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Bouillabaisse de poulet - Bouillabaisse mit Hühnchen

Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!Heute gibt es ausnahmsweise mal einen Sonntags- braten in Form eines wunderbaren Eintopfes. Wie es sich für einen anständigen Sonntagsbraten gehört, sollte es den eigentlich schon gestern geben, da lag ich aber nach einer ausgedehnten Burger- und Pizzaorgie am Samstag in Köln noch in Sauer. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Details und einige tolle kulinarische Tipps für Köln bei Facebook nachlesen oder bei Instagram in den Bildern stöbern, die ich gestern gemacht habe. 
Eine klassische Bouillabaisse wird ja mit Fisch zubereitet, das ist aber, da wir sehr darauf achten, woher der Fisch kommt und ob man ihn bedenkenlos konsumieren kann, für mich nahezu unmöglich umzusetzen, also gibt es bei uns diese - nicht wenige leckere - Hühnchenvariante. 
Dieser Eintopf schmeckt sowohl im Sommer, als auch im Herbst und Winter. Er ist leicht, sehr aromatisch und wärmt bei Bedarf trotzdem wunderbar durch. Als Beilage reicht Ihr einfach etwas knuspriges Baguette, mit dem man die leckere Sauce aufsaugen kann, die Rouille verleiht dem Eintopf je nach Geschmack noch ein bisschen mehr Wumms und schmeckt auch auf Baguette ganz wunderbar. Für mich ist die Bouillabaisse mit Hühnchen Soulfood pur.

Bouillabaisse de poulet - Bouillabaisse mit Hühnchen
Neben dem Geschmack gefällt mir an diesem Rezept besonders, dass es nicht mit Hähnchenbrustfilet zubereitet wird, sondern mit ausgelöstem Hähnchenschenkel- fleisch. Hähnchenschenkel sind bei deutschen Konsumenten lange nicht so beliebt wie Hähnchenbrustfilet, bleiben aber deutlich saftiger und haben auch viel mehr Aroma als die trockene und im Vergleich nahezu geschmacksneutrale Hähnchen- brust. 
Ich kaufe daher nur alle Jubeljahre mal Hähnchenbrustfilet bei meinem Schlachter auf dem Wochenmarkt, wenn es ein Rezept ausdrücklich erfordert und halte mich ansonsten an Hähnchenschenkel oder auch gerne ganze Hähnchen - dann lässt sich das Filet natürlich auch wunderbar auslösen und für den späteren Gebrauch einfrieren.

Bouillabaisse de poulet - Bouillabaisse mit Hühnchen
Bouillabaisse de poulet

Zutaten
500 g ausgelöstes Hähnchenschenkelfleisch ohne Haut und Knochen
2 rote Zwiebeln, in feine Streifen geschnitten
1 Fenchelknolle, in feine Streifen geschnitten
400 g festkochende Kartoffeln
Olivenöl zum Anbraten
Salz und Pfeffer
einige Zweige frischer Thymian
125 ml Noilly Prat 
1/2 TL Safran
400 g Dosentomaten
1/2 Liter Hühnerbrühe
Abrieb einer Biozitrone

Dazu
frisches Baguette

Zubereitung
Das Fleisch in ca. 4x4 cm große Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. In einer Cocotte etwas Olivenöl erhitzen, die Fleischstücke hineingeben und rund- herum goldbraun anbraten. Fleischstücke herausnehmen und abgedeckt beiseite stellen.
In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebel- und Fenchelstreifen in etwas Olivenöl anschwitzen, dann die Kartoffeln dazugeben und mehrere Minuten mitschmoren. 
Mit Salz und Pfeffer würzen und einige Zweige frischen Thymian dazu geben, dann mit Noilly Prat ablöschen und den Safran dazugeben. Den Alkohol so lange offen köcheln lassen, bis er fast vollständig eingekocht ist. 
Dosentomaten und Hühnerbrühe dazugeben und alles für ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel und mittlerer Temperatur köcheln lassen, dann die Hähnchenteile (mit evtl. ausgetretenem Bratensaft) wieder zurück in den Schmor- topf geben, mit Zitronenabrieb würzen und nochmals 20 Minuten schmoren lassen, bis die Kartoffeln weich und das Geflügel gar ist.
Die Bouillabaisse auf Teller verteilen und mit einem Klecks Rouille servieren. Die restliche Rouille mit frischem Baguette dazu reichen.

Rouille

Zutaten
1/2 rote Chili-Schote 
etwas Meersalz
2 TL Weißweinessig 
2 sehr frische Eigelbe 
125 ml Olivenöl
1 EL Ajvar
Pfeffer

Zubereitung
Die Chilischote längs halbieren und die Kerne entfernen. Die halbe Schote in Streife schneiden und mit dem Knoblauch und Salz in einen großen Mörser geben. Solange reiben, bis eine dicke Paste entstanden ist, dann die Eigelbe, Essig und Öl dazugeben und Rühren, bis die Masse anzieht und zu einer dicklichen Creme wird. Das Ajvar unterrühren und mit Pfeffer und evtl. noch etwas Salz würzen.

Blaubeersauce, eingeweckt

Dieses Rezept schlummert jetzt schon seit ungefähr einem Jahr in meiner Warteschleife, im letzten Jahr habe ich es nämlich nicht mehr geschafft, diese Blaubeersauce während der Saison zu bloggen, also wurde es verschoben und ist erst jetzt dran. 
Ich selbst bin ja gar kein Blaubeerfan, mein Mann mag sie aber umso lieber, also wecke ich ihm ein paar Gläser dieser leckeren Sauce ein und er kann so das ganze Jahr hindurch Blaubeeren genießen, egal, ob als Beilage zu Pfannkuchen und Crêpes, im Joghurt oder Quark und natürlich auch als Eistopping. Apropos, demnächst gibt es auch noch ein leckeres Eis, das mit dieser Sauce zubereitet wird. 

Blaubeersauce, eingeweckt
Wichtig bei diesem Rezept ist, dass die Blaubeeren schon am Vorabend des Einkochens mit Zucker bestreut in eine Schüssel gegeben und leicht angequetscht werden - ich verwende dafür immer einen Kartoffelstampfer. Die Blaubeeren geben so bereits Saft ab und müssen anschließend nicht so lange gekocht werden, wie ohne diese Mazerationsphase. Der Saft wird später zum Anrühren der Maisstärke verwendet.
Durch das Mazerieren entwickelt die Mischung außerdem mehr Aroma, das durch die verkürzte Kochzeit in der Sauce verbleibt und nicht rausgekocht wird. 

Normalerweise mazerieren die Früchte bei Zimmertemperatur, sollte der Sommer aber noch einmal richtig zuschlagen, stellt die Schüssel in den Kühlschrank, sonst fängt die Mischung ungewollt an zu gären und Ihr seid auf dem besten Weg zu Eurem ersten Blaubeerwein.

Noch ein Hinweis zum obigen Bild... Da steht zwar 08/15, so schlecht ist dieses Rezept aber nu auch nicht. Ich datiere meine Gläser ab sofort trotzdem einen Monat vor auf 09/15 ;o)

Blaubeeren

Zutaten 
1 kg Blaubeeren
500 Zucker 
Schale und Saft einer Bio-Zitrone
1 1/2 EL Maisstärke

Zubereitung
Die Blaubeeren mit dem Zucker in eine Schüssel geben, gut vermischen und über Nacht mazerieren lassen. 
Am nächsten Tag etwas von dem ausgetretenen Saft in eine Schüssel geben und mit der Maisstärke glattrühren. Die Blaubeeren mit der Zitronenschale und dem Saft in einen Topf geben und zum Kochen bringen. 
Sobald die Masse kocht, die Maisstärke einrühren und nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Temperatur 110°C erreicht. 

In der Zwischenzeit die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen. 

Die Blaubeersauce in die Gläser füllen, dabei darauf achten, einen guten cm frei zu lassen. Den Deckel fest verschließen und komplett abkühlen lassen.
Blaubeeren, gezuckert

Gua Bao mit geschmortem Schweinebauch

Burger sind ja bereits seit einiger Zeit sprichwörtlich in aller Munde. Wo man auch hinschaut, überall gibt es Burger. Ich reihe mich in die Schar der Burgerjunkies ein, denn auch ich lasse so einiges für einen saftigen Burger mit Käse, knusprigem Speck und geschmorten Zwiebeln stehen - wahlweise auch gerne noch mit gebratenen Champignons, Avocado oder Erdnussbutter ❤.

Burger können aber auch anders, es muss nicht immer zwangsläufig die amerikanische Version mit Rindfleisch-Patty und BBQ-Sauce sein, sehr lecker sind auch diese Gua Bao, quasi die taiwanesische Version eines Burgers, bzw. durch die chinesische Zubereitung des Schweinebauchs, eine taiwanesisch-chinesische Koproduktion. 

Gua Bao mit geschmortem Schweinebauch
asiatischer Dämpfkorb
Die Buns (also Burgerbrötchen) werden für diese Art Burger nicht im Backofen gebacken, sondern gedämpft. Wer hat, kann das bequem in einem Dampfgarer machen, traditionell sind aber Bambusdämpfer* oder diese Metallversion, wie ich sie habe, üblich.

Den geschmorten Schweinebauch habe ich Euch bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Diesmal habe ich das Fleisch aus Bequemlichkeit einfach nur im Stück geschmort, Ihr könnt es aber wie im Rezept angegeben zubereiten, dann ist es gleich portioniert. 
Sowohl die Buns, als auch das Fleisch lassen sich prima aufwärmen, wenn also etwas übrig bleibt, gibt's die Gua Bao am nächsten Tag einfach noch einmal ;o) 

Das Rezept für die Buns stammt aus Stevan Pauls Buch Auf die Hand*, ich habe es nur durch etwas Honig und eine exakte Angabe der Salzmenge ergänzt, die fehlt leider im Originalrezept. 

Süßer Schweinebauch mit schwarzem Essig
Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!Nun hätte ich doch fast meinen eigenen Blogevent vergessen! Natürlich sind diese Gua Bao, bzw. der geschmorte Schweinebauch auch ein ganz aus- gezeichneter Sonntagsbraten!
Wie immer, habe ich auch dieses Stück Fleisch bei der Metzgerei Dreymann gekauft. Bei den Schweinen handelt es sich um Kreuzungen alter Schweinerassen, wie Bentheimer, Duroc, Angler-Sattelschwein und Pietrain. Das Fleisch ist naturgemäß fetter als das von Tieren aus Massentier- haltung. Es ist daher besonders wichtig, bei der Bestellung, bzw. beim Kauf des Schweinebauchs daraufhinzuweisen, wofür der Schweinebauch gedacht ist, da der Bauch eines Schweines unterschiedlich fett ist und Ihr wollt ja gerne das weniger fette Stück, damit es besonders lecker wird. 


MakingOf Gua Bao
Gua Bao - gedämpfte Burgerbrötchen

Zutaten für 6 Burgerbrötchen 
350 g Mehl, Type 405
10 g Hefe
175 ml Wasser
1 EL Rapshonig 
2 EL Rapsöl 
7 g Salz

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefe hineinbröckeln und den Honig dazugeben. Mit Wasser auffüllen und ca. 15 Minuten stehen lassen, damit sich die Hefe auflöst und aktiviert wird. Das Öl und Salz dazugeben und alles einige Minuten mit der Küchenmaschine zu einem sehr glatten Teig verkneten.
Abgedeckt ca. 1 Stunde stehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Den gegangenen Teig abschlagen und auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher von ca. 11 cm 6 Kreise (alternativ einer entsprechend großen Schüssel) ausstechen. 
Aus Backpapier kleine Stückchen zuschneiden und eine Seite der Teigkreise damit bedecken. Die andere Seite darüberklappen und die Gua Bao-Teiglinge auf ebenfalls zugeschnittene Backpapierstücke setzen. 

Wasser in einem Dampfgarer zum Kochen bringen und die Buns mit dem Backpapier in den Dampfgarer setzen. Den Deckel aufsetzen und die Buns 12-15 Minuten dämpfen. Während des Garens auf keinen Fall den Deckel anheben, da die Buns sonst zusammenfallen. 

Gua Bao, vorher/nachher
Asiatische Mixed Pickles Karotten
Zutaten
250 g Karotten
150 g Sojabohnensprossen, frisch
100 g Salatgurke
1 kleine Chilischote
250 g Wasser
125 g Reisessig
75 g Rohrohrzucker 
7 g Salz 
ein 2 cm langes Stück frischer Ingwer, in feine Scheiben geschnitten
 
Zubereitung
Die Karotten schälen und in Julienne schneiden, die Sojabohnenprossen gründlich waschen, die Gurken in dünne Scheiben schneiden und in ein TwistOff-Glas geben. Wasser, Essig, Zucker, Salz und Ingwer zum Kochen bringen, dann über das Gemüse gießen und das Glas fest verschließen. Eine Woche im Kühlschrank ziehen lassen.


Gua Baos mit geschmortem Schweinebauch
Zutaten
gedämpfte Burgerbuns (s.o.)
asiatische Mixed Pickles (s.o.)
100 g gesalzene und geröstete Erdnüsse, grob gemörsert
Koriander
Frühlingszwiebel, längs in Streifen geschnitten 

Zubereitung
Die Buns mit etwas Sweet Chili Sauce bestreichen und mit Mixed Pickles belegen. Den in dünne Scheiben geschnittenen Schweinebauch darauf verteilen und mit etwas Bratensauce beträufeln. Koriander und Frühlingszwiebel darübergeben und mit etwas Erdnussbröseln bestreut servieren.

Grüne Bohnen, eingeweckt

Es geht los. Mit etwas Verspätung starte auch ich jetzt endlich in die diesjährige Einkochsaison. Natürlich hab ich hinter den Kulissen schon einiges aus meinem Archiv zubereitet und eingekocht, aber neue Rezepte sind bisher noch keine dazugekommen - damit geht es heute los.

grüne Bohnen, eingeweckt
Bohnen bereite ich nur ganz selten zu, da ich selbst keine esse und es für meinen Mann immer vergesse. Und wenn ich dann doch mal daran denke, ist die Saison auch schon wieder vorbei. Also bleibt nur das Einwecken, denn mein Gefrierschrank ist ja bekanntlich sehr übersichtlich.
Diese eingeweckte Bohnen haben natürlich eine ganz andere Konsistenz als rohe, die auf den Punkt gegart werden, denn sie sind ja bereits vollständig durchgegart. Als Beilage oder im Salat schmecken sie aber trotzdem sehr gut (hab ich mir zumindest sagen lassen ;o) )  

Grüne Bohnen
Zutaten für 4 350 ml-Gläser
1 kg grüne Bohnen
1 TL Natron (für das Blanchierwasser)
10 g Salz auf 1 Liter Wasser
4 Zweige frisches Bohnenkraut

Zubereitung
Einen Liter Wasser in einem Wasserkocher aufkochen lassen. 10 g Salz zusammen mit dem Wasser in einen Krug geben und abkühlen lassen, während die Bohnen geputzt werden. Die Stielansätze und evtl. vorhandene dunkle Stellen entfernen. 
Wasser und einen EL Natron in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Bohnen darin 3 Minuten blanchieren. Die Bohnen herausnehmen und sofort in eiskaltem Wasser abschrecken. 

Die Gläser im Backofen sterilisieren. Dafür werden sie ohne Deckel in den Backofen gestellt und bei 150°C für 15 Minuten erhitzt. Die Deckel in einen Topf geben, mit Wasser und einem Schluck Essig bedecken und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten kochen.  Die Gläser herausnehmen und etwas abkühlen lassen. 

Die Bohnen je nach Größe des Glases und späterem Verwendungszweck entweder im Ganzen hochkant in die Gläser einfüllen oder halbieren und möglichst dicht an dicht stapeln. Pro Glas jeweils einen Zweig Bohnenkraut dazugeben, dann mit dem vorbereiteten Salzwasser auffüllen und fest mit den zuvor sterilisierten Deckeln verschließen.

Die Gläser in einen Wecktopf oder alternativ einen anderen Topf, der groß genug ist und sich verschließen lässt, stellen. Mit Wasser auffüllen, so dass die Gläser komplett bedeckt sind, das Wasser sollte ungefähr die Temperatur des Salzwassers haben. 
Den Deckel aufsetzen, das Wasser erhitzen und die Bohnen bei 100°C für 120 Minuten einkochen. Die Gläser herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Strawberry Frozen Yogurt

Uii, jetzt aber schnell. Beim Durchschauen meiner Foodfotos der letzten Wochen und Monate hab ich vorgestern dieses Frozen-Yogurt-Bild gefunden - ich hatte dieses Eis gar nicht mehr auf dem Zettel. Da das Eis aber genauso lecker, wie auch einfach zuzubereiten ist, muss ich Euch das Rezept noch ganz schnell vorstellen. 
Wahrscheinlich gibt es in einigen Ecken Deutschlands schon keine Erdbeeren mehr, aber bei uns stehen die Erdbeerstände noch. Wer also das Glück hat, noch ein paar der köstlichen Beeren auftreiben zu können, der sollte dieses Rezept in dieser Saison unbedingt noch ausprobieren - ansonsten merkt es Euch schon einmal fürs nächste Jahr vor.

Strawberry Frozen Yogurt
Zutaten 
350 g Erdbeeren
700 g türkischer Süzme Joghurt, 10%
100 g Invertzuckersirup (evtl. mehr, je nach Reife der Erdbeeren)
Saft einer halben Limette

Zubereitung 
Die Erdbeeren putzen und in einem Blender zu einem glatten Püree aufmixen. Joghurt, Invertzuckersirup und Zitronensaft dazugeben und alles noch einmal mixen, bis eine glatte Masse entstanden ist. 
In der Eismaschine* für ca. 45 Minuten gefrieren lassen, in der Zwischenzeit einen Metallbehälter im Gefrierschrank vorfrieren. 

Das fertige Eis in den vorbereiteten Behälter einfüllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen.
*Affiliatelink

Himbeer-Quark-Guglhupf

Aufwendiges und hochkompliziertes Gebäck ist nicht mein Ding. Dieses stunden- lange Rumgefummel frustriert mich sehr schnell, ich werde ungeduldig, dann schnell unleidlich und das schlägt sich natürlich ruckzuck auf das Ergebnis nieder. Also überlasse ich alles, wo besondere Fingerfertigkeiten gefordert sind, anderen und bleibe lieber bei meinen Leisten, also einfachen Kuchen, die vielleicht nicht so spektakulär aussehen, aber trotzdem wunderbar schmecken. So wie diesem Himbeer-Guglhupf, der durch den verwendeten Quark eine sehr frische Note bekommt und herrlich saftig bleibt, auch am nächsten und übernächsten Tag. 

Himbeer-Quark-GuglhupfIch hab diesen Guglhupf auch schon mit Erdbeeren gebacken und wenn Ihr möchtet, könnt Ihr natürlich auch Brom- oder andere Beeren verwenden. Es müssen übrigens nicht zwangsläufig frische Beeren sein, TK-Beeren eignen sich auch hervorragend - die verarbeitet Ihr dann einfach gefroren.

Himbeer-Quark-Guglhupf
Zutaten
200 g zimmertemperierte Butter
250 g Rohrohrzucker
4 zimmertemperierte Eier
250 g Quark 
350 g Mehl 
50 g Maisstärke 
15 g Weinsteinbackpulver
200 g frische Himbeeren

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die Eier nach und nach dazugeben und unterrühren. Den Quark und die Crème Fraîche dazugeben und ebenfalls unterrühren. 
Mehl, Maisstärke und Backpulver verrühren und nach und nach unter stetigem Rühren unterrühren. Die Himbeeren abbrausen und zum Schluss behutsam unterheben. 
Eine Napfkuchenform ausbuttern und ausmehlen, dann den Teig einfüllen. Für ca. 60 Minuten bei 180°C backen, dann die Stäbchenprobe machen. Den fertigen Kuchen herausnehmen, ca. 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen.

Honigtomaten-Röstbrot

Ihr kennt das sicher alle, nicht nur unter der Woche nach der Arbeit muss es manchmal schnell gehen, sondern auch sonst gibt es Tage, an denen keine große Luft aufkommt, den Kochlöffel zu schwingen.
Damit Ihr nicht ständig auf Käsebrot & Co ausweichen müsst, hab ich mir überlegt, zukünftig auch ab und zu mal ganz schnelle und einfache Rezepte zu bloggen. Rezepte, die ich bisher nicht unbedingt gebloggt hätte, weil sie einfach zu simpel sind. Aber was is schon zu simpel? Denn schließlich können auch solche Rezepte gnadenlos lecker sein und nicht jeder da draußen kennt die Rezepturen.

Honigtomaten-Röstbrot
Starten wir heute gleich mal mit einem Gericht, das ich momentan eigentlich jeden Tag essen kann, einem Honigtomaten-Röstbrot. Kirschtomaten haben ja zur Zeit Hochsaison und das sollten wir unbedingt ausnutzen! 
Die Tomaten für dieses Gericht werden nur kurz mit einer Marinade im Ofen gebacken und in der Zwischenzeit das Brot in etwas Öl in der Pfanne kross gebraten - wenn Ihr das Fett sparen wollt, könnt Ihr das Brot natürlich auch toasten. 

Durch das Backen der Tomaten entsteht eine wunderbar süß-säuerliche Sauce, die so richtig schön vom Brot aufgesogen wird - übrigens das einzige Rezept, bei dem ich es mag, wenn das Brot ein wenig klitschig wird, das ist nämlich so schnell aufgegessen, dass es gar nicht zu wabbelig werden kann ;o)
Dazu gibt's bei uns noch etwas zerzupften Mozzarella und frisch gehackten Basilikum und fertig ist ein superschnelles vegetarisches Sommergericht. 

Kirschtomaten vor dem Backen
Zutaten 
500 g bunte Kirschtomaten

1 EL Rapshonig
2 EL guter Apfelessig 
2 EL Rapsöl

2 Scheiben Krustenbrot 
1/2-1 Mozzarella
etwas Basilikum
grob gemahlener Pfeffer und Salzflakes

Zubereitung
Die Kirschtomaten waschen und längs halbieren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit der Marinade aus Rapshonig, Essig und Öl beträufeln. Bei 200°C für ca. 15 Minuten backen. 
In der Zwischenzeit den Mozzarella zerzupfen und den Basilikum zerzupfen oder in dünne Streifen schneiden. 
Das Brot in etwas Öl in einer Pfanne knusprig braten oder alternativ toasten. Auf einem Teller anrichten, die geschmorten Tomaten mit dem entstandenen Sud und Mozzarella belegen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Basilikum bestreuen und servieren.
Idee: Hugh Fearnley-Whittingstall - Täglich vegetarisch (Affiliatelink)

Brasato al Barolo mit Pommes Duchesse ~ Rinderschmorbraten mit Herzoginnenkartoffeln

Rettet den Sonntagsbraten - denn weniger ist besser!Durch meine Zwangsabwesenheit habe ich leider in den letzten Wochen auch mein Herzensprojekt, Rettet den Sonntagsbraten sehr vernachlässigt. Ich habe zwar schon vor Wochen diesen heutigen Braten zubereitet, bin aber bisher nicht dazu gekommen, das Rezepte zu bloggen - das hole ich heute nach, denn der nächste Braten steht schließlich schon wieder vor der Tür!

Brasato al Barolo ~ Rinderschmorbraten
Aus einem Großeinkauf bei den Eidertaler Auerochsenspezialitäten hatte ich noch zwei Rinderschmorbraten im Gefrierschrank, einen davon habe ich als Brasato al Barolo, also Rinderschmorbraten in Rotwein zubereitet und wie auch schon beim Tafelspitz, waren wir auch hier wieder absolut von der Fleischqualität begeistert. Trotz der langen Schmorzeit war das Fleisch absolut nicht trocken, sondern wunderbar zart und aromatisch. "Es zergeht auf der Zunge" ist in diesem Fall kein bloßer Spruch, sondern es stimmt wirklich. Ich habe noch nie so zarte Braten gegessen, wie die letzten beiden

Für den zweiten Braten hab ich auch schon eine Idee, daraus mach ich demnächst den ersten Sauerbraten meines Lebens, mit allem Pipapo, also Rotkohl, Klößchen und dem ganzen Drumherum :o)
Wenn Ihr also Tipps für den ultimativen Sauerbraten habt, her damit!

Brasato al Barolo mit Pommes Duchesse ~ Rinderschmorbraten mit Herzoginnenkartoffeln
Als Beilage gab es dazu bei uns Pommes Duchesse, also Herzoginnenkartoffeln und außerdem noch Brokkoli. Der sah aber so gruselig aus (ich war nur einen winzigen Moment abgelenkt, nur leider verzeiht der Brokkoli noch nicht einmal die 1-3 Minuten ;o) ), dass er es nicht mit aufs Foto geschafft hat - stellt Euch dazu  einfach eine ganz leckere und farbenfrohe Gemüsebeilage vor, in diesem Fall ist halt mal ein wenig Fantasie gefordert. 
Die Menge des Bratens und der Beilage reicht auf jeden Fall für 4-6 Personen, besonders, wenn Ihr das Gemüse nicht verkochen lasst. 

Pommes Duchesse ~ Herzoginnenkartoffeln
Brasato al Barolo - Rinderschmorbraten

Zutaten
1,5 kg Rinderschulter
750 ml Rotwein (Barolo)
2 Karotten
1 Stange Lauch 
1 rote Zwiebel
Butterschmalz und Olivenöl 1:1 um Anbraten
400 ml Rinderfond 
1 TL schwarzer Pfeffer
 Salz

Zubereitung
Das Gemüse putzen und grob in Stücke schneiden. 
Die Rinderschulter gut trockentupfen und in einem Schmortopf in Butter/Olivenöl von allen Seiten anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. 
Das Gemüse in den Schmortopf geben und einige Minuten anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen, dann das Bouquet garni, Pfeffer, Salz und den Braten wieder dazugeben und den Deckel aufsetzen. 
Bei 180°C für ca. 3 Stunden im Backofen schmoren lassen. In der Zwischenzeit die Pommes Duchesse zubereiten

Den fertigen Braten aus dem Schmortopf nehmen und in Folie gewickelt im Backofen warm stellen. Den Schmorfond durch ein sehr feines Sieb passieren und je nach Geschmack mit kalter Butter oder Stärke abbinden oder mit dem Gemüse durchmixen und dadurch abbinden.
Den Braten aufschneiden und mit den Pommes Duchesse, Gemüse der Wahl und der fertigen Sauce servieren.

Pommes Duchesse ~ Herzoginnenkartoffeln
 Pommes Duchesse - Herzoginnenkartoffeln

Zutaten
1 kg mehligkochende Kartoffeln
50 g gebräunte Butter 
3 Eigelbe 
Salz
frischgeriebene Muskatnuss 

Außerdem
1 Eigelb und ein TL Milch zum Bestreichen

Zubereitung
Die Kartoffeln gar kochen und auf der ausgeschalteten Herdplatte für einige Minuten ausdampfen lassen. Die Butter in einen Topf geben und bräunen. Von der Platte ziehen und etwas abkühlen lassen.
Die Kartoffeln pellen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Die abgekühlte Nussbutter, drei Eigelbe und Salz und Pfeffer dazugeben. 
Alles gründlich miteinander verrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Rosetten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. 
Das Eigelb mit der Milch verkleppern und die Rosetten damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für ca. 15 Minuten backen, dann sofort servieren.

Kräuter-Schmand-Fladen

Schmandfladen gehören zu meinen absoluten Lieblingsgerichten, für die ich auch eine Pizza, ohne zweimal zu überlegen, links liegen lasse. Ich liebe Pizza zwar, wenn ich aber die Wahl habe, dann entscheide ich mich spontan für einen Schmandfladen - ganz egal, ob mit Fenchel oder wie hier in der Kräuterversion. 
Das Zusammenspiel aus knusprigem Boden, aromatischem Schmandbelag, Zwiebeln und Speck. Speck! Man kann das nur ganz schwer beschreiben, das müsst Ihr probieren. 
Für mich sind diese Fladen ähnlich wie eine Tüte Chips: Wenn ich da einmal anfange, kann ich nur noch ganz schwer wieder aufhören. Solltet Ihr also nicht mit einem ausgesprochen starken Willen ausgestattet sein, macht Euch darauf gefasst, dass Ihr so schnell nicht wieder aufhören, sondern den Rest des Tages Schmandfladen essen werdet.

Kräuter-Schmand-Fladen
Zutaten für 4 Fladen

Teig
500 g Mehl (550er)
500 ml kaltes Wasser
250 g Roggenmehl (1150er)
1 Würfel Frischhefe
1 TL Rapshonig
1 TL Salz 
3 EL Rapsöl 

Belag 
600 g Schmand oder Crème fraîche
Salz und Pfeffer
2 große Handvoll gemischte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Pimpinelle, Dill, Minze, Sauerampfer)
2 rote Zwiebeln
300 g Speck 

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Honig zu der Hefe geben und die Mulde mit Wasser auffüllen. Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Das restliche Wasser, Salz und Rapsöl dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Abgedeckt gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist.

Die Knoblauchzehen in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken, Schmand dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kräuter waschen, trocken schleudern und möglichst fein hacken. Unter die Schmandmischung rühren und kaltstellen. Die rote Zwiebel ebenfalls hobeln, den Speck in möglichst feine Streifen schneiden. 

Den Teig in 4 Portionen teilen und jeweils rund wirken. Abgedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen, der Teig entspannt sich so und lässt sich besser ausrollen. 
Die Teiglinge jeweils ca. 1 cm dick oval ausrollen und auf ein Backpapier legen. Mit dem Kräuterschmand bestreichen, rote Zwiebelstreifen darauf verteilen und mit Speck bestreuen. 
Den Schmandfladen auf dem Backpapier auf das Backblech legen und einige Minuten auf dem Backofenboden backen, bis der Boden kross ist - evtl. vorher schon das Backpapier entfernen, damit es nicht schwarz wird. 
Sobald der Boden kross gebacken ist, das Backblech auf die oberste Einschubleiste verschieben und den Fladen auch von oben kross backen. Nach ca. 10-15 Minuten sind die Fladen durchgebacken. 
Aus dem Backofen nehmen und grobem Pfeffer bestreut servieren.

Spargel-Orzotto

Risotto kennt Ihr sicher alle, oder? Pastasotto vielleicht auch, aber habt Ihr schon einmal Orzotto probiert?
Bei einem Orzotto wird eigentlich nur der Reis durch Graupen ersetzt, ansonsten bleibt alles beim Alten. Das Orzotto wird genauso schlotzig wie ein Risotto, nur das Eigenaroma der Graupen ist deutlich intensiver als das des Reises und der wohl auffälligste Unterschied ist das Mundgefühl. 
Die Graupen behalten mehr Biss als Reis und ploppen beim Draufbeißen ein wenig - das ist sehr interessant, man muss es aber mögen. 

Mir hat das Orzotto sehr gut gefallen, besonders das Aroma der Graupen mochte ich, ein Risotto übertrifft es aber natürlich nicht - nichts geht über ein leckeres Risotto!

Spargel-Orzotto
Zutaten
600 g grüner Spargel
1 Schalotte 
Rapsöl
300 g Gerstengraupen
200 ml Weißwein
ca. 1 Liter Gemüsebrühe (evtl. etwas mehr)
Salz und Pfeffer
30 g Nordländer oder ein anderer Hartkäse
1 EL Butter 
Abrieb einer halben Biozitrone

Zubereitung
Den Spargel waschen und die holzigen Enden abschneiden. Die Spargelspitzen ebenfalls abschneiden und beiseite stellen, den restlichen Spargel in ca. 1 cm lange Stücke schneiden. 
Die Schalotte schälen und in feine Würfel schneiden. In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe in einem Stieltopf zum Kochen bringen. 
Die Schalottenwürfel in einem zweiten, größeren Topf in etwas Olivenöl anschwitzen. Die Gerstenpraupen dazugeben, mit Weißwein ablöschen und komplett einkochen lassen. Mit etwas Salz würzen und nach und nach kellenweise die heiße Brühe angießen und das Orzotto bei mittlerer Hitze garen.
5 Minuten vor Ende der Garzeit die in Stücke geschnittenen Spargelabschnitte zum Risotto geben und mitgaren. 
In der Zwischenzeit die Spargelspitzen in einer Pfanne in Rapsöl scharf anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den geriebenen Käse, den Zitronenabrieb und die Butter unterheben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und das Orzotto für 3 Minuten ziehen lassen. 
Das Orzotto anrichten und mit den angebratenen Spargelspitzen und grob gemahlenem Pfeffer servieren.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl

Manche Rezepte sind ja an sich schon perfekt, können aber durch eine kleine Änderung oder Ergänzung doch noch eine Spur perfekter gemacht werden. Das gilt auch für das Straciatella-Eis, das ich Euch vor gar nicht langer Zeit vorgestellt habe. Es ist, schon in dieser sehr puren Form, eine meiner absoluten Lieblings-Eissorten und das will was heißen, denn bisher mochte ich Straciatellaeis nicht so wahnsinnig gerne, da es oftmals eher langweilig schmeckt.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-SwirlDa ich ja eine besondere Vorliebe für fruchtige Eissorten habe, habe ich das Stracciatella-Eis jetzt einfach noch ein wenig gepimpt - entsprechend der Saison mit Erdbeeren und Rhabarber und weil er so lecker ist, kam noch ein Schluck Erdbeer Limes dazu. Prinzipiell könnt Ihr dafür aber eigentlich so ziemlich jedes Fruchtmark, bzw. -püree verwenden. Entscheidet das ganz nach Saison und Geschmack. Auf die im Rezept angegebene Menge genügt ca. 300-350 g Frucht- püree, je nach persönlicher Vorliebe.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Der Fruchtswirl wird im Vergleich zu dem Milcheis durch das Einfrieren ein wenig härter, das könnt Ihr aber vermeiden, bzw. etwas angleichen, indem Ihr dem Fruchtpüree den Erdbeer Limes oder einen passenden Obstbrand zufügt. Auf die im Rezept angegebene Menge genügen 2-3 EL. 
Wenn Kinder mitessen oder Ihr auf Alkohol verzichten müsst, lasst ihn einfach weg, stellt das Eis etwas früher raus und lasst es ein wenig antauen, dann lassen sich besser Kugeln formen.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Eine weitere Änderung zum ursprünglichen Rezept ist die enthaltene Mascarpone, denn ich hab aus diesem ohnehin schon nicht gerade leichten Eis eine kleine Kalorienbombe gemacht und die Hälfte der Milch durch Mascarpone ersetzt. Es wird dadurch deutlich cremiger und bekommt eine wunderbar buttrige Farbe. Klar, ist ja auch mehr Fett drin ;o)

Generell gilt, dass Ihr das Verhältnis von Sahne, Milch und in diesem Fall Mascarpone ganz nach Geschmack variieren könnt. Natürlich hängt davon auch der Geschmack und die Konsistenz ab, wenn Ihr aber gerade den Gürtel enger schnallt, muss das nicht bedeuten, dass Ihr kein Eis zubereiten könnt, sondern dann erhöht Ihr halt einfach den Anteil der Milch und reduziert die Sahne. Mascarpone lasst Ihr dann am besten gleich ganz weg. 
Die hier angegebene Gesamtzutatenmenge ist für meine Eismaschine, die Unold Gusto* bemessen. Solltet Ihr eine Eismaschine verwenden, die kein so großes Volumen besitzt, halbiert die Rezeptemenge einfach.

Stracciatellaeis mit Erdbeer-Rhabarber-Swirl
Zutaten 
500 g Sahne
250 g Milch
250 g Mascarpone
100 ml Invertzuckersirup 
6 große Eigelbe (sonst evtl. 7)
50 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz
3 EL Whisky, optional (bei mir Balvenie Doublewood, 12 Jahre*) 

Außerdem 
150 g Schokolade, 70%
150 g Erdbeeren (geputzt)
150 g Rhabarber (geputzt)
4 EL Erdbeer Limes 
2 EL Rohrohrzucker (nach Geschmack mehr) 

Zubereitung 
Die Sahne mit der Milch, der Mascarpone, dem Invertzuckersirup und dem Salz in einen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Milch-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist. 

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und die Eismasse darin kalt rühren, dann in der Eismaschine je nach Modell für ca. 60 Minuten gefrieren lassen. In der Zwischenzeit die Form, in der das Eis aufbewahrt wird, im Gefrierschrank vorfrieren. 
Die geputzten Erdbeeren halbieren und den Rhabarber in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Beides in einen Topf geben und mit 3 EL Zucker bestreuen. Eine Viertel- stunde ziehen lassen, dann bei mittlerer Temperatur köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. DEn Erdbeer Limes dazugeben und evtl. noch mit einem Kartoffelstampfer nachhelfen, damit ein möglichst glattes Püree entsteht. Je nach Geschmack und Süße der Erdbeeren noch etwas nachzuckern. 
Beiseite stellen und im kalten Wasserbad vollständig abkühlen lassen. Das Fruchtpüree kann aber auch bereits am Vortag vorbereitet werden.  

Die Schokolade hacken und in einem Topf vorsichtig schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, so dass die Schokolade nicht mehr ganz heiß ist, wenn sie zur Eismasse gegeben wird. 

Wenn die Eismasse fertig ist, die Schokolade in einem dünnen Strahl in die rotierende Eismaschine* laufen lassen, so dass sie direkt auf das Eis trifft und dort erstarrt. Sobald die Schokolade aufgebraucht ist, die fertige Eismasse abwechselnd mit dem Fruchtpüree in die Form füllen und nochmals für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank einfrieren (dann lassen sich schönere Kugeln formen) oder sofort genießen.
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