Blogroll

Geschmorter Schweinebauch und süße Knoblauchauberginen

Lieblingsessen! Dieses Gericht, bzw. die beiden, denn heute sind es ja gleich zwei, haben eindeutig das Zeug zum Lieblingsessen! Nicht nur, dass beide unglaublich lecker schmecken, sie sind auch noch sehr simpel zuzubereiten und man benötigt nicht übermäßig viele asiatische Zutaten. 
Sojasauce (helle & dunkle), Shao Xing und Reisessig gehören, sofern man öfter mal chinesisch kocht, schnell zur Standardausstattung, ich hab mir noch den schwarzen Chinkiang-Essig kaufen müssen, den gibt es aber auch in jedem Asiashop. 

Geschmorter Schweinebauch mit schwarzem EssigDer Schweinebauch ähnelt dem Schweinefleisch Dong Po, das ich bereits 2009 gebloggt habe, ist aber viel einfacher zuzubereiten und schmeckt mindestens genauso gut - eher besser. Ich hab die Saucenmenge zum Originalrezept etwas erhöht, die ist nämlich so lecker, dass auch der Reis etwas davon abbekommen sollte. Das Rezept für den Schweinebauch stammt aus dem gestern vorgestellten Kochbuch Asia Food von Neil Perry. Wenn Ihr es gestern noch nicht bestellt habt, dann solltet Ihr das spätestens jetzt nachholen!
Das Rezept für die Knoblauchauberginen habe ich (glaube ich zumindest, das Buch ist mittlerweile ausgemustert worden) aus dem großen Buch der asiatischen Küche*. Die Auberginen schmecken sowohl kalt als auch warm, sie sind im Prinzip eine Art chinesischer Antipasti. 

Geschmorter Schweinebauch mit schwarzem Essig
Süßer Schweinebauch mit schwarzem Essig

Zutaten 
1 kg Schweinebauch mit Schwarte, ausgelöst
1/2 TL Salz 
1/2 TL Rohrohrzucker
2 TL Shao Xing* (alternativ trockener Sherry)
6 TL helle Sojasauce*
Erdnussöl zum Anbraten

1 TL Salz
120 g Rohrohrzucker
8 EL Chinkiang-Essig*
700 ml Wasser 

Außerdem
Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
gerösteter Sesam zum Bestreuen

Zubereitung 
Am Vorabend Salz, Zucker, Reiswein und Sojasauce in einer Schüssel miteinander verrühren. Den Schweinebauch in 3x3 cm große Stücke schneiden, mit der Marinade vermischen und abgedeckt im Kühlschrank über Nacht in der Marinade ziehen lassen. 
Am Folgetag den Schweinebauch aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmer- temperatur annehmen lassen. Aus der Marinade nehmen und mit einem Küchen- papier trocken tupfen. 
Erdnussöl im Wok erhitzen bis es raucht, dann die Fleischstücke in mehreren Etappen rundherum scharf anbraten. Herausnehmen und mit dem restlichen Fleisch ebenso verfahren. 
Salz, Zucker, Essig, Wasser und Marinade im Wok aufkochen und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Temperatur reduzieren, den Schweinebauch wieder dazugeben und bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 45-60 Minuten schmoren lassen.
Den geschmorten Schweinebauch herausnehmen und die Sauce kräftig einreduzieren lassen, bis sie sirupartig eingedickt ist. Durch ein feines Sieb passieren, dann zurück in den Wok geben und den Schweinebauch einrühren. 
Auf einer Servierplatte anrichten und mit Frühlingszwiebelringen und geröstetem Sesam bestreut servieren.

süße Knoblauchauberginen

Zutaten
3 Auberginen
Erdnussöl zum Anbraten
6 TL Rohrohrzucker
1 EL Shao Xing
Chiliflocken nach Geschmack

Zubereitung
Die Auberginen in 3x3 cm große Würfel schneiden.
Öl im Wok erhitzen bis es raucht, dann die hälfte der Auberginen zugeben und unter stetigem Rühren anbraten, bis die Auberginen von allen Seiten gebräunt sind. Herausnehmen und mit den restlichen Auberginen ebenso verfahren. 
Knoblauchzehen in einer kleinen Schüssel zerdrücken. Zucker, Sojasauce, Reisessig und Reiswein und Chiliflocken dazugeben und verrühren. Die Sauce in den Wok geben und aufkochen lassen. Die Auberginen zufügen und ca. 3 Minuten köcheln lassen, bis sie die Sauce aufgenommen haben. In eine Schüssel umfüllen und lauwarm servieren. 
Diese Beilage lässt sich auch sehr gut am Vortag vorbereiten.
gusseiserner Wok von Staub
* Affiliatelink

Kommentare

  1. Das sieht aber Lecker aus. Heute bei uns giebt es Schäufele!

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Steph,

    das sieht ja mal sowas von lecker aus. Also - ab in Tupperschüssele, ich bin ab morgen in HH. Da könnte ich es dann verspeisen :-))

    Liebe Grüße
    Tina

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Steph,

    das sieht aber richtig gut aus, mir läuft sofort das Wasser im Mund zusammen. Ich werde das bestimmt mal nach kochen, danke für das Rezept!
    Liebe Grüße
    Gesa

    AntwortenLöschen
  4. Oh wie Yummy! Meinst Du, man kann die Schweinebauchstücke vor dem Servieren (nach dem Schmoren) noch mal kurz unter'n Grill packen um sie aufzuknuspern?
    Vielen Dank + Liebe Grüße - Eva

    AntwortenLöschen
  5. Das kannst du auf jeden Fall versuchen, Eva :o)

    AntwortenLöschen
  6. Hallo Steph,
    das sieht superlecker aus!
    Aber an Schweinebauch trau ich mich nicht bisher nicht ran, weil ich befürchte, dass es nur nach Fett schmeckt......
    Aber wenns so juut ausschaut.......hmmmmm
    Liebe Grüsse,
    Christiane

    AntwortenLöschen
  7. Das sieht wahnsinnig lecker aus. Kennst du eigentlich "Der Chinese am Fleet" in Hamm/Hammerbrook? Da gibt es noch eine traditionelle Abendkarte und die Portionen u.a. auch zum geschmorten Schweinebauch sind riesig. Habe da allerdings festgestellt, das die überwiegend chinesischen Gäste drum herum echte Picker beim Essen sind und sich wirklich nur die besten Stückchen einverleiben.

    AntwortenLöschen
  8. Guten Tag :)

    Dieses Rezept schaut sehr lecker aus und ich werde es bestimmt ausprobieren. Flesich Rezepte wie diese, sind aus meiner Sicht auch gesund und dürfen hin und wieder gegessen weden. Als bewusster Fleischesser, werde ich es auf jeden Fall testen. Im allgemeinen habe ich selten so einen schönen Blog gesehen! Tolle Bilder, Texte und Rezepte....Weiter so :)

    Liebe Grüsse
    Stefan Abplanalp

    AntwortenLöschen

Moin!
Kommentare, die Werbelinks enthalten (Links, die auf kommerzielle Seiten verlinken und keinen Bezug zum Beitragsthema haben, sondern lediglich der Werbung dienen), werden selbstverständlich nicht veröffentlicht und ich behalte mir ausdrücklich rechtliche Schritte vor. Mein Blog dient nicht als kostenlose Werbeplattform!

Seid bitte so nett und kommentiert nicht komplett anonym, sondern unterschreibt mit einem Namen, den ich zur Ansprache nutzen kann - vielen Dank!