber frisch, d.h., nicht vorgebrüht. Ich verwende diese Würste, genau wie die klassische ungebrühte Bratwurst, sehr gerne für Bratwurstbällchen. Die sind meine Geheimzutat für Eintöpfe, Nudelsaucen und Ragouts und schmecken eigentlich immer. 
Die Bällchen für diese Oeufs en Cocotte mache ich ganz klein, damit man sie wirklich mit einem Happs essen kann und dazu gibt es dann ein kräftiges Brot zum dippen. Das Mittagessen fällt aus, denn dann seid Ihr erstmal satt ;o) 

Zutaten
100 ml Sahne
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1 Frühlingszwiebel
100 g reifer Camembert
4 Eier
2 Merguez
1 TL Schnittlauch, in feine Röllchen geschnitten

Zubereitung
Den Eierkocher mit etwas Butter ausfetten, dann die Sahne hineingeben und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Piment d'Espelette würzen. Die Schnittlauchröllchen dazugeben und alles verrühren. 
Camembert in Stücke schneiden und die Merguez aus ihren Därmen befreien und kleine Bällchen daraus formen. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
Eier, Camembert, Merguezbällchen und Frühlingszwiebelringe auf zwei Eierkocher verteilen und die Gläser verschließen. 
Eierkocher in einen Topf stellen, soviel Wasser angießen, dass sie 3/4 hoch im Wasser stehen und ca. 15-16 Minuten kochen lassen. Mit frisch gebackenem Brot servieren.
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Gebackenes Frühstücksmüsli mit Beeren

Ihr habt sicher schon bemerkt, dass meine Sonntagsfrühstücke einigermaßen eierlastig sind, oder? Ich liebe Eier und fröhne dieser Leidenschaft sonntags ausgiebig. Heute habe ich Euch aber ausnahmsweise mal ein Sonntagsfrühstück mitgebracht bei dem das Ei an sich nicht im Vordergrund steht, sondern nur eine Nebenrolle spielt. Natürlich ist es auch heute wieder dabei, aber es sticht nicht sofort ins Auge. Heute gibt es gebackenes Müsli! MÜSLI im Kuriositätenladen! :o)

Gebackenes Frühstücksmüsli mit Beeren

Mit Müsli kann man mich eigentlich jagen, ich mag Haferflocken mit Kakaopulver und Milch und wenn's sein muss auch mal Cornflakes oder Smacks, da hört's dann aber auch schon auf. Am liebsten ist mir immer noch ein Käsebrot oder eben eine Eierspeise oder etwas anderes Herzhaftes. Eier im Glas, Rührei, kalte Pizza oder Fischbrötchen. Das liebe ich alles sehr - auch gerne schon morgens um 6 - aber Müsli ist nichts für mich. 
Meinem Mann schmeckt Müsli dagegen aber sehr gut, deshalb hab ich mir für ihn eine besondere Sonntagsvariante überlegt, gebackenes Müsli mit frischen Beeren.

Gebackenes Frühstücksmüsli mit Beeren
Dieses "Müsli" lässt sich sehr schnell frisch zubereiten, man kann es aber auch schon am Vorabend backen und dann am nächsten Tag kalt essen oder nochmal kurz erwärmen. Es ist durch den Eierguss und die Beeren enorm saftig und schmeckt besonders mit etwas kalter Milch ganz wunderbar.
Die Reste könnt Ihr am nächsten Tag einfach in ein Weckglas umfüllen und dann auf der Arbeit nochmal genießen. Toll, oder? 
Da mein Mann sehr begeistert war, werde ich Euch zukünftig regelmäßig saisonale Rezepte auf der Basis eines gebackenen Müslis vorstellen. Ich bin gespannt, wie sie Euch gefallen!
Schönen Sonntag!

Gebackenes Frühstücksmüsli mit Beeren
Zutaten
200 ml Vollmilch
2 Eier
70 g Rapshonig
1 TL Weinsteinbackpulver*
1/4 TL Salz
100 g frische Himbeeren
100 g frische Heidelbeeren

Zubereitung
Die Milch mit den Eiern, Honig, Vanille und Salz und Backpulver verrühren. Die 6-Korn-Flocken unterrühren und die Beeren behutsam unterheben. 
Eine kleine Auflaufform ausbuttern, die Müslimasse hineingeben und gleichmäßig verteilen. Bei 180°C für ca. 30 Minuten backen, etwas abkühlen lassen und mit Milch servieren.

Käserührei

Wie man ein richtig gutes Rührei zubereitet, hab ich Euch ja bereits vor einer Weile gezeigt, heute toppen wir diese kleine Köstlichkeit noch einmal und pimpen es mit Käse, denn es gilt ja nicht nur "Alles schmeckt besser mit Speck", sondern fast alles schmeckt auch besser mit Käse.
Besonders mein Mann mag diese käsige Version sehr gerne, denn er war schon immer ein ganz großer Käsefan, während ich mich ja im Laufe der letzten Jahre erstmal von Butterkäse, über mittelalten Gouda, bis zu kräftigeren Käsesorten vorarbeiten musste. 

Käserührei
Tablett: westwing.de*, Teller: Butlers, Glas: Depot
Ihr wisst vielleicht, dass ich das große Glück habe, hier um die Ecke auf dem Bio-Wochenmarkt einmal die Woche bei einem großartigen Käsestand einkaufen zu können, der vom ehemaligen Käsemacher des Backensholzer Hofs betrieben wird. Neben wunderbaren norddeutschen Käsesorten bekomme ich dort natürlich alles, was das Käseliebende Herz sonst noch begehrt, und unter anderem auch meinen absoluten Lieblingskäse, einen 36 Monate gereiften Comté - da geht nix drüber.
Wenn wir den Sonntag besonders festlich beginnen wollen, dann reibe ich ein wenig davon unter das Rührei. Besser kann ein Tag kaum starten.
Demnächst stelle ich Euch nochmal alle meine Käsefavoriten vor, dann möchte ich Euch nämlich eine ordentliche Käseplatte mit allem PiPaPo servieren.

Käserührei
Salzstreuer: Ahoi Marie
Ich habe, bevor ich jetzt endlich gelernt hab, wie man ein anständiges Rührei macht, viel Rührei gegessen, das eigentlich eher die Konsistenz von Kaiserschmarrn-klumpen hatte, denn so kannte ich es von zuhause. Ein anderes Extrem ist mir mal im Urlaub begegnet, als ich an einem Raststättenlokal ein SEHR flüssiges Rührei gegessen habe/essen musste, das schon eher die Konsistenz einer Eiersuppe hatte - so kam es mir zumindest damals als Kind vor. 
Was für eine Delikatesse ein gutgemachtes Rührei ist, das hab ich tatsächlich erst vor Kurzem erfahren und seitdem bin ich wahrscheinlich einer der größten Rührei-Fans.

Käserührei in der Pfanne
Messbecher: Pyrex*, Pfanne: Zwilling*
Ich empfehle Euch das Rührei auf keinen Fall bis zu der gewünschten Konsistenz durchzugaren, sondern schon nen Ticken vorher aufzuhören, sonst ist es - bis Ihr es serviert habt - zu sehr nachgegart.
Ich stelle auch beim Fotografieren immer wieder fest, dass Rührei sogar noch anspruchsvoller ist als Eis, denn bis ich alles aufgebaut und angerichtet habe, ist es meist schon nen Ticken drüber. Ich mag es nämlich am liebsten so, wie es in dem 1. Rühreibeitrag oder hier unten in der Pfanne zu sehen ist. Das Ei soll komplett abgebunden, darf aber sehr gerne noch etwas cremig sein, dann ist es perfekt für mich.
Wie mögt Ihr Euer Rührei am liebsten?

Käserührei in der Pfanne

Zutaten für zwei Personen
4 große Eier
80 g Comté
Butter 
Murray River Salt*
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Schnittlauch

Zubereitung
Die Eier in einer Schüssel grob verkleppern und den Käse reiben. In der Zwischenzeit etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und die verklepperten Eier dazugeben. Mit einem Silikonspatel oder einem Holzlöffel rühren und die auf dem Boden stockende Eiermasse so immer in Bewegung halten.
Wenn die Eier deutlich angezogen sind und eine Konsistenz wie auf dem Bild oben haben, den geriebenen Käse hinzugeben und pfeffern, dann nochmals verrühren. Sobald der Käse geschmolzen ist, anrichten und mit etwas Lieblingssalz bestreut (bei mir Murray River Salt) und fein geschnittenen Schnittlauchröllchen servieren.

Egg-in-a-Hole-Frühstückssandwich

Ihr wisst ja, ich frühstücke, wenn denn überhaupt, denn das kommt nur vor, wenn ich einigermaßen ausgeschlafen hab, am liebsten herzhaft.
Marmelade, Schokocreme, Joghurt und Müsli können mir gestohlen bleiben, aber ein Käse- oder Wurstbrot, ein leckeres Fischbrötchen oder ne Currywurst sind für mich ein perfekter Start in den Tag :o)
Für alle, die Sonntagsmorgens ebenfalls nichts gegen eine herzhafte Mahlzeit haben und das Mittagessen gern mal auf die späten Nachmittagsstunden verschieben, habe ich heute mal wieder ein Sonntagsfrühstück für Euch, zu dem ich aber auch mittags oder abends nicht Nein sagen würde. 

Egg-in-a-Hole-Frühstückssandwich
Teller: westwing.de, Kanne, Tasse und Geschirr: Trödelladen

Zutaten für zwei Sandwiches
1 Hass-Avocado
1 Spritzer Limettensaft 
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
4 Scheiben Brioche Nanterre
2 möglichst frische Eier
4 Scheiben durchwachsener Speck 
1 Mozzarella
1 große Tomate 
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen, dann beiseite stellen.
Zwei Scheiben Brioche abschneiden und mit einem Scones-Ausstecher* ein Loch ausstechen, zwei weitere Scheiben ohne Loch belassen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, dann die beiden Brioche-Scheiben mit Loch von einer Seite leicht anrösten. Die Brotscheibe wenden und jeweils ein Ei vorsichtig in das Loch gleichen lassen. Bei mittlerer Hitze ausbacken, bis das Eiweiß vollständig gestockt, das Eigelb aber noch weich ist. Parallel den Speck anbraten und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen, sobald er fertig ist.
In der Zwischenzeit die anderen beiden Briochescheiben toasten, den Mozzarella und die Tomate in Scheiben schneiden. 

Jeweils eine Scheibe Brot auf einen Teller legen, Mozzarella und Tomate darauf verteilen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Die Guacamole daraufgeben und pro Brot zwei Scheiben Speck darauflegen, dann mit der Ei-Brotscheibe abschließen.
Nochmals etwas grob gemahlenen Pfeffer und Murray River Salt darübergeben und servieren.
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Gefüllte Crêpes mit Beerenquark

Für alle, die gerne süß in den Sonntag starten, habe ich heute endlich auch mal wieder ein Sonntagsfrühstück. Ich setz dann ausnahmsweise eine Runde aus, schmier mir ein Käsebrot und lasse dem Gatten den Vortritt. Aber nur, weil Sonntag ist ;o)
Langschläfer können die Crêpes natürlich auch schon am Vorabend backen, die halten sich abgedeckt nämlich problemlos 1-2 Tage. Ein Sonntagsfrühstück wie dieses ist daher natürlich auch prima zu zur Resteverwertung geeignet. Ihr habt ein paar Crêpes oder Pfannkuchen zuviel gebacken? Dann füllt sie am nächsten Tag einfach süß oder auch mit Kräuterquark, Käse und/oder Wurst, rollt sie auf und schneidet sie in kleine Stückchen - schon habt Ihr ein leckeres Abendbrot oder eben auch Sonntagsfrühstück. 


Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Gefüllte Crêpes mit Beerenquark
Tablett: westwing.de*
Zutaten für 6 Crêpes
50 g Butter, geschmolzen und leicht gebräunt
150 g Mehl
2 Eier
1 EL Öl
200 ml Milch
1 Prise Salz

Füllung
400 g Quark
100 g Mascarpone
2 TL Honig
1 TL fein gehackte frische Minze
200 g gemischte Beeren (bei mir 100 g Blaubeeren und jeweils 50 g Him- und Brom-beeren)

Zubereitung
Die Butter in einem Topf schmelzen und leicht bräunen lassen - zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen. Mehl in eine große Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte drücken.
Eier, zerlassene Butter, Milch, Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten und klümpchenfreien Teig verrühren. 30 Minuten ruhen lassen lassen.

Die Crêpes-Pfanne* nur mit einem geölten Küchenpapier auswischen und erhitzen. Eine Kelle Teig in die Pfanne geben, mit einem Teigrechen* gleichmäßig in der Pfanne verteilen und so lange backen, bis sich der Teig von der Pfanne löst. Mit einem Spatel oder einer Palette lösen, umdrehen und nochmals kurz goldbraun backen. Auf einem Teller beiseite stellen und vor dem Füllen vollständig abkühlen lassen. 

Quark, Mascarpone und Honig miteinander glattrühren. Die Minze fein schneiden und zusammen mit den Beeren unterheben. Die Crêpes mit dem Beerenquark füllen, aufrollen und mit Puderzucker bestreut servieren.
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Oeuf brûlée - brûlierte Eier

Jetzt hab Euch mittlerweile schon so viele Sonntagsfrühstücke vorgestellt, dass ich mir heute mal etwas besonders Ausgefalleneres ausgesucht habe. Wie fast immer, wenn ich ein Sonntagsfrühstück blogge, spielen auch heute Eier eine Rolle, in diesem Fall die Hauptrolle in einem 1-Personen-Stück. Es gibt Eier und sonst nix, genauer gesagt brûlierte Eier.
Die Idee, Eier zu karamellisieren, ist zugegeben sehr speziell und sie stammt natürlich auch nicht von mir, sondern ich hab sie in der bon appétit gefunden, tatsächlich schmeckt das aber ziemlich genial und übt eine ganz eigene Faszination aus. Diese wachsweich (bei mir sogar noch etwas weicher) gekochten Eier mit der knusprigen Zuckerkruste und ein paar Salzflakes drüber, das hat schon was. 
Dazu schmeckt ein frisches Brioche Nanterre, in Scheiben oder Sticks geschnitten und leicht angeröstet, bzw. getoastet, ganz wunderbar. Man kann es dann in das weiche Eigelb tunken oder zum Aufnehmen des daneben gelaufenen Eigelbes nehmen - denn es soll ja nichts verschwendet werden. 
Wenn Ihr experimentierfreudig seid und Eier so sehr liebt wie ich, probiert das ruhig mal aus und gönnt Euch dazu ein Gläschen Sekt oder Prosecco.

Schönen Sonntag!

Oeuf brûlée - brûlierte Eier
Zutaten
Eier
Zucker
Fleur de Sel


Zubereitung
Die Eier mit einem Piekser anstechen. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. und die Eier, sobald das Wasser kräftig kocht, 5 1/2 Minuten wachsweich kochen. 
In der Zwischenzeit ein Eisbad vorbereiten, dazu eine Schüssel mit Wasser füllen und Eiswürfel hineingeben. Die fertig gekochten Eier mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und sofort in das Eisbad geben und ca. 2 Minuten auskühlen lassen, dann herausnehmen und sehr behutsam die Schale entfernen. Mit einem Messer oder einer Angelschnur die Eier vorsichtig längs halbieren und auf einen Teller legen. Mit etwas Murray River Salt* bestreuen, dann gleichmäßig mit ein wenig Zucker bestreuen, so dass es eben gerade für eine Zuckerkruste ausreicht. 
Den Zucker mit einem Flambiergerät* karamellisieren, dann sofort servieren. 
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