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Olivenpinguine mit Frischkäse

Und schon wieder eine Neuauflage eines bereits vor Jahren gebloggten Rezeptes. Keine Sorge, das wird nicht zur Gewohnheit, aber diese Olivenpinguine wollte ich schon lange überarbeiten und wann ist die Gelegenheit günstiger als jetzt vor Silvester?
So ein paar kleine Pinguine fehlen doch sicher noch auf Eurem Silvesterbuffet, oder? Ich finde, ein Jahreswechsel ohne diese kleinen Kerle ist kein anständiger Start ins neue Jahr und das behaupte ich, obwohl ich gar keine Oliven mag! :o)

Olivenpinguine mit Frischkäse
Diese großen Oliven, die Ihr für den Körper der Pinguine braucht, bekommt Ihr meist im türkischen Lebensmittelgeschäft oder dort, wo lose Oliven angeboten werden. Sie sollten auf jeden Fall entsteint sein, dann spart Ihr Euch die Arbeit. Die kleinen Oliven gibt's auch im Glas im Supermarkt.
Wenn Ihr eine ordentliche Pinguinherde bastelt, könnt Ihr die Keile, die Ihr aus den großen Oliven ausschneidet, für einen leckeren italienischen Nudelsalat verwenden, für den findet sich sicher auch noch eine kleine Ecke auf Eurem Silvestertisch.

Olivenpinguine mit Frischkäse
Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

Wie immer leckeres Essen und im Sinne meiner Katzen und all der Tiere und Menschen, die es nicht mögen, natürlich kein Geknalle und Geballer. Kommt gut rüber, wir lesen uns dann nächste Woche wieder!
                
Olivenpinguine mit Frischkäse
Zutaten
20 schwarze Jumbooliven, entsteint
20 schwarze, normalgroße Oliven, entsteint
Frischkäse
1 große Karotte

Zubereitung
Längs einen Keil aus den Jumbooliven schneiden und mit Frischkäse füllen.
Die Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Ein kleines Dreieck aus den Scheiben schneiden und in die größere Öffnung der kleinen Oliven stecken. 
Eine Piekser quer durch die kleine Olive stecken, dann längs durch die große und in die Karottenscheibe. Fertig ist der Pinguin!
Olivenpinguine mit Frischkäse
Olivenpinguine mit Frischkäse

Pissaladière

Kaum mache ich mal ne Woche Urlaub, da bin ich auch schon komplett raus aus dem Blogrhythmus. Normalerweise ist das Bloggen fest in den Alltag integriert und ich schreib abends vor dem Zubettgehen noch fix die nächsten Beiträge - nicht jeden Tag, manchmal schaff ich auch 2-3, aber schon sehr regelmäßig.
Nach dieser kurzen Auszeit ist es aber erstaunlicherweise schon eine kleine Überwindung, sich hinzusetzen und natürlich auf den letzten Drücker den neuen Blogbeitrag fertigzumachen. 
Mittlerweile hab ich ja aber immerhin wieder ein paar Rezepte auf Lager und stecke auch schon mitten im Einkochwahn, den Ihr in den nächsten Wochen noch ausgiebig miterleben müsst dürft - ich hoffe, Ihr habt Euch genug Gläser organisiert. 

Pissaladière
Zum Auftakt gibt's aber erstmal ein Rezept, das ich schon im letzten Jahr bloggen wollte, damals aber zeitlich nicht mehr geschafft hab. Eine Pissaladière gehört schließlich in den Sommer, bzw. Spätsommer und hat nix mehr im Herbst oder Winter zu suchen.
In diesem Jahr bin ich noch rechtzeitig und konnte gleich eine Version aus meinem aktuellen Lieblings-Kochbuch My Paris Kitchen von David Lebovitz* ausprobieren. Hat sich gelohnt, schmeckt nämlich großartig - aber ich hab auch nichts anderes erwartet, ist schließlich ein Rezept von DEM David Lebovitz, das ist für mich quasi der französische Hugh Fearnley-Whittingstall ;o)

Für den Boden hab ich meinen normalen Pizzateig (allerdings mit normalem 550er, anstelle von Hartweizenmehl) verwendet, das hat ganz wunderbar geklappt. Damit die Pissaladière besonders knusprig wird, habe ich sie auf meinem Pizzastein* gebacken. Wenn Ihr keinen habt, legt einfach Euer Backblech schon während des Aufheizens in den Backofen und backt die Pissaladière darauf, das Ergebnis wird dann nicht 100%ig wie mit einem Pizzastein, kommt dem aber schon sehr nahe.

Pissaladière
Zutaten für 4 Pissaladière

Boden 
550 g Mehl 550
1/4 Würfel Frischhefe
1 TL Rohrohrzucker
10 g Salz
50 g Olivenöl
320 g Wasser

Belag
1,5 kg Zwiebeln
Olivenöl  zum Anschwitzen
ca. 10 Zweige frischer Thymian
1 TL Rohrohrzucker 
Meersalz und Tellicherrypfeffer nach Geschmack 
ca. 40 kleine Oliven - oder mehr nach Geschmack 
ca. 32 Anchovisfilets (unbedingt auf die Qualität achten!)

Zubereitung
Am Vorabend das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker über die Hefe streuen und die Mulde mit Wasser auffüllen. 
Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf.
Das restliche Wasser, Salz und Olivenöl dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. Eine halbe Stunde gehen lassen, dann abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 

Am nächsten Tag eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
Für den Belag die Zwiebeln putzen und in feine Streifen schneiden. Olivenöl in eine Cocotte geben und die Zwiebelstreifen mit dem Knoblauch von allen Seiten anschwitzen. Salz, Thymian, Pfeffer und Zucker dazugeben und ca. 45 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Gelegentlich umrühren und darauf achten, dass die Zwiebeln nicht ansetzen. Evtl. nochmal nachwürzen, dann die Thymianstiele entfernen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Den Pizzastein auf den Boden des Backofens legen und auf höchster Stufe (Ober- und Unterhitze) aufheizen. 
In der Zwischenzeit den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen, damit sich der Teig entspannt und somit leichter ausrollen lässt. 

Einen Teigling dünn ausrollen, mit einem Viertel der Zwiebeln bestreichen, dann Anchovisfilets und Oliven darauf verteilen. 
Die Pissaladière auf den Pizzastein schubsen und backen, bis der Boden schön knusprig blasig gebacken und die Oberfläche leicht gebräunt ist. Herausnehmen und sofort servieren.
 
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Hühnchentajine mit Kichererbsen

Eine Premiere! Heute bekommt Ihr mein erstes Rezept für meine fast noch brandneue Tajine.
Ich hab Euch ja gestern bereits berichtet, wie begeistert ich von meinem neuen Schätzchen bin, heute möchte ich Euch erklären, wie man damit kocht.
Als Einstiegsrezept hab ich mich für diese Hühnchentajine entschieden, die hat uns so gut geschmeckt, dass ich sie Euch unter keinen Umständen länger vorenthalten möchte. Die Kefta Mkaouara kommen dann demnächst aber natürlich auch noch dran, genauso wie ganz großartige Rosmarinkartoffeln - die kann die Tajine nämlich auch.
Die Menge, die ich unten angegeben habe, ist für eine Tajine mit einem Durchmesser von ca.  35 cm gedacht, die Zubereitungsart für ein glasiertes, für die Herdplatte geeignetes Modell. 

Hähnchentajine mit Kichererbsen
Die Tajines von Emile Henry bestehen aus glasierter, feuerfester Keramik und sind dadurch sowohl für die Herdplatte, aber auch für die Zubereitung im Backofen und sogar auf dem Grill geeignet. 
Ich bevorzuge die Zubereitung auf der Herdplatte, da man dafür nicht den gesamten Herd aufheizen muss - ist also energiesparender. Wenn Eure Tajine aber nicht für die Herdplatte geeignet ist, könnt Ihr die Tajine natürlich auch im Backofen zubereiten. 
Apropos, Ihr merkt es vielleicht schon, sowohl der "Topf", als auch das Gericht, das man damit kocht, nennt sich Tajine. Man kocht also eine Tajine in der Tajine ;o)

Die Vorteile der Glasierung liegen hauptsächlich darin, dass man dadurch direkt in der Tajine braten kann, das bringt natürlich viele Röstaromen ins Gericht und man spart sich - je nach Art der Tajine - den zweiten Topf, bzw. eine Pfanne. 
Außerdem nimmt das Material die Aromen der Gerichte nicht an, was bei nichtglasierten Modellen leicht der Fall ist. 
Die glasierte Tajine muss auch nicht vorbereitet, bzw. "eingekocht" werden und wird nach der Benutzung einfach abgewaschen. Sie ist also alles in allem viel pflegeleichter und unempfindlicher als ein offen gebranntes Modell.

Davon abgesehen sind die Tajines von Emile Henry einfach mordsschick. Punkt.
   
Tajinedeckel mit Wasser gefüllt
Wenn Ihr keine Tajine besitzt, könnt Ihr dieses Gericht oder andere Tajines natürlich trotzdem kochen. Es ist dann nicht 100%ig original, wird aber genauso lecker schmecken. 
Alles, was Ihr dann braucht, ist ein möglichst weiter Schmortopf, wenn möglich mit Tropfnubsies im Deckel, die das Gargut während des Schmorens feucht und saftig halten. Diese Aufgabe übernimmt bei der Tajine der mit Wasser gefüllte Deckel. Der Dampf zirkuliert in der Tajine und befeuchtet so das Gargut. Es bleibt sehr saftig und die Aromen verteilen sich besonders gut.
 
pürierte Salzzitronen
Noch kurz zu den verwendeten Salzzitronen, die habe ich nämlich vor einiger Zeit püriert. Mich hat das ständige Gefriemel mit dem wabbeligen Inneren massiv gestört, also habe ich alle Salzzitronen kurzerhand atomisiert. Dazu wird das Innenleben der Zitronen, wie auch vor der normalen Verwendung, entfernt und dann die verbliebene Schale im Blender fein gemixt. 
In Gläser gefüllt und mit Öl bedeckt, hält sich das Salzzitronen-Püree nahezu ewig, lässt sich wunderbar löffelweise dosieren und man muss nicht jedesmal eine Zitrone aus dem Glas fischen, tropft die halbe Arbeitsplatte voll, macht ein Schneidbrett dreckig und muss sie dann noch weiterverarbeiten. Sehr praktische Angelegenheit!

Hähnchentajine mit Kichererbsen
Zutaten 
4 Hähnchenschenkel
Olivenöl
4 Kartoffeln, geachtelt
2 Zwiebeln, in Streifen geschnitten
2 TL Cumin, ganz 
1 Prise Safranfäden
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL Honig 
1 Biozitrone, geachtelt 
500 g gekochte Kichererbsen
eine Handvoll grüne Oliven

Außerdem 
glatte Petersilie, gehackt

Zubereitung 
Die Haut der Hähnchenschenkel abziehen und die Schenkel am Gelenk durchschneiden. Hähnchenschenkel salzen und in Olivenöl in der Tajine einmal rundherum anbraten. Herausnehmen, abdecken und beiseite stellen. 
Die Kartoffeln in die Tajine geben und mehrere Minuten anbraten, dabei gelegentlich wenden. Die Zwiebelstreifen dazugeben und glasig mitanschwitzen. Abschließend den Cumin ebenfalls kurz anschwitzen, bis er zu duften beginnt. 
Mit Hühnerbrühe ablöschen und den Safran dazugeben. Einen TL Salzzitrone (je nach Geschmack evtl. etwas mehr) dazugeben und mit Piment d'Espelette und Honig abschmecken.
Die Zitronenschnitze, Kichererbsen und Oliven dazugeben und alles miteinander verrühren. Abschließend die Hähnchenschenkel darüber legen. 
Den Deckel der Tajine auflegen und Wasser in die kleine Mulde im Deckel füllen. 
Je nach Größe der Hähnchenschenkel ca. 20-30 Minuten bei mittlerer Temperatur schmoren. 

In der Zwischenzeit den Couscous zubereiten. Dafür 1Teil Couscous mit der 1,5fachen Menge kochendem Wasser begießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Mit einer Gabel auflockern. 

Die fertige Tajine mit Petersilie bestreut servieren, den Couscous dazu reichen.
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Umami Paste

Umami-Paste, was ist denn das nu schon wieder? Im Prinzip sowas wie hausgemachtes Glutamat, Geschmacksverstärker homemade. Kann man fertig in der Tube kaufen, ist aber auch simpel und schnell selbst gemacht.
Die Zutatenliste liest sich zugegeben eher so, als hätte man einmal alle Reste in der Küche zusammengefegt und püriert, tatsächlich ergeben diese Zutaten aber eine Paste, die selbst zwar erstaunlich lasch schmeckt, herzhaften Gerichten aber nochmal einen regelrechten Kick gibt - ein Geschmacksbooster also.
Im Kühlschrank aufbewahrt ist diese Paste nur wenige Wochen haltbar, man kann sie aber auch in Eiswürfelformen einfrieren und dann nur portionsweise auftauen.

Verwenden könnt Ihr diese Paste wie gesagt in allen herzhaften Gerichten, egal ob Saucen, Aufläufen, Hackfleischgerichten, Ketchup, usw. usf. Gerade jetzt zur Grillsaison könnt Ihr damit Kräuterbutter pimpen, Salaten den nötigen Pepp verleihen, lasst Eurer Fantasie einfach freien Lauf.
Tastet Euch erstmal mit einer wirklich kleinen Menge ran, die Paste selbst schmeckt wie gesagt unspektakulär, sie entwickelt aber im Zusammenspiel mit den anderen Zutaten ihre "Superkraft" ;o)
Vegetarier können natürlich die Anchovisfilets weglassen, das nimmt der Paste nicht soooviel.

Umami-Paste
Zutaten 
250 g aromatische Tomaten (Vierländer Platte)
50 g getrocknete Tomaten
50 g schwarze Oliven 
1 EL Kapern 
50 g Walnusskerne
4 Anchovisfilets
25 g gemahlene Steinpilze
50 g frisch geriebener Nordländer (alternativ Parmesan)
1 EL Tomatenmark
1 TL Sojasauce 
1 TL frisch gepresster Zitronensaft
1/4 TL Zucker

neutrales Öl

Zubereitung 
Die Tomaten waschen, die Stielansätze entfernen, in grobe Stücke schneiden und in einem Topf bei mittlerer Hitze einige Minuten weich dünsten. Die ausgetretene Kochflüssigkeit abgießen. 
Alle Zutaten (bis auf das Öl) in einen Zerkleinerer geben und zu einer möglichst glatten Paste pürieren. Nur soviel Öl dazugeben, dass sie sich pürieren lässt, sie soll aber so fest wie möglich bleiben. 
Die Paste durch ein sehr feines Sieb streichen und in ein sauberes Glas füllen. Mit Öl bedecken. 
Die fertige Paste ist mit Öl bedeckt einige Wochen im Kühlschrank haltbar.
Abgewandelt nach einem Rezept von Brigitte.de 

Alles in Butter!

Wie sieht's bei Euch aus, liegt noch Schnee oder streckt der Frühling schon so langsam aber sicher die ersten Fühler aus? Bei uns scheint heute zumindest schon mal wieder die Sonne - die Chancen, dass der letzte Schnee sich demnächst endlich vom Acker macht, stehen also nicht schlecht. 
Ich geb's ja ungern zu, zumal ich den Winter ansonsten sehr mag und mir das ständige Gejammer fürchterlich auf die Nerven geht, aber so langsam reicht's mir wirklich auch - ich will FRÜHLING!!! Ein kleines bißchen Sonne, zwitschernde Vögel und grünes Gras und grüne Bäume - kein Weiß, absolut kein Weiß. Ich kann will es nicht mehr sehen...
Also, gehen wir einfach davon aus, dass der Frühling schon voll im Gange ist, was gibt's bei Euch zu Ostern? Habt Ihr schon alles für den Osterbrunch beisammen? Plant Ihr womöglich Ostern anzugrillen? Ha, für beide Möglichkeiten hab ich heute die passenden Rezepte, eine kleine, aber feine Kräuter- und Gewürzbutterauswahl - kann man ja immer gebrauchen :o)
Falls Euch die Rezepte noch nicht genügen, hab ich noch eine Limetten-Parmesan-Butter im Angebot, die passt ebenfalls ganz wunderbar auf ein Osterbuffett.

Meine persönlichen Favoriten sind die Blümchen- und die Meerrettichbutter, meinem Mitesser haben es die Anchovis- und natürlich die Oliven-Tomatenbutter angetan - die Schokobutter steht selbstverständlich außer Konkurrenz. Ich finde sie sogar leckerer als Nutella & Co., sie ist nicht so süß, sondern hat eine wunderbar herbe Kakaonote. Wenn Ihr dann noch ein wenig Fleur de Sel oder noch besser, Murray River Salt unterhebt (nicht zu sehr rühren, dann werden die Kristalle zerstört), kommt die von mir so geliebte Schoko/Salz-Kombination dabei raus, die Ihr bereits von meinem Lieblings-Schokokuchen kennt. 
Murray River Salt ist mein absolutes Lieblingssalz, die Kristalle sind noch feiner & zarter als beim Fleur de Sel und es ist daher besonders für solche Gelegenheiten geeignet.

Blümchenbutter
  • 150 g weiche Butter
  • 2 EL getrocknete Blüten + Blüten zum Wälzen (Herbaria)
  • 1 TL Salzflakes mit Zitrone (oder mehr nach Geschmack)
Zubereitung
Alle Zutaten kurz miteinander verrühren, die Butter auf ein Stück Klarsichtfolie geben und die Enden verzwirbeln, so dass sich eine Butterkugel bildet. Im Kühlschrank fest werden lassen und vor dem Servieren nochmals in Blüten wälzen.

Blümchenbutter
Meerrettichbutter
  • 150 g weiche Butter
  • 3 EL frisch geriebener Meerrettich 
  • 2 EL fein geschnittene Schnittlauchröllchen 
  • 1 gute Prise Fleur de Sel 
Zubereitung
Alle Zutaten miteinander verrühren und vor dem Verzehr über Nacht ziehen lassen. Eine halbe Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen.
 



Sardellenbutter

  • 200 g weiche Butter 
  • 2 EL Sardellenfilets, sehr fein gehackt 
  • Abrieb einer halben Biozitrone 
  • 2 TL confierte Knoblauchzehen
  • 1 EL glatte Petersilie, sehr fein gehackt 
  • 1 Prise Piment d'Espelette
Zubereitung
Die Sardellenfilets mit einem scharfen Messer sehr fein hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verrühren. Vor dem Verzehr etwas durchziehen lassen. 

Anchovisbutter

Olivenbutter
  • 200 g weiche Butter 
  • 50 g Oliven 
  • 5 eingelegte getrocknete Tomaten 
  • 2 confierte Knoblauchzehen
  • einige Zweige Thymian 
  • Piment d'Espelette

Zubereitung
Die Oliven sehr fein hacken. Die Tomaten in feine Streifen und anschließend in Würfel schneiden. Die Hälfte der gehackten Oliven zusammen mit der Butter und dem confierten Knoblauch in einen Foodprozessor geben und pürieren.
Die Butter, restliche Olivenwürfel, Tomatenwürfel, Thymianblättchen und Piment d'Espelette in eine Schüssel geben mit einer Gabel miteinander verrühren.

Oliven-Tomaten-Butter

Schokobutter
  • 150 g weiche Butter
  • 2 EL Valrhona-Kakaopulver
  • Mark einer Vanilleschote 
  • 3 EL Puderzucker
  • 1 gute Prise Murray River-Salt oder Fleur de Sel 
Zubereitung
Die Butter mit dem Kakaopulver, Vanillemark und Puderzucker verrühren, zum Schluss das Salz dazugeben und unterrühren.


Abgewandelt nach Rezepten aus: Homemade Winter von Yvette van Boven

Pizza-Zupfmuffins

Ich muss mich entschuldigen, in den letzten Wochen hab ich den KuLa mal wieder sträflich vernachlässigt. Die Gründe dafür sind schnell erklärt:
  1. Hab ich zur Zeit keine wirklich so richtig tollen Rezepte in petto (ich will ja auch nicht nur Kuchen oder anderen Süßkram bloggen), bzw. kann mich nicht entscheiden oder vergesse ständig, mir die Rezepte zu notieren und
  2. Macht mir mein Blog seit der Renovierung nur noch Ärger. Einen Blogbeitrag zu verfassen ist wirklich kein Vergnügen. Der Fettdruck geht nicht vernünftig, Zeilenumbrüche sind reine Glückssache und wenn ich richtig viel Pech hab, ist die komplette Formatierung eines Beitrages zerschossen, sobald ich einen Beitrag abgespeichert habe.
Ihr seht schon, die Renovierung war nicht unbedingt meine beste Idee, bzw. dieses Blogdesign hat sich als eher suboptimal herausgestellt, um es mit den Worten unseres ehemaligen Kanzlers zu sagen. 
Da das ja aber so nicht weitergehen kann (sonst kann ich den Laden bald schließen, weil ich komplett gefrustet bin), hab ich jetzt mal Nägel mit Köpfen gemacht und jemanden gefragt, der sich mit sowas auskennt. Über etsy habe ich eine Designerin gefunden, deren Blogtemplates mir so gut gefallen, dass ich sie beauftragt habe, sich auch meines Blogs anzunehmen. Zur Zeit stehe ich noch auf der Warteliste, ich hoffe aber, dass es bald losgeht und der KuLa danach endlich genauso aussieht, wie ich es mir schon immer gewünscht habe und natürlich, dass alles wieder anständig funktioniert! 
Wenn ich bis dahin nur unregelmäßig blogge, seht es mir bitte nach - sobald der KuLa grundsaniert ist und schick aussieht, normalisieren sich die Öffnungszeiten auch wieder. 
So, und da ich schon mal dabei bin, gibt's heut auch wieder ein Rezept ;o)
   
Pizza-Zupfmuffins Diese Pizza-Zuppfmuffins sind eigentlich eine abgewandelte Neuauflage des Pizza-Bollerbrotes, das ich Anfang 2009 schon einmal gebloggt habe. ANFANG 2009! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht...
Für diese Muffins habe ich den Hefeteig  etwas abgewandelt (ich verwende ja seit einiger Zeit lieber Frischhefe) und da ich nur Oliven, eingelegte Tomaten und meinen heißgeliebten Nordländer (auch wenn im Kühlschrank gähnende Leere herrscht, ein Stück Nordländer MUSS immer da sein) daheim hatte, waren das auch die Zutaten für die Muffins. Wenn Ihr Frühlingszwiebeln, Petersilie oder andere frische Kräuter da habt, könnt Ihr die natürlich auch noch dazu geben. Sehr lecker schmecken solche Muffins auch mit Feta.
 
Nordländer, Oliven, eingelegte Tomaten, Thymian
Der Hefeteig ist evtl. etwas weich, das hängt von der Feuchtigkeit der eingelegten Tomaten ab. Er lässt sich aber trotzdem noch gut verarbeiten und die Muffins werden so besonders saftig. Bemehlt die Arbeitsfläche und das Rollholz großzügig, dann solltet Ihr auch keine Probleme bei der Verarbeitung haben. 
Seid nicht zu pingelig beim Stapeln und Rollen des Teiges, die Muffins haben eh ihren eigenen Kopf und sehen nach dem Backen komplett anders aus. Wenn Ihr sonst kein großes Geschick bei der Zubereitung von Brötchen und anderem Gebäck habt, sind diese Muffins genau das richtige für Euch, die verzeihen nämlich so manche optische Ungenauigkeit.

Hefeteig
Besonders lecker schmecken die Muffins wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Sie sind dann noch knusprig, der Käse in den Muffins ist noch weich und sie duften besonders köstlich. Abgekühlt sind sie aber fast genauso lecker und aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehaltes halten sie sich auch sehr gut bis zum nächsten Tag. Noch länger würde ich sie nicht lagern, dann werden sie nämlich trocken - Hefeteig halt... 
Wenn Ihr sie nicht alle Muffins schafft, friert sie einfach ein, aufgetaut schmecken sie dann fast wie frisch gebacken. 
vor dem BackenZutaten
500 g Mehl
1/2 Würfel Frischhefe
1 TL Rohrohrzucker
340 ml kaltes Wasser
30 ml Olivenöl
9 g Salz    

Außerdem
100 g schwarze Oliven, fein gewürfelt
120 g eingelegte Tomaten, fein gewürfelt
1/2 TL Thymian (je nachdem, ob die Tomaten gewürzt sind)
3 confierte Knoblauchzehen, zerdrückt
Olivenöl zum Bestreichen des ausgerollten Teiges
150 g Nordländer, frisch gerieben (oder ein anderer würziger Hartkäse)

Zubereitung
Den Hefeteig nach Anleitung zubereiten, zum Schluss die Oliven, Tomaten und die confierten Knoblauchzehen dazugeben und mit dem Mixer oder der Küchenmaschine einarbeiten. Den Hefeteig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Hefeteig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben und mit dem Rollholz dünn ausrollen. Mit etwas Öl bestreichen und den geriebenen Nordländer darauf verteilen.  
Den ausgerollten Teig in ca. 4 cm breite Streifen schneiden und diese Streifen in ebenfalls ca. 4 cm lange Teigstücke teilen. Jeweils 4 Teigstücke übereinanderlegen und diese kleinen Stapel hochkant in die gefetteten und mehlierten Muffinmulde setzen. 
Für die spiralförmigen Muffins einen ca 15 cm langen Teigstreifen abschneiden, aufrollen und die entstandene Schnecke mit der Schnittfläche nach oben in die Muffinmulde setzen. Evtl. abgefallenen Käse darüber verteilen.
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Minuten backen, bis die Muffins goldbraun gebacken sind. Aus dem Backofen nehmen, kurz in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Kuchenrost vollständig auskühlen lassen. 
Pizza-Zupfmuffins

Pizzawaffeln

Diese Waffeln warten nu schon so lange in der Warteschleife auf ihren großen Auftritt, dass sie jetzt endlich auch mal zu ihrem Recht kommen müssen, sonst ist das Rezept bald schon verjährt und das geht ja mal gar nicht, schließlich ist das Rezept gar nicht mal sooo übel ;o)

Der Waffelteig lässt sich ganz wunderbar nach eigenem Geschmack und Vorräten abwandeln. Wer keine Oliven mag, dafür aber vielleicht eine nicht vegetarische Variante zubereiten möchte, kann beispielsweise kleingeschnittene Salamistückchen unterrühren, ansonsten kann man natürlich jedes nur erdenkliche Kraut verwenden und mal so richtig seiner Fantasie freien Lauf lassen. 
Ich hab sie bisher nur in meinem Belgischen Waffeleisen gebacken, man kann sie aber sicher auch in einem normalen Herzcheneisen machen, dann gibt's halt Pizza-Herzchen. 

Ganz toll schmecken die Waffeln auch mit Balsamicozwiebeln, einem leckeren Tzatziki oder Kräuterquark (Rezept gibt's demnächst). Man kann sie prima einfrieren und bei "Bedarf" ratzfatz im Toaster aufbacken - schmeckt wie frisch gebacken!

Zutaten
1 Tütchen Trockenhefe
350 ml Wasser
1 TL Zucker
50 g Softtomaten
50 g schwarze Oliven
300 g Mehl
1 TL Oregano
Salz und Pfeffer
2 Eier
75 ml Olivenöl

Zubereitung
Die Trockenhefe mit dem Zucker und dem Wasser in ein Gefäß geben und einige Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat. In der Zwischenzeit die Tomaten und die Oliven fein hacken.
Das Mehl mit dem Oregano, Salz, Pfeffer, Eiern, Olivenöl und Hefewasser zu einem glatten Teig verrühren. Tomaten und Oliven unterrühren.
Ein Waffeleisen für belgische Waffeln aufheizen und den Teig darin verteilen. Ausbacken, bis die Waffeln knusprig braun sind.
Die Waffeln schmecken pur, aber auch mit Balsamico-Zwiebeln, Kräuterquark oder auch mit Käse überbacken.

Quelle: Kristiane Müller-Urban - Waffeln

Auberginenpizza mit Oliven

Bei uns gibt es nicht oft Auberginen, meist als Antipasti gegrillt und in Olivenöl und Gewürzen mariniert oder auch mal als Pastasauce wie gerade erst letzte Woche. Auberginen gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgemüsen (ich weiß, Beeren...), trotzdem mag ich sie recht gern, aber es gibt soooviele andere Dinge, die ich lieber mag, da schafft sie es nicht allzu häufig auf unsere Teller. 

Auf der Suche nach neuen Pizzavariationen bin ich nun häufiger über Auberginenpizzen gestolpert, auf unterschiedlichste Weise zubereitet. Ich hab mir jeweils die besten Ideen daraus geklaut und herausgekommen ist diese Pizza - überraschenderweise so lecker, dass sie zwar nicht meine persönliche TopTen der Lieblingspizzen anführt, aber doch ziemlich weit vorne mitspielt. 
Zusammen mit dem Pesto rosso und den Oliven eine sehr würzige, aromatische Pizza, die es nicht zum letzten Mal gegeben hat. 
Das Pesto bereite ich übrigens bewusst ohne Käse oder Mandeln, Pinienkerne, usw. zu, weil es sich so länger hält und vielseitiger einsetzbar ist. Den Käse füge ich dann je nach Einsatz später zu oder lasse ihn ganz weg - Mandeln, Pinienkerne, usw. sind im KuLa ja eh tabu ;o)
Zutaten für 4 Pizzen
 
Teig
250 g Hartweizenmehl
250 g Mehl 550 
1/2 Paket Trockenhefe
1 TL Zucker
10 g Salz
 
50 g Olivenöl  
320 g Wasser

Belag 
2 gute Handvoll getrocknete Tomaten 
2 confierte Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
neutrales Öl 

2 Auberginen 
Olivenöl zum Anbraten
1 Handvoll grüne Oliven 
1 Handvoll schwarze Oliven 
Salz und Pfeffer
frischer Thymian 
Provolone, frisch gerieben oder ein anderer würziger Käse nach Wahl

Zubereitung
Die Trockenhefe in das Wasser einrühren und etwas stehen lassen, so dass die Hefe vollständig auflöst. Das Mehl mit dem Salz vermischen und Olivenöl und Wasser-Hefemischung dazugeben. Alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen, dann ebenfalls abgedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. 
Eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen, den Teig abschlagen und Zimmertemperatur annehmen lassen. 
In der Zwischenzeit die Auberginen in 1 cm dicke Scheiben schneiden und leicht geölt in einer Grillpfanne oder im Kontaktgrill von beiden Seiten grillen, so dass das typische Grillmuster entsteht. Auf Küchenpapier entfetten, beiseite stellen.
Für das Pesto die getrockneten Tomaten mit dem Knoblauch, Gewürzen und Öl in einem Blender fein mixen, so dass ein cremiges Pesto entsteht. In einem Glas verschlossen aufbewahren. 
Die Oliven nach Geschmack in Scheiben oder Viertel schneiden oder auch ganz lassen. 
Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen, rund wirken und ca. 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen. 
Die Teigportionen gründlich bemehlen und mit dem Matterello sehr dünn ausrollen, der Teig sollte nicht dicker als ca. 3 mm sein. Die ausgerollten Teigfladen jeweils auf ein Stück Backpapier legen und belegen. 

Dazu jeweils 2 -3 EL Pesto dünn verstreichen und Auberginen-scheiben (je nach Vorliebe ganz oder geviertelt) darauf verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. 
Die Oliven, sowie frisch geriebenen Provolone darüber verteilen. Etwas Olivenöl darüber geben.
In der Zwischenzeit das Backblech direkt auf den Boden des Backofens legen und den Backofen auf höchster Stufe (Ober und Unterhitze) gründlich vorheizen - das Backblech muss richtig heiß sein. Man erreicht dadurch ein Backergebnis, das gar nicht sooo weit von der in einem Steinofen gebackenen Pizza entfernt ist. 


Die Pizzen mitsamt des Backpapiers auf das Backblech legen und einige Minuten anbacken lassen. Durch die extrem hohe Hitze wird das Backpapier schnell dunkel, ich ziehe es also nach einigen Minuten unter den Pizzen heraus, quasi sobald die Pizza nicht mehr am Backpapier klebt. Die Pizza nun ohne Backpapier zu Ende backen, evtl. noch kurz unter Grill bräunen.
 

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