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Double Chocolate Banana Bread

Generell ist der Gatte ja viel krüscher als ich. Er mag keine Pilze, Kirschen, Nüsse, Mandeln, Spinat und keinen Spargel. Das alles kommt bei uns daher nur ganz selten mal auf den Tisch - entweder, wenn ich alleine bin oder ich tatsächlich zwei unterschiedliche Gerichte zubereite. Das kommt aber nur selten vor, weil ich dafür meist viel zu faul bin ;o)

1-2 Dinge kann ich aber auch absolut nicht leiden, die er sehr liebt und dazu zählen unter anderem Bananen. Wenn sie grün sind und kaum süß, dann mag ich sie (aber auch nur 2-3x pro Jahr), sobald sie aber gelb und reif werden, kann man mich damit jagen und wenn sie dann erst so aussehen wie unten auf dem Bild, also die ersten schwarzen Stellen bekommen, dann kann er die alle für sich haben - ich rühr die dann nicht mehr an...

Double Chocolate Banana Bread
Im Normalfall mach ich ihm dann Bananenmilch oder eine Quarkspeise mit Bananen. Bei einem so großen Bund arg dunkler Bananen hätte er aber ne Menge Milch trinken müssen, also musste etwas anderes her. 
Ein Hilferuf auf meiner FB-Seite hat mir sofort (auf Euch ist eben Verlass :o) ) eine laaaange Latte mit Rezepten für Banana Breads beschert und ich hab mich spontan für diese enorm schokoladige Variante von Smitten Kitchen entschieden - eine gute Entscheidung!

überreife Bananen
Dieses Double Chocolate Banana Bread ist enorm saftig und hält sich auf jeden Fall 3-4 Tage, theoretisch zumindest.  Eingefroren hab ich es noch nicht, das wird aber auch kein Problem sein.
Wenn Ihr eine normale Kastenkuchenform habt, dann verwendet die Mengen des oben verlinkten Rezeptes bei Smiten Kitchen. Meine Kasten-, bzw. Multifunktions- form hat ein Volumen von ca. 1 1/2 Litern und ist damit ungefähr ein Drittel größer als eine normale Kastenform.

Kuchenteig
Zutaten 
150 g Butter
4 überreife Bananen 
180 g Rohrohrzucker 
1 großes Ei
1 1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL Salz 
160 g Mehl 
70 g Kakaopulver
150 g gehackte Schokolade, 70%

Zubereitung 
Die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen und bräunen lassen. Die gebräunte Butter beiseite stellen und abkühlen lassen. 
In der Zwischenzeit die Bananen schälen und mit einem Kartoffelstampfer oder einer Gabel zerdrücken. Den Zucker, Ei, Salz, etwas abgekühlte Butter und den Vanilleextrakt dazugeben und alles verrühren. Das Mehl, mit dem Kakao und Backpulver sieben und ebenfalls dazugeben, alles glattrühren. Die Schokolade hacken und unter den Teig heben. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 60-70 Minuten backen, dann unbedingt eine Stäbchenprobe machen. Das Banana Bread ist auch innen feucht, ähnlich wie ein Brownie, muss aber natürlich gestockt sein. 
Das Banana Bread aus dem Backofen nehmen, 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herausnehmen und komplett auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Buttermilch-Donuts mit Muskat

Es ist mal wieder Zeit für was Süßes, oder? Ich hab das Gefühl, schon ewig nichts Süßes mehr gebloggt zu haben. Also gibt's heute eine Extraportion Zucker und Butter - irgendwie muss ich die lange Durststrecke ja wieder ausgleichen.
Diese gebackenen Donuts sind recht simpel, enthalten also weder Frucht noch Schokolade, durch die Muskatnuss haben sie aber ein ganz tolles Aroma - ähnlich wie ein Eggnog. In Kombination mit der gebutterten Zuckerschicht sind diese Donuts natürlich fürchterlich süß, schmecken aber trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) ganz großartig. 
Ich mag ja eigentlich nicht so gerne Süßes, aber die gehen immer - auch wenn im Anschluss natürlich noch ein Käsebrot fällig ist ;o)

DonutsRichtige, bzw. klassische Donuts sind das natürlich nicht, denn die werden ja frittiert und nicht gebacken. Dies hier sind also eigentlich Muffins in Donutform. Ich behaupte jetzt aber mal, dass sie besser schmecken als Muffins und außerdem sehen sie auch noch hübscher aus. Finde ich :o)
Durch die Zuckerschicht bleiben sie recht lange frisch und können auch über 2-3 Tage aufbewahrt werden - ideal also auch zum Mitnehmen ins Büro!

Wenn Ihr noch keine Donutform habt, aber Euch jetzt gerne eine anschaffen möchtet, empfehle ich euch diese von Wilton*, die hab ich jetzt seit einiger Zeit in Gebrauch und bin sehr damit zufrieden. Die Beschichtung ist so gut, dass ich die Form noch nicht einmal fetten muss, bevor ich sie befülle. 

Donuts
Zutaten für ca. 18 Donuts
450 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
1/2 TL gemahlene Muskatnuss
150 g weiche Butter
150 g Rohrohrzucker
100 g zimmertemperierte Milch
70 ml zimmertemperierte Buttermilch
2 große Eier
 
Außerdem
100 g geschmolzene Butter
100 g Puderzucker

Zubereitung 
Das Mehl mit dem Backpulver, Natron, Salz und der geriebenen Muskatnuss in einer Schüssel verrühren. In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nacheinander die Eier dazugeben und weiterhin aufschlagen. Die Milch und Buttermilch dazugeben und glatt rühren. Die Mehlmischung dazu geben und nur solange verrühren, bis alles vermischt ist.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in eine Donutform spritzen. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten backen.
Aus dem Backofen nehmen und kurz in der Form abkühlen lassen, dann die Donuts herauslösen.  

Etwas abkühlen lassen und in der Zwischenzeit die Butter schmelzen.
Sobald sich die Donuts anfassen lassen, mit zerlassener Butter bestreichen und in Puderzucker wälzen. Komplett auf einem Kuchenrost abkühlen lassen. 
*Affiliatelink

Rhabarber-Gewittertorte

Mögt Ihr Rhabarber? Ich liebe Rhabarber!
Egal, ob im Kuchen, Tartes, Schnecken, Clafoutis, Eis, Sirup oder sogar als Ketchup - ich kann gar nicht genug davon bekommen. Als Kind hab ich mir immer Zucker in eine Tasse gefüllt, eine Stange Rhabarber aus dem Garten gemopst und ihn dann getunkt und herzhaft abgebissen. Heutzutage würd ich wahrscheinlich bereits nach einer Stange mit Magenkrämpfen daniederliegen, aber so ein Stückchen Kuchen geht schon noch - das MUSS gehen!

Bei der Wahl des Rhabarbers greife ich sehr gerne auf den sog. Himbeer-Rhabarber zurück, meist sind das die Sorten Holsteiner- oder Vierländer Blut. Die Stangen haben eine wunderschöne rote Farbe und müssen nicht geschält werden. Rhabarberkuchen schmeckt damit gleich noch einmal so gut :o)

Rhabarber-GewittertorteVon dieser Torte hab ich nicht zufällig nur ein Foto gemacht, einmal angeschnitten sieht sie nämlich nicht mehr ganz so appetitlich aus. 
Die Böden sind sehr zart und die Füllung nicht gerade standfest - schmecken tut sie aber himmlisch. 
Wenn Ihr sie nachbackt, solltet Ihr sie auch unmittelbar nach dem Zusammensetzen servieren - sie wird nicht besser, je länger sie steht. Vorbereiten und am nächsten Tag servieren klappt mit dieser Torte also leider nicht. 

Rhabarber
Zutaten

Tortenböden
125 g Butter
125 g Rohrohrzucker
5 Eigelb
1/4 TL Salz
150 g Mehl
5 g Backpulver


5 Eiweiß
200 g Rohrohrzucker
200 g Mandelblättchen


Füllung
750 g Rhabarber 
ein Schluck Wasser
200 g Rohrohrzucker (evtl. mehr, je nach Rhabarbersorte und Geschmack)

500 g Schlagsahne
3 TL Vanillezucker (oder mehr nach Geschmack)

Außerdem
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung  

Eine Springform (26 cm Ø) fetten und leicht mehlieren. Die Eier trennen, das Eiweiß im Kühlschrank kalt stellen. 
Die Butter mit Zucker und Salz in der Küchenmaschine cremig rühren. Die Eigelbe nach und nach dazugeben. 
Das Mehl mit dem Backpulver in einer Schüssel vermischen und nach und nach in die Teigmischung einrühren. 
Die Hälfte des Teiges in der vorbereiteten Backform verteilen und glatt streichen. Das Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Solange weiterschlagen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Die Hälfte des Eischnees auf dem Rührteig verteilen und grob verstreichen. Mit Mandelblättchen bestreuen und bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 30 Minuten backen. Etwas in der Form abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchenrost komplett auskühlen lassen. 
Mit dem restlichen Teig und der Baisermasse ebenso verfahren. 

In der Zwischenzeit den Rhabarber putzen, waschen und in Stücke schneiden. In einen Topf geben und einem Schluck Wasser erhitzen. Den Deckel auflegen und bei milder Hitze dämpfen. Der Rhabarber enthält selbst soviel Feuchtigkeit, dass er fast von selbst zerfällt. 
Nach Geschmack süßen und beiseite stellen. Komplett abkühlen lassen. 
Die Sahne mit 3 TL Vanillezucker steif schlagen. Das abgekühlte Rhabarber- kompott gleichmäßig auf einem Tortenboden verteilen, dann mit Sahne bestreichen. Den zweiten Tortenboden daraufsetzen und mit Puderzucker bestäuben.
Quelle: zu Tisch in... Schleswig Holstein

Fürst-Pückler-Torte

Es gibt Grund zum Feiern! Eigentlich sogar zwei Gründe. 
Der erste ist offensichtlich, nämlich der Einzug von Kleinröschen, davon berichte ich Euch ja bereits die ganze Woche. Grund Nr. zwei nicht ganz so, ich hab nämlich heute Geburtstag. Also wieder ein Jahr geschafft :o)
Da diese Torte schon seit über zwei Jahren auf meiner NBL (Nachbackliste) steht und ich sie Euch eigentlich schon im letzten Jahr zur Feier des damals neuen Blogdesigns vorstellen wollte, ist das jetzt eine sehr gute Gelegenheit - außerdem ist sie rosa, also zumindest teilweise ;o)

Fürst-Pückler-Torte
Als ich die Torte das erste Mal bei Sweetapolita gesehen habe, war es direkt um mich geschehen. Die Kombination von Braun, Rosa und Creme ist eine meiner absoluten Favoriten und stand auch für mein Blogdesign Pate.
Als die Designerin mich damals fragte, an welches Farbspektrum ich gedacht habe, waren es genau diese drei Farben, die mir als erstes einfielen und so wurde "Fürst Pückler" das Motto für meine Renovierungsarbeiten.

Fürst-Pückler-TorteDie Umsetzung der Farben für die Torte gestaltet sich in diesem Fall insofern als etwas tricky, da ich ja grundsätzlich keine künstlichen Farbstoffe verwende. Braun und Creme sind natürlich kein Problem, rosa wird die Buttercreme aber nicht von allein, außerdem soll der Geschmack ja auch stimmen. Wenn man die Buttercreme mit Erdbeerpüree färbt und aromatisiert, bekommt sie zwar eine leichte rosa Färbung, so intensiv wie hier bekommt man das aber nicht hin, da man ja nicht unbegrenzt Püree zur Creme geben kann.
Rosie hilft mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe nach, das geht aber natürlich auch ohne, man muss nur wissen wie :o)

Am Dienstag hab ich euch ja bereits von den Fruchtpulvern berichtet, die ich sehr gerne für solche Zwecke verwende, hier ist jetzt wieder eins zum Einsatz gekommen, diesmal das Erdbeerpulver*. 
Es verleiht der Buttercreme nicht nur eine wunderschöne Farbe, sondern auch einen ganz tollen Erdbeergeschmack, der mit Fruchtpüree sicher auch nicht so intensiv ausfällt.

VorratsregaleSo, und bevor ich mich jetzt in meinen Geburtstag verabschiede und mir ein Stückchen Torte (und im Anschluss daran natürlich ein Käsebrot) gönne, möchte ich Euch noch zeigen, was der Einzug von Kleinröschen für eine Kettenreaktion ausgelöst hat, denn es ist nicht beim Streichen der Küche geblieben, ich habe mir noch zwei Regale gegönnt, die meinem Küchenchaos endlich ein Ende bereitet haben. 

Bisher hatte ich meine Vorräte und Küchengerätschaften ja mehr oder weniger in der ganzen Wohnung verteilt. In der Diele und im Arbeitszimmer standen Vorräte, im Wohnzimmer Geschirr und mein Gerätefuhrpark hat das Arbeitszimmer auch nicht gerade übersichtlicher gestaltet. 
Also wurde kurzerhand kräftig geräumt und geschoben und siehe da, es hat sich im Arbeitszimmer tatsächlich noch Platz für diese beiden Regale gefunden. 
Wie Ihr seht, hab ich schon fleißig alles eingeräumt und sie platzen bereits jetzt aus allen Nähten, der Rest der Wohnung ist aber endlich wieder ganz wunderbar übersichtlich. Mein "Fotogeschirr" steht jetzt in dem Schrank, der vorher mit Vorräten gefüllt war und im Rest der Wohnung ist wieder eine ganze Menge Platz - sieht regelrecht leer aus ;o)

Kleinröschen bei der Arbeit
Halt, und falls Ihr es noch nicht gesehen habt, bis einschließlich Sonntag habt Ihr noch die Gelegenheit an meiner kleinen KitchenAid-KuLa-Verlosung teilzunehmen. Kommentiert dazu, wie im Beitrag erwähnt, einfach unter dem verlinkten Beitrag und erzählt mir von Euren KitchenAids, bzw. welches Eure Traumfarbe wäre.

Tortenböden
Tortenböden (20 cm Ø)

Zutaten
200 ml Espresso (abgekühlt)
2 zimmertemperierte Eier
2 TL Vanille-Extrakt  
1/4 TL Salz 
200 g Rohrohrzucker 
60 ml neutrales Öl
190 ml Buttermilch

250 g Mehl
100 g Kakaopulver (Valrhona) 
1 TL Natron 
1 TL Weinsteinbackpulver

Zubereitung
Espresso kochen und komplett abkühlen lassen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Buttermilch, abgekühlten Espresso, Öl und Vanilleextrakt dazugeben und unterrühren. 
Das Mehl, Kakaopulver, Natron und Backpulver in einer zweiten Schüssel miteinander verrühren und nach und nach zu der Eimasse geben. Zu einem glatten Teig verrühren.
Den Backofen auf 180°C vorheizen und drei 20er Backformen buttern und mit Kakaopulver ausstreuen. Übriges Kakaopulver abklopfen.
Den Teig dritteln, in die vorbereiteten Formen einfüllen
(alternativ nacheinander backen) und ca. 25 Minuten im auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen backen. Aus dem Backofen nehmen und für den Fall, dass der Boden sehr aufgegangen ist, einen kleinen Teller auf den Tortenboden legen, evtl. etwas herunterdrücken. Der Boden wird so gleichmäßiger. Die Böden aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
Die Böden können auch sehr gut am Vortag gebacken werden, da sie fester als Biskuitböden sind bleiben sie sehr saftig. 


Work in Progress

Buttercreme
 
Zutaten
6 Eiweiß
250 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
1 großzügige Prise Salz
1/4 TL Weinsteinbackpulver
450 g Butter, zimmertemperiert und in kleine Würfel geschnitten
1 EL Vanilleextrakt


Außerdem
180 g 70%ige Schokolade (Valrhona Guajana)
25 g Erdbeerpulver
2 TL Vanilleextrakt
gehackte Kakaobohnen oder Schokostreusel zum Dekorieren

Zubereitung
 
Die Butter und den Vanilleextrakt mit dem Mixer schaumig rühren, beiseite stellen.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz, einem TL Zitronensaft, dem Weinsteinbackpulver und dem Zucker im Wasserbad bei niedriger Hitze unter stetigem Rühren auf 70°C erwärmen. Aus dem Wasserbad nehmen und mit dem Mixer bei mittlerer Geschwindigkeit schlagen, bis der Eischnee steif ist und sich kleine Spitzen bilden. Sobald die Schüssel abgekühlt ist, die aufgeschlagene Butter nach und nach dazugeben, jeweils gut verrühren, bevor erneut Butter dazugegeben wird.

Für die Schokoladencreme die Schokolade grob hacken und im Wasserbad behutsam schmelzen. Beiseite stellen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. 

Die Buttercreme in drei Portionen (340, 340 und 160g) teilen, die Schokolade unter die 160 g rühren, das Erdbeerpulver unter eine der größeren Portionen und die verbliebene Buttercreme mit dem Vanilleextrakt glattrühren. 

Zusammensetzen der Torte
Einen Tortenboden auf eine Tortenplatte legen. Die Schokobuttercreme in einen Spritzbeutel füllen und einen Kranz auf den Tortenboden spritzen.. Die verbliebene Buttercreme in die Mitte geben und glatt streichen.
Den zweiten Tortenboden darauf legen und mit der Vanillebuttercreme ebenso verfahren. Den 3. Boden auflegen, die Erdbeer-Buttercreme darauf verteilen und mittig mit Schokostreuseln oder gehackten Kakaobohnen dekorieren.
Fürst-Pückler-Torte*Affiliatelink

übern Tellerrand, heute: Culinaria Ungaria

übern Tellerrand
Moin, seid Ihr bereit für den wöchentlichen Gang durch die Blognachbarschaft? 
Heute darf ich Euch Krisz von der Culinaria Ungaria vorstellen, die als Ernährungsberaterin ja quasi ein Profi unter uns Hobbyköchen ist. Sie ist nicht nur enorm produktiv, sondern auch noch sehr experimentierfreudig. Ich wäre beispielsweise nie auf die Idee gekommen, ein Gebäck aus Couscous herzustellen, wie Krisz es in dem Rezept zeigt, das sie heute für Euch im Gepäck hat. Glücklicherweise hab ich aber grad am Wochenende eine Tüte gekauft, so dass dem Nachbacken nichts im Wege steht.
Viel Spaß beim Stöbern in ihrem Blog und natürlich ihrem tollen Gastbeitrag, da werdet Ihr eine ganze Menge zu tun haben :o)

Einen wunderschönen, sonnigen Frühlingstag wünsche ich Euch allen! 

Mein Name ist Krisztina, ich bin Ernährungsberaterin und in meiner Freizeit Kochbloggerin. Mein Blog heißt Culinaria Ungaria.
Seit fast 3! Jahren schreibe ich in meinem Blog über alles, was mir schmeckt. Obwohl ich mich zu 95% vegetarisch ernähre, kann ich meine Schwäche für kross gebratenen Speck (leider) nicht leugnen. Das Kochen hat mir meine ungarische Omi beigebracht. Wie toll meine Sommerferien als Kind in Ungarn waren, darüber könnt ihr hier mehr lesen
Neben traditionellen ungarischen Gerichte, wie z.B. die mit Pflaumenmus gefüllten Kartoffeltaschen, findet ihr bei mir einige außergewöhnliche Rezepte, u.a. eine gesunde Schokoladentorte aus Blumenkohl!! Und nun jetzt zu meinem Gastrezept!

Ich bin sehr-sehr froh, dass ich heute die Ehre habe, bei Steph Gast zu sein! Ihr Blog ist für mich PERFEKT, denn die von ihr nachgekochten Rezepte haben mich noch nie enttäuscht. Das schönste bei ihr ist, so finde ich, dass sie aus solch normalen, fast schon "langeweiligen" Sachen, wie z.B. Vanillepudding, mit ihren wunderschönen Bildern etwas Besonderes macht. Bei ihr findet man alles, sei es einfache Hühnerbrühe, oder doch etwas exklusives, wie z.B. Schokokekse mit Fleur de sel. Ich wollte für diese besondere Gelegenheit selbstverständlich etwas Außergewöhnliches präsentieren, und deshalb fiel meine Wahl auf dieses süße, gesunde Dessert.

Was diese Törtchen mit Jerusalem zu tun haben, kann ich Euch leider nicht beantworten. Die Bezeichnung habe ich vom Originalrezept übernommen, weil ich fand, dass der Name das Ganze noch interessanter macht. Statt einer großen Torte habe ich die Menge halbiert, und dann mehrere kleine Törtchen gebacken. Ihr könnt es natürlich machen, wie ihr gerade lustig seid :-) Und wer mag, kann zur Krönung alles mit gerösteten Mandeln und mit Orangen-Ingwersirup krönen! 


Zutaten für eine 18 cm Tortenform
1 Tasse Couscous (ca. 2,5 dl)
500 ml Orangensaft
Prise Salz
50 g Butter
2 Eier
2 El Honig

für die Quarkfüllung
500 g Magerquark
100 g Frischkäse (oder Mascarpone)
2 Eier
handvoll Rosinen (am Abend davor in Rum eingeweicht)
geriebene Schale von 1 Bio-Orange
3-4 EL Honig

zum Servieren
handvoll gehackte Mandeln
etwas Honig-Orangensirup

Zubereitung
Couscous mit warmem Orangensaft übergießen, Salz, Honig, und Butter dazugeben, und zugedeckt ca. 20 Minuten ruhen lassen. Wenn die gesamte Flüssigkeit aufgesaugt ist, abkühlen lassen, und erst jetzt die Eier unterrühren.
Für die Quarkfüllung alles miteinander cremig rühren. Formboden mit Backpapier auslegen. Zuerst die Hälfte des Couscous glatt in die Form streichen, darauf die Füllung, und abschließend die 2. Hälfte Couscous. Im vorgeheiztem Ofen bei 180 °C ca. 40-45 Minuten backen. Für den Sirup 3 El Honig mit soviel frischem Orangensaft verrühren, dass es weder zu flüssig, noch zu dick ist. Eben, wie ein Sirup! :-)
Vollständig abkühlen lassen, und erst danach aufschneiden. Schmeckt alleine, oder wie oben empfohlen, mit Mandeln verziert, und Sirup übergoßen! 

Es ist empfehlenswert guten Biohonig zu nehmen, den Unterschied schmeckt man am Ende deutlich!

Falls Euch die Törtchen gefallen, würde ich mich freuen, wenn ihr bei mir vorbeischaut!


Liebe Grüße, 
Krisztina :-)

Schoko-Espresso-Torte

Diese Schokotorte sollte eigentlich gar keine Torte werden, sondern ein ganz normaler und einfacher Schokokuchen für den Sonntagskaffee/-tee. Nix Aufwendiges, nur mal wieder ein neues Rezept zur Abwechslung. 
Beim Stöbern bin ich dann auf dieses Rezept gestoßen und weil ich alle Zutaten im Haus hatte, der Kuchen nicht aufwendig ist und die Überschrift schließlich "The Best Chocolate Cake" verspricht, hab ich ihn gestern mal spontan gebacken. 

Schoko-Espresso-Torte
Wie immer, wenn ich Rezepte mit Cup-Angaben nachkoche- oder backe, rotiere ich nach spätestens 5 Minuten fluchend und gefrustet in der Küche und schwöre mir, dass das das jetzt aber wirklich das letzte Cup-Rezept war, das ich mir vorgenommen habe. Ich kann mit diesen grauenhaften Hohlmaßen einfach nichts anfangen und finde sie fürchterlich ungenau - wozu wurde schließlich die Waage erfunden? 
Im Endeffekt werden aus den Cup-Rezepten dann immer sehr frei interpretierte KuLa-Versionen, wie auch in diesem Fall. Hätte ich mich an die vorgegebenen Mengen gehalten, der Teig wäre eine unappetitliche Schokosuppe geworden, also musste das alles n büschen modifiziert werden. Außerdem hab ich natürlich den Zucker mal wieder drastisch reduziert und der Kuchen ist immer noch pappesüß - keine Ahnung, wie man ein Stück des Originalkuchens essen soll, ohne einen Zuckerschock zu erleiden. Naja, amerikanische Zahnärzte und Diabetologen wollen ja auch von irgendwas leben ;o) 

Schoko-Espresso-Torte
Das Schöne an dieser wirklich simplen Schokotorte ist, dass sie sehr einfach nachzubauen ist, Ihr also weder eine Ausbildung zur Dekorateurin oder Pâtissière braucht um irgendwelche Tupfen und Röschen in Reih und Glied zu spritzen und man (also zumindest ich ;o) ) im Normalfall alle Zutaten daheim hat. Eine prima Notfalltorte also, wenn sich Sonntagmorgen spontan Kaffeebesuch ansagt und Ihr keine Kekse oder Kuchen im Haus habt, bzw. es zur Feier des Tages auch etwas mehr sein darf. 
Ich hab gestern so ca. um halb 10 Uhr mit den Vorbereitungen angefangen und um 13:30 Uhr stand sie schon auf meinem Fototisch, die tatsächliche Arbeitszeit ist sehr gering, weil der Kuchen ja nur zusammengerührt und gebacken, später das Frosting aufgeschlagen und dann alles zusammengesetzt werden muss. Stundenlanges Glätten des Frostings kann man sich sparen, hier ist Mut zur Einfachheit gefragt :o)

Schoko-Espresso-Torte
Ein großer Vorteil dieser Buttercremetoren ist, dass sie sehr stabil sind und man sie daher prima transportieren kann. Solltet Ihr also mal eine Torte fürs Büro oder andere Anlässe, zu denen Ihr sie transportieren müsst, suchen, versucht es mit einer Buttercremetorte. Die haben unter anderem auch den Vorteil, dass sie extrem sättigen und man daher mit einer 20cm-Torte ne ganze Fußballmannschaft satt bekommt.
Wenn Ihr keine zwei 20cm-Backformen habt, könnt Ihr auch einen Metalltortenring verwenden, unten einen Boden aus Alufolie basteln, und die Böden nacheinander backen. Ich hab das jahrelang so gemacht, mir jetzt aber doch endlich zwei 20er-Formen angeschafft. Spart natürlich Energie, da man zwei Böden, bzw. Kuchen auf einmal backen kann.    

Schoko-Espresso-Torte
Zutaten
2 Eier 
300 g Rohrohrzucker 
1 TL Salz 
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Instant-Espressopulver
100 g Kakaopulver
200 g Milch 
100 g neutrales Öl
350 g Mehl 
1 1/2 TL Natron 
2 TL Backpulver
100 g kochendes Wasser

Schoko-Frosting
250 g Butter
150 g Kakaopulver
300 g Puderzucker, gesiebt
70 ml Milch
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Instant-Espressopulver

Außerdem 
Kakaonibs oder Schokostreusel zum Bestreuen 

Zubereitung

Schokoböden
Die Eier mit dem Zucker, Salz, Espressopulver und Vanilleextrakt einige Minuten schaumig rühren. Das Kakaopulver, die Milch und das Öl dazugeben und ebenfalls unterrühren. Das Mehl mit dem Natron und Backpulver in einer Schüssel trocken vermischen und nach und nach unter die Eiermischung rühren. 
Das kochende Wasser langsam unter stetigem Rühren in den Teig einlaufen lassen, untermischen und 1 Minute auf höchster Stufe aufschlagen lassen, so dass möglichst viel Luft unter den Teig geschlagen wird. 

Zwei Kuchenformen mit 20 cm Durchmesser buttern und mit Kakaopulver ausstäuben. Überschüssiges Kakaopulver ausklopfen und den Kuchenteig auf beide Formen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Die Schokoböden auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Wenn sie in der Mitte zu sehr aufgegangen sind, ein zweites Kuchenrost darauf legen und mit einem schweren Gegenstand beschweren. Alternativ geht auch ein Holzbrett. Die Böden drücken so zusammen und bekommen eine schöne glatte Oberfläche. Schokoböden komplett auskühlen lassen. 

Frosting
Die Butter mit dem Kakao- und Espressopulver kräftig aufschlagen. Abwechselnd Puderzucker und kleine Schlucke Milch unterrühren, abschließend den Vanilleextrakt. 

Zusammensetzen der Torte
Einen Schokoboden auf eine Tortenplatte setzen und mit Frosting bestreichen. Den zweiten Schokoboden daraufsetzen und das restliche Frosting auf der Oberfläche und den Seiten verteilen. Die Oberfläche muss nicht glatt sein. 
Nach Geschmack so lassen oder mit Kakaonibs oder Schokostreuseln bestreuen. 
Schoko-Espresso-Torte

übern Tellerrand, heute: Backen macht glücklich

übern Tellerrand
Ihr glaubt ja nicht, was mein heutiger Gast Euch Leckeres mitgebracht hat, Brownies mit Keksteigtopping!!! Ist das nicht eine großartige Idee? 
Ich ärgere mich beim Anschauen der Bilder gerade ziemlich, dass ich Kathrins Blog Backen macht glücklich nicht schon vor diesem Gastblogger-Projekt entdeckt habe. Wer Brownies mit Keksteigtopping (das kann man gar nicht oft genug wiederholen) backt, dessen Blog muss ja schon zwangsläufig toll sein ;o)

Wer Kathrin ist und was ihren Blog ausmacht, wird sie Euch gleich noch sehr ausführlich selbst erzählen, bevor sich aber heute der Vorhang hebt, möchte ich noch die Gelegenheit nutzen und Euch auf Ihre schöne und wirklich wichtige Aktion Spenden macht Glücklich, zugunsten des Projektes Lacrima der Johanniter-Unfall-Hilfe hinweisen. In der großen Menge der vielen Give-Aways, wie sie zur Zeit an allen Ecken und in vielen Blogs veranstaltet werden, eine sehr angenehme Abwechslung, die es auf jeden Fall lohnt, zu unterstützen. 
Ich wünsche euch ganz viel Freude mit dem Gastbeitrag und natürlich den Brownies mit Keksteigtopping von Kathrin. 


Herzlich willkommen im KuLa!

Brownies mit Chocolate Chip Cookie Dough
Backen macht glücklich. Mich jedenfalls. Allerallermeistens jedenfalls!

Hallo ihr Lieben, 

ich freue mich riesig, heute im Kleinen Kuriositätenladen zu Besuch zu sein. Nicht nur, weil ich Stephs Seite selbst sehr gerne besuche – es handelt sich auch um meinen ersten Gastbeitrag überhaupt. Denjenigen, die meinen Blog Backen macht glücklich noch nicht kennen, möchte ich mich zunächst einmal kurz vorstellen: Ich heiße Kathrin, bin 28 Jahre alt und lebe mit meinem Mann in München. Die Glücksbäckerei ist Ende 2012 entstanden und seither unser “Gemeinschaftsprojekt” – er ist nämlich für das Design und die Technik des Blogs zuständig. 

Um was es inhaltlich geht, verrät euch ja der Name schon. Ich backe seit meiner Kindheit leidenschaftlich gerne, bin mit meiner Oma aufgewachsen und küchentechnisch quasi von ihr „sozialisiert“ worden ;o) . Beruflich arbeite ich als Journalistin vor allem für Zeitungen und Magazine. Mit dem Backblog kann ich meine beiden Leidenschaften miteinander verbinden: Schreiben und Backen. Ich genieße es, am Wochenende im Schlafanzug vor meiner Kitchenaid zu stehen, nach der Arbeit neue Keks-Variationen auszuprobieren, im Winter dem Hefeteig beim Gehen zuzusehen oder auf unserem Balkon ein Stück vom selbstgebackenen Schokoladenkuchen zu essen…

Auf meinem Blog findet ihr nicht nur viele Rezepte für Kuchen und Törtchen, Kekse und Plätzchen, Knabbergebäck und Cupcakes. Als Journalistin ist es mir wichtig, keine nüchternen Anleitungen zu präsentieren, sondern Geschichten zu erzählen: Über meine Erlebnisse beim Backen, Backbücher und Backzubehör, interessante Menschen und Gruppen. Besonders gerne führe ich Interviews (in der Vergangenheit z.B. mit Cynthia Barcomi, Fräulein Klein und Iris vom Backtraum-Shop). Außerdem macht es mir Spaß, mit „gesünderen“ Rezepten zu experimentieren – also zum Beispiel auszutesten, wie man ohne Zucker backen kann, ob fettarme Plätzchen schmecken oder wodurch Allergiker Mehl ersetzen können. Hoffentlich kann ich mit meinem Blog den ein oder anderen mit meiner Lust am Backen anstecken!  

Als Rezept habe ich meine Brownies mit Chocolate Chip Cookie Dough ausgewählt, weil sie schon seit langem zu meinen Lieblings-Leckereien gehören und euch vielleicht den Winter ein bisschen versüßen können. Auf gut deutsch handelt es sich bei dem Gebäck um einen leicht feuchten, üppigen Schokokuchen mit einem Topping aus rohem Keks-Teig. Auf die Kreation bin ich gekommen, als ich mal wieder Lust auf die Ben&Jerry’s-Eissorte “Half baked” hatte – Vanilleeis mit Keksteig- und Brownie-Stückchen und leider sehr teuer. Mit dem Cookie-Dough-Rezept könnt ihr euch deutlich günstiger eure eigene Eisvariation machen. Der Keksteig ist übrigens ohne Ei, kann also bedenkenlos roh gegessen werden. Lasst es euch schmecken. 
Ich würde mich sehr freuen, euch bald auch als Leser auf Backen macht glücklich begrüßen zu können!

Brownies mit Chocolate Chip Cookie Dough
Brownies mit Chocolate Chip Cookie Dough 

Zutaten für eine eckige Backform (etwa 25*25 cm)

Brownies
150 g Zartbitterschokolade 
150 g Butter 
4 Eier
150 g brauner Zucker
150 g Mehl 
50 g Kakao

Cookie Dough
100 g weiche Butter 
100 g brauner Zucker 
30 g weißer Zucker
1 gute Prise Salz 
120 g Mehl
2 EL Milch 
50 g Schokolade 

Zubereitung
Für die Brownies die Butter mit der Zartbitterschokolade im heißen Wasserbad langsam schmelzen und danach abkühlen lassen.
Die Eier mit dem braunem Zucker aufschlagen, bis die Masse etwas schaumig geworden ist. Die abgekühlte Schoko-Butter-Masse unter stetigem Rühren  in die Eier-Zucker-Masse unterrühren. 150 g Mehl mit dem Kakao vermischen und ebenfalls unterrühren, bis ein glatter Brownieteig entstanden ist
Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte oder gefettete und bemehlte eckige Form geben, glattstreichen und bei 170°C ca. 35 Minuten backen. Die Brownies sollten nicht völlig durchgebacken werden, sondern dürfen im Kern gerne noch ein wenig feucht sein.

Während die Brownies abkühlen, kann man den Chocolate Chip Cookie Dough zubereiten. Dafür die weiche Butter mit dem braunen und dem normalen weißen Zucker gut verrühren; das Salz, Mehl und die Milch zugeben und alles nochmal kurz vermengen. Die Schokolade in Stückchen hacken und unter die Keksteig-Creme heben.
Den rohen Keksteig, wenn er noch zu weich sein sollte, für mindestens eine Viertelstunde in den Kühlschrank stellen. Danach auf die abgekühlten Brownies streichen und diese in Stückchen schneiden. Wer genug Zeit hat, kann den Brownieboden samt aufgestrichenem Topping vor dem Schneiden auch nochmal gemeinsam kurz in den Kühlschrank stellen. 

Und dann: 
Leckeren rohen Keksteig genießen, ohne dass jemand schimpft!

übern Tellerrand, heute: Maras Wunderland

übern Tellerrand

...hätt ich Dich heut erwartet, hätt ich Kuchen da ♫♩♪♬♪... 

Darum muss ich mir bei meinem heutigen Gast glücklicherweise keine Gedanken machen, Mara bringt den Kuchen, bzw. sogar eine Torte!, nämlich selbst mit und weil wir beide das ganze Prachtstück natürlich nicht alleine schaffen, bekommt Ihr auch noch ein Stückchen ab -  so sind wir zu Euch! ;o)
Ich habe heute das ganz große Vergnügen und die Ehre, eine Bloggerin bei mir begrüßen zu dürfen, deren Blog einer meiner absolut liebsten deutschsprachigen Blogs ist. Wenn ich mir 5 Blogs in gedruckter Form zum "ins Regal stellen" wünschen dürfte, wäre MarasWunderland auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. 

Ich selbst bin ja nicht so die große Bäckerin, bzw. ich backe zwar ganz gerne, esse süßes Gebäck nur nicht so wirklich gern. Bei Mara treffen aber fast alle Kuchen, Kekse, Pralinen, etc. meinen Geschmack. Ab und zu mischt sie "Ihr wisst schon was" in ihr Gebäck, das geht dann natürlich gar nicht, aber ich bin da tolerant ;o) 
Zur Abwechslung gibt's bei ihr zwischendurch auch immer mal etwas Herzhaftes, die süßen Gebäcke stehen aber eindeutig im Vordergrund, das wird sie Euch aber selbst noch erzählen. Ich bin für die (verdiente) Lobhudelei zuständig - weiter geht's also: 

Maras Wunderland ist so, wie ich mir ein Backbuch wünschen würde. Kein Fondant-Schischi und keine künstlichen Farbstoffe in jedem zweiten Kuchen, sondern Gebäck, das auch noch wie Gebäck aussieht. Da ist ein Kuchen auch ein Kuchen und wird nicht unter einer quietschbunten zentimeterdicken Zuckerschicht versteckt. Eine ganz tolle Rezeptübersicht hat sie hier zusammengestellt - schaut Euch diese Seite aber besser erst in einer sehr ruhigen Stunde an, Ihr kommt dort so schnell nicht mehr raus. 

Spässchen, natürlich sollt Ihr am besten sofort (selbstverständlich, nachdem Ihr ihren Gastbeitrag durchgelesen habt), bei Mara vorbeischauen und ausgiebig in ihrem Wunderland stöbern - es lohnt sich!

So, und nun Vorhang auf und Bühne frei für Mara!

Weihnachtstorte mit MarzipanHallöchen :)

Ich bin Mara von MarasWunderland und darf mich heute in Stephs Kuriositätenladen breit machen und euch eine leckere weihnachtliche Torte kredenzen. Was ich mich freue! ♥

Mein Wunderland gibt es seit Anfang Oktober 2011. Schon davor hatte ich begonnen häufiger Kochlöffel oder Schneebesen zu schwingen und merkte dabei, dass das Ganze ja auch ziemliche Freude bereiten kann! Vorher war das nämlich immer Muttis Aufgabe und ich hatte mit dieser Sache am Herd so gar nichts am Hut. Dann fing ich aus Spaß an einfach ein paar Bilder von den Ergebnissen zu machen, damals noch mit meinem Handy. Diese postete ich ab und zu auf Facebook. Das bekamen natürlich meine Freunde mit. Zwei von ihnen fragten mich unabhängig voneinander, warum ich denn noch kein Foodblog hätte. Tatsächlich hatte ich darüber auch schon nachgedacht, sodass mir die beiden den letzten Anstoß dazu gegeben haben. Einen Tag später entstand Maras Wunderland und ich liebe es jeden Tag mehr ♥

Weihnachtstorte mit Marzipan
Am Anfang ging es bei mir zumeist herzhaft zu. Heute findet man hauptsächlich süße Leckereien. Das liegt an meiner starken Liebe zu allem was süß und vor allem schokoladig ist. Da ist es auch kein Wunder, dass meine heutige Leckerei genau in diese Schublade fällt. Hier kommen aber  neben den Standardzutaten außerdem noch Lebkuchengewürz, Nüsse, Glühwein und Rum in die Rührschüssel. Dazwischen mogelt sich eine Schicht Marzipan und Orangenmarmelade. Bedeckt wird alles mit einer dicken Schicht Zartbitterschokolade und bestreut mit Pistazienstückchen. Insgesamt ein leckerer weihnachtlicher Kuchen, der sich auch an Heiligabend super auf der Kaffeetafel macht! Ich hoffe, er kann euch genauso überzeugen, wie mich.

Weihnachtstorte mit Marzipan


Weihnachtstorte mit Marzipan

Zubereitungszeit: ~ 60 min • Backzeit: 20 | Schwierigkeit: einfach 

Zutaten (für eine 26cm Springform)
250 g Margarine 
140 g Rohrohrzucker
2 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
140 g Weizenmehl
110 g Weizenvollkornmehl
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Lebkuchengewürz (15g)
2 EL Kakaopulver
1 Päckchen Schokoladen-Puddingpulver
2 EL Rum
100 ml Glühwein (ersatzweise Milch)
140 g Nüsse, grob gemahlen

~ 200 g Marzipan
3 EL Orangenmarmelade
Zartbitterkuvertüre, für den Guss
gehackte Pistazien, zum Bestreuen

Zubereitung
  1. Eine Springform mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl leicht ausstreuen. Ofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier einzeln jedes für circa 30 Sekunden unterrühren.
  3. Rum und Glühwein zusammengeben. Mehl mit Backpulver, Kakao, Puddingpulver und Lebkuchengewürz mischen. Abwechselnd mit der Glühweinmischung unter den Teig rühren. Nüsse unterheben.
  4. Jetzt habt ihr zwei Möglichkeiten:
    • Entweder die Hälfte des Teiges in die Form geben, etwas glatt streichen und für circa 20 Minuten backen. Danach mit der zweiten Hälfte des Teigs ebenso vorgehen. Den Deckel von einem Boden abtrennen.
    • Oder den Teig auf einmal in die Springform geben, etwas glatt streichen und für circa 30 Minuten backen. Die Backzeit ist hier nur geschätzt. Ich selbst habe den Teig auf zwei Mal gebacken. Kuchen in der Mitte quer halbieren.
  5. Marzipan zwischen zwei Frischhaltefolien auf Springform-Größe ausrollen und mit der Springform ausstechen. Marzipan auf die abgeschnittene Fläche des einen Kuchens legen. Ränder eventuell etwas abschneiden. Orangenmarmelade glatt rühren und auf dem Marzipan verteilen. Den zweiten Boden daraufsetzen.
  6. Zartbitterkuvertüre im heißen Wasserbad schmelzen, großzügig auf dem Kuchen und an den Rändern verteilen und mit gehackten Pistazien bestreuen. Trocknen lassen. 

Habt noch eine wundervolle, möglichst entspannte Woche, meine Lieben ♥
Mara

Weihnachtstorte mit Marzipan

Pflaumen-Streuselkuchen 2.0

Dieser Kuchen, verehrte Leserschaft, ist mein absoluter Lieblingskuchen - da kommt auch kein Schokokuchen mit. Nein, dieser Kuchen ist der beste!
Früher hab ich diesen Kuchen immer nach diesem Rezept, mit einem normalen Hefeteig gemacht, seit ich aber den Zwillingsteig, also eine Mischung aus Hefe- und Mürbeteig für mich entdeckt habe, mache ich den Kuchen damit. 
Die Zwetschensaison ist bei uns schon fast vorbei, unser Apfel- und Zwetschen- stand hat noch bis zum nächsten Samstag Zwetschen, dann ist Schluss. Bei anderen Ständen geht die Saison noch etwas länger, je nach Zwetschensorte. Wenn Ihr Euch also in diesem Jahr noch einen leckeren Pflaumenkuchen gönnen wollt, dann ist JETZT der richtige Zeitpunkt!

Dieser Kuchen ist eigentlich nur eine Abwandlung des Rhabarber-Streuselkuchens, mir gefällt er mit Pflaumen, bzw. Zwetschen aber sogar noch besser als mit Rhabarber. 
Da ich der normalen Hefeteigmenge einfach nur den Mürbeteig zufüge, wird der Boden relativ hoch, das gleicht sich aber aus, wenn auch die Pflaumenmenge entsprechend reichlich bemessen ist. Außerdem bekommt man so viel mehr Stücke aus einem Blech Kuchen - ein Kuchenblech macht eine halbe Kompanie satt ;o)

2 kg Pflaumen/Zwetschen füllen das Backblech sehr gut aus, die Pflaumen stehen nahezu hochkant, so dass man auf dem fertigen Kuchen schon fast zwei Lagen Pflaumen hat. Durch den hohen Boden kann der Kuchen diese Menge Pflaumen aber auch sehr gut vertragen.
Die Streusel sind übrigens nicht nur das geschmackliche iTüpfelchen, sie haben auch eine praktische Aufgabe, sie nehmen nämlich den Saft auf, wenn man sehr reife Pflaumen erwischt. 
Gerade jetzt zum Ende der Pflaumen-/Zwetschensaison saften die Pflaumen stark und wenn man Pech hat, läuft der Saft vom Backblech auf den Backofenboden, verbrennt dort und man darf nach dem Backen erstmal den Backofen schrubben. Die Streusel saugen aber eine ganze Menge Saft auf, so dass das eigentlich nicht passiert. Außerdem schmeckt ein Pflaumenkuchen mit Streuseln einfach viel besser als ohne - so!  

Da dieser Kuchen wie gesagt mein absoluter Lieblingskuchen ist und ich mich ja bekanntermaßen auf den anstehenden sibirischen Winter vorbereite und unsere Wohnung mit Vorräten für das nächste halbe Jahr vollstopfe, hab ich am letzten Wochenende nochmal zwei Kuchen gebacken und die gleich eingefroren - das klappt bei diesem Kuchen ganz wunderbar. 
Ich schneide den Kuchen dazu in Stücke und friere sie zu 6. in Gefrierbeuteln ein - jetzt haben wir 6 Kuchenpakete im Gefrierschrank. Mein kleiner Gefrierschrank ist zwar zu einem Viertel mit Pflaumenkuchen gefüllt und ich hab kaum noch Platz für andere Sachen, aber da muss man schon mal Prioritäten setzen, die nächsten Pflaumen gibt's schließlich erst wieder in 10 Monaten ;o) 

Hefeteig
500 g Mehl, Typ 405
1 Würfel Frischhefe
250 ml Milch
50 g Rohrohrzucker
75 g weiche Butter
1 EL Vanilleextrakt
1 TL Salz
1 Ei


Mürbeteig
150 g Rohrohrzucker
250 g kalte Butter
2 Eigelbe
400 g Mehl 


Streusel
125 g kalte Butter
125 g Rohrohrzucker
250 g Mehl


Außerdem
2 kg Zwetschen (am liebsten Hauszwetschen)


Zubereitung

Hefeteig
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit einem Löffel in der Mitte eine Mulde hineindrücken. Die Frischhefe zerbröseln und in die Mulde geben. Einen TL Zucker dazugeben und die Mulde mit Milch auffüllen.

Eine Viertelstunde stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu "arbeiten", es steigen dann kleine Bläschen auf. 
Die restliche Milch, den Zucker, Butter, Ei und das Salz dazugeben und alles sehr gründlich zu einem glatten, elastischen Teig verkneten - entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Mixer. 
Abgedeckt in einer Schüssel gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat, das kann je nach Zimmertemperatur bis zu 2 Stunden dauern, aber auch erheblich schneller gehen.


Mürbeteig
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, nur solange kneten, bis sich alles zu einem Teig verbunden hat. Den Teig in Folie wickeln oder in einen Gefrierbeutel geben und bis zur Weiterverarbeitung im Kühlschrank ruhen lassen.


Streusel
Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verkneten bis Streusel entstanden sind. 

Die Zwetschen waschen, entsteinen und halbieren. 
Den Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen und durchkneten, bis er wieder etwas weich geworden ist und sich leichter bearbeiten lässt. Den Hefeteig mit dem Mürbeteig verkneten, bis der Mürbeteig gleichmäßig verteilt ist und der Teig aber noch marmoriert aussieht. 
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollen und in gleichmäßigen Abständen einstechen. 
Den Zwillingsteig eng mit Zwetschen belegen und die Streusel darüber geben. Nochmals ca. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.  
Im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen - Stäbchenprobe machen! Herausnehmen und auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

 

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