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Heute auf der Karte: Apfelchutney & ein Gewinnspiel!

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Im Fokus der REWE-Regionalitätskampagne steht in diesem Monat unter anderem der Apfel, dieses Thema war ja auch ein Grund für mich, Euch letzten Dienstag Senf Pauli vorzustellen, denn dort wird ein wunderbarer Apfelsenf aus rein regionalen Zutaten produziert. Diese Woche möchte ich Euch nun selbst ein Apfelrezept empfehlen, das natürlich, um den Kreis wieder zu schließen, nicht nur Apfel enthält, sondern auch noch Senf, bzw. das Rohprodukt Senfsaat. 
Ich hätte Euch natürlich auch einen Apfelkuchen, Apfeltaschen, Waffeln oder etwas in der Art mitbringen können, aber das wäre viel zu einfach, außerdem habe ich mir selbst die Aufgabe gestellt, Euch die Vielseitigkeit des Apfels näher zu bringen und zusätzlich noch die Brücke vom Senf zurück zum Apfel zu schlagen und das gelingt natürlich perfekt mit einem Apfelchutney.

Chutneys habe ich bisher leider noch gar nicht in meinem Sortiment, wahr-scheinlich, weil sie oft mit Rosinen zubereitet werden und die gehören bekanntlich nicht zu meinen ausgesprochenen Favoriten. Als Alternative wären natürlich Cranberries möglich gewesen, aber die sind alles andere als regional, schließen sich hier also komplett aus.
Anstelle von Rosinen und Beeren habe ich nun Karotten verwendet, die bringen ebenfalls eine schöne Süße mit und schmecken in Kombination mit Äpfeln, z.B. den süß-säuerlichen Jonagored von REWE Regional, ganz großartig. Abgesehen von den Gewürzen ist dieses Chutney nun tatsächlich komplett regional, denn alle Zutaten stammen aus Norddeutschland oder sogar dem Hamburger Umland. 

Apfelchutney

Besonders gut schmeckt mir das Chutney auf - Ihr könnt es Euch vielleicht schon denken - einem leckeren Käsebrot. Es verbindet die fruchtige Süße der Äpfel und Karotten mit der Säure des Essigs und der Schärfe der Senfsaat und Chili und passt deshalb großartig auch zu kräftigen Käsesorten, aber auch Fleisch und sogar Fisch. Für mich stimmt da alles, ich hätte gar nicht gedacht, dass Chutney so lecker sein kann!

Die 5 Gläser, die sich aus meinem Rezept ergeben, habe ich durch Einwecken haltbar gemacht, so kann ich es demnächst auch noch anstelle von Ketchup oder Sauce auf einem Burger und zusammen mit meinen heißgeliebten Portweinzwiebeln zu Käsefondue servieren. Es ist auf jeden Fall schon jetzt ein fester Bestandteil meines Sortiments und wird ganz sicher nicht das letzte Chutney bleiben.

Apfelchutney, Zutaten

Gewinne, Gewinne, Gewinne!

Wie bereits im Beitragstitel angekündigt, habe ich jetzt natürlich auch noch etwas für Euch. Zusammen mit REWE Regional verlose ich 5 REWE-Einkaufsgutscheine im Wert von jeweils 50 Euro (Das Gewinnspiel ist beendet!) und alles, was Ihr dafür tun müsst ist, mir Euer liebstes Apfelrezept zu verraten. Egal, ob es ein Kuchenrezept, ein Dessert, Getränk oder auch ein herzhaftes Rezept ist, teilt es mit uns! 

Die Gewinnerrezepte sind:

Apfel-Weichkäse-Tarte
von Ingeborg
Teig
500 g Mehl
10 g Salz
5 g frische Hefe (zerbröckelt)
1 TL Zucker
340 ml Wasser
Olivenöl

Belag
250 g Taleggio-Weichkäse oder ein anderer Weichkäse (in kleine Stücke geschnitten)
1 rotschaliger Apfel (in feine Scheiben geschnitten)
Einige Blätter Salbei
1 Hand voll geriebener Pecorino oder Parmesan
Frisch gemahlener Pfeffer
Flüssiger Honig

Zubereitung
Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Eine Mulde bilden, Hefe, Zucker und die Hälfte des Wassers in die Mulde geben. Die Hefe kurz gehen lassen. Mehl nach und nach unter die Flüssigkeit mischen, das restliche Wasser dazugeben. Alles zu einem gleichmäßigen Teig kneten. Zugedeckt kurz ruhen lassen.
Teig auf Backpapier auswallen und mit wenig Olivenöl bestreichen. Mit Taleggio, Apfelscheibchen und Salbei belegen. Geriebenen Käse darauf streuen.
Ofen auf 220 Grad vorheizen, ein Backblech umgekehrt in den Ofen schieben und erhitzen. Die Tarte samt Backpapier auf das heiße Blech schieben und ca. 15 Minuten backen, bis der Boden knusprig und der Käse geschmolzen sind. Falls nötig, zum Schluss auf Unterhitze umstellen. Mit Pfeffer bestreuen und mit Honig beträufeln.

***

Südtiroler Apfelstrudel
von Ute
Teig
300 g Mehl
200 g Butter
100 g Staubzucker
1 Ei oder 2 Eigelb
1 P Vanillezucker
geriebene Zitronenschale
Salz

Zubereitung
Das Mehl auf ein Backblech sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Butter in Würfel schneiden und mit dem Staubzucker, dem Ei, dem Vanillezucker, der Zitronenschale und dem Salz in die Mitte geben und verkneten bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind. Dann mit dem Mehl rasch zu einem glatten Teig kneten, in Klarsichtfolie einwickeln und etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Füllung
600 g Äpfel
50 g Zucker
50 g Brösel (in etwas Butter angeröstet)
40 g Sultaninen
20 g Pinienkerne
2 EL Rum
1 P. Vanillezucker
1 TL Zimt oder weniger - halt nach Geschmack
etwas Zitronenabrieb

Außerdem
1 Ei zum Bestreichen
Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung
Die Äpfel schälen und entkernen, in schmale Scheiben schneiden und mit dem Zucker, den Bröseln, den Sultaninen, den Pinienkernen, dem Rum, dem Vanillezucker, dem Zimt und dem Zitronenabrieb mischen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. 
Den Teig auf ca. Backblechgröße ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Apfelfüllung auf die Mitte des Teiges legen und den Teig einschlagen. Den Strudel mit dem aufgeschlagenen Ei bestreichen. Restlichen Teig zu Streifen ausrollen oder mit Förmchen ausstechen und auf dem Strudel anbringen. Bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreuen.

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Bratapfel-Likör
von Antonia

Zutaten
1 kg Äpfel, Boskop machen sich sehr gut
1 Vanilleschote
300 g Krümelkandis
100 g Rosinen
3-4 Tropfen Bittermandelaroma
50 g gehackte Mandeln
2 Zimtstangen
2 Sternanis
2-3 Gewürznelken
1,4 L guten Korn

Zubereitung
Den Backofen auf 200°C vorheizen (180°C Umluft).
Die Äpfel wachen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und mit der Schnittfläche nach unten auf das Backblech legen und für 10 Minuten auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens schieben.
Nach der angegebenen Zeit von 10 Minuten die gehackten Mandeln, die Zimtstangen, den Sternanis und die Nelken zu den Äpfeln geben und 15 Minuten weiterbacken.
Währenddessen die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark, die Vanilleschote, den Kandis, die Rosinen und das Mandelaroma in ein großes Gefäß mit Deckel geben (ca. 3 Liter Fassungsvermögen).
Die Äpfel mit den Gewürzen abkühlen lassen und anschließend in das vorbereitete Gefäß geben. Mit Korn auffüllen und ca. 4 Wochen unter Verschluss ziehen lassen.

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Birchermüsli
von Anja
Zutaten
2 Becher Naturjoghurt (3,8%)
1 Becher Sahne
2 EL Zucker 
etwas Zimt
2-3 EL gemahlene Nüsse
2-3 geriebene Äpfel (gerne etwas säuerliche Sorte wie Braeburn o.ä.)
1 Prise Salz
2 EL kernige und 2 EL zarte Haferflocken

Zubereitung
Die Zubereitung ist denkbar einfach: alle Zutaten miteinander verrühren und ein wenig ziehen lassen - ggf. noch etwas Sahne oder Milch hinzugeben, so dass die gewünschte Konsistenz für das Müsli erreicht wird. Insgesamt können die Zutaten ganz nach Wunsch in der Menge variiert werden. Ich persönlich mag etwas mehr Nüsse, teilweise auch gehackte für einen gewissen Crunch. Oder aber wenn meine Schwester mitisst, dann lassen wir wegen Allergie die Nüsse weg und nehmen statt dessen Mandeln.
Gut gekühlt hält das Müsli auch noch 3-4 Tage, so dass es auch toll vorzubereiten ist, wenn sich Besuch zum Frühstück ankündigt.

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Mit Hack gefüllte Bratäpfel
von Isabel
Zutaten
10 kleine Äpfel
150 ml Gemüsebrühe
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Lauch, Petersilie)
1 EL Butterschmalz
5 EL Crème fraiche (fettreduziert)
1 Eigelb
400 g Rinderhack
getr. Thymian und Oregano
frisch geriebene Muskatnuss
Salz
Pfeffer
150 g geriebener Bergkäse

Zubereitung
Gemüse putzen und in feine Würfelchen schneiden. In Butterschmalz anrösten, in eine Schüssel umfüllen. Hackfleisch in der Pfanne krümelig braten, Gemüse dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Thymian, Oregano, Muskat sowie Petersilie abschmecken. Etwas abkühlen lassen, derweil die Äpfel waschen und aushöhlen (aufgepasst: das dauert länger als gedacht!). Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eigelb und Crème fraiche unter die Hackmasse mischen, abschmecken, Äpfel damit füllen, in eine Auflaufform setzen und geriebenen Käse darauf verteilen. Brühe angießen und im Ofen ca. 30 min backen.
Mit frischen Bauernbrot und Butter servieren.

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Einkaufen!

Apfelchutney

Apfelchutney

Zutaten für 5 Gläser à 225 ml
2 Karotten, fein gewürfelt
Rapsöl
2 Zwiebeln, fein gewürfelt
4 Äpfel, z.B. Jonagored von REWE Regional
1 milde rote Chilischote
150 g Apfelessig
100 g Apfelsaft
60 g brauner Zucker
½ TL Salz
3 TL gelbe Senfsaat
1 Lorbeerblatt
½ Zimtstange
2 Pimentkörner
1 Nelke

Zubereitung
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Jedes Viertel längs dritteln und in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Karottenwürfel ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze in Rapsöl anschwitzen, dann die Zwiebelwürfel dazugeben und glasig mit anschwitzen. Die Apfelscheiben zufügen, dann mit Apfelessig und Apfelsaft ablöschen und den Zucker, Salz dazugeben. Die Gewürze in einem Teebeutel ebenfalls zufügen.
Für ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Äpfel vollständig weich sind, dann den Teebeutel entfernen, evtl. nochmals abschmecken und das Chutney in Gläser füllen.


Haltbarmachen
Das Chutney heiß in zuvor sterilisierte Gläser füllen und fest verschließen. Die Gläser in einen Topf stellen und soviel heißes Wasser angießen, dass die Gläser vollständig bedeckt sind. Das Wasser zum Kochen bringen, dann 30 Minuten köcheln lassen, die Temperatur kann reduziert werden, das Wasser soll aber weiterhin köcheln (bei ca. 90°C). Die Gläser aus dem Wasser nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Das Apfelchutney schmeckt besonders gut in Kombination mit Käse, rotem Fleisch oder als Sauce auf einem Burger.
Dieser Blogbeitrag ist in Zusammenarbeit mit REWE regional entstanden.

Kommentare

  1. Das klingt aber gut! Endlich mal ein rosinenloses Chutney... Mir geht es da wie dir, Rosinen sind für mich eine echte Strafe ;-)

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  2. Hey Steph, als Alternative gingen evtl noch Berberitzen. Die sind zwar n Tacken saurer als Rosinen aber möglich. Aber dafür wachsen die ZB. in meinem Garten. Sprich die gibt es auch aus Deutschland evtl sogar Norddeutschland ;-)) lg Nicole

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    1. Das wäre tatsächlich eine gute Idee für zukünftige Chutneys, Nicole!
      Ich werde mal schauen, ob ich hier irgendwo welche auftreiben kann. Danke Dir für den Tipp!

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  3. Danke für das interessante und bestimmt leckere Rezept!
    Dazu eine Frage: Wie geht es nach dem letzten Wort bei der Zubereitung weiter ... ?

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    1. Huch, da is beim Bearbeiten etwas Abhanden gekommen. Ich danke Dir für den Hinweis!

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Moin!
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