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Gianduja-Stracciatella-Eiscreme

Das "Kochbuch", aus dem ich die meisten Anregungen bekommen, bzw. die meisten Rezepte ausprobiert, nach-, umgebaut und gebloggt habe, ist keines von meinem persönlichen Liebling Hugh Fearnley-Whittingstall oder einem anderen Koch, sondern ein Buch, in dem es ausgerechnet um Süßkram geht, genauer gesagt um Eis.
Natürlich spreche ich von The Perfect Scoop* von David Lebovitz, das jeder Eisfan mit eigener Eismaschine im Haus haben sollte. Andere Eisbücher kann man, dieses MUSS man aber einfach haben - da führt kein Weg drum herum. 

Gianduja-Stracciatella-Eiscreme
Langsam aber sicher habe ich schon eine stattliche Auswahl verschiedenster Eissorten in meinem Archiv und darunter sind natürlich auch diverse, die ich aus The Perfect Scoop gemobst habe, so wie dieses beispielsweise. 
Nusseis stand schon sehr lange auf meiner ToDo-Liste, allerdings immer recht weit unten, denn der Gatte mag keine Nüsse und ich hab's ja generell nicht so mit Sahneeis, sondern bevorzuge alles mit möglichst viel Frucht oder der Einfachheit wegen einfach gleich Zitroneneis. Trotzdem gehört in eine anständige Rezept- auswahl auch ein Nusseis und wenn möglich natürlich das beste von allen. 

Geröstete Nüsse vor und nach dem Pulen
Die Grundvoraussetzungen für ein leckeres Nusseis sind natürlich wie immer die guten Zutaten und die fangen in diesem Fall bereits bei den Nüssen an. Sehr gute, frische Nüsse geben selbstverständlich ein deutlich intensiveres Aroma ab, als alte Billignüsse - achtet da also besonders auf die Qualität.
Beim Rösten der Nüsse im Backofen müsst Ihr aufpassen, dass sie auf keinen Fall zu dunkel rösten, sonst werden sie leicht bitter und das tut dem Eis natürlich später gar nicht gut. 

Gemahlene Nüsse im Thermomix
Anders als David Lebovitz bereite ich meine Sahneeismassen mittlerweile nicht mehr mit Milch und Sahne, sondern einer Mischung aus Milch und Crème double, Mascarpone, Ricotta oder auch Süzme Joghurt zu -  je nachdem, was noch dazu kommt, ob es also richtig süß oder eher fruchtig werden soll.
Ich mache das, weil mir dieses "Zungengefühl" bei Eis aus Sahne oft nicht gefallen hat. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, aber durch die Verwendung von Sahne kam es oft zu einem buttrigen Film, der sich auch immer gerne am Eislöffel abgelegt hat. Durch die Verwendung von Mascarpone kommt es nicht dazu, sondern das Eis wird im Gegenteil sogar extracremig. Evtl. liegt das auch an der carrageenfreien Sahne, keine Ahnung. 

Gianduja-Stracciatella-Eiscreme
Zutaten
200 g Haselnüsse
650 g Vollmilch
250 g Mascarpone
150 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
120 g Milchschokolade (42%ige Esmeraldas Milk*)
6 Eigelbe

Außerdem
100 g Schokolade (75%ige Piura Porcelana*)

Zubereitung
Die Haselnüsse auf einem Backblech verteilen und ca. 10-15 Minuten bei 180°C rösten. Nach 10 Minuten ein Auge drauf haben, damit die Nüsse nicht verbrennen. 
Haselnüsse herausnehmen und auf ein sauberes Küchentuch geben. Das Küchentuch zusammenfalten und die Nüsse einige Minuten darin schwitzen lassen, so lösen sich die Häute besser.  Die Nüsse kräftig im Tuch aneinanderreiben, bis die Häute so gut es geht entfernt sind. Die Nüsse aussortieren und in einem Blender oder Food Processor fein mahlen. 

600 ml Vollmilch mit Zucker und Salz in einen Topf geben, zum Kochen bringen und rühren, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. Den Topf von der Platte ziehen, 5 Minuten abkühlen lassen, dann die Haselnüsse einrühren und ca. 1 Stunde ziehen lassen.  
Die Nussmilch durch ein feines Sieb passieren. Mascarpone dazugeben und auf mittlere Hitze erwärmen, dann die feingehackte Schokolade einrühren und solange Rühren bis  die Schokolade komplett aufgelöst ist. 
Die Temperatur erhöhen und zwischenzeitlich die Eier mit den verbliebenen 50 ml Milch verrühren. Die Eiermilch in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren einlaufen lassen und solange Rühren, bis die Eisgrundmasse leicht angedickt ist, dann von der Platte ziehen, durch ein feines Sieb in die Schüssel der Eismaschine laufen lassen und diese in kaltem Wasser auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eismaschine für ca. 45 Minuten gefrieren. In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen.
Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse in die vorgekühlte Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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Triple Chocolate Brownie Waffeln

Da ich in den letzten Monaten hauptsächlich herzhafte Waffeln* gebacken habe, wurde es hohe Zeit, endlich mal wieder was Süßes mit dem Waffeleisen zu zaubern. Mich hat daher besonders gefreut, als wir uns vom Rezeptebuch zu einem recht spontanen #Synchronwaffeln entschlossen haben. Ich hab mich sehr schnell für Browniewaffeln entschieden, denn ich finde, dass meine Waffelabteilung dringend noch n büschen Schokolade vertragen kann und außerdem hab ich im Netz nirgends anständige Browniewaffeln gefunden, dem musste also Abhilfe geschaffen werden.

Triple Chocolate Brownie Waffeln mit Gianduja-Stracciatella-Eiscreme und kandierten Kumquats
Die meisten sog. Browniewaffeln sind entweder viel zu dünn oder zu trocken, so richtig angelacht hat mich keines der Rezepte, die ich im Internetz gefunden habe. Also! Man nehme der Einfachheit halber gleich das Rezept für die perfektesten aller perfekten Brownies, arbeite das zu einem Teig um, der nicht sofort wieder links und rechts ausm Waffeleisen rausläuft, backe die Waffeln nicht halb tot und schon hat man die perfekten Browniewaffeln. Logisch, oder?

Triple Chocolate Brownie Waffeln mit Gianduja-Stracciatella-Eiscreme und kandierten Kumquats
Für diese Waffeln ist ein KitchenAid*- oder ein anderes amerikanisches Waffeleisen, das diese richtig dicken Waffeln backt, wirklich notwendig, sonst werden es halt Schoko-, aber keine Browniewaffeln. Das ist natürlich auch lecker, aber nicht ganz so lecker wie diese im Kern noch saftigen Browniewaffeln.
Das saftige Innenleben hat übrigens auch einen ganz praktischen Vorteil, dadurch bleiben die Waffeln nämlich länger frisch. Selbst am nächsten Tag schmecken sie noch gut und natürlich besonders, wenn man sie einfriert und dann im Toaster aufbackt.

KitchenAid-Waffeleisen
Ab und zu mag ich es ganz gerne, keine kompletten Waffeln auszubacken, sondern nur so kleine "Plätzchen". Klein ist in diesem Fall natürlich relativ, da die KA-Waffeln ausgesprochen kapital sind, aber sie haben ja Sollbruchstellen und durch die kleineren Gesamtportionen haben die Viertel dann eine Größe, die tatsächlich mit einem Haps im Mund verschwunden ist.
Für die gleichmäßige Portionierung, und weil ich einen absoluten Eisportionierer-Sammeltick habe, hab ich Portionierer in den verschiedensten Größen, von ganz miniklein (perfekt für Hackbällchen), bis hin zu einem Riesenkugelportionierer*, der nicht nur Monstereiskugeln, sondern auch die richtige Menge für Frikadellen, Reisbällchen oder eben Waffelteig ausspuckt.
Oben auf der Waffel das ist übrigens eine Kugel Gianduja-Stracciatellaeis, das Rezept bekommt Ihr übermorgen!

KitchenAid-Waffeleisen mit Waffelteig
Zutaten
250 g Schokolade (75%ige Piura Porcelana*)
250 g Butter
4 große Eier
120 g Rohrohrzucker
200 g saure Sahne
150 g Mehl
1 1/2 TL Weinstein-Backpulver
50 g Kakaopulver
100 g weiße Schokolade, grob gehackt

Zubereitung
Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter bei mittlerer Hitze und unter stetigem Rühren in einem Topf schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker mehrere Minuten in der Küchen- maschine schaumig rühren. Vanilleextrakt dazugeben, dann die Schokolade bei laufender Maschine in den Teig einlaufen lassen und gut verrühren. Die saure Sahne ebenfalls unterrühren.
Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und nur kurz unterrühren, bis alle Zutaten miteinander vermischt sind. Die weiße Schokolade grob hacken und unterheben.

Das Waffeleisen* aufheizen und den Teig mit einem großen Eisportionierer* in das Waffeleisen geben und 3 Minuten ausbacken. Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
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Fondant au Chocolat - Schokokuchen mit flüssigem Kern

Diese kleinen Schokoküchlein mit flüssigem Kern kennt Ihr sicher alle, sie wurden ja eigentlich schon überall vorgestellt, sind in jedem 2. Kochbuch vertreten und in jeder Koch-Community 10fach gepostet. Ich hab natürlich extra gewartet, bis der große Hype lange vorbei ist und JETZT komm ich damit um die Ecke und hab meinen ganz großen Auftritt :o)
Nein, Spaß. Ich wollte diese Küchlein wirklich schon ewig machen, es hat sich aber nie ergeben. Als ich jetzt eine Begleitung für die sagenhafte Fior-di-latte-Eiscreme mit karamellisiertem Speck und gesalzenem Karamellpopcorn 
gesucht hab, bin ich wieder auf diese kleinen Küchlein gestoßen und hab das Rezept, das ich schon seit Jahren auf Halde hatte, einfach mal ausprobiert.

Fondant au Chocolat
Die Zubereitung ist tatsächlich kinderleicht, das kriegt jeder hin, der auch Muffins backen kann. Denn im Endeffekt sind sie ja nichts anderes als halbgare Muffins. 
Mir persönlich waren sie ein wenig zu mächtig, aber ich mag ja auch nicht so gerne Süßes und bei Schokolade strecke ich tatsächlich sehr schnell die Segel - zwei Löffelchen von diesen Küchlein und ich musste schnell zum Kühlschrank. Ihr wisst schon, Käsebrot!

Fondant au Chocolat - Schokoküchlein mit flüssigem Kern
Wenn Ihr keine kleinen Soufflé-Förmchen habt, nehmt einfach andere Förmchen oder auch ofenfeste Tassen oder Becher. Wenn sie gerade Wände haben, könnt Ihr die Küchlein auch daraus stürzen und ansonsten serviert Ihr sie einfach direkt in der Tasse, das sieht auch sehr hübsch aus. 
Dieses Rezept ist auf jeden Fall perfekt für alle Chocoholics, die ein Dessert suchen, das einfach ist und trotzdem was hermacht, denn das macht es auf jeden Fall - spätestens beim ersten "Anstich". 

Fondant au Chocolat
Zutaten 
100 g 75%ige Kuvertüre (Piura Porcelana)
100 g Butter
3 Eier 
80 g Rohrohrzucker
1/2 TL Salz
20 g Kakaopulver
50 g Mehl 
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Außerdem 
Butter zum Ausstreichen der Förmchen
Kakaopulver zum Ausstreuen der Förmchen 
Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung 
Butter und Kuvertüre in ein Töpfchen geben und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren schmelzen. Beiseite stellen. 
Eier mit dem Zucker und Salz kräftig schaumig rühren.  Kakaopulver, Mehl und Backpulver dazugeben und unterheben. Die Kakao-/Buttermischung ebenfalls unter- rühren. 
Vier kleine Förmchen mit Butter ausstreichen und mit Kakaopulver auspudern. Den Teig gleichmäßig darauf verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten backen. 
Die Förmchen herausnehmen, kurz etwas abkühlen lassen, dann auf Tellern anrichten und mit Puderzucker bestreut servieren.

Double Chocolate Muffins

Muffins habe ich schon ewig nicht mehr gemacht, dabei finde ich diese kleinen Portionskuchen eigentlich ganz enorm praktisch. Besonders auch deshalb, weil ja das meiste Gebäck mit meinem Mann auf die Arbeit wandert und da gibt es nichts Praktischeres als vorportionierte kleine Kuchen, die die Kollegen im Vorbeigehen "mitgehen lassen können". 
Anlässlich der feierlichen Einweihung meines neuen alten Muffinsblechs, das ich vor einiger Zeit bei etsy erstanden habe und das bereits eine Reise um die halbe Welt hinter sich hat, hab ich jetzt diese dicken mordsschokoladigen Double Chocolate Muffins gebacken.

Double Chocolate Muffins
Diese Muffins haben, aufgrund der hohe Kakao- und Schokoladenmenge eine relativ feste Struktur, sind also nicht so fluffig wie typische Muffins, sondern eher wie kleine Schokoküchlein. Sie sind sehr mächtig und ungemein schokoladig. Für Schokoholiker ein absolutes Träumchen. 
Übrigens wie Ihr seht, hab ich noch nicht einmal mehr Muffin-Papierförmchen gehabt, bzw. die sind wahrscheinlich in der hintersten Ecke irgendeiner KrimKrams-Schublade gelandet. Ich hab deshalb aus Backpapier kleine Vierecke zugeschnitten, die dann in die Mulden der Muffinform gedrückt und den Teig mit einem Eiskugelportionierer drauf gegeben. Sieht gar nicht mal so hässlich aus und funktioniert genauso gut wie die Förmchen. 

Double Chocolate Muffins
Zutaten für 12 Muffins
100 g weiche Butter
2 Eier
250 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz 
250 g Buttermilch (bei mir Schwedenmilch) 
150 g 75%ige Schokolade (bei mir Piura Porcelana)
300 g Mehl
80 g Kakao
1 TL Natron
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, dann von der Platte ziehen und beiseite stellen. Die Eier mit dem Zucker und Salz einige Minuten schaumig schlagen, dann die geschmolzene Butter unter stetigem Rühren einlaufen lassen. Die Buttermilch ebenfalls dazugeben und glattrühren.
Die Schokolade grob hacken, das Mehl mit Kakaopulver, Natron und Backpulver vermischen und beides nur soweit unterheben, dass alles vermischt ist, auf keinen Fall überrühren. Den Teig auf 12 Muffinformen verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 15-20 Minuten backen.
Double Chocolate Muffins
Quelle: www.springlane.de

Heiße Schokolade "Hot Mary"

Hab ich Euch eigentlich schon einmal von meiner Sammelleidenschaft erzählt? Andere sammeln Briefmarken, Modellautos oder Schuhe, ich sammle Taschen und Tassen. Ok, und Schüsseln, an denen kann ich aus irgendeinem Grund auch nicht vorbeigehen :o)
Um meine Sammelleidenschaft irgendwie zu rechtfertigen (zumindest die sich hier stapelnden Tassen), werde ich mal wieder ein paar Getränke bloggen, das passt ja auch ganz gut zur Jahreszeit und ich möchte meine Teeecke auch weiter ausbauen.

Passend zu den aktuellen Temperaturen gibt's heute erstmal eine heiße Schokolade mit nem ordentlichen Schuss. Ich hab mich für einen Toffee-Sahnelikör mit Rum aus dem ganz hohen Norden entschieden, Ihr könnt aber auch genauso einen Whisky-Likör nehmen, was Ihr gerade da habt. 

Bei der Schokolade habe ich mich für eine von Original Beans entschieden, für mich seit einer Informationveranstaltung in Berlin die Schokolade der Wahl. Schaut Euch auf der Seite gerne mal ein wenig um, denn das Konzept, das hinter diesem Unternehmen steht, ist jede Unterstützung wert und eine bessere Schokolade werdet Ihr kaum bekommen.

Heiße Schokolade "Hot Mary"
Zutaten
500 ml Milch
130 g Schokolade 75% (Original Beans Piura Porcelana)
1/2 TL Maisstärke, gestrichen

Optional
Sahnehäubchen

Zubereitung
Die Maisstärke mit 3 EL kalter Milch glattrühren. Die restliche Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Maisstärke einrühren und nochmals aufkochen lassen. Den Topf von der Platte ziehen und die Schokolade unter stetigem Rühren schmelzen lassen. Den Sahnelikör dazugeben und verrühren. Sofort servieren. 

Zubereitung im Thermomix 
Alle Zutaten in den Thermomix geben, den Rühraufsatz einsetzen und für 5 Minuten bei 80 Grad auf Stufe 2 erhitzen, dann nochmal für 20 Sekunden auf Stufe 5 schaumig rühren. Sofort servieren.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl

Manche Rezepte sind ja an sich schon perfekt, können aber durch eine kleine Änderung oder Ergänzung doch noch eine Spur perfekter gemacht werden. Das gilt auch für das Straciatella-Eis, das ich Euch vor gar nicht langer Zeit vorgestellt habe. Es ist, schon in dieser sehr puren Form, eine meiner absoluten Lieblings-Eissorten und das will was heißen, denn bisher mochte ich Straciatellaeis nicht so wahnsinnig gerne, da es oftmals eher langweilig schmeckt.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-SwirlDa ich ja eine besondere Vorliebe für fruchtige Eissorten habe, habe ich das Stracciatella-Eis jetzt einfach noch ein wenig gepimpt - entsprechend der Saison mit Erdbeeren und Rhabarber und weil er so lecker ist, kam noch ein Schluck Erdbeer Limes dazu. Prinzipiell könnt Ihr dafür aber eigentlich so ziemlich jedes Fruchtmark, bzw. -püree verwenden. Entscheidet das ganz nach Saison und Geschmack. Auf die im Rezept angegebene Menge genügt ca. 300-350 g Frucht- püree, je nach persönlicher Vorliebe.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Der Fruchtswirl wird im Vergleich zu dem Milcheis durch das Einfrieren ein wenig härter, das könnt Ihr aber vermeiden, bzw. etwas angleichen, indem Ihr dem Fruchtpüree den Erdbeer Limes oder einen passenden Obstbrand zufügt. Auf die im Rezept angegebene Menge genügen 2-3 EL. 
Wenn Kinder mitessen oder Ihr auf Alkohol verzichten müsst, lasst ihn einfach weg, stellt das Eis etwas früher raus und lasst es ein wenig antauen, dann lassen sich besser Kugeln formen.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Eine weitere Änderung zum ursprünglichen Rezept ist die enthaltene Mascarpone, denn ich hab aus diesem ohnehin schon nicht gerade leichten Eis eine kleine Kalorienbombe gemacht und die Hälfte der Milch durch Mascarpone ersetzt. Es wird dadurch deutlich cremiger und bekommt eine wunderbar buttrige Farbe. Klar, ist ja auch mehr Fett drin ;o)

Generell gilt, dass Ihr das Verhältnis von Sahne, Milch und in diesem Fall Mascarpone ganz nach Geschmack variieren könnt. Natürlich hängt davon auch der Geschmack und die Konsistenz ab, wenn Ihr aber gerade den Gürtel enger schnallt, muss das nicht bedeuten, dass Ihr kein Eis zubereiten könnt, sondern dann erhöht Ihr halt einfach den Anteil der Milch und reduziert die Sahne. Mascarpone lasst Ihr dann am besten gleich ganz weg. 
Die hier angegebene Gesamtzutatenmenge ist für meine Eismaschine, die Unold Gusto* bemessen. Solltet Ihr eine Eismaschine verwenden, die kein so großes Volumen besitzt, halbiert die Rezeptemenge einfach.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Zutaten 
500 g Sahne
250 g Milch
250 g Mascarpone
100 ml Invertzuckersirup 
6 große Eigelbe (sonst evtl. 7)
50 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
3 EL Whisky, optional (bei mir Balvenie Doublewood, 12 Jahre*) 

Außerdem 
150 g Schokolade, 70%
150 g Erdbeeren (geputzt)
150 g Rhabarber (geputzt)
4 EL Erdbeer Limes 
2 EL Rohrohrzucker (nach Geschmack mehr) 

Zubereitung 
Die Sahne mit der Milch, der Mascarpone, dem Invertzuckersirup und dem Salz in einen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. 

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse darin kalt rühren, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis aufbewahrt wird, im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die geputzten Erdbeeren halbieren und den Rhabarber in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Beides in einen Topf geben und mit 3 EL Zucker bestreuen. Eine Viertel- stunde ziehen lassen, dann bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. DEn Erdbeer Limes dazugeben und evtl. noch mit einem Kartoffelstampfer nachhelfen, damit ein möglichst glattes Püree entsteht. Je nach Geschmack und Süße der Erdbeeren noch etwas nachzuckern. 
Beiseite stellen und im kalten Wasserbad vollständig abkühlen lassen. Das Fruchtpüree kann aber auch bereits am Vortag vorbereitet werden.  

Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 

Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse abwechselnd mit dem Fruchtpüree in die Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf

Guten Morgen Sonnenschein - Das Frühstücksevent vom 10.04. bis 10.05.
Wenn Simone anlässlich ihres 2. Bloggeburtstages (Hipp, Hipp, Hurra!!!) zu einem Frühstücksevent aufruft, dann ist es natürlich eine Selbstverständlichkeit für mich, dass ich mir da auch was einfallen lasse und zu ihrem Buffet beisteuere.
Nachdem meine eigentlich geplanten Brötchen vor ein paar Tagen komplett in die Hose gegangen sind, musste jetzt auf die Schnelle noch etwas anderes her und auch, wenn ich selbst sonst ja eher zu den Verfechtern eines herzhaften Frühstücks zähle, ist dieser Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf so lecker geworden, dass sogar ich schon zum Frühstück ein Scheibchen verdrücken würde.

Auf die nächsten zwei Jahre, Moni! Ich hoffe, dass Du noch ganz lange bloggst und uns mit Deinen farbenfrohen und kreativen Rezepten Freude bereitest! 

Erdnussbutter-Schoko-HefezopfDie im Rezept angegebene Menge reicht für zwei normalgroße oder einen mutierten Riesenzopf. Ich habe einen frei geformt gebacken und den anderen in meiner 1,5 Liter-Kastenform*. Sieht beides ganz großartig aus, in der Kastenform gibt's halt größere Scheiben, die auch etwas fluffiger sind und er muss nen Ticken länger backen als der freigeschobene.

Wenn Ihr kein Erdnüsse vertragt oder mögt, dann könnt Ihr natürlich auch eine Schokocreme nehmen, die gibt's ja auch nussfrei. 

Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf
Zutaten
500 g Mehl, Typ 405
250 ml Milch
50 g Zucker
1 Würfel Frischhefe
75 g zimmertemperierte Butter
1/2 TL Salz
1 Ei

Außerdem
etwas Milch zum Bestreichen 

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben und mit der Milch auffüllen. Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei, das Salz und den Vanille-Extrakt dazugeben und alles mit der Küchenmaschine sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Man kann den Teig auch am Vorabend zubereiten und bis zum nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.
Eine detaillierte Anleitung für einen Hefeteig findet Ihr hier.
Ca. 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmer- temperatur annehmen lassen.

Den Teig erneut durchkneten und in zwei gleichgroße Portionen teilen, rund wirken und nochmals 15 Minuten ruhen lassen, damit sich der Teig entspannen kann. 
Den Teig jeweils auf ca. 30x20 cm ausrollen und mit der Hälfte der Schoko-Erdnussbutter bestreichen. Von der Längsseite her aufrollen und mit dem Schluss nach unten auf die Arbeitsplatte legen. Längs mit einem sehr scharfen Messer in zwei Stränge schneiden und diesen verzwirbeln. Die Enden etwas zusammendrücken. Mit dem zweiten Teigling ebenso verfahren.
Den Zopf entweder frei auf auf einem Backblech backen oder in eine zuvor gefettete Kastenform legen. Mit Milch bestreichen und bei 180°C ca. 35-40 Minuten backen, bis die Zöpfe goldbraun sind. 
Herausnehmen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
 
Erdnussbutter-Schoko-Hefezopf*Affiliatelink

Tiramisù-Eis

Arbeitet Ihr aktuell noch mit Hochdruck an Eurer Bikinifigur? Dann solltet Ihr diesen Plan entweder jetzt und sofort aufgeben oder erst morgen wieder hier reinschauen, denn heute habe ich ein 1365 Kalorien-pro-Löffel-Eis für Euch. Dass es gleichzeitig auch das mit großem Abstand cremigste Eis ist, das ich jemals gemacht und gegessen habe, ist ein kleiner Trost, Ihr könnt aber nur eins haben, das cremigste Eis der Welt oder die Bikinifigur

Tiramisù-Eis
Sehr gute Entscheidung, wie ich sehe, habt Ihr Euch für das Eis und gegen die Bikinifigur entschieden - Ihr werdet es nicht bereuen!
Die Basis für dieses Eis ist nicht, wie bei den meisten anderen Milcheissorten eine aufgeschlagene Eimasse, sondern sie besteht aus Mascarpone, Sahne und damit es nicht ganz so schlimm aussieht, etwas Milch. Das Resultat ergibt ein so unglaublich cremiges Eis, dass es für jedes Hüftpölsterchen entschuldigt.
Für den Fall, dass Ihr die Mascarpone nicht selbstmacht, haltet unbedingt mal Ausschau nach der Mascarpone der Weißenhorner Milch Manufaktur. Seit ich die das erste Mal probiert habe, kommt keine andere mehr in Frage. Ihr bekommt sie bei Erdkorn, denn's Biomarkt und sicher noch vielen anderen Biomärkten.

Tiramisù-Eis
Zutaten
500 g Mascarpone
200 g Sahne
300 g Vollmilch
180 g Puderzucker
1/4 TL Salz
120 ml Whisky Likör (bei mir diesmal Edradour Cream Liquor*)

Außerdem
Schoko-Espresso-Sirup
Kakaopulver

Zubereitung 
Die Mascarpone mit der der Sahne, Vollmilch, Puderzucker, Salz und Whiskylikör in einen Blender geben und zu einer glatten Masse aufmixen. In die Eismaschine* geben und je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen.
In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis später eingefroren wird, vorfrieren. Die fertige Masse abwechselnd mit jeweils 3-4 EL Schoko-Espresso-Sirup "stapeln", dabei mir einer Schicht Eis abschließen. Mit etwas Kakaopulver bestäuben und das Eis nochmals für 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
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Tiramisù-Eis

Stracciatella-Eis

Stracciatellaeis klingt angesichts der heutigen Sortenvielfalt erstmal unglaublich langweilig - Eis mit Schokostückchen halt. Mein letzte Kugel Stracciatellaeis hab ich daher auch sicher vor mindestens 15 Jahren gegessen, denn es gab ja eigentlich immer was Spannenderes und Stracciatellaeis ist heutzutage auch oft nur ein simples Grundeis mit Schokosplittern. 
Kein Wunder also, dass ich bisher insgesamt 28 Eissorten (in Worten achtund- zwanzig, das ist doch schon ganz ansehnlich, oder?) gebloggt habe, bis nun endlich mal ein anständiges Stracciatellaeis an die Reihe gekommen ist. Und dieses Eis ist nicht nur anständig, sondern sogar so lecker, dass wir die Form in Rekordzeit leer- gemacht haben. 
Wer braucht schon Quitte-Rosmarin, Birne-Roquefort, Erdbeer-Balsamico & Co., wenn ein richtig gut gemachtes Stracciatellaeis alle anderen Sorten um Längen abhängt?

Stracciatella-Eis
Zwei Dinge sind ganz besonders wichtig, wenn Ihr ein richtig gutes Stracciatellaeis zubereiten möchtet. Die Grundlage bilden natürlich die Zutaten und da hier keine Früchte oder andere starke Aromen zugefügt werden, kommt es ganz entscheidend auf die Qualität der Sahne und Milch an. Ich verwende eine sehr gute Demeter-Sahne, die natürlich kein Carrageen enthält. Diese Sahne rahmt wunderbar auf und bildet eine großartige Grundlage.
Der zweite, ebenso entscheidende Punkt ist die geschmolzene Schokolade. In vielen Stracciatella-Eisrezepten wird einfach gehackte Schokolade unter die Eismasse gerührt, das schmeckt sicher gut, hat aber nicht viel mit einem richtigen Stracciatellaeis zu tun. Dafür braucht es die geschmolzene Schokolade, die in einem ganz dünnen Strahl auf das gefrorene Eis trifft und dort gefriert. Das sorgt für einen ganz besonderen Knack und Schmelz, den man mit gehackter Schokolade oder noch schlimmer, Schokotropfen nie hinbekommt. 

Ich habe zusätzlich noch einen kleinen Schluck Whisky zugefügt, den schmeckt man nicht so riesig raus, er verleiht dem Eis aber den gewissen Kick und man hat beim Schlecken die Ahnung, dass da noch etwas anderes drin sein muss. Ihr könnt den Whisky aber natürlich auch einfach weglassen. 

Stracciatella-Eis
Zutaten
500 g Sahne
500 g Milch
6 große Eigelbe (sonst evtl. 7)
50 g Rohrohrzucker 
1/4 TL Salz
3 EL Whisky, optional (bei mir Balvenie Doublewood, 12 Jahre*)

Außerdem
150 g Schokolade, 70%

Zubereitung
Die Sahne mit der Milch, dem Invertzuckersirup und dem Salz in einen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse darin kalt rühren, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis aufbewahrt wird, im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 
Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse in die Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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Double Chocolate Banana Bread

Generell ist der Gatte ja viel krüscher als ich. Er mag keine Pilze, Kirschen, Nüsse, Mandeln, Spinat und keinen Spargel. Das alles kommt bei uns daher nur ganz selten mal auf den Tisch - entweder, wenn ich alleine bin oder ich tatsächlich zwei unterschiedliche Gerichte zubereite. Das kommt aber nur selten vor, weil ich dafür meist viel zu faul bin ;o)

1-2 Dinge kann ich aber auch absolut nicht leiden, die er sehr liebt und dazu zählen unter anderem Bananen. Wenn sie grün sind und kaum süß, dann mag ich sie (aber auch nur 2-3x pro Jahr), sobald sie aber gelb und reif werden, kann man mich damit jagen und wenn sie dann erst so aussehen wie unten auf dem Bild, also die ersten schwarzen Stellen bekommen, dann kann er die alle für sich haben - ich rühr die dann nicht mehr an...

Double Chocolate Banana Bread
Im Normalfall mach ich ihm dann Bananenmilch oder eine Quarkspeise mit Bananen. Bei einem so großen Bund arg dunkler Bananen hätte er aber ne Menge Milch trinken müssen, also musste etwas anderes her. 
Ein Hilferuf auf meiner FB-Seite hat mir sofort (auf Euch ist eben Verlass :o) ) eine laaaange Latte mit Rezepten für Banana Breads beschert und ich hab mich spontan für diese enorm schokoladige Variante von Smitten Kitchen entschieden - eine gute Entscheidung!

überreife Bananen
Dieses Double Chocolate Banana Bread ist enorm saftig und hält sich auf jeden Fall 3-4 Tage, theoretisch zumindest.  Eingefroren hab ich es noch nicht, das wird aber auch kein Problem sein.
Wenn Ihr eine normale Kastenkuchenform habt, dann verwendet die Mengen des oben verlinkten Rezeptes bei Smiten Kitchen. Meine Kasten-, bzw. Multifunktions- form hat ein Volumen von ca. 1 1/2 Litern und ist damit ungefähr ein Drittel größer als eine normale Kastenform.

Kuchenteig
Zutaten 
150 g Butter
4 überreife Bananen 
180 g Rohrohrzucker 
1 großes Ei
1 1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL Salz 
160 g Mehl 
70 g Kakaopulver
150 g gehackte Schokolade, 70%

Zubereitung 
Die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen und bräunen lassen. Die gebräunte Butter beiseite stellen und abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit die Bananen schälen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Den Zucker, Ei, Salz, etwas abgekühlte Butter und den Vanilleextrakt dazugeben und alles verrühren. Das Mehl, mit dem Kakao und Backpulver sieben und ebenfalls dazugeben, alles glattrühren. Die Schokolade hacken und unter den Teig heben. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 60-70 Minuten backen, dann unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Das Banana Bread ist auch innen feucht, ähnlich wie ein Brownie, muss aber natürlich gestockt sein. 
Das Banana Bread aus dem Backofen nehmen, 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herausnehmen und komplett auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Kuhflecken-Waffeln

Heute stell ich Euch ein Waffelrezept vor, das eigentlich überhaupt nicht neu, sondern nur eine marginale Abwandlung meiner heißgeliebten Buttermilchwaffeln ist. Der Clou an diesem Rezept sind die 50 g Kakao, die sich ganz am Ende der Zutatenliste eingeschlichen haben, die machen aus den einfachen Buttermilch- waffeln nämlich die Kuhfleckenwaffeln :o)
Geschmacklich bewirkt der Kakaoanteil nicht ganz so viel, Ihr könnt aber die Kakao- menge natürlich erhöhen und daraus ne braune Kuh mit vereinzelten weißen Flecken machen - da entscheidet allein Euer Geschmack. 

Kuhflecken-Waffeln
Natürlich könnt Ihr die Waffeln auch in einem anderen Waffeleisen zubereiten, ich würde Euch aufgrund der Teigkonsistenz aber auf jeden Fall ein belgisches Waffeleisen* empfehlen. Der Geschmack dieser Waffeln kommt bei den dünnen Herzchenwaffeln nicht optimal zur Geltung.
Die perfekte "Beilage" zu diesen Waffeln ist natürlich das schon letzten Freitag vorgestellte Kaffee-Eis und wenn Ihr dann noch einen kleinen Schluck Schoko-Espressosirup parat habt, werdet Ihr nie wieder etwas anderes essen wollen ;o)

Kuhflecken-Waffeln
Zutaten für 4 große KA-Waffeln 
5 Eier 
1/4 TL Salz
300 g Rohrohrzucker 
1/4 TL gemahlene Vanille 
300 g flüssige, gebräunte Butter
250 g Buttermilch (bei mir Kefir) 
500 g Mehl 
1 TL Backpulver 
1 TL Natron
50 g Kakaopulver
3 EL Milch

Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und so lange bei mittlerer Temperatur köcheln, bis sie leicht gebräunt ist. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.  In der Zwischenzeit die Eier mit dem Salz und Zucker mehrere Minuten sehr schaumig rühren.

Nach und nach die Nussbutter unter stetigem Rühren unter die aufgeschlagenen Eier rühren. Alles miteinander verrühren und anschließend die Buttermilch und das Mehl mit dem Backpulver und Natron abwechselnd dazugeben und verrühren. So lange Rühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. 
Je nach Geschmack 1/4-1/3 der Gesamtteigmenge in eine kleinere Schüssel umfüllen und mit dem Kakaopulver und der Milch glattrühren. 

Das Waffeleisen aufheizen, zwei kleine Kleckse braunen Waffelteig einfüllen, mit hellem Teig bedecken und auch oben nochmals zwei bis 3 Kleckse des Schokoteiges verteilen. Die Waffeln goldbraun ausbacken (KA Waffeleisen 3:45 Minuten), herausnehmen und auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.
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