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Meine perfekte Käsesauce für Pasta

Mein Soulfood Nr. 1 ist Kartoffelbrei. Das liegt nicht nur am Geschmack, sondern auch daran, dass es das Erste war, was ich nach meiner Chemo überhaupt zu mir nehmen konnte. Mir wurde damals zwar gesagt, ich solle in dieser Zeit möglichst nichts essen, was ich besonders gerne mag, weil die Giftbrühe und ihre Neben-wirkungen evtl. dafür sorgen können, dass der Appetit auf diese Gerichte nachhaltig beeinträchtigt wird, aber nachdem ich direkt nach meinem ersten Giftcocktail Kartoffelbrei gegessen und wunderbar vertragen habe, war es DAS Essen, das ich nach jedem Durchgang zubereitet habe. Seitdem gibt es immer, wenn ich etwas ganz Besonderes brauche Kartoffelbrei :o)

Casareccia mit Käsesauce
Flasche: Soulbottles, Glas: Butlers
Während mein "besonderes Essen" also Kartoffelbrei ist, ist es für meinen Mann glaube ich Pasta mit dieser Käsesauce, denn die kann/soll/muss ich immer nach langen, nervigen und anstrengenden Arbeitstagen, bei schlechtem Wetter oder ebensolcher Laune machen. Ich sag da natürlich nicht Nein, denn Pasta ist per se schonmal lecker und eine gute Käsesauce toppt das Ganze noch. 
Richtig perfekt wird die Sauce erst, seit ich den Thermomaten, auch bekannt als Thermomix, habe. Natürlich kann man die Sauce auch in einem Topf kochen und dann pürieren, es ist aber schon sehr verlockend, einfach alles in den Topf zu schmeißen und sich dann nicht mehr weiter drum kümmern zu müssen. Gerade an doofen Tagen weiß ich den Thermomix das besonders zu schätzen. Durch das anschließende Aufmixen wird sie wunderbar cremig, ein Traum sag ich Euch!

Meine bevorzugten Käsesorten für diese Sauce hab ich im Rezept aufgeführt, die konkrete Angabe ist aber eher für mich gedacht (sonst vergess ich wieder, welchen Käse ich da verwendet hab) oder für die unter Euch, die die Sauce tatsächlich 1:1 nachbauen möchten. Alle, die meine Rezepte eher als Anregung denn als starre Vorgabe sehen, verwenden einfach einen kräftigen Bergkäse oder einen anderen festen Schnittkäse, der Euch besonders gut schmeckt. Er darf ruhig ein wenig Bumms haben.

Schwarzseekäse

Zutaten
300 g Comté oder Schwarzseekäse
1/2 Zwiebel
40 g Butter
40 g Mehl
100 g Weißwein (bei mir Grauburgunder von Diehl*)
400 ml Milch
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
1/4 TL Piment d'Espelette*

Zubereitung im Thermomix
Die Rinde des Käses entfernen und grob in Stücke schneiden. In den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern. Den Käse in eine Schüssel umfüllen und beiseite stellen.
Die Zwiebel schälen und halbieren. In den Mixtopf geben und 3 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern, dann mit dem Spatel nach unten schieben. Die Butter zufügen und 3 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 anschwitzen. Das Mehl ebenfalls dazugeben und weitere 3 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 anschwitzen. Weißwein und Milch zufügen und 7 Minuten bei 90°C auf Stufe 4 garen. In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen. 
Den Käse zur Sauce geben und 4 Minuten bei 90°C auf Stufe 3 schmelzen lassen, dann die Sauce mit Salz (sparsam, da der Käse ebenfalls Salz mitbringt), Pfeffer, Muskat-nuss und etwas Piment d'Espelette würzen
Die Pasta abgießen, auf Teller verteilen und die Sauce dazu reichen. Die Saucen-menge ist ausreichend für 500 g Pasta.

Zubereitung ohne Thermomix
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Das Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren, so dass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Kurz weiter Anschwitzen, dann den Wein und kalte Milch dazugeben und kräftig Rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Pasta kochen und den Käse reiben. 
Den Käse zu der Béchamel geben und verrühren bis eine cremige Sauce entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette und Muskatnuss würzen. 
Je nach Geschmack so servieren oder in einen Blender umfüllen und kräftig pürieren, bis eine glatte Sauce entstanden und die Zwiebelstückchen verschwunden sind.
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Fusilli mit Bratwurstbällchen-Sahnesauce

Eine meiner Geheimwaffen für ein superschnelles und unwahrscheinlich leckeres Soulfood sind die ungebrühten Imbissbratwürste von meinem Schlachter. Ihr kennt sie ja bereits von meinem Hotdog von letzter Woche, heute zeige ich Euch mal, was man noch damit anstellen kann - und mit eigentlich jeder anderen ungebrühten feinen Bratwurst.

Gleichzeitig führe ich heute offiziell meine neuen alten Teller ein, denn ich habe neulich bei Ebay einen absoluten Glückstreffer gelandet und die passenden Teller zu meiner alten Terrine, Fleischplatte, Saucenterrine und Beilagenschüssel gefunden. Ab sofort werdet Ihr dieses Geschirr also noch öfter sehen, denn ich habe 11 Suppen- und 6 Essteller erstanden. Hach, ich könnte immer noch jubeln vor Freude. Nun fehlen mir nur noch Kuchenteller, Kaffeetassen und ein Zuckerdöschen und ich bin eigentlich komplett. Ich hoffe, Euch gefällt das Geschirr auch so gut wie mir, ich liebe, liebe, liebe es!

Fusilli mit Hackbällchen-Sahnesauce
Apropos Bratwurstbällchen - der Name allein schon, klingt das nicht toll? Braaat- wurstbällchen... Hach!
Ich liebe diese Bällchen unheimlich, denn sie schmecken soooviel besser als Hack- bällchen. Durch das Cuttern der Brätmasse werden die Bällchen ganz besonders zart und saftig. Sie vertragen es problemlos, auch mal ein paar Minuten mitgeschmort werden und geben der Sauce natürlich noch einen ganz wunderbaren Geschmack. 
Wir sind ja sowieso ganz große Bratwurstfans, diese Bällchen vergrößern unsere Leidenschaft aber nochmal um ein Vielfaches.

Casarecce mit Hackbällchen-Sahnesauce
Diese Sauce ist eine unserer Lieblingssaucen. Schnell gemacht, cremig, angenehmes Paprikaaroma. Genau das, was man nach einem langen Arbeitstag braucht. Dazu eine gute Pasta, in der sich die Sauce so richtig sammeln kann (in diesem Fall ganz oben Fusilli giganti und darunter in der Terrine Casarecce). 
Ich denke, dass mit dieser Sauce auch jeder Gast absolut zufrieden, bzw. durch und durch glücklich wäre. Wenn Ihr also mal Besuch bekommt, aber keinen allzu großen Aufwand betreiben möchtet, denkt an dieses Pastagericht.

Ungebrühte Bratwürste für Bratwurstbällchen
Leider funktioniert es nicht ganz so gut, bereits eingefrorene Bratwürste zu verwenden, weil sich daraus nicht mehr so schöne Bällchen formen lassen. Die Bratwürste sind dann insgesamt etwas fester und die Bällchen nach dem Braten auch trockener. Wenn Ihr also ungebrühte Bratwürste bekommt, verarbeitet die gleich frisch, die Sauce ist eh so lecker, dass Ihr das nicht auf die lange Bank schieben solltet.

Bratwurstbällchen
Zutaten 
4 ungebrühte feine Bratwürste (bei mir die "Imbissbratwurst" der Demeter-Metzgerei Dreymann)
Butterschmalz zum Anschwitzen
50 ml Weißwein
300 ml Sahne
200 ml Milch 
2 TL Fenchelsaat, fein gemörsert
1/4 TL Lemon Myrtle*
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL glatte Petersilie, fein gehackt 
400 g Fusilli giganti oder Casarecce

Zubereitung
Die Bratwurstdärme längs aufschneiden, das Brät rausdrücken und kleine Bällchen daraus formen. 
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin bei starker Hitze von allen Seiten anbraten. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Sahne und Milch dazugeben, mit Fenchel, Paprikapulver, Lemon Myrtle, Piment d'Espelette, Paprikaflocken, Salz und Pfeffer würzen und einige Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. 
Die in der Zwischenzeit al dente gekochte Pasta abgießen und tropfnass zu der Fleischbällchensauce geben. Nach Geschmack mit gehackter Petersilie durch- schwenken und servieren.
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Kürbisspätzle | Kürbisknöpfle

Spätzle habe ich schon sehr oft gemacht, immer mit meinem großartigen Spätzle-Schwob*, mit dem ich auch sehr gerne Kartoffeln durchdrücke. Langsam aber sicher hat mich aber die Form der Spätzle "gelangweilt" und ich habe mich in der letzten Zeit immer öfter dabei ertappt, wie ich den kleinen dicken Vettern der Spätzle, den Knöpfle, hinterhergeguckt habe. 
Da meine Spätzlepresse natürlich keine Knöpfle kann, hab ich mir kurzerhand noch ein ganz günstiges Spätzlesieb* bestellt, das deutlich größere Löcher als die Presse hat und dadurch auch dickere Knöpfle produziert. Ganz einfach und simpel, nur der mitgelieferte Spatel ist ein wenig knapp bemessen, bzw. sehr billig verarbeitet und n büschen dünn. Ich behelfe mir hier mit meinem Gemüsewürfel-Transportierer-Teigkarten-Ersatz-und-jetzt-auch-Kürbisknöpfle-Spatel-Dingens*, das ich mal von meiner Mama bekommen habe und seitdem sehr rege nutze. 
Ich transportiere damit Zwiebel- und Gemüsewürfel oder Kräuter vom Schneidbrett zum Topf oder der Pfanne, kratze das Schneidbrett wieder sauber, verwende es als Teigkarte, also zum Portionieren von Brötchenteig und jetzt eben auch zum Durchdrücken des Knöpfleteiges.

Kürbisspätzle | Kürbisknöpfle
Die Kürbisknöpfle haben durch das verwendete Kürbispüree eine unglaublich satte gelbe Farbe und bringen besonders in der dunklen Jahreszeit die Sonne auf den Teller. Da sie im Vergleich zu einem normalen Knöpfle-/Spätzlerezept nur halb soviel Eier beinhalten, sind sie zudem auch noch ein wenig leichter - ist ja auch nicht ganz verkehrt. 
Ich werde mir jetzt noch, nur für die Knöpfle, ein paar weitere Gläser Kürbispüree einwecken, damit ich auch zwischendurch spontan Kürbisköpfle oder -spätzle machen kann. Mir gefallen die wirklich ausgesprochen gut und bannich lecker waren sie außerdem auch noch!

Kürbisknöpfle in the Making
Zubereitet habe ich den Teig diesmal im Thermomix. Bisher habe ich solche, also auch Waffel- und Pfannkuchenteige, immer mit der Küchenmaschine gemacht, aber dies war sozusagen der Thermomix-Knöpfleteig-Test. 
Ich bin bei neuen Rezepten im Thermomix nach wie vor sehr skeptisch, weil ich immer denke, dass er durch diese Schneidmesser keinen fluffigen Teig zustande bekommt, wurde aber mal wieder eines Besseren belehrt. Der Teig war superlocker und die Knöpfle anschließend wunderbar fluffig-leicht. 
Selbstverständlich könnt Ihr den Teig genauso mit der Küchenmaschine, dem Mixer oder komplett mit einem Holzlöffel verrühren, das kommt ganz auf Eure Ausstattung an. Ich möchte Euch aber auch immer die Erfahrungen, die ich mit meinen Geräten mache, vermitteln und daher erwähne ich, womit ich die Rezepte umsetze. Genau wie aber auch die Rezepturen auch frei abwandelbar sind, ist natürlich auch die Zubereitung in den meisten Fällen nicht von einem speziellen Gerät abhängig und wenn, dann schreib ich das natürlich dazu.

Kürbisknöpfle im Topf
Zutaten
400 g doppelgriffiges Mehl (Instantmehl)
4 Eier
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
eine Prise frisch gemahlene Muskatnuss

Zubereitung
Alle Zutaten mit einem Mixer zu einem glatten Teig verrühren, dann mit einem Holzlöffel so lange schlagen, bis sich Blasen bilden. Für eine halbe Stunde ruhen lassen

Zubereitung im Thermomix
Alle Zutaten in den Thermomix geben, dabei mit den flüssigen beginnen und das Mehl als letztes, dann wird alles besser eingezogen. Für 2 1/2 Minuten auf der Teigstufe mixen lassen, zwischendurch einmal den Teig vom Rand nach unten schieben. 
Den fertigen Teig für eine halbe Stunde ruhen lassen.

Kochen
Salzwasser in einem Topf zum Sieden bringen. Für Spätzle den Teig portionsweise in eine Spätzlepresse füllen und solange sieden lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Noch kurz warten, dann mit einer Schaumkelle herausnehmen und servieren. 

Für Knöpfle den Teig portionsweise auf ein Knöpflesieb geben und mit einem Spatel durchstreichen. Auch hier sieden lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Noch kurz warten, dann mit einer Schaumkelle herausnehmen.
Übriggebliebene Knöpfle schmecken aufgebraten am nächsten Tag auch ganz wunderbar!
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One-Pot Pasta | Pastasotto mit Maronen und Comté

Eines der am meisten diskutierten Rezepte des vergangenen Jahres war sicher die berühmt berüchtigte One-Pot Pasta. Berüchtigt vor allem deshalb, weil sie unter anderem bei Facebook Anlass für besonders hitzige und leider auch wenig konstruktive Diskussionen war. 
Das Originalrezept, bzw. eine der prominentesten Rezeptquellen ist wohl Martha Stewart. Spaghetti, Kirschtomaten, rohe Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum und Gewürze werden in einen Topf gegeben. Das Wasser kommt dazu und dann wird alles gekocht, bis die Spaghetti gar und das Wasser größtenteils verkocht ist. Auf Tellern anrichten, Parmesan drüber und servieren. 

Ich geb's zu, mich reißt dieses Rezept natürlich auch nicht vom Hocker und ich würde es so auf keinen Fall zubereiten, da die Grundidee aber alles andere als neu ist, kann man auch daraus ein leckeres und sehr wandelbares Gericht machen. 

One-Pot Pasta | Pastasotto mit Maronen und Comté
Meine Änderungen
  • Weg mit den Spaghetti! Ich verstehe nicht, weshalb für dieses Gericht unbedingt Spaghetti verwendet werden, eine kurze Pasta finde ich sehr viel passender. Es muss natürlich keine Fregola sein, Risoni, Orecchiette oder auch Penne, etc. können genauso gut verwendet werden. 
  • Wasser? Brühe! Man bereitet doch auch kein Risotto mit Wasser, Brühe bringt viel mehr Geschmack ans Gericht!
  • Schade um die Kirschtomaten! Wenn es eine Tomatenvariante werden soll, würde ich lieber einen Teil des Wassers der Brühe durch Tomatensaft oder passierte Tomaten ersetzen. Bringt im Endeffekt mehr Geschmack und es bleiben keine störenden Tomatenhäutchen und -reste übrig. Als Basis eignet sich dieses Tomatenrisotto-Rezept hervorragend. 
  • Die Zwiebeln anschwitzen! Dauert max. 2 Minuten, schmeckt aber deutlich besser. 
Der Saisonalität wegen hab ich natürlich keine Kirschtomaten verwendet, sondern Maronen, n büschen Thymian und da im Kühlschrank noch ein kleiner Rest Comté rumlag, ist der auch noch aufgebraucht worden. 

Im Endeffekt ist das Resultat natürlich nix anderes als ein Pastasotto, aber das ist die klassische One-Pot Pasta auch, nur halt nicht so wirklich stimmig. 
Wer die ursprüngliche One-Pot Pasta mag, wunderbar - finde ich absolut nichts Verwerfliches dran. Ich selbst würde mir aber lieber ein Käsebrot schmieren oder gleich ein Pastasotto zubereiten ;o)

Fregola
Zutaten
200 g Maronen, vakuumiert

1 Schalotte 
Rapsöl zum Anschwitzen
ca. 1 Liter Gemüsebrühe   
3 Zweige frischer Thymian 
300 g Fregola (oder eine andere Pasta Corta)
Salz und Pfeffer
50 g Comté oder ein würziger Hartkäse

Zubereitung 
Die  Maronen grob hacken und zusammen mit der fein gewürfelten Schalotte und den Knoblauchzehen anschwitzen. 
Mit 750 ml Brühe ablöschen und aufkochen lassen. Die Pasta und die Thymianzweige dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und je nach Pasta unter gelegentlichem Rühren al dente kochen. Evtl. ist noch etwas mehr Brühe notwendig. 
Den Käse reiben und unter die fertige Pasta mischen.

Geriebene Suppennudeln

Je kühler und kälter die Tage werden, desto öfter kommt bei uns ein Teller Suppe auf den Tisch, besonders gerne Hühnersuppe. Die ist zwar bewiesenermaßen keine Wunderwaffe gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit, schmeckt aber großartig und wärmt - das genügt oft schon, um schnell wieder gesund zu werden oder es sich einfach gut gehen zu lassen. 
Der Gatte mag sehr gerne Eierstich in seiner Suppe, ich bevorzuge aber die reine Nudelvariante, entweder Sternchennudeln oder aber diese geriebenen. 

Die selbstgemachten geriebenen Nudeln sind herzhafter und haben mehr Biss als die gekauften Sternchennudeln, außerdem haben sie den Vorteil, dass man, auch wenn im Nudelregal gähnende Leere herrscht, trotzdem in Windeseile tolle Suppennudeln auf den Tisch zaubern kann und dafür außer einer Reibe überhaupt kein spezielles Equipment benötigt. 

Hühnersuppe mit geriebenen Nudeln
Für diese Suppennudeln bereite ich einen ganz normalen Standardnudelteig zu, das ist bei mir ein eihaltiger, kann aber natürlich auch ein reiner Hartweizenteig sein. 
Beim Kneten des Nudelteiges müsst Ihr, auch wenn gerne das Gegenteil behauptet wird, nicht stundenlang kneten bis ein glatter Teig entsteht, sondern es genügt schon die Zutaten zu einem groben Teig zu verkneten und dann erstmal in Folie oder einen Gefrierbeutel verpackt, bei Zimmertemperatur ruhen zu lassen. Schon innerhalb von 30 Minuten wird der Teig viel weicher und geschmeidiger und lässt sich dann mit weit weniger körperlichem Aufwand ganz rasch zu einem glatten Teig verkneten. 

Zum Reiben der Nudeln verwende ich immer eine Röstireibe von Börner*, die ich mir vor einigen Jahren auf dem Wochenmarkt gekauft habe, als ich noch keine so ausgeprägte Plastik-Aversion entwickelt hatte. 
Die Reibe ist, dafür, dass sie komplett aus Plastik besteht, erstaunlich scharf. So scharf, dass ich mir damit in der Vergangenheit schon heftigere Verletzungen zugefügt habe, als mit meiner heißgeliebten Vierkant-Microplane-Reibe - wenn man nicht aufpasst ist da ganz schnell die Fingerkuppe weg... 
Ihr könnt natürlich jede andere Reibe, die Ihr auf den Topf auflegen könnt und die einigermaßen große Löcher hat, verwenden oder es auch mit einer feineren Reibe versuchen, macht das einfach abhängig von eurem persönlichen Geschmack.  

Geriebene Nudeln
Zutaten 
300 g Mehl, Type 405
3 Eier 
eine gute Prise Salz 
ein Schluck neutrales Öl

Zubereitung
Die Eier in eine Schüssel geben und mit dem Salz verkleppern. Einige Minuten stehen lassen, dann das Mehl und das Öl dazugeben und alles zu einem groben Teig verkneten. In einen Gefrierbeutel geben und mind. 30 Minuten ruhen lassen, dann nochmals durchkneten, so dass ein glatter, elastischer Teig entsteht. 
Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen, den Nudelteig halbieren und mit einer groben Röstireibe direkt in das kochende Wasser reiben. 
Die Nudeln al dente kochen, dann mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser heben und direkt in die vorbereitete Suppe geben. 
 

Fruchtiger Nudelsalat mit Curry-Sauce

Kennt Ihr das? Rezepte von Mama schmecken, wenn man sie selbst macht, nie so wie zuhause - kannste machen, was Du willst. Irgendwas fehlt immer...
Für mich ist eines dieser Rezepte der Nudelsalat, den meine Mama vor ca. 20 Jahren zusammengebastelt hat und seitdem immer und immer wieder machen musste. Anfangs stand sie jedes Mal wieder vor dem Problem, dass sie nicht mehr wusste was da alles reingehörte (so is das nämlich, wenn man sich NIE aufschreibt, was man da in der Küche veranstaltet - kleiner Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Mama), dann hat sie es aber tatsächlich irgendwann mal geschafft, die Zutaten aufzuschreiben. Theoretisch stand damit einem Nachbau also nix mehr im Wege und als ich von zuhause ausgezogen bin, war dieser Salat eines der ersten Mama-Gerichte, das ich nachgebastelt hab. 
Das Resultat war gruselig, einfach nur gruselig. Obwohl ich mich ans Rezept gehalten hatte (wahrscheinlich hab ich doch irgendwas falsch gemacht, ich bin aber immer noch der festen Überzeugung, alles richtig gemacht zu haben), war der Salat trocken, fad und irgendwie bitter. 
Es hat dann tatsächlich nochmal 11 Jahre gedauert, bis ich diesen Salat so nachgebastelt hatte, dass er wieder richtig gut schmeckte. Lag natürlich auch daran, dass die Entwicklung meiner allerliebsten Lieblings-Currysauce so lange brauchte. 
Jetzt, da ich diese wahrscheinlich, ach was sach ich, g a r a n t i e r t leckerste aller Currysaucen erfunden habe, ja jetzt stimmt auch der Salat und ist damit natürlich auch zwangsläufig der leckerste aller Nudelsalate - versteht sich von selbst, oder? ;o)

Heute teile ich also mal wieder nicht nur ein daher gelaufenes Wald- und Wiesenrezept mit Euch, sondern ein supergeheimes Geheimrezept - ein abgewandelt und weiterentwickeltes Familienrezept, unseren Lieblingsnudelsalat!
Ich wünsche guten Appetit ;o)
 
Zutaten
500 g Penne rigate oder Farfalle  

3 rote Paprika 
2 hartgekochte Eier
2 säuerliche Äpfel (Wellant, Topaz, ...)

 
Dressing 
300 ml Mayonnaise:
  • 120 ml Milch
  • 250 ml Rapsöl
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft
  • 1 TL grober Senf
200 ml türkischer Joghurt
1 TL Kurkuma
5 gehäufte TL Curry, englisch
100 ml Hot Mango Sauce*(Tiptree)
1 Bund glatte Petersilie, fein gehackt

Zubereitung
Die Eier nach Anleitung hart kochen, kalt abschrecken. Nudeln al dente kochen. 
In der Zwischenzeit aus der Milch, Rapsöl, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Senf eine cremige Mayonnaise herstellen. Mit den restlichen Saucenzutaten in einer großen Salatschüssel vermengen. 
Gemüse und Äpfel putzen und würfeln, die Eier ebenfalls würfeln. Alles zu den Nudeln und dem Dressing geben und gut umrühren. 
Die Petersilie fein hacken und ebenfalls unterrühren. Etwas ziehen lassen. 
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Nudelsalat mit Avocadocreme

Zwischen all den Keksen der letzten Zeit gibt's heut ausnahmsweise eine herzhafte Kleinigkeit - nix Großes oder Aufwendiges, nur einen einfachen Salat, der sich aber prima abwandeln und an den Inhalt Eures Gemüsefaches anpassen lässt.
Das Besondere an diesem Salat, sofern das bei nem einfachen Nudelsalat überhaupt möglich ist, ist das Dressing, bzw. die Sauce, die nicht aus Sahne, Crème fraîche oder Mayo besteht, sondern in der Hauptsache aus Avocado, reifer Avocado. Wunderbar buttrig nussiger Hass-Avocado.
Sucht Euch für diese Sauce eine richtig schöne Avocado raus und wenn Ihr sie bekommt, nehmt unbedingt eine Hass-Avocado, die ist um Längen aromatischer als die sonst meist angebotenen Sorten.

Der Fettgehalt des Salates ist sicher ähnlich wie ein mit Mayo angemachter, er schmeckt aber nicht nur leckerer (find ich zumindest), sondern ist auch ungleich gesünder und wenn Ihr nur eine kleine Salatportion machen möchtet, nehmt einfach einen Teil der pürierten Avocado/Joghurtcreme beiseite und schon habt Ihr ne prima Gesichtsmaske ;o)
So lecker dieser Salat auch ist, einen Nachteil hat er. Er lässt sich nicht lagern und darf auch nicht lang durchziehen, sondern muss wirklich sehr fix aufgegessen werden, da die Sauce sonst unansehnlich grau wird und irgendwann auch die Pasta, die die Sauce ja mit der Zeit aufsaugt, aussieht wie kleine Betonstückchen.
Ich sprech da aus Erfahrung ;O)

Zutaten
1 reife Hass-Avocado
ca. 100 g Joghurt 
1/2 rote Zwiebel
1 Tomate
1 Paprikaschote 
1 Bund Schnittlauch 
Piment d'Espelette oder ein anderes Chilipulver
150 g Farfalle oder andere Pasta corta nach Wahl

Zubereitung
Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen, abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken. 
Die Tomaten vierteln, entkernen und in Würfel schneiden, die Paprika putzen und würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls in Würfel schneiden.
Das Fruchtfleisch der Avocado mit dem Joghurt pürieren. Je nachdem, wie flüssig der Joghurt ist, kann etwas mehr oder weniger notwendig sein, um eine dickflüssige Sauce zu erhalten. Das Fruchtfleisch von der Salzzitrone entfernen und ausschließlich die Schale in sehr feine Würfel schneiden. Zur Avocadosauce geben und mit Piment d'Espelette und Salz würfeln. 
Die abgekühlte Pasta mit den Gemüsewürfeln in eine Schüssel geben und verrühren. Die Avocadocreme darüber geben, den Großteil des in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauchs zufügen und alles miteinander verrühren. 
Mit dem restlichen Schnittlauch und etwas aromatisiertem Salz bestreut sofort servieren.

Gnocchetti sardi al ragù di salsiccia - Gnocchetti sardi mit würzigem Wurstragout

Lollis, das wisst Ihr ja nun, gehören nicht zu meinen Favoriten, Pasta dagegen natürlich schon - die könnte ich jede Woche mindestens einmal essen, mehrmals wäre selbstverständlich noch besser :o)
Heut gibt's eine Pastasauce, die weder in der Zusammensetzung, noch in der Zubereitung besonders aufwendig ist, aber so unglaublich lecker schmeckt, dass Ihr Euch unbedingt gleich die doppelte Menge zubereiten und den Rest einfrieren solltet. Für schlechte Zeiten, wenn der Herbst Sommer mal wieder nicht so will wie Ihr, es draußen fisselt und stürmt und nur noch eine große Portion Pasta Eure Stimmung retten kann - dann ist diese Sauce genau die richtige!  

Die Grundzutat der Sauce sind frische Salsicce, die wir gern beim hiesigen italienischen "Supermarkt" kaufen. Je nachdem, ob wir klassische, Chili-, Fenchel- oder Zitronen-Salsicce nehmen, schmeckt die Sauce natürlich jedes Mal etwas anders - ein Rezept also, das allein durch die Verwendung unterschiedlicher Würste immer wieder Abwechslung auf den Teller bringt.
Wenn Ihr keine Salsicce bekommt, könnt Ihr auch deutsche grobe Bratwürste verwenden und mit den Knoblauchzehen einen TL gemörserte Fenchelsamen kurz anbraten und/oder etwas Zitronenabrieb und -saft hinzufügen, mit einer großzügigen Prise Chili würzen oder die Bratwurst einfach pur verwenden. 
Das schmeckt natürlich nicht genauso, da Salsiccia aber eh nicht Salsiccia ist, sie je nach Schlachter sowieso nie gleich schmecken und Ihr dazu garantiert auch einen anderen Wein verwendet, wird die Sauce sowieso nen Ticken anders schmecken - das liegt ja in der Natur der Sache ... 

Neben Pecorino schmeckt natürlich auch Parmesan oder ein anderer Hartkäse, lasst da einfach Euren persönlichen Geschmack entscheiden. Wir verwenden den Käse, der gerade im Haus ist, in diesem Fall war es eine große Scheibe Pecorino, von der wir ein paar Wochen gezehrt haben.

Zutaten
Olivenöl
600 ml passierte Tomaten
4 confierte Knoblauchzehen
350 ml Rotwein (Serpaiolo Rosso Maremma 2009)
4 frische Salsicce
Pfeffer und evtl. etwas Salz

Gnocchetti sardi oder andere Pasta Corta nach Wahl
Pecorino zum Bestreuen

Zubereitung
Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Knoblauchzehen dazu geben und zerdrücken. Tomaten und Rotwein dazu geben und alles so lange bei mittlerer Hitze einkochen, bis eine stark eingedickte Sauce entstanden ist - das dauert ungefähr eine halbe Stunde. 
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, das Salsicce-Brät aus dem Darm drücken und in die Pfanne geben. Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und so lange braten, bis evtl. austretendes Fleischwasser verdampft ist und das Brät richtig knusprig gebraten ist.
Die Tomatensauce dazu geben und alles mit Pfeffer und evtl. etwas Salz würzen.

In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen, eine Tasse Kochwasser zum Ragú geben und die abgetropfte Pasta in der Sauce schwenken. Mit frisch geriebenem Pecorino servieren.

Idee: Ich glaub ein River Cafe-Kochbuch, bin mir aber nicht 100%ig sicher - wird nachgereicht, sobald ich es gefunden habe. 

Farfalle mit Zucchini-Dill-Sauce

Nachdem wir die Woche mit einem kalorienarmen Salat begonnen haben, wird es höchste Zeit, die eingesparten Kalorien wieder auf den Kopf zu hauen. Gar nicht lange ansammeln, schließlich ist eine ausgewogene Ernährung wichtig ;o)
Und weil wir ja nicht ständig stundenlang in der Küche stehen können und wollen, "verbraten" wir die Montag eingesparten Kalorien in Nullkommanix - heut gibt's schnelle, einfache Pasta-Küche.





Das Rezept stammt aus Sarah Raven's Garden Cookbook, einem meiner Lieblingskochbücher, mit dem allein ich wahrscheinlich die nächsten Monate/Jahre ausgesorgt hätte. 
Es ist zugegeben nicht ganz billig, dafür hat es aber auch eine ganze Menge zu bieten. Nach Monaten und Zutaten, also den benötigten Obst- und Gemüsesorten, ist dieses Buch quasi vollgestopft mit über 450, zumeist sehr simplen und trotzdem mächtig leckeren Rezepten. 
Wenn also die Obst- und Gemüseschwemme erstmal anfängt, genügt ein Blick in dieses Buch und man findet eine reiche Auswahl entsprechender Rezepte - besonders für alle, die darauf achten, saisonal einzukaufen und zu kochen ideal. 
Wer zu jedem Rezept ein Bild braucht, wird bei diesem Buch enttäuscht sein, denn damit wird zugegeben etwas gegeizt. Da hier aber keine Haute Cuisine, sondern einfache und trotzdem sehr leckere Rezepte ohne kilometerlange Zutatenlisten vorgestellt werden, reicht schon ein wenig Vorstellungskraft aus, sich das Endresultat vorzustellen.

Zutaten
3 kleine Zucchini (wenn möglich gelb und grün gemischt)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
Olivenöl 
2 confierte Knoblauchzehen
250 ml Créme Fraîche
Salz und Pfeffer
1 Bund Dill, fein gehackt
reichlich Parmesan

350 g Farfalle

Zubereitung
Die Zucchini waschen, putzen und längs halbieren. In ca. 3-4 mm dicke Scheiben schneiden und in einen Durchschlag geben und leicht salzen. Gut durchmischen und ca. 15 Minuten stehen lassen, so tritt etwas Flüssigkeit aus, die anschließend mit einem Küchenkrepp abgetupft wird.
Die Zwiebel in Olivenöl glasig anschwitzen. Den Knoblauch dazugeben und mit einem Kochlöffel zerdrücken. Die Zucchinischeiben zufügen und ca. 5 Minuten mit garen, die Scheiben sollen aber keine Farbe annehmen. Zwischendurch immer wieder durchschwenken.
Die Créme Fraîche dazugeben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die in der Zwischenzeit al dente gekochten Farfalle tropfnass zusammen mit dem Dill und reichlich frisch geriebenen Parmesan zur Zucchinisauce geben und alles gut vermischen. Sofort servieren. 

Ghiottole mit überbackenem Camembert

So, Ihr habt erstmalig gewählt und Euch unter Anderem für dieses unglaublich simple Pastagericht entschieden.

Bisher kannte ich einen solchen "Ofenkäse" eigentlich nur in Kombination mit Baguette, dass man reindippt, da foodbloggen ja aber bekanntlich bildet, hab ich bei Noob Cook gelernt, dass man den Camembert auch prima mit Pasta kombinieren kann, mein käseverrückter Mitesser war absolut begeistert. Das cremige Innenleben des Camemberts dient als Sauce und wenn die Pasta alle ist, kann man als Nachtisch noch die knusprige Camembert-Rinde knabbern. 

Zutaten
1 Camembert
2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten 
frischer Thymian
frisch gemahlener Pfeffer und Fleur de Sel
Olivenöl

Ghiottole oder andere Pasta corta nach Wahl
1 Bund Rucola oder Spinat
100 g frisch geriebener Parmesan
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung
Den Camembert in eine ofenfeste Schüssel legen und kreisförmig mit Knoblauchscheiben belegen. Thymian darauf verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen, sowie mit Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 25 Minuten backen, bis der Camembert goldbraun ist.

In der Zwischenzeit die Pasta al dente kochen und den Rucola waschen, putzen und etwas klein schneiden. In etwas Olivenöl in einer Pfanne kurz angehen lassen und zusammen mit dem Parmesan unter die fertige Pasta heben. Pasta auf Teller verteilen und jeweils etwas von dem cremigen Innenleben darüber geben. Mit der Gabel unterheben und sofort servieren.

Die knusprig gebackenen Knoblauchchips geben dem Gericht noch den gewissen Crunch. 


Kichererbsen-Orzo-Salat mit getrockneten Tomaten

Die Idee für diesen Salat ist mal wieder geklaut und zwar genau da, wo ich auch schon am Anfang meines Salatmarathons stiebitzt hab, bei bitchincamero. Anstelle der Paprika hab ich mal wieder getrocknete Tomaten verwendet, ich mag die einfach unglaublich gern. Besonders im Winter, wenn man keine guten frischen Tomaten bekommt, sind sie eine tolle Alternative. Als Salatzutat find ich sie deshalb so klasse, weil sie nicht, wie frische Tomaten saften und matschig werden, sondern ihre Form und Konsistenz behalten und den Salat damit auch nicht schneller verderblich machen, außerdem geben sie ein tolles Aroma ab.
Wichtig ist, nicht diese getrockneten Tomaten zu nehmen, die so hart sind, dass man sie kaum mit einem Messer bearbeiten kann, sondern sog. Softtomaten. Diese Tomaten gibt es meist eingeschweißt in türkischen Lebensmittelgeschäften und sie ähneln selbstgetrockneten Tomaten - ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich ;o)

Zutaten
250 g getrocknete Kichererbsen
250 g Orzo
1 Handvoll getrocknete Tomaten
Frühlingszwiebeln
Salz

3 EL Olivenöl
2 EL Sherry-Essig
1 TL Rotisseur-Senf 
Salz und Pfeffer
1 TL Knoblauchpaste oder 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Prise Zucker

Parma, San Daniele oder Serrano-Schinken (optional)

Zubereitung
Die Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit reichlich kaltem Wasser bedecken. 12 bis 24 Stunden einweichen lassen, zwischendurch das Wasser einmal wechseln.
Das Einweichwasser abgießen und die Kichererbsen in Wasser gar kochen. Die Orzo in Salzwasser ebenfalls al dente kochen. Die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden und die Frühlingszwiebeln schräg in dünne Scheiben schneiden.
Aus Olivenöl, Essig, Senf, Salz, Pfeffer, Zucker und Knoblauchpaste ein Dressing herstellen.
Kichererbsen, Orzo, Tomaten und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben und mit dem Dressing begießen. Gut umrühren und 2-3 Stunden marinieren lassen.
Nach Geschmack mit einer Scheibe Schinken servieren.

Der Salat schmeckt am nächsten Tag besonders gut. 


 

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