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Banana Split mit karamellisierter Banane

Das heutige Rezept ist eigentlich gar keines, sondern nur eine Bauanleitung, denn das Rezept für Fior-di-Latte-Eiscreme hab ich ja bereits zweimal gebloggt, einmal mit Portwein-Swirl und außerdem mit karamellisiertem Speck
Heute bekommt Ihr der Ordnung halber noch einmal das Grundrezept und außerdem noch den Bauplan für einen leckeren Banana Split, denn den hab ich neulich für meinen Mann gebaut und weil ich ihn so hübsch fand, wird der natürlich direkt zu einem Blogbeitrag verwurstet.

Banana Split mit karamellisierter Banane
Banana Split war früher, als wir noch auswärts Eis essen gegangen sind, neben Spaghetti-Eis der Lieblingseisbecher meines Mannes. Also musste ich mir natürlich bei Zeiten auch die passenden Schalen besorgen um ihn nachzubauen. 
Die Schalen habe ich, wie viele meiner heißgeliebten Eiskugelportionierer, bei Ebay gefunden und aus Übersee importiert. Jetzt hab ich also insgesamt 6 Banana-Split-Schalen und mag es selbst gar nicht - aber der Gatte freut sich dafür umso mehr. 

Fior-di-Latte-Eiscreme
Als Basis für den Banana Split verwende ich entweder das unten aufgeführte Fior-di-Latte-Eis oder das weltbeste Vanilleeis, das ich natürlich zufällig ebenfalls im Sortiment hab. Außerdem kommt noch ein wenig Schoko-Espresso-Sirup obendrauf und ein Klecks Sahne darf auch nicht fehlen. 
Die Banane karamellisiere ich ein wenig mit einem Gasbrenner*. Das klappt am besten, wenn sie schon schön reif sind, denn dann haftet der Zucker besser an den Bananen und sie haben natürlich auch das vollste Aroma. Die Bananen auf dem Bild sind leider noch sehr fest, aber dem Gatten hat es trotzdem geschmeckt. 

Banana Split mit karamellisierter Banane
Fior di Latte-Eiscreme

Zutaten
600 ml Vollmilch
300 ml Crème double
6 Eigelbe
200 g Puderzucker
1/4 TL Salz

Zubereitung über dem Wasserbad
Die Crème double mit der Milch und dem Salz in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren, dann über dem siedenden Wasserbad kräftig schaumig aufschlagen. Unter stetigem Rühren die Sahne/Crème-double-Mischung dazugeben und solange über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Eismasse deutlich angedickt ist.

Zubereitung im Thermomix
Den Zucker in den Mixtopf geben, ein Küchenpapier auf die Öffnung im Mixbecher- deckel legen und den Messbecher aufsetzen. Für 10 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Den fertigen Puderzucker in eine Schüssel umfüllen.
Vollmilch, Crème Double, Eigelbe und Salz in den Mixbecher geben, den Rühraufsatz einsetzen und 10 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Den Zucker dazugeben und 15 Minuten bei 90°C auf Stufe 2 verrühren.

Kaltes Wasser in die Spüle einlaufen lassen und den Mixbecher, bzw. die Rührschüssel reinstellen. Die Eismasse auf Zimmertemperatur runterkühlen, dann in der Eis- maschine je nach Modell für ca. 45 Minuten gefrieren. In der Zwischenzeit ein Gefäß im Gefrierschrank vorkühlen. Die Eismasse darin umfüllen und für ca. 2 Stunden im Gefrierschrank festwerden lassen, dann servieren.


Banana Split mit karamellisierter Banane

Zutaten
Fior di latte (s.o.) oder Vanille-Eiscreme
eine Banane pro Portion
Rohrohrzucker
Sahne
frische Erdbeeren

Zubereitung
Die Banane längs halbieren und mit Rohrohrzucker bestreuen. Mit einem Gasbrenner* flambieren und mit der Wölbung nach außen in eine Banana-Split-Schale legen. Drei Kugeln Eis hintereinander in die Mitte setzen, jeweils einen Tupfen Sahne daraufsetzen und mit Schokosirup begießen. Evtl. mit Erdbeeren oder Kirschen dekorieren und servieren.
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Kräutercremesüppchen mit Brotchips

Besondere Neuanschaffungen erfordern besondere Rezepte. Als ich mir kürzlich diese wunderschöne neue/alte Suppentasse gegönnt habe, musste ich n büschen überlegen, womit ich sie einweihe. 
Hühnersuppe mit Sternchennudeln wäre eine Möglichkeit gewesen, aber ich wollte das Rezept ja auch bloggen und die Hühnersuppe hab ich schon in zwei Ausführungen im Archiv. Fischsuppe wäre natürlich perfekt, lenkt aber wahr- scheinlich optisch zu sehr von der Tasse ab, also musste es etwas Schlichtes ein. Kartoffelsuppe mag ich nicht, Tomatenzeit ist noch nicht, aber Kräuter, die wachsen ja gerade bei dem aktuellen Wetter wie Unkraut. 
   
Kräutercremesüppchen mit Brotchips
Die besten Kräuter Hamburgs (von der Gärtnerei Sannmann mal abgesehen) gibt es meiner Meinung nach bei Malte Jahn auf dem Isemarkt, bzw. auf den anderen Märkten, die er besucht. 
Keiner hat so knackige und frische Kräuter wie er und auch die Auswahl ist riesig. Bei ihm gibt es nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin und Thymian, sondern auch wunderbare Brunnenkresse, Borretsch, Sauer- ampfer, Pimpinelle, Knolauch, Portulak, Schnittlauch- und später im Jahr Dillblüten, usw. Also alles für Grüne Sauce oder ein leckeres Brunnenkressesüppchen
Die Kräuter sind aber nicht nur superfrisch, sondern die Bunde auch noch riesengroß, es lohnt sich also wirklich, sich dafür ab und zu in den Trubel des Isemarktes zu stürzen. 

Natürlich müsst Ihr Euch, wenn Ihr diese leckere Suppe nachkochen möchtet, nicht sklavisch an die Grammangaben halten. Das sind zwar die von mir verwendeten Mengen, aber n büschen mehr oder weniger von den jeweiligen Kräutern schadet wirklich nicht. Wie immer gilt, seid kreativ, wandelt ab und lasst Eurer Fantasie freie Lauf!

Kräutercremesüppchen mit Brotchips
Als knusprige Beilage habe ich zu der Suppe Brotchips gereicht. Ich hatte noch einen Rest Sauerteigbrot rumliegen, der bereits etwas zu trocken zum Essen war und hab den so dünn wie möglich mit der Brotschneidemaschine aufgeschnitten. Damit die Chips besonders knusprig werden, habe ich die Scheiben ganz dünn mit etwas Rapsöl bestrichen, bzw. eigentlich sogar eher betupft und dann im Backofen knusprig gebacken - wie lange das dauert, hängt natürlich von der Dicke der Scheiben ab. 
Sie schmecken warm mit etwas Fleur de Sel bestreut, aber auch kalt sind sie eine tolle Knusperbeilage zu einer leckeren Suppe. 

Kräutercremesüppchen mit Brotchips
Zutaten
1 Schalotte
Rapsöl zum Anschwitzen
100 g mehligkochende Kartoffel, geschält
500 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
100 ml Milch
100 g Brunnenkresse
50 g glatte Petersilie 
40 g Sauerampfer, geputzt 
1 Beet Gartenkresse
30 g Borretsch, geputzt 
20 g Schnittlauch, geputzt 
20 g Kerbel, geputzt 
10 g Knolauch
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Außerdem 
Schnittlauchblüten zur Dekoration
Sauerteigbrot 

Zubereitung
Die Schalotte schälen und fein würfeln. In einem Topf in etwas Rapsöl glasig anschwitzen, dann die geschälten und gewürfelten Kartoffeln dazugeben und kurz mit anschwitzen, dann die Gemüsebrühe angießen und die Kartoffelwürfel gar kochen. In der Zwischenzeit die Kräuter waschen, gründlich trockenschleudern, verlesen und grob zerteilen, dann ziehen sie im Blender besser ein. 
Die Kartoffeln, inkl. der Brühe in einen Blender oder Food Processor umfüllen, die Sahne und Milch dazugeben und pürieren.
Die Kräuter ebenfalls dazugeben und solange pürieren, bis eine cremige Suppe entstanden ist. Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Die Suppe zurück in einen Topf umfüllen und auf Esstemperatur erhitzen (ca. 80-90°C), nicht kochen, sonst wird die Suppe grau. 

Für die Brotchips ein Sauerteigbrot mit der Brotschneidemaschine in so dünne Scheiben schneiden wie möglich. Nebeneinander mit nur wenig Öl bepinseln und bei 180°C im Backofen backen, bis sie leicht gebräunt sind. Herausnehmen, abkühlen lassen und als Beilage zu der Suppe reichen. 
Kräutercremesüppchen mit Brotchips

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen

Ein Bauernfrühstück ist zwar kein Frühstück im klassischen Sinne, wenn man aber ne lange und harte Nacht hinter sich hat, sonntags lange genug schläft und zufällig noch ein paar passende Reste im Kühlschrank findet, ist es der perfekte Einstieg in einen ruhigen und hoffentlich erholsamen Sonntag. Bevor es dann am Montag wieder ordentlich rund geht.
Wie bei allen Resteessen, gibt es unendlich viele Varianten und mein Rezept ist nur eins von vielen. Die Grundlage für ein Bauernfrühstück sind immer vorgekochte Kartoffeln, was man dann aber dann noch dazugibt, hängt ganz vom Inhalt des Kühl- schranks ab, das können Wurst- und Schinkenreste sein, Gemüse - was man halt gerade da hat.

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Da ich den Tag am liebsten, bzw. ausschließlich herzhaft beginne, hab ich auch kein Problem damit, mit einem Bauernfrühstück, Fischbrötchen oder etwas anderem Herzhaftem zu starten, das ist für mich sogar der sinnbildlich perfekte Start in den Tag. Dieses Bauernfrühstück schmeckt aber natürlich auch zum Mittag oder abends als Hauptmahlzeit. 
Ich empfehle dazu ein Bratei und zum Mittag darf gern noch eine Gewürzgurke dazu. Das Bratei sollte natürlich gaaanz vorsichtig gebraten werden, so dass das Eigelb noch schön flüssig ist. Wenn man es dann auf die "Waffel" setzt, durch- schneidet und das Eigelb so schön über die Waffel läuft... Hach, da geht mein Herz auf.

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Natürlich kann man diese "Waffeln" auch in Frikadellenform in der Pfanne braten, aber so hübsch im Waffeleisen ausgebacken machen sie doch gleich viel mehr her. 
Wenn Ihr das Bauernfrühstück in Waffelform nachmachen möchtet, solltet Ihr entweder ein amerikanisches* oder ein belgisches Waffeleisen* verwenden, denn ein Bauernfrühstück soll ja innen noch schön weich sein und das wird in einem Herzcheneisen nichts. Die Reste von diesem Resteessen könnt Ihr am Abend oder auch nächsten Tag auch einfach nochmal im Waffeleisen aufbacken, dann sind sie wieder knusprig.
Zum Portionieren der Waffelmasse verwende ich auch hier meinen sehr geliebten Riesen-Eiskugelportionierer*, den ich, glaube ich, tatsächlich erst einmal für Eis, dafür aber ständig für Waffelteig, Hackfleisch, usw. verwendet habe. 

Bauernfrühstück aus dem Waffeleisen
Zutaten für 8 "Waffeln"
1 kg gekochte Kartoffeln vom Vortag, bereits gepellt
50 g Butter 
2 rote Zwiebeln
100 g Speck
4 Eier
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung
Die Kartoffeln grob in eine Schüssel reiben. Speck in feine Streifen oder Würfel schneiden, Zwiebeln schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden. Beides in eine Pfanne geben und anbraten. Butter dazugeben, schmelzen und alles zu den Kartoffeln geben. Die Eier ebenfalls dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zu einem glatten Teig verkneten. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und ebenfalls unterkneten. 
Ein Waffeleisen (entweder ein amerikanisches oder ein belgisches) aufheizen und mit einem Eiskugelportionierer den Teig einfüllen. Portionsweise goldbraun ausbacken.
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Margarita

Ich mag ja so feste Kategorien im Blog, die regelmäßig wiederkehren. Meine Sonntagsfrühstücke sind mittlerweile eines meiner Lieblingsthemen und ich hab nach wie vor ganz großen Spaß daran, immer wieder neue Ideen auszutüfteln und umzusetzen.
Eine neue Idee, die ich neulich beim Abwaschen hatte (dann hab ich immer die besten Ideen), sind Cocktails, Knabberkram und alles, was zum Thema Thank God It's Friday! passt. Also Leckereien, mit denen man sich für eine eine lange Woche belohnen und auf das anstehende Wochenende anstoßen kann. Quasi schonmal eine Vorbereitung auf das sonntägliche Deluxe-Frühstück :o)
Knabberkram ist ja schon immer eine große Leidenschaft von mir und Cocktails habe ich gerade für mich entdeckt, weil ich sie gerne trinke und mich das Thema auch sehr reizt. 

Margarita Cocktail
Wie immer, habe ich auch für diese neue Kategorie ein Pinterestboard aufgemacht, auf dem ich Rezepte zu diesem Thema sammeln möchte und weil das Thema sicher noch andere Blogger interessiert, ein Gemeinschaftsboard draus gemacht, zu dem alle teilnehmenden Blogger auch ihre Rezepte beitragen können. Ich hoffe, dass wir so eine ganz tolle Rezeptsammlung zusammentragen können und Ihr vielleicht sogar noch den ein oder anderen Blog entdeckt, den Ihr bisher nicht kanntet. 

Ganz wichtig für alle Blogger, die mitmachen möchten: 
  • Das Rezept muss natürlich zum Thema Thank God It's Friday! passen 
  • Der Beitrag soll an einem Freitag gebloggt werden und
  • Das Pinterestboard soll im Beitrag verlinkt werden, damit alle Teilnehmer und Leser etwas davon haben. 
Wenn Ihr einen Foodblog habt und gerne mitmachen möchtet, hinterlasst mir einfach hier einen Kommentar mit Eurem Pinterestnamen oder schreibt mir bei FB eine Nachricht. 

Margarita Cocktail
Mein Einstandsrezept für diese neue Kategorie ist direkt mal ordentlich hoch- prozentig, ich hab Euch eine verflixt süffige Margarita gemixt. Es soll am Wochen- ende zwar nicht mehr ganz so sommerlich werden, aber um auf die vergangene hitzige Woche anzustoßen, taugt dieser Cocktail allemal.
Ich hab schon einige Mischungsverhältnisse für eine leckere Margarita ausprobiert, aber dieses ist bisher mein liebstes, der Alkohol zutzelt ordentlich, die Margarita ist aber nicht zu scharf und die Kombination von saurem Limettensaft und Salz ist ebenfalls perfekt.
Apropos Salzrand, da müsst Ihr wirklich aufpassen, dass der nicht zu dick wird, sonst schmeckt Ihr nur Salz. 
Ich verwende am liebsten ein feines Fleur de Sel, bzw. Clifford Bay-Salzflocken*, die tragen zwar sehr auf und es sieht aus wie ein recht kapitaler Salzrand, tatsächlich sind sie aber so fein, dass sie sofort im Mund schmelzen. Für mich ist es das beste Salz überhaupt und neben Murray River Salt* mein mit Abstand liebstes.


Kommt gut ins Wochenende!

Margarita Cocktail
Zutaten für 2 Cocktails
20 ml frisch gepresster Limettensaft (ca. 1 Limette)
50 ml Tequila*
20 ml Triple Sec*

Außerdem
Eiswürfel
Salz

Zubereitung
Die Limette mit dem Handballen auf der Arbeitsfläche hin und herrollen, so gibt sie mehr Saft ab. Durchschneiden, die Glasränder mit der Schnittfläche befeuchten und die Gläser zweimal auf einen mit etwas Salz bestreuten Teller aufsetzen - der Salzrand soll nicht zu dick werden. 1-2 Eiswürfel in die Gläser setzen und beiseite stellen.
Die Limette entsaften und den Saft zusammen mit dem Tequila und Triple Sec in einen Cocktailshaker geben. Eiswürfel dazugeben und mehrfach durchshaken, dann in die vorbereiteten Gläser umfüllen und servieren. 
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Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa

Oft sind es auf den ersten Blick eher einfache Gerichte, die mir, zumindest was das Bloggen betrifft, Schwierigkeiten machen, denn ich krieg sie oft einfach nicht so hin, wie ich es gerne würde und das Endresultat schafft es dann natürlich auch nicht in den Blog - da bin ich pingelich. Burger gehörten ganz lange in diese Kategorie, denn das Aufhübschen fängt schon bei der richtigen Stapelreihenfolge an und bereits da hat's bei mir anfangs noch gehapert. 
Mittlerweile mach ich mir im Vorwege bereits einen Stapelplan und überlege mir, in welcher Reihenfolge die Zutaten am besten schmecken und auch am schicksten aussehen und siehe da, es klappt. Ganz nach dem Motto: Kaum macht man's richtig, schon geht's :o)

Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa
Bei diesem aktuellen Synchronburgern gab es ausnahmsweise mal keine Themen- vorgabe, d.h., es durfte geburgert werden, worauf die Teilnehmer Lust und Appetit hatten. Wenn man mir so komplett freie Hand lässt, lande ich natürlich ruckzuck bei meinen Lieblingszutaten und da stehen Krabben ganz oben auf der Liste, also habe ich einen Krabbenburger zubereitet und den noch ein wenig gepimpt. Der Bau-, bzw. Stapelplan sah also (von unten nach oben, denn in der Reihenfolge stapelt man ja hoch) folgendermaßen aus:

Bun-Unterseite ~ Brunnenkresse ~ rote und grüne Tomaten ~ frische rote Zwiebeln ~ Krabbenpatty ~ Mayonnaise ~ Erdbeer-Spargel-Salsa ~ Brunnenkresse ~ Bun-Oberseite

Dabei unbedingt drauf achten, das Bun so durchzuschneiden, dass die Oberseite deutlich dicker ist als die Unterseite. Sieht später viel schicker aus, als wenn die Oberseite son dünnes Ding ist.

Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa
Schwarze Buns waren ja vor einer Weile ganz groß in Mode und ich hab eigentlich auch nur auf die Gelegenheit gewartet, sie für eine meiner Burgerkreationen nachzubasteln. Oft fand ich die Resultate, also die fertigen Burger nicht sehr appetitlich anzuschauen, weil die Buns nicht wirklich schwarz, sondern eher beton- grau waren oder sogar schwarzer Käse verwendet wurde (irgendwann reicht's auch, es muss ja nicht alles schwarz sein), aber in Kombination mit anderen kräftigen Farben, also dem Rot der Erdbeeren und der kräftig grünen Brunnenkresse gefällt mir der fertige Burger richtig gut und gehört ab sofort zu meinen Top 3, zusammen mit meinem Champignon- und dem Weihnachtsburger.

Top 3 meiner Burger: Champignonburger ~ Krabbenburger ~ Weihnachtsburger
Einen guten Überblick über meine Burgerrezepte inkl. aller Einzelkomponenten, also der Saucen, Brötchen, Toppings und auch Beilagen, bekommt Ihr auf meinem Pinterestboard. Dort hab ich alle meine Rezepte zusammengefasst, die zum Thema Burger passen. Anders als in meinem Archiv, ist dort auch immer gleich ein Bild dabei und Ihr landet mit einem Klick im Rezept. 

Krabben im Fleischwolf
Bei den Patties habe ich mich an meinen Krabbenfrikadellen orientiert, d.h., die gewolften Krabben mit Schweinehack vermengt. So kommt eine sehr saftige Frikadelle dabei raus und der Krabbengeschmack wird durch das Schweinefleisch auch nicht plattgemacht - passt ganz wunderbar. Wenn Ihr keinen Fleischwolf* habt, könnt Ihr die Krabben mit einem scharfen Messer fein hacken, ein Fleischwolf lohnt sich aber auf jeden Fall, den kann man immer mal wieder gebrauchen, nicht nur zum Burgern!

Die Buns könnt Ihr, anders als meine Rote-Bete-Buns, die die Farbe nach und nach verlieren, auch problemlos einen Tag vorher backen und einfrieren, die halten die Farbe ganz wunderbar. Wenn Ihr sie dann bei Zimmertemperatur auftaut und kurz aufbackt, sind sie nahezu wie frisch. 
Die Patties und die Salsa sollten aber frisch zubereitet werden, sonst werden die Krabben dröge und schmecken nicht mehr. Apropos Krabben. Kauft bitte nicht die abgepackten aus dem Kühlregal, die bereits eine Reise um den halben Globus hinter sich haben und mehrfach gewaschen und zu guter Letzt auch noch begast wurden. Geht lieber zu Eurem Fischhändler und fragt dort nach frischen Krabben, am liebsten natürlich ungepult, dann könnt Ihr aus den Schalen noch einen leckeren Krabbenfond kochen. 

Krabben-Schweinehack-Teig
Sooo, und jetzt hab ich noch ein paar interessante Links für Euch, denn bei diesem Synchronburgern sind enorm viele tolle Burgerkreationen zusammengekommen. 
Was wir live am vorletzten Samstag getrieben haben, könnt Ihr Euch wie immer bei Instagram unter dem Hashtag #Synchronburger anschauen, dazu braucht Ihr auch keinen Instagram-Account.
Die Burgerrezepte der anderen Teilnehmer findet Ihr hier:
Am 17. Juli wird übrigens schon wieder synchrongekocht, dann geht es um ein weiteres Lieblingsessen von mir, wir backen gemeinsam Pizza! Wenn Ihr mit dabei sein möchtet, schaut gerne in der Veranstaltung auf FB rein, dort sammeln wir auch immer die Links zu unseren Instagram-Accounts. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mit von der Partie seid!
Zutaten für die Erdbeer-Spargel-Salsa
Erdbeer-Spargel-Salsa

Zutaten
200 g grüner Spargel
Rapsöl zum Anschwitzen
1 EL Rapshonig 
3 EL Aceto Balsamico
1 EL Haselnussöl*
grob gemahlener schwarzer Pfeffer
200 g Erdbeeren
3 Zweige Basilikum

Zubereitung
Den Spargel putzen, dazu das holzige Ende abschneiden und den Spargel schräg in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin von beiden Seiten anbraten. Honig dazugeben und leicht karamellisieren, dann den Aceto Balsamico dazugeben und alles durchschwenken. Mit Pfeffer würzen, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Den Basilikum zerzupfen und zusammen mit den Erdbeeren unter den Spargel heben.

schwarze Burger Buns
Krabbenburger mit Erdbeer-Spargel-Salsa

Zutaten für 4 Burger
300 g gepultes Krabbenfleisch
200 g Schweinehackfleisch
1 Ei 
1 Schalotte
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 
1/4 TL Lemon Myrtle*

Außerdem 
4 schwarze Burger Buns 
Mayonnaise 
Erdbeer-Spargel-Salsa (s.o.)
1 Bund Brunnenkresse
2 Tomaten
1 rote Zwiebel

Zubereitung
Die Krabben durch die grobe Scheibe des Fleischwolfes drehen. Die Schalotte fein würfeln. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Fleischteig verkneten. In 4 Portionen teilen und mit einer Burgerpresse zu Buns formen und in etwas Rapsöl von beiden Seiten goldbraun ausbraten. 

Die Burgerbuns durchschneiden und die Unterseite mit etwas Brunnenkresse belegen. Tomaten und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und auf der Brunnenkresse verteilen, dann die Patties daraufsetzen. Etwa Mayonnaise auf die Patties geben und die Erdbeer-Spargelsalsa darauf verteilen (Den Rest als Salat dazureichen). Nochmals etwas Brunnenkresse auf den Burgern verteilen und mit der Oberseite der Buns abschließen.
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Schwarze Burger Brötchen ~ Black Burger Buns

Meine Synchronkochevents auf Instagram kennt Ihr sicher mittlerweile, oder? Einmal im Monat finden sich dort interessierte Foodblogger zusammen und kochen synchron ein bestimmtes Gericht. Wir hatten bereits Synchronlasagne, -Hack- braten, Brathähnchen und alle zwei Monate gibt's einen Synchronburger, damit hat auch mal alles angefangen.
Gerade vor dem Burger hatte ich am Anfang am meisten Respekt, denn ich hab es lange noch nicht einmal geschafft, einen schicken Burger hochzustapeln, wenn ich alle Zeit der Welt hatte, geschweige denn im Synchronkochstress, also mit zeitgleicher Bildbearbeitung und Liveinstagrammen. Aber irgendwie geht's und mittlerweile sind die Burgerevents meine liebsten, denn bei keinem kann man sich so kreativ austoben wie hier. 

Schwarze Burger Brötchen ~ Black Burger Buns
Die Kreativität beginnt natürlich schon beim Brötchen, bzw. wie man in Burgerkreisen sagt, dem Bun. Der Standard ist mein Briochebun, ich fand aber auch die Rote-Bete-Bagels sehr spektakulär.
Für mich gehört es dazu, zu jedem Burger auch ein neues Bunrezept zusammen- zubasteln, oder bereits bewährte zumindest so abzuwandeln, dass sie in einem neuen Licht erscheinen, so wie es bei diesen Black Buns der Fall ist, denn das sind im Prinzip nur mit Sepiatinte eingefärbte Brioche Buns. 

Mit Sepiatinte hab ich früher schon viel gespielt, als ich mich nudeltechnisch noch regelmäßig ausgetobt habe, denn natürlich ist diese Tinte auch, bzw. gerade zum Nudelfärben absolut perfekt. Mal schauen, ich hab ja jetzt wieder ein großes Glas, vielleicht mach ich demnächst auch mal wieder ein paar bunte Nudeln - sieht ja schon ganz schick aus. 

mit Sepiatinte gefärbter Brotteig
Sepiatinte ist natürlich nicht komplett geschmacksneutral, sondern bringt schon eine ganz leicht fischige Note mit - nicht übermäßig, aber mit Marmelade würde ich solche Brötchen auch nicht unbedingt essen. Man kann diese Buns aber ganz problemlos auch für Fleischburger verwenden, so sehr schmeckt man die Tinte nicht raus. 
Sie ist komplett farbstabil, d.h., der Farbton bleibt auch nach dem Backen genauso erhalten, wie vorher und sie färbt nicht ab. Wenn Eure Arbeitsplatte also nach dem Formen der Buns so aussieht wie meine, braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen, das lässt sich ganz leicht wieder wegwischen.
Ich besorge mir die Tinte immer im hiesigen italienischen Supermarkt oder beim Fischhändler. Ihr bekommt sie entweder in winzigen kleinen Tütchen* oder im Glas*. Ein Glas lohnt sich natürlich nur, wenn Ihr relativ viel davon verwendet, Ihr könnt sie aber auch problemlos portioniert einfrieren, dann hält sie deutlich länger. 

Arbeitsplatte nach dem Brötchenformen
Damit die Rezeptur passt und der Teig nicht noch weicher wird, als er ohnehin schon ist, habe ich beim Brioche-Bun-Rezept einfach nur die Wassermenge ein wenig reduziert, das war's auch schon. So einfach kann das sein, ansonsten ist wirklich alles identisch.
Bei der Deko habe ich vier Varianten ausprobiert: hellen Sesam, schwarzen Sesam, hellen und schwarzen Sesam und nackige Buns. Am besten gefallen haben mir aber die Buns mit dem schwarzen und hellen Sesam und die mit dem ausschließlich schwarzen - aber probiert das einfach mal selbst aus.
Den Gesamtburger mit dem sensationellen Krabbenpatty und der Erdbeer-Spargel-Salsa werde ich Euch dann am Mittwoch vorstellen und dann gibt's auch bei einigen anderen Eventteilnehmern die Burgerrezepte in den Blogs - das wird ein Fest! Ich werd Euch alle Teilnehmerburger verlinken, dann könnt Ihr ganz bequem eine virtuelle Burgertour unternehmen. 

schwarze Burger Buns vor dem Backen

Zutaten
500 g Mehl, Type 550
½ Würfel frische Hefe
40 g Rapshonig 
70 ml kalte Milch
180 ml kaltes Wasser
2 Eier 
11 g Salz
70 g weiche Butter
30 g Sepiatinte*

Außerdem 
1 Ei
1 EL Wasser oder Milch 
schwarzer und weißer Sesam

Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. Die Hefe hineinbröckeln, Honig dazugeben und die Mulde mit der Milch und Wasser auffüllen. Einige Minute stehen lassen, bis die Hefe sich aufgelöst hat und anfängt zu arbeiten. 
Eier, Butter, Sepiatinte und Salz dazugeben und alles einige Minuten zu einem glatten weichen Teig verkneten. 
Teig abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank oder eine kühle Zimmerecke stellen. 
Am nächsten Morgen den Teig in 8 Portionen teilen und auf der bemehlten Arbeitsfläche rund wirken. Die Teiglinge auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und mit einem Tuch abgedeckt nochmals für 30-45 Minuten gehen lassen, dann das Ei mit etwas Wasser oder Milch (mit Milch glänzen die Brötchen etwas mehr und bräunen auch stärker, ich bevorzuge aber Wasser) bestreichen und mit Sesam bestreuen. 

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten backen, bis die Brötchen gleichmäßig gebräunt sind. Auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen.
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Crostini mit grünem Backofenspargel und pochiertem Ei

Gerade eben hab ich noch den ersten grünen Spargel dieser Saison gegessen, da ist sie auch schon wieder fast vorbei. Ungefähr noch eine Woche, dann müssen wir uns wieder um und bei 10 Monate gedulden, bis es endlich wieder losgeht. Es wird also hohe Zeit, Euch wenigstens ein Spargelrezept, nämlich mein diesjähriges Lieblings- rezept, vorzustellen. 
Vorgestern gab es ja ein paar EM-Sandwiches, heute nun auch ein Sandwich im weitesten Sinne, aber irgendwie auch nicht (weil unter anderem der Deckel, also die zweite Brotscheibe fehlt), deshalb habe ich es einfach Crostini genannt. Außer- dem hab ich den Spargel so hoch aufgetürmt, dass man das Brot kaum noch sieht ;o)

Crostini mit grünem Backofenspargel und pochiertem Ei
Dass grüner oder auch violetter Spargel mein Liebling ist, hab ich Euch ja schon öfter mal erzählt, heute nun stell ich Euch auch meine liebste Zubereitungsmethode vor, nämlich ganz einfach im Backofen. Das ist nicht nur besonders einfach in der Umsetzung, sondern schmeckt auch noch großartig, da der Spargel nicht im Wasser auslaugt, sondern der gesamte Geschmack im Spargel erhalten bleibt. 
Je nach Lust und Laune, lass ich ihn manchmal auch ein wenig länger im Backofen, dann werden die Köpfe richtig knusprig und man kann die Stangen so wegknabbern.

Crostini mit grünem Backofenspargel und pochiertem Ei
Der absolute Spargelhimmel ist für mich genau dieses Rezept. Knusprig gebratenes Brot, hauchdünner Tiroler Speck von meinem Schlachter, eine dicke Schicht grüner Backofenspargel und obendruff ein pochiertes Ei. Wenn man das dann anschneidet und das Eigelb über den Spargel und auf das Brot läuft, das ist für mich die absolute Krönung des Spargelgenusses. Könnte ich in der Spargelsaison nahezu täglich essen. 

Der grüne Spargel wird natürlich nur gewaschen und dann, je nach Beschaffenheit der Stangen, 1-2 cm abgeschnitten. Wehe, den schält jemand, der fliegt hochkant aus meiner Küche, da versteh ich keinen Spaß! ;o)

Grüner Spargel in der VorbereitungGenießt die wenigen verbliebenen Tage der Spargelsaison unbedingt noch in vollen Zügen, denn der aus Südamerika, oder wo auch immer der sonst herkommt, schmeckt erstens bei Weitem nicht so gut wie der hiesige knackfrische von ums Eck und man muss dieses Gemüse ja auch nicht einmal um den halben Erdball karren, damit wir hier das ganze Jahr hindurch Spargel essen können.

Also, ran an den Spargel, solange es noch welchen gibt!

grüner Spargel nach dem Backen
Zutaten
500 g grüner Spargel
grob gemahlener schwarzer Pfeffer
Fleur de Sel
Abrieb einer unbehandelten Biozitrone
Rapsöl

Außerdem
4 Scheiben Brot
8 Scheiben Tiroler Speck
Kresse

Zubereitung
Den Spargel waschen und, je nach Beschaffenheit, 1-2 cm des holzigen Endes abschneiden. Nebeneinander auf ein Backblech legen, mit Rapsöl beträufeln und den Zitronenabrieb darüber verteilen. Mit grob gemahlenem schwarzem Pfeffer und Fleur de Sel würzen. Im auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen für 15-20 Minuten backen - je nach Dicke der Stangen.
In der Zwischenzeit das Brot in Scheiben schneiden und in etwas Rapsöl in einer Pfanne von beiden Seiten anrösten. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Eier nach Anleitung pochieren. 

Eine Scheibe Brot auf einen Teller setzen und mit dem Tiroler Speck belegen, Spargel darauf verteilen und ein pochiertes Ei darauf setzen. Mit Fleur de Sel und grob gemahlenem Pfeffer würzen und mit Kresse bestreut servieren. 

Große GOLDEN TOAST EM-Sandwichparty [Reklame]

Ich weiß nicht, ob es Euch schon aufgefallen ist, aber die Fußball-EM läuft gerade!
Wir hätten das spätestens vorgestern Abend gemerkt, als in der 19. Minute das erste Tor fiel und der Jubel im Restaurant an der Ecke groß war. Dort werden die Spiele live übertragen und wir können bis zu uns ins Wohnzimmer hören, wann ein Tor für die deutsche Mannschaft fällt - und selbstverständlich auch, wenn sie eins kassiert, dann ist das Geschrei nämlich fast genauso groß, nur das ekstatische Getröte fehlt.

Sandwiches, bzw. Toasts sind für mich ein Stück Kindheit, genauso wie Zwiebel- suppe und das Kuriositätenladen-Spezialbaguette, das ich erst letzte Woche gebloggt habe. Alle drei Gerichte gab es früher in meiner Kindheit wenn ich mir etwas wünschen durfte und ganz vorn auf meiner Wunschliste mit dabei war mein Lieblingstoast. Dieses Toast war immer gleich belegt:

Toastbrot ~ Fleischwurst ~ Tomatenscheiben ~ Salz und Pfeffer ~ Chester-Scheibletten

Ja, Ihr lest richtig, Chester-Scheibletten. Meine Mama verdreht jetzt sicher wieder die Augen, aber ich hab diesen "Käse" geliebt. Unter uns, ich würde ihn mir wahr- scheinlich immer noch ab und zu in einer dunklen Stunde gönnen, wenn mir die darin enthaltene Laktose nicht nen ganz dicken Strich durch die Rechnung machen würde. Es gibt kein Milchprodukt, das ich weniger vertrage als Chester-Scheibletten - oder vielleicht isses auch die ganze Chemie, die darin enthalten ist, wer weiß das schon. 

GOLDEN TOAST EM-Sandwichparty
Worauf wollte ich eigentlich hinaus, bevor ich Euch eine meiner schlimmsten kulinarischen Sünden gebeichtet habe? Stimmt, Sandwiches! Ich liebe Sandwiches, besonders, wenn das Sandwichbrot noch ganz frisch ist und sie so richtig reich belegt sind. 
Da ich gar nicht unbedingt gerne jeden Tag warm esse, genieße ich sog. Sand- wichtage sehr. Wir kaufen uns dann ein Sandwichbrot und schmieren morgens, mittags und abends Sandwiches. Liest sich merkwürdig? Schmeckt aber großartig!
Natürlich essen wir auch genauso gerne wunderbares Brot vom Bio-Bäcker um die Ecke, aber ab und zu MUSS es ein Sandwichbrot sein und am allerliebsten GOLDEN TOAST Maxximumm Sandwich, das ist mittlerweile unser erklärter Liebling, weil es auch nach dem Toasten nochn büschen dicker ist und dadurch innen so wunderbar fluffig. 
Im Rahmen der Vorbereitungen für diesen Beitrag hab ich das erste Mal das GOLDEN TOAST Körnerharmonie Sandwich probiert und es ist direkt auf dem zweiten Platz gelandet. Ab sofort gibt es also entweder das dicke oder das mit Körnern. Auch Sandwichtage brauchen mal etwas Abwechslung. 

Sandwiches schmecken natürlich grundsätzlich immer, sie sind aber auch ein ganz hervorragendes Partyfood und deshalb wunderbar geeignet, eine ganze Meute wild- gewordener Fußballfans zu verköstigen. 
Ich hab mir deshalb im Auftrag von GOLDEN TOAST drei Rezepte aus dem reich- haltigen Sandwicharchiv* rausgesucht und möchte die heute mit Euch teilen. Vielleicht ist ja eins dabei, das auch Euch schmecken und die EM versüßen wird. Egal, wie weit wir kommen, diese Sandwiches schmecken auf jeden Fall schon einmal großartig!
Tipp: Die ausführlichen Rezepte findet Ihr wie immer am Ende des Beitrages!
NY Club Sandwich
Los geht's mit einem Sandwich, das ich schon ganz lange mal für den Blog machen wollte, das aber bisher optisch nicht so recht was hermachte. Diesmal hab ich es auch optisch ganz gut eingefangen, finde ich, daher bin ich sehr froh, dass das NY Club Sandwich Teil meiner Sandwichparty ist.
Ich hab es, weil mir normale gekochte Eier ein wenig langweilig erschienen und mein Mann sie auch gar nicht mag, mit einem Bratei gekrönt, das beim Zerschneiden des Sandwiches sogar noch zerlaufen ist. Bei dem Anblick ging mein Foodbloggerherz auf, das kann ich Euch sagen. 
Weil das Sandwich ja durch die vielen Komponenten und insgesamt 3 Sandwichbrot- scheiben recht hochgestapelt ist, hab ich mich hier für das GOLDEN TOAST American Sandwich entschieden, das hat eine klassische Dicke und trägt nicht noch unnötig auf. 

Kein Wunder, dass sich dieses Sandwich so großer Beliebtheit erfreut denn die Kombination aus saftiger Hähnchenbrust (schmeckt frisch gebraten 1000x besser als Hähnchenaufschnitt) mit knusprigem Speck, Tomate und dem Bratei ist einfach zum Niederknien. Für meinen Mann war es der absolute Favorit dieses Sandwichtrios. Also, PROBIERT-DAS-AUS! :o)

Currywurst-SandwichSandwich Nr. 2 ist mal was anderes, nämlich Currywurst auf Brot!
Ich hab dafür meinen heißgeliebten Curryketchup gekocht, die beste Bratwurst vom Schlachter meines Vertrauens besorgt und obendrauf noch ein paar Curryzwiebeln gestapelt. Als Beilage gab es einen knackigen Krautsalat und für den Gatten ein kühles Bier. Ganz großartig und wenn Ihr Currywurst mögt, werdet Ihr dieses Sandwich lieben!
Von allen drei Sandwichrezepten ist dieses sicher am schnellsten und auch am einfachsten zuzubereiten. Die Sauce kocht man natürlich vorher (oder Ihr verwendet Eure favorisierte Sauce) und die Zwiebeln, sowie die Bratwurst selbst sind ganz schnell gebraten. Wenn Ihr Euch für dieses Sandwich entscheidet, habt Ihr in der Halbzeitpause sogar noch Zeit für einen schnellen Nachtisch. Ok, Ihr müsst Euch dann zugegeben ein wenig beeilen ;o) 

Steaksandwich mit Meerrettichmayonnaise
So, und zu guter Letzt stelle ich Euch noch meinen persönlichen Favoriten vor. Dieses Steaksandwich mit Meerrettich-Mayonnaise ist zwar optisch nicht unbedingt ganz oben auf dem Treppchen, dafür überzeugt es aber mit seinen inneren Werten. 
Ich habe mir dafür ein wunderbares Rumpsteak besorgt und das gerade mal so medium-rare gegart. Natürlich wusste ich, dass der Gatte das so roh nicht mag, also hatte ich das ganze Sandwich für mich alleine - irgendwie muss sich Frau ja zu helfen wissen, sonst hätte ich gar nichts von der Sandwichsause abbekommen und bei Rumpsteak, bzw. Steak im Allgemeinen hört meine Freundschaft auf. Wir gönnen uns das so selten, da kämpfe ich mit spitzen Ellenbogen um jedes Scheibchen. 
Beim Sandwichbrot habe ich mich für das GOLDEN TOAST Körnerharmonie Sandwich entschieden, das ist etwas intensiver im Geschmack und schmeckt getoastet wunderbar zum Steak und der kräftigen Mayonnaise.

Ich hoffe, Euch hat meine kleine/große Sandwichparty gefallen und Ihr probiert mal das eine oder andere (oder am besten gleich alle drei) Rezepte aus. Da ich jetzt quasi eine Profi-Hochstaplerin bin, werden demnächst auch gewiss noch weitere Sandwichrezepte folgen - ich habe sozusagen Blut geleckt. Allen Fußballfans viel Spaß bei der EM und denkt dran, immer schön laut jubeln, damit auch wir Bescheid wissen, wenn ein Tor gefallen ist!

NY Clubsandwich
NY Clubsandwich
~ gönnt Euch dazu Eure Lieblingschips ~

Zutaten für 2 Sandwiches
8 Scheiben durchwachsenen Speck
2 Hähnchenbrüste
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/4 TL Lemon Myrtle
Rapsöl
2 Eier
Salat
2 Tomaten
6 Scheiben GOLDEN TOAST American Sandwich

Zubereitung
Eine Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen und den Speck darin von beiden Seiten knusprig braten. Speckstreifen herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Warm stellen. 
Das Speckfett hoch erhitzen, die Hühnerbrust mit Salz, Pfeffer und Lemon Myrtle würzen und im Fett von beiden Seiten scharf anbraten, dann die Temperatur reduzieren und ca. 10 Minuten fertigbraten, so dass es noch saftig von innen ist. Zum Speck geben und ebenfalls warm stellen. 
Evtl. das Fett erneuern, dann die Eier bei mittlerer Hitze braten, so dass das Eigelb noch weich/flüssig ist. 
In der Zwischenzeit das GOLDEN TOAST American Sandwich knusprig braun toasten und die Tomaten in dünne Scheiben schneiden. 
Etwas Salat auf eine Scheibe Sandwichbrot geben und Tomatenscheiben darauf verteilen. Die Hähnchenbrust in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls gleichmäßig darauf geben, dann mit etwas Mayonnaise bestreichen. 
Die zweite Scheibe Sandwichbrot daraufsetzen und wieder etwas Salat darauf geben, dann de abgetropften Speck darauf verteilen und ein Bratei daraufsetzen. Mit der letzten Scheibe GOLDEN TOAST American Sandwich abschließen. Die Sandwiches diagonal durchschneiden und servieren.

Currywurst Sandwich
Currywurst Sandwich
~ Beilage Krautsalat ~ 
Zutaten
2 Zwiebeln
Rapsöl zum Anschwitzen
1 EL Currypulver
4 Scheiben GOLDEN TOAST Maximumm Sandwich
2 Bratwürste
Kopfsalat

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Etwas Rapsöl in eine Pfanne geben und die Zwiebeln ca. 5 Minuten anbraten, sie sollen aber nur leicht Farbe annehmen. Das Currypulver dazugeben, miteinander vermischen, von der Platte nehmen und kurz ziehen lassen, dann in eine Schüssel umfüllen und die Pfanne auswischen. 
Erneut etwas Öl hineingeben und die Bratwürste darin von allen Seiten braten. In der Zwischenzeit die Sandwichbrotscheiben nacheinander toasten und den Salat waschen, trockenschleudern und in Streifen schneiden. 
Zwei Scheiben GOLDEN TOAST Maximumm Sandwich mit Currysauce bestreichen, dann etwas Salat darauf verteilen. Die Bratwürste in Scheiben schneiden und auf dem Salat verteilen, dann die Currysauce darauf geben und mit den verbliebenen GOLDEN TOAST Maximumm Sandwich abschließen. Die Sandwiches diagonal durchschneiden und servieren.

Roastbeef Sandwich mit Meerrettich Mayonnaise
Roastbeef Sandwich mit Meerrettich Mayonnaise

Zutaten
3 EL Mayonnaise
1 TL Sahnemeerrettich
Salz und Pfeffer
1 Roastbeef-Steak (à 250 g)
Butterschmalz
1 Salatherz 
1 Frühlingszwiebeln
4 Scheiben GOLDEN TOAST Körnerharmonie Sandwich

Zubereitung
Die Mayonnaise mit dem Sahnemeerrettich verrühren und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen.
Den Backofen auf 100°C vorheizen, dann eine Pfanne auf hoher Stufe erhitzen, etwas Butterschmalz dazugeben und das mit einem Küchenpapier trockengetupfte Steak in die Pfanne einlegen. 2 Minuten anbraten, dann wenden und mit grob gemahlenem Pfeffer und Salz würzen. Ebenfalls 2 Minuten auf der anderen Seite anbraten, dann auf einem Rost im Backofen für 8 Minuten nachgaren lassen. 
In der Zwischenzeit das GOLDEN TOAST Körnerharmonie Sandwich toasten, Salat in Streifen und Zwiebeln, sowie Gewürzgurken in dünne Scheiben schneiden. 
Zwei Scheiben GOLDEN TOAST Körnerharmonie Sandwich mit etwas Meerrettich-Mayonnaise bestreichen und dann Salat darauf verteilen. Das Steak aus dem Backofen nehmen, in Scheiben schneiden und auf dem Salat verteilen. Mit Gewürzgurken und Frühlingszwiebeln belegen, dann nochmals etwas Mayonnaise darauf geben und mit den verbliebenen Sandwichscheiben abschließen. Die Sandwiches diagonal durchschneiden und servieren.
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit www.goldentoast.de* entstanden, die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Kooperation können hier nachgelesen werden.

*Alle entsprechend gekennzeichnten Links sind Kooperationslinks
 

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