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Kaiserschmarrn

Zum Abschluss meines ersten kleinen Ausflugs nach Österreich hab ich heute noch etwas Süßes für Euch, einen Kaiserschmarrn. 
Laut Sacher Kochbuch, aus dem die Idee stammt (das Rezept ist aber stark abgewandelt), fehlt im Schmarrn noch ein e, das habe ich aber nach Rücksprache mit einer ausgewählten Expertenrunde ersatzlos gestrichen - sah selbst für einen Fischkopp wie mich merkwürdig aus.

Kaiserschmarrn
Es war übrigens mein erster Schmarrn, bisher hab ich immer nur Pannekoeken, Poffertjes, Crêpes oder Pancakes gemacht, einen Kaiserschmarrn hatten wir aber noch nicht. Ich werde auch in Zukunft meinen heißgeliebten Poffertjes treu bleiben und mag auch Crêpes besonders gern, der Kaiserschmarrn gehört ab sofort aber eindeutig zu unseren Top3 und ist auf jeden Fall nicht das letzte Mal auf unseren Tellern gelandet - vorausgesetzt, das Käsebrot steht schon parat, denn ohne geht bei mir gar nichts. Als nächstes (also in ein paar Monaten, den öfter gibt es bei uns keine Pannekoeken) werde ich dann mal nen Grieß-, Quark- oder Mohnschmarrn ausprobieren - wieder etwas Neues kennengelernt und es gibt noch viel zu tun! :o)


Schönen Sonntag!

Kaiserschmarrn
Zutaten 
3 Eier, getrennt
1 großzügige Prise Salz
2 EL Rohrohrzucker
Mark einer Vanilleschote
125 g Milch 
80 g Mehl 
Butterschmalz
Puderzucker zum Karamellisieren

Zubereitung
Die Eigelbe mit dem Salz in einer Schüssel verkleppern und beiseite stellen. Das Eiweiß steif schlagen und währenddessen nach und nach den Zucker einrieseln lassen. 
Die Eigelbe mit dem Vanillemark verrühren, dann die Milch und das Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiweiß behutsam unterheben.  
Butterschmalz in einer Pfanne zerlassen, dann den Teig einlaufen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten anbacken lassen, dann im auf 180°C vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) auf mittlerer Stufe einschieben und für ca. 10 Minuten goldbraun backen.
Aus dem Backofen nehmen, mit zwei Gabeln in Stücke zupfen, mit Puderzucker bestreuen, durchschwenken und nochmals kurz im Backofen oder auf der Herdplatte karamellisieren lassen.
Mit Kompott servieren. 
Kaiserschmarrn

Käsespätzle

Heute wage ich mich mal wieder auf sehr dünnes Eis - es knirscht und knarrt quasi an allen Ecken.
Käsespätzle oder auch Spätzle im Allgemeinen gehören für einen Fischkopp wie mich nicht unbedingt zu den Gerichten, mit denen ich aufgewachsen bin - genauer gesagt, hab ich noch nie Spätzle gegessen, die von einem Profi, also einem Schwaben, zubereitet wurden. Bisher gab's bei uns nur - alle Schwaben bitte jetzt die Augen zuhalten - Fertigspätzle oder Spätzle aus der Nudelfee. 
Wer die Nudelfee nicht kennt, hat auch nichts verpasst, im Prinzip isses ein Plastikbecher, in den man unten verschiedene Lochscheiben reindrehen kann. Oben kommt dann der Teig rein und mit einer zweiten Scheibe wird der Teig durch die Löcher gedreht. Angeblich soll man damit sogar Spaghetti machen können - is natürlich alles Unsinn... Da wir aber nur alle paar Jahre mal selbstgemachte Spätzle gegessen haben und ich es ja auch nicht besser wusste, hat das Ding bisher gereicht.
Im Zuge meiner Groß Reinemach-Aktion in der Plastik-Ecke (keine Sorge, ich fang nicht schon wieder damit an), hab ich mir nun endlich eine anständige Spätzlepresse zugelegt, einen Spätzleschwob* und siehe da: Kaum macht man's richtig, bzw. hat das richtige Equipment, schon klappt's auch mit den Spätzle!

Da wir ja ganz große Fans der Kombination Käse und Zwiebeln sind, lag natürlich nichts näher als Käsespätzle und weil wir hier an der Küste ja bekanntlich den besten Käse überhaupt haben, wurde aus dem "Projekt Käsespätzle" eine schwäbisch-schleswig-holsteinische Co-Produktion. 

Wenn ich Euch nun angesteckt habe und Ihr demnächst auch mal Spätzle zubereiten möchtet, aber nicht aus Schwaben, bzw. Süddeutschland kommt, dann werdet Ihr wahrscheinlich nicht in jedem Supermarkt Spätzlemehl bekommen. Schaut Euch dann einfach nach doppelgriffigem oder auch Instantmehl um - ist beides das gleiche, heißt in Norddeutschland nur Instantmehl, warum auch immer... Natürlich geht auch normales Mehl, mit doppelgriffigem oder Spätzlemehl werden die Spätzle aber besonders zart und lecker. 
Als Beilage gibt's zu den Käsespätzle einen knackigen grünen Salat, der selbstverständlich besonders gut mit meinem Spezialdressing schmeckt. 
 
Zutaten 

Spätzle 
300 g Spätzle- oder Instantmehl 
6 Eier 
1 TL Salz

300 g Zwiebeln
200 g Butter

300 g Nordländer oder ein kräftiger Bergkäse, frisch gerieben

Zubereitung
Alle Zutaten mit einem Mixer zu einem glatten Teig verrühren, dann mit einem Holzlöffel so lange schlagen, bis sich Blasen bilden. Beiseite stellen. 

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in feine Streifen schneiden, die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten braten. Je nach Geschmack entweder knusprig braten oder schmelzen. 
Während die Zwiebeln braten, Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und kräftig salzen.Den Spätzleteig portionsweise durch die Spätzlepresse drücken und 2-3 Minuten kochen lassen. Wenn die Spätzle an die Oberfläche steigen, mit einer Schaumkelle herausheben und in Eiswasser abschrecken. Aus dem Eiswasser nehmen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. 

Die fertigen Zwiebeln aus der Pfanne nehmen, dabei gut abtropfen lassen. Beiseite stellen. In der, in der Pfanne verbliebenen Butter die abgetropften Spätzle schwenken, bis sie wieder warm sind. Die Zwiebeln wieder dazugeben und zusammen mit dem frisch geriebenen Käse unterheben. 
Alles in eine Auflaufform geben und im Backofen überbacken, bis die Spätzle goldbraun überbacken sind.
Mit einem knackigen, grünen Salat servieren.
* = Affiliate-Link

Eierliköreis im Schokoschälchen

Eierlikör, die Dritte ... 
Seit ca. 2 Wochen hab ich ne Eismaschine. Also eine richtige, nicht wie bisher eine mit nem separaten Gefrierakku, die ich eh nicht gebrauchen kann, weil mein Mini-Gefrierschrank sowieso chronisch überfüllt ist, sondern eine Kompressormaschine - eine Unold Cortina (nachfolgend Tina genannt). Natürlich bin ich bannich verliebt in mein neues Schätzchen, wir sind aber noch in der Gewöhnungsphase, sprich, wir müssen uns erstmal kennenlernen. 
Da ich Tina nicht nur mal eben so bekommen habe, sondern für ein spezielles, aktuell aber noch mordsgeheimes Projekt (über das ich jetzt selbstverständlich noch keine weiteren Details berichten kann - ich weiß, fies nech?), möchte ich meine Ergebnisse, also das Eis, natürlich einigermaßen perfektionieren. Wie Ihr links seht, bin ich davon aber noch weit  entfernt. 
Ich hatte mein "Fotoset" (Teller, Löffel, Serviette, Hase) zwar bereits aufgebaut, bis ich dann aber mal soweit war, das vergessene Minzblättchen geholt und die Kamera in Position gestellt hatte, wars dahin, das Eis. Nix mehr mit hübschen Kugeln, nur noch Eisbrei *wimmer ... Auf nen zweiten Durchgang hatte ich keine Lust, also muss es für's Erste auch dieses Bild tun. Ärgert mich aber schon n büschen. Ok, auch n büschen mehr ;o)
Ich hoffe, Ihr könnt Euch auch so vorstellen wie lecker dieses Eis ist, nämlich mordslecker! Denkt an das cremigste Eierliköreis, das Ihr bisher gegessen habt und dann legt Ihr nochmal ne ordentliche Schippe drauf - so cremig isses!  
Ich werd jetzt auf jeden Fall noch kräftig üben, damit ich demnächst richtig schicke Kugeln vor die Linse bekomme und vielleicht klappt's dann ja auch mit nem anständigen Bild. 
Die Resultate könnt Ihr Euch dann... ach was schreib ich da, das is ja noch geheim :o) 


Nachtrag 08.04.
Wie Ihr seht, seht Ihr Kugeln! ;o)
Ich hab die Gelegenheit und den letzten noch verbliebenen Eierlikör genutzt und noch einmal eine klitzekleine Portion Eierliköreis zubereitet. Diesmal war ich besser vorbereitet und es hat auch mit den Kugeln geklappt ;o)

Solltet Ihr geschmolzene Schokolade übrig behalten, könnt Ihr daraus noch eine hübsche Deko herstellen, indem Ihr die Schokolade in einen Gefrierbeutel gebt, ein klitzekleines Löchlein reinschneidet und dann Zickzackmuster auf ein Backblech macht. Dann einfach abkühlen und festwerden lassen und schon habt Ihr eine schicke Deko. 

Frohe Ostern wünsch ich Euch, genießt die freien Tage, erholt Euch gut und futtert nicht zuviele Schokoeier, sonst bleibt kein Platz für Eierlikör, Kuchen und Eis ;o)

Schokoschälchen

Zutaten für ca. 4-6 Schalen
ca. 300 g Schokolade
1 EL neutrales Öl 
kleine Luftballons 

Zubereitung
Die Luftballons auf die gewünschte Größe aufblasen und gründlich unter fließendem Wasser abwaschen, trocknen lassen. 
2/3 der Schokolade über dem Wasserbad unter stetigem Rühren zum Schmelzen bringen. Die Schmelzschüssel beiseite stellen und das Öl, sowie die übrige Schokolade einrühren. 
Jeweils einen Luftballon in die Schokolade tauchen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett stellen, mit den restlichen Ballons ebenso verfahren. Die Schokoschalen trocknen lassen, dann nochmals in die Schokolade tauchen. 
Je nachdem, wieviel Zeit vergangen ist, kann es notwendig sein, die Schokolade erneut zu erwärmen. 
Sobald die Schälchen komplett ausgehärtet sind, die Ballons zum Platzen bringen und aus der Schale entfernen. Bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.

Eierliköreis

Zutaten 
400 ml Sahne
4 Eigelb
100 g Puderzucker
250 ml Eierlikör

Zubereitung
Die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen, beiseite ziehen. 
Die Eigelbe mit dem Puderzucker über dem siedenden Wasserbad weiß schaumig aufschlagen. Die heiße Sahne in einem dünnen Strahl unter stetigem Rühren in die Eimasse einrühren. 
Den Eierlikör ebenfalls einrühren und alles über dem Wasserbad mit dem Silikonspatel solange rühren, bis die Masse deutlich eindickt. 
Die Eismasse komplett abkühlen lassen, dann im Kühlschrank runterkühlen, am Besten über Nacht. 
Die Eismasse in die Eismaschine geben und je nach Modell ca. 30 Minuten gefrieren lassen, dann in eine Edelstahlschüssel umfüllen und weitere 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

Ei, Ei, Eierlikör *hicks

Eierlikör, eindeutig das beherrschende Thema dieser KuLa-Woche. Eigentlich stimmt die Reihenfolge nicht ganz, denn der Eierlikör bildet ja die Grundlage für den Kuchen vom Montag und das, was morgen noch kommt und worauf ich jetzt noch gar nicht näher eingehen möchte (ich hab's nämlich noch gar nicht gemacht, sondern muss heute noch ran ;o) ), aber falls Ihr noch eine hochprozentige Kleinigkeit fürs Osternest oder den Besuch bei Omma sucht bin ich immer noch rechtzeitig, der Eierlikör ist nämlich einigermaßen fix gemacht.

EierlikörWie so oft führen viele Wege nach Rom und in diesem Fall auch zum Eierlikör, grob unterteilen kann man die Zubereitung aber sicher in den kalt gerührten und den über dem Wasserbad aufgeschlagenen. Die Grundlage bildet in den meisten Fällen Sahne und/oder Milch oder, aber das finde ich wirklich extrem gruselig, Kondensmilch - vergesst das also am Besten ganz schnell wieder. Um die notwendigen Umdrehungen in den Likör zu bringen eignet sich Cognac, resp. Weinbrand oder Brandy, Rum oder auch Strong Alcohol/Primasprit, den Ihr dann einfach entsprechend verdünnen müsst. 
Es muss sicher nicht der Cognac für besondere Festtage sein, nehmt aber auch nicht den billigsten, das schlägt sich auf den Geschmack nieder.

Ich hab mich für die Wasserbad-Variante entschieden, weil der Eierlikör dadurch sehr viel cremiger wird als wenn man einfach alles nur zusammenkippt und in Flaschen füllt und das Ei zudem noch gart und damit nicht mehr komplett "roh" ist - gerade, wenn man den Likör verschenken möchte sicher nicht ganz uninteressant. Natürlich konserviert der Alkohol das rohe Ei, bei dieser Variante geht Ihr aber auf Nummer sicher. 

Im Rezept waren 350 ml 54%iger Rum angegeben, da ich aber nicht schon nach einem kleinen Schlückchen unterm Tisch liegen wollte, hab ich die Alkoholmenge insgesamt reduziert und anstelle eines 54%igen, einen 40%igen (Cognac) gewählt. 
So dosiert hat der Eierlikör grad den richtigen Bums, damit Euer Osterbesuch nicht irgendwann auf den Tischen tanzt, sondern es bei der feuchtfröhlichen Kaffeerunde bleibt ;O)

So, und jetzt müsst Ihr mir nur noch die Daumen drücken, dass mein heutiges Projekt so klappt, wie ich mir das vorstelle, sonst bleibt die KuLa-Küche morgen kalt und es gibt nur das obligatorische Bütterken.

Eierlikör
Fast vergessen, selbstverständlich schmeckt Eierlikör nur so richtig gut, wenn Ihr die "guten" Kristallgläser von Omma hervorkramt - aber das versteht sich ja von selbst ;o)

Zutaten 
500 ml Sahne 
1 Vanilleschote
125 g Puderzucker 
8 sehr frische Eigelbe 
125 g Zucker 
250 ml Cognac (40%)

Zubereitung 
Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit dem Messerrücken herausschaben. Die ausgekratzte Schote zusammen mit dem Vanillemark, der Sahne und dem Puderzucker in einen Topf geben und unter gelegentlichem Rühren zum Kochen bringen. Von der Platte ziehen und beiseite stellen. 
In der Zwischenzeit die Eigelbe zusammen mit dem restlichen Zucker über dem siedenden Wasserbad mit dem Schneebesen (oder dem Mixer) mehrere Minuten weißschaumig aufschlagen. 
Die Milch nochmals aufkochen und in einem dünnen Strahl zu der Eiermasse geben, dabei stetig mit einem Silikonspatel rühren. Alles über dem Wasserbad solange mit dem Spatel rühren, bis die Masse deutlich andickt. Den Cognac unterrühren und den fertigen Eierlikör komplett abkühlen lassen, dann in zuvor sterilisierte Flaschen füllen. 
Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich dieser Eierlikör mehrere Wochen, theoretisch.
Abgewandelt nach einem Rezept aus Alles hausgemacht (Petra Casparek)

Herzhafte Käseförtchen

Früher war alles besser!
Wenn es bei uns zuhause früher mal ein süßes Mittagessen gab, dann waren das eigentlich ausschließlich Pfannkuchen. Milchreis oder andere süße Hauptgerichte waren für mich immer schon ein Dessert, als Hauptspeise gab's das bei uns nicht.  
Ein Pfannkuchen ist ein Pfannkuchen - so groß wie die Pfanne, in meinem Fall möglichst hell gebacken und untescheidet sich maximal in der Dicke, wobei ein Pfannkuchen niemals so dünn war wie ein Crêpe. Er besteht aus Eiern, Milch, Mehl, Zucker und ner Prise Salz - fertig, Pfannkuchen. 

Heutzutage ist ein Pfannkuchen nicht mehr gleich ein Pfannkuchen, denn in der Zwischenzeit hab ich auf dem  Freimaak Blut geleckt und bin an Crêpes und Poffertjes hängen geblieben. Bevor ich also jetzt mal Pfannkuchen zubereite, muss ich mich erstmal zwischen Crêpes, Galettes, Pancakes, Brunklüten, Poffertjes mit Käsefüllung oder zu allem Überfluss dieser aktuellen Variante mit geriebenem Schabziger und Schnittlauch entscheiden - von den anderen bereits gebloggten Rezepten mal ganz zu schweigen. 
Frau hat's wirklich nicht leicht und zuviel Auswahl macht das Leben eindeutig nicht einfacher - besonders nicht, wenn man wie ich ein ausgeprägtes Problem mit Entscheidungen hat ;o)

Diese Variante ist entstanden, nachdem wir im Alles Hausgemacht!-Forum Rezepte für Schabziger gesammelt haben. Als Schabziger-Anfängerin hab ich mich erstmal dafür entschieden, klein anzufangen und den Käse in Förtchen zu verstecken. Nach und nach hab ich die "Dosis" erhöht und irgendwann beschlossen, dass auf die Menge Mehl ruhig ein ganzes Stöckli gerieben werden kann. 
Zusammen mit dem Schnittlauch eine wirklich leckere Geschichte - mein Mitesser hat sich die Förtchen, die wir nicht geschafft haben am nächsten Tag mit zur Arbeit genommen und fand sie auch kalt sehr lecker.
Als Dipp hab ich uns einen Tzatziki dazu gemacht, es passt aber auch eine leichte Joghurtsauce - ohne wären sie mir zu trocken, aber ich muss auch zu Pfannkuchen, Crêpes, etc. immer irgendwas dazu haben, egal ob Apfelmus, Konfitüre, nen Stich Butter auf Brunklüten, usw. usf.

Zutaten
1 Tütchen Trockenhefe
1/2 TL Zucker
450 ml Milch
350 g Mehl
3 Eier
40 g geschmolzene Butter
1 TL Salz
Pfeffer
1 Schabziger-Stöckli, fein gerieben
1 Bund Schnittlauch, in sehr feine Ringe geschnitten

Zubereitung
Das Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Milch ein wenig erwärmen (nur lauwarm!) und die Hefe darin auflösen - ca. 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Hefe auflösen kann. Eine Vertiefung in das Mehl drücken, das Ei und die geschmolzene Butter dazugeben und die Milch-Hefemischung ebenfalls hinzufügen. Mit dem Mixer von innen nach außen arbeiten und alles gleichmäßig verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen, den fein geriebenen Käse und den Schnittlauch unterrühren und ca. 1 Stunde gehen lassen.

Eine gusseiserne Förtchenpfanne erhitzen und in die Vertiefungen jeweils einen kleinen Stich Butter oder etwas Öl geben. Die Vertiefungen mit Teig füllen und auf der Unterseite braun backen. Mit Hilfe einer kleinen Gabel um 90° wenden, nochmals kurz anbacken und anschließend um weitere 90°wenden, so werden die Förtchen besonders rund. 
Je nach Geschmack mit einer Joghurtsauce servieren.


Da hamwer den Eiersalat, 2.0!

Immer noch Eier übrig oder habt Ihr zu Ostern etwa nicht genug Eier abbekommen? Da hab ich doch die Lösung für Euch!
Lasst die Eierharfe klingen und schneidet die übriggebliebenen Eier klein, rührt ein wenig Mayo an, vermischt das Ganze mit ein paar Gewürzen und Kräutern und fertig ist ein leckerer Eiersalat. 
2.0 mal wieder deshalb, weil ich vor ziemlich genau einem Jahr bereits ein Eiersalat-Rezept gebloggt habt - dieses ist aber viel besser, vergesst das erste also am Besten wieder :o)
Das Rezept stammt wie so viele momentan aus meinem aktuellen Lieblingskochbuch "River Cottage Everyday" und natürlich könnt ihr es wie immer nach Lust & Laune abwandeln, das versteht sich ja von selbst. 

Bei der Mayonnaise hab ich auf die eifreie Variante zurückgegriffen, so ist der Salat länger haltbar und muss nicht gleich am Tag der Herstellung verbraucht werden.
Wer seinen Cholesterin-Wert in ungeahnte Höhen treiben möchte, rührt sich einfach eine mit Ei an, da entscheidet allein der Geschmack und die vorraussichtliche Lagerdauer.
Bzw. halt, auch Menschen, bei denen das Immunsystem gedrückt ist (so wie bei mir zur Zeit durch die Chemo), sollten auf rohes Ei verzichten, daher ist die eifreie Mayo auch in diesem Fall perfekt. 

Zutaten
6 Eier, zimmertemperiert
3-4 EL Mayonnaise, selbstgemacht
1 TL grober Senf
2-3 Spritzer Tabasco
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
3-4 Cornichons, in feine Würfel geschnitten
1 EL Kapern, abgetropft und sehr fein gehackt
2 EL Petersilie, fein gehackt
1 EL Dill, fein gehackt

Zubereitung
Die Eier anpicksen und in kaltem Wasser zum Kochen bringen, die Wier sollen mit Wasser bedeckt sein. Sobald das Wasser kocht, den Deckel auflegen und den Topf beiseite stellen. 10 Minuten ziehen lassen.
Die Eier unter fließendem kalten Wasser abschrecken und komplett abkühlen lassen, dann pellen und würfeln.
In der Zwischenzeit die Mayonnaise zubereiten, dafür ein Eigelb mit etwas Salz, Pfeffer und einem TL Senf in einen Mixbecher geben. Einen Schluck Rapsöl dazugeben und mit dem Zauberstab mixen. Soviel Öl dazugeben, bis eine feste Mayonnaise entstanden ist, dabei immer weiter mixen.
Die Mayonnaise in eine Schüssel geben und mit Tabasco und evtl. noch etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Cornichons, Frühlingszwiebeln und Kapern dazugeben und alles miteinander vermischen. Eierwürfel, Dill und Petersilie unterheben und evtl. noch nachwürzen. 

Cranberry-Pancakes mit Kaffee-Sirup

Als Foodblogger bekommt man ständig Werbeangebote, das lässt sich leider auch nicht durch eindeutige Statements verhindern und reicht von ollen Plastikbeuteln über Töpfe und Mixer bis hin zu Scheibenkäse. Normalerweise lösche ich solche Angebote sofort, les sie mir vielleicht vorher noch durch und reg mich drüber auf, dass mir schon wieder son Schund angeboten wird, spätestens dann verschwindet die Mail aber im Nirvana - ich halte davon gar nix, denn wie Ihr vielleicht wisst, verlinke und empfehle ich Euch nur Blogs, Shops, Gerätschaften, usw. von denen ich wirklich überzeugt bin.
Glücklicherweise landete die Mail, der ich diese Rezepte und eine sehr geniale Einkaufsquelle zu verdanken habe nicht postwendend im Rundordner, sondern ich hab erstmal nen Blick riskiert. 
Absender der besagten Mail war Robert, seines Zeichens ein Drittel des Coffee Circles und wie es scheint ein Mann mit wirklich gutem Geschmack, wie man an den Rezepten sieht, um die es später noch geht ;o) 

Diejenigen unter Euch, die wissen, dass ich eine exzessive Teetrinkerin und so absolut ganz und gar kein Kaffeetyp bin, werden sich jetzt sicher fragen, wieso mich ein Projekt wie der Coffee Circle interessiert, aber das lässt sich sehr leicht beantworten. Nicht nur, dass mein Mitesser begeisterter Kaffeetrinker ist, auch ich finde eigentlich so ziemlich alles rund um den Kaffee ganz mächtig interessant und bannig schick - ich mag ihn halt nur nicht trinken ;o) 
Gibt's was Schöneres als den Duft von frisch gebrühtem Kaffee zum Frühstück und dazu ein knackig krosses Mohnbrötchen mit Käse und Gurkenscheibchen? Wenig, nur sehr wenig!

Weil unsere Küche so winzig klein ist und ich eine ausgesprochene Vorliebe für derlei Gerätschaften habe, brühen wir den Kaffee (ich weiß, eigentlich Mokka) in unserer heißgeliebten Bialetti auf - das ist jedes Mal ein Erlebnis, besonders, seit mir das Ding mal im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren geflogen  und meine kleine Düvelsköök seitdem um eine, sagen wir mal ambitionierte Wandmalerei reicher ist. 
Den Kaffee selbst haben wir bisher immer bei uns um die Ecke in der Kaffeerösterei Burg gekauft - qualitativ absolute Spitzenklasse, nur einen kleinen Makel hat der dort verkaufte Kaffee, er ist weder fair gehandelt, noch bio. 
Ihr wisst ja, wir achten bei tierischen Produkten pingelichst darauf, woher sie kommen, Kaffee, Schokolade und Kakao waren aber bisher unsere Stiefkinder, zumindest für den Kaffee hat sich das jetzt erledigt, Robert sei dank :o)
Um die im Coffee Circle angebotenen Kaffees nun angemessen testen zu können, hab ich kürzlich mal alle 3 Sorten bestellt und mein Mitesser hat sie einem ausgedehnten Geschmackstest unterzogen - grandios! 
Sowohl die zwei Kaffeesorten, als auch der Espresso ist geschmacklich absolut grandios und dazu noch sehr gut verträglich, die Verpackung solide, schick und zweckmäßig und der Versand könnte schneller nicht sein. 
Jungs, Ihr habt zwei, ok, wenn man es genau nimmt, einen Stammkunden gewonnen und wir freuen uns auf diesem Wege Eure Projekte unterstützen zu können. 
Um das Maximale aus den Kaffeebohnen herauszuholen, haben wir uns nun eine French Press zugelegt, die mindestens so schick ist wie die Bialetti und dazu den Gerätepark noch durch eine elektrische Kaffeemühle mit Kegelmahlwerk verstärkt. Jetzt duftet es hier also nicht nur regelmäßig nach frisch gebrühtem Kaffee, die Duftorgie beginnt schon mit dem Mahlen ... Hach, das macht Spaß :o)

So, und nu noch fix zu den Rezepten: 
Probiert die Kombination unbedingt aus! Nicht nur, dass die Pancakes die fluffigsten sind, die ich jemals gegessen hab, die Kombination mit dem Kaffeesirup mag sogar ich, und das will was heißen :o)

Kaffee-Sirup

Zutaten
300 ml Kaffee
200 g Zucker
2 Sternanis

Zubereitung
Kaffee, Zucker und Sternanis in einem Topf zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten offen sirupartig einkochen lassen. Abkühlen lassen und in eine fest verschließbare Flasche umfüllen.  

Cranberry-Pancakes 

Zutaten  
3 Eier 
1 Prise Salz 
3 El Zucker 
60 g Mehl 
50 ml Milch 
Öl 
2 El getrocknete Cranberries (gehackt)

Zubereitung

2 Eiweiß und 1 Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers steif schlagen. Den Zucker nach und nach einrieseln lassen und 2 Minuten weiterrühren, bis der Eischnee sehr steif ist und schön glänzt. Kalt stellen. 
Mehl, 2 Eigelb, 1 Ei und die Milch zu einem glatten Teig verrühren. Den Eischnee unterheben. 
Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Kleine Teigportionen hineingeben, jeweils einen TL gehackte Crannberries darauf verteilen und bei mittlerer Hitze kleine Pfannküchlein ausbacken. Sofort mit Kaffeesirup servieren.

herzhafte Käsepoffertjes

Poffertjes gehören, seit ich sie das erste Mal auf dem Bremer Freimarkt gegessen habe, zu meinen allerliebsten Lieblingsnaschereien, wenn's mal auf den Markt geht. 
Da ich diese Massenansammlungen von Menschen aber mittlerweile eher meide, blieb mir gar nichts anderes übrig, als selbst in die Poffertjes-Produktion einzusteigen. Die allseits (zumindest in Norddeutschland) bekannte süße Variante hab ich ja schon vor einer ganzen Weile vorgestellt, wieso aber nicht mal herzhaft? 
Ich hab jetzt schon verschiedene Varianten probiert, mit Kräutern, mit Käsefüllung - alles sehr lecker!
Dazu ein kleiner Joghurt-Dip oder ein Kräuter-Quark und fertig ist ein schnelles Essen, das besonders meinem käseverrückten Mitesser gefallen hat.

Zutaten
250 g Mehl
1 gestrichener TL Salz
350 ml Milch
1/2 Tütchen Trockenhefe

2 Eier
 
Gruyére oder ein anderer würziger Käse nach Geschmack 
evtl. Kräuter nach Geschmack

Zubereitung  
Mehl und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Milch ein wenig erwärmen und die Hefe darin auflösen - ca. 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Hefe auflösen kann. Eine Vertiefung in das Mehl drücken, die Eier dazugeben und die Milch-Hefemischung ebenfalls hinzufügen. Mit dem Mixer von innen nach außen arbeiten und alles gleichmäßig verquirlen. Ca. 1 Stunde gehen lassen.In der Zwischenzeit den Käse in knapp 1 cm große Würfel schneiden.
Eine gusseiserne Poffertjespfanne erhitzen und in die Vertiefungen jeweils einen kleinen Stich Butter oder etwas Öl geben. Die Vertiefungen zu 3/4 mit Teig füllen und auf der Unterseite braun backen.  Jeweils einen Käsewürfel in die Mitte des Teiges geben und mit Hilfe einer kleinen Gabel wenden - der flüssige Teig legt sich um den Käsewürfel und schließt ihn ein, so dass er nicht ausläuft. Die zweite Seite ebenfalls goldbraun backen. 
Mit einem leckeren Joghurt-Dip oder einem Kräuterquark servieren. 

Ach Du dickes Ei!

Hab ich irgendwann mal erwähnt, dass ich manchmal n büschen komisch bin? Also nicht im Sinne von witzig, das bin ich ganz und gar nicht, eher so ein büschen merkwürdig... 
Ich hab noch nie Eiersalat gegessen, weder auf einem gekauften Brötchen, noch auf einem Buffet oder einer Feier. 
Generell hab ich gar nichts gegen Eiersalat, bisher wusste ich ja gar nicht, wie er schmeckt, sondern ich kann (warum auch immer) bestimmte Dinge nur essen, wenn ich sie selbstgemacht hab (oder meine Mama ;-) ).
Das klingt albern, oder? Ich weiß ... 
Eiersalat gab es bei uns zuhaus nie, also hab ich ihn bis heute nicht gegessen. Im Zuge meines Salatmarathons war jetzt aber die Gelegenheit günstig und so hab ich es mal ausprobiert - lecker, der schmeckt wirklich gut! Ist natürlich keine wirklich leichte Angelegenheit, daher hab ich die Mayonnaise mit Joghurt "gestreckt", aber ab und zu auf einem frischen Brötchen wirklich eine feine Angelegenheit. 
Jetzt wird es garantiert nicht wieder 34 29 Jahre dauern, bis ich den nächsten Eiersalat mache.

Zutaten
6 Eier
3 EL selbstgemachte Mayonnaise
2 EL Joghurt
2 TL grober Senf
Salz und Pfeffer
1/2 Beet Kresse oder die entsprechende Menge Schnittlauch

Zubereitung
Wasser zum Kochen bringen, die Eier mit einem Eier-Pickser anpicksen und in das kochende Wasser geben. Ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, aus dem Wasser nehmen und unter fließendem, kaltem Wasser gründlich abschrecken, bis sich die Eierschale kalt anfühlt.
Die Eier pellen und mit dem Eierschneider oder einem Messer erst in Scheiben und dann quer in Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und mit der Mayonnaise, Joghurt und den Gewürzen vermischen. Zum Schluss die Kresse unterheben und kühl stellen. 

Pancakes mit gebackenen Gemüsestreifen und Kräuter-Joghurtdip

Gebloggt wird im Kuriositätenladen meist abends. Im Hintergrund läuft dann entweder Musik oder ich such mir eine Kochsendung, die man im Internet schauen kann. Ab und zu ist dann auch mal "Lanz kocht" dabei - wenn man nur den Ton hört und das aufgesetzte Grinsen des sog. Moderators nicht sehen muss, ist die Sendung grad mal so erträglich ;o)
Wenn dann ein interessantes Rezept dabei ist, schau ich kurz rein, so auch, als Andreas C. Studer diese Pancakes zubereitet hat.
Die gebackenen Gemüse auf den Pancakes sehen nicht nur toll aus, sie schmecken auch richtig klasse - sie sind knackig und haben durch die Zubereitung im Backofen noch ihren vollen Geschmack.
Uns haben diese Pancakes ausgesprochen gut gefallen, dazu gab es mal wieder den von mir so heiß geliebten türkischen Joghurt (ohne den geht bald gar nichts mehr ;o) ) und ein Schnittlauchöl, das dem Ganzen noch einen besonderen Kick gibt - ein wirklich leckeres Essen, das es sicher nicht zum letzten Mal gegeben hat.


Zutaten

Pancakes
200 g Mehl
1 TL Backpulver
3 Eier
200 ml Milch

4 EL Olivenöl
4 Karotten
1 große Fenchelknolle
1/2 Bund grünen Spargel
1 kleine Zucchini
Salz
Zucker
Olivenöl

Joghurtdip
200g türkischer Joghurt (10%)
1/2 Bund Petersilie
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Schnittlauchöl
0,2 l Rapsöl
1 Bund Schnittlauch
1 Prise Salz

Zubereitung
Den Joghurt mit der fein gehackten Petersilie und dem Olivenöl verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Schnittlauch grob hacken und zu dem Öl geben. Mit einem Mixstab fein pürieren und mit etwas Salz und einem Spritzer Zitrone abschmecken.
Aus Mehl, Backpulver, Eiern und Milch einen Pfannkuchenteig anrühren und ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Das Gemüse mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Salz und Pfeffer würzen une einer Prise Zucker bestreuen. Im auf 180°C vorgheheizten Backofen ca. 10 Minuten backen.
In der Zwischenzeit in einer nur sehr leicht gefetteten Pfanne kleine Pancakes ausbacken.
Auf jeden Pancake etwas Kräuter-Joghurt geben, Gemüse darauf türmen und mit Schnittlauchöl beträufeln.



Ei im Glas - der ideale Büro-Snack

Ich bin immer auf der Suche nach leckeren Gerichten, die mein Mitesser entweder fertig zubereitet mit ins Büro nehmen oder sich dort ohne viel Aufwand zubereiten kann.
Dieses Ei im Glas ist eine tolle Bereicherung auf seinem Speisezettel und nahezu unendlich abwandelbar.
Ich gebe die Zutaten morgens komplett in ein Sturzglas und er kann es dann in wenigen Minuten in der büroeigenen Mikrowelle zubereiten.
Bevor das Glas in die Mikrowelle darf, wird alles kräftig geschüttelt, so dass sich die Zutaten gut miteinander vermischen und dann der Deckel runtergenommen.
Je nach Wattzahl braucht es dann ca. 2-3 Minuten, bis das Ei gar ist.


Sehr lecker schmeckt beispielsweise folgende Mischung

2 Eier
1 guter TL saure Sahne oder Schmand
1/2 entkernte Tomate in Würfel geschnitten
2 EL frisch geriebener Pecorino oder Parmesan
1 EL fein geschnittene Schnittlauchröllchen
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Wie oben bereits erwähnt, kann die Mischung aber natürlich unbegrenzt abgewandelt, und beispielsweise durch Wurst, Speck, Krabben, usw. usf. angereichert werden.

Holländische Buchweizen-Poffertjes

Poffertjes (norddeutsch Förtchen, plattdeutsch Brunklüten, dänisch Æbleskiver) gehören schon seit vielen Jahren zu meinen liebsten Naschereien auf dem Freimarkt oder anderen Festen. Zum Geburtstag hab ich in diesem Jahr nun eine lang gewünschte gusseiserne Grübchenpfanne bekommen und kann sie seitdem selbst machen.
Meine ersten Versuche sind, mangels eines guten Rezeptes, leider kläglich gescheitert - die Poffertjes sind allesamt in der Pfanne festgebackt oder haben schlicht und einfach nicht geschmeckt.
Nun hab ich ein Rezept aus erster Hand bekommen und zusätzlich noch ein wenig herumexperimentiert - das Resultat ist dieses Rezept. Das Buchweizenmehl gibt den Poffertjes eine leckere kräftige Note, man kann die Poffertjes aber natürlich auch nur aus Weizenmehl herstellen.
Da die Poffertjes keinen Zucker enthalten, schmecken sie sicher auch klasse mit einem leckeren Kräuterquark, wir werden sie demnächst mal mit Räucherlachs und einer Dillsauce probieren - ich freu mich jetzt schon ;o)

Zum Portionieren hab ich mir eine kleine Plastik-Quetschflasche gekauft, fülle den Teig dort ein und kann ihn so ganz einfach und ohne zu kleckern in die Vertiefungen drücken.

Sehr lecker ist auch die gefüllte Poffertjes-Variante. Dazu braucht man nur eine große Spritze aus der Apotheke, Marmelade, die evtl nochmal durchpüriert werden muss und dann können die Poffertjes auch schon gefüllt werden.
Die Spritze, die ich mir besorgt habe, hat ein Fassungsvolumen von 60 ml und ist damit auch klasse für Berliner geeignet.



Zubereitung
150 g Mehl
100 g Buchweizenmehl

1 Messerspitze Salz
350 ml Milch
1/2 Tütchen Trockenhefe

2 Eier

reichlich Puderzucker

nach Geschmack Marmelade zum Füllen

Zubereitung

Weizen-, Buchweizenmehl, und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Milch ein wenig erwärmen und die Hefe darin auflösen - ca. 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Hefe auflösen kann. Eine
Vertiefung in das Mehl drücken, das Ei dazugeben und die Milch-Hefemischung ebenfalls hinzufügen. Mit dem Mixer von innen nach außen arbeiten und alles gleichmäßig verquirlen. Ca. 1 Stunde gehen lassen.
Eine gusseiserne Poffertjespfanne erhitzen und in die Vertiefungen jeweils einen kleinen Stich Butter geben. Die Vertiefungen zu 3/4 mit Teig füllen und auf der Unterseite braun backen. Mit Hilfe einer kleinen Gabel wenden und und die andere Seite ebenfalls goldbraun backen.
Mit Puderzucker bestreut und etwas Butter sofort servieren.




Tamago - japanisches Omelette

Mit diesem Rezept erhebe ich keinen Anspruch auf Originalität - uns schmeckt's aber so wie es ist ;o)

Zutaten
4 Eier
2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
2 Surimi-Sticks, in Scheiben geschnitten
2 EL glatte Petersilie, feingehackt
2 TL helle Sojasauce

Zubereitung
Die Eier verkleppern und mit den restlichen Zutaten vermischen. Die Hälfte der Eiermischung in eine Pfanne geben, bei niedriger Hitze stocken lassen (evtl. den Deckel auflegen) und wie auf den Bildern zu sehen, umklappem, sobald sich das Omelette vom Pfannenboden lösen lässt - die Oberfläche muss hierfür noch feucht sein, damit sich die Schichten gut miteinander verbinden.
Das fertige Omelette aus der Pfanne entnehmen und die zweite Portion Eiermischung in die Pfanne geben. Wenn auch dieses Omelette stockt, das erste Omelett auf das zweite legen und in dieses "einwickeln".
Das Omelette in Scheiben oder Sticks schneiden und für nigiri oder maki sushi verwenden (schmeckt aber auch ohne Reis sehr gut ;o))
Leider hab ich vom fertigen Omelette vergessen, ein Bild zu machen - das müsst Ihr Euch also denken ...

Galettes - herzhafte bretonische Buchweizen-Crêpes

Die Franzosen wissen halt wie es geht - nicht nur die Pfannkuchen schmecken dort viel besser, auch das „Bauernfrühstück“ ist eine Klasse für sich.
In der Bretagne wird eine hier nicht so bekannte Variante der Crêpes zubereitet, die Galettes aus Buchweizenmehl, belegt mit Schinken und Ei – also quasi eine Art Bauernfrühstück ;o)
Da wir von gestern noch Krabben, Pancetta und Parmaschinken hatten, habe ich das Originalrezept (so es das denn überhaupt gibt) etwas abgewandelt. Beim nächsten Mal werden wir eine fischige Variante ausprobieren.




Zutaten für ca. 6 Stück
250 g Buchweizenmehl
Salz und Pfeffer
6 Eier
2 EL Sonnenblumenöl
300-400 ml lauwarme Milch

Zur Fertigstellung
6 Eier

6 Scheiben gekochter Schinken, Parma oder Pancetta
etwa 200 g Greyerzer oder ein anderer halbfester Schnittkäse zum Reiben
Krabben
Schnittlauch

In einer Schüssel Mehl, Salz und Pfeffer vermischen. In der Mitte eine Vertiefung machen und die Eier dort hinein aufschlagen. Eier und Mehl mit einem Schneebesen verrühren. Jetzt kommt das Öl dazu. Nach und nach die Milch dazugeben und ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte keine Klumpen aufweisen und die Konsistenz süßer Sahne haben.
Mindestens 30 Min. stehen lassen, damit die Gallettes schön locker werden. Den Käse reiben. Eier und Schinken aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur annehmen.
Eine gusseiserne Crêpe-Pfanne mit etwas Öl ausreiben, dann mit dem Schöpflöffel eine Portion Teig in die Pfanne geben und sofort mit einem Teigrechen verteilen. Wenn die Unterseite braun ist, vorsichtig mit einer Palette oder einem Spatel wenden. Ein aufgeschlagenes Ei schnell auf der Galette verstreichen, unverzüglich eine Scheibe Schinken darauf legen und alles mit etwas Greyerzer überstreuen.
Man faltet die Galette in der Mitte und legt sie noch ein weiteres Mal zusammen. Auf einem vorgewärmten Teller sofort servieren.


Das isse, mein Prachtstück


So langsam werden die Kreise immer runder

Schoko-Whisky-Crêpes



Gestern habe ich, wie sicher halb Deutschland, das Geld, das ich zu Weihnachten bekommen habe, unter die Menschen gebracht - irgend jemand muss die hiesige Wirtschaft ja schließlich ankurbeln ;o)
Ich gebe zu, dass ich den Großteil des Geldes in meinem bevorzugten Küchentempel gelassen, und mir dort unter Anderem eine wunderschöne gusseiserne Crêpes-Pfanne von Ronneby gekauft habe - die musste heute natürlich gleich eingeweiht werden.



Zutaten
50 g Butter, geschmolzen und leicht gebräunt
150 g Mehl
2 Eier
1 EL Öl
200 ml Milch
1 Prise Salz


Zubereitung
Die Butter in einem Topf schmelzen und leicht bräunen lassen - zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Mehl in eine große Schüssel geben, eine Vertiefung in die Mitte drücken. 
Eier, zerlassene Butter, Milch, Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig ohne Klümpchen verrühren. 2 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.

Die Crêpes-Pfanne nur mit einem geölten Küchenpapier auswischen und erhitzen. Eine Kelle Crêpes-Teig in die Pfanne geben, mit dem Teigrechen (so heißt dieser kleine Holzklöppel zum Verteilen des Teiges) gleichmäßig in der Pfanne verteilen und so lange backen, bis sich der Teig von der Pfanne löst. Mit einem Spatel, oder einer Palette lösen und umdrehen. Noch in der Pfanne zuckern, falten und auf Tellern anrichten.

Dazu gab es einen selbstgemachten Schokoladen-, sowie Whisky-Vanillesirup ... lecker!




Als Nächstes stehen bretonische Galletes an, denn die waren der eigentliche Grund, weshalb ich eine Crêpes-Pfanne haben musste ...
 

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