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Gebackene Eier im Brötchen

... oder auch Eggs Florentine IM Brötchen und nicht obendruff und ohne Hollandaise. Und Räucherlachs ist auch nicht dabei.

So, jetzt aber raus aus dem Bett, das Frühstück steht schon auf dem Tisch - zumindest virtuell ;o)
Ihr habt ja schon gemerkt, dass meine Frühstücksideen zumindest aktuell ein wenig eierlastig sind. Erst die pochierten Eier, dann die Dutch Babies und heute gibt es mal wieder was Herzhaftes, ich habe gefüllte Brötchen für Euch. Natürlich mit Eiern und wie Ihr mich kennt, darf auch der Speck nicht fehlen, denn Ihr wisst ja, alles schmeckt besser mit Speck.
Schon eins dieser Brötchen ist eine ausgewachsene Mahlzeit und ein großartiger Start in den Tag. Ich bin mir sicher, dass man die auch prima zu einem Picknick mitnehmen kann, denn eigentlich sind es fast kleine Tartes im Brötchen und sie schmecken auch kalt hervorragend - mir zumindest. 

Gebackene Eier im Brötchen
Ich hab für dieses Rezept die Brötchen selbstgebacken und meine Brioche Buns gemacht. Dieser Aufwand muss aber wirklich nicht sein, Ihr könnt auch frische Brötchen vom Bäcker holen. Besonders mit Körnerbrötchen stelle ich mir das auch sehr lecker vor.
Ansonsten backt die Brötchen einfach am Vortag oder evtl. auch noch früher und friert sie ein, so müsst Ihr sie am Samstagabend nur aus dem Gefrierschrank nehmen und über Nacht auftauen lassen. 
 
Gebackene Eier im Brötchen Making-Of
Bei der Füllung könnt Ihr natürlich wie immer Eurer Fantasie freien Lauf lassen und auch schauen, was Ihr überhaupt im Kühlschrank habt - dies ist quasi nur mein Serviervorschlag
Ich kann mir diese Brötchen auch sehr gut mit Räucherfisch vorstellen, sowohl mit Lachs, als aber auch mit etwas Herzhafterem wie geräucherter Forelle, usw. 
Ansonsten passt natürlich auch Wurst, Schinken oder Ihr macht es einfach vegetarisch, das schmeckt natürlich auch.

Gebackene Eier im Brötchen vor dem Backen
Zutaten
4 Brioche- oder andere Brötchen der Wahl
Butter 
1 Handvoll frischer Spinat
1 rote Zwiebel
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frisch gemahlene Muskatnuss
4 Scheiben Tiroler Speck
4 Eier 
50 g Comté, gerieben

Zubereitung
Den Spinat putzen und waschen, die Zwiebel schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen und die Zwiebelstreifen darin glasig dünsten. Den Spinat dazugeben, einen Deckel aufsetzen und kurz warten, bis der Spinat zusammengefallen ist. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Eier aufschlagen und in einer Schüssel mit dem geriebenen Käse (ein wenig für obendrüber zur Seite stellen) verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Einen Deckel von den Brötchen schneiden und die Brötchen aushöhlen, dabei darauf achten, dass Kruste nicht beschädigt wird, weil die Eimasse sonst später ausläuft. 
Die Brötchen mit etwas Butter ausstreichen und mit einer Scheibe Tiroler Speck auslegen. Den Spinat auf die Brötchen verteilen und die Eimasse darüber gießen. Mit dem restlichen Käse bestreuen. 

Die Brötchen auf ein Backblech setzen und bei 180°C für 20-30 Minuten backen, dann sofort servieren.
Gebackene Eier im Brötchen

Making-of Pochierte Eier

Das perfekte Frühstück besteht für mich nicht aus einem Stapel Pfannkuchen mit literweise Sirup, ich mag kein Müsli und auch keine Marmelade auf meinem Frühstücksbrötchen. 
Wenn ich mein perfektes Frühstück zubereite, dann sind zwei Komponenten wichtig, Avocado und ein pochiertes Ei. Zur Feiertagvariante darf sich dann gerne noch etwas Speck, Hollandaise und sautierter Spinat gesellen, aber das "normale" Sonntagsfrühstück sieht so aus (und achtet bitte besonders auf das Schnittchen im Vordergrund, denn darauf kommt's an):

Mein perfektes Frühstück: Pochiertes Ei auf Avocadobrot
Eier liebe ich eigentlich in allen Formen, egal ob wachsweich gekocht, gebraten, gerührt oder besonders pochiert. Wichtig ist, dass das Eigelb weich bis flüssig ist - es gibt nichts Schlimmere als ein staubtrockenes hartes Eigelb. Am Besten gelingt ein weiches, bzw. sogar flüssiges Eigelb beim pochierten Ei, denn da kann man sogar erfühlen, wie weich der Kern noch ist. 

Da für Viele das Pochieren ein großes Problem ist und das fertige Ei oft eher wie ein Fetzenei aussieht, hab ich mich entschlossen, einmal ganz langsam Schritt-für-Schritt zu erläutern, wie ich meine Eier pochiere. Natürlich gibt es noch viele andere Methoden, wie beispielsweise die Eier in kleine Klarsichtbeute zu stecken (hab ich früher auch mal gemacht), das sieht aber 1. nicht hübsch aus und 2. ist die Folie auch überflüssig, das funktioniert auch ohne. 

Ich hab nicht jeden einzelnen Schritt im Bild festgehalten, weil wir sonst das ganze Haus zum Frühstück hätten einladen können, dafür schreib ich Euch aber umso mehr dazu, so dass auch Ihr im Anschluss das perfekte pochierte Ei zubereiten könnt - versprochen.

Mein perfektes Frühstück: Pochiertes Ei auf Avocadobrot
Das A & O ist natürlich die Frische der Eier. Die Eier müssen nicht, wie oft geschrieben, den Hühnern unterm Hintern weggeklaut werden, aber sie sollten schon möglichst frisch sein.
Je älter ein Ei ist, desto flüssiger wird das Eiweiß. Ihr kennt das sicher, bei einem sehr frischen Ei klebt das Eiweiß sprichwörtlich am Eigelb und behält auch in der Pfanne wunderbar seine Form, während ein älteres Eiweiß zerläuft. Das ist natürlich beim Pochieren sehr ungünstig, weil das Ei dadurch im Wasser nahezu atomisiert wird und sich nicht als Mantel um das Eigelb legt. 
Da sich Eier nach dem Legen geschmacklich verändern und innerhalb einiger Tage "reifen", ist es auch eine Geschmacksfrage, die Eier nicht sofort nach dem Legen zu verwenden - mal davon abgesehen, dass sicher die wenigsten von uns eine eigene Hühnerzucht haben und die Eier im Handel nunmal nicht legefrisch sind. 
Es gibt aber ein paar Tricks, wie man auch Eier aus dem Handel optimal auf das Pochieren vorbereitet. 

Zubehör: Kochtopf, legefrische Eier, Eieruhr, kleines Sieb oder Schaumkelle
Mein Pochier-Equipment sieht folgendermaßen aus, natürlich braucht Ihr einen Topf, in dem Ihr die Eier pochiert und außerdem noch ein paar andere Kleinigkeiten:
  • Etwas Weißweinessig, der dafür sorgt, dass sich das Eiweiß schneller zusammenzieht
  • Ein kleines Sieb, mit dem das Ei ins Wasser gehalten und behutsam wieder rausgehoben wird. So ein kleines Kaffeesieb funktioniert erfahrungsgemäß besser als ein Schöpflöffel, weil das Ei damit besonders behutsam heraus- gehoben werden kann
  • Ein Löffel oder Schneebesen, mit dem der Strudel erzeugt wird - womit auch immer Ihr besser klar kommt. Ich verwende das, was gerade in der Nähe ist.
  • Eine Eieruhr
  • Ein Teller, auf dem das Ei zwischengeparkt wird und etwas abtropfen kann
Das Ei wird 10 Sekunden "blanchiert"
Ich verwende die Eier direkt aus dem Kühlschrank, weil auch dann das Eiweiß fester ist als bei zimmertemperierten Eiern. Die Eier werden mit einem Eierpiekser am dicken Ende angepiekt und dann für 10 Sekunden kurz im siedenden Wasser angegart. Dieser Schritt sorgt beim anschließenden Aufschlagen des Eis zusätzlich dafür, dass das Eiweiß besser die Form behält. 
Ein Problem gibt es bei dieser Methode, vorausgesetzt, dass man die Eier im gleichen Topf vorgart, wie später pochiert. 
Da Salmonellen mit Vorliebe auf der Eierschale sitzen und erst nach einer Garzeit von 10 Minuten bei einer Temperatur von 75°C absterben, tummeln sie sich theoretisch natürlich noch im Wasser, wenn die Eier ohne Schale pochiert werden. 
Wer also ganz besonders vorsichtig ist, der sollte einen Topf zum Vorgaren und einen zum Pochieren verwenden. 

Ich sach's gleich, ich mache es nicht, sondern pochiere die Eier im gleichen Topf, indem ich sie auch vorbereite, aber das muss jeder selbst wissen, daher die grundsätzliche Information.

Vorgegarte Eier vor dem Pochieren
Sobald die Eier vorgegart sind, erzeuge ich mit einem Löffel einen Strudel im Wasser. Dieser Strudel darf aber nicht zu stark sein, sondern plätschert bei mir eigentlich nur so dahin, viele Hobbyköche lassen ihn auch ganz weg. 
Das Ei schlage ich dann behutsam am Topfrand auf und lasse es vorsichtig direkt in die Mitte des Strudels gleiten, das Wasser siedet zu diesem Zeitpunkt maximal. Zur Unterstützung der Form halte ich das Eiweiß bei Bedarf mit einem Löffel im Zaum, in der Regel ist das aber garnicht notwendig. 
Wenn das Ei im Wasser gelandet ist, läuft der Countdown. Ich lasse meine pochierten Eier immer für 4 Minuten sieden, nehme es dann behutsam mit dem Kaffeesieb heraus und lasse es auf einem Teller etwas abtropfen, so verliert es den evtl. noch vorhandenen Essiggeschmack. Danach geht's sofort auf das zwischenzeitlich vorbereitete Brot und ab an den Frühstückstisch. 

Das Ei pochiert bei sehr kleiner Flamme, dadurch fasert es nicht unnötig aus
Ich hab's ja bereits einleitend geschrieben, am liebsten mag ich pochierte Eier ganz klassisch als Eggs Benedict oder auf einer wunderbar weichen und aromatischen Hass-Avocado - davon könnte ich mich den lieben langen Tag ernähren ;o)
Wenn Ihr mal etwas ganz Besonderes probieren wollt, könnt Ihr pochierte Eier auch frittieren. Ja, Ihr habt richtig gehört. 
Dazu müsst Ihr die Eier nur bereits nach 2 Minuten aus dem Wasser heben, eiskalt abschrecken und könnt sie dann ganz behutsam panieren, also erst durch verkleppertes Ei ziehen und dann in Semmelbröseln oder Panko wälzen. Frittiert werden die Eier dann in neutralem Öl - dekadent, aber ein Traum! 

Vorsichtig herausnehmen und etwas abtropfen lassen
Zutaten 
möglichst frische Eier 
1,5 Liter Wasser 
3 EL Weißweinessig 

Zubereitung
Wasser mit dem Essig in einem Topf zum Sieden bringen. Die Eier aus dem Kühlschrank nehmen und jeweils 1 Ei für 10 Sekunden in das Wasser geben, dann wieder herausnehmen. Mit einem Kochlöffel einen Strudel im Wasser erzeugen. Die Eischale vorsichtig aufschlagen und das Ei in den Strudel gleiten lassen. 
4-5 Minuten auf kleiner Flamme ziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und sofort anrichten.
Mein perfektes Frühstück: Pochiertes Ei auf Avocadobrot

Hühnchen-Eier-Salat

Eine klitzekleine Kleinigkeit für zwischendurch, ich hab dieser Tage nämlich eine Menge zu tun und da gibt es nur schnelle Küche und ein paar Kleinigkeiten.
Dieser Hühnchen-Eier-Salat schmeckt ganz wunderbar zum Frühstück oder Brunch, lässt sich prima am Vortag vorbereiten und da er kein rohes Ei enthält, auch mit zum Picknick oder ein Buffet nehmen - er muss als nicht zwingend dauerhaft gekühlt werden. Das Rezept ist angelehnt an eines von Deb Perelman aus dem Kochbuch Smitten Kitchen*, ich hab nur hier und da n büschen was zugefügt und verändert. Ihr kennt das ja ;o)

Das Hähnchenfleisch sind bei mir wie fast immer ausgelöste Hähnchenschenkel und kein Hühnerbrustfilet. Nicht aus Kostengründen, sondern weil ein Tier eben nicht nur aus Filet besteht, sondern im Gegenteil, das Filet nur einen Bruchteil des Fleisches ausmacht und Schenkelfleisch auch sehr viel besser und aromatischer schmeckt, als die dröge Hähnchenbrust.

Zutaten
3 Hähnchenschenkel
4 Eier
1 Frühlingszwiebel
1 kleine Fenchelknolle

150 g Rapsöl 
80 g Milch 
1 TL Senf 
1 EL Zitronensaft
Salz und Pfeffer 
Abrieb einer halben Zitrone
1 EL Schnittlauchröllchen

Zubereitung
Die Eier hart kochen und sehr gut abschrecken, komplett abkühlen lassen. Wasser kochen und die Hähnchenschenkel darin für ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze gar kochen, herausnehmen und ebenfalls komplett abkühlen lassen. 
Die Haut von den Hähnchenschenkeln entfernen und das Fleisch auslösen. In Würfel schneiden. Die Eier mit der Eierharfe ebenfalls in Würfel schneiden. 
Die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, den Fenchel in feine Würfel. Alles zusammen in eine Schüssel geben. 
Aus Rapsöl, Milch und Senf eine Mayonnaise herstellen, wie hier gezeigt. Mit Piment d'Espelette, Salz und Pfeffer würzen und die Hot Mango Sauce, sowie den Zitronensaft unterrühren. Zum Schluss Zitronenabrieb und Schnittlauchröllchen unterheben. 
Die Mayonnaise mit den restlichen Zutaten verrühren, etwas ziehen lassen und auf einem frischgebackenen Brot genießen.
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Spaghetti Carbonara

Ich kriege keine Krise, sondern ich hab gerade eine, eine sog. Blogkrise. Egal, was ich zur Zeit in der Küche oder anschließend in meinem "Fotostudio" anstelle, nichts gelingt mir so, wie ich mir das vorgestellt habe. Entweder das Gericht sieht nicht schick aus, oder das Foto wird nichts. Und wenn dann doch einmal alles zu stimmen scheint, ist garantiert das Wetter schlecht, regnerisch und trüb oder es ist draußen schon wieder zappenduster. Mit nem anständigen Bild wird's dann auch nix.
Heute hab ich daher ein ganz einfaches Allerweltsgericht für Euch, das ich am Wochenende gerade noch so fotografieren konnte. Eines der besten Beispiele dafür, dass die einfachsten Dinge oftmals die besten sind - Spaghetti Carbonara.  
Ganz wenige, dafür aber wirklich gute Zutaten und das, was später auf dem Teller landet, verwandelt sich zu einem absoluten Festessen. Gute Spaghetti Carbonara sind für mich so ziemlich das Beste, was man aus Pasta machen kann - von meinem heißgeliebten Ochsenschwanzragout und der Bolognese mal abgesehen ;o)

Spaghetti Carbonara
Es kursieren ja die wildesten Carbonara-Rezepte, da wird Sahne, Milch oder sogar Schmelzkäse verwendet und später als Carbonara bezeichnet, aber natürlich gehört nichts davon in eine Carbonara und ist auch absolut unnötig. Eine Carbonara besteht ausschließlich aus Eiern, Pancetta (ich verwende aber am liebsten Coppa und wenn mein Schlachter die nicht hat, auch schon einmal Serranoschinken), Knoblauch, und Käse - viel Käse. Ok, n büschen Pasta tut diesem Gericht natürlich auch ganz gut ;o)

Pancetta
Ganz wichtig bei diesem Rezept ist es, sich nicht wie bei vielen anderen Zeit zu lassen, sondern bei der Carbonara muss es ausnahmsweise mal besonders zackig gehen, sonst gerinnen die Eier und das soll nicht sein, sondern sie sollen nur cremig anziehen und so die Spaghetti mit einer wunderbaren Sauce überziehen. Wie gesagt, Sahne ist da komplett überflüssig.
Damit etwas mehr Sauce entsteht und weil ich einen Teil des Pancettafetts abgieße, wenn zuviel austritt, gebe ich immer noch eine kleine Tasse des Spaghetti-Kochwassers zu der Eier-Käsemasse. Das hat außerdem noch den Vorteil, dass die Eier schon einmal temperieren und beim Verrühren mit den Spaghetti und der Pancetta nicht so leicht gerinnen. 

Falls Ihr gerade mal nicht wisst, wohin mit Euren Eigelben, könnt Ihr die Carbonara auch ausschließlich mit Eigelben machen (pro Person 2 Eigelbe, in diesem Fall wären das also 8 Eigelbe, den das Rezept reicht auf jeden Fall für 4 Personen). Die Carbonara wird dann sogar noch cremiger. 

Die Spaghetti dafür bereite ich am liebsten selbst nach meinem Standardrezept zu, Ihr könnt aber natürlich auch ganz genausogut eine gute gekaufte Pasta verwenden. 

Spaghetti Carbonara
Zutaten 
200 g Coppa, Pancetta oder alternativ Serranoschinken
1 Knoblauchzehe 
4 Eier 
150 g Nordländer (alternativ Parmesan oder Pecorino)
Pfeffer

Außerdem
400 g Spaghetti
Salz für das Wasser

Zubereitung
Die Spaghetti in reichlich kochendem Salzwasser al dente kochen. 
In der Zwischenzeit die Pancetta in feine Streifen schneiden und zusammen mit der Knoblauchzehe (einmal kurz mit dem Messerrücken anknacken) in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen. Die Pancetta soll nicht zu knusprig werden, sonst wird sie hart. 
Den Käse frisch reiben und zusammen mit den Eiern in einer Schüssel verrühren. Nach Geschmack pfeffern.
Kurz vor Ende der Kochzeit eine Kaffeetasse des Kochwassers abnehmen und mit der Eier-Käsemasse glattrühren. 
Die Spaghetti abgießen und tropfnass zur ausgelassenen Pancetta geben. Die Eier-Käsemasse ebenfalls dazugeben und alles gut durchschwenken oder verrühren. Nicht zurück auf die Platte stellen, da das Ei sonst gerinnt. 

Sofort auf Tellern verteilen und servieren.

Rührei ~ Scrambled Eggs

Heute widmen wir uns mal wieder der ganz hohen Küche, wir bereiten Rührei zu! Wahrscheinlich werdet Ihr mir jetzt nen Vogel zeigen und Euch fragen, ob ich Euch demnächst auch noch zeige wie man Reis kocht (und in der Tat, das habe ich sogar irgendwann mal vor :o) ), aber ein wirklich gutes Rührei zu zubereiten ist gar nicht so ohne. 
In den meisten Fällen ist Rührei in Deutschland eher eine trockene und stückige Masse, die aussieht wie ein gummiartiger, fester Kaiserschmarrn und mit dem, was man daraus machen kann, ungefähr soviel zu tun hat wie Pressfleisch mit nem richtig guten Steak, denn ein richtig gutes Rührei ist eine absolute Delikatesse!
Es gilt also auch hier:

Kaum macht man's richtig, schon geht's! 

Rührei ~ Scrambled Eggs
Die Grundvoraussetzung für ein leckeres Rührei ist natürlich das Ei selbst. Das sollte selbstverständlich nicht aus Käfig- oder Bodenhaltung, sondern aus Freilandhaltung stammen. Wir haben hier in Hamburg das große Glück, Eier vom Bauckhof zu bekommen, also Demetereier, für deren "Produktion" nicht nur Biofutter gefüttert wird und die Hühner mehr, bzw. überhaupt Auslauf bekommen und Tageslicht sehen, sondern auf dem Bauckhof wurde die Bruderhahn Initiative gegründet, die Ihr vielleicht schon kennt, wenn Ihr dem Link in meiner Sidebar gefolgt seid. 
Damit Ihr im Groben wisst, worum es bei diesem großartigen Projekt geht, hier eine kurze Zusammenfassung:

Für die Zucht von Legehennen werden jedes Jahr Millionen männlicher Küken, die aufgrund der Rasseeigenschaften nicht für die Fleischproduktion geeignet sind, getötet. Zuerst werden sie aussortiert und werden dann vergast oder bei lebendigem Leib geschreddert. Ja, Ihr habt richtig gelesen. 
Die Bruderhahn Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen fürchterlichen Missstand zu beheben. Die männlichen Tiere werden nicht als Eintagsküken getötet, sondern unter Demeter-Bedingungen aufgezogen und im schlachtreifen Alter geschlachtet. Mein Schlachter verkauft diese Hähnchen unter anderem als Suppenhühner und ansonsten wird das Fleisch beispielsweise zu Babynahrung verarbeitet. 
Die Eier sind dadurch natürlich etwas teurer als reguläre Demeter-Eier, aber diesen Preis sollte uns ein Ei auch Wert sein.
Auf lange Sicht strebt die Bruderhahn Initiative die Nutzung von sog. Zweinutzungshühnern an, die sich also sowohl zur Mast, als auch der Eierproduktion eignen.  

Vorbereitungen für Scrambled EggsWenn Ihr die richtigen Eier parat habt, solltet Ihr unbedingt darauf achten, die Temperatur der Herdplatte nicht zu hochzudrehen, sonst habt Ihr ruckzuck den schon oben beschriebenen Gummischmarrn. 
Damit Ihr ein Gefühl für das "perfekte Rührei" bekommt, denn das ist in einem Zubereitungstext ja nur schwer zu erklären, schaut Euch unbedingt auch noch das Video von Jamie Oliver an, dort werden insgesamt drei verschiedene Versionen von Scrambled Eggs gezeigt, die britische, die französische und die amerikanische Art.
Ich mag am liebsten die britische, allerdings gehe ich nicht 100%ig mit Jamie Oliver konform und gebe noch einen ganz kleinen Klecks Sahne zum Ei, dann wird es einfach noch ein wenig cremiger. 

Wenn Ihr die Eier so zubereitet und sie auf einer Scheibe getoastetem Kartoffelbrot serviert, wird aus einem auf den ersten Blick banalen Essen wie einem Rührei in Nullkommanix eine absolute Delikatesse!

Rührei ~ Scrambled Eggs in der Pfanne

Zutaten 
2 Eier (pro Person)
Butter 
eine Prise Salz 
2 EL Sahne 

Außerdem 
Murray River Salt 
Tellicherry Pfeffer
Schnittlauch

Zubereitung
Die Eier mit einer Prise Salz in einer Schüssel grob verkleppern und einige Minuten stehen lassen, die Farbe der Eier intensiviert sich dadurch. 
Eine Casserolle oder eine kleine Pfanne mit weicher Butter ausstreichen und die verklepperten Eier dazugeben. Mit einem Silikonspatel oder einem Holzlöffel rühren und die auf dem Boden stockende Eiermasse so immer in Bewegung halten. 
Wenn die Eier deutlich angezogen sind und eine Konsistenz wie auf dem Bild oben haben, eine kleinen Klecks Sahne dazugeben und nochmals verrühren. 
Auf einer getoasteten Scheibe Brot anrichten und mit einem richtig guten und natürlich frisch gemahlenen Pfeffer und Fleur de Sel oder noch besser, Murray River Salt und Schnittlauchröllchen bestreut servieren.

Croque Madame Muffins

Mit den großen Überraschungen für diese Themenwoche bin ich durch, ab jetzt kommen nur noch zwei verhältnismäßig normale Rezepte. Diese Croque Madame Muffins sind eine Abwandlung des klassischen Croque Madame und durch die hübsche Form mal wieder ein schöner Beitrag zum Osterbuffet. 

Die Muffins lassen sich sehr gut vorbereiten, Ihr könnt die Sauce schon komplett fertig machen und auch gerne etwas abkühlen lassen (dann dickt sie ein und läuft nicht so schnell vom Muffin) das Weißbrot und den Schinken in die Förmchen drücken und wenn die hungrige Meute einfällt, das Ei drauf geben und mit einem Klecks Sauce krönen. Spätestens 20 Minuten später sind sie auch schon fertig. 

Croque Madame Mufffins
Verwendet für die Muffins unbedingt Weiß- und kein Toastbrot, am besten kauft Ihr ein Kastenweißbrot und schneidet die Scheiben frisch auf. Toastbrot zerbröselt beim Reindrücken in die Form sehr leicht und man kann nur schwer ein Körbchen draus formen. Weißbrot hat eine viel flexiblere Struktur, da klappt's dann auch mit dem Förmchen. 

Ihr könnt die Muffins natürlich auch noch aufpeppen, andere Gewürze zufügen oder wenn Ihr evtl. Jumbo-Muffinförmchen habt, etwas sautierten Spinat auf den Schinken geben, macht das einfach ganz nach Eurem Geschmack. 

Dieses Rezept ist übrigens - diese Woche läuft das mal andersrum - das Rezensionsrezept aus dem Kochbuch, das ich Euch morgen vorstellen möchte: Paris in meiner Küche von Rachel Khoo*, aber dazu morgen mehr :o) 

Croque Madame Muffins

Zutaten 

Sauce Mornay (Käse-Béchamel) 
1 EL Butter 
1 EL Mehl 
200 ml Milch 
1 TL grober Senf 
frisch geriebene Muskatnuss
60 g frisch geriebener Comté
Salz und Pfeffer

Außerdem 
12 Scheiben Weißbrot (kein Toastbrot)
6 Scheiben Kochschinken 
12 Eier
Salz und Pfeffer
Paprikapulver

Zubereitung

Sauce Mornay
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl dazugeben und bei mittlerer Hitze unter stetigem Rühren mit der Butter glattrühren. Den Topf von der Platte ziehen und die Milch nach und nach einrühren. Wieder auf die Platte stellen und aufkochen lassen.  Mit Muskatnuss und Senf würzen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit die Sauce nicht am Topfboden ansetzt. 
In der Zwischenzeit den Käse reiben und nach und nach in die Sauce einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und beiseite stellen. 

Croque Madame Muffins
Ein 12er Muffinblech gründlich buttern. 12 Scheiben Weißbrot mit einem Rollholz flachrollen. Vorsichtig in die Förmchen drücken. 
Jedes Weißbrotförmchen mit einer Scheibe Schinken auslegen, dann vorsichtig ein Ei daraufgeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver würzen. 
Einen EL Sauce daraufgeben und bei 180°C (Ober- und Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen, evtl. zum Ende den Grill dazuschalten.

Brownies im Ei

Ha! Heute hab ich was ganz Besonderes für Euch! 
Wenn Ihr diese Brownies, bzw. Mini-Schokoküchlein zu Ostern serviert oder verschenkt, werden Eure Gäste aber mächtig Augen machen - nicht nur die Kleinen, sondern garantiert auch die Großen. Zu Anfang schauen sie eventuell etwas irritiert, weil ein unbemaltes Ei auf den ersten Blick ja kein so wahnsinnig spektakulärer Blickfang ist, wenn sie den Brownie aber erstmal aus dem Ei gepellt haben, dann ist die Überraschung umso größer! 
Also, Schokokuchen in einer Kuchenform backen war gestern, heute backen wir mal IM Ei :o) 

Brownies im Ei
Ich glaube, das Rezept hab ich schon seit zwei Jahren abgespeichert und als ich mich dazu entschlossen habe, in diesem Jahr eine Osterwoche zu veranstalten, war natürlich ganz schnell klar, dass diese Brownies UNBEDINGT dabei sein müssen. Ich finde die Idee immer noch so großartig, dass ich am liebsten schon wieder welche backen würde.
Ihr könnt natürlich jeden Brownie- oder auch Blondie-Teig (eigentlich auch einen normalen Rührteig) verwenden, den Ihr mögt, müsst dann halt nur die Eierschalenmenge entsprechend vergrößern oder verringern. Falls etwas übrig bleibt, backt den Teig einfach in einem Muffinförmchen mit.

Brownies im Ei
Wenn Ihr es auf die Spitze treiben wollt, könnt Ihr auch zuerst den weißen Teig einfüllen und dann dunklen Schokoteig mit diesem langen dünnen Spritzbeutel- vorsatz, den man zum Befüllen von Berlinern verwendet, in den weißen Teig spritzen. Wenn alles so klappt, wie ich mir das denke, müsste ein helles Ei mit braunem "Eigelb" dabei rauskommen oder umgekehrt, je nachdem, was Ihr lieber mögt.
Oder Ihr drückt ein Stückchen Konfekt in die Mitte des Teiges, dann hat es, je nach Sorte, einen weichen Kern.  
Aber natürlich macht auch ein schlichtes Brownie- oder Blondie-Ei schon ganz mächtig Eindruck. Ihr werdet sehen, das gibt grooooße Augen! 

Aus dem Ei gepellt
Mein Brownieteig war leider ein wenig fest - auch, weil ich n büschen länger gebraucht habe und die flüssige Schokolade in der Zwischenzeit schon wieder angezogen hatte. Ich hab daher im unten angegeben Rezept die Buttermenge etwas erhöht, dann müsste das passen. 
Der Teig soll halt die typische Brownieteigkonsistenz haben, dann lässt er sich optimal in die Eierschalen spritzen und hinterlässt nicht, wie in meinem Fall diese unschönen Falten. 

vorbereitete Eierschalen
Wenn Ihr diese Brownies zu Ostern nachbacken möchtet, fangt möglichst sofort mit dem Sammeln der Eierschalen an, d.h., bereitet sie so früh wie möglich vor, damit sie ein wenig trocknen können. 
Sobald nämlich die Eihaut eintrocknet, lässt sich das Loch, ganz problemlos vergrößern. Wenn sie noch weich und elastisch ist, reißt die Schale gerne mal zu weit ein. 
Also beim Ausblasen, bzw. in diesem Fall Ausschütteln das Loch nur so groß wie notwendig machen und erst unmittelbar vor dem Backen vergrößern. 
Ich hab das mit einer kleinen spitzen Pinzette gemacht, damit ließ sich die Schale wunderbar "abknipsen" und ich hab sie sehr exakt ausarbeiten können.

Brownie-Eier nach dem BackenNatürlich lässt sich nicht vermeiden, dass etwas Teig überläuft - so exakt kann man das einfach nicht bemessen und Ihr wollt ja keine halben Eierbrownies backen, sondern die Schalen sollen wirklich ausgefüllt sein. Da ein Teil des Öls, mit dem die Eierschalen gefettet werden, aber beim Backen aus der Schale gedrückt wird, kann man diesen Überschuss nach dem Backen ganz einfach abheben. Am Besten macht Ihr das, solange die Eier noch warm sind, dann kann man sie mit einem Küchenpapier abwischen und alles ist wieder schick.  

Brownies im EiZutaten 
16 vorbereitete Eierschalen
150 g dunkle Schokolade 
150 g Butter 
3 große Eier 
150 g Rohrohrzucker
1/4 TL Salz 
150 g Mehl, Type 550
2 TL Kakaopulver

Zubereitung

Vorbereitung der Eierschalen
An der breiten Seite der Eier mit einer groben Nadel jeweils ein kleines Loch mit ca. 0,5 cm Durchmesser eindrücken. Das Loch soll so groß sein, dass die Spitze eines Spritzbeutels hineinpasst. 
Mit einem Schaschlikstäbchen das Eiinnere miteinander verrühren und dann in ein Schälchen herausschütteln.
Die Eischalen unter fließendem Wasser ausspülen, dann für 30 Minuten in einer Salzlösung einlegen (100 g Salz auf 1 Liter Wasser). Anschließend erneut mit klarem Wasser ausspülen und mit kochendem Wasser übergießen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 
Mit dem Loch nach unten auf Küchenpapier stellen und komplett abtropfen lassen. 

Brownieteig
Die Schokolade grob hacken und mit der Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur unter Rühren schmelzen lassen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 
Die Eier mit dem Zucker, Salz und Vanilleextrakt schaumig rühren. Die abgekühlte Schokoladen/Buttermischung einrühren. 
Mehl und Kakaopulver trocken vermischen und kurz unter den Teig heben, so dass alles miteinander vermischt ist. Nicht zulange verrühren. 

Die Mulden einer Muffinform mit etwas Alufolie auslegen, so dass die Eierschalen darin stehen können. 
1 TL neutrales Öl in jedes Ei geben, wenden, so dass es sich verteilt und über- schüssiges Öl wieder auslaufen lassen. 
Den Brownieteig in einen Spritzbeutel geben und die Eier zu 3/4 damit befüllen. Mit dem Loch nach oben in die vorbereiteten Muffinmulden stellen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 15-20 Minuten backen. 

Die Eier herausnehmen und evtl. ausgelaufenen Brownieteig noch im warmen Zustand mit einem feuchten Tuch entfernen. 
Abkühlen lassen und essen. 
Quelle: Ya a la Venta

Eggs Benedict und Eggs Florentine

Kennt Ihr den Film Die Braut, die sich nicht traut? In dieser herrlich ziemlich schnulzigen Liebeskomödie versucht Julia Roberts herauszufinden, was sie vom Leben erwartet und wen sie schlussendlich heiraten will. Ohne jetzt viel vorwegnehmen zu wollen: Richard Gere, versteht sich von selbst. Der hatte ja eigentlich schon in Pretty Woman alles klar gemacht :o)
Wie macht man das aber am besten? Also herauszufinden, was man vom Leben erwartet, was man wirklich will? Richtig, man bereitet sich Eier zu, in allen nur erdenklichen Formen. Gebraten, gekocht, gerührt und natürlich pochiert.
Schon Mutter Beimer wusste um den beruhigenden Einfluss einer Pfanne voll Spiegeleier. Bei einem Hollywood Film wie "Die Braut, die sich nicht traut", reichen ein paar Spiegeleier natürlich nicht aus, da muss es schon n büschen mehr sein.  
Ok klar, da steckt natürlich noch etwas mehr dahinter, aber wenn Ihr die genauen Hintergründe wissen möchtet, müsst Ihr Euch halt den Film anschauen, wenn Ihr ihn denn noch nicht kennt. Und so schlecht ist der wirklich nicht. Vorausgesetzt, Ihr mögt schnulzige Liebesgeschichten :o)
Wichtig ist für uns hier und jetzt nur, dass Julia Robert aka Maggie Carpenter schlussendlich herausfindet, wie sie ihre Eier am liebsten mag und zwar als Eggs Benedict.

Eggs FlorentineEggs Benedict, bzw. Eggs Florentine sind kleine Kunstwerke und für mich die mit Abstand leckerste Art ein Ei zuzubereiten. Leider auch nicht gerade unaufwendig. Ihr braucht dafür ein paar englische Muffins/Toasties, eine leckere Sauce Hollandaise und je nachdem, ob Ihr Eggs Benedict oder Eggs Florentine bevorzugt, ein paar Scheiben kross gebratenen Speck oder sautierten Spinat und eine Scheibe Lachs. Und ein pochiertes Ei, denn darum dreht sich ja alles. 

Ich bevorzuge Eggs Florentine, ziere mich aber auch nicht, wenn man mir Eggs Benedict vor die Nase hält. Ach was, ich nehm das pochierte Ei auch ohne alles mit einer Prise Murray River Salt und einer Scheibe Toast zum Dippen ;o)
Wenn Ihr dann alle Komponenten übereinandergestapelt habt, das pochierte Ei anstecht und Ihr den ersten Bissen nehmt, ohne Worte. Das ist so unglaublich lecker, mehr geht nicht. 

Eggs BenedictPochierte Eier

Zutaten 
4 möglichst frische Eier 
2 Liter Wasser 
4 EL Apfelessig
1 TL Salz

Zubereitung
Wasser mit dem Essig und Salz in einem Topf zum Sieden bringen. 1 Ei für 10 Sekunden in das Wasser geben, dann wieder herausnehmen. Mit einem Kochlöffel einen Strudel im Wasser erzeugen. Die Eischale vorsichtig aufschlagen und das Ei in den Strudel gleiten lassen. 
5 Minuten ziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel herausnehmen und sofort anrichten.

frischer Spinat
Eggs Florentine mit Räucherlachs

Zutaten für 4 Portionen
1 Schalotte
2 Handvoll junger Spinat
Salz und Pfeffer
Butter
4 pochierte Eier 
4 Scheiben Räucherlachs

Außerdem
Kresse oder Schnittlauch

Zubereitung
Den Spinat waschen und putzen. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Spinat hineingeben. Ca. 30 Sekunden blanchieren, dann mit einer Schöpfkelle herausnehmen und in Eiswasser abschrecken. Den Spinat kräftig ausdrücken und mit einem Messer grob hacken. 
Einen Stich Butter in einer Pfanne zerlassen und die feingewürfelte Schalotte darin glasig andünsten. Den Spinat dazugeben und durchschwenken. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen. Warm stellen. 
  1. Die Hollandaise nach Anleitung zubereiten. In eine Schüssel umfüllen und neben die Herdplatte stellen, so bleibt sie leicht warm. 
  2. Die Eier pochieren. Während die Eier ziehen, die Frühstücksmuffins aufschneiden und im Toaster aufbacken. 
  3. Die Muffins auf Tellern anrichten und leicht buttern. Etwas Spinat daraufgeben und eine Scheibe Räucherlachs darauf anrichten. Ein pochiertes Ei daraufsetzen und mit einem Klecks Sauce Hollandaise und Dill bestreut servieren. 
durchwachsener Speck
Eggs Benedict

Zutaten für 4 Portionen
4 Scheiben durchwachsener Speck
Butter
4 pochierte Eier 

Außerdem
Kresse oder Schnittlauch

Zubereitung
  1. Den Speck in einer Pfanne bei mittlerer Hitze kross braten - nicht zu lange braten, er soll nur knusprig, aber nicht hart werden. Auf einem Küchenpapier abtupfen, dann warm stellen.
  2. Als Nächstes die Hollandaise nach Anleitung zubereiten. In eine Schüssel umfüllen und neben die Herdplatte stellen, so bleibt sie leicht warm. 
  3. Die Eier pochieren. Während die Eier ziehen, die Frühstücksmuffins aufschneiden und im Toaster aufbacken. 
  4. Die Muffins auf Tellern anrichten und leicht buttern. Jeweils 1-2 Scheiben krossen Speck darauflegen und ein pochiertes Ei darauf anrichten. Einen Klecks Sauce Hollandaise darübergeben und mit etwas Kresse oder Schnittlauch bestreut servieren.

Sauce Hollandaise

In der nächsten Woche bereite ich mich (und Euch) schon einmal ein wenig auf Ostern vor. Ich hab mir einige Rezepte überlegt, die natürlich auch nach Ostern noch schmecken, aber besonders gut für den Osterbrunch geeignet sind.
Für eines dieser Rezepte werden wir eine Sauce Hollandaise brauchen und da die Spargel- und damit auch die Hochsaison für die Sauce Hollandaise ja gerade beginnt, stelle ich Euch dieses Rezept extra vor, sonst wird's zu unübersichtlich.

Falls Ihr bisher immer zur Fertigsauce aus dem Supermarkt gegriffen habt, versucht es unbedingt mal mit der hausgemachten Version, die ist gar nicht so aufwendig und anspruchsvoll wie oft behauptet wird und dem Tütenkram geschmacklich natürlich Lichtjahre voraus - davon abgesehen, dass die Fertigsauce mit einer richtigen Hollandaise nur noch wenig gemeinsam hat, sondern zum Großteil aus Öl und Zusatzstoffen besteht. 

Sauce Hollandaise
Zutaten

Weißweinsud
1 Schalotte, geschält und gewürfelt
1 Lorbeerblatt
5 Pfefferkörner
1 Stengel Petersilie
2 EL Weißwein- oder Apfelessig
125 ml Weißwein

Außerdem
200 g Butterschmalz, erhitzt
4 Eigelbe
Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
1 Spritzer Zitronensaft

Zubereitung
Die Schalotte fein würfeln und in einem kleinen Topf mit dem Essig, Weißwein und den Gewürzen zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze auf ein Drittel der Ausgangsmenge einreduzieren lassen. Die Weißweinreduktion durch ein feines Sieb gießen, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit das Butterschmalz in einen Stieltopf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen. Ein Wasserbad vorbereiten und auf ca. 80°C erhitzen.
Die Weißweinreduktion zusammen mit den Eigelben in eine Metallschüssel geben und unter stetigem Rühren über dem Wasserbad aufschlagen, bis die Masse sehr cremig eingedickt ist.
Vom Wasserbad nehmen und das Butterschmalz in einem sehr dünnen Strahl einrühren. Mit Salz (evtl. weißem Pfeffer) und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
Abgewandelt nach einem Rezept aus Das große Buch der Saucen (Affiliatelink)
 

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