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Frittata mit ofengerösteten Wurzelgemüsen

Es ist wie in jedem Jahr, eigentlich nehme ich mir vor, keine gute Vorsätze für das bevorstehende Jahr zu fassen (in sich ja schon ein Widerspruch), insgeheim mache ich es dann doch, nur um binnen kürzester Zeit doch wieder davon abzukommen - immer das Gleiche...
Einer meiner diesjährigen heimlichen Vorsätze ist, noch saisonaler und wenn möglich regionaler als ich es eh schon getan habe, einzukaufen und zu kochen. Und, und nu wird's ganz kompliziert, das auch noch entsprechend zu bloggen, denn das ist die eigentliche Schwierigkeit ;o)
Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an meinen kleinen Erdbeermarathon im letzten Jahr, damals musste ich die Rezepte im Akkord hier im Blog veröffentlichen, damit sie überhaupt noch eine Chance hatten, nachgekocht zu werden. 

Das heutige Rezept hat aus genau diesem Grund fast ein Jahr geduldig seine Runden in der Warteschleife gedreht und auf seinen großen Auftritt gewartet. Natürlich kann man diese Frittata auch im Sommer zubereiten, wirklich interessant ist sie aber besonders jetzt, da die Auswahl an frischen Gemüsen nicht so überwältigend ist wie in der warmen Jahreszeit. Bei der Auswahl der Gemüse könnt Ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen und sie ganz nach Geschmack kombinieren. 
Es fehlt dann nur noch eine ganz einfach Joghurtsauce, eine große Portion Feldsalat und eine leckere, gesunde und dazu noch vegetarische Mahlzeit ist fertig. Falls etwas übrig bleibt umso besser, dann habt Ihr direkt noch eine Portion für den nächsten Tag, aufgewärmt oder auch kalt schmeckt diese Frittata nämlich nochmal so gut. 

Zutaten 
600 g Wurzelgemüse (Rote Beete, Ringelbeete, Pastinaken, bunte Möhren, Lauch, rote Zwiebeln, Petersilienwurzel, Süßkartoffeln - was grad Saison hat und vorrätig ist)
Rapsöl
8 große Eier 
2 Frühlingszwiebeln
1 kleines Bund glatte Petersilie 
1 EL frischer Thymian, fein gehackt
Salz, Pfeffer und frisch gemahlene Muskatnuss
ca. 50 g Nordländer, frisch gerieben (oder ein anderer würziger Hartkäse) 

Zubereitung
Die Gemüse waschen putzen und je nach Sorte in Würfel oder Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Salz, Pfeffer und Thymian bestreuen und etwas Öl darübergeben. Bei 180°C für ca. 40 Minuten backen, bis die Gemüse gar sind.
In der Zwischenzeit die Eier mit dem confierten Knoblauch verkleppern. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, fein gehackte Petersilie und Thymian dazugeben und verrühren. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die im Ofen gegarten Gemüse in eine Auflaufform geben und mit den Fühlingszwiebel-ringen vermischen. Die Eier darüber gießen und mit frisch geriebenem Käse bestreuen. 
Erneut für ca. 20 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis die Eimasse vollständig gestockt ist (hängt von der Höhe der Form ab). 
Sobald die Eier gestockt sind, den Grill zuschalten und die Frittata knusprig überbacken. 
In der Zwischenzeit aus Joghurt, confiertem Knoblauch, Salz und Piment d'Espelette eine Joghurtsauce anrühren. Den Salat waschen und mit einem leckeren Salatdressing anrichten. 
Die Frittata in Scheiben schneiden und mit Salat und Joghurtsauce servieren.
Quelle: River Cottage Everyday Veg - Hugh Fearnley-Whittingstall

Hausgemachte Kartoffel- und Gemüsechips

Chips oder Schokolade? Salzstangen oder Gummibärchen? Ne Handvoll Flips oder doch lieber ein Pralinchen? Kurz gesagt, Süßes oder Saures Salziges?
Für mich ist die Entscheidung ganz einfach, salzig, eindeutig salzig! Chips, Flips, Salzstangen und -Brezel, salziges Popcorn - dafür lass ich jede Schokolade stehen und das Schlimme ist, ich kann nicht aufhören. Einmal eine Tüte Chips aufgemacht, MUSS die leer geknabbert werden. Aufmachen, n büschen was rausknabbern und dann für später wieder zurück ins Regal geht gar nicht, schaff ich nicht. 
Am liebsten mag ich Tyrell oder Kettle Chips oder, aber die Tüten sind eindeutig viel zu klein, Walkers. Am liebsten die gesalzenen ohne viel Schischi. Für meinen Mitesser müssen es allen Ernstes immer diese gruseligen Essig-Chips sein, mir wird schon ganz anders, wenn er die Tüte aufmacht... Naja, wer leckere Fritten in Malt Vinegar ertränkt... ;o)
Seit einer Weile gibt es ja auch diese leckeren Vegetable Chips, irre teuer, aber auch verdammt lecker. 
Da ich eh noch eine Flasche Öl vom Backfisch rumstehen hatte, hab ich jetzt einfach mal selbst Chips hergestellt und weil einfache Kartoffelchips ja langweilig sind, gab es Kartoffel- und Gemüse-Chips deluxe.  

Fast Food, also schnell gemacht sind hausgemachte Chips nicht wirklich, das Salzen um den Gemüsescheiben das Wasser zu entziehen und auch das anschließende Frittieren dauert schon ne ganze Weile, denn je nachdem wie groß der Topf ist in dem Ihr frittiert (ich frittiere immer im Topf, da ich keine Fritteuse habe), kann immer nur eine Handvoll Kartoffel- oder Gemüsechips auf einmal frittiert werden, sonst sprudelt das heiße Öl über und da sollte man tunlichst vorsichtig sein (s. Fettbrand). 

Hausgemachte Chips sind also sicher nichts für den wöchentlichen Tatortabend, sondern eher etwas für besondere Gelegenheiten oder auch als Topping für Suppen, etc.
Ihr braucht für hausgemachte Chips auf jeden Fall einen Hobel*, mit dem Ihr die Kartoffeln und das Gemüse in superdünne Scheiben schneiden könnt - je dünner die Scheiben sind, desto kürzer müssen die Chips frittiert werden, das ist besonders bei Gemüse wie Rote Beete wichtig, die braucht nämlich eh länger als eine Kartoffel. 

Ich hab neben Kartoffeln noch Rote und Ringelbeete, Pastinaken, Süßkartoffeln, Petersilienwurzeln und Karotten ausprobiert und war besonders von den Pastinaken und Beete-Chips begeistert. Die Pastinaken bekommen eine ganz wunderbar würzige-süße Note - lecker. Ringelbeete-Chips schmecken nicht nur lecker, sie sehen durch das Ringelmuster auch noch besonders schick aus.

Zutaten
Kartoffeln (gerne Blaue Schweden, Vitelotte, Blaue Elise oder Highland Red Burgundy), Rote und Ringelbeete, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Süßkartoffeln, Karotten, etc.
Salz
Fleur de Sel, frisch gemahlener Pfeffer und Gewürze nach Geschmack

Raps- oder ein anderes neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung
Die Kartoffeln oder Gemüse waschen und je nach Sorte und Vorliebe schälen oder nur gründlich schrubben. Mit einem Hobel in sehr feine Scheiben hobeln und die Scheiben leicht salzen. Ca. 30 Minten lang stehen lassen, den Gemüsescheiben wird so das Wasser entzogen. 
Öl in einem Topf oder einer Fritteuse erhitzen. Das Öl ist heiß genug, sobald Bläschen an einem hineingehaltenen Holzstäbchen aufsteigen. 
Die Gemüsescheiben mit einem Küchenpapier abtupfen und portionsweise in das Öl geben. Solange frittieren, bis das Öl nicht mehr sprudelt und die Scheiben goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle aus dem Öl nehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und nach Geschmack würzen.  
*=Afilliate-Link

scharfe Süßkartoffel-Apfelsuppe

Bei uns zuhaus ist mein Mitesser der Suppenkasper, ich eher nicht soooo sehr. Es gibt ein paar Suppen, die ich sehr! gern mag (dazu zählt die Linsensuppe meiner Mama, die leckerste Suppe der Welt!), aber so richtig kann ich mich nicht dafür "erwärmen".

Besonders mit pürierten Suppen hab ich ein kleines, naja, sagen wir mal, Problem...  Ich mag die Konsistenz nicht so gern. Komisch nur, dass ich immer wieder welche koche ;o)
Mein Mitesser war von dieser Suppe hingegen absolut begeistert, besonders die Kombination aus Frucht und angenehmer Schärfe hatte es ihm angetan - er hat ordentlich Nachschlag geordert...

Bei der Apfelsorte hab ich mich für meinen absoluten Lieblingsapfel entschieden, den Wellant. 
Normalerweise vertrage ich Äpfel nicht sonderlich gut und bin insgesamt kein großer Apfelesser. Bei diesem hab ich aber erstaunlicherweise kein Problem und nicht nur das, er schmeckt mir so gut, dass ich tatsächlich zum Apfelesser werden könnte. Leider bietet unser Apfelhändler ihn nur noch kurze Zeit an - keine Ahnung, ob der Wellant kein Lagerapfel ist und die Saison dann ein Ende hat, oder ob seine Vorräte dem Ende zugehen. 
Schade eigentlich, damit ist meine Apfelsaison dann auch vorbei, aber bis dahin nutze ich es noch richtig aus.

Zutaten
2 kleine Zwiebeln
Butter zum Andünsten
800 g Süßkartoffel
1 Liter Gemüsefond
700 g säuerliche Äpfel (Wellant)
1 Spritzer Zitronensaft
Salz
Piment d'Espelette
kleine Basilikumblätter zur Dekoration

Zubereitung
Die Zwiebeln in Würfel schneiden und in Butter anschwitzen. Die Süßkartoffel schälen, grob würfeln und ebenfalls kurz anschwitzen.
Mit Gemüsefond auffüllen und die Süßkartoffelwürfel in ca. 20 Minuten weich kochen.
Äpfel bis auf einen (evtl. reicht auch 1/2, das kommt auf die Größe der Äpfel an) schälen und entkernen und grob würfeln. Zu der Suppe geben und alles mit dem Pürierstab fein pürieren.
Mit Salz, Piment d'Espelette und Zitronensaft abschmecken.
Den verbliebenen Apfel in dünne Scheiben schneiden und diese wiederum in Streifen schneiden. Als Einlage auf der Suppe verteilen und mit Basilikumblättern garnieren.
Quelle: essen & trinken spezial - Die besten Rezepte vom Land

Süßkartoffelchilisuppe mit Avocadotatar

Steffen Henssler hat die Suppe neulich genauso nur ganz anders bei "Lanz kocht" gekocht. Ich hab sie nun in vereinfachter Form abgewandelt. Aus den marinierten Krebsschwänzen ist ein reines Avocadotartar geworden und die Sahne in der Suppe fand ich völlig überflüssig.
Auch so ist diese Suppe sehr lecker, das Avocadotartar gibt ihr noch eine schöne Frische.



Zutaten
200 g Süßkartoffeln
50 g Zwiebeln
40 g Butter
1/2 Schote Chili
2 EL Weißwein-Essig
40 ml Port
40 ml Madeira
350 ml Brühe
(175 ml Sahne)

1 Avocado
1 EL Koriandergrün oder glatte Petersilie
1 TL Chilipaste
1 EL Mayonnaise
ein Spritzer Zitronensaft
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Die Süßkartoffeln schälen, klein schneiden und zusammen mit den Zwiebeln in der Butter anschwitzen. Essig dazugeben und mit Port und Madeira ablöschen, mit Brühe auffüllen und die Kartoffeln gar kochen. Die klein gehackte Chilischote dazugeben und mit dem Zauberstab gründlich aufmixen.
Avocado schälen und klein schneiden. Mayonnaise, Chilipaste, Zitronensaft und gehackte Petersilie dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Suppe mit dem Avocado-Tartar anrichten.


Schwarze Ravioli mit Süßkartoffelfüllung

In unserer Nudelgruppe bei Chefkoch haben wir beschlossen, uns mal wieder den gefüllten Nudeln zu widmen und sammeln grad verschiedene Raviolifüllungen.
Zugegeben ist die Vielfalt nahezu endlos und eigentlich kann man ja so ziemlich alles in Nudelteig verpacken. Ich hab mich heut für schwarze Ravioli mit quietschoranger Süßkartoffelfüllung entschieden – zusammen mit der Salbeibutter eine absoluter Blickfang und soooo lecker.
Süßkartoffeln hab ich erst vor Kurzem so richtig für mich entdeckt und bin ganz begeistert, durch ihren sehr an Kürbis erinnernden Geschmack überbrücken sie wunderbar die kürbislose Zeit :o)


Zutaten
ca. 240 g gemahlener Hartweizengrieß
2 Eier
1 TL Sepiatinte
½ Tl Salz
1 EL Öl

2 Süßkartoffeln
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung
Aus Mehl, Salz, Öl, Sepiatinte und Eiern einen Nudelteig kneten, in Frischhaltefolie wickeln und mind. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Süßkartoffeln waschen und bei 180° im Backofen backen, bis sie richtig schön weich und gar sind (mit der Gabel die Garprobe machen). Die Kartoffeln pellen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Den Nudelteig mit der Maschine oder dem Nudelholz so dünn wie möglich (ich walze den Teig bis zur dünnsten Stufe, also Stufe 6 meiner Nudelmaschine aus) auswellen, die Füllung teelöffelweise darauf verteilen, eine weitere Teigplatte auf die Füllung legen und gut andrücken. Mit einem Ausstecher Ravioli ausstechen und diese mit Hartweizengrieß bemehlen.
Butter in einer Pfanne zerlassen, feingeschnitten Salbei dazugeben und die Butter bräunen lassen. Die Ravioli in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen und in der gebräunten Butter schwenken. Sofort servieren.





 

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