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Country Potatoes, hausgemacht

Wenn Ihr Euch entscheiden müsstet, was würdet Ihr wählen, Kartoffeln oder Pasta?
Ich liebe Pasta zwar leidenschaftlich, aber wenn ich wirklich wählen müsste, was ich bis ans Ende meiner Tage esse, dann wären es Kartoffeln. Natürlich würde ich Pasta schmerzlich vermissen, aber die Vorstellung, nie wieder Kartoffeln zu essen, das geht einfach gar nicht. Dafür sind Kartoffeln zu vielseitig.
Es gibt so viele großartige Kartoffelgerichte, die zu meinen Favoriten gehören, dass ich meiner Lieblingsknolle mittlerweile sogar eine eigene Kategorie gewidmet habe (Ihr findet sie oben in der Navigation unter dem Punkt Rezeptsammlungen). Diese Country Potatoes gehören seit einiger Zeit definitiv zu meinen Lieblingen, denn wir essen sehr oft Kartoffelspalten als Beilage und diese sind um Längen besser als Alles, was Ihr fertig kaufen könnt.
Ich habe auch hier meinen BBQ-Rub verwendet, aber natürlich könnt Ihr sie ganz nach Belieben würzen. Wichtig ist nur, dass Ihr den Maisgrieß dazugebt, denn der bringt den gewissen Crunch, den Ihr sicher auch von Fertigprodukten aus dem Kühlregal kennt.

Country Potatoes, hausgemacht

Zutaten
800 g festkochende Kartoffeln
3 TL BBQ-Rub, hausgemacht
30 g Maisgrieß
2 EL Rapsöl

Zubereitung
Die Kartoffeln waschen, gründlich trocknen und längs in Spalten schneiden, dazu die Kartoffeln je nach Größe und Umfang vierteln oder sogar achteln. Die Kartoffeln zusammen mit dem BBQ-Rub und dem Maisgrieß in eine Schüssel geben und gut durchmischen, dann das Öl darüber verteilen und durchschwenken oder mit den Händen gleichmäßig verteilen.
Auf einem Backblech verteilen und im auf 180°C vorgeheizten Backofen für 30-45 Minuten backen, bis sie komplett durchgegart und knusprig braun sind.
Zum Dippen habe ich eine leckere BBQ-Sauce, Rhabarber-Tomaten-Ketchup und natürlich auch Mayonnaise (normal oder eifrei) im Sortiment.

Kommentare

  1. Ich liebe solche Kartoffeln und würde sie sehr gern nachmachen, wann kommt den der Maisgrieß zum Einsatz.
    Vielen Dank für den wundervollen Blog, habe schon viel von dir gelernt!!!
    LG Yvette

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    1. Moin Yvette,
      wie schön, dass Dir das Rezept gefällt! Die Grießverwendung habe ich ergänzt, vielen Dank für den Hinweis.

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  2. Hört sich sehr lecker an!
    Wann kommt denn der Maisgrieß dazu, der taucht leider in der Beschreibung nicht auf. ;-)

    Viele Grüße
    mrscellar

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    1. Ich hab die Angabe im Text ergänzt, mrscellar

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  3. Jetzt habe ich tatsächlich mal einem guten Tip für Dich Meisterköchin �� : ich mische immer Öl und Gewürze in einer gut schließenden Deckelschüssel (ich nehme da ja immer meine Tupperschüsseln, die Du so verachtest ��), tue die Kartoffeln dazu, Deckel drauf und gut durchschwenken/-schütteln. Da werden die Kartoffeln perfekt gleichmäßig von allen Seiten mit der Marinade bedeckt und man macht sich die Hände nicht schmutzig ��
    Das mit dem Maisgrieß teste ich sofort, das war vermutlich immer der Knuspereffekt, der mir fehlte, danke ��
    Liebe Grüße aus der Hamburger Nachbarschaft, Christina

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    1. Ich habe sogar so ein Ikea-Deckelschüsselset aus Glas, aber solche Sachen mische ich lieber schnell mit den Händen durch, da hab ich mehr Gefühl.

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  4. Liebe Steph, so einfach eigentlich... (und doch mit einem kleinen Trick: Maisgries) - Danke für's erinnern: solche Kartoffelschnitze mache ich viel zu selten, obwohl ich sie heiss liebe! Liebe Grüsse, Miuh

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    1. Ich liebe sie auch sehr und sie schmecken besser als alle Fertigpommes aus der Tüte.

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  5. Das klingt super lecker, der Tipp mit dem Maisgrieß ist wirklich klasse. Allerdings... Ich würde mich für Pasta entscheiden. Frei nach Loriot gesagt: "Ein Leben ohne Pasta ist möglich, aber sinnlos". Deinen Blog habe ich neulich zum Glück per Zufall entdeckt und finde es phantastisch, hier zu stöbern. Einiges werde ich sicherlich mal nachkochen... Lieben Gruß nach Hamburg, ubi

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    1. Auch hier noch einmal Moin, ubi!
      Es freut mich sehr, dass Dir mein Blog so gut gefällt. Viel Spaß beim Stöbern und Nachkochen!

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  6. Liebe Steph,
    ich gehöre zu den seltenen Kommentatoren, weil ich nicht so besonders viel Originelles zu sagen habe, wie ich finde. Aber, dass Dein Blog immer schöner und interessanter wird, muss ich ja nun doch mal los werden.
    Zu den country potatoes habe ich eine Frage: Man legt die geschnittenen Kartoffelstifte doch sonst in kaltes Wasser, um Stärke herauszuziehen. Das tust Du hier nicht. Hat es einen besonderen Grund?
    Herzlich, Ulla aus Hannover

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    1. Moin Ulla,
      dieser Schritt ist hier nicht nötig, weil die Kartoffelspalten durch den Maisgrieß auch so sehr knusprig werden. Bei schlichten Pommes für die Fritteuse oder den Backofen sollten sie aber unbedingt gespült werden, da hast Du Recht.

      Es freut mich übrigens sehr, dass Dir mein Blog so gut gefällt - ich hoffe das bleibt auch zukünftig so!

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  7. Nachdem deine Ofenfritten ja schon so lecker sind, muss ich die Country Potatoes auch unbedingt ausprobieren. Muss nur erst wieder Senfsaat besorgen, dann geht's los!

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    1. Mach das unbedingt, ich finde sie wirklich klasse.

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  8. Liebe Steph,

    verrätst du mir/uns bitte ein Geheimnis: wie machst Du das, die Kartoffeln und die Spareribs gleichzeitig zuzubereiten? bei nur einem Backofen, wie ihn wohl die meisten von uns haben. weil du doch schreibst, sie seien eine tolle Beilage.
    Danke und liebe Grüße, Bettina

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    1. Moin Bettina,

      einfach die Rippchen fertig garen, dann abgedeckt warm stellen und die Kartoffeln in den Ofen schieben. Sobald die Kartoffeln fertig sind, die Rippchen nochmal in den Backofen schieben, in der Zwischenzeit alles auftragen und zum Schluss die Rippchen servieren.

      Gar nicht so kompliziert :o)

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Moin!
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