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Briochewaffeln Croque Monsieur

Ich habe das Thema Waffeln in der letzten Zeit sträflich vernachlässigt, mein letztes Waffelrezept ist ja schon über ein halbes Jahr her. Hohe Zeit, dass ich die Abteilung mal wieder ein wenig aufstocke.
Meine große Leidenschaft, die herzhaften Waffeln, sind ein ganz wunderbares und schnell gemachtes Mittagsessen, denn in den meisten Fällen, so auch bei diesen Briochewaffeln, lassen sich die Waffeln einfrieren und dann bei Bedarf schnell auftauen. 
Entweder, sie müssen dann nur im Toaster aufgebacken und nach Lust und Laune belegt werden, oder Ihr lasst sie einfach nur auftauen und überbackt sie im Back-ofen - das kommt ganz darauf an, was Ihr genau vorhabt. Es lohnt sich aber generell immer, ein paar Waffeln im Gefrierschrank zu haben.

Briochewaffeln Croque Monsieur
Diese Croque-Monsieur-Waffeln sind meine persönliche Adaption des klassischen Croque Monsieurs, der ja mit Briochebrot zubereitet wird. Ich hab hierfür eine Waffel "kreiert", die einem Brioche recht nahe kommt, eine großartige Basis beispielsweise für diesen gewaffelten Croque Monsieur. Im kalten Zustand sind die Waffeln recht fest, sobald sie aber überbacken werden, werden sie butterweich. 

Für die Käsebéchamel verwende ich am liebsten Comté, meinen absoluten Lieblings-käse. Da der Comté bei meinem Käsemann gerade wieder in die Sommerpause gegangen ist, hab ich mir einen anständigen Vorrat gebunkert, vorportioniert und dann vakuumiert*. Mit den wiederverwendbaren ZIP-Vakuumbeuteln* für meinen Vakuumierer funktioniert das prima und man produziert keine Plastik-Müllberge.
Damit die Beutel möglichst lange sauber bleiben, teile ich das Käsepapier in so viele Teile wie den Käse, wickle den Käse dann darin ein und lege diese Käsestücke in den Beutel. Vakuumiert hält Hartkäse so mehrere Monate im Kühlschrank frisch und bewahrt sein volles Aroma. 
Auf die gleiche Weise vakuumiere ich übrigens auch Bratwürste ein und spare mir sehr viele Vakuumbeutel, weil ich die ZIP-Beutel häufig wiederverwenden kann.

So werde ich hoffentlich über den Sommer kommen, bis es dann im Oktober oder November wieder mit dem leckersten aller Käse weitergeht. 
Wenn Ihr keinen Comté bekommt, könnt Ihr natürlich auch einen anderen kräftigen Bergkäse verwenden, Gruyère passt beispielsweise auch ganz ausgezeichnet. 

Briochewaffeln Croque Monsieur

Briochewaffeln

Zutaten für 6-8 Waffeln
120 g Butter
100 ml Milch
½ Würfel Frischhefe
1 TL flüssiger Honig
250 g Mehl, Type 405
5 g Salz
3 Eier

Zubereitung
Die Butter in einem Topf auslassen und leicht bräunen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Hefe mit der Milch und dem Honig in eine Rührschüssel geben und einige Minuten stehen lassen, dann alle Zutaten zufügen und mit dem Knethaken zu einem weichen Hefeteig verkneten. 
Abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen, dann portionsweise im Waffeleisen ausbacken. Ich verwende zum gleichmäßigen Portionieren einen übergroßen Eis-kugelportionierer*
Die Waffeln auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. 
Tipp
Für diese Waffeln eignet sich besonders gut ein belgisches* oder amerikanisches Waffeleisen.
Briochewaffeln Croque MonsieurCroque Monsieur Waffeln
Zutaten für 2 Waffeln
1 EL Butter
1 EL Mehl
250 g Milch
1 TL Rieslingsenf
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
150 g Comté

Außerdem
4 Scheiben gekochter Schinken

Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl dazugeben und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren mit der Butter glattrühren. Den Topf von der Platte ziehen und die Milch nach und nach einrühren. Wieder auf die Platte stellen und aufkochen lassen.  Mit Muskatnuss und Senf würzen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit die Sauce nicht am Topfboden ansetzt. 
In der Zwischenzeit den Käse reiben und 50 g in die Sauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen.

Zwei Waffeln mit Käsesauce bestreichen, dann mit Schinken belegen und die Hälfte des verbliebenen Käses darüber verteilen. Jeweils eine zweite Waffel darauf setzen und mit dem Rest der Sauce bestreichen, dann mit Käse bestreuen. 
Für 10-15 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze backen, dann sofort servieren.
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Bärlauchfocaccia mit Bärlauchquark

Eigentlich wollte ich Euch heute ein Bärlauchsenfrezept vorstellen, aber ich komme einfach nicht dazu, den anzusetzen. Der Grund dafür, dass ich zur Zeit selten in meiner Küche bin, wird Euch auch interessieren, denn es betrifft den KuLa. Keine Sorge, is nix Schlimmes ;o)

Vor ziemlich genau 4 Jahren habe ich meinem Blog das aktuelle Design verpassen lassen, war damit aber nie so richtig zufrieden. Da ich leider kein großes Glück mit der Designerin hatte, war ich nach den 9 Monaten, die es gedauert hat, bis sie mir endlich das Design abgeliefert hatte (ja, richtig, 9 Monate hat das gedauert), einfach nur froh, es endlich hinter mir zu haben und hab das Thema, obwohl ich nicht 100% zufrieden war und auch einige Fehler im Detail steckten, erstmal ad acta gelegt. 

Jetzt, nachdem Jankes Blog in neuem Glanz erstrahlt, hab ich auch wieder Blut geleckt und mir jemanden gesucht, der sich mit sowas auskennt und der, bzw. die mir ein neues Design baut. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei, eben diese Grundsanierung vorzubereiten, denn auch wenn sich grundlegend nicht so viel ändern wird (die klassische Grundform bleibt also erhalten), hab ich mir ein paar kleine Details überlegt, die meinen Blog endlich zu dem machen, was er sein soll - nämlich mein Online-Kochbuch. Was das genau ist, verrate ich natürlich erst, wenn es so weit ist, aber Ihr sollt schon einmal wissen, dass es der Werkelei im Hintergrund geschuldet ist, dass der Bärlauchsenf wahrscheinlich erst im nächsten Jahr dran ist. Auch wenn ich Bärlauch sehr liebe, gibt es gerade Wichtigeres!

Bärlauchfocaccia

Bärlauchsalz

Bärlauchsalz ist eine tolle Möglichkeit, Bärlauch über die kurze Saison hinaus haltbar zu machen und nicht nur für Salzfans wie mich eine großartige Geschenk-idee - darüber freut sich doch sicher jeder, oder? Ich habe dafür die Reste meiner diesjährigen Riesenbeute verarbeitet und nun eine grooooße Menge Bärlauchsalz. Wahrscheinlich verschenke ich das noch zu Weihnachten :o)
Die Zubereitungsmethode funktioniert natürlich nicht nur mit Bärlauch, sondern lässt sich auch auf alle Kräuter übertragen. Ihr könnt Euch auf diese Weise also ein stattliches Repertoire verschiedenster Kräutersalze zusammenstellen. 

Bärlauchsalz
Fingersalzschale*, hier in HH auch bei Violas' erhältlich

Bärlauch-Pestobrot im Glas

Ich setze mir mit meinem Blog immer mal wieder kleine Ziele. So wollte ich vor einigen Jahren beispielsweise eine komplette Fondabteilung haben, also alle Fond-rezepte bloggen, die ich selbst auch verwende (= Check ✓). Ähnlich ist es mit Teigen, da möchte ich auch irgendwann alle Grundteige detailliert vorstellen. Beim Bärlauch hab ich mir ebenfalls ein Ziel gesetzt, ich möchte nämlich alle Grund-rezepte in meinem Archiv haben, die es so gibt. 
Der Anfang ist bereits gemacht, denn ich hab bereits Bärlauchpaste, -essig & -öl, -risotto, einen Aufstrich, -waffeln, -risotto und Bärlauchbutter in meinem Sortiment. Es fehlen aber noch ein paar Rezepte, so zum Beispiel auch ein Pesto.
Deshalb ist natürlich klar, dass mein Monatspesto für den April ein Bärlauchpesto geworden ist und damit es nicht so langweilig wird, hab ich daraus ein Pestobrot im Glas gebacken. Vielleicht passt das sogar noch auf Euren Osterfrühstückstisch, es ist ja sehr fix gemacht.  

Bärlauch-Pestobrot im Glas

Bärlauch-Feta-Aufstrich

Vor einigen Jahren konnte man mich mit Bärlauch jagen, da hatte ich ihn über und konnte den Hype um dieses Kraut absolut nicht nachvollziehen. Eine kleine Karenz-zeit hat gut getan, denn mittlerweile mag ich ihn wieder so gerne, dass man nicht mehr mich damit jagen kann, sondern im Gegenteil ich einmal im Jahr auf Bär-lauchpirsch gehe und mir einen Jahresvorrat mit nach Hause nehme. 
Der Großteil wird zu Bärlauchpaste verarbeitet, denn daraus lässt sich nahezu alles machen und wir lieben sie besonders im Risotto oder für Pasta mit Bärlauchpesto. Natürlich wird er aber auch frisch während der kurzen Saison verarbeitet - beispiels-weise zu einem leckeren Bärlauch-Feta-Aufstrich. Der ist tatsächlich in 5 Minuten gemacht und schmeckt einfach großartig.

Bärlauch-Feta-Aufstrich

Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl auf Schoko-Nusswaffeln [Reklame]

Eine meiner Lieblingskochshows im Fernsehen war lange Zeit das Kochduell auf Vox. Ich war immer wieder fasziniert mit welcher Kreativität und Spontaneität die Köche und Kandidaten die Zutaten ihrer Warenkörbe verarbeitet haben und hab mich oft gefragt, was ich an ihrer Stelle daraus gemacht hätte.
Anfang dieser Woche konnte ich mich nun selbst einmal an einem Überraschungs-Warenkorb versuchen, denn REWE hat mich zum Oster-Blogroulette ein-geladen. Meine Roulettepartnerin Denise von Foodlovin' hat mir zu diesem Anlass eine bunte Tüte zusammengestellt, die mir vom REWE-Lieferservice* direkt an die Wohnungstür gebracht wurde.
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie gespannt ich auf den Inhalt war, denn das hätte im Prinzip alles sein können, unser hiesiger REWE ist riesig. Da ich ja deutlich lieber koche als backe, hab ich insgeheim darauf gehofft, mich am Herd austoben zu können, aber natürlich kam es anders - war ja bei meinem Glück nicht anders zu erwarten. 

Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant auf Schoko-Nuss-Waffeln mit Aprikosen
Mein Warenkorb bestand aus Butter, Frischkäse, Sahne, Joghurt, Hefe, Zitronen, Mehl, Schokoaufstrich, Kirschmarmelade, Hafer-Crunch-Müsli, gemahlenen Hasel-nüssen, Pinienkernen, Honig, Vanilleschoten, getrockneten Aprikosen, Rotwein und einem Schokohasen. Und dann war da noch der Zimt. Z-I-M-T!
Nicht nur, dass die Zutaten eindeutig auf Backen, bzw. eine Süßspeise hinausliefen, es war Zimt dabei! Für alle, die es nicht wissen, es gibt kaum etwas, was ich weniger mag als Zimt... 
Denise hat mir mit diesem Warenkorb also eine ordentliche Aufgabe gestellt, denn natürlich wollte ich soviel wie möglich verarbeiten, auch das Gewürz, dessen Name in diesem Blog eigentlich nicht genannt werden darf. 

REWE-Warenkorb
Meine erste Idee war ein Blechkuchen, ungefähr im Stil einer Donauwelle, aber so richtig gezündet hat die Idee bei mir nicht, also hab ich mich auf das besonnen, was ich wirklich gut kann und das sind neben Nudeln, Hackgerichten und Einwecken eindeutig Eis und Waffeln. Kaum war diese grundlegende Entscheidung gefallen, sprudelten die Ideen auch schon aus mir heraus und schlussendlich hatte ich bis auf den Frischkäse, Joghurt und die Hefe alles verarbeitet. Kein schlechter Schnitt, oder?

Das Ergebnis hat mich absolut begeistert, denn besonders das Eis ist eines der leckersten, die ich bisher zubereitet habe und das sind mit über 70 Sorten mittler-weile eine ganze Menge. Für meinen Hausgebrauch hab ich den Zimt bewusst sehr gering dosiert, für Euch ist im Rezept aber eine ausreichende Menge angeben. Die Kombination aus cremigem Eis, kräftigem Rotwein-Kirschswirl und dem Pinienkern-Hafer-Krokant ist ein absoluter Kracher und ich bin sehr froh, dass mein Mann keine Kirschen mag und ich das Eis so ganz für mich alleine habe. Ich teile ja bekanntlich so ungern.
Die Waffeln sind herrlich schokoladig und haben durch die eingearbeiteten Apri-kosenstücken eine wunderbar fruchtige Note. Eine ganz großartige Kombination, die perfekt zum Eis passt. Wenn Ihr also noch ein Dessert für Euer Ostermenü sucht, dann solltet Ihr dieses (Obacht, es folgt ein seeehr langer Name) Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant auf Schoko-Nuss-Waffeln mit Aprikosen unbedingt in Auge fassen. Nicht nur, weil Ihr schon mit diesem Bandwurmnamen sicher enorm Eindruck schinden werdet. 

Für mich war dieses Osterroulette ein voller Erfolg, denn sowohl das Eis, als auch die Waffeln hätte ich so nie von selbst ausprobiert - manchmal muss man einfach zu seinem Glück gezwungen werden.

Stracciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant auf Schoko-Nuss-Waffeln mit Aprikosen
Moment, moment! Bevor es mit den Rezepten weitergeht, komme ich noch zum 2. Teil meiner Aufgabe, denn die bestand darin, den REWE-Lieferservice* selbst und auch die Einkaufs-App* zu testen.
Grundsätzlich kaufe ich ja bewusst hier direkt vor Ort, also zwei Straßen weiter im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt nebenan ein. Das sog. Einkaufserlebnis gehört dazu, ich möchte meine Waren selbst auswählen und entscheiden, welche Gurke schlussendlich in meinem Einkaufskorb landet. 
Nichtsdestotrotz habe ich den Lieferservice in der Vergangenheit schon einige Male genutzt, wenn ich krank danieder lag und es selbst nicht zum Supermarkt geschafft habe und der Gatte von früh bis spät arbeiten musste. Nicht nur in solchen Fällen ist der Lieferservice eine große Erleichterung für mich.
Der Lieferservice selbst war für mich daher kein Neuland, wohl aber die Einkaufs-App, mit der ich die Zutaten für Denises Warenkorb bequem auf dem Heimweg bestellen konnte. Als Bloggerin bin ich natürlich mehr oder weniger mit meinem Smartphone verwachsen und nehme daher jede nützliche App begeistert an. 
Die Lieferung hat sehr problemlos und komfortabel geklappt, alles war kühl und frisch. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass der Postmann REWE-Mann bei uns geklingelt hat. 

Straciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl
Straciatella-Zimteis mit Kirsch-Rotwein-Swirl und Pinienkern-Hafercrunch-Krokant
Zutaten
250 g Sahne
250 g Milch
60 g Honig
2-3 TL Zimt (kommt auf Euren Zimtjieper an)
3 große Eigelbe
¼ TL Salz
1 Schokohase (100 g)

Rotwein-Kirsch-Swirl
200 ml Rotwein
200 g Kirschkonfitüre
Abrieb einer halben Biozitrone

Pinienkern-Hafercrunch-Krokant
100 g Rohrohrzucker
1 TL Butter
50 g Pinienkerne
50 g Hafer-Crunch-Müsli

Zubereitung
Sahne, Milch und Honig in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. Den Zimt dazugeben und verrühren. 
Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eis-maschine je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren. 

In der Zwischenzeit den Rotwein mit der Kirschmarmelade und Zitronenabrieb in einem Topf zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit deutlich eingedickt ist. Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Swirlmasse abkühlen lassen.

Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 
Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. 
Das fertige Eis abwechselnd mit der Swirlmasse in eine Schüssel schichten und nochmals ca. 2 Stunden im Gefrierschrank fest werden lassen.

Schoko-Nusswaffeln mit Aprikosen
Schoko-Nusswaffeln mit getrockneten Aprikosen

Zutaten 
100 g gebräunte Butter
3 Eier
1 Vanilleschote
70 g Honig
100 g Schokocreme
300 ml Milch 
1 TL Salz
200 g Mehl, Type 550 
1 TL Weinsteinbackpulver
100 g Haselnüsse, gemahlen
50 g Aprikosen, getrocknet

Zubereitung
Die Butter in einem kleinen Töpfchen schmelzen und so lange köcheln lassen, bis sie leicht gebräunt ist. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Eier mit dem Honig in der Küchenmaschine cremig schlagen, dann die Butter einlaufen lassen und unterrühren. Die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zusammen mit dem Schokoaufstrich und der Milch dazugeben und ebenfalls glatt rühren.
Mehl mit den gemahlenen Haselnüssen, Backpulver und dem Salz vermischen und nach und nach unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. 
Die Aprikosen fein hacken und unterheben. Ein Waffeleisen erhitzen und den Teig portionsweise ausbacken.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.rewe.de* umgesetzt worden, auf den Inhalt des Beitrages wurde jedoch keinen Einfluss genommen. Meine Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle Links sind Kooperationslinks

Meatball Subs

HackbratenKöttbullarKohlpudding, Bolognese, Bratwurstbällchen, Rigatoni-kuchenBurger, türkische Pizza, gefüllte Paprika und Scotch Eggs... all diese Leckereien wären nicht möglich ohne Hackfleisch. Mein Mann geht sogar soweit, sich als weltgrößten Hackfleischfan zu bezeichnen, so sehr liebt er alle Gerichte, die damit zubereitet werden.  
Ich selbst würde nicht ganz soweit gehen, dafür ist meine Vorliebe für Speck zu ausgeprägt, aber auch ich mag Hackfleisch sehr gerne.
Glücklicherweise bin ich mit meiner Vorliebe für Hackfleisch auch in Foodblogger-kreisen nicht alleine und so haben Sonja und ich vor einer Weile ganz spontan beschlossen, ein Blogevent zum Thema Hackfleisch auszurichten. Jeder Teilnehmer hat sich zu diesem Anlass ein Rezept mit Hackfleisch überlegt und heute gebloggt. Just in diesem Moment sind also insgesamt 35 weitere Rezepte mit Hackfleisch gepostet worden - ein Schlaraffenland für alle Hackfleischfans! 

Ich selbst hab mich für Meatball Subs entschieden, das sind längliche Sandwich-brötchen mit Hackbällchen in Tomatensauce. Diese Sandwiches heißen deshalb Subs, weil sie die Form von U-Booten haben, im Englischen Submarine Sandwich.
Wer keine Hackbällchen im Brötchen mag, kann die natürlich auch mit Spaghetti essen, dann sind es keine Meatball Subs, sondern Spaghetti & Meatballs. Kennt Ihr sicher alle aus Susi & Strolch. Probieren solltet Ihr diese Meatballs, Fleisch-klößchen, Frikadellen, oder wie auch immer, aber auf jeden Fall. Die sind nämlich richtig lecker!

Meatball Subs
Damit Ihr so richtig in Hackfleischrezepten schwelgen könnt, habe ich Euch alle Teilnehmer inkl. der Rezepte aufgelistet. Ihr habt damit sicher genug Hackfleisch-rezepte für die nächsten Jahre und werdet außer den hier aufgeführten, bestimmt noch weitere in den jeweiligen Blogs finden, denn denkt dran: All you need is Hack!

Bake to the Roots ~ Fladenbrot mit Hackfleisch │ Gernekochen ~ Filet Americain │ Lebkuchennest ~ Beef Bowl │ Experimente aus meiner Küche ~ Überbackene Lasagnerollen │ happy plate ~ Kalbsbouletten │ Cuisine Violette ~ Albóndigas en salsa │ danielas foodblog ~ Lammhack-Bällchen auf Süßkartoffel-Rösti │ moey’s kitchen ~ Schwedische Köttbullar │ BackIna ~ Tagliatelle mit Minz-Hackbällchen │ Schnin’s Kitchen ~ Hackbällchen Toscana│ Stylish Living ~ Weltbestes Moussaka mit Auberginen │ USA kulinarisch ~ Taco Cups │ Raspberrysue ~ Italienische Hack-bällchen mit Mozzarella-Füllung │ Jankes*Soulfood ~ Bolognese-Crespelle │ Paprika meets Kardamom ~ Hackbällchen in Letscho │ Cookie und Co ~ Spaghetti-Pizza │ S-Küche ~ Ragù alla Bolognese │ Pottgewächs ~ Kritharaki Salat mit grünem Spargel │ The Apricot Lady ~ Gemüsepfanne mit Fleischbällchen │ Küchenliebelei ~ Zucchini-Apfel-Rosen mit Rinderhack │Was du nicht kennst… ~ Rigatoni al forno │ Zauberhaftes Küchenvergnügen ~ mediterraner Hackbraten │ Kleines Kulinarium ~ Köttbullar │ Münchner Küche ~ Spaghetti Bolognese │ Ofengeflüster ~ Hackfleisch-Brötchen-Sonne │ Karambakarina’s Welt ~ Chili Cheese Fries │ IRRE KOCHEN ~ Udon Nudelsuppe - scharfes Hackfleisch │ Cakes, Cookies and more ~ Hackfleischmuffins mit Kartoffelhaube │ Dynamite Cakes ~ Fruchtigwürzige Hackfleisch-Pastete│Haut Gôut ~ Tatar vom Reh │ Amor&Kartoffelsack ~ Big Mac Pizza │ Geschmeidige Köstlichkeiten ~ Blattspinat mit Hackknöderl │ LanisLeckerEcke ~ Yoghurtlu Eriste │ lecker macht laune ~ Hackfleisch-Spinat-Quiche │ Allerbester Kram ~ Beeftea 

Brioche Buns in Subform
Brioche Subs
Zutaten
500 g Mehl, Type 550
½ Würfel frische Hefe
40 g Rapshonig 
100 ml kalte Milch
150 ml kaltes Wasser
2 Eier 
11 g Salz
70 g weiche Butter

Außerdem 
1 Ei
1 EL Wasser oder Milch 
schwarzer und weißer Sesam

Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Die Hefe hineinbröckeln, Honig dazugeben und die Mulde mit der Milch und Wasser auffüllen. Einige Minute stehen lassen, bis die Hefe sich aufgelöst hat und anfängt zu arbeiten. 
Eier, Butter und Salz dazugeben und alles einige Minuten zu einem glatten weichen Teig verkneten. 
Teig abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank oder eine kühle Zimmerecke stellen. 
Am nächsten Morgen den Teig in 6 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeits-fläche erst rund, dann länglich wirken. Die Teiglinge auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit einem Tuch abgedeckt nochmals für 30-45 Minuten gehen lassen, dann das Ei mit etwas Wasser oder Milch (mit Milch glänzen die Brötchen etwas mehr und bräunen auch stärker, ich bevorzuge aber Wasser) bestreichen und mit Sesam bestreuen. 
Im auf 200°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis die Brötchen gleichmäßig gebräunt sind. Auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.

Fleischklößchen in Tomatensauce
Meatballs
Zutaten
½ Zwiebel
2 confierte Knoblauchzehen, hausgemacht
500 g Hackfleisch, halb und halb
1 Ei
50 ml Buttermilch
50 g Panko*(alternativ Paniermehl)
50 g Parmesan, fein gerieben
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
½ TL Fenchelsaat*, grob zerstoßen
¼ TL Cayennepfeffer*

1 TL Oregano*, getrocknet

Tomatensauce
700 g Sugo, hausgemacht
100 ml Rotwein
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 TL Oregano*, getrocknet
½ TL Piment d'Espelette*
Olivenöl* zum Anbraten

Außerdem
1 Kugel Mozzarella 
50 g Parmesan

Zubereitung
Die Zwiebel schälen und fein würfeln, den confierten Knoblauch mit einer Gabel zerdrücken. Zusammen mit dem Hackfleisch, Ei, Buttermilch, Parmesan und Panko gründlich in einer Schüssel miteinander vermischen. Die Gewürze dazugeben und gut unterkneten.  
Kleine Fleischklößchen formen und in Olivenöl rundherum anbraten. Herausnehmen und in eine Auflaufform geben.
Die Tomatensauce und den Rotwein in die Pfanne geben, die Gewürze zufügen und die Sauce 20 Minuten köcheln lassen. 

Die Sauce über die Fleischklößchen geben und für 1 ¼ Stunden bei 100°C im Backofen backen, dann den zerzupften Mozzarella und den Parmesan darüber verteilen. Nochmals für eine Viertelstunde backen, dann auf die Brötchen verteilen und servieren.
Meatball Subs
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Bärlauchöl & Bärlauchessig

Das war es schon, heute sind wir am letzten Tag der Osterbrunch-Themenwoche angekommen und möchten Euch, wie es sich für anständige Gastgeber gehört, noch ein kleines Geschenk mit auf den Weg geben.
Ich war letztes Wochenende nicht in den Pilzen, sondern im Bärlauch und habe insgesamt 1,7 kg Bärlauch erbeutet. Wie schon im letzten Jahr, hab ich den auch diesmal größtenteils zu Bärlauchpaste verarbeitet und ein wenig Bärlauchbutter eingefroren. Außerdem hab ich in diesem Jahr aber auch noch Bärlauchöl und -essig angesetzt, schließlich müssen wir die Bärlauchsaison ja so lange wie möglich hinausziehen. Beides sind ideale Mitbringsel oder Geschenke für Euren Osterbrunch.

Bärlauchöl & Bärlauchessig
Damit die Bescherung für Euch noch ein wenig üppiger ausfällt, solltet Ihr auch noch nebenan vorbeischauen und Euch ein kleines Mitbringsel abholen. Ich bin mir sicher, dass sich die anderen auch tolle Rezepte überlegt haben. 

Ich hoffe, Euch hat diese Themenwoche genauso viel Freude gemacht wie uns und ihr habt vielleicht sogar die ein oder andere Anregung für Euren Osterbrunch gefunden. Falls doch noch nicht das Richtige dabei war, schaut Euch gerne auch nochmal in meiner Osterabteilung und der Übersicht für Geschenke aus der Küche um und wenn Ihr ein leckeres Menü plant, ist evtl. auch mein Menüpuzzle interessant für Euch. Noch mehr Bärlauchrezeptideen findet Ihr auf meinem Pinterestboard "Ab in den Bärlauch".
Strenggeheimer Bärlauchwald
Bärlauchöl
Zutaten
80 g Bärlauch
500 g Rapsöl

Zubereitung
Den Bärlauch gründlich waschen, trockenschleudern und putzen, d.h., die Stiele entfernen und evtl. vorhandene Fremdteile entfernen.
Den Bärlauch mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden und in ein sauberes Gefäß geben. Mit dem Öl auffüllen und das verschlossene Glas bei Zimmertemperatur zwei bis 3 Tage stehen lassen, dann durch ein feines Sieb filtrieren und das Öl in eine Flasche umfüllen. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich das Öl ca. 3 Monate.

Bärlauchbeute 2017, insgesamt 1,7 kg
Bärlauchessig
Zutaten
30 g Bärlauch
500 ml Weißweinessig

Zubereitung
Den Bärlauch gründlich waschen, trockenschleudern und putzen, d.h., die Stiele entfernen und evtl. vorhandene Fremdteile entfernen.
Den Bärlauch in ein gründlich gereinigtes Gefäß geben und mit dem Essig auffüllen. Für eine Woche auf der Fensterbank lagern, dann filtrieren und in eine Flasche umfüllen.   

Zitronenrolle

Während ich normalerweise nach einem Stückchen Kuchen sofort ein Käsebrot zum Neutralisieren brauche, steht mir nach einem Stück Zitronenrolle nur der Sinn nach einem weiteren Stück, und dann noch einem und vielleicht sogar nem dritten...
Wenn es nach mir ginge, würde ich eine komplette Zitronenrolle gerne alleine vernichten, denn Zitronenrolle ist mit SEHR großem Abstand mein Lieblingskuchen. Auf Platz 1 steht unangefochten Zitronenrolle und dann kommt lange Zeit nichts, erst auf einem sehr weit abgeschlagenen zweiten Platz folgt irgendwann Pflaumen-kuchen, aber es geht einfach nichts über Zitronenrolle.

ZitronenrolleJahrelang hab ich nun gedacht, dass eine Biskuitrolle wahnsinnig aufwendig und kompliziert ist. Schuld daran ist ein gescheiterter Backversuch als ich noch jung und unbedarft, bzw. unerfahren war und mir diese olle Biskuitplatte erst zerbrochen und dann noch die Creme rausgelaufen ist. Leider hat sich dieses Erlebnis festgesetzt und mich jahrelang davon abgehalten, einen neuen Versuch zu starten. Glücklicherweise hab ich es jetzt aber doch einmal gewagt und festgestellt, dass das ja kinderleicht ist. 
Die Zubereitung einer Biskuitrolle ist nicht nur einfach, sondern auch noch enorm fix gemacht. Die gibt's ab sofort öfter - mindestens einmal im Monat steht zukünftig Zitronenrolle auf dem Plan, ich muss schließlich viele Jahre aufholen!

Übrigens ist die Zitronenrolle natürlich deutlich länger als auf den Bildern zu sehen, nämlich genauso lang wie ein Backblech breit ist. Meine Kuchenplatte ist nur deutlich kürzer, daher musste ich sie ein wenig stutzen. 
Als nächstes werde ich eine Erdbeer-Biskuitrolle machen und dann zeig ich Euch auch noch einmal Schritt-für-Schritt, wie man eine Biskuitrolle zubereitet. Bis dahin genügt aber sicher auch die schriftliche Zusammenfassung. Traut Euch also unbedingt, dieser Kuchen ist wirklich unbeschreiblich lecker!

Zitronenrolle
Gespannt, was die Kolleginnen heute zur Kaffeetafel beisteuern? Denn man los und viel Spaß beim Stöbern. Morgen treffen wir uns zum letzten Tag der Osterbrunch-Themenwoche und es geht dann um Geschenke aus der Küche.
Zitronenrolle
Biskuitteig
Zutaten
Butter zum Einfetten des Blechs
4 Eier
1 Eigelb
80 g Zucker
½ TL Salz
80 g Mehl, Type 405

Füllung
5 Blatt weiße Gelatine*
400 g eiskalte Sahne
60 ml Zitronensaft
70 g Puderzucker
Abrieb einer Biozitrone

Außerdem
Puderzucker

Zubereitung
Das Backblech fetten und mit Backpapier auslegen, den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 

Die Eier mit dem Eigelb und dem Zucker in der Küchenmaschine auf höchster Stufe mehrere Minuten schaumig rühren, bis der Zucker komplett aufgelöst ist und sich das Volumen der Eier vervielfacht hat. 
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und vorsichtig mit einem Schneebesen unter die aufgeschlagenen Eier heben. 
Den Teig auf das Backpapier geben und mit einer Winkelpalette* glatt streichen. Das Backblech auf mittlerer Schiene einschieben und den Biskuit für 10 Minuten backen.

Das Backblech herausnehmen und die Biskuitplatte kopfüber auf ein mit Puberzucker bestreutes Geschirrtuch stürzen. Das Backpapier mit einem feuchten Küchenpapier bestreichen, dann vorsichtig vom Biskuit lösen und abziehen. Den Biskuitboden mitsamt des Geschirrtuchs von der Längsseite her aufrollen und vollständig auskühlen lassen, dann die Füllung zubereiten. 

Die Gelatine in einer kleinen Schüssel in kaltem Wasser für 10 Minuten einweichen. Die Sahne mit dem Zucker nicht ganz steif schlagen und kalt stellen. Die Gelatine gut mit der Hand ausdrücken und zusammen mit dem Zitronensaft in einen Topf geben. Bei milder Hitze unter Rühren auflösen, dann den Zitronenabrieb und einen guten EL Sahne dazugeben und glatt rühren. 
Die Gelatine unter stetigem Rühren unter die Sahne rühren und schlagen, bis sie Sahne steif ist. Für 5 Minuten kalt stellen, damit die Gelatine anziehen kann (nicht länger, sonst wird die Creme zu fest und lässt sich nicht mehr verstreichen. 

Die komplett ausgekühlte Biskuitplatte vorsichtig entrollen und mit der Zitronen-sahne bestreichen. Erneut vorsichtig aufrollen, mit dem Schluss nach unten auf eine Kuchenplatte setzen und ca. 2 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.
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Eierlikör-Brownie-Trifle

Aufgemerkt, heute wird es süß, denn heute steht das Dessert auf dem Osterbrunch-Wochenplan. Wenn es nach mir geht, kann ein Menü ja gerne schon nach dem Hauptgang beendet werden, aber für alle Süßschnäbel unter Euch habe ich heute das ultimative und mit Abstand dekadenteste Dessert in der Geschichte des Kuriositätenladens zusammengebaut.
Wisst Ihr alle, was ein Trifle ist? Im Prinzip ist ein Trifle ein sehr simples Schichtdessert, bei dem Obst mit Sahne, Keksen oder Biskuitböden in einer Trifle-Schale hochgestapelt wird. Enorm simpel, aber trotzdem macht ein solches Dessert etwas her.

Eierlikör-Brownie-Trifle
Ich habe mir anlässlich des Osterbrunchs eine leicht österlich abgewandelte Variante mit meinen Lieblingsbrownies und einem ordentlichen Schluck Eierlikör überlegt und stellt Euch vor, obwohl ich ja generell eher zum Team Käsebrot gehöre, finde auch ich dieses Dessert unverschämt lecker. Unglaublich mächtig, aber eben auch ebenso lecker. 
Geschmacklich müsst Ihr Euch das wie eine Eierlikör-Sahnetorte mit den welt-leckersten Brownies als Boden vorstellen, nur eben kein Hoch-, sondern quasi ein Tiefbau.
Falls Ihr jetzt von diesem Trifle genauso begeistert seid wie ich und auch eine original Trifle-Schale haben möchtet, bekommt Ihr die hierzulande wahrscheinlich am besten über Amazon, meine ist diese*.

Eierlikör-Brownie-Trifle
Der unbestreitbare Vorteil eines Trifles gegenüber anderen Desserts, ist die enorm simple Zubereitung. Der Brownie kann, bzw. sollte sogar schon am Vortag gebacken werden, damit er vollständig abkühlt und sich ein wenig setzt und am Tag des Servierens muss eigentlich nur die Sahne geschlagen und mit der Mascarpone verrührt und dann alles geschichtet werden. Voilà, schon fertig!

Ihr könnt den/die/das Trifle aber auch ein wenig ziehen lassen, mir persönlich schmeckt er dann besser. Alles in allem also das perfekte Dessert. Seht Ihr doch auch so, oder?
Also, wenn Ihr eine Fußballmannschaft zum Osterbrunch erwartet, macht unbedingt diesen Trifle, wenn nicht, halbiert das Rezept und nehmt eine kleinere Schüssel :o)

Eierlikör-Brownie-Trifle
Und zu guter Letzt jetzt noch der Blick über den Trifleschüsselrand, wir müssen noch schauen, was die Nachbarn sich für heute über-legt haben. Schaut Euch gerne bei den anderen Teilnehmern dieser Themenwoche um und vergesst auch nicht, auf Instagram unter dem Hashtag #Bloggerosterbrunch reinzuschauen, denn auch dort sind alle unsere Rezeptideen dieser Woche aufgelistet. 
Eierlikör-Brownie-Trifle

Zutaten
400 g Sahne
300 g Mascarpone, hausgemacht oder gekauft
2 TL Vanilllezucker, hausgemacht
ca. 200 ml Eierlikör, hausgemacht
½ Portion Triple Chocolate Brownies

Außerdem
Borkenschokolade zur Dekoration

Zubereitung
Die Sahne mit dem Vanillezucker nahezu steif schlagen. Die Mascarpone dazugeben und unterrühren, bis alles glatt miteinander vermischt ist. 
Den Brownie in kleine Stücke schneiden oder brechen und den Boden der Trifleschüssel damit auslegen. ⅓ der Creme darauf verteilen, dann den Eierlikör darüber laufen lassen. So weitermachen, bis die Schüssel voll ist, bzw. die oberste Schicht Mascarpone verteilt ist. Den Rest Eierlikör darüber geben, dann noch ein paar Deko-Brownies aufsetzen und mit zerkleinerter Borkenschokolade dekorieren.
Den Trifle vor dem Servieren ruhig ein wenig durchziehen lassen.
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