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Kartoffeln ~ Pastinaken ~ Maronen

Der Herbst ist so toll! 
Die Temperaturen sind ordentlich und es gibt nach wie vor tolles Gemüse und Obst - was will man da noch mehr? ;o)
Ganz besonders hab ich mich in den letzten Wochen auf meine Lieblingskartoffel- sorten gefreut, die "mein" Kartoffelmann nur in der Saison, bzw. so lange vorrätig hat, wie die Bestände reichen. Danach ist Schluss und es heißt Warten auf die nächste Saison, die gerade erst begonnen hat. 
Jetzt kann ich wieder schwelgen und Vitelotte, Highland Burgundy Red, La Ratte, Blauen Schweden und Bamberger Hörnchen nach Lust und Laune zubereiten.  

Kartoffeln ~ Pastinaken ~ Maronen
Die Anregung für dieses 3-Komponenten-Rezept hab ich in dem großartigen Kochbuch von Hugh Fearnley-Whittingstall Three Good Things* gefunden, das es mittlerweile auch übersetzt als Drei gute Dinge auf dem Teller* gibt.
Ich liebe dieses Kochbuch, weil es einfach umzusetzende Rezepte und Anregungen für jede Jahreszeit bietet, die zumeist sehr schnell zubereitet sind. Ideal für die unkomplizierte Alltagsküche.

Kartoffeln ~ Pastinaken ~ Maronen
Ich hab das Rezept noch um eine Zutat erweitert und ein paar rote Zwiebelstreifen dazugegeben, passt ganz wunderbar und unterstreicht noch die Süße der Maronen.
Ihr könnt natürlich auch noch Karotten oder andere Wurzelgemüse mitgaren und selbstverständlich müssen es keine bunten Kartoffeln sein, sondern es schmeckt jede aromatische Kartoffelsorte.
Wir essen zu diesem Gemüse sehr gerne eine Merguez, das ist eine leicht scharfe Bratwurst aus der nordafrikanischen Küche, die unser Schlachter in ganz wunderbarer Qualität herstellt. Das Gemüse schmeckt aber auch ganz allein schon sehr gut.  

Merguez
Zutaten 
1 kg Kartoffeln nach Wahl (bei mir Vitelotte, Bamberger Hörnchen und Highland Burgundy Red)
4 Pastinaken 
1 Packung Maronen, vakuumiert
2 rote Zwiebeln
einige frische Thymianzweige
Rapsöl
grobes Meersalz
Frisch gemahlener Pfeffer, grob

Zubereitung
Die Kartoffeln sehr gründlich waschen. Je nach Geschmack und Dicke der Schale die Kartoffeln schälen oder nur schrubben. 
Die Pastinaken waschen, schälen und halbieren oder vierteln. Die roten Zwiebeln ebenfalls putzen und achteln. 
Alles auf einem Blech verteilen und mit Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Die Thymianzweige darauf verteilen und alles im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten garen.
In der Zwischenzeit die Maronen grob zerdrücken und über dem Gemüse verteilen.
sobald Kartoffeln und Pastinaken gar sind, herausnehmen und servieren.
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Gemüsesuppe, ganz ohne Schnickschnack...

Der Winter lässt zwar noch etwas auf sich warten, irgendwann steht er aber auf jeden Fall vor der Tür, völlig überraschend versteht sich. Ist ja immer so. Spätestens dann brauchen wir alle ab und zu einen heißen Teller Suppe, vielleicht sogar diese einfache, aber sehr leckere Gemüsesuppe, die ich heute im Angebot habe, die ist nämlich wirklich lecker. 
Generell bin ich ja nicht so ein riesiger Suppenfan, ich hab ein paar wenige Lieblingssuppen, wie die türkische Linsensuppe, das Linsenschaumsüppchen, Hühnersuppe, zu ganz besonderen Gelegenheiten Krabbensuppe und natürlich diese Gemüsesuppe. Insgesamt essen wir aber doch relativ selten Suppe. Vielleicht schaffe ich es in diesem Jahr, meine Suppen- und Eintopfabteilung weiter auszubauen, ein guter Vorsatz für 2014! 

Gemüsesuppe
Eine Gemüsesuppe ist enorm wandelbar, sehr günstig und dazu noch schnell gemacht. Selbst jetzt im Winter, da die Gemüseauswahl nicht ganz so üppig ist wie im Sommer, gibt es immer noch reichlich saisonales Gemüse für eine leckere und zu allem Überfluss auch noch mordsgesunde Suppe. 
Ein unbedingtes Muss sind für mich Kartoffelwürfel, Karotten, Knollensellerie, Pastinaken und auch sehr gerne Kohlrabi, Steckrüben, Fenchel und Kohl - ob Wirsing, Spitz- oder Chinakohl ist mir da ganz egal. Im Sommer dürfen natürlich auch Tomaten nicht fehlen, aber nicht zuviel, es soll ja keine Tomatensuppe werden. 

Damit die Suppe besonders aromatisch wird, gieße ich das Gemüse nicht mit Wasser allein auf, sondern gebe noch eine Flasche hausgemachte Gemüsebrühe dazu. Das Gemüse laugt dann nicht so aus und der Sud wird besonders kräftig und aromatisch. 

No Knead BreadWer mag, bzw. möchte, kann natürlich auch noch ein Würstchen dazu essen oder Kochwürste oder Speck kleinschnibbeln und dazu- geben - ich mag die vegetarische, bzw. sogar vegane Variante aber lieber. Bei uns gibt's daher meist eine Scheibe Brot oder ein Brötchen dazu. 

Durch die Zugabe von Nudeln wird aus der einfachen Gemüsesuppe im Handumdrehen eine winterliche Minestrone, außerdem kann man sie natürlich noch durch vorgekochte (aber bitte selbst eingeweichte und vorgekochte) Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Bohnen pimpen.  

Gemüsesuppenansatz
Die Kartoffelwürfel koche ich immer extra, gieße sie ab und füge die Kartoffelwürfel am Ende der Garzeit zu der fertigen Suppe. Ich bilde mir ein, dass der Sud dadurch klarer bleibt und nicht so stark eindickt, das mag ich nämlich gar nicht. 

Als Getränk gibt's bei uns dazu gerne einen meiner frischgepressten Lieblingssäfte, bestehend aus Äpfeln, Karotten, Rote Beete, Orangen, einem Schuss Sanddornsaft und Leindotter- oder Weizengrasöl. Danach könnt Ihr der nächsten Erkältung ne lange Nase zeigen, die kann Euch sicher nix mehr anhaben :o)

Gemüsesuppe
Zutaten 
gemischtes Gemüse der Saison (Kartoffeln, Karotten, Knollensellerie, Steckrübe, Pastinake, Kohlrabi, Chinakohl, Wirsing, Spitzkohl, etc.)
Rapsöl zum Anschwitzen
Gemüsebrühe und Wasser 1:2
Salz und Pfeffer
frisch gehackte Petersilie nach Geschmack 

Zubereitung
Das Gemüse waschen, schälen und würfeln oder in Scheiben schneiden. 
Die Kartoffelwürfel in einem kleinen Topf in Salzwasser gar kochen. Das restliche Gemüse in einem Topf in Rapsöl anschwitzen und mit der Brühe und Wasser ablöschen. Etwas salzen, zum Kochen bringen, dann bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Kohl erst kurz vor Ende der Garzeit dazugeben. Die Kartoffelwürfel ebenfalls zu der fertigen Suppe geben. 
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Frittata mit ofengerösteten Wurzelgemüsen

Es ist wie in jedem Jahr, eigentlich nehme ich mir vor, keine gute Vorsätze für das bevorstehende Jahr zu fassen (in sich ja schon ein Widerspruch), insgeheim mache ich es dann doch, nur um binnen kürzester Zeit doch wieder davon abzukommen - immer das Gleiche...
Einer meiner diesjährigen heimlichen Vorsätze ist, noch saisonaler und wenn möglich regionaler als ich es eh schon getan habe, einzukaufen und zu kochen. Und, und nu wird's ganz kompliziert, das auch noch entsprechend zu bloggen, denn das ist die eigentliche Schwierigkeit ;o)
Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an meinen kleinen Erdbeermarathon im letzten Jahr, damals musste ich die Rezepte im Akkord hier im Blog veröffentlichen, damit sie überhaupt noch eine Chance hatten, nachgekocht zu werden. 

Das heutige Rezept hat aus genau diesem Grund fast ein Jahr geduldig seine Runden in der Warteschleife gedreht und auf seinen großen Auftritt gewartet. Natürlich kann man diese Frittata auch im Sommer zubereiten, wirklich interessant ist sie aber besonders jetzt, da die Auswahl an frischen Gemüsen nicht so überwältigend ist wie in der warmen Jahreszeit. Bei der Auswahl der Gemüse könnt Ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen und sie ganz nach Geschmack kombinieren. 
Es fehlt dann nur noch eine ganz einfach Joghurtsauce, eine große Portion Feldsalat und eine leckere, gesunde und dazu noch vegetarische Mahlzeit ist fertig. Falls etwas übrig bleibt umso besser, dann habt Ihr direkt noch eine Portion für den nächsten Tag, aufgewärmt oder auch kalt schmeckt diese Frittata nämlich nochmal so gut. 

Zutaten 
600 g Wurzelgemüse (Rote Beete, Ringelbeete, Pastinaken, bunte Möhren, Lauch, rote Zwiebeln, Petersilienwurzel, Süßkartoffeln - was grad Saison hat und vorrätig ist)
Rapsöl
8 große Eier 
2 Frühlingszwiebeln
1 kleines Bund glatte Petersilie 
1 EL frischer Thymian, fein gehackt
Salz, Pfeffer und frisch gemahlene Muskatnuss
ca. 50 g Nordländer, frisch gerieben (oder ein anderer würziger Hartkäse) 

Zubereitung
Die Gemüse waschen putzen und je nach Sorte in Würfel oder Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit Salz, Pfeffer und Thymian bestreuen und etwas Öl darübergeben. Bei 180°C für ca. 40 Minuten backen, bis die Gemüse gar sind.
In der Zwischenzeit die Eier mit dem confierten Knoblauch verkleppern. Die Eier mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, fein gehackte Petersilie und Thymian dazugeben und verrühren. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Die im Ofen gegarten Gemüse in eine Auflaufform geben und mit den Fühlingszwiebel-ringen vermischen. Die Eier darüber gießen und mit frisch geriebenem Käse bestreuen. 
Erneut für ca. 20 Minuten in den Backofen schieben und backen, bis die Eimasse vollständig gestockt ist (hängt von der Höhe der Form ab). 
Sobald die Eier gestockt sind, den Grill zuschalten und die Frittata knusprig überbacken. 
In der Zwischenzeit aus Joghurt, confiertem Knoblauch, Salz und Piment d'Espelette eine Joghurtsauce anrühren. Den Salat waschen und mit einem leckeren Salatdressing anrichten. 
Die Frittata in Scheiben schneiden und mit Salat und Joghurtsauce servieren.
Quelle: River Cottage Everyday Veg - Hugh Fearnley-Whittingstall

Hausgemachte Kartoffel- und Gemüsechips

Chips oder Schokolade? Salzstangen oder Gummibärchen? Ne Handvoll Flips oder doch lieber ein Pralinchen? Kurz gesagt, Süßes oder Saures Salziges?
Für mich ist die Entscheidung ganz einfach, salzig, eindeutig salzig! Chips, Flips, Salzstangen und -Brezel, salziges Popcorn - dafür lass ich jede Schokolade stehen und das Schlimme ist, ich kann nicht aufhören. Einmal eine Tüte Chips aufgemacht, MUSS die leer geknabbert werden. Aufmachen, n büschen was rausknabbern und dann für später wieder zurück ins Regal geht gar nicht, schaff ich nicht. 
Am liebsten mag ich Tyrell oder Kettle Chips oder, aber die Tüten sind eindeutig viel zu klein, Walkers. Am liebsten die gesalzenen ohne viel Schischi. Für meinen Mitesser müssen es allen Ernstes immer diese gruseligen Essig-Chips sein, mir wird schon ganz anders, wenn er die Tüte aufmacht... Naja, wer leckere Fritten in Malt Vinegar ertränkt... ;o)
Seit einer Weile gibt es ja auch diese leckeren Vegetable Chips, irre teuer, aber auch verdammt lecker. 
Da ich eh noch eine Flasche Öl vom Backfisch rumstehen hatte, hab ich jetzt einfach mal selbst Chips hergestellt und weil einfache Kartoffelchips ja langweilig sind, gab es Kartoffel- und Gemüse-Chips deluxe.  

Fast Food, also schnell gemacht sind hausgemachte Chips nicht wirklich, das Salzen um den Gemüsescheiben das Wasser zu entziehen und auch das anschließende Frittieren dauert schon ne ganze Weile, denn je nachdem wie groß der Topf ist in dem Ihr frittiert (ich frittiere immer im Topf, da ich keine Fritteuse habe), kann immer nur eine Handvoll Kartoffel- oder Gemüsechips auf einmal frittiert werden, sonst sprudelt das heiße Öl über und da sollte man tunlichst vorsichtig sein (s. Fettbrand). 

Hausgemachte Chips sind also sicher nichts für den wöchentlichen Tatortabend, sondern eher etwas für besondere Gelegenheiten oder auch als Topping für Suppen, etc.
Ihr braucht für hausgemachte Chips auf jeden Fall einen Hobel*, mit dem Ihr die Kartoffeln und das Gemüse in superdünne Scheiben schneiden könnt - je dünner die Scheiben sind, desto kürzer müssen die Chips frittiert werden, das ist besonders bei Gemüse wie Rote Beete wichtig, die braucht nämlich eh länger als eine Kartoffel. 

Ich hab neben Kartoffeln noch Rote und Ringelbeete, Pastinaken, Süßkartoffeln, Petersilienwurzeln und Karotten ausprobiert und war besonders von den Pastinaken und Beete-Chips begeistert. Die Pastinaken bekommen eine ganz wunderbar würzige-süße Note - lecker. Ringelbeete-Chips schmecken nicht nur lecker, sie sehen durch das Ringelmuster auch noch besonders schick aus.

Zutaten
Kartoffeln (gerne Blaue Schweden, Vitelotte, Blaue Elise oder Highland Red Burgundy), Rote und Ringelbeete, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Süßkartoffeln, Karotten, etc.
Salz
Fleur de Sel, frisch gemahlener Pfeffer und Gewürze nach Geschmack

Raps- oder ein anderes neutrales Öl zum Frittieren

Zubereitung
Die Kartoffeln oder Gemüse waschen und je nach Sorte und Vorliebe schälen oder nur gründlich schrubben. Mit einem Hobel in sehr feine Scheiben hobeln und die Scheiben leicht salzen. Ca. 30 Minten lang stehen lassen, den Gemüsescheiben wird so das Wasser entzogen. 
Öl in einem Topf oder einer Fritteuse erhitzen. Das Öl ist heiß genug, sobald Bläschen an einem hineingehaltenen Holzstäbchen aufsteigen. 
Die Gemüsescheiben mit einem Küchenpapier abtupfen und portionsweise in das Öl geben. Solange frittieren, bis das Öl nicht mehr sprudelt und die Scheiben goldbraun sind. Mit einer Schaumkelle aus dem Öl nehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und nach Geschmack würzen.  
*=Afilliate-Link

Kürbis-Pastinakensuppe mit knusprigen Brotsticks

Eine meiner absoluten Lieblingssuppen und gerade bei den Temperaturen immer wieder gern gemacht.
Ich wecke mir immer einen Teil der fertigen Suppe ein, so hab ich in der Woche auch abends schnell mal ein selbstgemachtes Süppchen



Zutaten
250 g Kürbis
250 g Pastinaken
250 g Möhren

1 Zwiebel

Distelöl zum Andünsten
Pfeffer und Salz
1 EL Zitronensaft
Gemüsebrühepulver (selbstgemacht)
Wasser

Zubereitung
Das Öl einem großen Topf erwärmen, Zwiebel darin andünsten. Vorbereitete Möhren, Pastinaken und Kürbis hinzugeben, mit Wasser aufgießen und 3 EL Brühpulver zufügen. Bei mittlerer Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Mixstab pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen und Zitronensaft hinzufügen.

Nachgekocht: Winterwurzelsuppe mit Thymianmaronen von Deichrunner

Fremdkochen im Winter

Eigentlich sollte es sie ja schon gestern geben, aber es hatte nicht sollen sein und so hab ich das heute flugs nachgeholt. Seit Eva
diese Suppe in ihrem Blog vorgestellt hatte, brannte ich quasi darauf, sie nachzukochen.
Die Mengenangaben habe ich recht frei ausgelegt, es wurde halt soviel geschnibbelt, wie vorhanden war. Aus den Petersilienwurzeln wurden Pastinaken, aus der Sahne Milch und die Maronen hab ich nur in der Pfanne angeröstet, leicht karamelisiert und mit etwas frischem Thymian und Pfeffer gewürzt.
Passiert habe ich die Suppe nicht, das war gar nicht notwendig, da sie auch so sehr samtig und cremig war und nach dem Pürieren nichts mehr zum Passieren übrig geblieben ist ;o)




Als Beilage gab es auch bei mir ein Pastinaken-Cheddar-Brot, aber in der Hefe-Version - ebenfalls sehr lecker.


Fazit: Ich bin ja sowieso ein großer Pastinaken-Fan und fand die Kombination mit den anderen Wurzeln und besonders den Maronen einfach grandios. Diese Suppe wird es in Zukunft noch sehr oft geben - vielen Dank Eva für die tolle Anregung!
 

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