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Whiskytrüffel

Wenn man, wie jetzt in der Weihnachtszeit, schon mal so richtig hemmungslos schlemmen und in Schokolade schwelgen kann, dann sollte man das auch ausnutzen - Gedanken um die Pfunde können wir uns dann im neuen Jahr wieder machen. Um meinem Blogmotto also alle Ehre zu machen, hab ich daher heute noch eine weitere schokoladige Kleinigkeit für Euch, die Ihr auch so kurzfristig vor dem Fest noch zubereiten könnt.  

Pralinen sind ja eigentlich eine ziemlich anspruchsvolle Geschichte, da muss Schokolade auf den Punkt temperiert werden, damit sie nicht stumpf und grau wird, sondern schön glänzt, Hohlkörper werden gegossen, gefüllt, geigelt, usw. usf. 
Ich kann das alles nicht, bei mir wird die Schokolade, auch wenn ich mir einbilde sie richtig und nach Anweisung zu temperieren, trotzdem grau und sieht schon nach einer Stunde aus, als würde sie seit 3 Jahren in der hintersten Ecke der Küche rumliegen. Vielleicht gönne ich mir nächstes Jahr mal einen Pralinenkurs... 

Whiskytrüffel
Wenn es Euch auch so geht und Ihr Euch deshalb bisher nicht an Pralinen und Konfekt gewagt habt, gibt's jetzt endgültig keine Ausrede mehr.
Diese Pralinen sehen vielleicht nicht so mordsprofessionell und schick aus wie die klassischen Igeltrüffel oder gegossene Pralinen, dafür sind sie aber auch einfacher gemacht ;o)

Solltet Ihr also noch eine Kleinigkeit zum Verschenken suchen oder zur weihnachtlichen Kaffeetafel oder als Abschluss Eures Weihnachtsmenüs ein leckeres Konfekt anbieten wollen, dann hab ich heute eine sehr einfache, unkomplizierte und wirklich schnell gemachte Variante für Euch. 

Valrhona Kuvertüre
Den hier verwendeten Whisky könnt Ihr natürlich auch komplett weglassen oder durch einen anderen Alkohol, wie Rum oder Amaretto ersetzen oder, falls Ihr die Pralinen nicht schon zu Weihnachten verschenken oder genießen möchtet, solltet Ihr unbedingt mal die Fruchtversion probieren. Dafür bieten sich Fruchtpulver an, die aus gefriergetrockneten Früchten hergestellt werden. 
Ich hab das Pulver schon beim Mokka-Cassis-Konfekt vorgestellt, damals mit dem Cassispulver*, aber auch Himbeer-*, Brombeerpulver* schmecken klasse in Kombination mit dunkler Schokolade. Für die unten angegebene Menge gebt Ihr ungefähr 15-20 g Fruchtpulver zu der fertigen Schokomasse. 

Whiskytrüffel
Zutaten 
200 ml Sahne
1 Prise Salz
300 g 70% Kuvertüre (Valrhona Guajana)
20 g Butter 
3 EL Whisky (Balvenie Single Barrel, 15 Jahre, 47,8%) 
Kakaopulver zum Wälzen

Zubereitung 
Die Sahne mit dem Salz in einen Topf geben und einmal aufkochen. In der Zwischenzeit die Kuvertüre fein hacken. 
Die Milch von der Herdplatte ziehen und die gehackte Schokolade nach und nach einrühren. Die Butter dazugeben, zum Schluss den Whisky unterrühren. 
Für die eckigen Trüffel, die Ganache in ein kleine eckige, mit Folie ausgekleidete Form geben und im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen. Am nächsten Tag in Form schneiden und in Kakaopulver wälzen.
Für die runden Trüffel teelöffelweise kleine Ganacheportionen abstechen und zwischen den Händen rund rollen. Ebenfalls im Kühlschrank runterkühlen und fest werden lassen, am nächsten Tag in Kakaopulver wälzen.
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Schwedenwoche, Tag 7: Chokladbollar (Schoko-Haferflockenkugeln)

So, das war's, ich bin durch - im wahrsten Sinne des Wortes. 7 Tage, 7 schwedische Rezepte, das ist gar nicht mal ohne und ein ziemlich großer Unterschied zu den 2 Beiträgen pro Woche, die ich sonst durchschnittlich blogge.  
Trotzdem hat mir diese Themenwoche soviel Spaß gemacht, dass ich gerne demnächst wieder eine Länderwoche durchführen würde. Dann aber länger vorbereitet und nicht vom Teller direkt in den Blog, wie es diese Woche der Fall war. Mal abgesehen davon, dass das schon fast in Arbeit ausartet, ist das Risiko zu groß, dass doch mal was in die Hose geht ;o)
Wie Ihr rechts sehen könnt, hab ich eine kleine Umfrage vorbereitet, an der Ihr Euch bei Interesse sehr gerne beteiligen könnt. 
Welches der dort aufgeführten Länder interessiert Euch kulinarisch besonders? Mit welchem soll ich mich demnächst mal genauer beschäftigen? 
Jeder Teilnehmer hat eine Stimme und kann (theoretisch) einmal abstimmen. Die Umfrage ist bis nächsten Sonntag geöffnet, dann werden die Schotten dicht gemacht und ich mache mich auf die Suche nach interessanten Rezepten. 
Falls Ihr noch andere Ideen für Länder- oder Themenwochen habt, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mir einen entsprechenden Kommentar hinterlasst.
 



Der Höhepunkt dieser ersten Länderwoche war für meinen Mann eindeutig die Smörgåstårta, gefolgt von den Köttbullar. Mir hat es dagegen besonders das Knäckebrot und der Glasmästarsill angetan, den gibt's heut übrigens mit Bratkartoffeln und Schmorgurken zu Mittag.

Zum feierlichen Abschluss dieser Themenwoche gibt's heute nochmal was Süßes, mit Schokolade versteht sich. Chokladbollar sind in Schweden eine der beliebtesten hausgemachten Süßigkeiten und, man höre und staune: sie enthalten keinen Zimt! Für mich natürlich Grund genug, sie unbedingt auszuprobieren.

Die Chokladbollar haben durch die Haferflocken eine recht feste Textur und sind natürlich bei weitem nicht so schmelzig wie Pralinen oder Rumkugeln, mir gefällt das aber sehr gut. Beim nächsten Mal würde ich den Zucker (ich verwende immer Rohrohrzucker) unbedingt vorher mahlen, da er sich nicht auflöst und die Kugeln daher etwas crunchig sind oder eben Puderzucker verwenden.

Zutaten
200 g zarte Haferflocken
150 g Rohrohrzucker, gemahlen oder Puderzucker
1/2 TL gemahlene Vanille
50 g Kakaopulver
2 EL kalter Espresso
200 g Butter

Kokosflocken oder Hagelzucker zum Wälzen der Kugeln

Zubereitung
Die Haferflocken in einem Foodprozessor etwas mahlen, sie sollen aber nicht zu Mehl gemahlen werden. 
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. 
Kleine Kugeln aus der Masse formen und in Kokosraspeln oder Hagelzucker wenden.
Quelle: She Simmers

Rumkugeln

Kennt Ihr diese leckeren Rumkugeln vom Bäcker? Die, für die in der Backstube immer alle Kuchenreste zusammengefegt und dann mit Rumaroma und was sich sonst noch so alles findet, zusammengerührt werden? Ich liebe diese Dinger! Vorausgesetzt, sie enthalten keinen Swienkram, also Orangeat, Zitronat und dieses ganze komische Zeugs - soll ja immer wieder Bäcker geben, die das heimlich drunter mischen.
Seit Jahren suche ich schon nach einem anständigen Rezept für diese Art der Rumkugeln, hab aber nie das richtige gefunden, meist handelt es sich um Pralinen und nicht um die Kuchenrest-Variante. 
Da muss ich also erst in Martha Stewart's Keksbuch stöbern um endlich mal auf die richtige Fährte zu kommen... tztztz 
  
Rumkugeln
Die Rumkugeln von Martha Stewart bestehen aus einem Brownie (was ja schon die perfekte Basis ist!), der zerbröselt und mit Rum vermengt wird. Sie ist damit auch schon auf dem richtigen Weg, es fehlt aber noch eine ganz entscheidene Zutat, damit die typische Konsistenz der Kuchenrest-Rumkugeln zustande kommt, Kokosfett. 
Ich habe für dieses Rezept also das Brownie-Rezept vom Martha Stewart verwendet, dann aber zwei Änderungen vorgenommen. Es kam noch ein großzügiger Schluck Bio-Kokosöl dazu und aus dem Rum wurde Whisky. Wenn man die Kugeln schon selbst macht, dann kann man ja schließlich auch einen anständigen Alkohol nehmen, nen schottischen Single Malt aus dem Fundus des Gatten beispielsweise ;o)

Wer findet den Fehler?

Zutaten für ca. 12 Rumkugeln
170 g Valrhona Caraïbe-Kuvertüre (66%)
160 g Butter
90 g Rohrohrzucker
3 Eier
1/2 TL Salz
1 EL Vanilleextrakt
100 g Mehl
100 g natives Bio-Kokosöl
80 ml Rum oder Whisky (Springbank 10 Jahre)
ca. 200 g Schokostreusel zum Wälzen

Zubereitung
Die Kuvertüre grob hacken, die Butter in Würfel schneiden. Beides in einem Topf bei milder Hitze und unter stetigem Rühren schmelzen - beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker, Salz und dem Vanilleextrakt sehr schaumig schlagen. Die etwas abgekühlte Schokolade in einem dünnen Strahl unterrühren. Das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Eine Back- oder Auflaufform ausbuttern und mit Kakaopulver ausstäuben. Den Teig reingeben und glatt streichen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen, bis die Oberfläche glänzt und der Brownie in der Mitte beim Stäbchentest noch saftig, aber nicht mehr flüssig ist - die genaue Backzeit hängt von der verwendeten Form ab.
Den Brownie aus dem Backofen nehmen und komplett abkühlen lassen. Brownie in eine Schüssel geben und zerbröseln. Das Kokosöl in einem Topf bei milder Hitze schmelzen und zusammen mit dem Rum oder Whisky über den Browniebröseln verteilen. Mit einem Mixer solange rühren, bis die Krümel zu einer Teigkugel werden. Komplett abkühlen lassen und im Kühlschrank für 2-3 Stunden oder über Nacht kalt stellen, damit die Masse sich verfestigt. Mit einem Eisportionierer Teigportionen abstechen, rund wirken und in Kakaopulver oder Schokostreuseln wälzen.


Quelle: Martha Stewart's Cookies (Affiliate-Link)

Glukosesirup, Invertzucker - wassn nun?

Heute bewahrheitet sich mal wieder, dass man/frau in der Schule wirklich besser hätte aufpassen sollen - hätte. Die Naturwissenschaften gehörten zwar immer zu meinen Lieblingsfächern, allerdings mit einer Ausnahme, Chemie. Ok, Mathe war/ist auch nicht gerade mein Steckenpferd, aber wenn's nicht um das kleine Einmaleins, sondern weiterführende Mathematik geht, krieg ich das schon eher hin. Chemie aber gar nicht, mag ich nich, kann ich nich - hab ich sofort nach der 11. abgewählt ;o)
Hätte ich das nicht gemacht, sondern den Kram weiterhin geduldig ertragen, dann wüsste ich jetzt wahrscheinlich wie das, was Ihr da unten auf dem Bild seht, heißt. Ich hab nämlich ein kleines Problem, ich hab keine Ahnung, wie man die Flüssigkeit korrekt bezeichnet. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass es sich um Glukosesirup handelt, bin mir aber nun gar nicht mehr so sicher. Vielleicht ist es ja auch Invertzucker, allein der Unterschied erschließt sich mir als Chemie-Null auf den ersten Blick nicht (und zu nem zweiten hab ich ehrlich gesagt keine Lust - Ihr wisst, Chemie is nicht meins)

Nun aber mal wieder zu dieser Mischung, was issn das nu? Ein ganz simpler Sirup, dem halt n büschen Zitronensäure und Natron beigemengt ist oder doch Invertzucker oder vielleicht eher Glukosesirup? Oder beides? Keine Ahnung ... Hier sind eindeutig die Chemie-Asse gefragt und keine Hinterbänkler wie ich ;o)

Egal, wie diese Zuckerart auch korrekt bezeichnet wird, sie ist ideal für die Eis- und Pralinenherstellung, da der Zucker nicht auskristallisiert und Eis daher sehr viel cremiger macht. Wenn Ihr und Eure Eismaschine also auch schon in den Startlöchern steht, dann kocht Euch ganz fix noch eine schöne Portion dieses Sirups und schon kann es richtig losgehen. Ich versprech Euch, die Maschine wird kaum noch zum Stillstand kommen ;O)

Zutaten
500 g Zucker
250 ml Wasser 
1/2 gestrichener TL Zitronensäure
1/2 TL Natron

Zubereitung
Den Zucker, Wasser und die Zitronensäure in einem großen! Topf verrühren und bei kleiner (bei mir tatsächlich die kleinste) Stufe über ca. 1 1/2 - 2 Stunde erhitzen, die Flüssigkeit soll eine Temperatur von ca. 80°C halten. 
Den fertigen Invertzucker von der Platte ziehen, kurz stehen lassen und dann das Natron einrühren. Vorsicht, es schäumt kräftig der Topf sollte also groß genug sein.
Heiß in zuvor sterilisierte Flaschen füllen und verschlossen aufbewahren - hält sich mehrere Monate.

Zur Dosierung: Ich tausche ca. 1/3 des im Rezept angegebenen Zuckers 1:1 durch diese Zuckerart aus. 

Mokka-Cassis-Konfekt

Vor einigen Wochen machte der Link zu einer sehr günstigen Bestellmöglichkeit für Valrhona-Kuvertüre in unserem Alles Hausgemacht!-Forum die Runde - die Preise lagen bei ungefähr der Hälfte dessen, was ich hier in Hamburg für meine heißgeliebte 70%ige Guanaja-Kuvertüre zahle, also musste ich einfach zuschlagen, da führte kein Weg dran vorbei. Schließlich herrschte in meiner Schoki-Ecke schon länger gähnende Leere, höchste Zeit also, wieder für Nachschub zu sorgen.
Natürlich werd ich demnächst auch auf jeden Fall wieder eine große Ladung der nicht nur wahrscheinlich (sondern sogar garantiert) leckersten Schokokekse der Welt backen, erstmal mussten es aber diese Pralinen sein. 
 
Mokka-Cassis-KonfektIch hab diese Pralinen bereits vor einigen Wochen ausprobiert, damals wie im Rezept angegeben mit Vollmilchkuvertüre, da ich ja aber eher der Dunkle-Schokoladen-Typ bin, mussten die ersten 250 g meiner Schokilieferung unbedingt in diese sündhaft leckeren Pralinen verwandelt werden. 
Die Schokolade, resp. Kuvertüre selbst ist ja schon eine Sünde wert, in Kombination mit dem Cassispulver (schwarze Johannisbeere) aber wirklich zum Niederknien. Für den Fall, dass Ihr noch eine Kleinigkeit fürs Osternest braucht, wären diese Pralinen sicher nicht die verkehrteste Wahl.

Valrhona Guanaja-Kuvertüre 70%
Natürlich müsst Ihr nicht zwingend Guanaja-Kuvertüre verwenden, das ist nur meine ganz persönliche Leidenschaft - es tut aber auch jede andere (in diesem Fall aber auch wirklich sehr gute) Schokolade oder Kuvertüre. 
Schaut Euch einfach um und wählt die Schokolade Eures Geschmacks, evtl. müsst Ihr dann halt noch die Zuckermenge etwas anpassen.
Seit ich im letzten Jahr die Erdbeer-Pistazien-Schokoriegel gemacht habe, bin ich ja fasziniert von gefriergetrockneten Erd- und Himbeeren, egal ob in Scheiben, Stückchen oder als Pulver. Die Möglichkeiten, die diese Produkte bieten sind wirklich grandios. 
Ich hab mir mittlerweile neben den Erd- und Himbeerstückchen auch noch Himbeer- und Blaubeerpulver besorgt und nun anlässlich der ersten Pralinenproduktion vor einigen Wochen auch noch dieses Cassispulver entdeckt. 
Solltet Ihr kein Cassispulver bekommen, könnt Ihr es auch sehr gut durch Himbeerpulver oder Himbeerstückchen ersetzen. 
Für alle Hamburger hier noch ein paar Bezugsquellen für die gefriergetrockneten Beeren und das entsprechende Pulver: 

Gefriergetrocknete Erdbeerstückchen, Himbeer- und Blaubeerpulver
Kräuterhexe (Dienstags und Freitags auf dem Isemarkt, Höhe Isestr. 9)

Gefriergetrocknete Erd- und Himbeerstückchen
Philips Aromagarten (Dienstags und Freitags auf dem Isemarkt, Höhe Isestr. 45)

Cassispulver 

Wenn Ihr nicht in Hamburg und umzu wohnt, könnt Ihr beim Aromagarten und Viola auch online bestellen oder Ihr schaut Euch einfach im Netz um, da gibt es diverse Bezugsquellen.
CassispulverVollmilchvariante

Zutaten
100 ml Sahne
2 TL Instant-Espressopulver
2 EL Zucker
250 g sehr gute Vollmilchkuvertüre oder -Schokolade (40 %)
15 g Cassispulver
Kakaopulver zum Wälzen

Dunkle Variante

Zutaten
100 ml Sahne
2 TL Instant-Espressopulver
4 EL Zucker
250 g sehr gute dunkle Kuvertüre oder Schokolade (70 %)
15 g Cassispulver
Kakaopulver zum Wälzen

Zubereitung
Die Sahne mit dem Espressopulver und dem Zucker zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen und die gehackte Schokolade nach und nach einrühren und schmelzen lassen. Komplett abkühlen lassen und im Kühlschrank für ca. 2 Stunden durchkühlen lassen. 
Die durchgekühlte Schokoladenmasse mit dem Mixer ca. 5 Minuten schaumig rühren, dann das Cassispulver einrühren. 
Erneut im Kühlschrank etwas fest werden lassen, so dass die Masse formbar wird, dann jeweils kleine Kugeln formen und diese mit den Händen nachformen, so dass eine Kaffeebohne entsteht. Mit einem Messerrücken eine Kerbe hineindrücken und in Kakaopulver wälzen. 
Das Konfekt hält sich am Besten wenn es im Kühlschrank aufbewahrt und ca. 30 Minuten vor dem Verzehr herausgenommen wird.
Quelle: Der süße Lafer - Der Feinschmecker Bookazine Nr. 26

Schoko Crossies

Na, wie sieht's denn mit Eurem Schoko-Pegel aus, wahrscheinlich mittlerweile komplett zusammengebrochen, nachdem das letzte Rezept mit Schokolade schon drei Tage her ist, oder? Ok, ich seh's ein, das kann natürlich nicht so bleiben, also gibt's heut gleich mal wieder die volle Schoko-Dröhnung, irgendwie muss man diesen Missstand ja wieder ausgleichen. 
Ich weiß, Schoko Crossies sind keine Kekse, passen also nicht so ganz in meinen kuriosen Keksmarathon, aber sie sind süß, schokoladig und eine tolle Geschenkidee für alle, die auf den letzten Drücker noch eine selbstgemachte Kleinigkeit zubereiten möchten, aber nicht mehr unbedingt den Backofen anschmeißen wollen. Außerdem sind sie kinderleicht herzustellen, selbst für kleine Kinder oder Chocoholics mit zwei linken Händen ;O)


Ich bereite Schoko Crossies am liebsten sehr einfach zu, ohne dieses komische Palmin-Zeugs, das braucht kein Mensch. 
Einfach die Lieblingsschokolade oder eine Kuvertüre behutsam schmelzen, ein Schuss neutrales Öl dazu (dadurch wird die Schokolade etwa flüssiger, lässt sich besser verteilen und man erhält eine besonders dünne Schokoschicht) und nach Geschmack noch irgendwas zum pimpen. 
Oft werden unter die Cornflakes noch gehackte Mandeln gerührt, das kommt bei meinem mandelverweigernden Mitesser natürlich nicht so gut an, also kommen bei uns andere Leckereien zum Einsatz. 
Mir gefällt die dunkle Variante besonders gut, ich mag die herbe Schokolade in Verbindung mit den noch herberen gehackten Kakaobohnen sehr gerne - mein Mitesser ist eher für die süßere weiße Variante zu haben, auch, weil die Kombination weiße Schokolade/Erdbeere eine seiner liebsten ist. 
Falls Ihr noch in die Schoko Crossie-Produktion einsteigen wollt, lasst diesmal die Mandeln weg und probiert dafür etwas anderes aus - gefriergetrocknete Erd- oder Himbeeren, Fleur de Sel, geschrotete Kakao- oder Kaffeebohnen, kleingehackten kandierten Ingwer, Cranberries - es gibt so unendlich viele Möglichkeiten Schoko Crossies zu pimpen, lasst Eurer Fantasie einfach freien Lauf und die ollen gekauften Schoko Crossies diesmal im Supermarktregal!  

Zutaten

Dunkle Variante
250 g dunkle Kuvertüre (55%)
1 EL Sonnenblumenöl
100 g Cornflakes
15 g Kakaobohnenbruch

Weiße Variante
300 g weiße Kuvertüre
1 EL Sonnenblumenöl
100 g Cornflakes
10 g gefriergetrocknete Erdbeerstückchen

Zubereitung
Die Schokolade grob hacken und unter stetigem Rühren im Wasserbad (das Wasser soll die Schokolade nicht berühren und soll nicht kochen, sondern höchstens sieden) schmelzen. Das Öl dazugeben und glattrühren. Kakaobohnenbruch, bzw. Erdbeerstückchen unterrühren und die Schokolade zu den Cornflakes geben. Alles verrühren, bis die Cornflakes gleichmäßig mit Schokolade überzogen sind und mit zwei Teelöffeln kleine Portionen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Komplett erkalten und festwerden lassen.

Schoko-Whisky-Kugeln

Gestern Abend um 22:00 Uhr:
Ich mache es mir mit meinem Laptop gemütlich und will schnell noch den Blogbeitrag für den nächsten Tag schreiben. Normalerweise ist so ein Beitrag sehr schnell "im Kasten", ich schreib ja keine Romane und übermäßig anspruchsvoll sind meine Texte auch nicht.
Trotzdem will mir gestern so ganz und gar nichts einfallen. Einen Text-Anfang verwerfe ich nach einigen Minuten (klingt doof und nachher denkt Ihr noch, ich wär eingebildet ;o) ), danach ist richtig Schicht im Schacht - Schreibblockade!
Ok, schau ich mir halt noch die verpasste Folge Weltbilder an, Denis' Reihe "Mit 80.000 Fragen um die Welt" ist für mich ein Muss, also erstmal eine kleine Pause...
Knappe 10 Minuten später bin ich in Sachen Ché Guevara zwar ein bisschen schlauer, einen Anfang für meinen Beitrag hab ich aber immer noch nicht.
Also mach ich etwas, was mir bis dahin noch nicht passiert ist (schließlich ist es ja eigentlich! nicht allzu schwer, eine Einleitung für einen Food-Blog-Beitrag zu schreiben), ich mach meine Kiste aus und schlaf erstmal drüber.
Jetzt, 15 Stunde später, sieht die Sache schon ganz anders aus, ich schreib Euch einfach von meiner gestrigen Schreibblockade und Tadaaa, da isser, mein heutiger Blogbeitrag ;o)
Als Belohnung für diese geistige Anstrengung gibt's heut was Süßes, das hab ich mir verdient, so!
Diese Schokokugeln sind fester als beispielsweise Pralinen, die mit Sahne hergestellt werden, sie sind also nicht so geschmeidig und zergehen auf der Zunge, dafür können sie problemlos bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Zutaten
100 g zimmerwarme Butter
100 g Puderzucker
300 g 70%ige Schokolade
5 EL Single Malt (Balvenie)
Schokostreusel zum Wälzen

Zubereitung
Die Butter mit dem Mixer oder der Küchenmaschine mehrere Minuten mixen, bis sie sehr schaumig ist. Den Puderzucker hinzufügen und beides nochmals sehr cremig rühren.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zusammen mit dem Rum in die Butter-/Zuckermischung einrühren.
Den Teig ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Zum Formen der Kugeln, die Hände immer wieder in kaltes Wasser tauchen. Jeweils einen TL Schokoladenmasse portionieren und mit den Händen rasch zu Kugeln formen. In Schokostreuseln oder -splittern wälzen und erneut 1 Stunde kalt stellen.
Sind die Kugeln fest, können sie auch bei Zimmertemperatur gelagert werden.

Bei der Auswahl des Whiskys profitiere ich natürlich von der mehr als umfangreichen Whiskysammlung meines Mitessers, wähle aber meistens für Süßspeisen immer den gleichen, nämlich einen 10jährigen Balvenie, der sich durch eine ausgeprägte Süße und eine leichte Sherrynote auszeichnet - perfekt für Süßspeisen aller Art und der ideale Begleiter für Schokolade. Schade, dass es ihn in dieser Abfüllung nicht mehr gibt - das ist unsere letzte Flasche ;o)

Cioccolatini de castagne - Schoko-Kastanienkugeln mit Rum


Zutaten
400 g geschälte Kastanien
6 EL Zucker
1 EL Kakaopulver
1 kleines Glas Rum
Kakaopulver, zum Bestäuben der fertigen Trüffel Schokostreusel, nach Geschmack


Zubereitung

Die Kastanien kochen und im Mixer pürieren, dann mit Zucker, Kakao und Rum vermengen. Aus der fertigen Masse kleine Kugeln formen und zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen. Die Kugeln dann im Kakao und nach Geschmack noch in Schokoladenstreuseln wälzen.
 

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