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Gefüllte Eier "Pretty in Pink"

Tag 4 der Osterthemenwoche und heute widmen wir uns mal keinem speziellen Thema, sondern es geht um sogenannte Überraschungs-, bzw. Wunschgerichte. Jede von uns darf sich heute ein Rezept aussuchen, das ihr ganz besonders am Herzen liegt, bzw. das sie schlicht und einfach heute bloggen möchte.
Ich wollte eigentlich erst die Scotch Eggs von letzter Woche bloggen, hab mich dann aber doch für diese gefüllten Eier entschieden, denn hey, sie sind rosa und ich hab endlich die Gelegenheit, Euch meinen wunderschönen Gefüllte-Eier-Teller mit den Hasen-Salz-und-Pfeffer-Streuern zu zeigen. Isser nicht wunderschön? :o)

Gefüllte Eier "Pretty in Pink"
Diese eingelegten Eier werden nicht etwa mit Lebensmittelfarbe gefärbt, sondern hier war die gute alte Rote Bete am Werk. 
Zuerst werden der Sud und die Eier separat gekocht und wenn beides abgekühlt und die Eier gepult sind, nehmen die Eier über Nacht ein Vollbad. Dieser relativ kurze Zeitraum genügt schon, damit sie diese unglaublich knallige Farbe bekommen und außerdem auch das Aroma des Suds annehmen. Wer die Eier aber gerne noch kräftiger durchgefärbt hat, der lässt sie einfach noch einen Tag länger ziehen. Je länger das Bad dauert, desto kräftiger natürlich auch die Farbe und der Geschmack der Eier. 

Alternativ zu den geschälten Eiern, könnt Ihr die Eier auch in der Schale im Sud einlegen. Dazu müsst Ihr die Schale nur ein wenig anknacken, also auf der Arbeits-platte hin- und herrollen, damit sie zerbricht. Die Schale soll aber nicht abfallen, sondern nur rundherum splittern. Durch die Schale werden die Eier nicht komplett durchgefärbt, sondern marmoriert, das kennt Ihr sicher von Sol- oder Teeeiern

Gefüllte Eier "Pretty in Pink"
Für die Füllung wird das Eigelb einfach mit Mayonnaise und/oder Frischkäse und Gewürzen und Kräutern aufgemixt und dann mit einem Spritzbeutel zurück in die Eierhälften gespritzt, schon ist ein hübscher und vor allem leckerer Hingucker für den Osterbrunch fertig.
Eines meiner Lieblingskräuter ist Kerbel, daher kam der auch hier zum Einsatz. Ihr könnt aber eigentlich alles verwenden, was Ihr mögt, oder gerade da habt.

Gefüllte Eier "Pretty in Pink"
Heute wird's natürlich auch in der Nachbar-schaft besonders spannend, denn die anderen können ja eigentlich alles bloggen, was ihnen in den Sinn gekommen ist. Seid Ihr schon gespannt? Dann nichts wie rüber und in den anderen Rezepten stöbern und vergesst auch nicht bei Instagram vorbeizuschauen, denn auch dort halten wir Euch unter dem Hashtag #BloggerOsterbrunch auf dem Laufenden!
Gefüllte Eier "Pretty in Pink"
Zutaten
8 Eier
1 Rote Bete
½ Zwiebel
400 ml Wasser
250 ml Weißweinessig*
2 EL Zucker
1 EL Salz
1 TL schwarzer Pfeffer, ganz 
1 EL helle Senfsaat*

Füllung 
100 g Eigelb
100 g Mayonnaise, hausgemacht 
100 g sehr guter, fester Frischkäse
1 TL Rieslingsenf, hausgemacht
1 TL fein gehackter Kerbel
1 TL Zitronenabrieb
Salz 
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung
Die Eier hart kochen, dann sofort unter sehr kaltem Wasser abschrecken und vollständig abkühlen lassen.
Die Rote Bete schälen und in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Beides zusammen mit Wasser, Essig und den Gewürzen in einen Topf geben und ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Rote-Bete-Scheiben komplett durchgegart sind. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen, in der Zwischenzeit die Eier schälen. 
Die Eier in ein großes Glas geben und den Sud mit der Roten Bete, Zwiebelstreifen und Gewürzen darüber geben. Für ca. 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Die Eier mit einem scharfen Messer halbieren und das Eigelb vorsichtig herauslösen. Eigelb mit Mayonnaise, Frischkäse, Senf, Kräutern und Gewürzen glatt pürieren, dann mit einem Spritzbeutel zurück in die Eihälften spritzen und mit einem Kerbelblatt dekorieren. 
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Osterlamm aus Hefeteig

Für den Fall, dass Ihr zu Ostern Brot oder Brötchen backen möchtet, aber keines meiner bereits gebloggten Rezepte so richtig passt, habe ich jetzt eine neue Variante des Hefezopfes gebacken um das Ihr nicht herumkommen werdet. Diesmal in Form eines kleinen, ziemlich untersetzten Osterlamms - übrigens das einzige Lamm, das bei uns zuhause auf den Tisch kommt ;o)
Hefeteig ist ja einer meiner erklärten Lieblingsteige, dieses figürliche Backen liegt mir aber nicht so besonders, daher hab ich dieses Osterlamm, das auch schon eine ganze Weile auf meiner ToDo-Liste stand, auch immer wieder aufs nächste Jahr verschoben. In diesem Jahr war es aber endlich dran und wie so oft frage ich mich nun im Nachhinein, weshalb ich das nicht schon viel früher mal ausprobiert habe. 

Dolly, das Osterlamm aus Hefeteig
Da ich gestalterisch keine große Leuchte bin, hatte ich vor dem Zusammenbau ein kleinwenig Muffensausen. Für meinen ersten Versuch finde ich "Dolly" aber schon recht gut gelungen. Sie sieht freundlich aus, ist puschelig und auch die inneren Werte stimmen - was will man da mehr?
Das Grundrezept ist wieder das, das ich auch bereits für meinen Hefezopf verwendet habe. Für mich das perfekte Rezept, denn der Teig lässt sich sehr gut verarbeiten, ist wunderbar flaumig und der fertige Hefezopf herrlich locker. 

Mein Rezept ergibt zwei recht stattliche Osterlämmer, es bleibt also vielleicht sogar noch eines für Ostermontag übrig. 

Dolly, das Osterlamm aus Hefeteig
Die anderen Teilnehmer des Osterbrunchs haben sich natürlich auch heute wieder leckere Rezepte überlegt, es gibt knusprige Brötchen und Croissants, Hefegebäck und Brot. 
Morgen geht es dann mit den passenden Brotaufstrichen weiter, denn nur trocken Brot schmeckt ja zu Ostern auch nicht. 

Viel Spaß beim Stöbern und Nachbacken!

SweetPie ~ Quark Dinkelbrötchen
Jankes*Soulfood ~ Herzhafte Bärlauch-Brioches
Gaumenpoesie ~ Steirisches Osterbrot
Cuisine Violette ~ Butter Croissants
Kleines Kulinarium ~ knusprige Brötchen mit Übernachtgare
lecker macht laune ~ Gefüllter Osterkranz
Was du nicht kennst... ~ Haselnussbrot

Dolly, das Osterlamm aus Hefeteig vor dem Backen
Zutaten
500 g Mehl, Typ 405
250 g kalte Milch
1 TL Honig
50 g Zucker
1 Würfel Frischhefe
75 g zimmertemperierte Butter
1 TL Salz
1 Ei
1 TL Zitronenextrakt, hausgemacht

Außerdem 
Milch zum Bestreichen
Hagelzucker
Puderzucker

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Den Honig dazugeben und die Mulde mit Milch auffüllen. 
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei, Salz und den Zitronenextrakt dazugeben und alles sehr gründlich mit der Küchenmaschine zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
Abgedeckt in der Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, das kann je nach Zimmertemperatur bis zu 2 Stunden dauern, aber auch erheblich schneller gehen. Man kann den Teig auch am Vorabend zubereiten und bis zum nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen.
Ca. 1 Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmer- temperatur annehmen lassen.
Den Teig erneut durchkneten und halbieren. Zuerst den Kopf formen, dafür eine kleine Menge Teig erst rund schleifen und dann länglich, hochkant hinlegen. Drei sehr kleine Kugeln formen und nebeneinander oben auf den Kopf setzen, dann zwei etwas größere Portionen zu einer dünnen Rolle formen und als Ohren neben den Kopf legen. Vier Teigportionen länglich zu Beinen formen, den Rest zu Kugeln und daraus den Körper formen. Eine kleine Kugel als Schwanz hinten dransetzen, dann die Beine unter den Körper schieben. 
Eine Schokolinse als Auge in den Kopf drücken, dann das Schaf abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.
Das Schaf mit Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen, dann ca. 30 Minuten im auf 180°C vorgeheizten Backofen backen, bis die Schafe goldbraun sind.
Je nach Vorliebe so servieren oder zusätzlich mit Puderzucker bestreuen. 

Scotch Eggs

Ihr glaubt nicht, wie lange Scotch Eggs schon auf meiner Nachkochliste stehen, quasi schon fast so lange, wie es auch den Kuriositätenladen gibt. Das erste Mal gesehen hab ich sie bei den Hairy Bikers, meiner damaligen Lieblings-Kochshow. Ich war sofort sehr begeistert, denn schließlich geht es hier im Wesentlichen um Hack-fleisch, bzw. Bratwurstbrät und wie groß meine Leidenschaft für Bratwurstbrät ist, das hab ich Euch ja schon öfter erzählt, wenn es um Bratwurstbällchen ging. Warum es im Endeffekt doch so lange gedauert hat, bis ich mich endlich mal rangemacht habe, kann ich Euch gar nicht sagen - irgendwas is ja immer...

Scotch Eggs sind gekochte Eier, die mit Bratwurstbrät ummantelt, dann paniert und anschließend frittiert werden. Wie genau das Ergebnis aussieht, liegt völlig bei Euch. 
Scotch Eggs
Die simpelste Methode ist die, die ich gewählt habe und besteht im Wesentlichen aus nur zwei Zutaten + Panade. Ihr besorgt Euch sehr gutes Bratwurstbrät bei Eurem Schlachter, kocht Eier und wickelt die dann ein. Wenn das Bratwurstbrät nicht sehr kräftig gewürzt ist, könnt Ihr es noch mit Senf, Pfeffer, Paprikapulver, usw. nachwürzen. 
Ich hab dreierlei rohe Bratwurstsorten von meinem Schlachter gekauft und damit eine Trilogie vom Scotch Egg zubereitet. 
Die einfache Version bestand aus feinem Bratwurstbrät, quasi Thüringer Art. Das Ergebnis war lecker, allerdings hat sich der Bratwurstmantel an einigen Stellen gelöst - wahrscheinlich aufgrund des Wasseranteils in der feinen Bratwurst. 
Die zwei anderen Sorten waren hingegen perfekt, einmal mit Salsiccia- und Merguez-Brät. Beide  Sorten waren kräftig gewürzt und haben wunderbar ihre Form gehalten. Da musste nichts nachgewürzt werden und die Kruste war herrlich kross. Das Brät der beiden letzten Sorten war deutlich gröber und auch fester als das erste.
Fazit
Feines Bratwurstbrät ist perfekt geeignet für Bratwurstbällchen, für Scotch Eggs sollte das Brät aber eher grob sein und eine festere Konsistenz haben.
Scotch Eggs
Die Eier könnt Ihr entweder frisch kochen oder auch eingelegte, ja sogar Soleier verwenden. Für beides bekommt Ihr in der nächsten Zeit auch noch Rezepte von mir. 
Mein Ziel war es eigentlich, Eier mit einem möglichst flüssigen Eigelb zu kochen, "leider" waren aber die Eier so frisch, dass ich die Schale kaum runterbekam, also mussten sie doch einigermaßen fest sein, damit sie nicht völlig auseinanderfielen - sie schmecken aber auch so großartig.

Scotch Eggs sind eine perfekte Ergänzung für Euren Osterbrunch, das Partybuffet oder das nächste Picknick, wenn der Frühling endlich die Oberhand gewinnt. Wir haben dazu einen knackigen grünen Salat mit Holzapfeldressing und meine heißgeliebten Portweinzwiebeln gegessen und den Rest am nächsten Tag mit zur Arbeit genommen. 
Scotch Eggs
Zutaten
450 g Hackfleischbrät
6 Eier
evtl. Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und Senf zum Nachwürzen des Bräts

Für die Panade
Mehl
2 Eier
Paniermehl und Panko im Verhältnis 2:1
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Außerdem
Frittieröl

Zubereitung
Die Eier ca. 4-6 Minuten kochen, je nachdem, wie fest sie sein sollen. In eiskaltem Wasser abschrecken und vollständig abkühlen lassen, dann die Schale entfernen. 
Das Bratwurstbrät aus den Würsten drücken und gut mit den Händen verkneten, so wird es geschmeidiger. 
Je nach Brät, noch mit Senf, Salz und Pfeffer nachwürzen, dann jeweils ca. 75 g pro Ei abwiegen, auf der Handinnenfläche flachdrücken, ein Ei raufsetzen und das Ei in dem Brät einwickeln. Wie einen Knödel mit den Händen formen und darauf achten, dass die "Nahtstellen" gut miteinander verschlossen sind.

Das Mehl mit Salz und Pfeffer würzen, die Eier mit einer Gabel verkleppern, das Paniermehl mit dem Panko vermischen, dabei das Panko etwas zwischen den Hand-innenflächen zerbröseln, so dass es etwas feiner wird. 

Die in Hackfleisch eingewickelten Eier erst in Mehl wenden, dabei das überschüssige Mehl abklopfen. Anschließend in den Eiern wenden und dann sofort in der Panier-mehl-/Pankomischung, das Paniermehl gut festdrücken.

Frittieröl in einem hohen Topf auf 180°C erhitzen, dann die Eier 5-6 Minuten frittieren, bis sie rundherum goldbraun sind. Herausnehmen und auf einem Küchenpapier abtropfen lassen.
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Eierlikör aus dem Thermomix

Bald ist Ostern, also müssen wir uns so langsam aber sicher auf die "Vorosterzeit" vorbereiten, schon mal ein paar Rezepte für die Feiertage ausprobieren und natürlich auch Geschenke aus der Küche zubereiten. Meine mittlerweile stattliche Auflistung für hausgemachte Geschenke aus der Küche kennt Ihr sicher, heute kommt schon wieder eines dazu.
Eierlikör habe ich ja bereits im Archiv, allerdings bereite ich ihn, seit ich den Thermomix bei mir zuhause habe, nur noch darin zu und deshalb gibt es heute auch noch das Rezept dafür. 
Die Rezeptur habe ich im Vergleich zum 1. Rezept ein wenig verändert -  so wie er jetzt ist, gefällt er mir am allerbesten und er hat auch eine schönere Farbe als mit Cognac zubereitet. 

Eierlikör aus dem Thermomix
Ihr wisst vielleicht, dass ich ausschließlich Bio-, bzw. Bruderhahneier konsumiere, leider finde ich hier aber weit und breit keinen Eierlikör, der mit eben diesen oder vergleichbaren Bio-Eiern zubereitet wird. Schon deshalb bleibt mir also gar nichts anderes übrig, als den Eierlikör selbst zu machen. 
Früher war die Zubereitung für mich enorm aufwendig, da die Eier mit der Hand aufgeschlagen werden müssen (der Mixer erleichtert die Sache nicht wirklich) und die, bzw. mein Arm ja nicht 100%ig belastbar ist. Der Thermomix bringt den großen Vorteil mit, dass man alle Zutaten auf einmal reingeben und dann einfach alles anstellen und rühren lassen kann. 
Durch die Temperierfunktion wird der Likör verlässlich auf 80°C erhitzt (Salmonellen haben also keine Chance die Zubereitung zu überleben), die Eier gerinnen nicht und das Ergebnis ist ein wunderbar cremiger Eierlikör. Nach 12 Minuten ist der Likör dann fertig und sobald er abgekühlt ist, kann es mit dem Genuss auch schon losgehen. 
Wenn Ihr keinen Thermomix habt, empfehle ich Euch die Zubereitung wie im alten Rezept, allerdings mit den Zutaten dieses Rezeptes. 
Eierlikör aus dem Thermomix
Zutaten 
4 sehr frische Eigelbe 
¼ TL Salz
350 ml Sahne 
1 Vanilleschote
125 g Zucker
175 ml weißer Rum* (37,5%)

Zubereitung 
Alle Zutaten in den Mixbecher geben und 10 Sekunden auf Stufe 5 verrühren, danach für 12 Minuten bei 80°C auf Stufe 3 aufschlagen. Kaltes Wasser in die Spüle laufen lassen, den Mixbecher mit dem fertigen Eierlikör hineinstellen und auf Zimmertemperatur runterkühlen. Danach in Flaschen umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
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Rezeptempfehlungen für Ostern

Bald ist Ostern, da wird es hohe Zeit, sich mal langsam Gedanken um das Essen zu machen. Tischt Ihr ganz groß auf, richtet einen Brunch aus, ladet zum Kaffee ein oder braucht ein leckeres Mitbringsel? Dann hab ich heute ein paar Rezepte für den Frühstückstisch und die Kaffeetafel rausgesucht, die vielleicht auch für Euch interessant sind.

Eine sehr ausführliche Sammlung meiner Geschenke aus der Küche hab ich ja schon einmal zusammengestellt, unten findet Ihr jetzt außerdem noch Rezepte, die besonders gut für einen gemütlichen Brunch geeignet sind und natürlich ist auch noch n büschen was Süßes dabei.

Rezeptempfehlungen für Ostern

Brot & Brötchen 

Brotaufstriche

Fürs Buffet

Kuchen und Süßes 

Getränke

Brotkörbe aus Brotteig

Ich bin zwar handwerklich einigermaßen begabt, kann Bohren, Hämmern und Sägen, wenn es aber um feinere Handarbeiten wie Häkeln, Stricken und Nähen geht, bin ich eine absolute Niete. Flechten geht glücklicherweise gerade noch so und Weben kriege ich auch einigermaßen hin - Nadeln sollte man mir aber nicht in die Hand geben, das Ergebnis ist nicht schön, wirklich nicht... 
Glücklicherweise musste ich beim Basteln dieser Brotkörbe aber weder stricken noch nähen, sondern nur ein wenig weben und flechten. Das krieg auch ich gerade noch so hin und außerdem macht den persönlichen Charme ja gerade eine gewisse rustikale Note aus. 

Brotkorb
Nachdem ich vor einigen Jahren bereits Suppenschüsseln aus Brotteig gebloggt habe (Vorsicht, Gruselfotos!), die sich prima für Dipps und Aufstriche, aber auch Suppen eignen, habe ich heute eine Bastelanleitung für alle unter Euch, die keinen Brotkorb haben, aber einen für das Sonntagsfrühstück brauchen, oder auch diejenigen, die den Frühstückstisch gerne ein wenig pimpen möchten.
Diese Körbe machen sich auch prima auf einem Buffet oder einer Party, Ihr könnt sie ein paar Tage vorher backen oder, wenn Ihr sie tatsächlich auch essen möchtet, auch am Vortag herstellen und dann noch einmal aufbacken. 

Brotkörbe in verschiedenen Größen
Für die Zubereitung, bzw. als Unterbau habe ich einfache Metallschüsseln von IKEA verwendet, die gibt es dort für wenig Geld und sie sind beispielsweise auch ideal für ein Wasserbad geeignet, bzw. um etwas über einem Wasserbad aufzuschlagen. 
Damit die Teigstreifen auch an der Seite gut halten und nicht während des Webens von der Schüssel rutschen, habe ich die Schüsselaußenseite gebuttert. Nehmt kein Öl, sondern wirklich Butter, weil die fester ist, den Teig während des Webens nicht aufweicht und sie auch mehr Halt verleiht.

kleiner Brotkorb
Wenn Ihr es gerne etwas farbiger mögt, könnt Ihr den Teig auch mit Spinat-, Tomaten- oder anderen Gemüsepulvern oder auch mit Tomatenmark, Sepiatinte, Kurkuma, usw. usf. einfärben. Achtet nur darauf, dass Ihr, sofern Ihr Farbstoffe verwendet, die Feuchtigkeit enthalten, so wie Tomatenmark oder Sepiatinte, noch etwas Mehl zufügt, da der Teig sonst zu weich wird und sich nicht mehr so exakt verarbeiten lässt. 

Ich habe einen Brotteig verwendet, der durch die Milch und die enthaltene Butter etwas schwerer und nicht so weich ist, Ihr könnt aber natürlich auch einen Brotteig Eurer Wahl verwenden. Er sollte nur eine gewisse Festigkeit besitzen, damit die Teigstreifen während des Webens und auch während des Backens ihre Form behalten. 

Schwein gehabt...
Zutaten 
500 g Mehl
20 g Frischhefe
50 g Milch 
300 g Wasser
30 g Butter
10 g Salz 

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Die Mulde mit Milch auffüllen. 
Ca. eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. Die restlichen Zutaten dazu geben und alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.

Teigstreifen
Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Teig ca. 0,3 cm dick ausrollen. Je nach gewünschter Brotkorbgröße den Teig in 0,5 - 1 cm breite Streifen schneiden. Ich verwende dafür ein Lineal mit Metallkante und einen Teigrädchen. 

Teigstreifen
Die Metallschüssel außen gründlich buttern und zwei Teigstreifen überkreuzt darauflegen. Zwei Teigstreifen neben den unteren Streifen legen, dabei je nach Vorliebe ein paar Millimeter Platz lassen. Weitere Teigstreifen einweben, dafür die Streifen, die über dem einzuwebenden Streifen liegen sollen, hochklappen, den neuen Streifen darunterlegen und die hochgeklappten darauf legen und etwas andrücken. 
So weiterverfahren, bis das Korbgeflecht komplett ist.

Brotkorb ohne Rand
Die überstehenden Teigstreifen mit einem Teigrädchen entfernen, dann einen Dekorand herstellen. Das kann ein schlichter, etwas breiterer Teigstreifen sein oder auch ein geflochtener Zopf. 
Die Stellen, an die die Abschlusskante gedrückt wird, mit etwas Wasser befeuchten, dann die Abschlusskante randrücken.

Brotkorb vor dem Backen
Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten bei 180°C backen. Nach 30 Minuten herausnehmen, vorsichtig die Metallschüssel entfernen und den Korb umgedreht, also mit der Öffnung nach oben, zu Ende backen. 

Brownies im Ei

Ha! Heute hab ich was ganz Besonderes für Euch! 
Wenn Ihr diese Brownies, bzw. Mini-Schokoküchlein zu Ostern serviert oder verschenkt, werden Eure Gäste aber mächtig Augen machen - nicht nur die Kleinen, sondern garantiert auch die Großen. Zu Anfang schauen sie eventuell etwas irritiert, weil ein unbemaltes Ei auf den ersten Blick ja kein so wahnsinnig spektakulärer Blickfang ist, wenn sie den Brownie aber erstmal aus dem Ei gepellt haben, dann ist die Überraschung umso größer! 
Also, Schokokuchen in einer Kuchenform backen war gestern, heute backen wir mal IM Ei :o) 

Brownies im Ei
Ich glaube, das Rezept hab ich schon seit zwei Jahren abgespeichert und als ich mich dazu entschlossen habe, in diesem Jahr eine Osterwoche zu veranstalten, war natürlich ganz schnell klar, dass diese Brownies UNBEDINGT dabei sein müssen. Ich finde die Idee immer noch so großartig, dass ich am liebsten schon wieder welche backen würde.
Ihr könnt natürlich jeden Brownie- oder auch Blondie-Teig (eigentlich auch einen normalen Rührteig) verwenden, den Ihr mögt, müsst dann halt nur die Eierschalenmenge entsprechend vergrößern oder verringern. Falls etwas übrig bleibt, backt den Teig einfach in einem Muffinförmchen mit.

Brownies im Ei
Wenn Ihr es auf die Spitze treiben wollt, könnt Ihr auch zuerst den weißen Teig einfüllen und dann dunklen Schokoteig mit diesem langen dünnen Spritzbeutel- vorsatz, den man zum Befüllen von Berlinern verwendet, in den weißen Teig spritzen. Wenn alles so klappt, wie ich mir das denke, müsste ein helles Ei mit braunem "Eigelb" dabei rauskommen oder umgekehrt, je nachdem, was Ihr lieber mögt.
Oder Ihr drückt ein Stückchen Konfekt in die Mitte des Teiges, dann hat es, je nach Sorte, einen weichen Kern.  
Aber natürlich macht auch ein schlichtes Brownie- oder Blondie-Ei schon ganz mächtig Eindruck. Ihr werdet sehen, das gibt grooooße Augen! 

Aus dem Ei gepellt
Mein Brownieteig war leider ein wenig fest - auch, weil ich n büschen länger gebraucht habe und die flüssige Schokolade in der Zwischenzeit schon wieder angezogen hatte. Ich hab daher im unten angegeben Rezept die Buttermenge etwas erhöht, dann müsste das passen. 
Der Teig soll halt die typische Brownieteigkonsistenz haben, dann lässt er sich optimal in die Eierschalen spritzen und hinterlässt nicht, wie in meinem Fall diese unschönen Falten. 

vorbereitete Eierschalen
Wenn Ihr diese Brownies zu Ostern nachbacken möchtet, fangt möglichst sofort mit dem Sammeln der Eierschalen an, d.h., bereitet sie so früh wie möglich vor, damit sie ein wenig trocknen können. 
Sobald nämlich die Eihaut eintrocknet, lässt sich das Loch, ganz problemlos vergrößern. Wenn sie noch weich und elastisch ist, reißt die Schale gerne mal zu weit ein. 
Also beim Ausblasen, bzw. in diesem Fall Ausschütteln das Loch nur so groß wie notwendig machen und erst unmittelbar vor dem Backen vergrößern. 
Ich hab das mit einer kleinen spitzen Pinzette gemacht, damit ließ sich die Schale wunderbar "abknipsen" und ich hab sie sehr exakt ausarbeiten können.

Brownie-Eier nach dem BackenNatürlich lässt sich nicht vermeiden, dass etwas Teig überläuft - so exakt kann man das einfach nicht bemessen und Ihr wollt ja keine halben Eierbrownies backen, sondern die Schalen sollen wirklich ausgefüllt sein. Da ein Teil des Öls, mit dem die Eierschalen gefettet werden, aber beim Backen aus der Schale gedrückt wird, kann man diesen Überschuss nach dem Backen ganz einfach abheben. Am Besten macht Ihr das, solange die Eier noch warm sind, dann kann man sie mit einem Küchenpapier abwischen und alles ist wieder schick.  

Brownies im EiZutaten 
16 vorbereitete Eierschalen
150 g dunkle Schokolade 
150 g Butter 
3 große Eier 
150 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz 
150 g Mehl, Type 550
2 TL Kakaopulver

Zubereitung

Vorbereitung der Eierschalen
An der breiten Seite der Eier mit einer groben Nadel jeweils ein kleines Loch mit ca. 0,5 cm Durchmesser eindrücken. Das Loch soll so groß sein, dass die Spitze eines Spritzbeutels hineinpasst. 
Mit einem Schaschlikstäbchen das Eiinnere miteinander verrühren und dann in ein Schälchen herausschütteln.
Die Eischalen unter fließendem Wasser ausspülen, dann für 30 Minuten in einer Salzlösung einlegen (100 g Salz auf 1 Liter Wasser). Anschließend erneut mit klarem Wasser ausspülen und mit kochendem Wasser übergießen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
Mit dem Loch nach unten auf Küchenpapier stellen und komplett abtropfen lassen. 

Brownieteig
Die Schokolade grob hacken und mit der Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur unter Rühren schmelzen lassen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die abgekühlte Schokoladen/Buttermischung einrühren. 
Mehl und Kakaopulver trocken vermischen und kurz unter den Teig heben, so dass alles miteinander vermischt ist. Nicht zulange verrühren. 

Die Mulden einer Muffinform mit etwas Alufolie auslegen, so dass die Eierschalen darin stehen können. 
1 TL neutrales Öl in jedes Ei geben, wenden, so dass es sich verteilt und über- schüssiges Öl wieder auslaufen lassen. 
Den Brownieteig in einen Spritzbeutel geben und die Eier zu 3/4 damit befüllen. Mit dem Loch nach oben in die vorbereiteten Muffinmulden stellen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen. 

Die Eier herausnehmen und evtl. ausgelaufenen Brownieteig noch im warmen Zustand mit einem feuchten Tuch entfernen. 
Abkühlen lassen und essen. 
Quelle: Ya a la Venta

Lachs-Terrine mit Saiblingsfilets

Was plant Ihr für den Ostersonntag? Ein ausgiebiges Frühstück, einen Brunch oder ein üppiges Mittagessen? Ich plädiere für die zweite Option, einen Brunch. Da hat man von allem etwas und die meisten Speisen lassen sich wunderbar vorbereiten, so wie die heutige Lachsterrine.  
Die Idee für diese Terrine hatte ich, weil ich meine neue Multifunktionsform* ausgiebig ausprobieren wollte und dazu gehört neben einer Pastete, einem Auflauf, Brot, Kuchen und nem Hackbraten, natürlich auch eine Terrine. 

Lachs-Terrine mit Forellenfilets
Diese Räucherlachsterrine wird nicht wie klassische Fleischterrinen gegart, sondern es ist im Prinzip eine Fischpaté, die durch die Gelatine eine gewisse Festigkeit bekommt, so dass man sie in Scheiben schneiden kann. Besonders gut schmeckt sie auf frisch geröstetem Brot. 
Im Herbst werd ich dann mal eine Wildterrine ausprobieren, aber das muss noch ein wenig warten. 

Zum Schneiden der Terrine verwende ich gerne ein Elektromesser. Das brauche ich nur alle Jubeljahre einmal, in solchen Fällen lohnt es sich aber, weil man auch solche relativ weichen und sehr zarten Massen schneiden kann, ohne Druck auszuüben. 
Allerdings kann man die Male, da das Messer in den letzten 10 Jahren zum Einsatz gekommen ist, wahrscheinlich wirklich an einer Hand abzählen ;o)

Lachs-Terrine mit Forellenfilets
Zutaten für ca. 10 Personen
800 g Räucherlachs in dünnen Scheiben
8 Blatt Gelatine

5 EL Milch
600 g Schlagsahne
2 TL Meerrettich, frisch gerieben
1 Bund Dill
2–3 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
4 geräucherte Saiblingsfilets (à ca. 65 g)
4 TL Saiblingskaviar

Außerdem
Dill zum Garnieren

Zubereitung

Eine Terrinen- oder Kastenform (ca. 26 cm x 8,5 cm mit ca. 1,25 Liter Inhalt) leicht von innen einölen und mit Klarsichtfolie auslegen. Boden und Rand der Form mit der Hälfte des Räucherlachses dachziegelförmig auslegen, dafür die besonders schönen Scheiben aussuchen. Den Lachs an den Rändern der Form ca. 3 cm überstehen lassen.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den restlichen Lachs mit 200 g Sahne und Meerrettich fein pürieren. Dill fein hacken und unter das Lachspüree heben. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen. 1 Saiblingsfilet längs teilen und die schöne Hälfte für die spätere Dekoration kalt stellen. 

Milch in einen Topf geben und bei milder Hitze erwärmen.  Die Gelatine gut ausdrücken und unter Rühren darin auflösen. Die Gelatine soll nicht zu warm werden, da sie sonst ihre Gelierkraft verliert. 1–2 EL Lachspüree einrühren. Die Gelatinemischung unter das Püree rühren und ca. 10 Minuten kalt stellen. 

Die restliche Sahne steif schlagen und unter das Lachspüree heben. Die Hälfte der Lachsmousse in die Form füllen. Saiblingsfilets mittig darauflegen und mit der übrigen Mousse darauf bedecken, glatt streichen. Den seitlich überstehenden Räucherachs auf die Mousse klappen. Die Terrine mit Folie bedecken und über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.
Die Folie abziehen und die Terrine aus der Form auf eine Servierplatte stürzen, übrige Folie abziehen. Das für die Dekoration kalt gestellte Saiblingsfilet in 8 Stücke schneiden und auf der Oberseite der Terrine anrichten. Jeweils mit einem Klecks Saiblingskaviar und etwas Dill garnieren.
Multifunktionsform von Staub
*Kooperationslink   Originalrezept: lecker.de

übern Tellerrand, heute: Lecker macht Laune!

übern Tellerrand
Übern Tellerrand ist eine wirklich tolle Geschichte. Nicht nur, dass Ihr ganz viele tolle neue Blogs kennenlernt, ich kann auf diesem Wege auch eine Rezeptkategorie füllen, die ohne meine Gastblogger immer noch aus nur zwei Rezepten bestehen würde, die "zimt- haltigen". Dank meiner tollen Gäste hab ich jetzt immerhin schon 4 Rezepte mit Zimt in meinem Archiv. Das ist doch schon eine ganz ordentliche Auswahl, oder?

Irina, mein heutiger Stargast, hat auch mal wieder ein Rezept mitgebracht, das einen TL (in Worten: EINEN TEELÖFFEL) dieses Teufelszeugs enthält. Was genau sie sich für Euch überlegt hat, seht Ihr wenn das Licht angeht wenn Ihr Euch durch ihren Gastbeitrag gearbeitet habt. Aber immer der Reihe nach, nicht schummeln!

Ich wünsche Euch ganz viel Freude bei Irinas Gastbeitrag - wenn Ihr den KuLa mögt, dann werdet Ihr ganz sicher auch bei Irina viele interessante Rezepte finden und Eure NKL wird immer länger und länger :o)


Hallo Ihr Lieben!

Heute bin ich bei Steph zu Gast und freue mich auch entsprechend darüber :) Wer ist "ich"? Nun ja, ich heiße Irina, bin Mediengestalterin und blogge seit etwas über zwei Jahren auf www.leckermachtlaune.de .
Worum geht es bei lecker macht laune? Hauptsächlich natürlich um Rezepte (immerhin haben sich in der ganzen Zeit schon fast 300 angesammelt). Dabei sind diese sowohl süß als auch deftig, vegan, vegetarisch oder mit Fleisch. Nachgekocht, abgewandelt und auch selbst "erfunden". Egal was davon zutrifft, ich zeige immer Schritt-für-Schritt-Fotos, damit alles wirklich gut nachvollziehbar ist. Einer der Gründe einen Blog zu starten, war es mich selbst dazu anzuspornen immer wieder Neues auszuprobieren. Und es klappt. :)
Hier ein Paar Beispiele...





Seit etwas über einem Jahr mache ich ab und an auch Motivtorten. Das macht extrem viel Spaß. Vor allem wenn man die Augen der Beschenkten sieht. Um anderen zu zeigen wie ich das mache, gibt es zu den meisten Torten auch sogenannte Making-ofs, in denen man alles genau sehen kann. Meine aktuellen Tortenlieblinge sind die beiden:



Eine Rosentorte für den Geburtstag meiner Mama und eine Puppentorte für den Geburtstag meiner Kleinen. Dafür habe ich ihre liebste Puppe (davon haben wir sogar drei, irgendwann muss man sie ja waschen ;) ) aus Fondant modelliert.

Mit der Liebe zum Kochen wächst parallel auch die Koch- und Backbuch- sammlung. Seit letztem Sommer stelle ich vermehrt auch Kochbücher vor und rezensiere sie möglichst detailliert, damit meine Leser einen guten Eindruck der Bücher bekommen. Hin und wieder stelle ich auch Küchenutensilien vor. So findet man auf meinem Blog einen für mich persönlich wunderbaren Mix aus Kochen, Backen, Büchern, Produktvorstellungen und manchmal auch Wettbewerben.

Stephs Idee von "übern TELLERRAND" finde ich grandios und bin fast von Anfang an ins "Organisationsteam" eingestiegen, indem ich das Logo gestaltet hab und als Seitenadministrator mitwirke. Da war es doch klar, dass auch ich gerne ihr Gast sein möchte.

So, da bin ich also. Und nun? Bei den vielen wunderbaren Gerichten hier im Kuriositätenladen, ist es schwer etwas zu zeigen, dass es hier noch nicht gibt ;) Wie man aber weiß, führen viele Wege nach Rom und obwohl auch Steph hier bereits ein Karottenkuchenrezept hat, möchte ich ihr und Euch meines zeigen, denn der Kuchen ist so unglaublich saftig und lecker..... Zitat von meinem Chef als ich den Kuchen letztens gebacken hatte: "Das ist der beste Kuchen, den ich seit Jahren gegessen habe".

Ach ja, ähm, ...Steeeeph? Da ist Zimt drin. Nicht erschrecken, ich mag Zimt auch nicht, finde ihn in diesem Kuchen aber wunderbar ;)

Hier ist er also:
Saftiger Karottenkuchen

Zutaten

Kuchen
200 g Mehl
3 TL Backpulver
1 TL Zimtpulver
200 g geraspelte Karotten
250 g brauner Zucker
3 Eier
250 ml Sonnenblumenöl
100 g Rosinen
100 g gehackte Walnusskerne

Creme
250 g Doppelrahm-Frischkäse
30 g weiche Butter
125 g Puderzucker

Zubereitung
Mehl, Zimt, Backpulver und Karotten vermengen. Zucker und Eier in einer anderen Schüssel verquirlen und nach und nach das Öl dazugeben. Eimasse zur Mehlmischung geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Am Ende Walnüsse und Rosinen unterheben. Den fertigen Teig in eine Springform mit dem Durchmesser von 24cm geben.



Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170°C Ober-/Unterhitze ca 70min backen. Um festzustellen ob er fertig ist einfach die Stäbchenprobe machen.


Für die Creme Frischkäse, Butter und Vanille zu einer glatten Masse verrühren. Nach und nach den Puderzucker dazugeben und unterrühren. Creme auf den abgekühlten Kuchen streichen.

Ich hoffe Euch schmeckt's :)

Danke Steph, dass ich da sein durfte und bis bald...

Liebe Grüße,
Irina
 

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