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Schoko-Espresso-Torte

Diese Schokotorte sollte eigentlich gar keine Torte werden, sondern ein ganz normaler und einfacher Schokokuchen für den Sonntagskaffee/-tee. Nix Aufwendiges, nur mal wieder ein neues Rezept zur Abwechslung. 
Beim Stöbern bin ich dann auf dieses Rezept gestoßen und weil ich alle Zutaten im Haus hatte, der Kuchen nicht aufwendig ist und die Überschrift schließlich "The Best Chocolate Cake" verspricht, hab ich ihn gestern mal spontan gebacken. 

Schoko-Espresso-Torte
Wie immer, wenn ich Rezepte mit Cup-Angaben nachkoche- oder backe, rotiere ich nach spätestens 5 Minuten fluchend und gefrustet in der Küche und schwöre mir, dass das das jetzt aber wirklich das letzte Cup-Rezept war, das ich mir vorgenommen habe. Ich kann mit diesen grauenhaften Hohlmaßen einfach nichts anfangen und finde sie fürchterlich ungenau - wozu wurde schließlich die Waage erfunden? 
Im Endeffekt werden aus den Cup-Rezepten dann immer sehr frei interpretierte KuLa-Versionen, wie auch in diesem Fall. Hätte ich mich an die vorgegebenen Mengen gehalten, der Teig wäre eine unappetitliche Schokosuppe geworden, also musste das alles n büschen modifiziert werden. Außerdem hab ich natürlich den Zucker mal wieder drastisch reduziert und der Kuchen ist immer noch pappesüß - keine Ahnung, wie man ein Stück des Originalkuchens essen soll, ohne einen Zuckerschock zu erleiden. Naja, amerikanische Zahnärzte und Diabetologen wollen ja auch von irgendwas leben ;o) 

Schoko-Espresso-Torte
Das Schöne an dieser wirklich simplen Schokotorte ist, dass sie sehr einfach nachzubauen ist, Ihr also weder eine Ausbildung zur Dekorateurin oder Pâtissière braucht um irgendwelche Tupfen und Röschen in Reih und Glied zu spritzen und man (also zumindest ich ;o) ) im Normalfall alle Zutaten daheim hat. Eine prima Notfalltorte also, wenn sich Sonntagmorgen spontan Kaffeebesuch ansagt und Ihr keine Kekse oder Kuchen im Haus habt, bzw. es zur Feier des Tages auch etwas mehr sein darf. 
Ich hab gestern so ca. um halb 10 Uhr mit den Vorbereitungen angefangen und um 13:30 Uhr stand sie schon auf meinem Fototisch, die tatsächliche Arbeitszeit ist sehr gering, weil der Kuchen ja nur zusammengerührt und gebacken, später das Frosting aufgeschlagen und dann alles zusammengesetzt werden muss. Stundenlanges Glätten des Frostings kann man sich sparen, hier ist Mut zur Einfachheit gefragt :o)

Schoko-Espresso-Torte
Ein großer Vorteil dieser Buttercremetoren ist, dass sie sehr stabil sind und man sie daher prima transportieren kann. Solltet Ihr also mal eine Torte fürs Büro oder andere Anlässe, zu denen Ihr sie transportieren müsst, suchen, versucht es mit einer Buttercremetorte. Die haben unter anderem auch den Vorteil, dass sie extrem sättigen und man daher mit einer 20cm-Torte ne ganze Fußballmannschaft satt bekommt.
Wenn Ihr keine zwei 20cm-Backformen habt, könnt Ihr auch einen Metalltortenring verwenden, unten einen Boden aus Alufolie basteln, und die Böden nacheinander backen. Ich hab das jahrelang so gemacht, mir jetzt aber doch endlich zwei 20er-Formen angeschafft. Spart natürlich Energie, da man zwei Böden, bzw. Kuchen auf einmal backen kann.    

Schoko-Espresso-Torte
Zutaten
2 Eier 
300 g Rohrohrzucker 
1 TL Salz 
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Instant-Espressopulver
100 g Kakaopulver
200 g Milch 
100 g neutrales Öl
350 g Mehl 
1 1/2 TL Natron 
2 TL Backpulver
100 g kochendes Wasser

Schoko-Frosting
250 g Butter
150 g Kakaopulver
300 g Puderzucker, gesiebt
70 ml Milch
2 TL Vanilleextrakt
1 TL Instant-Espressopulver

Außerdem 
Kakaonibs oder Schokostreusel zum Bestreuen 

Zubereitung

Schokoböden
Die Eier mit dem Zucker, Salz, Espressopulver und Vanilleextrakt einige Minuten schaumig rühren. Das Kakaopulver, die Milch und das Öl dazugeben und ebenfalls unterrühren. Das Mehl mit dem Natron und Backpulver in einer Schüssel trocken vermischen und nach und nach unter die Eiermischung rühren. 
Das kochende Wasser langsam unter stetigem Rühren in den Teig einlaufen lassen, untermischen und 1 Minute auf höchster Stufe aufschlagen lassen, so dass möglichst viel Luft unter den Teig geschlagen wird. 

Zwei Kuchenformen mit 20 cm Durchmesser buttern und mit Kakaopulver ausstäuben. Überschüssiges Kakaopulver ausklopfen und den Kuchenteig auf beide Formen verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!

Die Schokoböden auf einem Kuchenrost auskühlen lassen. Wenn sie in der Mitte zu sehr aufgegangen sind, ein zweites Kuchenrost darauf legen und mit einem schweren Gegenstand beschweren. Alternativ geht auch ein Holzbrett. Die Böden drücken so zusammen und bekommen eine schöne glatte Oberfläche. Schokoböden komplett auskühlen lassen. 

Frosting
Die Butter mit dem Kakao- und Espressopulver kräftig aufschlagen. Abwechselnd Puderzucker und kleine Schlucke Milch unterrühren, abschließend den Vanilleextrakt. 

Zusammensetzen der Torte
Einen Schokoboden auf eine Tortenplatte setzen und mit Frosting bestreichen. Den zweiten Schokoboden daraufsetzen und das restliche Frosting auf der Oberfläche und den Seiten verteilen. Die Oberfläche muss nicht glatt sein. 
Nach Geschmack so lassen oder mit Kakaonibs oder Schokostreuseln bestreuen. 
Schoko-Espresso-Torte

Coffee Toffee

Gestern hat Yushka Euch noch mit feinem Konfekt verwöhnt, heute komm ich wieder mit dem etwas derberen Schokokram. Ich kann doch keine Schokolade schmelzen, ohne dass sie innerhalb kürzester Zeit fleckig und grau wird, also verstecke ich sie entweder unter einer Schicht Kakao oder wie hier, unter Salzbrezelbröseln :o)

Dieses Coffee Toffee ist in Nullkommanix gemacht, Ihr braucht allerdings für das Karamell wieder ein Zucker-Thermometer* - ohne wird das nix, bzw. die Wahr- scheinlichkeit, dass die Karamellmasse nicht die gewünschte Festigkeit erreicht, ist sehr groß.  

Im Originalrezept, das mal wieder aus dem Smitten Kitchen Cookbook* stammt, wird das Toffee mit Nüssen bestreut, da macht aber der Gatte bekanntlich nicht mit, also wurden aus den Nüssen Salzbrezel. Karamell und Salz ist schließlich eh eine gnadenlos leckere Kombination.

Coffee Toffee
Zutaten 
250 g Butter
225 g Rohrohrzucker
2 TL heller Sirup 
1/4 TL Salz
2 gestrichene TL Instant-Espressopulver
200 g Schokotropfen oder gehackte Schokolade
Salzbrezel oder ca. 80 g Nüsse nach Geschmack

Zubereitung
Die Butter mit dem Zucker, Sirup und Salz in einem ausreichend großen Topf unter stetigem Rühren schmelzen - so lange rühren, bis der Zucker komplett aufgelöst ist. 
Das Espressopulver einrühren und alles so lange unter stetigem Rühren köcheln, bis die Karamellmasse eine Temperatur von 150°C erreicht. 
Eine ca. 25x30 cm große Form ganz leicht ölen (das Backpapier haftet dann besser) und mit Backpapier auslegen. Die Karamellmasse darin verteilen und ca. 15 Minuten verfestigen lassen. 
Die Schokotropfen darüber verteilen, ca. 5 Minuten schmelzen lassen und mit einer Palette gleichmäßig verstreichen. Einige ganze Salzbrezel darauf, den Rest zerbröseln und darübergeben - alternativ mit zerstoßenen Nüssen bestreuen. 
Komplett abkühlen lassen, dann in Stücke brechen. 

Whiskylikör, hausgemacht

24. Dezember 2013, 14:00 Uhr 
Die Geschäfte sind geschlossen, der Weihnachtsbesuch steht schon so gut wie vor der Tür und was fehlt? Das passende Geschenk natürlich. Das kommt davon, wenn man nicht beizeiten... Aber wem erzähl ich das ;o)

Ich hab heute ein Rezept für Euch, das Ihr innerhalb einer halben Stunde fertigstellen könnt und für das die Chancen, dass Ihr alle Zutaten im Haus habt, ziemlich gut stehen - vorausgesetzt, Ihr habt den Schoko-Espresso-Sirup und Vanilleextrakt parat, aber das setze ich jetzt mal voraus, schließlich handelt es sich da um den leckersten Schoko-Sirup der Welt und der Vanilleextrakt ist ja auch nicht ganz so übel. 

Das Besondere an diesem Likör ist übrigens, dass er schon direkt nach dem Zusammenmischen "einsatzfähig" ist. Er muss also nicht erst wochenlang ziehen, sondern kann direkt genossen, bzw. verschenkt werden. 

hausgemachter WhiskylikörIn vielen Rezepten für hausgemachten Whiskylikör wird Kondensmilch und Sahne verwendet. Hab ich ausprobiert, ich finde die Nur-Sahne-Variante aber eindeutig leckerer. Ich frag mich auch, weshalb überhaupt ein Teil Kondensmilch verwendet wird - des Fettgehalts und/oder der Kalorien wegen? Ich glaube, beides spielt bei einem Likör nicht unbedingt die größte Rolle...
Falls Ihr aber lieber die Sahne-Kondensmilch-Variante ausprobieren möchtet, ersetzt einfach die Hälfte der Sahne durch Kondensmilch. Ich wüsste aber immer noch nicht, warum... 

Bei der Menge des Whiskys müsst Ihr Euch selbst rantasten, da die natürlich vom Whisky selbst und den Umdrehungen desselben abhängt. Der Glenlivet, den ich verwendet habe, hat 40%, wenn Ihr den Likör beispielsweise mit einer Fassstärke ansetzt, muss davon natürlich entsprechend weniger rein. Ein kleines Probeschlückchen während des Mischvorgangs kann also nicht schaden ;o)

Den Invertzuckersirup könnt Ihr natürlich auch durch Zucker ersetzen, dann würde ich diesen mit der Sahne zusammen aufkochen, er löst sich so leichter auf. 

Und wenn Ihr mein Rezept komplett auf den Kopf stellen wollt, könnt Ihr den Likör auch mit löslichem Kaffee- und Kakaopulver ansetzen, da ich aber den (ich wiederhol mich ja ungern, aber man kann es gar nicht oft genug sagen, resp. schreiben) weltbesten Schoko-Espresso-Sirup im Sortiment habe, schlag ich damit zwei Fliegen mit einer Klappe.

Slàinte!
Springbank Single Malt - nicht im Whiskylikör drin, aber die Flasche ist schick ;o)
Zutaten 
500 ml Sahne 
1 EL Schoko-Espressosirup
1 EL Vanilleextrakt 
ca. 3 EL Invertzuckersirup
170-200 ml Whisky (Glenlivet)

Zubereitung 
Die Sahne in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Ca. 2-3 Minuten köcheln lassen, dann von der Herdplatte ziehen und komplett abkühlen lassen. 
Alle Zutaten in einen Blender geben, gründlich verrühren und in eine oder mehrere saubere Flasche füllen. 
Der Whiskylikör ist mindestens 6 Wochen haltbar. 

Schoko-Espresso-Donuts - gebacken, nicht frittiert

Ich hab eine neue Backform, für Donuts. Ich weiß, Donuts werden eigentlich nicht gebacken, sondern frittiert, im Internet schwirren aber soviele Rezepte für gebackene Donuts herum, dass ich nicht widerstehen konnte und mir jetzt auch eine solche Backform zugelegt habe. 
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob die fertigen Donuts auch wirklich so schön rund werden wie man sie kennt, bisher sind sie aber immer prima gelungen. 
Eigentlich sind diese Donuts Muffins in Donutform (man kann also den Teig austauschen), sie schmecken aber schon "donutiger" und überhaupt, sehen sie viel schicker aus - Donuts sind eindeutig die besseren Muffins!
Sie sind kleiner, man kann besser abbeißen und braucht kein lästiges Papierhütchen - nur drei von mindestens 1365 Gründen, weshalb Donuts so klasse sind ;o)

Backformen gibt es ja wie Sand am Meer, ich hab mich für eine Wilton-Form* entschieden, weil die in sehr vielen amerikanischen Blogs empfohlen wird und ich bisher auch nur Gutes von den Beschichtungen der Wilton-Formen gehört habe. 
Eine gute Beschichtung ist besonders wichtig, weil Donuts ja "nackig" in der Form gebacken werden und kein Hütchen drumherum haben, durch das sie sich leicht aus der Form lösen lassen. Aus dieser Form flutschen die Donuts wie geschmiert. 
Ich glaube, bis es bei uns mal wieder Muffins gibt, wird es sicher ne ganze Weile dauern. Mich hat erstmal das Donutfieber voll erwischt und meine Donut-Nachbackliste ist seeeehr lang... 

Noch ein Tipp, damit die Donuts möglichst gleichmäßig gelingen: Füllt den Teig erst in einen Spritzbeutel oder ersatzweise in einen Gefrierbeutel und spritzt ihn in die Form. Wenn man den Teig mit einem Löffel einfüllt, werden die Donuts nicht so schön gleichmäßig rund.  

Für dieses Rezept habe ich die Eierlikördonuts, die noch in der Warteschleife ihre Runden drehen, entsprechend abgewandelt. Da Ihr ja aber erstmal die Schokovariante eingefordert habt, bekommt Ihr die anderen demnächst. Irgendwann. Ihr wisst ja, die Warteschleife ist seeeehr lang ;o)

Zutaten
150 ml Schoko-Espresso-Sirup 
1 Ei
2 EL Rapsöl

1/4 TL Salz
1 TL Vanilleextrakt
150 g Mehl
1 TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL frisch gemahlene Muskatnuss
 

100 g dunkle Schokolade 

Zubereitung
Den Sirup mit dem Ei, Öl, Salz, Vanilleextrakt und Muskatnuss cremig rühren. Das Mehl mit mit dem Weinsteinbackpulver in einer zweiten Schüssel vermischen und unter die Eimasse heben. 
Nicht zulange rühren, der Teig soll sich nur grade miteinander vermischen. 
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in eine Donutform füllen. Imauf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 10 Minuten backen. 
Aus dem Backofen nehmen und kurz in der Form abkühlen lassen, dann die Donuts herauslösen. Komplett auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad behutsam schmelzen und die Donuts kopfüber eintunken. Herausnehmen und die Kuvertüre auf einem Kuchenrost abkühlen und festwerden lassen.
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Schwedenwoche, Tag 7: Chokladbollar (Schoko-Haferflockenkugeln)

So, das war's, ich bin durch - im wahrsten Sinne des Wortes. 7 Tage, 7 schwedische Rezepte, das ist gar nicht mal ohne und ein ziemlich großer Unterschied zu den 2 Beiträgen pro Woche, die ich sonst durchschnittlich blogge.  
Trotzdem hat mir diese Themenwoche soviel Spaß gemacht, dass ich gerne demnächst wieder eine Länderwoche durchführen würde. Dann aber länger vorbereitet und nicht vom Teller direkt in den Blog, wie es diese Woche der Fall war. Mal abgesehen davon, dass das schon fast in Arbeit ausartet, ist das Risiko zu groß, dass doch mal was in die Hose geht ;o)
Wie Ihr rechts sehen könnt, hab ich eine kleine Umfrage vorbereitet, an der Ihr Euch bei Interesse sehr gerne beteiligen könnt. 
Welches der dort aufgeführten Länder interessiert Euch kulinarisch besonders? Mit welchem soll ich mich demnächst mal genauer beschäftigen? 
Jeder Teilnehmer hat eine Stimme und kann (theoretisch) einmal abstimmen. Die Umfrage ist bis nächsten Sonntag geöffnet, dann werden die Schotten dicht gemacht und ich mache mich auf die Suche nach interessanten Rezepten. 
Falls Ihr noch andere Ideen für Länder- oder Themenwochen habt, würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr mir einen entsprechenden Kommentar hinterlasst.
 



Der Höhepunkt dieser ersten Länderwoche war für meinen Mann eindeutig die Smörgåstårta, gefolgt von den Köttbullar. Mir hat es dagegen besonders das Knäckebrot und der Glasmästarsill angetan, den gibt's heut übrigens mit Bratkartoffeln und Schmorgurken zu Mittag.

Zum feierlichen Abschluss dieser Themenwoche gibt's heute nochmal was Süßes, mit Schokolade versteht sich. Chokladbollar sind in Schweden eine der beliebtesten hausgemachten Süßigkeiten und, man höre und staune: sie enthalten keinen Zimt! Für mich natürlich Grund genug, sie unbedingt auszuprobieren.

Die Chokladbollar haben durch die Haferflocken eine recht feste Textur und sind natürlich bei weitem nicht so schmelzig wie Pralinen oder Rumkugeln, mir gefällt das aber sehr gut. Beim nächsten Mal würde ich den Zucker (ich verwende immer Rohrohrzucker) unbedingt vorher mahlen, da er sich nicht auflöst und die Kugeln daher etwas crunchig sind oder eben Puderzucker verwenden.

Zutaten
200 g zarte Haferflocken
150 g Rohrohrzucker, gemahlen oder Puderzucker
1/2 TL gemahlene Vanille
50 g Kakaopulver
2 EL kalter Espresso
200 g Butter

Kokosflocken oder Hagelzucker zum Wälzen der Kugeln

Zubereitung
Die Haferflocken in einem Foodprozessor etwas mahlen, sie sollen aber nicht zu Mehl gemahlen werden. 
Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen. 
Kleine Kugeln aus der Masse formen und in Kokosraspeln oder Hagelzucker wenden.
Quelle: She Simmers

White ChocMoc ☕

MannMannMann, was is das ungemütlich draußen. Kaum wird's gegen Mittag wenigstens annähernd hell, da geht die Sonne, die sich sprichwörtlich im Hintergrund hält und hinter dicken, grauen Wolken versteckt, auch schon wieder unter. Für Foodblogger, die gerne fotografieren, die schlimmste Zeit des Jahres.
Ich bin in meiner kleinen Dachbutze ja eh nicht gerade von der Sonne verwöhnt, sonnendurchflutet ist was anderes, um im Winter aber auch nur ab und zu mal ein anständiges Bild machen zu können, müssten wir eigentlich schon morgens um 10:00 Uhr zu Mittag essen, danach wird's schwierig.
Diesen Espresso mit weißer Schokolade und einem wönzigen Klecks Sahne hat mein Mitesser daher auch nicht nachmittags gemütlich auf dem Sofa getrunken, sondern morgens direkt nach dem aufstehen - man muss da schon mal Prioritäten setzen und die lauteten in diesem Fall: Foto!

Für eine militante Teetrinkerin wie mich, ist dieser Espresso mit weißer Schokolade und Kardamomsahne eher nichts, dachte ich zumindest, bis ich doch nen kleinen Schluck stiebitzt hab. Holla die Waldfee, ist der lecker!
Leider kann ich Kaffee nicht so gut vertragen, daher blieb es bei dem kleinen Schluck, wenn ich aber doch mal irgendwann einen Kaffee trinken sollte/wollte/würde, dann diesen. Süß, herb, sahnig, cremig und zum Schluss noch die frische Note des Kardamoms - ich hätte nicht gedacht, dass ich mal so von einem Kaffeegetränk schwärmen würde...
Also, nutzt den nächsten trüben Nachmittag, kocht Euch eine grooooße Portion und dann nichts wie ab auf's Sofa!
 
Das Rezept für diesen mordsleckeren Kaffee stammt aus einem noch recht neuen und schon jetzt heißgeliebten Kochbuch, Home Made Winter von Yvette van Boven. Wie schon der Vorgänger Home Made in sehr kurzer Zeit auf meine Favoritenliste gewandert.
Und weil es ja jetzt schon so ganz langsam auf Weihnachten zugeht, schaut es Euch unbedingt mal an, ein ganz tolles Geschenk mit tollen Rezepten (nicht nur) für die kalte Jahreszeit.  

Zutaten
250 ml Vollmilch
50 g weiße Schokolade
200 ml Espresso
100 ml Schlagsahne
Mark einer Vanilleschote oder 1/4 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Kardamomsamen, frisch gemörsert

Zubereitung
Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen, die Schokolade einrühren und beiseite stellen. 
In der Zwischenzeit den Espresso kochen und die Sahne mit dem Vanillemark steif schlagen. Die Kardamomskapseln mit der flachen Seite eines Messers flach drücken, die Samen in einen Mörser geben und fein reiben. 
Sobald der Espresso fertig ist, die Milch mit der Schokolade glatt rühren, den Espresso zufügen und alles miteinander verrühren.
In Gläser füllen, einen Klecks Sahne darauf geben und mit zerstoßenen Kardamomsamen bestreut servieren. 

Quelle: Home Made Winter - Yvette Van Boven


Schoko-Espresso-Schnecken

So, weiter geht's - es gibt noch viel zu tun!
Die heutigen Kekse sind keine normalen, nehein heute gibt's sog. functional cookies!  Die sehen nämlich nicht nur schick aus und schmecken gut, die können auch noch was! Wenn man genug (die im Rezept angegebene Menge sollte erstmal reichen) davon isst, halten die Euch wunderbar munter - Ihr müsst wie gesagt nur genug davon essen, nix anderes als in der Fernsehwerbung also.
Wenn Ihr so wie ich keine Kaffee-Junkies seid, nehmt vielleicht erstmal einen TL Espressopulver, mir war die Espressonote nämlich n büschen zu kräftig, aber ich bin da auch kein Maßstab, schließlich mag ich gar keinen Kaffee ;o)
Achtet beim Ausrollen des Teiges darauf, dass der nicht zu sehr bemehlt wird, sonst haften die beiden Teigplatten nicht aufeinander und die Kekse entrollen sich beim Backen wieder - so kleine Teigspiralen sehen zwar auch ganz witzig aus, lassen sich aber nur ziemlich schwierig lagern...

Zutaten

heller Teig
100 g kalte Butter
50 g Puderzucker 
1 Prise Salz
1/4 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb
200 g Mehl

dunkler Teig 
100 g kalte Butter
60 g Puderzucker
1/4 TL gemahlene Vanille oder das Mark einer Vanilleschote
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eigelb
2 EL Kakao (ca. 10 g)
1-2 TL Instant-Espressopulver (je nach Geschmack)
2 EL Kaffee- oder Whiskylikör
200 g Mehl 

1 Eiweiß zum Bestreichen 

Zubereitung 
Für den hellen Teig die Butter, Puderzucker, gemahlene Vanille und Salz mit dem Mixer verrühren, dabei nur solange rühren, bis alles vermischt ist, die Butter soll nicht schaumig werden. Ei und Eigelb dazugeben und weiterrühren. Das Mehl ebenfalls hinzufügen und solange miteinander verrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Sollte der zu brüchig sein, Teelöffelweise Milch dazugeben. 

Für den dunklen Teig bis zum Eigelb genauso verfahren, dann aber zusätzlich noch Kakao und Espressopulver mit Mehl, sowie Kaffee- oder Whiskylikör dazugeben. 

Beide Teige in Klarsichtfolie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 
Die Teige eine halbe Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen und etwas Zimmertemperatur annehmen lassen. Beide Teige auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer rechteckigen Platte ausrollen, den dunklen Teig zuunterst legen und mit Eiweiß bestreichen, den hellen Teig darüber legen und die Teigplatte von der Längsseite her aufrollen. Die Teigrolle in Klarsichtfolie wickeln und nochmals mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Die erkaltete Teigrolle in 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit ausreichendem Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Im auf 180°C vorgeheizten Backofen jeweils ca. 12-15 Minuten backen, herausnehmen und vollständig abühlen lassen.

Schoko-Espresso-Kuchen, mehr geht nicht!

Schokokuchen gehören, wie übrigens auch Käsekuchen, eindeutig zu der Kategorie Kuchen, von denen man gar nicht genug Rezepte haben kann, am Besten für jede nur erdenkliche Situation eines - logisch also, dass ich bei jedem Schokokuchen, der in der Nachbarschaft gebloggt wird, sehr hellhörig werde ... 

Bei diesem Schokoladenkuchen war es natürlich nicht nur das Rezept allein, das mich sofort "angefixt" hat, sondern auch die wunderschönen Fotos, die schöner und fantasievoller sind, als alles, was ich bisher in meinen Backbüchern gefunden habe - absolut verständlich also, dass Photisserie für den Brigitte Award nominiert ist ;o)
Schaut Euch nur einmal dieses, dieses, dieses und dann auch noch unbedingt dieses Bild an - ach was, lest Euch am Besten einmal von vorne bis hinten durch den gesamten Blog, es lohnt sich!

Und wenn Ihr dann schon einmal dabei seid, notiert Euch gleich noch die Zutaten für diesen Kuchen, damit Ihr ihn bei nächster Gelegenheit (und die sollte in möglichst naher Zukunft liegen) nachbacken könnt - den müsst Ihr einfach ausprobieren!
Keine Sorge wegen des Muskats, wie schon bei meinen heißgeliebten Donutmuffins, passt der auch hier ganz ausgezeichnet.

Entgegen dem Originalrezept, hab ich die Glasurmenge hier im Rezept halbiert. Ich hab wirklich mein Bestes gegeben, aber mehr als die Hälfte der im Originalrezept angegebenen Menge passte einfach nicht auf den Kuchen ;o)
Für den Fall, dass Ihr eine besonders ausgeprägte Glasur-Vorliebe habt, solltet Ihr sie vor dem Verstreichen auf dem Kuchen gut abkühlen lassen. Sie zieht dann an und verläuft nicht mehr so leicht. 

Zutaten (für eine Springform mit 18-20 cm Durchmesser)
250 ml frisch gebrühter, heißer Espresso
100 g Kakaopulver
2 Eier 
150 ml Sonnenblumenöl
200 g Mehl
200 g brauner Zucker 
5 g Backpulver
5 g Natron 
5 g Salz 
1 Prise Muskat, frisch gerieben

Glasur 
100 ml Sahne 
25 g Butter 
1 g Fleur de Sel
75 g Vollmilchschokolade
15 g Kakaopulver

Zubereitung
200 ml des noch heißen Espressos mit dem Kakaopulver verrühren, die restlichen 50 ml beiseite stellen.
Die Eier und das Öl mit dem Mixer verrühren, bis eine mayonnaiseähnliche Konsistenz erreicht ist. 
Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, Natron und Muskat in einer Schüssel trocken miteinander vermischen. Die Espresso-Kakao-, sowie die Eier-Ölmischung dazu geben und mit einem Holzlöffel unterheben. 
Eine Springform gleichmäßig buttern und mit Kakaopulver ausstäuben, den Teig einfüllen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). 
In der Zwischenzeit die Milchschokolade grob hacken. Die Sahne mit dem Kakaopulver zum Kochen bringen, von der Herdplatte ziehen und die Schokolade einrühren. Solange Rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat, dann die Butter und das Salz ebenfalls zugeben und verrühren.
Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und ca. 15 Minuten abkühlen lassen, dann vorsichtig den Ring der Springform lösen und den Kuchen stürzen oder den Kuchen mit einem Holzbrett beschweren, so dass die Oberseite grade wird. Mit dem restlichen Espresso beträufeln und den Kuchen komplett auskühlen lassen. 

Die Schokoladenglasur auf dem Kuchen verteilen.

Espresso-Chocolate-Cookies

Blog-Event XLVIII - Kaffee (Abgabeschluss 15. August 2009)

Hmpf... Ich krieg's einfach nicht hin, Rezepte rechtzeitig zu den entsprechenden Events zu bloggen ...
Dieses Keks-Rezept sollte eigentlich noch zum Kaffee-Event gebloggt werden, aber wie so oft sind mir mal wieder diverse andere Rezepte dazwischen gekommen, so dass die Kekse jetzt erst dran sind - aber besser spät als nie! ;o)
Gefunden hab ich dieses Rezept, als ich auf der Suche nach einem wirklich guten Chocolate Chip Cookie-Rezept war (ich hab bisher übrigens immer noch keines gefunden, dass mich auf den ersten Blick überzeugt hat. Wer ein tolles Rezept für mich hat, bitte melden ;o) )

Ich selbst bin zwar ein überzeugter Teetrinker und mag Kaffee eigentlich gar nicht, in dieser Form find aber selbst ich ihn sehr lecker. Das Espressopulver verleiht den Keksen eine angenehme herbe Note, die sehr gut mit den süßen Keksen harmoniert.
Meine Kekse haben leider nicht ganz so schön die Form behalten wie im Original bei smittenkitchen, aber da ich sie sicher nicht das letzte Mal gebacken habe, werd ich noch genug Gelegenheit zum Üben haben.


Zutaten
3 Sticks Instant Espressopulver oder 3 gestrichene EL
2 EL kochendes Wasser
460 g Butter
300 g brauner Zucker (fein gemahlen)

1 TL gemahlene Vanille
oder das Mark einer Vanilleschote
500 g Mehl

250 g Chocolate Chips oder gehackte Kuvertüre


Zubereitung

Den Espresso in dem kochenden Wasser auflösen und zum Abkühlen beiseite stellen, den braunen Zucker im Mixer so fein wie möglich mahlen, er löst sich dann beim verrühren mit der Butter sehr viel besser auf.

Die Butter und den gemahlenen braunen Zucker ca. 4 Minuten richtig schaumig schlagen. Gemahlene Vanille und Espresso hinzufügen und unterrühren. Mehl nur kurz mit den restlichen Zutaten vermischen, bis es sich mit den anderen Zutaten vermischt hat, nicht zuviel rühren! Die Chocolate Chips unterheben und jeweils ein Drittel des Teiges in einen Gefrierbeutel geben.
Zwei Leisten neben den Beutel legen und den Teig im Beutel gleichmäßig ausrollen.
Die Beutel oben mit Tesafilm verschließen und mindestens 2 Stunden, gerne aber auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, den Gefrierbeutel entfernen und den nun festgewordenen Teig auf einem Brett in viereckige Stückchen schneiden.
Auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen je nach Größe der Kekse 15-20 Minuten backen.
Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und in einer gut verschließbaren Keksdose aufbewahren.

Quelle: smittenkitchen


Kännchen auf Platte - klein aber oho!

Blog-Event XLVIII - Kaffee (Abgabeschluss 15. August 2009)

Als militante Teetrinkerin, die in ihrem Leben noch keine einzige Tasse Kaffee komplett getrunken hat, ist es vielleicht etwas ungewöhnlich, einen Blog-Artikel über eine Kaffeemaschine zu schreiben, aber da ich bei uns zu Hause mittlerweile auch für das Kaffeekochen zuständig bin, und wir unser kleines "Kännchen auf Platte" heiß und innig lieben, möchte ich sie Euch hier vorstellen.
Eigentlich haben wir früher nie einen großen Aufwand um das Kaffeekochen gemacht, mit einer herkömmlichen Kaffeemaschine konnte ich noch nicht einmal einen vernünftigen Kaffee kochen. Irgendwann haben wir uns dann eine Pad-Maschine angeschafft, die mir die Zubereitung des Kaffees natürlich deutlich vereinfachte. Allerdings hat mich massiv gestört, dass man bei diesen Maschinen zwar auf Pads anderer Hersteller ausweichen kann, die Auswahl an Kaffeesorten aber trotzdem sehr begrenzt ist, außerdem war der Kaffee bei unserer Senseo immer eher warm als heiß und die Reinigung einer solchen Maschine ist auch nicht ohne.

Beim Weihnachtsshopping bei Cucinaria hab ich meinen Mitesser dann zur Anschaffung eines kleinen Espressokochers, bei unserem Kaffeedealer auch "Kännchen auf Platte" genannt, überredet und seitdem sind wir total begeistert von diesem kleinen Kocher.
Mittlerweile haben wir 3 verschiedene Größen, nämlich jeweils einen Kocher für 3, 6 und 9 Tassen - wir sind also für jede Eventualität gerüstet ;o)
Die Maschinen sind im Gegensatz zu Kaffee-, Espresso- oder Padmaschinen spottbillig, ein Kocher für 9 Tassen kostet gerade mal um die 10 Euro.
Den Kaffee kaufen wir nun in der Kaffeerösterei Burg, einem wunderschönen kleinen Laden direkt in Eppendorf, der nicht nur für Kaffeeliebhaber absolut sehenswert ist. Wer mal in der Nähe ist und den Laden noch nicht kennt, sollte unbedingt mal reinschauen.



Das isses, unser meistgenutztes Kännchen auf Platte, die 6er-Ausführung. Die Anzahl der Tassen bezieht sich auf Espressotassen - mit diesem Modell kann man also 6 Espressi oder zwei Tassen (= 1 großer Becher) Kaffee kochen.


Das Kännchen auf Platte besteht im Groben aus 3 Teilen, dem unteren Wasserbehälter, dem Siebeinsatz und dem "Kaffee-Auffangbehälter". Nicht zu sehen ist hier der Dichtungsring unterhalb des Auffangbehälters und ein weiterer Siebeinsatz. Beide Teile lassen sich herausnehmen und reinigen, so dass man das Kännchen sehr einfach gründlich reinigen kann.


Von innen sieht der Auffangbehälter nicht wirklich appetitlich aus, da sich mit der Zeit eine Patina bildet, die tunlichst nicht ausgespült werden sollte. Es heißt, dass der Kaffee mit der Zeit immer besser wird, je älter die Patina ist ... Wer es gern hochglänzend mag, spült diesen Behälter einfach mit durch.

Der Wasserbehälter wird bis zur Unterkante des Ventils mit kaltem Wasser aufgefüllt

Der Kaffeeeinsatz wird mit gemahlenem Kaffee gefüllt - ich gebe in den 3er-Kocher immer 3 gut gehäufte TL, das ist aber natürlich je nach Vorliebe variabel.

video
So sieht es aus, wenn der Kaffee-Vulkan zum Ausbruch kommt, natürlich ist im Normalfall der Deckel drauf ;o)

Ich lasse das Kännchen immer solange auf der Platte, bis es nicht mehr wie ein Wasserkessel aus allen Ritzen dampft - das Wasser im Wasserbehälter ist dann völlig verdampft, der evtl. mit hochgedrückte Kaffeesatz hat sich etwas gesetzt und der Kaffee ist fertig.

Das vorläufige Endergebnis - laut meinem Mitesser der beste Kaffee überhaupt...
Heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe ...

Für einen leckeren Milchkaffee oder Cappuccino haben wir uns noch einen Milchaufschäumer zugelegt. Hier füllt man die Milch einfach bis zur Marke ein (mit Vollmilch haben wir bisher die besten Ergebnisse erzielt) und erhitzt sie auf der Platte oder in der Mikrowelle.
Wichtig ist, dass die Milch nicht kocht, da dadurch das Aufschäumergebnis negativ beeinträchtigt wird.


Die erhitzte Milch wird mit dem Pumpeinsatz ca. 1 Minute aufgeschäumt, muss sich noch 1-2 Minuten setzen und kann dann auf den Kaffee gelöffelt werden - fertig ist ein leckerer Milchkaffee!



Dieser Blog-Beitrag ist quasi ein inoffizieller Beitrag zum, von Foodfreak ausgerichteten Blog-Event, denn da ich noch zwei Rezepte in petto hab, die ich gern beisteuern möchte, soll er nur ergänzend laufen ;o)

Mikadosticks? Nee, viel besser!

Irgendwann hat mein Mann mal ein paar Kekse mit ins Büro genommen und leichtsinnigerweise einige Kollegen probieren lassen - nun "darf" ich regelmäßig Kekse für die halbe Belegschaft backen :o)
Normalerweise backe ich hauptsächlich Navettes, Spritzkringel, Shortbread oder andere einfache Kekse, die schmecken eigentlich jedem und gehen schnell. Irgendwann wird das aber auch mal langweilig und so hab ich in den unendlichen Weiten des WWW nach ner neuen Inspiration gesucht. Bei Not Quite Nigella hab ich dann eine selbstgemachte Version der hierzulande bekannten Mikadosticks gefunden, Chocolate Pocky Sticks.
Diese Sticks vereinigen alles, was lecker ist - Schokolade, knusprigen Keks und eine fruchtige oder auch scharfe Note - kommt halt ganz auf den persönlichen Geschmack an.
Das Rezept habe ich ein wenig modifiziert, meine Tahine war alle und ich wollte nicht extra dafür neue holen, außerdem hab ich die Hefemenge halbiert, da mir die angegebene Menge viel zu hoch erschien.
Während ich so überlegt habe, wie ich das Rezept noch weiter optimieren könnte, fiel mir mein allerliebster Lieblings-Küchenhelfer ein - meine Nudelmaschine!
Ich hab also den Teig angesetzt (gleich die doppelte Menge, die Kollegen meines Mannes sind schließlich gierig) und den Teig mit der Nudelmaschine ausgerollt, perfekt. Das klappt total prima und geht richtig schnell. Die Sticks werden so alle gleich lang und müssen nur noch mit einem Messer oder einem Teigroller in die entsprechende Breite (ca. 4-5 mm) geschnitten werden.



Zutaten für ca. 70 Sticks
185 g Mehl
1/4 TL Salz
13 g Puderzucker
3 g Trockenhefe (1/2 Paket)
75 ml Milch
25 g Honig
Abrieb einer 1/2 Zitrone
25 g zimmerwarme Butter

Außerdem
Schokolade oder Kuvertüre zum Überziehen der Sticks
Cranberries, kandierter Ingwer, kandierte Orangenschale, Kaffeebohnen, Gojibeeren, Berberitzen, Piment d'Espelette, Fleur de Sel, Kokosraspel, kandierte Früchte, Grüntee-Pulver, Honigpops, gehackte Mandeln, ...

Zubereitung
Die lauwarme Milch mit der Hefe und dem Honig in einen Becher geben und 10 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten in eine Rührschüssel geben. Die Milchmischung dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
Ca. 1 Stunde abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
Den Teig aus der Schüssel nehmen, nochmals kurz durchkneten, rund wirken und erneut 10-15 Minuten ruhen und entspannen lassen.
Den Teig mit dem Nudelholz zu einem Teigstück der Breite der Nudelmaschine ausrollen und mit der Nudelmaschine auf niedrigster Stufe ausrollen. Den Teigstreifen in ca. 5 mm breite Streifen schneiden und diese im auf 180°C vorgeheizten Backofen für ca. 13 Minuten backen, bis sie etwas gebräunt sind.
Die Sticks vollständig abkühlen lassen und zu 2/3 in geschmolzene Schokolade tauchen. Dabei die Schokolade gründlich wieder "abklopfen", sonst wird der Schokomantel zu dick.
Auf ein Backpapier legen und mit Aromaten nach Geschmack bestreuen. Vollständig erkalten lassen.


Chili-Schokosticks


Gojibeeren-Sticks



Espresso-Sticks


Gojibeeren-, Ingwer- und Cranberry-Sticks

Espresso-Baiser

Zutaten
4 Eiweiß
2 TL lösliches Espressopulver
1 Prise Salz
120 g Zucker
100 g Puderzucker
grob geschrotete Kaffeebohnen

Zubereitung

Das Eiweiß zusammen mit dem Salz, Zucker und dem Espressopulver in eine Schüssel geben und über dem Wasserbad (die Schüssel darf das Wasser nicht berühren) solange mit dem Mixer aufschlagen, bis das Eiweiß so steif geworden ist, dass sich kleine Eischneespitzen bilden - das kann je nach Mixer bis zu 10 Minuten dauern.
Die Eischneemasse in einen Spritzbeutel füllen und in der gewünschten Form auf Backpapier spritzen. Mit grob geschroteten Kaffeebohnen bestreuen und im auf 80°C vorgeheizten Backofen ca. 3-4 Stunden trocknen lassen.
 

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