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Frozen Strawberry Rhubarb Daiquiri

Nun sind wir fast am Ende der Thermomix-Woche, außerdem ist Samstag und heute abend steht der ESC an, also haben wir uns eine kleine Belohnung verdient. Seht Ihr doch genauso, oder? Ich hab Euch heute also einen meiner Lieblings-Cocktails mitgebracht, einen fruchtigen Frozen Strawberry Rhubarb Daiquiri.
Wenn ich schon  mal Alkohol trinke, muss es entweder Prosecco sein oder mit viel Frucht "verdünnt", pur mag ich Alkohol eigentlich nicht. Cocktails wie diesen Daiquiri könnte ich aber literweise trinken - theoretisch natürlich nur, praktisch mach ich auch da recht schnell schlapp.
Da Ihr sicher alle Strawberry Daiquiris kennt, hab ich meine Version mit einer Mischung aus Rhabarber und Erdbeeren zubereitet. Ich hätte es nicht gedacht, aber das schmeckt sogar nochmal deutlich besser als die schlichte Erdbeervariante. Also Vorsicht, der ist so dermaßen süffig, dass Ihr wahrscheinlich gar nicht mehr aufhören können werdet.

Frozen Strawberry Rhubarb Daiquiri
Damit der Geschmack möglichst intensiv wird, habe ich Erdbeeren und Rhabarber erst zu einem Kompott verkocht und dann daraus den Daiquiri zubereitet. Der Geschmack wird so deutlich aromatischer, als wenn man die Früchte/das Gemüse roh verarbeitet.
Das Kompott habe ich, weil dies ja eine Thermomix-Themenwoche ist, auch darin zubereitet, das klappt nämlich ganz hervorragend. In diesem konkreten Fall muss man mit der Zutatenmenge ein wenig aufpassen, da Rhabarber beim Kochen immer sehr stark aufschäumt, aber bei der im Rezept angegebenen Menge sollte das noch kein Problem. Habt trotzdem lieber ein Auge drauf, denn Rhabarber ist ein hinter- hältiges Gemüse! ;o)

Erdbeer-Rhabarber-Kompott vor dem Kochen
Natürlich kann man dieses, aber auch Kompott im Allgemeinen, genauso gut in einem Topf verkochen. Beeren, die möglichst schonend gegart und eingekocht werden sollen, würde ich beispielsweise keinesfalls im Thermomix aufkochen, für Obst und Gemüse, das anschließend eh püriert wird, eignet sich der Thermomix aber hervorragend. 
Der Mixtopf des TM5 hat ein Fassungsvermögen von 2,2 Litern, das ist natürlich nichts für die große Vorratshaltung, es reicht aber vollkommen, um einige Gläser Kompott, Babynahrung, etc. zu kochen und anschließend zu pürieren. 

Ich mache es beispielsweise oft mit Äpfeln, die ihre besten Tage bereits hinter sich haben. Die werden dann geschält und geviertelt, 10-15 Minuten im Thermomix gegart und direkt püriert. Anschließend fülle ich das Kompott in vorbereitete Gläser und fertig ist das Apfelmus für das nächste Pfannkuchenessen. Das ist natürlich für die meisten kein kaufentscheidendes Kriterium, macht das Gerät aber auch nicht unattraktiver.

Für dieses Rezept habe ich die Mengen so berechnet, dass man das Kompott im Thermomix kocht, abkühlen lässt und dann direkt die restlichen Zutaten, inkl. der Eiswürfel zufügt und aufmixt.

Falls Ihr keine Party schmeißt und soviele Cocktails unter das Volk bringen könnt, kocht ruhig trotzdem die im Rezept angegebene Menge, das Kompott schmeckt nämlich auch hervorragend als Sauce über Joghurt, zu Waffeln, Pfannkuchen, als Quarkspeise, usw. 
   
Erdbeer-Rhabarber-Kompott nach dem Kochen und Pürieren
Erdbeer-Rhabarber-Kompott

Zutaten
200 g Himbeer-Rhabarber, geputzt
250 g Erdbeeren
15 g Rohrohrzucker

Zubereitung 
Rhabarber und Erdbeeren waschen. Rhabarber in 1 cm große Stücke schneiden, die Erdbeeren von den Strünken befreien und je nach Größe halbieren. Zusammen mit dem Zucker in den Mixtopf geben, 10 Sekunden auf Stufe 2 verrühren, dann 30 Minuten stehen lassen. Es tritt so genug Saft aus, dass keine zusätzliche Flüssigkeit notwendig ist. 
5 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 garen, dann 10 Sekunden auf Stufe 6 pürieren. Beiseite stellen und vollständig auskühlen lassen, besser noch über Nacht in den Kühlschrank stellen.


Frozen Strawberry Rhubarb Daiquiri
(für ca. 6 große Cocktails)

Zutaten
450 g Erdbeer-Rhabarber-Kompott (s.o.)
225 g weißer Rum
Saft von 2 großen Limetten
75 g Rohrohrzucker
600 g Crushed Ice oder Eiswürfel

Zubereitung
Kompott, Rum, Limettensaft und Zucker in den Mixtopf geben und 10 Sekunden auf Stufe 6 verrühren. 600 g Crushed Ice oder Eiswürfel dazugeben und 5-15 Sekunden auf Stufe 8 zerkleinern - je nach verwendetem Eis. Sofort in vorgekühlte Cocktailgläser füllen und servieren.

Poffertjes mit Rhabarber-Hibiskus-Kompott

Die Evolution einer Sonntagsfrühstückidee:
Am Anfang war die Idee für gefüllte Pfannkuchenröllchen mit Kompott, dann kam Sarah um die Ecke und sagte, ich solle doch mal Palatschinken mit Topfenfüllung ausprobieren. Ich war natürlich sehr davon angetan, als ich aber in der Küche stand und tatsächlich den Teig anrühren wollte, sind es dann doch Poffertjes geworden - ich kann einfach nicht aus meiner norddeutschen Haut ;o)

Poffertjes mit Rhabarber-Hibiskus-Kompott
Poffertjes hab ich schon irrsinnig lange nicht mehr gemacht. Viel zu lange, denn sie sind so lecker, dass es sie dringend öfter geben sollte - egal ob zum Frühstück, Mittags oder meinetwegen auch abends. 
Wenn ich Poffertjes mache, dann sehr gerne die Buchweizenvariante, weil sie so mehr Geschmack bekommen. Sie sind ein wenig trockener, aber das ist ja nichts, was man nicht mit einem guten Stich Butter ausgleichen kann. Da der Teig kaum Zucker enthält, werden die Poffertjes mit reichlich Puderzucker serviert, eine Winterlandschaft ist das Minimum. 

Das Rhabarberkompott habe ich mit ein wenig Hibiskus gepimpt, das unterstützt nicht nur die rote Färbung, sondern schmeckt auch noch sehr lecker. 

Poffertjes in der Pfanne

Rhabarber-Hibiskus-Kompott
Zutaten
300 g Wasser
ca. 40 g Zucker
500 g Himbeer-Rhabarber, geputzt

Zubereitung
Wasser in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Hibiskusblüten und den Zucker dazugeben, den Topf von der Platte ziehen und 5 Minuten ziehen lassen.
In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen, putzen und schräg in Stücke schneiden. Rhabarber in einen Topf geben, den Hibiskustee durch ein Sieb dazugeben. Alles zum Kochen bringen, einmal aufkochen lassen, dann von der Platte ziehen und 10 Minuten ziehen lassen. 

Poffertjes mit Rhabarber-Hibiskus-Kompott

Buchweizenpoffertjes

Zutaten
350 ml Milch
1/2 Tütchen Trockenhefe

1/2 TL Zucker
2 Eier
1 Messerspitze Salz
150 g Mehl
100 g Buchweizenmehl


Außerdem

Butterschmalz

Zubereitung
Milch in eine Schüssel geben und mit der Trockenhefe, Zucker und den Eiern verrühren, 5 Minuten stehen lassen. Mehl und Salz dazugeben und mit der Küchen- maschine zu einem glatten Teig verrühren. Für eine Stunde ruhen lassen. 
Eine gusseiserne Poffertjespfanne* auf mittlerer Stufe erhitzen und in die Vertiefungen jeweils einen kleinen Stich Butterschmalz geben. Die Vertiefungen zu 3/4 mit Teig füllen und auf der Unterseite braun backen. Mit Hilfe einer kleinen Gabel oder eines Schaschlikspießes wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun backen. Mit Puderzucker bestreut und etwas Butter sofort servieren.
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Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl

Manche Rezepte sind ja an sich schon perfekt, können aber durch eine kleine Änderung oder Ergänzung doch noch eine Spur perfekter gemacht werden. Das gilt auch für das Straciatella-Eis, das ich Euch vor gar nicht langer Zeit vorgestellt habe. Es ist, schon in dieser sehr puren Form, eine meiner absoluten Lieblings-Eissorten und das will was heißen, denn bisher mochte ich Straciatellaeis nicht so wahnsinnig gerne, da es oftmals eher langweilig schmeckt.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-SwirlDa ich ja eine besondere Vorliebe für fruchtige Eissorten habe, habe ich das Stracciatella-Eis jetzt einfach noch ein wenig gepimpt - entsprechend der Saison mit Erdbeeren und Rhabarber und weil er so lecker ist, kam noch ein Schluck Erdbeer Limes dazu. Prinzipiell könnt Ihr dafür aber eigentlich so ziemlich jedes Fruchtmark, bzw. -püree verwenden. Entscheidet das ganz nach Saison und Geschmack. Auf die im Rezept angegebene Menge genügt ca. 300-350 g Frucht- püree, je nach persönlicher Vorliebe.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Der Fruchtswirl wird im Vergleich zu dem Milcheis durch das Einfrieren ein wenig härter, das könnt Ihr aber vermeiden, bzw. etwas angleichen, indem Ihr dem Fruchtpüree den Erdbeer Limes oder einen passenden Obstbrand zufügt. Auf die im Rezept angegebene Menge genügen 2-3 EL. 
Wenn Kinder mitessen oder Ihr auf Alkohol verzichten müsst, lasst ihn einfach weg, stellt das Eis etwas früher raus und lasst es ein wenig antauen, dann lassen sich besser Kugeln formen.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Eine weitere Änderung zum ursprünglichen Rezept ist die enthaltene Mascarpone, denn ich hab aus diesem ohnehin schon nicht gerade leichten Eis eine kleine Kalorienbombe gemacht und die Hälfte der Milch durch Mascarpone ersetzt. Es wird dadurch deutlich cremiger und bekommt eine wunderbar buttrige Farbe. Klar, ist ja auch mehr Fett drin ;o)

Generell gilt, dass Ihr das Verhältnis von Sahne, Milch und in diesem Fall Mascarpone ganz nach Geschmack variieren könnt. Natürlich hängt davon auch der Geschmack und die Konsistenz ab, wenn Ihr aber gerade den Gürtel enger schnallt, muss das nicht bedeuten, dass Ihr kein Eis zubereiten könnt, sondern dann erhöht Ihr halt einfach den Anteil der Milch und reduziert die Sahne. Mascarpone lasst Ihr dann am besten gleich ganz weg. 
Die hier angegebene Gesamtzutatenmenge ist für meine Eismaschine, die Unold Gusto* bemessen. Solltet Ihr eine Eismaschine verwenden, die kein so großes Volumen besitzt, halbiert die Rezeptemenge einfach.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Zutaten 
500 g Sahne
250 g Milch
250 g Mascarpone
100 ml Invertzuckersirup 
6 große Eigelbe (sonst evtl. 7)
50 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
3 EL Whisky, optional (bei mir Balvenie Doublewood, 12 Jahre*) 

Außerdem 
150 g Schokolade, 70%
150 g Erdbeeren (geputzt)
150 g Rhabarber (geputzt)
4 EL Erdbeer Limes 
2 EL Rohrohrzucker (nach Geschmack mehr) 

Zubereitung 
Die Sahne mit der Milch, der Mascarpone, dem Invertzuckersirup und dem Salz in einen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. 

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse darin kalt rühren, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis aufbewahrt wird, im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die geputzten Erdbeeren halbieren und den Rhabarber in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Beides in einen Topf geben und mit 3 EL Zucker bestreuen. Eine Viertel- stunde ziehen lassen, dann bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. DEn Erdbeer Limes dazugeben und evtl. noch mit einem Kartoffelstampfer nachhelfen, damit ein möglichst glattes Püree entsteht. Je nach Geschmack und Süße der Erdbeeren noch etwas nachzuckern. 
Beiseite stellen und im kalten Wasserbad vollständig abkühlen lassen. Das Fruchtpüree kann aber auch bereits am Vortag vorbereitet werden.  

Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 

Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse abwechselnd mit dem Fruchtpüree in die Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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Rhubarb Fumble

Es gibt ja Rezepte, die drängen sich ob ihrer Einfachheit eigentlich förmlich auf, man selbst kommt aber einfach nicht drauf. Das heutige Rezept mit dem entzückenden Namen Rhubarb Fumble fällt ganz eindeutig in diese Kategorie. 
Ein Fumble ist quasi eine Kreuzung aus Fool und Crumble, also einem Fruchtkompott und knusprigen Streuseln. Ihr stimmt mir sicher zu, das kann gar nicht anders, das MUSS zwangsläufig großartig schmecken. 

Und aber noch einen drauf zusetzen, befindet sich zwischen Fruchtkompott und Streuseln auch noch eine Schicht Vanillepudding. Fruchtig, cremig, knusprig und dann auch noch hübsch - mehr geht doch wirklich nicht, oder? 
Wahrscheinlich fragt Ihr Euch jetzt, wer für diese göttliche Kombination verantwortlich ist, der Hugh natürlich :o) Hugh Fearnley-Whittingstall, von dem schwärme ich Euch ja schon die ganze Woche vor.

Rhubarb Fumble
Natürlich funktioniert ein Fumble nicht nur mit Rhabarber, sondern mit so ziemlich jedem Obstkompott, das in Kombination mit Vanillepudding schmeckt. Ich freue mich schon besonders auf die Brombeersaison, sobald die ersten Brombeeren reif sind, wird das damit ausprobiert.

Das Kochbuch, aus dem ich mir das Rezept gemopst habe, ist das neueste River Cottage Kochbuch. Bisher ist Fruit* leider nur im englischen Original heraus- gekommen, da die letzten beiden Bücher aber auch ins Deutsche übersetzt wurden, gehe ich davon aus, dass das auch bei diesem der Fall sein wird. Und wehe nicht, das Buch ist nämlich (wie immer) großartig.

Rhubarb Fumble
Zutaten 

Vanillepudding 
250 g Milch 
1 Vanilleschote
1 gehäufter TL Maisstärke
2 Eigelbe 
1 Prise Salz 
1 EL Rohrohrzucker 

Rhabarberkompott
400 g Rhabarber, bereits geputzt 
Zucker nach Geschmack

Streusel
125 g kalte Butter
125 g Rohrohrzucker
250 g Mehl

Mark einer Vanilleschote oder eine Msp. gemahlene Vanille 

Zubereitung 
Für den Pudding die Vanilleschote längs aufschneiden, mit dem Messerrücken auskratzen und das Mark mit der ausgekratzten Schote und der Milch in einen Topf geben. Einmal aufkochen lassen, dann beiseite stellen und eine Stunde ziehen lassen. 

In der Zwischenzeit den Rhabarber in Stücke schneiden und in einen Topf geben. Den Deckel aufsetzen und den Rhabarber bei milder Hitze dämpfen. Er saftet sehr schnell, wird weich und zerfällt. Nach Geschmack mit Zucker abschmecken. Beiseite stellen. 

Für die Streusel alle Zutaten mit dem Mixer oder der Küchenmaschine verrühren, bis Streusel entstanden sind. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streuen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 25 Minuten goldbraun backen. 

In der Zwischenzeit die Vanilleschote aus der Milch nehmen. Die Eigelbe mit dem Salz verrühren und einige Minuten stehen lassen, sie entwickeln so eine kräftigere Farbe. Etwas Milch dazugeben und glatt rühren. Die Maisstärke ebenfalls mit einem kleinen Schluck Vanillemilch glatt rühren. 
Den Zucker zu der übrigen Milch in den Topf geben und zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen, die Maisstärke und die Eigelbe einrühren und bei mittlerer Hitze Rühren, bis der Pudding deutlich eingedickt ist.
Rhabarberkompott in Portionsschüsseln verteilen, den Pudding darübergeben und mit Streuseln bestreut servieren.

Rhabarber-Gewittertorte

Mögt Ihr Rhabarber? Ich liebe Rhabarber!
Egal, ob im Kuchen, Tartes, Schnecken, Clafoutis, Eis, Sirup oder sogar als Ketchup - ich kann gar nicht genug davon bekommen. Als Kind hab ich mir immer Zucker in eine Tasse gefüllt, eine Stange Rhabarber aus dem Garten gemopst und ihn dann getunkt und herzhaft abgebissen. Heutzutage würd ich wahrscheinlich bereits nach einer Stange mit Magenkrämpfen daniederliegen, aber so ein Stückchen Kuchen geht schon noch - das MUSS gehen!

Bei der Wahl des Rhabarbers greife ich sehr gerne auf den sog. Himbeer-Rhabarber zurück, meist sind das die Sorten Holsteiner- oder Vierländer Blut. Die Stangen haben eine wunderschöne rote Farbe und müssen nicht geschält werden. Rhabarberkuchen schmeckt damit gleich noch einmal so gut :o)

Rhabarber-GewittertorteVon dieser Torte hab ich nicht zufällig nur ein Foto gemacht, einmal angeschnitten sieht sie nämlich nicht mehr ganz so appetitlich aus. 
Die Böden sind sehr zart und die Füllung nicht gerade standfest - schmecken tut sie aber himmlisch. 
Wenn Ihr sie nachbackt, solltet Ihr sie auch unmittelbar nach dem Zusammensetzen servieren - sie wird nicht besser, je länger sie steht. Vorbereiten und am nächsten Tag servieren klappt mit dieser Torte also leider nicht. 

Rhabarber
Zutaten

Tortenböden
125 g Butter
125 g Rohrohrzucker
5 Eigelb
1/4 TL Salz
150 g Mehl
5 g Backpulver


5 Eiweiß
200 g Rohrohrzucker
200 g Mandelblättchen


Füllung
750 g Rhabarber 
ein Schluck Wasser
200 g Rohrohrzucker (evtl. mehr, je nach Rhabarbersorte und Geschmack)

500 g Schlagsahne
3 TL Vanillezucker (oder mehr nach Geschmack)

Außerdem
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung  

Eine Springform (26 cm Ø) fetten und leicht mehlieren. Die Eier trennen, das Eiweiß im Kühlschrank kalt stellen. 
Die Butter mit Zucker und Salz in der Küchenmaschine cremig rühren. Die Eigelbe nach und nach dazugeben. 
Das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen und nach und nach in die Teigmischung einrühren. 
Die Hälfte des Teiges in der vorbereiteten Backform verteilen und glatt streichen. Das Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Solange weiterschlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Die Hälfte des Eischnees auf dem Rührteig verteilen und grob verstreichen. Mit Mandelblättchen bestreuen und bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 30 Minuten backen. Etwas in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. 
Mit dem restlichen Teig und der Baisermasse ebenso verfahren. 

In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen, waschen und in Stücke schneiden. In einen Topf geben und einem Schluck Wasser erhitzen. Den Deckel auflegen und bei milder Hitze dämpfen. Der Rhabarber enthält selbst soviel Feuchtigkeit, dass er fast von selbst zerfällt. 
Nach Geschmack süßen und beiseite stellen. Komplett abkühlen lassen. 
Die Sahne mit 3 TL Vanillezucker steif schlagen. Das abgekühlte Rhabarber- kompott gleichmäßig auf einem Tortenboden verteilen, dann mit Sahne bestreichen. Den zweiten Tortenboden daraufsetzen und mit Puderzucker bestäuben.
Quelle: zu Tisch in... Schleswig Holstein

Rhabarber-Streuselkuchen

Hach, es ist immer wieder spannend, so eine kleine Leserumfrage nach den interessantesten Rezepten. An erster Stelle stehen natürlich die süßen Rezepte, Kuchen kommt grundsätzlich am besten an, während Tellergerichte selten so richtig beliebt sind. Ganz schlimm sind übrigens Risotti, die locken kaum Jemanden hinterm Ofen hervor und dabei sind die doch soooo lecker! Ich glaub, ich muss mal ne Risotto-Themenwoche machen, damit auch die letzten Zweifler davon überzeugt werden - ok, das wär vielleicht n büschen einseitig ;o)

Ein Kuchen, der auf meine Frage nach den interessantesten Rezepten aus meiner Warteschleife immer wieder genannt wurde und auch der so langsam ausklingenden Saison wegen unbedingt so schnell wie möglich gebloggt werden muss, ist der Rhabarber-Streuselkuchen.

Rhabarber-Streuselkuchen
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein normaler Blechkuchen mit Rhabarber, sondern er hat ein Geheimnis, einen ganz besonderen Teig, den ich erst kürzlich für mich entdeckt habe. 
Der Boden des Kuchens besteht nicht aus einem normalen Hefeteig, sondern es ist im Prinzip ein Teig-Zwitter, er besteht nämlich aus einem Hefe- und einem Mürbeteig, die beide miteinander verknetet werden. 
Liest sich erstmal merkwürdig, schmeckt aber g r a n d i o s! Viel besser als ein normaler Hefeteig. Das Ergebnis bewirkt einen samtigeren Boden, der aber mehr Struktur hat als ein normaler Hefeteig. Dort, wo der Mürbeteig noch etwas kräftiger vertreten ist, blättert er ein bisschen - natürlich nicht annähernd wie Blätterteig, aber die Struktur ist halt ne andere als bei normalem Hefeteig. 

Rhabarber-Streuselkuchen
Auf die Idee für diesen Kuchen bin ich gekommen, als ich beim Besuch des Käsemarktes im Freilichtmuseum am Kiekeberg vor zwei Wochen einen ähnlichen Kuchen gegessen und mich direkt über diesen tollen Boden gewundert habe. Glücklicherweise war meine allwissende Mama dabei, die mir den Tipp für diesen besonderen Hefe-Mürbeteig gab. 

Als Anregung habe ich dieses Rezept genommen, die Menge für ein Backblech aber verdoppelt und die Rezeptur auch abgewandelt - der Kuchen auf dem Bild sieht doch arg dünn aus und gar nicht so schön fluffig, wie ich ihn haben wollte.

Wie Ihr seht, ist der Kuchen schon recht dick, durch den Rhabarber und die Streusel finde ich das Teig/Obst/Streusel-Verhältnis aber perfekt. Ich hatte noch überlegt, den Teig nicht zu verdoppeln, sondern die 1 1/2fache Menge zu verwenden, finde den Kuchen aber gut so wie er ist. 

Besonders lecker schmeckt der Kuchen, wenn er etwas durchgezogen ist und auch am nächsten Tag schmeckt er noch sehr schön saftig. Der Mürbeteig hält den Hefeteig frischer. 


Hefeteig
500 g Mehl, Typ 405
1 Würfel Frischhefe
250 ml Milch
50 g Rohrohrzucker
75 g weiche Butter
1 EL Vanilleextrakt
1 TL Salz
1 Ei

Mürbeteig 
150 g Rohrohrzucker
250 g kalte Butter
2 Eigelbe 
400 g Mehl 

Streusel
125 g kalte Butter
125 g Rohrohrzucker 
250 g Mehl
Außerdem

1,2 kg bereits geputzter Rhabarber

Zubereitung

Hefeteig
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker dazugeben und die Mulde mit Milch auffüllen.
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei und das Salz dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. 
Abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, das kann je nach Zimmertemperatur bis zu 2 Stunden dauern, aber auch erheblich schneller gehen.

Mürbeteig
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. Den Teig in Folie wickeln oder in einen Gefrierbeutel geben und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen. 

Streusel
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verkneten bis Streusel entstanden sind. 
Den Rhabarber waschen, putzen und in 0,5 cm breite Stücke schneiden. 
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und durchkneten, bis er wieder etwas weich geworden ist und sich leichter bearbeiten lässt. Den Hefeteig mit dem Mürbeteig verkneten, bis der Mürbeteig gleichmäßig verteilt ist und der Teig aber noch marmoriert aussieht. 
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und in gleichmäßigen Abständen einstechen. 
Den Rhabarber darauf verteilen und die Streusel darüber geben. Nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen! Herausnehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Rhabarber-Tomaten-Ketchup

Als Christina diesen Ketchup vor mittlerweile auch schon wieder über einem Monat gebloggt hat, hat sie nicht umsonst eindringlich geraten ihn fix nachzukochen, denn der ist wirklich der Hammer, da hat sie uneingeschränkt Recht.  
Ja ok, ich weiß, ich bin mal wieder spät dran, aber noch ist ja n büschen Zeit - eine Woche um genau zu sein. Und weil die Rhabarbersaison jetzt wirklich langsam aber sicher ausklingt, möchte ich Christinas zurückhaltend formulierte Aufforderung Lauft!!! noch etwas unterstreichen:

Lauft schneller!!!

Besorgt Euch am Besten gleich morgen noch die letzten Rhabarberstangen und legt los,  denn dieser Ketchup schmeckt mindestens so gut wie die herkömmliche Tomatenversion. Ach was, dieser hier schmeckt viel besser! 

Wie immer hab ich das Rezept etwas abgewandelt, weniger und dafür braunen Rohrzucker statt normalem verwendet, ne Spur Piment d'Espelette dazugegeben und da ich normalen Rhabarber nur schlecht vertrage und den Himbeerrhabarber auch lieber mag und hübscher finde, diesen genommen.  Außerdem ist noch ne Prise Zitronenpulver drin gelandet, aber das könnt Ihr auch durch frischen Zitronenabrieb oder Zitronensalz ersetzen. 

Also, nich lang schnacken, zackich jetzt, sonst müsst Ihr bis zum nächsten Jahr warten und das wollt Ihr nicht, glaubt's mir ;o)

Zutaten
750 g Himbeer-Rhabarber
150 g Zwiebeln
Rapsöl zum Anschwitzen 
250 g passierte Tomaten
200 ml Rotweinessig
200-250 g brauner Zucker 
3 Nelken
2 Lorbeerblätter
1 TL gelbe Senfsaat
1 großzügige Messerspitze Zitronenpulver
Salz nach Geschmack 
1/4 TL Piment d'Espelette

Zubereitung

Den Rhabarber waschen, putzen und  in Stücke schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls putzen und würfeln. Beides kurz in etwas Rapsöl anschwitzen und mit Rotweinessig und passierten Tomaten ablöschen. 200 g Zucker zugeben. Nelken, Lorbeerblätter und Senfsaat in einen Teefilter geben, zubinden und ebenfalls in den Topf geben. Mit schräg aufgelegtem Deckel ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, dann das Gewürzsäckchen entfernen und den Ketchup mit dem Stabmixer pürieren, bis ein sämiger Ketchup entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette nach Geschmack würzen, evtl. noch nachzuckern und mit geschlossenem Deckel (Vorsicht, jetzt spritzt es kräftig!) nochmals aufkochen lassen und in zuvor sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen. 

Rhabarber-Clafoutis

Hätt ich Dich heut erwartet, hätt ich Kuchen da... ♫♪♬♩  

Wer nicht wie Ernie einen Zauberbackofen hat, der eine Schüssel Kuchenteig innerhalb weniger Sekunden in eine Riesentorte verwandelt, stand sicher auch schon mal vor der Situation außer ein paar staubigen Keksen nix anbieten zu können - für Krümelmonster natürlich genau das Richtige, aber nicht jeder Gast ist so schnell zufrieden zu stellen. Was also tun wenn der Besuch quasi schon auf der Matte steht?
Da hilft eigentlich nur Gang zum nächsten Konditor oder, und das ist die eindeutig bessere Wahl, noch eben auf die Schnelle nen Clafoutis backen, denn das geht wirklich ratzfatz, schmeckt köstlich und lässt sich mit nahezu jedem Obst abwandeln.

Ein Clafoutis ist ein Mittelding zwischen einem süßen Auflauf und Kuchen. Der Teig ähnelt einem Kaiserschmarrnteig und braucht außer den Eiern und nach Geschmack nem kleinen Schluck Vanilleextrakt keine Triebmittel, der Clafoutis wird auch so wunderbar locker, saftig und schmeckt sowohl warm, als auch kalt. 
Wenn Ihr mögt, serviert noch eine Kugel Eis oder auch etwas Vanillesauce dazu - verkehrt ist das auf keinen Fall ;o)

Zutaten
450 g rotstieliger Rhabarber (Vierländer oder Holsteiner Blut)
1 EL Zucker
4 Eier 
100 g Zucker
1 großzügige Prise Salz 
1 TL Vanilleextrakt und/oder Mark einer Vanilleschote 
6 EL Sahne
125 g Mehl 
Puderzucker
Butter für die Form

Zubereitung
Den Rhabarber putzen und schräg in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben, vermischen und ziehen lassen. 
Die Eier trennen und die Eigelbe mit 50 g Zucker, Salz und dem Mark einer Vanilleschote (alternativ dem Vanilleextrakt) schaumig rühren. Die Sahne und das Mehl dazugeben und unterrühren. 
Das Eiweiß steif schlagen, dabei 50 g Zucker einrieseln lassen. Den Hälfte des Eischnees unter den Teig rühren, die zweite Hälfte behutsam unterheben. 

Die Hälfte des Rhabarbers in einer gefetteten Auflaufform verteilen. Die Eiermasse darübergeben. Den übrigen Rhabarber darüber verteilen. 
Im auf 150°C vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen und mit Puderzucker bestreut servieren. Dazu schmeckt Vanilleeis oder auch eine Vanillesauce. 
Abgewandelt nach einem Rezept von lecker.de

Rhabarbertarte

Bis die Erdbeersaison endlich auch mal hier im hohen Norden angekommen ist, dauert's wohl noch etwas. Dort, wo während der Saison immer unser Erdbeerstand steht, ist jetzt noch gähnende Leere und auch ein Blick auf die Saisonsübersicht des Erdbeerhofs zeigt, dass wir noch ein, zwei, vielleicht sogar noch drei Wochen warten müssen, bis es endlich Erdbeeren aus der Region gibt. 
Um uns so ganz langsam mal auf Touren zu bringen und angemessen auf die wahrscheinlich schönste Zeit des Jahres einzustimmen, nutze ich die Saison des besten Freundes der Erdbeere, des Rhabarbers jetzt schon einmal in vollen Zügen.

Wenn's nach meinem Magen ginge, stünde Rhabarber wohl eindeutig auf der schwarzen Liste, ich muss dieses Gemüse nämlich eigentlich nur mal kurz aus dem Augenwinkel anschauen und schon fängt mein Magen an zu rebellieren und spuckt Gift und Galle. 
Egal, da muss er und somit auch ich, durch - ich schluck ja eh reichlich Säurehemmer, da kommt's auf die paar mehr auch nicht mehr an, außerdem ist die Rhabarbersaison kurz genug, da kann man sich schon mal n büschen zusammenreißen ;o)

Wenn Ihr die Kombination von süßem Eierguss und sauerherbem Rhabarber mögt, dann ist diese Tarte genau die richtige für Euch. Wir mögen sie am liebsten gekühlt am nächsten Tag, wenn sie etwas Zeit zum Durchziehen hatte und nicht wie auf dem Bild unmittelbar nach dem Backen, wenn sie eigentlich noch n büschen zu weich zum Anschneiden ist.

Zutaten

Sandteig
250 g Mehl Typ 405
125 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei

Belag 
750 g Himbeer-Rhabarber
150 g Zucker 
3 Eier 
1 EL Maisstärke 
1 EL Mehl 
 
Zubereitung 

Sandteig
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. 
Den Teig flach ausrollen, in Klarsichtfolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, besser aber über Nacht. 
Den Teig ca. 30 vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche dünn mit dem Nudelholz ausrollen. Auf dem Nudelholz aufrollen und über der Tarteform wieder abrollen. Die Tarteform mit dem Teig auslegen und den überschüssigen Teig am Rand abschneiden. In regelmäßigen Abständen mit einer Gabel einstechen und erneut für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit Backpapier abdecken und getrocknete Bohnen oder andere Hülsenfrüchte daraufgeben. 15 Minuten bei 180°C im Ofen blindbacken. Bohnen und Papier entfernen und weitere 5-10 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Belag
Den Rhabarber waschen und schräg in ca. 2 cm große Stücke schneiden, mit 50 g Zucker bestreuen und beiseite stellen. 
In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker verrühren. Mehl, Speisestärke und zum Schluss die Crème fraîche einrühren. 
Den Rhabarber auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen und den Guss darüber geben. 
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen. Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.

Ice Ice Baby! Rhabarber-Joghurteis

Nachdem vor Weihnachten mein Backofen im wahrsten Sinne des Wortes heiß lief und ich kiloweise Kekse und Plätzchen gebacken habe, ist in den nächsten Wochen und Monaten ein anderes Küchengerät dran. Nene, in diesem Fall meine ich ausnahmsweise mal nicht meine neue Küchenmaschine - obwohl, die wird sicher auch selten still stehen.
Nein, heute geht es um mein anderes neues Schätzchen, meine Eismaschine! In Zusammenarbeit mit der Hüttenhilfe werden wir in der nächsten Zeit eine hoffentlich stattliche Eisauswahl zusammenstellen, aus der gaaaanz vielleicht auch wieder ein Büchlein wird :o)
Den Großteil der Eisrezepte werde ich wohl ausschließlich in der Hüttenhilfe veröffentlichen, den Anfang hat am Montag schon das karamellisierte Bananeneis gemacht, das mein Mitesser direkt zum besten Bananeneis überhaupt gekürt hat - ich kann das nicht beurteilen, außer in Smoothies hab ich's ja nicht so mit Bananen und schon gar nicht mit überreifen, wie in dem Rezept gefordert - für mich ist die ideale Banane grün ;o)
Da ich ja auch ein absoluter Eis-Junkie bin, MÜSSEN ein paar Rezepte natürlich auch in den KuLa, das geht gar nicht anders! Dieses Rhabarbereis ist beispielsweise so eins, daran hab ich nämlich direkt mein Herz verloren. Das Eis ist so gut, dass ich es heute gleich nochmal mache und es schon jetzt, obwohl ich noch gar nicht weiß, welche Köstlichkeiten in der nächsten Zeit auf mich warten, zu einer meiner absoluten Lieblingssorten geworden ist.
Wie man den im Rezept angegebenen Invertzuckersirup selbst zuhause macht, werd ich Euch am Freitag verraten und dann natürlich auch noch entsprechend verlinken. 

Zutaten
250 g Rhabarber (eine möglichst rotstielige Sorte)
70 g Zucker

350 ml Vollmilch
1 gestrichener EL Maisstärke
120 g Sahne
140 g Zucker 
60 g Frischkäse
400 g türkischer Süzme Yoğurt

Zubereitung
Den Rhabarber waschen, putzen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker auf ein Backblech geben und gut vermischen. Im auf 150°C vorgeheizten Backofen ca. 30-45 Minuten backen, bis der Rhabarber sehr weich geworden ist - zwischendurch regelmäßig umrühren, damit der Rhabarber gleichmäßig gart. In eine Schüssel geben und komplett abkühlen lassen. Abgedeckt im Kühlschrank bis zum nächsten Tag lagern. 

Für die Eiscremebasis 5 EL Milch mit der Maisstärke in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Die restliche Milch mit der Sahne, dem Zucker und dem Invertzuckersirup in einem Topf zum Kochen bringen und kräftig aufkochen lassen. Unter stetigem Rühren die Maisstärke einrühren und die Flüssigkeit erneut aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. eine Minute kochen lassen, bis die Flüssigkeit leicht angedickt ist, dann von der Platte ziehen und etwas abkühlen lassen.
Die Masse mit dem Frischkäse glatt rühren, dann den Joghurt sazugeben und ebenfalls unterühren. Abkühlen lassen und ebenfalls über Nacht im Kühlschrank lagern. 
Am nächsten Tag die Eiscremebasis in der Eismaschine* ca. 30-45 Minuten gefrieren lassen, bis die Masse dick und cremig ist. In der Zwischenzeit eine Metallschüssel im Gefrierschrank vorfrieren. 
Sobald die Eiscreme die richtige Konsistenz erreicht hat, abwechselnd mit dem Rhabarberkompott einfüllen und mit einer Gabel marmorieren. Für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen, dann servieren. 
Abgewandelt nach einem Rezept aus Das beste Eis der Welt* von Jeni Britton-Bauer *Affiliatelink
 

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