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Bärlauchbutter und Kürbiskernbutter

Frühstart!
Die Osterwoche sollte zwar eigentlich erst am Montag losgehen, wenn ich heute aber nicht beginne, schaffe ich die ganzen Rezepte nicht mehr. Also fangen wir heute schon an :o)
Zum Einstieg hab ich zwei ganz schnelle Rezepte für den Frühstückstisch für Euch, Kräuter, bzw. Gewürzbutter. Gerade jetzt zur Bärlauchzeit bietet es sich natürlich an, den auch zu Kräuterbutter zu verarbeiten. Ihr könnt die Butter sogar portionsweise einfrieren und habt so auch später im Jahr, beispielsweise zur Grillzeit, eine leckere Bärlauchbutter parat. 
Die Kürbiskernbutter hat ein sehr viel dezenteres Aroma, schmeckt aber auch wunderbar nach Kürbiskernen und Kürbiskernöl. 

Un falls Ihr jetzt noch nicht genug habt, hab ich im Archiv noch viele andere Brotaufstriche für Euch in petto. 

Bärlauchbutter und KürbiskernbutterBärlauchbutter 

Zutaten 
100 g Bärlauch 
50 ml Rapsöl
250 g weiche Butter 
Salz und Pfeffer

Zubereitung 
Den Bärlauch waschen, die Stiele entfernen und grob zerschneiden. Zusammen mit dem Rapsöl in einem Blender fein aufmixen. Bärlauchmischung mit der Butter in eine Schüssel geben und verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Kürbiskernbutter

Zutaten 
60 g Kürbiskerne
250 g weiche Butter 
3 EL Kürbiskernöl
Salz

Zubereitung
Die Kürbiskerne in einer Pfanne trocken anrösten, bis sie glänzen und anfangen zu knistern. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. Möglichst fein hacken. 
Die weiche Butter mit den Kürbiskernen und Kürbiskernöl verrühren und mit Salz abschmecken.
Kürbiskernbutter: Meine Heimatküche von Johann Lafer (Affiliatelink)

Kürbispesto

Die Wahl des Rezensionsrezeptes war diese Woche sehr einfach. Ich hatte noch einen Hokkaidokürbis, der seine besten Tage schon lange hinter sich hatte, rumliegen, hab ein schnelles Rezept gesucht und im gestrigen Rezensionsbuch Das Kochbuch* wird ein Kürbispesto vorgestellt. Wenn man da eins und eins zusammenzählt, fällt die Wahl nicht sonderlich schwer ;-)

Kürbispesto
Das Pesto schmeckt ausgezeichnet als Pastasauce, aber auch als Brotaufstrich auf einem Crostini, ohne den Käse könnt Ihr es auch portionsweise einfrieren und habt so für den kleinen Hunger zwischendurch eine schnelle Mahlzeit parat. 

Um das Kürbispesto noch ein wenig kräftiger abzuschmecken, hab ich außer dem Rapsöl auch noch etwas Kürbiskernöl dazugegeben - sehr lecker!
Püriert den Käse auf keinen Fall mit den anderen Zutaten, sondern reibt ihn und hebt ihn anschließend unter, das Pesto kann sonst leicht bitter werden. 

Die Rezension zum Kochbuch, aus dem dieses Rezept stammt, könnt Ihr hier nachlesen - es lohnt sich wirklich, das Kochbuch ist einfach großartig! 

geröstete Kürbiskerne
Zutaten
250 g Hokkaidokürbis (bereits geputzt)
40 g Kürbiskerne
2 confierte Knoblauchzehen
100 ml Rapsöl
6 EL Kürbiskernöl
30 g Nordländer (alternativ Parmesan)
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Kürbiskerne in der Pfanne bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie glänzen und knistern. Herausnehmen und beiseite stellen. 
Den vorbereiteten Kürbis in feine Würfel schneiden und mit etwas Rapsöl für ca. 5 Minuten in der Pfanne andünsten, etwas abkühlen lassen. 
Kürbiskerne, Kürbis, Rapsöl und Knoblauch in einen Blender geben und fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den frisch geriebenen Käse, sowie das Kürbiskernöl unterheben. 
Kürbispesto

Curry-Sauce, weltbeste

Nachdem ich die letzte Woche hier im Blog kulinarisch mit einem Thema beendet habe, von dem ich eigentlich gar nix verstehe, geht's heute zurück auf vertrautes Terrain, ich verrate Euch ein supergeheimes Geheimrezept und zwar das für meine Spezial-Currysauce.
An diesem Rezept feile ich seit mittlerweile fast 12 Jahren, seitdem bin ich nämlich aus Bremen weggezogen.  
Zur Erklärung, in Bremen gibt es eine kleine Baguetterie-Kette, die Baguetterie Filou, bei der es nicht nur die besten Baguettes weit und breit, sondern auch die mit Abstand leckerste Currysauce der Welt gibt - das ändert sich mit dem heutigen Tag natürlich ;o) 
Wenn ich dort ein Baguette gegessen habe, dann grundsätzlich eine, meine 9 (mit Spargel, Tomaten, Käse und Salat, steht allerdings nicht mehr auf der Karte) mit Currysauce + 1x Sauce extra für später auf Käsebrot. Die Sauce ist so lecker, dass sie auch mit ner Scheibe trockenem Brot schmeckt. Hauptsache möglichst viel Sauce.
Seit ich nicht mehr in Bremen wohne, bekomm ich diese Sauce natürlich auch nicht mehr so oft und weil Niemand mit dem Rezept rausrücken wollte, blieb mir gar nix anderes übrig, als mich an einem Nachbau zu versuchen.
Wat hab ich nich alles ausprobiert, Joghurt-Saure Sahne-Gemische, pürierte Ananas, superexklusive Curry-Mischungen, usw. usf. - hat alles nicht geschmeckt.
Erst mit einer durch Joghurt gestreckten Mayo nahm das Projekt weltbeste Currysauce Gestalt an, die Konsistenz war perfekt, nur am Geschmack haperte es noch. Ananas und auch pürierte Banane waren jeweils nicht so die Kracher, Mango-Chutney ging schon eher in die richtige Richtung.
100%ig perfekt und sogar noch leckerer als das Original ist meine Sauce aber erst, seit ich das Mango-Chutney durch meine allerliebste Lieblings-Fertigsauce, die Hot Mango-Sauce von Tiptree ausgetauscht habe - eines der wenigen Fertigprodukte, das in meiner Küche nicht fehlen darf, diese Sauce ist wirklich ein absoluter Knaller!
So richtig nachmachen könnt Ihr diese Curry-Sauce also leider nur, wenn Ihr die Hot Mango-Sauce irgendwo bekommt - bei uns gibt's die bei einigen EDEKA-Filialen, man kann sie aber auch über Amazon* oder sicher auch bei einigen English-Shops bestellen.

Meine jetzt nicht mehr so supergeheime Spezial-Currysauce schmeckt besonders gut auf Baguettes und Sandwiches, zu Raclette oder, und das zeig ich Euch demnächst, in meinem Spezial-Nudelsalat :o)
  
Zutaten für ca. 400 ml Sauce
 
Mayonnaise
  • 70 ml Milch
  • 130 ml Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL grober Senf
Außerdem
100 ml türkischer oder griechischer Joghurt
1 TL Kurkuma
4  gehäufte TL Curry, englisch
50 ml Hot Mango Sauce (Tiptree)

Zubereitung 
Für die Mayonaise die alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer so lange mixen, bis eine recht feste Mayonnaise entstanden ist. Die Mayonnaise mit den restlichen Zutaten vermischen und etwas ziehen lassen. Die Konsistenz dieser Sauce ist ideal für Baguettes, da sie recht fest ist, zum Dippen oder als Salatsauce einfach mit etwas Milch verdünnen.
 
Schmeckt besonders gut auf Croques oder auch in einem Nudelsalat. 
*=Afilliate-Link
 

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