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Französische Zwiebelsuppe

Kennt Ihr mich noch? 
Ich bin die Steph und blogge hier gelegentlich, bzw. ab sofort wieder regelmäßig, denn hiermit erkläre ich meine unfreiwillige Blogpause für offiziell beendet! 
Das große schwarze Loch in unserer Küche ist geschlossen und meine 16 Umzugs- kartons mit Küchenkram mühsam aus-, bzw. eingeräumt - es kann also wieder losgehen!
Da ich in den letzten Monaten durch die Sanierung in der Küche ja sehr ein- geschränkt war, hab ich die Gelegenheit genutzt und mich in den letzten Tagen endlich mal wieder so richtig ausgetobt. Ich hab also wieder ein paar Rezepte in petto, die ich Euch in der nächsten Zeit vorstellen möchte und natürlich werd ich auch weiterhin fleißig "produzieren", damit endlich mal wieder ein wenig Leben in die Bude den Laden kommt :o)

Los geht's mit dieser wunderbaren Zwiebelsuppe, die schon seit meiner Kindheit zu meinen absolut liebsten Suppen überhaupt gehört. Meine Mama hat sie damals zwar ganz anders gekocht, aber ich erinnere mich noch, dass es immer ein besonderes Ereignis war, wenn es bei uns mal wieder Zwiebelsuppe gegeben hat, das war nämlich höchstens 1-2x pro Jahr der Fall. 

Französische Zwiebelsuppe
Das Rezept stammt aus dem großartigen Kochbuch My Paris Kitchen* von David Lebovitz, das eindeutig eines der Kochbuch-Highlights des letzten Jahres für mich war. Apropos, einen Kochbuchrückblick mach ich die Tage auch noch fertig, versprochen!

Die Zwiebeln bekommen durch die lange Schmorzeit eine wunderbare Süße, die in Kombination mit dem würzigen Comté und einem ordentlichen Schluck Weißwein einfach unschlagbar ist. Dazu ein paar Scheiben knuspriges Baguette, mehr braucht es nicht. 
Klassisch wird in der französischen Zwiebelsuppe Rinderfond verwendet, Ihr könnt aber natürlich auch Hühner- oder Gemüsebrühe verwenden, dann ist sie sogar vegetarisch.

Französische Zwiebelsuppe
Zutaten
1,2 kg Gemüsezwiebeln
Butter zum Anschwitzen
1 TL Rohrohrzucker
200 ml Weißwein (bei mir Weißburgunder von Diehl)
2 TL Mehl zum Abbinden
2 TL Sherry-Essig
Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
250 g Comté

Außerdem 
Baguette

Zubereitung
Die Zwiebeln schälen und in feine Scheiben schneiden, bzw. besser noch hobeln. 
Die Zwiebeln zu in Butter in einem großen Topf Anschwitzen und bei mittlerer Hitze für ca. 45 Minuten schmoren, bis die Zwiebeln weich und schön golden sind. Dabei immer wieder umrühren, damit die Zwiebeln nicht zu stark bräunen.
Das Mehl dazugeben und verrühren, dann den Knoblauch ebenfalls dazugeben, mit dem Wein ablöschen und den Fond dazugeben. Alles verrühren und nochmals für ca. 30 Minuten köcheln lassen, dann mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. 
Die Suppe auf 6 Suppenschüsseln oder -teller verteilen und jeweils eine Scheibe Baguette darauflegen. Mit dem frisch geriebenen Comté bestreuen und bei 180°C im Backofen überbacken, bis der Käse goldbraun ist. Sofort servieren das restliche Baguette dazu reichen. 
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Kommentare

  1. Liebe Steph
    ich freue mich sehr, dass es bei dir im Blog wieder weitergeht.
    Hab es schon sehr vermisst.
    Das Rezept ist wirklich für die Jahreszeit sehr passend und ich werde es nachkochen.
    Merci
    Anne Mone

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  2. Hallo Steph, willkommen zurück. Habe deine feinen Rezepte echt vermisst. Hast Du jetzt eine schicke neue Küche? VG Kerstin

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  3. Hallo Steph,
    ja, da sagst Du was - Zwiebelsuppe ist bei mir auch ein Kindheitserinnerungs-Dingens, immer verbunden mit Festivitäten. Wie schön, dass Du mich daran erinnerst.
    Lieben Gruß Sylvia von der Krautgarten-Manufaktur

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  4. Hallo Steph,

    eeeeennndlichh !!!!!!!!!
    Ich hatte solche Entzugserscheinungen. Ich freue mich auf die neuen Rezepte und kann dir sagen: die Suppe ist ein echter Volltreffer und wird am WE direkt probiert.
    LG Mel

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  5. Liebe Steph, endlich bist du wieder da. Ich freue mich so wieder in deinem wundervollen Blog stöbern zu können. Ich möchte dir jetzt und hier "Danke" sagen. Deine Rezepte bereichern unsere Küche. Ich habe schon viele deiner Rezepte probiert und nur Lob bekommen. Weiter so. Die letzten Wochen hatte ich schon fast Entzugserscheinungen.
    Viele liebe Grüße Katrin

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  6. Mmmmhmmmm, eine echte Kindheitserinnerung für mich! Hat meine Mama immer zu besonderen Anlässen gekocht. Und deine Zwiebelsuppe schaut mindestens genauso lecker aus! Danke fürs Teilen... Du hast einen ganz wunderbaren Blog! Siebenschöne Grüße, Tanja (www.siebenschoen.net)

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  7. Hallo =)

    Schön das du den Umzugsstress gut überstanden hast, ich war ja schon fast auf Entzug =)

    Veröffentlichst du bitte das Rezept deiner Blaubeersoße?

    Liebe Grüße
    Steffi

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  8. Auch ich bin froh, dass ich hier wierder stöbern kann, aber, auch wenn die Auszeit unfreiwillig war, so hat sie doch vielleicht auch mal ganz gut getan und war dann auch verdient! Trotzdem schön, dass es jetzt weitergeht!
    Petra

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  9. Hallo liebe Steph,
    Ich war seit Jahren ein Arbeitstierund bin gerade krankheitsbedingt ausgeknockt. Ich bin leidenschftliche Köchin und bäckerin und hatte jetzt etwas Zeit im Internet zu stöbern.
    Ich bin auf deine Blog gestossen und ich macht...... nichts... nicht atmen..nicht denken.. nüscht....
    Niemals hat mich ein Blog sooo gefesselt! Danke!! Du hast einen Teil meiner Seele wieder hergestellt. Auf Meiner Fenstebank ruhen gerade: Himbeeressig, Zitronenöl ,Gewürzöl.. und einige Marmladen. Dank Dir!!♥
    Mach weiter so.. ich möchte mich weiterhin so inspirieren lassen von deine Ideen..
    Danke,die Michi♥

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  10. liebe steph,
    welch freude! gerade heute habe ich an dich und deine fehlenden rezepte gedacht. ganz ehrlich. und nun bist du wieder da. toll, einfach toll!
    ich verspreche, ganz viel nachzubacken...
    viele grüße,
    sabine

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  11. Liebe Steph, schön das du wieder da bist! Habe Dich und Deine wundervollen Rezepte in den letzten Wochen sehr vermisst. Aber so eine "Großbaustelle" ist auch echt eine fiese Sache. Vielleicht zeigst du uns ja bald mal wie die "Ladenküche" jetzt so aussieht ;-) ... lieben Dank für dieses wieder ganz köstliche Rezept! Herzliche Grüße Anke

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  12. Liebe Steph,
    Schön das Du wieder schreibst :-)
    Das ganze renovieren hat sicher viel Nerven gekostet ...
    Ein wunderbares Rezept, ich liebe französchische Zwiebelsuppe!!!
    Herzliche Grüße,
    Sabine

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  13. Ohhh wie schön
    habe fast jeden tag reingeschaut
    und war ein bisschen traurich wenn kein neues datum dastand

    freu mich riiiiesig dass ich wieder was zu lesen habe :)

    einen wunderschönen tag
    glg sabine

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  14. Schön, dass du endlich wieder da bist :)

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  15. Hallo,
    habe heute die Zwiebelsuppe nachgekocht und die war echt lecker. Leider ohne Sherry-Essig und ohne Comte, da nicht vorrätig. Habe dann einen Hartkäse genommen. Danke für das Rezept.
    Im Ofen waren nebenbei auch noch der Russische Zupfkuchen und danach die Schoko-Brownies. Lecker!

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  16. Sorry Namen vergessen

    ANJA

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  17. Auch Ich bin sehr glücklich, dass du wieder online bist. Dass du jetzt glatt mit einer Zwiebelsuppe anfängst, finde ich witzig: ich bin Französin und nach den unterschiedlichen Anmerkungen, verstehe ich, dass ihr diese Suppe zu festlichen Angelegenheiten genossen habt, bei uns war es eher am Tag nach einem Fest als geheime Katerlösung ;)
    Ich freue mich auf deine Rezepte.
    Yuchu, sie ist wieder da!
    Bis bald, Marie

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  18. Kerstin, es ging ja bei dieser Aktion nicht darum, dass ich eine neue Küche bekomme, sondern um die Beseitigung des Wasserschadens. Die Küche sieht daher bis auf den Fußboden noch/wieder genauso aus wie vorher ;o)

    Steffi, das Rezet für die Blaubeersauce gibt's auf jeden Fall sobald die Blaubeersaison wieder begonnen hat - dauert also nochn büschen

    Vielen Dank für Eure lieben Worte und dass Ihr mir über die lange Zeit treu geblieben seid! ❤ Jetzt geht's wieder mit Volldampf los :o)

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  19. Sieht sehr fein aus, da bekommt man gleich Appetit!

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  20. Liebe Steph, wie schön, dass du wieder on bist :o) Und dann noch mit so einer feinen Suppe. Da wir zur Zeit 4 Tage pro Woche veggie essen werde ich die in den nächsten Tagen gleich mal auftischen. Tolle Idee, danke.

    Liebe Grüsse
    Tina

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  21. Liebe Steph,
    das läuft mir buchstäblich das Wasser im Mund zusammen.
    Welcher Käse eignet sich denn am besten, wenn man gerade keinen Comte im Haus hat?
    Danke und viele Grüße,
    Oliver

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