Backen mit Tina: Heute "Thurgauer Apfelkuchen"

Nene, Tina ist weder meine neue geheimnisvolle Co-Autorin, noch  kenn ich überhaupt eine Tina. "Backen mit Tina" ist, bzw. war die Zeitschrift, aus der die Originalversion dieses Rezeptes stammt. Vor mittlerweile so um und bei 15 Jahren hat meine Mama es in der Zeitschrift entdeckt und seitdem ist es neben dem Eierlikör- und meinem heißgeliebten Pflaumenkuchen (bei meiner Mama allerdings ohne Streusel) einer der von ihr am häufigsten gebackenen Kuchen.
Ich selbst mag ihn auch besonders gerne, hab ihn aber etwas modifiziert, indem ich die Teigmenge etwas erhöht habe und die Äpfel seit einiger Zeit nicht mehr geschält und hübsch geviertelt im Kreis auf dem Teig verteile, sondern einfach sehr rustikal mit Schale (natürlich nur, wenn Bio-Äpfel verwendet werden) in Stücke schneide, auf dem Teig verteile und dann reindrücke. So hat man nicht ein großes Stück Apfel, sondern auf jeder Gabel ein bißchen, der Kuchen ist noch saftiger und vieeel fruchtiger. 
Das Originalrezept, sogar inkl. des damals bei Tina veröffentlichten Rezept-Bildes, gibt's übrigens jetzt noch bei lecker.de.  

Zutaten für eine Springform
150 g Butter
5 Eier
225 g Zucker
Saft und Schale von 1 großen unbehandelten Bio-Zitrone
225 g Mehl
1/4 TL Salz 
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
4 große Äpfel (Boskoop, Wellant, Holsteiner Cox) 

Zutaten für ein Backblech mit ca. 40x40 cm
250 g Butter
8 Eier
375 g Zucker
Saft und Schale von 2 unbehandelten Bio-Zitronen
375 g Mehl
1/2 TL Salz 
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1,3 kg Apfel (Boskoop, Wellant, Holsteiner Cox)

Zubereitung
Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze zerlassen, von der Platte ziehen und beiseite stellen - etwas abkühlen lassen. 

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Die Eigelbe, Zucker und Salz mit dem Mixer schaumig rühren. Zitronenschale, –saft, sowie nach und nach die zerlassene Butter zufügen und alles nochmals gut schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Natron dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiweiß behutsam unter den Teig heben. 
Den Teig in die entsprechende (entweder gefettete und mehlierte oder mit Backpapier ausgelegte) Backform einfüllen und glattstreichen. 
Die Äpfel waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Die Apfelstücke auf dem Teig verteilen und in den Teig reindrücken.
Den Kuchen im auf 180°C vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten (bei einem Backblech ca. 60 Minuten, eher etwas länger) goldgelb backen - Stäbchenprobe machen! 

Kommentare:

zuckererbse hat gesagt…

Wie lustig, das ist ein ganz ähnliches Rezept wie der "Apfelkuchen, sehr fein" von Dr. Oetker - das ist mein Lieblingsapfelkuchen. *g*

Nadja hat gesagt…

Sogar umgerechnet auf eine Springform, das ist ja fein. Ich hab so eine "halbe Backblech"-Form, eine viereckige Springform, die ich nehme, wenn ich Blechkuchenmassen halbiere. Apfelkuchen klingt nach all den fetten Tagen gut, ich werd das Rezept gleich mal speichern. Der weltbeste Freund wird sich sicher freuen, wenn es mal was Fruchtiges gibt!

Liebe Grüße
Nadja

Steph hat gesagt…

@ zuckererbse
Wahrscheinlich ist Tina mit dem Dr. verwandt ;o)

@ Nadja
Naja, eigentlich war ja die Springform das ursprüngliche Rezept und ich hab's dann auf ein Blech umgerechnet, weil ich gern eine so große Menge zum Mitnehmen für meinen Mitesser backe. So hat er reichlich Kuchen für seine Kollegen und die Stücke haben auch eine schöne Größe ;o)

francesca hat gesagt…

Provo la ricetta....
Buon anno nuovo
francesca

frau k. hat gesagt…

das Rezept lass sich wie der Apfelkuchen, den meine Schwester immer zaubert. Momentan wird er gerade in meinem Backofen gebacken. Er duftet schon mal himmlisch. Vielen Dank für das Rezept.

lg, Katja

~Lilly hat gesagt…

Der sieht exakt so saftig und lecker aus wie der, den meine Mama seit Jahren bäckt und sich weigert das Rezept an mich heraus zu geben *____*
Wenn ich nicht Gefahr laufen würde weg-geweht zu werden würde ich glatt sofort noch los und mir Äpfel besorgen! Verdammt, muss ich bis Samstag warten *möp*

linaliebt hat gesagt…

haste ne ahnung ob man den einfrieren kann? bzw. ob das eher gut oder eher schlecht geht?

liebe grüße

trina

Steph hat gesagt…

@ francesca
Mille Grazie :o)
Un abbraccio e buon 2012 per voi!

@ frau k.
Ich hoffe, der Kuchen wird ebenso gut schmecken - guten Appetit! :o)

@ Lilly
Isses bei Euch auch so stürmisch? Mich würde heut auch nix vor die Tür treiben ;o)

Ich wünsch Dir jetzt schon mal gutes Gelingen und guten Appetit! Und wenn Dir das Rezept schmeckt, bring Deiner Mama ein Stückchen vorbei ;o)

@ trina
Aber selbstverständlich weiß ich das ;o)
Meine Mama friert ihn immer ein und taut ihn dann bei Bedarf auf - wenn's schnell gehen soll, auch in der Mikrowelle. Der Kuchen bleibt wunderbar saftig und eignet sich perfekt zum Einfrieren.

Tina hat gesagt…

Och, wenn du nicht so weit weg wohnen würdest könntest du auch in Natura mal mit Tina backen! ;-)

Grüße
Tina

Steph hat gesagt…

Das haste aber schön gesacht, Tina ;o)

Elisa hat gesagt…

Oh, Steph... ich liege schon den ganzen Tag krank auf dem Sofa. Aaaber ich hab gerade den Kuchen zusammen gerührt. Eier da, eine ganze Kiste säuerliche Äpfel vom Hang drei Meter weiter, Bock auf Süßes - was hätte mir Besseres passieren können als du mit dem Rezept? Danke!

Imke hat gesagt…

Wie immer, ist auch dieser Apfelkuchen eine "Deluxe-Version" !! Danke!! Es gab ihn heut in der Blechversion.

Lali hat gesagt…

Sieht so unglaublich lecker aus. :)

Goldengelchen hat gesagt…

Ich hab den Kuchen Ostermontag gebacken und dann mit zu meinen Großeltern genommen.
Super easy und sehr lecker. Schön fluffig durch den Eischnee und schön frisch durch die Zitronen. Werde ich bestimmt nochmal backen.
Danke für's teilen!
Viele Grüße,
Goldengelchen

P.S.: So schöne Fotos wie du bekomme ich nicht hin, aber hier sieht man ein kleines Foto:
http://goldengelchen.blogspot.de/2012/04/ruckblick-mein-osterwochenende.html

Goldengelchen hat gesagt…

Hey, dieses Jahr habe ich den Kuchen zu Ostern wieder gebacken, dieses Mal habe ich mir auch etwas mehr Mühe mit den Fotos gegeben :-)
Thurgauer Apfelkuchen zum Osterfest

Nach wie vor seeeehr lecker!
Viele Grüße, Goldengelchen

 

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